Pranger gewinnt Nachtslalom

Der Österreicher Manfred Pranger hat vor 45 000 begeisterten Zuschauern den Weltcup-Nachtslalom im österreichischen Schladming vor seinem Landsmann Benjamin Raich gewonnen. Der Tiroler ist der Mann der Stunde. Er gewinnt nach Kitzbühel auch den zweiten Klassiker in Österreicher. Und das an seinem 27. Geburtstag! Bei der Slalom-Show auf der Planai überzeugt das ÖSV-Team mit drei unter den Top 4. Knapp hinter Pranger steht Raich neuerlich am Podest - und darf sich als "heimlicher" Sieger fühlen. Im Schatten der Österreicher ist ein Fahrer aus Schweden der Sensationsmann. Myhrer verbessert sich mit Laufbestzeit von Rang 22 auf Rang 3 und kann sich über die beste Platzierung in seiner Karriere freuen! Rainer Schönfelder belegte hinter dem Schweden wie schon in Kitzbühel Rang vier. Ein Erlebnis der besonderen Art hatte der Kärntner schon beim Einfahren wo er von drei nackten Fans begrüßt wurde. "Leider männlich. Sie haben vor mir die Hosen runter gelassen, und ein vierter hat uns dann fotografiert. So was ist mir noch nie passiert." Hatte er also vor Rennbeginn mehr gesehen, als er wollte, fehlte dem Kontaktlinsenträger dann der Durchblick. "Es ist dunkler als sonst, das Licht ist nicht so gut. Bei der Zwischenzeit war ich noch dabei. Wenn man mich um drei in der Nacht aufweckt und sagt, ich soll nochmal fahren, würde ich besser fahren. Ich kann mich an keinen Trainingslauf erinnern, an dem ich zwanzig Tore so schlecht gefahren bin." Der Führende Giorgio Rocca (ITA) musste seine Siegeshoffnungen nach einem schweren Fehler im zweiten Lauf aufgeben, fiel weit zurück und belegte nur Rang 21. Silvan Zurbriggen war wieder einmal der einzige Schweizer im zweiten Lauf und musste sich am Ende mit Rang 20 zufrieden geben. Die Ausrede, nicht fit ins Rennen gegangen zu sein, wollte Zurbriggen nicht gelten lassen. "Den Rücken habe ich beim Fahren sicher gespürt. Aber im ersten Lauf bin ich auch schlecht gefahren", sagte der Walliser. Die weiteren Starter der Schweizer, Daniel Albrecht, der bei der Zwischenzeit nur eine halbe Sekunde hinter der Bestzeit Roccas zurücklag, schied wie Michael Weyermann und Marc Gini aus. Auch die DSV Rennläufer Alois Vogl (Zwiesel), Felix Neureuther (Partenkirchen) und Stefan Kogler (Schliersee) schieden bereits im ersten Lauf aus. Im Gesamtweltcup sorgt Benni Raich für Spannung! Der Pitztaler macht als Zweiter heute 80 Punkte - und rückt Miller, der zwischenzeitlich schon mit über 400 Punkten geführt hat, auf 95 Punkte nahe! Spannung nach der WM ist also garantiert! Der Ski-Zirkus übersiedelt nun nach Bormio, wo ab Samstag die WM auf dem Programm steht. Los geht es am Samstag um 11:45 Uhr mit dem Super G der Herren. Die Top 10 Rennläufer beim Nachtslalom von Schladming: 1. Manfred Pranger (AUT) 1:47,13. 2. Benjamin Raich (AUT) 0,04 zurück. 3. Andre Myhrer (SWE) 0,24. 4. Rainer Schönfelder (AUT) 0,31. 5. Jean-Pierre Vidal (FRA) 0,44. 6. Johan Brolenius (SWE) 0,51. 7. Manfred Mölgg (ITA) 0,66. 8. Thomas Grandi (CAN) 0,68. 9. Michael Janyk (CAN) 0,70. 10. Kilian Albrecht (AUT) 1,02.


