Doppelabfahrt - Doppelsieger
Michael Walchhofer gewinnt auch die 2. Abfahrt in Garmisch

Der Österreicher Michael Walchhofer entscheidet auch die heutige Abfahrt in Garmisch für sich. Seine Zeit 1:56,50 war aber nur um den Hauch von 0,09 Sekunden schneller als die seines jungen Teamkollegen Mario Scheiber, der zum ersten Mal an den Rennen in Garmisch teilnimmt und nach dem gestrigen 18. Rang heute sensationell gleich auf den 2. Platz des Podests springt. Das "Stockerl" ist heute fest in österreichischer Hand, denn der Kärntner Fritz Strobl belegt Rang 3 (+0,45). Bode Miller (USA +0,53) vergibt den Sieg wie schon gestern in der zweiten Hälfte des Rennens und erreicht Platz 4. Nachdem er bei der 2. Zwischenzeit noch deutlich vorne lag, riskiert er im unteren Teil der Strecke etwas zu viel und verliert durch einige Fehler noch relativ viel Zeit. Seinen Teamkollegen Daron Rahlves (+0,57) kann Miller nur um 0,04 Sekunden auf Platz 5 verweisen.
Vor heimischem Publikum erreichen Florian Eckert (+2,00) als 22. und Max Rauffer (+3,26) als 32. das Ziel.
Die Chance die "Abfahrtskugel" zu gewinnen und somit die Nachfolge seines "pensionierten" Teamkollegen Stephan Eberharter anzutreten, stehen für Michael Walchhofer nun sehr gut. Er hat jetzt 143 Punkte Vorsprung auf Bode Miller, der seinerseits im Gesamtweltcup 167 Punkte vor dem Tiroler Benjamin Raich, der heute Platz 17 (+1,77) belegt, in Führung liegt.
Morgen Sonntag fahren die Herren noch einen SuperG in Garmisch.

Die Top Ten der heutigen Kandaharabfahrt:
1. Michael Walchhofer AUT 1:56,50
2. Mario Scheiber AUT +0,09
3. Fritz Strobl AUT +0,45
4. Bode Miller USA +0,53
5. Daron Rahlves USA +0,57
6. Andreas Schifferer AUT +0,77
7. Hermann Maier AUT +1,04
8. Kristian Ghedina ITA +1,35
9. Peter Fill ITA +1,36
10. Kurt Sulzenbacher ITA +1,44

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M. Riedler


1. Michael Walchhofer 

2. Mario Scheiber

3. Fritz Strobl

4. Bode Miller

5. Daron Rahlves

6. Andreas Schifferer

7. Hermann Maier

8. Kristian Ghedina

Walchhofer feiert Doppelsieg in Garmisch

Michael Walchhofer und das ÖSV Team fühlt sich zuhause im "Himmelreich" und in der "Hölle". Den ÖSV-Stars gelingt in Garmisch auf der Kandahar die perfekte Revanche für die Abfahrts-Niederlage bei der WM in Bormio. Der Österreichische Trippelsieg wird angeführt vom Vortagessieger Michael Walchhofer in einer Zeit von 1:56.50 Minuten vor seinen Teamkollegen Mario Scheiber (+0.09) und Fritz Strobl (+0.45). Nur die beiden US-Boys Bode Miller (Platz 4 - +0.53) und Daron Rahlves (Platz 5 - +0.57) verhinderten einen Fünffach-Erfolg der Österreicher. So mussten sich Andreas Schifferer (+0.77) mit Rang 6 und Hermann Maier (+1.04) mit Rang 7 begnügen. Als bester Schweizer platzierte sich Ambrosi Hoffmann, mit einem Rückstand von 1,52 Sekunden auf Rang 11. Als bester Deutscher landete Florian Eckert (+2,00) auf Platz 22.

