Herren-Abfahrt in Kitzbühel abgesagt

Die Abfahrt in Kitzbühel musste abgesagt werden. Wegen intensiven Schneefalls und starken Windes war an einen Start auf der Streif 
nicht zu denken.


Wettervorhersage für die Nacht von Freitag auf Samstag:

Ca. 20 cm Neuschnee - Schneefallgrenze Abend: 200 m
Schneefallgrenze Früh: 0 m
Besonderes: nachmittags und nachts noch Schneeschauer

Vorhersage für Samstag:

Temperatur: Min: -2 °C - Max: 2 °C
Stark bewölkt mit höchstens kurzen Wolkenlücken
zwischendurch. Zeitweise schneit es, meist aber nur
mäßig, die Neuschneemengen sollten nicht mehr allzu
groß ausfallen. Nebelbänke können aber örtlich die Sicht
einschränken. Anfangs sehr lebhafter Nordwestwind, bis
zum Nachmittag nur noch mäßig stark.

Eine eisige Angelegenheit

Für die Fahrer könnte der bisherige Saisonhöhepunkt wie das brutale Dienstag-Training zu einer Mutprobe der besonderen Art werden. 
Da es kühler wird, könnte sich die Streif nach den intensiven Präparierungen in einen Hochgeschwindigkeits-Eislaufplatz verwandeln.

Lasse Kjus nicht am Start

Der an Asthma leidende Norweger Lasse Kjus muss wegen einer Grippe passen. Der 34-jährige Medaillen-Hamsterer ist nach der Absage des Super-G bereits am Freitag wieder nach Norwegen zurückgeflogen und will sich dort auskurieren, um für den WM-Super-G am 29. Jänner in Bormio wieder fit zu sein.

StartNr.
Bib
Name
Nation
1
( 1)
POISSON David
FRA
2
( 2)
MACARTNEY S.
USA
3
( 3)
HARI Konrad
SUI
4
( 4)
RAUFFER Max
GER
5
( 5)
GRUENENFELDER
SUI
6
( 6)
AAMODT K.
NOR
7
( 7)
SOLBAKKEN B.
NOR
8
( 8)
KROELL Klaus
AUT
9
( 9)
BUECHEL Marco
LIE
10
( 10)
STREITBERGER
AUT
11
( 11)
STAUDACHER P.
ITA
12
( 12)
RAICH Benjamin
AUT
13
( 13)
DEFAGO Didier
SUI
14
( 14)
KERNEN Bruno
SUI
15
( 15)
THANEI S.
ITA
16
( 16)
SVINDAL A.
NOR
17
( 17)
STROBL Fritz
AUT
18
( 18)
ZURBRIGGEN S.
SUI
19
( 19)
HOFFMANN A.
SUI
20
( 20)
GRUGGER Johann
AUT
21
( 21)
LANZINGER M.
AUT
22
( 22)
GHEDINA K.
ITA
23
( 23)
WALCHHOFER M.
AUT
24
( 24)
REICHELT H.
AUT
25
( 25)
MAIER Hermann
AUT
26
( 26)
BERTRAND Y.
FRA
27
( 27)
FRANZ Werner
AUT
28
( 28)
MILLER Bode
USA
29
( 29)
JAERBYN Patrik
SWE
30
( 30)
SULZENBACHER
ITA
31
( 31)
RAHLVES Daron
USA
32
( 32)
GRUBER C.
AUT
33
( 33)
FATTORI A.
ITA
34
( 34)
GRUENENFELDER
SUI
35
( 35)
FISCHNALLER R.
ITA
36
( 36)
BUDER Andreas
AUT
37
( 37)
SCHEIBER Mario
AUT
38
( 38)
MICKEL Finlay
GBR
39
( 39)
ACCOLA Paul
SUI
40
( 40)
BRANCH Craig
AUS
41
( 41)
BURTIN Nicolas
FRA
42
( 42)
ECKERT Florian
GER
43
( 43)
JOHNSON J.
USA
44
( 44)
DALCIN P.
FRA
45
( 45)
KULBECK O.
NOR
46
( 46)
SPAROVEC G.
SLO
47
( 47)
JERMAN Andrej
SLO
48
( 48)
CRETIER Claude
FRA
49
( 49)
BOURGEAT P.
FRA
50
( 50)
GUFLER Michael
ITA

