Sensation: Max Rauffer gewinnt Abfahrt von Gröden

Mit einer Überraschung hat am Samstag die Herren-Abfahrt von Gröden geendet. Der Deutsche Max Rauffer feierte auf der Saslong seinen ersten Weltcup-Sieg vor dem Schweizer Tobias Grünenfelder und dem Österreicher Johann Grugger. Der Abfahrtsspezialist vom SC Leitzachtal der in den vergangenen Wintern immer wieder Verletzungspech zu beklagen hatte, stand zuvor erst einmal, am 4. März 2000 in Kvitfjell (NOR) auf dem Podest, und war insgesamt nur fünfmal unter den ersten zehn klassiert. "Mir ist ein sehr guter Lauf gelungen. Ich habe ein solch gutes Gefühl schon lange nicht mehr gehabt. Ich hab versucht mich auf meine Fahrt zu konzentrieren und mich nicht durch den Wind beeinflussen zulassen. Ich kann es selbst noch kaum realisieren. Da könnte schon eine Party anstehen ", sagte Rauffer, der für den ersten deutschen Weltcup-Sieg bei den Männern seit zwölf Jahren sorgte. Letztmals hatte für Deutschland Markus Wasmeier im Januar 1992 die Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen gewonnen. Auch der Schweizer Jürg Grünenfelder nützte die Gunst der Stunde und belegte fünf Hundertstel hinter Rauffer den zweiten Rang. "Für diesen Moment habe ich die letzten Jahre hart gearbeitet. Ich freue mich ganz einfach. Ich weiss nicht, was ich sagen soll", sagte ein überwältigter Grünenfelder, der die letzten Jahre oft mit Verletzungen zu kämpfen hatte. "Ich bin mehr als zufrieden. Doch es ist klar, dass nicht alle die gleichen Wind-Verhältnisse hatten", erkannte auch der Olympia-Vierte von Nagano an. Gestern im Super G feierte das ÖSV-Team einen Dreifachsieg, heute, in diesem verrückten Rennen durch Johann Grugger immerhin einen Podestplatz. "Für mich war es ein Ziel unter die 15 zu fahren. Ich hab über den Berg schon solche Probleme gehabt. heute bin ich überglücklich." Fritz Strobl wurde Vierter, Norbert Holzknecht Achter. Für die Favoriten Walchhofer und Maier endet das Rennen enttäuschend: Walchhofer wurde 20., Maier ging als 37. sogar völlig leer aus! Hermann Maier nach dem Rennen: "Ich glaub, die Flaggen haben wahnsinnig gewachelt. Dann hat's mir noch die Skispitzen aufgehoben, da hab ich gewusst: Es ist Gegenwind. Man möchte dann noch mehr machen, das ist dann das Resultat davon. Ich hab auch einmal Rückenwind gehabt, das ist fatal ausgegangen in Nagano. Ich hoff, dass es die Deutschen jetzt richtig nützen können und einen Boom entfachen." Auch Hotelbesitzer Michael Walchhofer, der als 20. immerhin Punkte machte, konnte dem Überraschungssieg Positives abgewinnen: "Ich bin ja im Tourismus, da ist es super, wenn ein Deutscher gewinnt." Enttäuschend schnitt der bisherige Saisondominator Bode Miller ab: Dem amerikanischen Sieger der Abfahrten in Lake Louise und Beaver Creek (USA) reichte es nur zum 14. Platz. "Es war hart, ich hatte eine gute Fahrt und probierte alles. Doch ich hatte wenig Chancen mit diesem heftigen Wind", meinte der Führende im Gesamt-Weltcup. Die Top 10 Fahrer in Gröden: 1. Max Rauffer (GER) 1:50,59. 2. Jürg Grünenfelder (SUI) 0,05 zurück. 3. Johann Grugger (AUT) 0,13. 4. Fritz Strobl (AUT) 0,44. 5. Kjetil Andre Aamodt (AUT) 0,67. 6. Patrik Järbyn (SWE) 0,71. 7. Bryon Friedman (USA) 0,81. 8. Norbert Holzknecht (AUT) 0,99. 9. Antoine Dénériaz (FRA) 1,00. 10. Kurt Sulzenbacher (ITA) 1,11.