1. Manfred Pranger

2. Benjamin Raich

3. Andre Myhrer

4. Rainer Schönfelder

5. Jean-Pierre Vidal

6. Johan Brolenius 

7. Manfred Mölgg

8. Thomas Grandi

Pos. Startnr. Nation Läufer/in Gesamt
1 2 AUT Manfred Pranger 1:47.13
2 4 AUT Benjamin Raich +0.04
3 26 SWE Andre Myhrer +0.24
4 3 AUT Rainer Schönfelder +0.30
5 21 FRA Jean-Pierre Vidal +0.44
6 18 SWE Johann Brolenius +0.51
7 11 ITA Manfred Mölgg +0.66
8 9 CAN Thomas Grandi +0.68
9 50 CAN Michael Janyk +0.70
10 25 AUT Kilian Albrecht +1.02
11 63 CAN Jean-Philippe Roy +1.12
12 16 FRA Pierrick Bourgeat +1.25
13 13 NOR Truls Ove Karlsen +1.29
14 33 JPN Kentaro Minagawa +1.40
15 30 SLO Jure Kosir +1.42
16 46 AUT Reinfried Herbst +1.61
17 58 CAN Patrick Biggs +1.87
18 45 USA Chip Knight +1.92
19 54 FIN Jukka Leino +2.42
20 8 SUI Silvan Zurbriggen +2.46
21 1 ITA Giorgio Rocca +2.59
22 35 USA Ted Ligety +7.12
Startnr. Nation Läufer/in Grund Durchgang
34 ITA Luca Senoner Torfehler 2
43 ITA Cristian Deville Sturz 2
12 JPN Akira Sasaki Sturz 2
5 AUT Mario Matt Sturz 2
10 SWE Markus Larsson Sturz 2
20 ITA Giancarlo Bergamelli Sturz 2
7 CRO Ivica Kostelic Sturz 2
15 USA Bode Miller Torfehler 2

Korrigierte Zeiten

Toni Giger: "Es hat eine Zeitkorrektur gegeben. Es gibt bei so einem Rennen drei unabhängige Zeitnehmungen. Die erste ist jene, die wir im Fernsehen sehen. Da hat es ein Problem gegeben. Wir haben nachgefragt, die Zeit ist korrigiert worden. Die Italiener haben protestiert, der Protest wurde aber abgelehnt!"

Jetzt sind die korrigierten Zeiten bekannt! Giorgio Rocca bleibt voran - allerdings mit einem deutlich geringeren Zeitvorsprung. Neuer Zeiter nach Lauf eins ist jetzt Benni Raich - mit neun Hundertstel Rückstand. Dritter ist Rainer Schönfelder, Manfred Pranger auf Rang vier.

Die Spitze schiebt sich mit der neuen Entscheidung zusammen! Rocca führt nur neun Hundertstel vor Raich, auch Schönfelder liegt nur 23 Hundertstel zurück. Pranger hat 31 Hundertstel Rückstand. Bode Miller hat als Sechster auch nur 65 Hundertstel - statt über einer Sekunde - Rückstand.

Blamables Zeitchaos - Wer nimmt hier die Zeit ?

Alpinchef Hans Pum löst auf: "Bei den ersten zwei Nummern ist die Zeit zu früh stehen geblieben. Die Zeit ist jetzt korrigiert worden. Gegen das machen jetzt die Italiener Protest. Bei allen anderen Läufern passen die Zeiten mit der elektronischen und der Hand-Zeitnehmung überein."

Neue Startzeit für den Finallauf 21.15 Uhr

Der Start des zweiten Durchgangs des Weltcup-Nachtslaloms der Herren in Schladming verzögert sich, die Startzeit wurde um eine Viertelstunde auf 21.00 Uhr verlegt. Es gibt Diskussionen um die Zeitmessung, sie wurde angeblich beim führenden Italiener Giorgio Rocca und beim zweitplatzierten Österreicher Manfred Pranger zu früh ausgelöst. Entscheidung im Nachtslalom von Schladming ab 21.15 Uhr

Rocca führt beim Night-Race - Teil 1

Beim Schladminger "Night-Race", einem der Highlights der Slalomsaison, führt der Italiener Giorgio Rocca in einer Zeit von 0:51.11 vor einem Österreichpaket auf den Rängen 2 bis 4 welches von Manfred Pranger ( Rückstand +0.22 Sekunden) angeführt wird. Auf den Rängen 3 und 4 folgen Benjamin Raich (+0.59) und Rainer Schönfelder (+0.73) vor dem Schweden Johann Brolenius (+0.99) und dem im Gesamtweltcupführenden US Amerikaner Bode Miller (+1.15). Die weiteren Rennläufer in den Top 10: Der Sloven Jure Kosir ( Platz 7 - +1.26 Sek), Ivica Kostelic aus Kroatien ( 8. - +1,32), der Kanadier Thomas Grandi ( 9. - +1.45) und der 10 platzierte Giancarlo Bergamelli (+1.47). Die DSV Starter Alois Vogel und Felix Neureuther sind im 1. Lauf ebenso ausgeschieden wie der Schweizer Daniel Albrecht. Silvan Zurbriggen kam mit einem Rückstand von 2,01 Sekunden ins Ziel und lag nach 50 Rennläufer auf Rang 23.