Schwerer Sturz von Graggaber am Hahnenkamm

Der Österreicher Thomas Graggaber ist am Donnerstag beim Training zur Hahnenkamm-Abfahrt im österreichischen Kitzbühel schwer gestürzt. Graggaber wurde sofort mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Der 24-jährige Salzburger erlitt laut Rennarzt Helmuth Obermoser eine Rippenserienfraktur links, ein Pneumothorax und einen Tuberculum-Ausriss an der linken Schulter. "Von Pneumothorax redet man, wenn die Lunge von den gebrochenen Rippen beschädigt in sich zusammenfällt", erklärte Obermoser. Für Graggaber ist die Saison beendet. Laut ÖSV-Arzt Herbert Resch sei nun vordergründig, die Lungenprobleme in den Griff zu bekommen. "Durch die Rippenbrüche ist Luft aus der Lunge ausgetreten. Damit ist nun Luft zwischen dem Brustkorb und der Lunge, wo normalerweise Vakuum ist. Das ist das Gefährliche an der Sache", so Resch. Im schlechtesten Fall könnte dieses Problem zu einem Lungenkollaps führen. Zudem liegt ein Oberarmkopfbruch in der linken Schulter (Tuberculum majus) vor, deswegen muss Graggaber in Salzburg operiert werden.

3. Abfahrtstraining in Kitzbühel abgebrochen

Das Abschlusstraining auf der Streif in Kitzbühel musste am Donnerstag nach 31 Läufern aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden. Bei heftigem Schneefall und Sturmböen im oberen Teil der Strecke kam der Österreicher Thomas Graggaber mit Startnummer 31 schwer zu Sturz. Danach beschlossen die Österreicher unter Führung von ÖSV-Alpinchef Hans Pum keine Österreicher mehr an den Start zu lassen. Kurz darauf entschied sich auch FIS-Renndirektor Günther Hujara für einen endgültigen Abbruch der Trainingseinheit. Für die Startnummervergabe ist damit das Ergebnis des Donnerstagstraining entscheidend. Bis zum Abbruch des Trainings lag der Italiener Ghedina in Führung.

2. Training: Sulzenbacher beim Wettbremsen in Kitz voran

Kurt Sulzenbacher war laut Zeitmessung beim zweiten Training zur alpinen Weltcup-Abfahrt in Kitzbühel der Schnellste. Jedoch erzielte Bode Miller (USA) im 2. Abfahrtstraining in Kitzbühel "virtuelle" Bestzeit. Miller, der im letzten Jahr in Kitzbühel 7. und 16. geworden war, wies bei der letzten Zwischenzeit fast eine halbe Sekunde Vorsprung auf, ehe er massiv bremste und Sulzenbacher und dem bald 36-jährigen Schweden Patrik Järbyn den Vortritt liess. "Ich habe alles versucht, nicht Schnellster zu sein. Bin unten aufgestanden und habe so gebremst, dass ich wahrscheinlich über zwei Sekunden verschenkt habe. Ich war heute viel konzentrierter, habe auch wieder die bewährten Ski genommen, nachdem wir am Dienstag was Neues probiert hatten", sagte Miller. Effektiv am Schnellsten war Kurt Sulzenbacher. Der Italiener meisterte die durch 15 cm Schneefall um einiges entschärft "Streif"-Piste in 2:00,33 Minuten. Von den Österreichern, die am Dienstag zu fünft das Klassement angeführt hatten, fuhr diesmal Werner Franz, der Sieger von Val d'Isère als Vierter am Schnellsten vor Hermann Maier (6.). "Wettbremsen" war angesagt, denn über dem dritten und letzten Trainingslauf am Donnerstag steht wetterbedingt ein großes Fragezeichen und niedrige Nummern für die Abfahrt am Samstag sind offenbar heiß begehrt. Von den Schweizern kamen Silvan Zurbriggen und Ambrosi Hoffmann als Beste über den 11. Rang (zeitgleich) nicht hinaus. Der Deutsche Max Rauffer kam in 2:02,79 Minuten als 28. ins Ziel.

