Deutsches Team ist Weltmeister !

Versöhnlicher Abschluß für das DSV-Team bei der alpinen Ski-WM in Bormio. Das DSV-Sixtett hat völlig überraschend die Goldmedaille im Team-Wettbewerb gewonnen. Das Team mit Martina Ertl, Hilde Gerg, Monika Bergmann-Schmuderer, Andreas Ertl, Felix Neureuther und Florian Eckert gewinnt erstmals seit 2001 (Kombi-Gold von Martina Ertl in St. Anton) WM-Gold und siegte mit 26 Punkten vor Österreich (29) sowie Frankreich (38). Für das ÖSV-Team war es die elfte Medaille bei der WM in der Region Lombardei. Die Schweizer Hoffnung, im allerletzten Wettbewerb der WM in Bormio doch noch eine Medaille zu gewinnen, war nur von kurzer Dauer. Sonja Nef fuhr in der ersten Slalom-Serie Bestzeit und ließ sich dafür den einzigen "Einer" des Teams von Swiss-Ski notieren. Silvan Zurbriggen kam danach in seiner Abteilung nicht über den 6. Rang hinaus. Gleichwohl fehlten dem Schweizer Sextett zu jenem Zeitpunkt nur drei Rangpunkte zum 3. Platz. Der kleine Funke war aber gleich darauf endgültig erloschen. Fränzi Aufdenblatten büßte auf die Beste ihrer Serie zu viel Zeit ein, musste sich den zweiten "Neuner" gefallen lassen. Österreich vergab Gold zu Beginn des Slaloms, als Nicole Hosp nach einem Einfädler zurücksteigen musste und dafür neun Punkte einfing. Noch schlimmer erging es den USA, die neben den Österreichern als grösster Titelanwärter gehandelt worden waren. Bode Miller und Co. mussten sich hinter Frankreich mit Platz 4 bescheiden. Die Franzosen kamen so ebenfalls zu ihrer ersten Medaille in Bormio, nachdem sie wie die Deutschen in St. Moritz leer ausgegangen waren.

DEUTSCHLAND HOLT GOLD IM NATIONEN-WETTBEWERB !

Die deutschen Skirennfahrer haben bei der WM im Teamwettbewerb die Goldmedaille gewonnen. Silber geht an Österreich - Bronze sichert sich Frankreich.

Weitere Infos folgen in Kürze


Endstand nach vier Super-G- und Slalomläufen:
  
1. Deutschland 26
2. Österreich 29
3. Frankreich 38
4. USA 39
5. Kanada 42
6. Schweiz 46
7. Italien 49
8. Schweden 49
9. Slowenien 54
 
Herren, vierter Lauf:

 

1. Rainer Schönfelder AUT 43,50
2. Markus Larsson SWE 43,71
3. Ted Ligety USA 43,76
4. Manfred Mölgg ITA 43,93
5. Jean-Pierre Vidal FRA 44,09
6. Daniel Albrecht SUI 44,20
7. Mitja Dragsic SLO 44,39
8. Thomas Grandi CAN 44,86
9. Andreas Ertl GER 45,40

Damen - Slalom, 3 Lauf:


1. Monika Bergmann-Schmuderer GER 45,98
2. Kathrin Zettel AUT 46,32
3. Therese Borssen SWE 46,42
4. Christel Pascal FRA 46,90
5. Julia Mancuso USA 47,19
6. Brigitte Acton CAN 47,23
7. Urska Rabic SLO DNF
. Karen Putzer ITA DNF
. Fränzi Aufdenblatten SUI DNF

Herren, Slalom 2 Lauf:


1. Felix Neureuther GER 42,71
2. Pierrick Bourgeat FRA 42,98
3. Giorgio Rocca ITA 43,13
4. Andre Myhrer SWE 43,03
5. Benjamin Raich AUT 43,33
6. Silvan Zurbriggen SUI 43,37
7. Jure Kosir SLO 43,53
8. Bode Miller USA DNF
. Patrick Biggs CAN DNF

Damen, Slalom 1 Lauf:


1. Sonja Nef SUI 45,09
2. Sarah Schleper USA 45,46
3. Emily Brydon CAN 46,15
. Martina Ertl GER 46,15
4. Janette Hargin SWE 46,34
5. Tina Maze SLO 46,49
6. Laure Pequegnot FRA 46,65
7. Chiara Costazza ITA DNF
. Nicole Hosp AUT DNF

Deutschland punktegleich mit Österreich in Führung

Die deutschen Skirennfahrer haben bei der WM im Teamwettbewerb überraschend die Führung nach dem Super-G übernommen. Das Sextett rangierte beim abschließenden Bewerb der alpinen Ski-Weltmeisterschaft im italienischen Bormio nach vier von acht Läufen mit 12 Strafpunkten vor Österreich. Die Gold-Favoriten, Renate Götschl, Michael Walchhofer und Co., kamen ebenfalls auf 12 Zähler, hatten aber die schlechteren Einzelplatzierungen. Österreich trat mit Renate Götschl (5. in ihrer Serie), Benjamin Raich (3.), Kathrin Zettel (2.) und Michael Walchhofer (2.) an, Deutschland setzte auf Hilde Gerg (2.), Florian Eckert (2.), Martina Ertl (1.) und Andreas Ertl (7.). Dritter vor den abschließenden vier Slalom-Läufen in der erstmals ausgetragenen Konkurrenz ist das Team aus Kanada. Für die USA, neben Österreich als grösster Anwärter auf Gold gehandelt, lief es nicht wie gewünscht. Bode Miller und Daron Rahlves gewannen wohl ihre Serien, Julia Mancuso und Lindsey Kildow mussten sich nach Torfehlern aber einen "Neuner" gefallen lassen. Die Amerikaner liegen mit 20 Rangpunkten auf Platz 4.Die Schweiz hat als Siebente auf das drittplatzierte Kanada einen Rückstand von acht Rangpunkten. Die Entscheidung fällt ab 13.00 Uhr in vier Slalomläufen.


Teambewerb in Bormio: Stand nach vier Super-G-Läufen:
 
1. Deutschland 12
2. Österreich 12
3. Kanada 16
4. USA 20
5. Frankreich 20
6. Italien 24
7. Schweiz 24
8. Slowenien 25
9. Schweden 35
  
Super-G - Herren, zweiter Lauf:

1. Daron Rahlves USA 1:04,27
2. Michael Walchhofer AUT 1:04,61
3. Francois Bourque CAN 1:05,25
4. Andrej Sporn SLO 1:06,22
5. Jean-Pierre Vidal FRA 1:06,40
6. Daniel Albrecht SUI 1:06,47
7. Andreas Ertl GER 1:06,92
8. Manfred Mölgg ITA DNF
9. . SWE DNS

Super-G - Damen, Endstand zweiter Lauf:

1. Martina Ertl GER 1:07,83
2. Kathrin Zettel AUT 1:08,14
3. Ingrid Jacquemod FRA 1:08,42
4. Nadia Styger SUI 1:09,25
5. Urska Rabic SLO 1:09,47
6. Brigitte Acton CAN 1:10,06
7. Janette Hargin SWE DNF
. Lindsey C. Kildow USA DNF
. Karen Putzer ITA DNF

Super-G - Herren, Endstand erster Lauf:

1. Bode Miller USA 1:04,49
2. Florian Eckert GER 1:04,70
3. Benjamin Raich AUT 1:04,76
4. Erik Guay CAN 1:05,25
5. Didier Defago SUI 1:05,46
6. Peter Fill ITA 1:06,05
7. Ales Gorza SLO 1:06,49
8. Patrik Järbyn SWE DNF
9. . FRA DNS

Stand im ersten Super-G-Lauf: Damen

1. Nadia Fanchini ITA 1:07,72
2. Hilde Gerg GER 1:08,29
3. Emily Brydon CAN 1:08,43
. Carole Montillet-Carles FRA 1:08,43
5. Renate Götschl AUT 1:08,98
6. Tina Maze SLO DNF
. Anja Pärson SWE DNF
. Fränzi Aufdenblatten SUI DNF
. Julia Mancuso USA DNF