Pos. Startnr. Nation Läufer/in Zeit
1 1 ITA Giorgio Rocca 0:51.61
2 4 AUT Benjamin Raich +0.09
3 3 AUT Rainer Schönfelder +0.23
4 2 AUT Manfred Pranger +0.31
5 18 SWE Johann Brolenius +0.49
6 15 USA Bode Miller +0.65
7 30 SLO Jure Kosir +0.76
8 7 CRO Ivica Kostelic +0.82
9 9 CAN Thomas Grandi +0.95
10 20 ITA Giancarlo Bergamelli +0.97
11 10 SWE Markus Larsson +0.98
12 33 JPN Kentaro Minagawa +1.01
13 25 AUT Kilian Albrecht +1.05
14 5 AUT Mario Matt +1.12
15 12 JPN Akira Sasaki +1.15
21 FRA Jean-Pierre Vidal +1.15
17 50 CAN Michael Janyk +1.20
18 43 ITA Cristian Deville +1.30
19 11 ITA Manfred Mölgg +1.31
20 16 FRA Pierrick Bourgeat +1.41
21 13 NOR Truls Ove Karlsen +1.49
22 26 SWE Andre Myhrer +1.50
23 8 SUI Silvan Zurbriggen +1.51
24 63 CAN Jean-Philippe Roy +1.53
25 35 USA Ted Ligety +1.59
26 34 ITA Luca Senoner +1.89
27 46 AUT Reinfried Herbst +2.04
28 54 FIN Jukka Leino +2.10
29 45 USA Chip Knight +2.20
30 58 CAN Patrick Biggs +2.21
31 57 JPN Naoki Yuasa +2.30
32 40 FRA Stephane Tissot +2.40
33 28 NOR Hans-Petter Buraas +2.41
34 75 NOR Lars Myhre +2.48
35 22 SLO Mitja Dragsic +2.52
36 55 AUT Patrick Bechter +2.55
37 36 FRA Sebastien Amiez +2.59
38 27 AUT Martin Marinac +2.64
39 68 ITA Luca Tiezza +2.73
40 56 CAN Ryan Semple +2.82
41 74 FIN Jukka Rajala +2.86
42 70 GBR Noel Baxter +2.91
43 69 SWE Jens Byggmark +2.96
44 24 NOR Tom Stiansen +3.01
45 48 SLO Mitja Kunc +3.13
46 59 SLO Bernard Vajdic +3.22
76 ITA Luca Moretti +3.22
48 47 SLO Mitja Valencic +3.25
49 79 JPN Rishu Okada +3.47
50 53 USA Jesse Marshall +4.03
51 67 AUT Andreas Omminger +4.59
Startnr. Nation Läufer/in Grund Durchgang
6 FIN Kalle Palander Torfehler 1
14 GER Alois Vogl Torfehler 1
17 AUT Kurt Engl Torfehler 1
19 USA Tom Rothrock Torfehler 1
23 GER Felix Neureuther Torfehler 1
29 SLO Drago Grubelnik Sturz 1
31 NOR Aksel Lund Svindal DNS 1
32 ITA Patrick Thaler Torfehler 1
37 ITA Hannes Paul Schmid Sturz 1
38 SLO Andrej Sporn Sturz 1
39 SWE Martin Hansson Sturz 1
41 USA James Cochran Sturz 1
42 GBR Alain Baxter Torfehler 1
44 SUI Daniel Albrecht Torfehler 1
49 ITA Alan Perathoner Torfehler 1
51 NOR Andreas Nilsen Torfehler 1
53 USA Jesse Marshall DNS 1
60 SLO Ales Gorza Torfehler 1
61 NED Rogier Oosterbaan Torfehler 1
62 GER Stefan Kogler Sturz 1
64 SUI Michael Weyermann Torfehler 1
65 SUI Marc Gini Torfehler 1
66 CZE Filip Trejbal Sturz 1
71 FRA Alexandre Anselmet Torfehler 1
72 ITA Manuel Pescollderungg Torfehler 1
73 USA Erik Schlopy Torfehler 1
77 GRE Vassilis Dimitriadis Sturz 1
78 USA Paul McDonald Sturz 1
80 ARG Cristian Simari Birkner Torfehler 1
81 ISL Bjoergvin Bjoergvinsson Torfehler 1
82 POL Michal Kalwa DNS 1

