Blardone gewinnt Riesenslalom am Kuonisbergli

Im bisher spektakulärsten Skirennen dieses Winters, vor der Rekordkulisse von 17 500 Zuschauer am Kuonisbergli, bot Bode Miller die beste Show, aber der Italiener Massimiliano Blardone war beim wohl schwersten Riesenslalom schneller. Der 25-Jährige holte sich in Adelboden (Schweiz) in 2:19,84 Minuten am Dienstag seinen ersten Weltcupsieg. "Je schwerer, desto besser für mich. Es ist als ob ich Flügel hätte, ein Traum wurde wahr." Zweiter wurde der US Amerikaner Bode Miller (2:20,02) vor dem Finnen Kalle Palander (2:20,23). Der nach dem 1. Lauf führende Schweizer Didier Defago schied ebenso aus wie Daron Rahlves (USA), der sich im Zielhang überschlug. Der Dritte nach dem ersten Lauf kam bei diesem fürchterlich aussehnenden Sturz, bei dem es ihn mit voller Wucht überschlug, aber mit dem Schrecken, blauen Flecken und Kopfschmerzen davon. Im ersten Durchgang hatte es dort schon Schifferer wild "zerrissen". Bester ÖSV-Läufer wurde Benjamin Raich als Vierter. Christoph Gruber verbesserte sich dank Laufbestzeit von Platz 21 auf acht, Hermann Maier kam über Rang 18 nicht hinaus. Der Herminator sieht der WM aber zuversichtlich entgegen: "Es ist nicht gut gelaufen, es war ein sehr gerader Riesentorlauf, fast keine Kurve, zu viel hin und her gefahren. Normal müsste man da schon schneller sein. Ich sehe das sehr locker und entspannt. Ich weiß, der erste Sieg kommt, es ist nur eine Frage der Zeit. Die Abstimmung habe ich gefunden, aber jetzt kam zuletzt halt Pech dazu." Für die Sensation des Tages aus Schweizersicht sorgte jedoch der junge Bündner Marc Berthod mit Platz 7. Der 21-Jährige aus dem B-Kader war im ersten Lauf mit der Startnummer 58 auf den 15. Platz vorgestürmt und steigerte sich im Finale noch um acht Positionen. Bruno Kernen wurde Zehnter, bestätigte damit erneut den Aufwärtstrend in seiner dritten Disziplin und realisierte sein mit Abstand bestes Ergebnis in einem Weltcup-Riesenslalom. Sein bisheriges Bestresultat hatte der Berner Oberländer vor neun Jahren mit Rang 17 ebenfalls in Adelboden geschafft. Der Deutsche Andreas Ertl verpasste erneut den 2. Lauf und damit die Qualifikation zur WM in Bormio (ab 29. Januar). Die Top 10 Rennläufer beim Riesenslalom in Adelboden: 1. Massimiliano Blardone (ITA) 2:19,84. 2. Bode Miller (USA) 0,18 zurück. 3. Kalle Palander (FIN) 0,39. 4. Benjamin Raich (AUT) 0,70. 5. Lasse Kjus (NOR) 0,82. 6. Frederik Nyberg (SWE) 0,88. 7. Marc Berthod (SUI) 1,14. 8. Christoph Gruber (AUT) 1,19. 9. Ales Gorza (SLO) 1,42. 10. Joel Chenal (FRA) und Bruno Kernen (SUI) 1,49.


1. Massimiliano Blardone

2. Bode Miller

3. Kalle Palander

4. Benjamin Raich

5. Lasse Kjus

6. Frederik Nyberg

7. Marc Berthod

8. Christoph Gruber

Pos. Startnr. Nation Läufer/in Gesamt
1 4 ITA Massimiliano Blardone 2:19.84
2 5 USA Bode Miller +0.18
3 6 FIN Kalle Palander +0.39
4 2 AUT Benjamin Raich +0.70
5 3 NOR Lasse Kjus +0.82
6 15 SWE Frederik Nyberg +0.88
7 58 SUI Marc Berthod +1.14
8 19 AUT Christoph Gruber +1.19
9 42 SLO Ales Gorza +1.42
10 31 SUI Bruno Kernen +1.49
10 FRA Joel Chenal +1.49
12 1 CAN Thomas Grandi +1.54
13 39 ITA Peter Fill +1.76
14 9 ITA Davide Simoncelli +1.87
15 24 ITA Manfred Mölgg +1.92
16 30 LIE Marco Büchel +1.95
17 25 USA Dane Spencer +1.98
18 7 AUT Hermann Maier +1.99
19 18 NOR Aksel Lund Svindal +2.02
20 36 NOR Truls Ove Karlsen +2.07
21 37 NOR Kjetil Jansrud +2.15
22 11 ITA Arnold Rieder +2.32
23 51 SLO Bernard Vajdic +2.37
24 29 FRA Gauthier De Tessieres +2.67
25 53 SLO Mitja Valencic +2.73
26 34 FRA Freddy Rech +4.97
27 41 SWE Niklas Rainer +11.95