Weitere Infos folgen in Kürze

Pos. Startnr. Nation Läufer/in Zeit
1 30 AUT Michael Walchhofer 1:56.50
2 3 AUT Mario Scheiber +0.09
3 26 AUT Fritz Strobl +0.45
4 29 USA Bode Miller +0.53
5 28 USA Daron Rahlves +0.57
6 7 AUT Andreas Schifferer +0.77
7 25 AUT Hermann Maier +1.04
8 22 ITA Kristian Ghedina +1.35
9 6 ITA Peter Fill +1.36
10 20 ITA Kurt Sulzenbacher +1.44
11 19 SUI Ambrosi Hoffmann +1.52
15 LIE Marco Büchel +1.52
13 9 CAN Erik Guay +1.56
14 2 FRA Yannick Bertrand +1.60
15 11 SUI Jürg Grünenfelder +1.64
16 21 AUT Christoph Gruber +1.65
17 12 AUT Benjamin Raich +1.77
18 8 SWE Patrick Järbyn +1.79
19 27 AUT Johann Grugger +1.81
20 4 GBR Finlay Mickel +1.84
24 SUI Bruno Kernen +1.84
22 38 GER Florian Eckert +2.00
23 18 SUI Didier Defago +2.04
24 16 ITA Alessandro Fattori +2.09
25 13 SUI Silvan Zurbriggen +2.13
26 17 AUT Klaus Kröll +2.25
27 23 AUT Werner Franz +2.26
28 48 SUI Tobias Grünenfelder +2.45
29 33 CAN Manuel Osborne +2.50
30 34 ITA Patrick Staudacher +2.90
31 39 CAN John Kucera +3.00
32 1 SUI Paul Accola +3.18
33 10 GER Max Rauffer +3.26
34 45 SUI Daniel Züger +3.29
35 44 GER Stephan Keppler +3.31
36 14 NOR Aksel Lund Svindal +3.43
37 31 SUI Konrad Hari +3.54
38 5 NOR Bjarne Solbakken +3.71
39 32 ITA Roland Fischnaller +3.87
40 43 USA Justin Johnson +3.89
41 47 SLO Gregor Sparovec +3.91
42 35 CAN Jeff Hume +3.97
43 36 FRA Nicolas Burtin +4.04
44 40 FRA Pierre-Emmanuel Dalcin +4.23
45 37 ITA Stefan Johann Thanei +4.80
46 51 GER Johannes Stehle +4.83
47 41 CAN David Anderson +4.89
48 50 SLO Andrej Jerman +5.37
49 49 FRA Claude Cretier +5.82
50 52 USA Scott MacCartney +5.84
51 46 FRA Gauthier De Tessieres +7.65
Startnr. Nation Läufer/in Grund
42 FRA David Poisson Torfehler

Startnr. Rennfahrer Nation
1. Paul Accola SUI
2. Yannick Bertrand FRA
3. Mario Scheiber AUT
4. Finlay Mickel GBR
5. Bjarne Solbakken NOR
6. Peter Fill ITA
7. Andreas Schifferer AUT
8. Patrik Järbyn SWE
9. Erik Guay CAN
10. Max Rauffer GER
11. Jürg Grünenfelder SUI
12. Benjamin Raich AUT
13. Silvan Zurbriggen SUI
14. Aksel Lund Svindal NOR
15. Marco Büchel LIE
16. Alessandro Fattori ITA
17. Klaus Kröll AUT
18. Didier Defago SUI
19. Ambrosi Hoffmann SUI
20. Kurt Sulzenbacher ITA
21. Christoph Gruber AUT
22. Kristian Ghedina ITA
23. Werner Franz AUT
24. Bruno Kernen SUI
25. Hermann Maier AUT
26. Fritz Strobl AUT
27. Johann Grugger AUT
28. Daron Rahlves USA
29. Bode Miller USA
30. Michael Walchhofer AUT
31. Konrad Hari SUI
32. Roland Fischnaller ITA
33. Manuel Osborne CAN
34. Patrick Staudacher ITA
35. Jeff Hume CAN
36. Nicolas Burtin FRA
37. Stefan Johann Thanei ITA
38. Florian Eckert GER
39. John Kucera CAN
40. Pierre Dalcin FRA
41. David Anderson CAN
42. David Poisson FRA
43. Justin J. Johnson USA
44. Stephan Keppler GER
45. Cornel Züger SUI
46. Gauthier de Tessieres FRA
47. Gregor Sparovec SLO
48. Tobias Grünenfelder SUI
49. Claude Cretier FRA
50. Andrej Jerman SLO
51. Johannes Stehle GER
52. Scott Macartney USA