1.Platz: Max Rauffer

2.Platz: Jürg Grünenfelder

3. Platz: Johann Grugger

4. Platz: Fritz Strobl

5. Platz: Kjetil Andre Aamodt

6. Platz: Patrik Järbyn (SWE)

Rank
Bib
Name
Nation
Time
Diff.
1
( 13)
RAUFFER Max
GER
1:50.59
0.00
2
( 15)
GRUENENFELDER
SUI
1:50.64
+ 0.05
3
( 34)
GRUGGER Johann
AUT
1:50.72
+ 0.13
4
( 25)
STROBL Fritz
AUT
1:51.03
+ 0.44
5
( 10)
AAMODT K.
NOR
1:51.26
+ 0.67
6
( 14)
JAERBYN Patrik
SWE
1:51.30
+ 0.71
7
( 12)
FRIEDMAN Bryon
USA
1:51.40
+ 0.81
8
( 30)
HOLZKNECHT N.
AUT
1:51.58
+ 0.99
9
( 29)
DENERIAZ A.
FRA
1:51.59
+ 1.00
10
( 36)
SULZENBACHER
ITA
1:51.70
+ 1.11
11
( 5)
GUAY Erik
CAN
1:51.73
+ 1.14
12
( 22)
GHEDINA K.
ITA
1:51.78
+ 1.19
13
( 28)
FRANZ Werner
AUT
1:51.84
+ 1.25
14
( 23)
RAHLVES Daron
USA
1:51.85
+ 1.26
14
( 18)
MILLER Bode
USA
1:51.85
+ 1.26
16
( 21)
DEFAGO Didier
SUI
1:51.87
+ 1.28
17
( 44)
BURTIN Nicolas
FRA
1:51.92
+ 1.33
18
( 8)
MICKEL Finlay
GBR
1:51.98
+ 1.39
19
( 11)
BUECHEL Marco
LIE
1:51.99
+ 1.40
20
( 31)
WALCHHOFER M.
AUT
1:52.07
+ 1.48
21
( 7)
KORNBERGER C.
AUT
1:52.08
+ 1.49
22
( 24)
CUCHE Didier
SUI
1:52.12
+ 1.53
23
( 16)
SVINDAL A.
NOR
1:52.18
+ 1.59
24
( 53)
JOHNSON J.
USA
1:52.21
+ 1.62
25
( 49)
POISSON David
FRA
1:52.26
+ 1.67
26
( 20)
KERNEN Bruno
SUI
1:52.27
+ 1.68
27
( 27)
SCHEIBER Mario
AUT
1:52.53
+ 1.94
28
( 9)
MACARTNEY S.
USA
1:52.63
+ 2.04
29
( 46)
ECKERT Florian
GER
1:52.65
+ 2.06
30
( 33)
SOLBAKKEN B.
NOR
1:52.68
+ 2.09
31
( 3)
ZUEGER Daniel
SUI
1:52.70
+ 2.11
32
( 35)
FATTORI A.
ITA
1:52.74
+ 2.15
33
( 42)
BERTRAND Y.
FRA
1:52.75
+ 2.16
34
( 48)
HARI Konrad
SUI
1:52.77
+ 2.18
35
( 19)
ZURBRIGGEN S.
SUI
1:52.78
+ 2.19
36
( 45)
JERMAN Andrej
SLO
1:52.81
+ 2.22
37
( 26)
MAIER Hermann
AUT
1:52.82
+ 2.23
37
( 1)
THANEI S.
ITA
1:52.82
+ 2.23
39
( 52)
OLSSON Hans
SWE
1:52.85
+ 2.26
40
( 17)
GRUBER C.
AUT
1:52.86
+ 2.27
41
( 37)
FISCHNALLER R.
ITA
1:52.99
+ 2.40
42
( 38)
ACCOLA Paul
SUI
1:53.03
+ 2.44
43
( 32)
KJUS Lasse
NOR
1:53.05
+ 2.46
44
( 43)
BRANCH Craig
AUS
1:53.06
+ 2.47
44
( 2)
BEAR Aj
AUS
1:53.06
+ 2.47
46
( 40)
STAUDACHER P.
ITA
1:53.19
+ 2.60
47
( 51)
HEEL Werner
ITA
1:53.28
+ 2.69
48
( 55)
HUME Jeff
CAN
1:53.29
+ 2.70
49
( 6)
KROELL Klaus
AUT
1:53.56
+ 2.97
50
( 39)
GRAGGABER T.
AUT
1:53.59
+ 3.00
51
( 4)
FOURNIER-BIDOZ
FRA
1:53.68
+ 3.09
52
( 54)
DALCIN P.
FRA
1:53.85
+ 3.26
53
( 58)
BOURGEAT P.
FRA
1:53.86
+ 3.27
53
( 56)
PERKO Rok
SLO
1:53.86
+ 3.27
55
( 50)
BISHOP Wade H
USA
1:54.31
+ 3.72
56
( 62)
KEPPLER S.
GER
1:54.44
+ 3.85
57
( 47)
SPAROVEC G.
SLO
1:54.53
+ 3.94
58
( 57)
CRETIER Claude
FRA
1:54.62
+ 4.03
59
( 60)
GUFLER Michael
ITA
1:55.21
+ 4.62
60
( 63)
GLEBOV Alek
SLO
1:55.60
+ 5.01
61
( 59)
ZAMANSKY Jake
USA
1:56.60
+ 6.01
62
( 61)
ANTOR Alex
AND
1:58.51
+ 7.92
 