Defago führt nach dem 1. Durchgang auf dem Kuonisbergli

Tolles Skiwetter - phantastische Stimmung - 15.000 Zuschauer - und ein an Spannung kaum zuüberbietendes Rennen. Nach dem 1. Durchgang im Riesenslalom von Adelboden liegt der Schweizer Didier Defago in einer Zeit von 1:10.38 Min. in Führung. "So überraschend ist es für mich nicht, ich war die letzten vier Rennen immer unter den Top Ten. Im zweiten Lauf werde ich versuchen, wieder anzugreifen und eine gute Leistung  runterzubringen." Dicht dahinter folgt auf dem zweiten Rang der Italiener Massimiliano Blardone (+0,14 Sek) vor dem US Amerikaner Daron Rahlves (+0.21). Für Bode Miller, der bereits im oberen Drittel einen Stock verlor, reichte es "nur" zu Platz 4: "Es war sicher kein Vorteil mit nur einem Stock! Die Sicht war auch nicht die allerbeste - ich konnte da nicht so aggressiv fahren wie gewohnt. Ich hab mich leicht an der Schulter verletzt - aber es ist nicht so schlimm." Auf den Plätzen 4 bis 10 folgen: Kalle Palander aus Finnland (+0,41), 6. Lasse Kjus aus Norwegen (+0,42), 7. Joel Chenal aus Frankreich (+0,85), 8. Benjamin Raich aus Österreich (+0,99), 9. Davide Simoncelli aus Italien (+1,06) und als 10. Fredrik Nyberg (+1,07) aus Schweden. Durch die engen Zeitabstände können wir uns auf einen spannenden Finallauf ( 13.00 Uhr) freuen.

Pos. Startnr. Nation Läufer/in Zeit
1 14 SUI Didier Defago 1:10.38
2 4 ITA Massimiliano Blardone +0.14
3 16 USA Daron Rahlves +0.21
4 5 USA Bode Miller +0.27
5 6 FIN Kalle Palander +0.41
6 3 NOR Lasse Kjus +0.42
7 10 FRA Joel Chenal +0.85
8 2 AUT Benjamin Raich +0.99
9 9 ITA Davide Simoncelli +1.06
10 15 SWE Frederik Nyberg +1.07
11 31 SUI Bruno Kernen +1.11
12 24 ITA Manfred Mölgg +1.31
13 7 AUT Hermann Maier +1.40
14 42 SLO Ales Gorza +1.54
15 58 SUI Marc Berthod +1.68
16 29 FRA Gauthier De Tessieres +1.75
17 36 NOR Truls Ove Karlsen +1.76
18 1 CAN Thomas Grandi +1.77
19 49 NOR Andreas Nilsen +1.79
25 USA Dane Spencer +1.79
21 19 AUT Christoph Gruber +1.86
22 51 SLO Bernard Vajdic +1.87
23 30 LIE Marco Büchel +1.91
24 53 SLO Mitja Valencic +2.04
11 ITA Arnold Rieder +2.04
26 34 FRA Freddy Rech +2.05
27 37 NOR Kjetil Jansrud +2.14
28 39 ITA Peter Fill +2.16
29 18 NOR Aksel Lund Svindal +2.23
30 41 SWE Niklas Rainer +2.26
31 22 AUT Michael Walchhofer +2.28
32 45 ITA Luca Senoner +2.35
33 23 AUT Stephan Görgl +2.39
34 26 ITA Mirko Deflorian +2.47
38 FIN Sami Uotila +2.47
36 59 ITA Patrick Thaler +2.53
37 52 CAN Ryan Semple +2.54
38 8 USA Erik Schlopy +2.67
39 12 FRA Frederic Covili +2.83
40 27 ITA Alberto Schieppati +2.95
41 57 FRA Thomas Frey +3.13
42 56 SUI Beni Hofer +3.19
43 64 SWE Johann Brolenius +3.32
44 44 USA Tom Rothrock +3.38
45 35 CRO Ivica Kostelic +3.40
46 43 USA James Cochran +3.45
47 65 JPN Akira Sasaki +3.77
48 61 ARG Cristian Simari Birkner +4.63
49 33 AUT Matthias Lanzinger +4.71
50 48 AUS Luke Deane +4.77
51 67 MEX Hubertus von Hohenlohe +15.86
Startnr. Nation Läufer/in Grund Durchgang
13 AUT Rainer Schönfelder Sturz 1
17 AUT Andreas Schifferer Sturz 1
20 NOR Bjarne Solbakken Sturz 1
21 NOR Kjetil Andre Aamodt Torfehler 1
28 CAN Jean-Philippe Roy Torfehler 1
32 AUT Hannes Reiter Torfehler 1
40 SUI Tobias Grünenfelder Torfehler 1
46 FRA Vincent Millet Sturz 1
47 AUT Mario Scheiber Torfehler 1
50 SUI Daniel Albrecht Sturz 1
54 GER Andreas Ertl Torfehler 1
55 FIN Jukka Rajala Torfehler 1
60 CZE Ondrej Bank Torfehler 1
62 FRA Thomas Fanara DNS 1
63 SUI Marc Gini Sturz 1
66 ITA Alessandro Roberto Torfehler 1