Das letzte Abfahrtsrennenn der Saison
Das Ersatzrennen für Kitzbühel in Garmisch - Freitag

Walchhofers Revanche: Triumph im Garmisch

Die Österreicher, allen voran Michael Walchhofer nahmen in Garmisch erfolgreich Revanche für die WM-Niederlage gegen die USA in Bormio. Walchhofer gewann überlegen in einer Zeit von 1:57.79 vor seinem Landsmann Hermann Maier (Rückstand +0.99) und dem US Amerikaner Bode Miller (+1.13). Damit baut der US-Boy seine Weltcup-Führung gegenüber Benjamin Raich, der Elfter wurde, weiter aus. Für Walchhofer, der bei der WM in Bormio drei Medaillen geholt hatte, war es der fünfte Weltcup-Erfolg seiner Karriere und die Beendigung eines Traumas. Denn die letzte Kurve auf der Kandahar behagte dem Zauchenseer in der Vergangenheit ganz und gar nicht. "Diesmal habe ich mich richtig konzentriert, war die Stelle kein Problem, ich freue mich riesig über diesen Sieg", erklärte der Triumphator, der dem Herminator den 49. Weltcupsieg noch wegschnappen konnte. Dennoch war der Herminator zufrieden mit seinem zweiten Platz: "Ich habe gewusst, dass der Michi noch schneller sein wird. Auch deshalb, weil ich in der Abfahrt einfach noch nicht das draufhabe, was ich eigentlich kann. Als der Michi in der Walchhofer-Kurve war, habe ich mir schon gedacht, dass ein kleiner Wackler jetzt ganz gut wäre. Für mich ist das aber ein Traumergebnis. Außerdem habe ich schon einiges im Hinblick auf nächste Saison ausprobiert." Auf dem 4. Rang folgt mit Johann Grugger ein weiterer Östereicher vor dem nächsten US Amerikaner Daron Rahlves, der sich vor Fritz Strobl, ebenfalls Österreich, den 5 Platz sichern konnte. Als bester Schweizer platzierte sich Didier Defago auf Rang sieben. Défago bot bis zur Hälfte der Strecke eine hervorragende Leistung, die möglicherweise für einen Platz auf dem Podest gereicht hätte. Durch einen Fehler wurde er aber weit zurückgeworfen und büsste noch 1,65 Sekunden auf den entfesselten Michael Walchhofer ein. Aus dem starken ÖSV Team konnten noch Andreas Schifferer auf Rang 8 und Werner Franz auf Rang 10 in die Top 10 der Ersatzabfahrt für Kitzbühel fahren. Die DSV Rennläufer Max Rauffer (Rang 24) und Florian Eckert (Rang 25) enttäuschten. Bereits am morgigen Samstag steht die Neuauflage des Abfahrtsrennen auf der Kandahar in Garmisch-Partenkirchen auf dem Programm. Um 11 Uhr geht's los.