( 41)
PERREN Saemi
SUI
DNS
 

StartNr.
Bib
Name
Nation
1
( 1)
THANEI S.
ITA
2
( 2)
BEAR Aj
AUS
3
( 3)
ZUEGER Daniel
SUI
4
( 4)
FOURNIER-BIDOZ
FRA
5
( 5)
GUAY Erik
CAN
6
( 6)
KROELL Klaus
AUT
7
( 7)
KORNBERGER C.
AUT
8
( 8)
MICKEL Finlay
GBR
9
( 9)
MACARTNEY S.
USA
10
( 10)
AAMODT K.
NOR
11
( 11)
BUECHEL Marco
LIE
12
( 12)
FRIEDMAN Bryon
USA
13
( 13)
RAUFFER Max
GER
14
( 14)
JAERBYN Patrik
SWE
15
( 15)
GRUENENFELDER
SUI
16
( 16)
SVINDAL A.
NOR
17
( 17)
GRUBER C.
AUT
18
( 18)
MILLER Bode
USA
19
( 19)
ZURBRIGGEN S.
SUI
20
( 20)
KERNEN Bruno
SUI
21
( 21)
DEFAGO Didier
SUI
22
( 22)
GHEDINA K.
ITA
23
( 23)
RAHLVES Daron
USA
24
( 24)
CUCHE Didier
SUI
25
( 25)
STROBL Fritz
AUT
26
( 26)
MAIER Hermann
AUT
27
( 27)
SCHEIBER Mario
AUT
28
( 28)
FRANZ Werner
AUT
29
( 29)
DENERIAZ A.
FRA
30
( 30)
HOLZKNECHT N.
AUT
31
( 31)
WALCHHOFER M.
AUT
32
( 32)
KJUS Lasse
NOR
33
( 33)
SOLBAKKEN B.
NOR
34
( 34)
GRUGGER Johann
AUT
35
( 35)
FATTORI A.
ITA
36
( 36)
SULZENBACHER
ITA
37
( 37)
FISCHNALLER R.
ITA
38
( 38)
ACCOLA Paul
SUI
39
( 39)
GRAGGABER T.
AUT
40
( 40)
STAUDACHER P.
ITA
41
( 41)
PERREN Saemi
SUI
42
( 42)
BERTRAND Y.
FRA
43
( 43)
BRANCH Craig
AUS
44
( 44)
BURTIN Nicolas
FRA
45
( 45)
JERMAN Andrej
SLO
46
( 46)
ECKERT Florian
GER
47
( 47)
SPAROVEC G.
SLO
48
( 48)
HARI Konrad
SUI
49
( 49)
POISSON David
FRA
50
( 50)
BISHOP Wade H
USA
51
( 51)
HEEL Werner
ITA
52
( 52)
OLSSON Hans
SWE
53
( 53)
JOHNSON J.
USA
54
( 54)
DALCIN P.
FRA
55
( 55)
HUME Jeff
CAN
56
( 56)
PERKO Rok
SLO
57
( 57)
CRETIER Claude
FRA
58
( 58)
BOURGEAT P.
FRA
59
( 59)
ZAMANSKY Jake
USA
60
( 60)
GUFLER Michael
ITA
61
( 61)
ANTOR Alex
AND
62
( 62)
KEPPLER S.
GER
63
( 63)
GLEBOV Alek
SLO