Österreicher Quintett beim 1. Training voran - Eckert gestürzt !

In Kitzbühel hat am Dienstag das erste Training für die Hahnenkamm- Rennen stattgefunden. Christoph Gruber kam am besten mit der hart präparierten Piste zurecht und passierte in Bestzeit die Ziellinie - vor vier weiteren Österreichern. Bruno Kernen wurde beim ersten (und womöglich einzigen) Training zur Hahnenkamm-Abfahrt in Kitzbühel als Sechster mit einem Rückstand von 1,45 Sekunden bester Nicht-Österreicher. Bestzeit stellte der Lauberhorn-Zweite Christoph Gruber auf. Gruber, Fritz Strobl, Werner Franz, Michael Walchhofer und Hermann Maier klassierten sich geschlossen binnen 85 Hundertsteln, Kernen lag bereits 1,45 zurück. Skirennfahrer Florian Eckert ist beim ersten Training gestürzt. Der Bad Tölzer überstand den Unfall jedoch unverletzt und kann bereits zur zweiten Übungseinheit für den alpinen Klassiker wieder antreten. "Es war eine etwas ungünstige Stelle, aber es ist zum Glück nichts passiert", sagte Cheftrainer Werner Margreiter. Max Rauffer (Leitzachtal) kam auf der eisigen Streif bei schlechter Sicht in 2:03,44 Minuten lediglich auf den 38. Rang. "Brutal und ungut", meinte Olympiasieger Fritz Strobl, der bereits zwei Mal in Kitzbühel gewonnen hat. "Die Piste hält genau das, was jeder versprochen hat. Heuer gibt es noch mehr ausgeprägtes Gelände als in den letzten Jahren. Jeder hat sich heute nur runtergekämpft", so der Kärntner, der den Wetterproblemen angesichts seiner langjährigen Erfahrung gelassen entgegenblickt. "Wenn weniger Trainings sind, stellt das für uns sicher kein Problem dar." Auch Weltmeister Walchhofer, am Samstag Sieger in Wengen, schnaufte tief durch. "Ich war noch selten so froh, heil im Ziel zu sein. Im Griff habe ich die Streif noch lange nicht, in diesem Zustand ist sie brutal. Am Samstag wird man allen Mut zusammennehmen müssen. Nur dann kann man hier gewinnen." Die Erleichterung war den Meisten aber anzusehen. Auch Weltcup-Leader Bode Miller gestand als 19.: "Ich hatte Riesenglück. Mit so vielen Fehler kommst du normal hier nicht ins Ziel." Das gesamte Kanadische Team verzichtete am Dienstag auf das Training ! Falls keine weiteres Training mehr stattfinden sollte, was angesichts der ungünstigen Wetterprognose nicht unwahrscheinlich ist, dürften sie am Samstag in der Abfahrt nicht starten. Die Hahnenkamm-Rennen werden am Freitag mit einem Super-G eröffnet. Am Sonntag wird der traditonelle Slalom ausgetragen.