Pos. Läufer/in Nation
1 Giorgio Rocca ITA
2 Manfred Pranger AUT
3 Rainer Schönfelder AUT
4 Benjamin Raich AUT
5 Mario Matt AUT
6 Kalle Palander FIN
7 Ivica Kostelic CRO
8 Silvan Zurbriggen SUI
9 Thomas Grandi CAN
10 Markus Larsson SWE
11 Manfred Mölgg ITA
12 Akira Sasaki JPN
13 Truls Ove Karlsen NOR
14 Alois Vogl GER
15 Bode Miller USA
16 Pierrick Bourgeat FRA
17 Kurt Engl AUT
18 Johann Brolenius SWE
19 Tom Rothrock USA
20 Giancarlo Bergamelli ITA
21 Jean-Pierre Vidal FRA
22 Mitja Dragsic SLO
23 Felix Neureuther GER
24 Tom Stiansen NOR
25 Kilian Albrecht AUT
26 Andre Myhrer SWE
27 Martin Marinac AUT
28 Hans-Petter Buraas NOR
29 Drago Grubelnik SLO
30 Jure Kosir SLO
31 Aksel Lund Svindal NOR
32 Patrick Thaler ITA
33 Kentaro Minagawa JPN
34 Luca Senoner ITA
35 Ted Ligety USA
36 Sebastien Amiez FRA
37 Hannes Paul Schmid ITA
38 Andrej Sporn SLO
39 Martin Hansson SWE
40 Stephane Tissot FRA
41 James Cochran USA
42 Alain Baxter GBR
43 Cristian Deville ITA
44 Daniel Albrecht SUI
45 Chip Knight USA
46 Reinfried Herbst AUT
47 Mitja Valencic SLO
48 Mitja Kunc SLO
49 Alan Perathoner ITA
50 Michael Janyk CAN
51 Andreas Nilsen NOR
52 Kjetil Jansrud NOR
53 Jesse Marshall USA
54 Jukka Leino FIN
55 Patrick Bechter AUT
56 Ryan Semple CAN
57 Naoki Yuasa JPN
58 Patrick Biggs CAN
59 Bernard Vajdic SLO
60 Ales Gorza SLO
61 Rogier Oosterbaan NED
62 Stefan Kogler GER
63 Jean-Philippe Roy CAN
64 Michael Weyermann SUI
65 Marc Gini SUI
66 Filip Trejbal CZE
67 Andreas Omminger AUT
68 Luca Tiezza ITA
69 Jens Byggmark SWE
70 Noel Baxter GBR
71 Alexandre Anselmet FRA
72 Manuel Pescollderungg ITA
73 Erik Schlopy USA
74 Jukka Rajala FIN
75 Lars Myhre NOR
76 Luca Moretti ITA
77 Vassilis Dimitriadis GRE
78 Paul McDonald USA
79 Rishu Okada JPN
80 Cristian Simari Birkner ARG
81 Bjoergvin Bjoergvinsson ISL
82 Michal Kalwa POL