Holzknecht Trainingsschnellster am Donnerstag
Duell Miller gegen Maier geht weiter !

Norbert Holzknecht hat am Donnerstag im zweiten Training für die Weltcup-Abfahrt am Samstag (12.15 Uhr, live in ORF1) im Grödner Tal in 1:56,35 Minuten Bestzeit markiert. Holzknecht konnte sich in der internen ÖSV-Qualifikation gegen fünf Konkurrenten durchsetzte. Holzknecht, schon 28-jährig, ist der klassische "Liftfahrer", der in der starken österreichischen Mannschaft zwischen Europacup und Weltcup pendelt, sich aber nie durchsetzen konnte. 17 Europacupsiegen stehen ein 9. und 15. Platz als Bestresultate im Weltcup gegenüber. Die Bestzeit in Val Gardena war die erste in seiner Karriere. Platz zwei sicherte sich der Vortagsschnellste und Vorjahressieger Antoine Deneriaz (+0,23 Sekunden) aus Frankreich. Auf den Rängen drei bis sechs folgte ein Österreicher-Paket mit Werner Franz (0,23), Mario Scheiber (0,30), Hermann Maier (0,45) und Fritz Strobl (0,45). Der Trainingsdritte Franz, Gewinner der Val-d'Isere-Abfahrt wäre im Rennen mit einem "Rang zwischen zehn und 15 zufrieden. Wenn du so viel durchmachst, dann wirst du bescheiden. Mein Topfavorit ist Deneriaz. Mit Miller rechne ich nicht unbedingt, ich glaube, dass ihm die vielen Sprünge nicht taugen.". Michael Walchhofer und Hans Knauß ließen das Training aus. Beide werden aber den Super-G am Freitag und die Abfahrt am Samstag bestreiten. Max Rauffer hat beim Qualifikationstraining für die Weltcup-Abfahrt im italienischen Gröden den 19. Platz erreicht. Der Leitzachtaler benötigte 1:57,78 Minuten und wird als 12. ins Rennen gehen. Florian Eckert schied nach guter Zwischenzeit aus und verpasste einen Startplatz unter den besten 30. Schwer zu fahren ist heuer die Ciaslat-Wiese, die sich auf Grund der knappen Schneeunterlage bucklig präsentiert. Die Top 10 Fahrer des zweiten Abfahrtstraining in Gröden: 1. Norbert Holzknecht (AUT 1:56,35), 2. Antoine Deneriaz (FRA + 0,23), 3. Werner Franz (AUT 0,30), 4. Mario Scheiber (AUT 0,36), 5. Hermann Maier (AUT 0,45), 6. Fritz Strobl (AUT 0,60), 7. Didier Cuche (SUI 0,71), 8. Daron Rahlves (USA 0,74), 9. Christian Ghedina (ITA 0,84), 10. Didier Defago SUI 0,86

Abfahrt: Deneriaz vorne - Rauffer beim Training 19.