Platz 1: Michael Walchhofer

Platz 2: Hermann Maier

Platz 3: Bode Miller

Platz 4: Johann Grugger

Platz 5: Daron Rahlves

Platz 6: Fritz Strobl

Platz 7: Didier Defago

Platz 8: Andreas Schifferer

ERSTES TRAINING AUF DER KANDAHAR OHNE PROBLEME

Athleten und Verantwortliche waren nach dem ersten Training auf der Kandahar voll des Lobes über den Zustand der Strecke. Günter HUJARA(FIS Renndirektor): "Für den vielen Schneefall der letzten Tage präsentierte sich die Strecke in hervorragendem Zustand." Mike BRÄU (Streckenchef): "Die Strecke ist in gutem Zustand, aber noch nicht so hart wie im letzten Jahr." Die Österreicher zeigten gleich beim ersten Training, dass die Kandahar zu ihren Lieblingsstrecken zählt. Auf den ersten fünf Plätzen waren nur Läufer des ÖSV zu finden. Schnellster war Michael WALCHHOFER, der bisher bei fünf Starts nie das Ziel sah. Endstation war immer die Ausfahrt FIS Schneise, was Walchhofer schon überlegen ließ, sein Hotel in diesen Namen umzutaufen. Andi SCHIFFERER ist nach längerer Verletzungspause wieder zum Weltcup zurückgekehrt und fuhr gleich auf Rang zwei: "Es ist zwar noch relativ weich, nicht ganz so hart wie im letzten Jahr, aber doch überraschend griffig. Die Sicht war trotz des bedeckten Himmels ok." Fritz STROBL wurde Dritter, vor Hermann MAIER, der nicht nur seinen ersten Sieg in Garmisch-Partenkirchen gefeiert hat, sondern auch seinen 50. hier feiern möchte. Derzeit hält er bei 48 Siegen und würde mit 50 Siegen den Rekord von Alberto TOMBA einstellen. Unerreicht bleibt aber der Schwede Ingemar Stenmark, der über 80 Siege feierte. "Es wäre absolut der richtige Platz für den 50. Sieg", meinte Maier. Zur Strecke sagte er: "Es ist weicher als sonst, aber trotzdem aufregende. Mit der Fahrt war ich nicht ganz zufrieden, die war eher mittelmäßig" Maier hatte die beste Zwischenzeit (vor Walchhofer), verlor aber im unteren Teil. "Ich habe nach dem RS WM Titel in Bormio nicht mehr auf dem Ski gestanden." Dazu erwischte ihn auch der Grippevirus. Bester Deutscher wurde Max RAUFFER als 30. "Kompliment an die Arbeiter, die haben wirklich tolles geleistet. Die Piste ist in sehr gutem Zustand, wenn man auf der Idealspur bleibt ist diese auch schnell." Das bestätigte auch der Lichtensteiner Marco BÜCHEL (37.) " Wenn Du aus der Spur kommst, dann bremst es." Flori ECKERT wurde 32, Johannes STEHLE 44.

Österreicher dominieren Abfahrtstraining in Garmisch!

Sage und schreibe 5 Österreicher haben sich im einzigen Training für die beiden Weltcup-Abfahrten am Freitag und Samstag in Garmisch- Partenkirchen die Top 5 Plätze untereinander aufgeteilt. Michael Walchhofer erzielte am Donnerstag Bestzeit vor Andreas Schifferer, Fritz Strobl, Hermann Maier und Werner Franz. Bester Nicht-ÖSV-Läufer war der Italiener Kristian Ghedina, US-Weltmeister Bode Miller begnügte sich mit Rang 13. Als bester Schweizer platzierte sich Konrad Hari auf Rang 14. Die deutschen Max Rauffer und Florian Eckert mussten sich mit den Plätzen 31 bzw. 33 begnügen. Die Ersatzabfahrt für Kitzbühel soll morgen um 13.45 Uhr über die Bühne gehen. 

Abfahrtstraining in Garmisch auf 13.00 Uhr verschoben

Der Beginn des Herren-Abfahrtstrainings in Garmisch-Partenkirchen ist von 12.30 Uhr um eine halbe Stunde auf 13.00 Uhr verschoben worden. Die Startzeit für die Kitzbühel-Ersatzabfahrt am Freitag wurde bereits zuvor von 9.45 auf 13.45 Uhr verlegt.