StartNr. Rennfahrer Land
1 Thomas Grandi CAN
2 Benjamin Raich AUT
3 Lasse Kjus NOR
4 Massimiliano Blardone ITA
5 Bode Miller USA
6 Kalle Palander FIN
7 Hermann Maier AUT
8 Erik Schlopy USA
9 Davide Simoncelli ITA
10 Joel Chenal FRA
11 Arnold Rieder ITA
12 Frederic Covili FRA
13 Rainer Schönfelder AUT
14 Didier Defago SUI
15 Fredrik Nyberg SWE
16 Daron Rahlves USA
17 Andreas Schifferer AUT
18 Aksel Lund Svindal NOR
19 Christoph Gruber AUT
20 Bjarne Solbakken NOR
21 Kjetil Andre Aamodt NOR
22 Michael Walchhofer AUT
23 Stephan Görgl AUT
24 Manfred Mölgg ITA
25 Dane Spencer USA
26 Mirko Deflorian ITA
27 Alberto Schieppati ITA
28 Jean-Philippe Roy CAN
29 Gauthier de Tessieres FRA
30 Marco Büchel LIE
31 Bruno Kernen SUI
32 Hannes Reiter AUT
33 Matthias Lanzinger AUT
34 Freddy Rech FRA
35 Ivica Kostelic CRO
36 Truls Ove Karlsen NOR
37 Kjetil Jansrud NOR
38 Sami Uotila FIN
39 Peter Fill ITA
40 Tobias Grünenfelder SUI
41 Niklas Rainer SWE
42 Ales Gorza SLO
43 James Cochran USA
44 Tom Rothrock USA
45 Lucas Senoner ITA
46 Vincent Millet FRA
47 Mario Scheiber AUT
48 Luke Deane AUS
49 Andreas Nilsen NOR
50 Daniel Albrecht SUI
51 Bernard Vajdic SLO
52 Ryan Sample CAN
53 Mitja Valencic SLO
54 Andreas Ertl GER
55 Jukka Rajala FIN
56 Beni Hofer SUI
57 Thomas Frey FRA
58 Marc Berthod SUI
59 Patrick Thaler FRA
60 Ondrej Bank CZE
61 Cristian Simari ARG
62 Thomas Fanara FRA
63 Marc Gini SUI
64 Johan Brolenius SWE
65 Akira Sasaki JPN
66 Alessandro Roberto ITA
67 Hubertus von Hohenlohe MEX