Das letzte Abfahrtsrennenn der Saison
Abfahrtsrennen in Wengen

Michael Walchhofer gewinnt 75. Lauberhornabfahrt

Vor der imponierenden Kulisse von Eiger, Mönch und Jungfrau, bei wunderschönen Winterwetter, einer hervorragenden Piste und einem Grossaufmarsch an Zuschauern gewinnt der Österreicher Michael Walchhofer die Abfahrt von Wengen mit einem Vorsprung von 9/100 Sekunden, vor seinem Teamkollegen Christoph Gruber und dem US Amerikaner Bode Miller. Es war für den 29-jährigen Zauchenseer erst der zweite Weltcup-Abfahrtssieg seiner Karriere, nachdem er letzten Winter in Lake Louise gewonnen hatte. "Das war ein echt wilder Ritt. Ich war vor dem Start sehr angespannt, weil ich schon beim Rauffahren mit dem Lift daran gedacht habe, dass es heute Zeit für den ersten Sieg in der Abfahrt ist, und mir damit selbst Druck gemacht habe. Gott sei Dank bin ich trotzdem gut gefahren, das war im Hinblick auf Kitzbühel und die WM unheimlich wichtig", betonte Walchhofer, der seinen Vorsprung auf Miller im Abfahrtsweltcup auf 53 Zähler vergrößerte. Die Österreicher präsentieren sich am Lauberhorn in bestechender Team Form. Hinter dem Spitzentrio belegt Hermann Maier den vierten Platz: "Mit der Fahrt im unteren Abschnitt bin ich zwar hochzufrieden, vor allem das Ziel-S habe ich sehr gut erwischt, doch ich habe noch immer nicht ganz das Richtige unter den Füßen. Es müssen aber nur noch Kleinigkeiten perfektioniert werden." Werner Franz wird Fünfter. Klaus Kröll rast auf den zehnten Rang. Auch Südtirols Abfahrer zeigten eine beeindruckende Leistung, Kurt Sulzenbacher wurde mit einem Rückstand von 1,11 Sekunden Sechster, Peter Fill folgte auf Platz sieben. Bester Schweizer beim Triumph des österreichischen Weltmeisters Michael Walchhofer war Silvan Zurbriggen als 16., was für die Eidgenossen nicht nur die größte Abfahrtsschlappe dieses Winters, sondern seit Garmisch vor fünf Jahren bedeutete. Damals war Jürg Grünenfelder als 20. bester Schweizer gewesen. Max Rauffer belegte für den DSV mit 2,79 Sekunden Rückstand auf den Sieger den 27. Platz. Florian Eckert sammelte als 30. (+3,04) noch einen Weltcup-Punkt. Die Top 10 Rennläufer bei der 75. Lauberhornabfahrt: 1. Michael Walchhofer (AUT) 2:27,05. 2. Christoph Gruber (AUT) 0,09 zurück. 3. Bode Miller (USA) 0,18. 4. Hermann Maier (AUT) 0,62. 5. Werner Franz (AUT) 0,72. 6. Kurt Sulzenbacher (ITA) 1,11. 7. Peter Fill (ITA) 1,14. 8. Alessandro Fattori (ITA) und Lasse Kjus (NOR) 1,26. 10. Klaus Kröll (AUT) 1,38.


1. Michael Walchhofer

2. Christoph Gruber

3. Bode Miller (USA)

4. Hermann Maier

5. Werner Franz

6. Kurt Sulzenbacher 

7. Peter Fill

8. Alessandro Fattori

Der Blick zurück - Saison 2003/04
RENNEN 2 - DAS ORIGINAL

Eberharter triumphiert auf der Streif
Steff bleibt Österreichs Ski-Chef !