Vorjahressieger Antoine Deneriaz hat beim ersten Training für die alpine Weltcup-Abfahrt im italienischen Gröden die beste Zeit erzielt. Der Franzose setzte sich am Mittwoch in 1:56,89 Minuten knapp vor Lokalmatador Kristian Ghedina und dem österreichischen Olympiasieger Fritz Strobl durch, die in 1:56,94 Minuten beide je 0,05 Sekunden langsamer waren. Für einen kurzfristigen Schock sorgte im ÖSV-Lager Michael Walchhofer. Dem Salzburger verdrehte es das Knie, nachdem es ihm bei der Einfahrt in die Ciaslat-Wiese den Innenski verschnitten hatte. Er fuhr jedoch unter Schmerzen weiter und landete 36/100 hinter Deneriaz auf Rang vier. "Ich habe zum Glück noch wenig Erfahrungen mit Knieverletzungen. Deshalb kann ich noch nicht genau sagen, worum es sich genau handelt", erklärte der 29-Jährige. "Grundsätzlich habe ich aber ein gutes Gefühl, da ich trotz der Verletzung Vierter geworden bin", zeigte sich Walchhofer. Einer seiner härtesten Konkurrenten, Weltcup-Dominator Bode Miller, verlor im Training einen Ski, blieb aber unverletzt. Hermann Maier, der auf der Saslong zu Platz neun fuhr, entschied sich im Training wieder einmal für den Atomic- und gegen den Lange-Schuh. "Das heißt aber nicht, dass ich auch im Rennen damit fahre", so der Gesamtweltcup-Sieger. Max Rauffer (Leitzachtal) zeigte ein Jahr nach seinem Kreuzbandriss eine achtbare Leistung und wurde 19. Florian Eckert (Lenggries) konnte sich nicht unter den besten 25 platzieren. Die Top 10 im ersten Trainingslauf in Gröden: 1. Antoine Deneriaz (FRA 1:56,89), 2. Fritz Strobl (AUT + 0,05) 2. Christian Ghedina (ITA + 0,05), 4. Michael Walchhofer (AUT +0,36), 5. Didier Cuche (SUI + 0,40), 6. Werner Franz (AUT + 0,56), 7. Bruno Kernen (SUI + 0,71), 8. Norbert Holzknecht (AUT + 1,24), 9. Hermann Maier (AUT + 1,33), 10. Daron Rahlves (USA + 1,37)

Das letzte Abfahrtsrennen 
Werner Franz sorgt in Val d'Isere für Sensation

Der Österreicher Werner Franz gewinnt völlig überraschend die Abfahrt von Val d'Isere und holte damit seinen ersten Sieg bei einem Abfahrtsrennen, einen Erfolg im Super G hatte der Kärntner schon zu Buche stehen. Als Zweiter sicherte sich der mit der Schweizer Mannschaft trainierende Liechtensteiner Marco Büchel erstmals eine Klassierung unter den ersten drei in der Abfahrt. Zum dritten Mal Dritter in dieser Saison wurde der Österreicher Michael Walchhofer. Für den Sieger der beiden ersten Abfahrten, Bode Miller reichte es dieses Mal "nur" für einen 4.Rang ! Der Schweizer Bruno Kernen verpasste das Podest als Fünfter erneut knapp. Hermann Maier verpatzte seinen Lauf und macht gerade noch Weltcup-Punkte. Fritz Strobl wird Neunter, Holzknecht wird 14. Der bereits 32-jährige Werner Franz hatte sich den Ruf des "ewigen Zweiten" eingehandelt - kein Wunder, denn der Routinier musste sich in der Abfahrt schon siebenmal mit dem Ehrenplatz bescheiden. Umso glücklicher stellte er sich nach dem Rennen den Reportern: "Wunderbar! Das ist ein Gefühl wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag zusammen. Dass es für ganz vorne reicht hätt ich mir nicht gedacht. Es ist unglaublich, aber wahr! Ich hab schon in Amerika gespürt, dass das Material passt. Ich hab gewusst, wenn alles zusammen passt, ist einiges möglich."
Die Plätze 1 bis 10 verteilten sich wie folgt: 1. Werner Franz (AUT) 1:57,51. 2. Marco Büchel (LIE) 0,27 zurück. 3. Michael Walchhofer (AUT) 0,55. 4. Bode Miller (USA) 0,58. 5. Bruno Kernen (SUI) 0,68. 6. Alessandro Fattori (ITA) 0,74. 7. Antoine Dénériaz (FRA) und Daron Rahlves (USA) 0,76. 9. Didier Défago (SUI) 0,77. 10. Fritz Strobl (AUT) 0,81.