 

Österreich Schweden
Renate Götschl, Nicole Hosp, Kathrin Zettel Therese Borssen, Janette Hargin, Anja Pärson
Benjamin Raich, Rainer Schönfelder, Michael Walchhofer Patrik Järbyn, Markus Larsson, Andre Myhrer
USA Frankreich
Lindsey C. Kildow, Julia Mancuso, Sarah Schleper Ingrid Jacquemod, Carole Montillet-Carles, Christel Pascal, Laure Pequegnod
Ted Ligety, Bode Miller, Daron Rahlves Pierrick Bourgeat, Jean-Pierre Vidal
Italien Kanada
Chiara Costazza, Nadia Fanchini, Karen Putzer Brigitte Acton, Emily Brydon
Peter Fill, Manfred Mölgg, Giorgio Rocca Patrick Biggs, Francois Bourque, Thomas Grandi, Erik Guay
Schweiz Slowenien
Fränzi Aufdenblatten, Sonja Nef, Nadia Styger Tina Maze, Urska Rabic
Daniel Albrecht, Didier Defago, Silvan Zurbriggen Mitja Dragsic, Ales Gorza, Jure Kosir, Andrej Sporn
Deutschland
Monika Bergmann-Schmuderer, Martina Ertl, Hilde Gerg
Florian Eckert, Andreas Ertl, Felix Neureuther

Teambewerb aus Super-G und Slalom
Die wichtigsten Infos zum neuen Bewerb im Überblick.

Gefahren wird in den Disziplinen Super-G und Slalom. Pro Nation werden pro Disziplin vier Athleten (je zwei Damen und Herren) fahren. Damen und Herren fahren auf dem selben Kurs.

Eine Nationalmannschaft besteht aus minimal vier und maximal sechs Läufern, wobei zumindest je zwei Damen und Herren nominiert werden müssen. Das heißt, es ist auch möglich, z.B. vier Herren und zwei Damen zu nominieren.

Ablauf: Zunächst findet der Super-G mit vier "Rennserien" (Damen, Herren, Damen, Herren) statt. Eine Serie wird immer nach dem gestürzten aktuellen Gesamtklassement ausgefahren. Dasselbe passiert dann im anschließenden Slalom - insgesamt acht Läufe sind also pro Nation zu absolvieren.

Zählweise: Platz 1 zählt einen Punkt, Platz 2 zwei Punkte usw.. Bei einem Ausfall oder der Überschreitung der 108-Prozent-Marke - damit wird das Zurücksteigen verhindert - wird man automatisch auf die letzte Stelle der "Rennserie" gereiht. Wenn ein Land die Serie nicht besetzt, wird es ebenfalls an die letzte Stelle, noch hinter die Ausgeschiedenen, gereiht. Sollten nach acht Läufen zwei oder mehrere Nationen die gleiche Punktzahl haben, geben zunächst die besten Platzierungen in den Einzelläufen und anschließend die bessere Gesamtzeit aller Starter den Ausschlag.

Die Pause zwischen den Rennserien dauert jeweils zwei bis fünf Minuten ("TV-Break") - in diesen muss ein Team nach dem anderen den nächsten Läufer bekannt geben. Zeit dafür: jeweils 10 Sekunden. Sollte man in diesen den Namen nicht nennen, gilt das als "nicht gestartet" - letzter Platz in der Serie.

Wie im Fußball sind auch im WM-Teambewerb Schiedsrichterentscheidungen Tatsachenentscheidungen. Die FIS-Jury entscheidet innerhalb von wenigen Momenten, ob etwa eingefädelt worden ist. Ein nachträglicher Protest ist ausgeschlossen. 

 


 



 

Sedo - Domains kaufen und verkaufen das Projekt skiweltcup.info steht zum Verkauf Besucherstatistiken von skiweltcup.info etracker® Web-Controlling statt Logfile-Analyse