Platz 1: Stephan Eberhardter

Platz 2: Daron Rahlves

Stephan Eberharter revanchierte sich am Samstag eindrucksvoll für die "Niederlage" vom Donnerstag. Der Zillertaler, der sich in der ersten Abfahrt Lasse Kjus um 0,01 Sekunden geschlagen geben musste, gewann die zweite Kitzbühel-Abfahrt überlegen mit einem Vorsprung von 1,21 Sekunden. Rang 2 sicherte sich der US Amerikaner Daron Rahlves vor dem Schweizer Ambrosi Hoffmann. Mit Hans Knauß und Michael Walchhofer belegten zwei weitere Österreicher die Ränge vier und fünf. Die weiteren Fahrer in den Top 10: Kristian Ghedina (ITA - Platz 6), Didier Cuche (SUI - Platz 7), Christoph Gruber (AUT - Platz 8), Hermann Maier (AUT - Platz 9) und Fritz Strobl (AUT - Platz 10). Der Norweger Lasse Kjus kam nicht unter die Top Ten, baute aber seine Führung im Gesamt-Weltcup aus, da er nur wenige Punkte auf den neuntplatzierten Hermann Maier verlor.
Nach dem Rennen sah man, mit Stehphan Eberharter einen rundum glücklichen Kitzsieger: "Noch nie habe ich im Zielraum solche Emotionen gezeigt. Es kann sein, dass ich heute hier das letzte Mal runter gefahren bin. Es war einfach ein Traumlauf!" Es war Eberharters 27. Weltcup-Sieg, der 16. in der Abfahrt. In der ewigen Weltcup-Rangliste rückte der Stummer ex aequo mit dem US-Amerikaner Phil Mahre auf Platz sechs vor. Zudem übernahm der 34-Jährige die Führung im Abfahrts-Weltcup. Eberharter krönt seine aufregende Karriere, bei der es nicht immer nur bergauf ging, mit diesem überlegenen Sieg. Doppel-Weltmeister 1991, dann jahrelang weg vom Fenster, nach seiner Rückkehr in die Weltspitze jahrelang im Schatten von Hermann Maier, nach dessen Unfall, Olympiasieger, Gesamt-Weltcupsieger und 2003 nochmals Weltmeister. "Schönwetterfahrer" Kristian Ghedina hat beim Zielsprung für eine akrobatische Einlage gesorgt. Der Spaßvogel aus Italien riss bei Tempo Hundert auf dem Weg zur Bestzeit die Ski weit auseinander und landete seine Grätsche auch noch perfekt. Das Publikum feierte ihn deswegen wie einen Sieger, obwohl er am Ende nur 6. wurde. Florian Eckert und Stefan Stankalla blieben auch am heutigen Samstag hinter den Erwartungen zurück. Für Eckert reichte es am Ende nur für Rang 33 und Stankalla musste sich mit Platz 39 begnügen. Jetzt freuen sich alle auf morgen, wenn um 10 Uhr der Slalom auf dem legendären Ganslernhang über die Bühne geht.


Platz 3: Ambrosi Hoffmann

Platz 4: Hans Knauß

Platz 5: Michael Walchhofer

Platz 6: Kristian Ghedina

Platz 7: Didier Cuche

Platz 8: Christoph Gruber

Der Blick zurück - Saison 2003/04
RENNEN 1 - Bormio Ersatzrennen
Elchspuren in Kitzbühel
Lasse Kjus gewinnt 1/100 vor Stephan Eberharter


Platz 1: Lasse Kjus

Platz 2: Stephan Eberharter

Kitzbühel ist anders. Nicht nur das spezielle Flair der "Schihauptstadt", sondern vor allem das ungewöhnliche Programm des heutigen Renntages, sorgten für Aufsehen. Um 9.30 Uhr fand ein Sprinttraining vom Start bis Ausfahrt Steilhang statt und zusammen mit dem gestrigen Training ab dem Mausefalleboden konnte man dies nun als "Training der gesamten Strecke" werten und ein Rennstart von ganz oben war somit gesichert.

Um 11.30 Uhr folgte dann pünktlich der Start zum "Bormio-Ersatz-Rennen". Lange Zeit eher überraschend in Führung der mit Nummer 1 gestartete Italiener Roland Fischnaller (am Ende guter 12.). Erst der Tiroler Christoph Gruber (Nr. 13) konnte ihn von seinem Thron stoßen. Gruber dürfte sich damit auch innerhalb der österreichischen Mannschaft für die Rennaufstellung am Samstag "empfehlen". Mit Startnummer 15 ging kurz danach der Sieger des morgendlichen Sprinttrainings, Bode Miller ins Rennen und setzte sich an die Spitze, jedoch nur kurz, bis mit Nummer 17 der große Elch kam. Lasse Kjus (NOR) bezwang die schlagige Streif mit einer Bestzeit von 1:58,78 und nur Stephan Eberharter (AUT) , Startnummer 30, kam bis auf 1 Hundertstel Sekunde an den Norweger heran. Dahinter als Dritter der Vorjahressieger Daron Rahlves (USA 1.58,98), der sich auch heuer wieder viel vorgenommen hatte. Auf den undankbaren Plätzen hinter dem Stockerl: 4. Hermann Maier (AUT 1.59,26) und Hans Knauss (AUT 1.59,28) - beides schon ehemalige Hahnenkammsieger. Die weitere Reihung: 6. Ambrosi Hoffmann (SUI 1.59,43), 7. Bode Miller (USA 1.59,62), 8. Hannes Trinkl (AUT 1.59,63), 9. Fritz Strobl (AUT 1.59,83), 10. Bruno Kernen (SUI 1.59,84).