Training am Donnerstag auf 12.30 Uhr festgesetzt, 
Rennstart am Freitag um 13.45Uhr

In der vergangenen Nacht und während des Vormittags fielen erneut 30cm Neuschnee auf die bereits präparierte Kandahar-Abfahrt in Garmisch- Partenkirchen. Ca. 100 Helfer verbrachten deshalb bereits den gesamten Morgen und Vormittag damit, den Neuschnee aus der Piste zu befördern.
Aufgrund dieser Umstände entschied sich die Jury, das morgige Training auf 12.30Uhr zu verschieben und den für 9.45Uhr geplanten Start am Freitag um 13.45Uhr durchzuführen.

STARKER SCHNEEFALL VERHINDERT ERSTES ABFAHRTSTRAINING

In der Nacht fielen erneut 20cm Neuschnee auf die schon präparierte Kandahar in Garmisch-Partenkirchen. Deshalb entschied die Jury, die schon gesperrte Abfahrt auf dem Kreuzeck wieder zu öffnen und für den allgemeinen Skibetrieb wieder freizugeben. Die Verantwortlichen erhoffen sich mit dieser Maßnahme eine Festigung der Schneedecke. Eine weitere Maßnahme betrifft die beiden für morgen und übermorgen geplanten Zeitläufe. Das Training für morgen Mittwoch wurde abgesagt, der Start für Donnerstag steht noch nicht fest. Geplant ist 9.45 Uhr, weil auch das Nachholrennen von der Streif am Freitag um die gleiche Zeit beginnt. Sollte es aber weiter schneien, könnte sich die Trainingszeit auch auf 11.00 Uhr verschieben. Das entspricht der Startzeit der Kandaharabfahrt vom Samstag.

(von Charly Leitner Pressechef OK Ski Weltcup GAP)

Der Kampf um die große Weltcupkugel

Kaum sind die WM-Medaillen vergeben und die ersten Feierlichkeiten vollbracht, geht es für die Stars der SKI-WM 2005 mit dem Alltagsgeschäft im Skiweltcup weiter. Die Herren messen ihre Kräfte im bayerischen Garmisch Partenkirchen wo von Freitag bis Sonntag zwei Abfahrten und ein Super-G auf dem Programm stehen. Im Mittelpunkt des Interesses steht in Deutschland das Duell um den Gesamtweltcup zwischen Leader Bode Miller (1.093 Punkte) und Benjamin Raich (998). Aber auch Abfahrtsweltcup-Leader Michael Walchhofer fiebert dem Speed-Wochenende (zwei Abfahrten und ein Super-G) ganz besonders entgegen. "Mit Garmisch habe ich noch eine Rechnung offen", so Raich, der am 1. Februar 2004 bei einem schweren Sturz im Super-G eine Gehirnerschütterung und ein Schleudertrauma erlitten hatte. Im Gesamtweltcup trennen Raich elf Rennen vor Schluss nur noch 95 Punkte von Miller. "Die Saison ist noch lange. Es wird sicher spannend, aber auch sehr schwierig", so Raich, der auch Hermann Maier und Walchhofer im Kampf um die große Kugel noch Chancen gibt. "Auch die beiden können noch ein Wörtchen mitreden."