Maier hofft - Raich kämpft - Knaus zittert

Der prestigeträchtigste Riesenslalom der Saison steht am heutigen Dienstag in Adelboden auf dem Programm der Herren. Das Kuonisbergli im Berner Oberland gilt als anspruchsvollste Riesentorlauf-Strecke im Skiweltcup. Beim letzten Riesenslalom, vor der WM in Bormio, geht vor allem Hermann Maier auf seinem Lieblingshang in die Vollen: "Mit Adelboden verbinde ich sehr viele gute Erinnerungen. Drei Mal (1998, 1999 und 2001) habe ich hier schon gewonnen und dazu noch im Jänner 2003 mein Comeback nach dem schweren Motorradunfall gegeben. Der RTL ist derzeit sicher meine stärkste Disziplin." Vielleicht kann der Salzburger in Adelboden ganz nach vorne fahren und seinen ersten Saisonerfolg und seinen 48. Weltcupsieg feiern. Mit großen Erwartungen geht auch Benjamin Raich ins Rennen. Nach dem Ausfall von US-Star Bode Miller beim Slalom in Chamonix hat der Pitztaler neue Hoffnung im Kampf um den Gesamtweltcup geschöpft: "Ich habe bereits nach der Siegesserie von Miller zu Beginn gesagt, dass sich das Blatt wieder wenden kann. Die Saison dauert ja noch lange, da kann noch viel passieren. Ich will mit einem weiteren Top-Ergebnis versuchen, im Gesamtweltcup weiter Boden auf Miller gutzumachen", lautet die Zielsetzung von Raich. Für Hans Knaus kann dieser "Renn-Dienstag" zum Schicksalstag werden. Der unter Dopingverdacht stehenden Steirer, am 14. Januar 2003 noch Sieger am Kuonisbergli, wird am Dienstag das Ergebnis der analysierte B-Probe erhalten.

Das letzte Riesenslaom Rennen 
Thomas Grandi siegt auch in Flachau

Grandi, jahrelang nur Mitläufer, ist plötzlich das Maß der Dinge! Innerhalb von knapp 48 Stunden feiert der Kanadier zwei Weltcupsiege - und das im Alter von 32 Jahren! Der Kanadier, der sich am Sonntag den Sieg in Alta Badia geholt hatte, entschied am Dienstag auch den Riesenslalom in Flachau für sich. "Das war das Sahnehäubchen, das Weihnachts- und Geburtstagsgeschenk in einem", freute sich der Kanadier, der am 27. Dezember seinen 32. Geburtstag feiert. Zweiter wurde Didier Cuche vor Bode Miller. Als Zweiter sorgte Cuche für den vierten Schweizer Podestplatz der Saison. Am Sonntag bereits hatte Cuche in Alta Badia als Dritter überzeugt. Ein sehr gutes Rennen gelang auch dem Walliser Didier Défago, der als 7. seine persönliche Saison-Bestmarke einstellte. Benjamin Raich belegte als Vierter und einziger ÖSV-Läufer einen Spitzenplatz, Lokalmatador Hermann Maier musste sich nach einem Fahrfehler in der Tabelle ganz hinten einreihen. Hermann Maier zum Rennen: "Ganz komisch wie das passiert ist. Ich fall im Training nie aus. Es war Schatten, ich hab die Spur vom ersten Lauf erwischt und hab die Ski überkreuz bekommen. Ich muss aber sagen, ich bin körperlich auch nicht mehr ganz frisch." Mit Ausnahme von Raich ließen Österreichs Riesentorläufer diesmal aus. Nur noch Rainer Schönfelder (18.) und Maier (28.) kamen ebenfalls in die Punktränge. Als einziger Deutscher verpasste Andreas Ertl als 32. nach dem ersten Durchgang das Finale. Felix Neureuther nahm wegen einer Grippe nicht teil. Mit seinen zwei Siegen in Alta Badia und Flachau übernimmt Grandi auch die Führung im Riesentorlauf-Weltcup. Zweiter ist Bode Miller, Maier holt nach dem Beinahe-Ausfall noch drei Weltcup-Punkte und liegt im RTL-Weltcup auf Rang drei. Miller baute mit Platz 3 die Führung im Gesamtweltcup aus. Erster Verfolger ist jetzt Benni Raich - allerdings schon mit 352 Punkten Rückstand. Maier hält bei 482 Punkten auf Rang drei. Die Top 10 Rennläufer des Riesenslalom in Flachau: 1. Thomas Grandi (CAN) 2:15,90. 2. Didier Cuche (SUI) 0,15. 3. Bode Miller (USA) 1,10. 4. Benjamin Raich (AUT) 1,15. 5. Daron Rahlves (USA) 1,50. 6. Davide Simoncelli (ITA) 1,70. 7. Didier Défago (SUI) 1,97. 8. Kalle Palander (FIN) 1,99. 9. Manfred Mölgg (ITA) 2,25. 10. Andreas Nilsen (NOR) 2,31.