1. Platz: Werner Franz

2. Platz: Marco Büchel

3. Platz: Michael Walchhofer

4. Platz: Bode Miller

Der Blick zurück - Saison 2003/04
Antoine Deneriaz siegt auf der Saslong!

Der Franzose Antoine Deneriaz 1:52,99 siegte heute bei der schwierigen Abfahrt in Gröden mit +0,89 Vorsprung auf den Österreicher Michael Walchhofer +0,89 und Hans Knauß +0,92 ebenfalls Österreich. Lange sah es nach einem Mehrfachsieg der Österreicher aus. Erst Antoine Deneriaz mit Startnummer 30 konnte die österreichische Spitzengruppe verdrängen. Hermann Maier (AUT), der auf einen Sieg in Gröden nach wie vor wartet, erreichte Platz 5 mit 1,19 Sekunden Rückstand auf Deneriaz und nur 0,07 Sekunden Vorsprung auf den sechstplatzierten Stephan Eberharter (AUT). Schreckliche Bilder lieferte das Fernsehen am Anfang der Übertragung. Ein junger Vorläufer kam im Ziel schwer zu Sturz und musste lange im Zielraum verarztet werden. Der junge Rennläufer erlitt aber nach letzten Informationen "nur" eine Gehirnerschütterung. Peter Fill musste auf der Strecke mit Startnummer 1 abgewunken werden und durfte noch einmal starten. Auch er kam aber nach einem Sprung zu Sturz und konnte das Rennen nicht beenden. Ausgeschieden sind auch: Daniel Züger (SUI), Aksel Lund Svindak (NOR) und Max Rauffer (GER). Der deutsche Florian Eckert hatte beim bei seinem Comeback nach seiner schweren Knieverletzung 4,89 Sekunden Rückstand auf den Sieger Deneriaz.

Aus dem Skiweltcup Austria Infopoint: M. Riedler

Deneriaz gewinnt Abfahrt auf der Saslong


Platz 1: Antoine Deneriaz

Platz 2: Michael Walchhofer

Der Franzose Antonie Deneriaz triumphierte wie schon im letzten Jahr auf der Saslong. Mit einem eindrucksvollen Vorsprung von 89 Hunderstel Sekunden vor Michale Walchhofer sicherte er sich den Sieg in Gröden/Val Gardena. Hinter dem Salzburger folgten mit Hans Knauß +0,92; Fritz Strobl +1,08; Hermann Maier +1,19; Stephan Eberharter +1,26 und Klaus Kröll gleich weitere 6 Österreicher. Ein tolles Mannschaftsergebnis für das ÖSV Team. Die Saslong präsentierte sich heute als besonders schwer bezwingbar. Begonnen hatte das Rennen mit einem Schock - dem Sturz eines Voräufers. Aus dem Krankenhaus kam dann aber zum Glück Entwarnung - "nur" eine Gehirnerschütterung ! Bruno Kernen wurde als 12. bester Schweizer. Enttäuschend einmal mehr das Abschneiden der DSV Läufer: Rauffer stürzte, Stankalla wurde Drittletzter (51. Platz - Rückstand 4,58 Sekunden) und Florian Eckert musste sich bei seinem Comeback erst langsam herantasten (53. und letzter Platz - Rückstand 4,89 Sekunden)