Garmisch-Partenkirchen springt für Kitzbühel ein

Die in Kitzbühel abgesagte Abfahrt auf der Streif wird am FR, den 18. Februar in Garmisch-Partenkirchen auf der Kandahar nachgeholt. OK Präsident Peter Fischer kämpfte mit seinem Team bis zur letzten Sekunde um die Durchführung. "Es war ein echtes Teamwork", zeigte sich Fischer erleichtert. "Es hat sich wieder einmal gezeigt, wie gut die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Skiverband und dem Bayerischen Fernsehen funktioniert." Lange wurde vor allem um die Fernsehzeiten gefeilscht, denn zur gleichen Zeit finden in Oberstdorf die Nordischen Skiweltmeisterschaften statt. Dabei konnte auch ARD Experte Christian Neureuther unterstützend eingreifen. Am späten Nachmittag kam dann endlich die Zusage. Allerdings heißt es für die Rennläufer und auch die Zuschauer früh aufzustehen, denn der Start des Abfahrtslaufes wurde auf 09.45 Uhr festgelegt. Deshalb wird der Weltcuptross bereits am Dienstag in Garmisch-Partenkirchen anreisen. Mittwoch und Donnerstag wird auf der Kandahar trainiert, Freitag erfolgt das Ersatzrennen von der Streif. Der Rest des Programmes bleibt wie geplant d.h. am Samstag startet der Kandahar-Abfahrtslauf um 11.00 Uhr, am Sonntag zur selben Zeit der Super-G. Trotz des zusätzlichen Arbeitsaufwandes war Peter Fischer über die Entscheidung erfreut und auch stolz. "Wir haben im letzten Jahr gezeigt, dass wir kurzfristig einspringen können", und kämpferisch fügte er hinzu, "wir werden der FIS auch in diesem Jahr zeigen, dass wir Veranstaltungen auf höchstem Niveau durchführen können und ein guter Kandidat für die Alpinen Skiweltmeisterschaften 2011 sind."

(von Charly Leitner Pressechef OK Ski Weltcup GAP)

Der Blick zurück - 
Der Abfahrtslauf in Garmisch 2004

Didier Cuche gewinnt Abfahrt von Garmisch


Platz 1: Didier Cuche

Platz 2: Daron Rahlves

Das schwer geprügelte Schweizer Skiteam ist wieder da! Beim Abfahrtsweltcuprennen von Garmisch warteten die Eidgenossen mit einer grossartigen Leistung auf. Didier Cuche siegte und mit Bruno Kernen (6.), Ambrosi Hoffmann (8.) und Paul Accola (9.) platzierten sich drei weitere Schweizer in den Top Ten. Der 29-Jährige setzte sich mit acht Hundertstel Sekunden Vorsprung vor dem US-Amerikaner Daron Rahlves und 21 Hundertstel auf den Tiroler Kitzbühel-Sieger Stephan Eberharter durch. Cuche zeigte sich nach seinem perfekter Lauf auf der Kandahar-Strecke sehr zufrieden: "Ich bin glücklich", gestand der Sieger, "jetzt geht es mit uns wieder aufwärts. Es war an der Zeit für die Schweiz. Es ist immer angenehmer, oben zu sein." Mit Fritz Strobl als Vierter und Hermann Maier als Fünfter konnten sich drei Österreicher in den Top 5 platzieren. Auf den Gesamtweltcup hat das Ergebnis keine Auswirkungen. Der Führende Benjamin Reich war ebenso wie Lasse Kjus ( siehe extra Bericht ) nicht am Start. Im Abfahrts-Weltcup führt weiterhin Stephan Eberharter.
Hier die Top 10: 1. Didier Cuche (SUI 1:59,49), Daron Rahlves (USA - 0,08 Sek - 2.), Stephan Eberharter (AUT - 0,21 - 3.), Fritz Strobl (AUT - 0,71 - 4), Hermann Maier (AUT -0,83 - 5.), Bruno Kernen (SUI - 0,91 - 6.), Alessandro Fattori (I - 1,02 - 7.), Ambrosi Hoffmann (CH - 1,05 - 8.), Paul Accola (SUI - 1,08 - 9.) und die zeitgleichen Antoine Dénériaz (F) und Hans Knauss (Ö - 1,11 - 10.). Am Samstag folgt eine weitere Abfahrt. 
Am Sonntag dann der Super G.