1.Platz: Thomas Grandi

2. Platz: Didier Cuche

3. Platz: Bode Miller

4. Platz: Benjamin Raich

5. Platz: Daron Rahlves

6. Platz: Davide Simoncelli

7. Platz: Didier Défago

8. Platz: Kalle Palander

Der Blick zurück - Saison 2003/04 
Palander verteidigt Halbzeitführung bei Regenschlacht am Kuonisbergli

Der Finne Kalle Palander verteidigte seine Halbzeitführung in Adelboden unter sehr schwierigen Bedingungen im zweiten Durchgang und erreichte das Ziel mit einer Gesamtzeit von 2:32,15. Massimiliano Blardone (ITA +0,74) klassierte sich auf Platz 2. Christoph Gruber (AUT +1.12), Experte für ex aequo Plätze, belegte gemeinsam mit seinem Teamkollegen Heinz Schilchegger den dritten Platz auf dem Stockerl.
Unter die besten 10 fuhren weiters: Joel Chenal (FRA +1,21), Sami Uotila (FIN +1,30), Truls Ove Karlsen (NOR +1,33), Hermann Maier (AUT +1,55), Manfred Mölgg (ITA +1,84) und Rainer Schönfelder (AUT +2,01).
Regen und Schnee machten die Piste sehr weich und es entstanden viele Schläge, die eine fehlerfreie Fahrt nahezu unmöglich machten. Dies war sicher auch ein Grund für die prominenten Ausfälle von Hans Knauß (AUT), Bode Miller (USA), Frederik Nyberg (SWE), Marco Büchel (LIE), Alberto Schiepatti (ITA) und Stephan Görgl (AUT)
Hermann Maier (AUT 954 Punkte) verteidigte mit seinem 8. Platz die Führung im Gesamtweltcup vor Benjamin Raich (AUT 925 Punkte) und Stephan Eberharter (AUT 882 Punkte). Bode Miller (USA 772 Punkte) und Kalle Palander (FIN 724 Punkte) sind die ersten nichtösterreichischen Verfolger auf der Jagd nach der großen Kristallkugel.

Aus dem Skiweltcup Austria Infopoint: Monika Riedler

Der Blick zurück - Saison 2002/03
Knauß gewinnt Riesenslalom in Adelboden

Der neue König des Kuonisbergli in Adelboden heißt Hans Knauß und kommt aus Österreich. Die weiteren Plätze auf dem Stockerl sicherten sich mit Rang 2 Michael von Grünigen aus der Schweiz und als Dritter der Norweger Kjetil Andre Aamodt. Die Führenden nach dem 1. Durchgang, Didier Cuche (SUI) und Benjamin Raich (AUT) sind ebenso wie Stephan Eberharter im Finallauf ausgeschieden. Auf den Rängen 4 bis 10 folgten: Heinz Schilchegger (AUT), Frederic Covili (FRA), Truls Ove Karlsen (NOR), Christoph Gruber (AUT), Massimiliano Blardone (ITA), Andreas Schifferer (AUT) und Thomas Grandi (CAN). Andreas Ertl fuhr, mit dem 13. Platz auf dem Kuonisbergli, auch in diesem Jahr (Vorjahr 11.) ein hervorragendes Ergebnis für den DSV ein.

BLICK ZURÜCK SAISON 2001/02
Adelboden, 05.01.2002
Chuche gewinnt am Kuonisbergli
von Grüningen im 2. Durchgang nicht am Start

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Cuche (1.) - Covili (2.) - Nyberg (3.)

Der Schweizer Didier Cuche gewinnt souverän den Riesenslalom von Adelboden. Nach einem überragenden ersten und starken 2. Lauf gewinnt Cuche mit einem Vorsprung von 1,15 Sekunden vor dem im Riesenslalom Weltcup Führenden Frederic Covili (FRA) und dem Schweden Fredrik Nyberg aus Schweden. Andreas Ertl schied bereits im 1.Durchgang aus.


 



 

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