Übermorgen werden Eberharter, Rahlves und Co. zum Gegenangriff auf der "originalen Streifabfahrt" blasen und morgen können wir gespannt sein, ob Hermann Maier an seinen sensationellen Comebacksieg vom letzten Jahr im Super-G von Kitzbühel anschließen kann.

Aus dem Austria Infopoint: C. Egger


Platz 3: Daron Rahlves 

Platz 4: Hermann Maier

Platz 5: Hans Knauss

Platz 6: Ambrosi Hoffmann

Platz 7: Bode Miller

Platz 8: Hannes Trinkl

Platz 9: Fritz Strobl

Comeback: Florian Eckert

SAISON 2002/03 - Rennen
Rahlves gewinnt verkürzte Streifabfahrt !

Bittere Niederlage für das ÖSV Abfahrerteam. Beim wichtigsten Rennen außer der WM schnappte der US Amerikaner Daron Rahlves den Österreichern nicht nur den Sieg weg. Besonders bitter für die Österreicher das nicht einmal ein "Stockerlplatz" beim 63. Hahnenkammrennen für die ÖSV Fahrer heraussprang. Erstmals in dieser Saison geht eine Siegerehrung ohne österreichischer Beteiligung über die Bühne! Den zweiten Platz sicherte sich der Schweizer Didier Cuche vor dem Norweger Kjetil Andre Aamodt. Auf den Rängen 4 bis 10 folgten: Stephan Eberharter (AUT), Hannes Trinkl (AUT), Hermann Maier (AUT), Ambrosi Hoffmann (SUI), Bode Miller (USA), Fritz Strobl (AUT) und Klaus Kröll (AUT).


 

 

 

D. Cuche

D. Rahlves

K. Aamodt

SAISON 2001/02 - Rennen
Kitzbühel, 19.01.2002
Eberharter gewinnt den Klassiker auf der Streif
Tolle Stimmung - Spektakuläre Abfahrten

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Der neue König von Kitzbühl heißt Stephan Eberharter. Nach seinem gestrigen Sieg beim Super G war er auch heute bei der berühmt berüchtigten Streifabfahrt nicht zuschlagen. Eberharter bezwang die Hahnenkammabfahrt in einer Zeit von 1,54:21 Minuten. Auf dem zweiten Rang folgt, mit einem Rückstand von 37 Hundertstel Sekunden, der Norweger Kjetil-Andre Aamodt vor dem Österreicher Hannes Trinkl (Rückstand 40 Hundertstel Sekunden) auf Platz 3. Auf den Rängen 4 bis 6 folgen: Kurt Sulzenbacher (ITA), Fritz Strobl (AUT) und Didier Cuche (CH) sowie zeitgleich Peter Rzehak (AUT). Für den DSV waren leider keine Läufer am Start.

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Stephan Eberharter
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und sein Traumlauf
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Platz 2: Kjetil Andre Aamodt
361.jpg (6186 Byte)
Platz 3: Hannes Trinkl
353.jpg (7497 Byte)
Super Stimmung
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in Kitzbühel
357.jpg (3683 Byte)
Stürze ohne Folgen: Rahlves
0360.jpg (2703 Byte)
und Sivertsen

 


 



 

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