Platz 3: Stephan Eberharter

Platz 4: Fritz Strobl

Platz 5: Hermann Maier

Platz 6: Bruno Kernen

Platz 7: Alessandro Fattori

Platz 8: Ambrosi Hoffmann

Platz 9: Paul Accola

Platz 24: Florian Eckert

Der Blick zurück - 
Der Abfahrtslauf in Garmisch 2004 - Ersatz Wengen

ÖSV-Team schlägt zurück
Eberharter gewinnt vor Fritz Strobl und Alessandro Fattori


Platz 1: Stephan Eberharter

Platz 2: Fritz Strobl

Der Österreicher Stephan Eberharter hat am Samstag die zweite Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen gewonnen. Der 34-jährige Tiroler und Abfahrtsweltcup Führende siegte auf der Kandahar in 1:58,70 Minuten vor Olympiasieger Fritz Strobl aus Kärnten, der nur 9 Hundertstel Sekunden Rückstand auf seinen ÖSV-Teamkollegen aufwies. Nur Alessandro Fattori (ITA) und Didier Defago (SUI) drängten sich auf der pickelharten Kandahar-Strecke mit den Plätzen 3 und 4 zwischen die beiden Führenden und die nächsten Österreicher Hermann Maier, Christoph Gruber und Hannes Trinkl, die alle ex aequo mit 0,79 Sekunden Rückstand Rang fünf belegten und das starke ÖSV Teamergebnis abrundeten. Ebenfalls in den Top 10 landete mit einem Rückstand von 1,21 Sekunden Klaus Kröll. Vortagssieger Didier Cuche aus der Schweiz musste sich diesmal mit Rang neun (+0,97) begnügen. Mit dem Erfolg auf der Kandahar feierte Eberharter seinen insgesamt 28. Weltcup-Sieg, den 17. in der Abfahrt und verbesserte seinen eigenen "Weltrekord" als ältester Weltcup-Sieger der Geschichte nun auf 34 Jahre, zehn Monate und sieben Tage.
1. Stephan Eberharter (AUT - 1:58,70) 2. Fritz Strobl (AUT - 0,09) 3. Alessandro Fattori (I - 0,45) 4. Didier Défago (SUI - 0,62) 5. Hermann Maier (AUT ) Christoph Gruber (AUT) und Hannes Trinkl (AUT - 0,79) 8. Bruno Kernen (SUI - 0,85). 9. Didier Cuche (SUI - 0,97). 10. Klaus Kröll (AUT - 1,21).


Platz 3: Alessandro Fattori

Platz 4: Didier Défago

Platz 5: Hermann Maier

Platz 5: Christoph Gruber

Platz 5: Hannes Trinkl

Platz 8: Bruno Kernen

Platz 9: Didier Cuche

Platz 10: Klaus Kröll

Der Blick zurück - 
Der Abfahrtslauf in Garmisch 2003

Eberharter gewinnt Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen !


Platz 1 & Abfahrtsweltcupsieger 2003

Stephan Eberharter

Der Österreicher Stephan Eberharter gewann die traditionelle Kandahar Abfahrt und sicherte sich durch seinen 6. Abfahrts-Saisonsieg die kleine Kristallkugel für diesen Wettbewerb. Mit einem Rückstand von 1,07 Sekunden platzierte sich der Schweizer Didier Cuche auf Rang 2 vor dem US-Amerikaner Daron Rahlves der sich über Platz 3 freuen konnte. Auf den Rängen 4 bis 10 folgten: Peter Rzehak (AUT), Christoph Gruber (AUT), Gregor Sparovec (SLO), Andreas Schifferer (AUT), Fritz Strobl (AUT), Bruno Kernen (SUI) und Josef Strobl (AUT). Auch in diesem Jahr forderte die Kandahar wieder ihre Opfer. Vor allem in der FIS-Schneise kamen mehrere Läufer zum Sturz. Prominentestes "Ausfall-Opfer" war der Abfahrtsweltmeister 2003 Michael Walchhofer, der mit Zwischenbestzeit ebenso wie Kristian Ghedina (ITA), Tobias Grünenfelder (SUI), Max Rauffer (GER), Pierre-Emmanuel Dalcin, Marco Sullivan (USA), Klaus Kröll (AUT) und Stefan Stankalla (GER) zu Sturz kam.


Platz 2: 

Didier Cuche (SUI)

Platz 3:

Daron Rahlves (USA)

 


 



 

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