Das letzte Slalomrennen dieser Saison
in Kitzbühel am Ganslernhang

Premieresieg für Pranger am Ganslernhang

Der Tiroler Manfred Pranger (1:31,51 Minuten) hat am Sonntag den Weltcup-Slalom-Klassiker der Herren in Kitzbühel mit 0,12 Sekunden Vorsprung auf seinen Landsmann Mario Matt gewonnen und damit im 39. Weltcupslalom seinen ersten Weltcup-Sieg gefeiert. Pranger ist der zehnte Österreicher, der in Kitzbühel einen Slalom gewinnen konnte. Für die ÖSV-Herren war dies der zweite Slalom-Sieg in dieser Saison. Pranger: "Ich kann es gar nicht glauben. Das ist ein unbeschreibliches Gefühl, ausgerechnet hier in Kitzbühel zu gewinnen. So hatte ich es mir immer in den Träumen vorgestellt. Doch in Wirklichkeit ist alles noch viel schöner", sagte der für seine "spezielle" Startvorbereitung bekannte Tiroler, der sich mit seinem Triumph gleich selber ein verfrühtes Geburtstagsgeschenk gemacht hat. Am Dienstag, 25. Januar, wird Pranger 27 Jahre alt." Dritter wurde der Kroate Ivica Kostelic mit 0,24 Sekunden Rückstand. Rainer Schönfelder fiel vom zweiten Platz nach dem ersten Durchgang auf den vierten Gesamtrang zurück. Schönfelder: "Ich hab im oberen Teil schwer den Rhythmus gefunden, da ist das Licht so flach. Pranger war überfällig für diesen Sieg. Es ist ihm sehr zu vergönnen, weil er lange darum gekämpft hat." Kalle Palander, der die letzten zwei Slaloms in Kitzbühel für sich entschieden und nach dem ersten Lauf Dritter war, rutschte in der Gesamtwertung auf Platz 15 ab. Alois Vogl konnte seinen Erfolg beim Weltcup in Wengen nicht wiederholen und erreichte in 1:32,66 Minuten Platz zehn. Damit konnte er eine Woche vor Beginn der WM in Bormio seine gute Form bestätigen. Felix Neureuther schied bereits nach dem ersten Durchgang aus. Zurbriggen war wieder einmal der einzige Schweizer, der das Finale erreicht hatte und hätte es mit Platz 14 in der Hand gehabt, wie in den beiden Vorjahren in Kitzbühel ein Top-Ergebnis abzuliefern. Vor zwei Jahren war er am Ganslern-Hang Siebenter, vor zwölf Monaten Fünfter geworden. Diesmal musste der Walliser seine Ambitionen mit einem Sturz im zweiten Durchgang begraben. Urs Imboden (36.), Didier Défago (40.) und Daniel Albrecht (43.) verpassten die Qualifikation. Das Trio befand sich damit in prominenter Gesellschaft. Weltcup-Leader Bode Miller (35.) verpatzte abermals einen Auftritt im Slalom. Der Führende im Slalom-Weltcup Benjamin Raich kämpfte sich nach Rang 22 im ersten Lauf noch auf den achten Platz vor und verkürzt, mit den gesammelten Slalompunkten, den Rückstand auf den US Amerikaner Bode Miller (nicht im Finallauf) im Gesamtweltcup auf 168 Punkte! Die Top 10 Fahrer beim Slalom in Kitzbühel: 1. Manfred Pranger (AUT) 1:31,51. 2. Mario Matt (AUT) 0,12 zurück. 3. Ivica Kostelic (CRO) 0,24. 4. Rainer Schönfelder (AUT) 0,33. 5. Thomas Grandi (CAN) 0,65. 6. Manfred Mölgg (ITA) 0,91. 7. Pierrick Bourgeat (FRA) 0,99. 8. Benjamin Raich (AUT) 1,07. 9. Markus Larsson (SWE) 1,11. 10. Alois Vogl (GER) 1,15.