Aus dem Skiweltcup Austria Infopoint: Monika Riedler


Platz 3: Hans Knauß

Platz 4: Fritz Strobl

Platz 5: Hermann Maier

Platz 6: Stephan Eberharter

Platz 7: Daron Rahlves

Platz 7: Klaus Kröll

Der Blick zurück - Saison 2002/03
Franzose Deneriaz gewinnt überraschend Abfahrt in Gröden !

Der Überraschungssieger der Weltcupabfahrt auf der Saslong in Gröden heißt Antoine Deneriaz aus Frankreich. Damit durchbrach der Franzose die große Siegesserie der ÖSV Fahrer welche die letzten 12 Weltcupabfahrten gewannen. Auf den Rängen 2 bis 6 folgten ausschließlich Fahrer der Skiweltmacht Österreich: Michael Walchhofer (2. - AUT) Josef Strobl (3. - AUT), Fritz Strobl (4. - AUT), Werner Franz (5. -AUT) und Hannes Trinkl (6. - AUT). Auf Rang 7 platzierte sich der Franzose Nicolas Burtin vor zwei weitern ÖSV Fahrern auf den Rängen 8 und 9 Klaus Kröll (AUT) sowie Andreas Buder (AUT). Als bester Schweizer kam Franco Cavegn auf Platz 10 ins Ziel. Die Rennläufer aus dem DSV Lager konnten nicht an die hervorragenden Leistungen des Trainings anknüpfen. Max Rauffer konnte mit Platz 25 wenigstens noch Weltcuppunkte einfahren. Für Stefan Stankalla reichte es nur zu einem mehr als enttäuschenden 56. Platz - bei 59. Startern.


Platz 25 in Gröden und

Weltcuppunkte für Max Rauffer

WALCHHOFER

DENERIAZ

STROBL

Der Blick zurück - Saison 2001/02

Val Gardena, 14.12.2001

Kristian Ghedina siegt in Gröden
Durchwachsenes Comeback von Max Raufer

128.jpg (6867 Byte)
Kristian Ghedina

Kristian Ghedina war der schnellste Rennläufer auf der Saslong. Der Italiener gewann mit einem Vorsprung von 16 Hunderstel Sekunden vor dem überraschend starken Norweger Lasse Kjus. Kurt Sulzenbacher unterstrich mit Rang 3 seine derzeitige Topform. Die Österreicher Stephan Eberharter und Peter Rzehak müssten sich mit den Plätzen 4 und 5 begnügen. Max Raufer kam bei seinem Comeback mit einem Rückstand von 3,83 Sekunden ins Ziel. Nicht wesentlich besser das Ergebnis von Stefan Stankalla, der mit einem Rückstand von 3,59 Sekunden sein Rennen beendete.

Val Gardena, 15.12.2001

Österreichischer Doppelsieg
Eberharter triumphiert bei 2. Saslong Abfahrt

136.jpg (8059 Byte)
Stephan Eberharter

Der Traum von Kristian Ghedina seinen fünften Sieg auf der Saslong einzufahren erfüllte sich nicht. Stephan Eberharter zeigte bei der zweiten Abfahrt in Gröden eine Topleistung. Mit einem Vorsprung von 22 Hundertstel Sekunden sicherte er sich, vor seinem Teamkollegen Michael Walchhofer, den Sieg. Auf Rang drei platzierte sich der Norweger Kjetil-Andre Aamodt. Für Kristian Ghedina blieb nur der undankbare vierte Platz. Max Raufer konnte mit Platz 30 seinen 1. Weltcuppunkt der Saison einfahren. Stefan Stankalla musste sich mit Rang 40 begnügen.


 



 

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