1. Manfred Pranger

2. Mario Matt

3. Ivica Kostelic

4. Rainer Schönfelder

5. Thomas Grandi

6. Manfred Mölgg

7. Pierrick Bourgeat

8. Benjamin Raich 

Der Blick zurück - Saison 2003/04
Raich krönt das Schifest in Schladming

Schination was wünscht du mehr? Der Österreicher Benjamin Raich katapultiert sich im zweiten Durchgang des Slaloms von Schladming von Platz 3 auf das Siegerpodest. Hinter ihm der junge Italiener Manfred Mölgg (0,57) auf Platz 2 und der Kitzbühelsieger Kalle Palander (FIN + 0,58) auf Platz 3. Großes Pech für die Führenden nach dem ersten Durchgang: Bode Miller (USA) schien mit seinem Vorsprung von knapp 1 Sekunde bereits als Sieger festzustehen. Doch wegen eines schlimmen Sturzes des vor ihm gestarteten Kroaten Ivica Kostelic mußte das Rennen für ca. 15 Minuten unterbrochen werden - leider wird erneut eine Knie- und eine Schulterverletzung befürchtet und es scheint, als sei für Kostelic die Saison vorbei. Nach der langen Wartezeit hatte Miller einige kleine Probleme im zweiten Lauf - er gab sich im Ziel jedoch sportlich fair und meinte, seine Fahrt von Platz 1 auf Platz 4 (+0,70) hätte nichts mit der Warterei zu tun und die vor ihm Platzierten seien einfach besser gewesen. Dahinter auf den weiteren Rängen: 5. Rainer Schönfelder (AUT +0,75), hervorragend 17 auf 6 Alois Vogl (GER +0,85), 7. Manfred Pranger (AUT +0,96), 8. Giancarlo Bergamelli (ITA +0,98), 9. Tom Rothrock (USA +1,44), 10. Johan Brolenius (SWE +1,54). Pech hatte leider der junge Felix Neureuther - er verpatzte den zweiten Durchgang völlig und fiel auf Platz 23 zurück. Der heutige Sieger Benjamin Raich übernimmt somit sowohl die Führung in der Weltcupgesamtwertung, als auch im Slalomweltcup!

Aus dem Austria Infopoint: C. Egger

SAISON 2002/03 - Rennen
Palander gewinnt Nachtslalom in Schladming !

Der Sieger des Schladminger "Night Race" heißt Kalle Palander. Nach seinem Sieg am Kitzbüheler Ganslernhang sicherte sich der Finne binnen 3 Tage seinen 2. Weltcupsieg in seiner Laufbahn. Mit einem Vorsprung von 1,31 Sekunden führte er die Siegerliste unangefochten vor Benjamin Raich aus Österreich und dem Norweger Hans Petter Buraas an. Von den ersten Sechs des ersten Durchganges fielen vier aus: Rainer Schönfelder (2.), Giorgio Rocca (3.), Jean-Pierre Vidal (5.) und Bode Miller (6.). Auf den Rängen 4 bis 10 folgten: Ivica Kostelic (CRO), Manfred Pranger (AUT), Martin Marinac (AUT), Giancarlo Bergamelli (ITA), Akira Sasaki (JPN), Johan Brolenius (SWE) und Drago Grubelnik (SLO). Die Österreicher Mario Matt und Heinz Schilchegger (AUT) sowie der US Amerikaner und Gesamtweltcupzweite Bode Miller schieden im Finaldurchgang aus. Die grössten Sprünge nach vorn machten Ivica Kostelic vom 10. auf den 4. Platz und Martin Marinac vom 27. auf den 6. Platz. Von den Läufern des DSV konnte sich niemand für den 2. Durchgang qualifizieren.

SAISON 2001/02 - Rennen
Schladming, 22.01.2002
Bode Miller gewinnt Slalom in Schladming
Markus Eberle auf Rang 17.

0944.jpg (11264 Byte)
Bode Miller - Die Nummer 1

0945.jpg (11811 Byte)
Vidal (2.) - Kostelic (3.)

Der US Amerikaner Bode Miller gewinnt den Nachslalom in Schladming. Den zweiten Rang könnte sich der Franzose Jean-Pierre Vidal sichern. Platz 3 geht an Ivica Kostelic aus Kroatien. Auf den Rängen 4 bis 6 folgen Rainer Schönfelder (AUT), Mitja Kunc (SLO) und Drago Grubelnik (SLO). Markus Eberle, einziger DSV Rennläufer im Finale, musste sich mit Rang 17 zufrieden geben.

0946.jpg (15080 Byte)
Ein Erlebnis für sich:

0947.jpg (15558 Byte)
Der Nachtslalom von Schladming

SAISON 2000/01 - Rennen

00SchladmingNacht.gif (24711 Byte)

23.01.2001
Benjamin Reich triumphiert auf der Planai

Benjamin Reich ist der große Favorit auf den Slalom WM Titel
der Herren in St. Anton. Auch in Schladming war der Österreicher
der große Triumphator des Abends und baute seinen Vorsprung
im Slalom Weltcup weiter aus. Auf Rang zwei folgt der Norweger
Buraas mit einem Rückstand von 59 Hundertstel Sekunden. Er hatte
wie bereits in Kitzbühel den ersten Durchgang verschlafen und zeigt
erst im zweiten Lauf was in ihm steckt. Rang 3 belegt der Slowene
Mitja Kunc mit einem Rückstand von 87 Hundertstel Sekunden.
Markus Eberl plazierte sich auf Rang 17.Platz.

 


 



 

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