Bode Miller Weltmeister im SUPER G

Der Amerikaner Bode Miller hat zum Auftakt der alpinen Ski-Weltmeisterschaften im italienischen Bormio den Titel im Super-G und damit seine dritte WM-Goldmedaille gewonnen. Vor zwei Jahren war Miller mit den Titeln im Riesenslalom und in der Kombination sowie der Silbermedaille im Super-G der erfolgreichste Fahrer der WM in St. Moritz gewesen. Der US-Boy hatte nach seinem Super-Start im Weltcup seit Sestriere nicht mehr gewonnen. Rechtzeitig zur WM ist er aber wider voll da. Dem 27-Jährigen gelang auf der Stelvio ein perfekter Lauf. Miller fuhr mit 1:27,55 Bestzeit vor den Österreichern Michael Walchhofer (1:27,69) und Benjamin Raich (1:28,23). Hermann Maier belegt den undankbaren vierten Platz. Damit geht der Herminator erstmals bei einer WM im Super-G leer aus. Stephan Görgl wird 21. Florian Eckert aus Lenggries sorgte für einen gelungenen deutschen WM-Auftakt: Der 25-Jährige wurde in 1:28,69 Minuten überraschend Sechster und erzielte damit das beste Super-G-Resultat seiner Karriere. Die Schweizer mit vier Fahrern in den ersten 17 zeigten eine ansprechende Teamleistung. In den Kampf um die Podestplätze vermochte jedoch keiner einzugreifen; Didier Défago lag fast eine Sekunde hinter dem drittklassierten Benjamin Raich zurück. Défago war wohl (wie erwartet) der beste Vertreter von Swiss-Ski, er musste aber gleichwohl einem Trainingskollegen den Vortritt lassen: Der Liechtensteiner Marco Büchel wurde Fünfter. Die Top 10 Rennläufer beim WM SUPER G der Herren in Bormio: 1. Bode Miller (USA) 1:27,55. 2. Michael Walchhofer (AUT) 0,14 zurück. 3. Benjamin Raich (AUT) 0,68. 4. Hermann Maier (AUT) 0,85. 5. Marco Büchel (LIE) 1,06. 6. Florian Eckert (GER) 1,14. 7. Aksel Lund Svindal (NOR) und Didier Défago (SUI) 1,61. 9. David Poisson (FRA) 1,69. 10. Daron Rahlves (USA) 1,70.

Weltmeister Bode Miller:

"Ich bin selbst überrascht über Gold. Meine Fahrt war weit davon entfernt, perfekt zu sein. Ich war nicht nervös, es ist immer schwer für mich, am Wettkampf-Tag die beste Leistung herunterzubringen. Ich mach immer wieder einen Fehler. Heute war eigentlich keine Zeit für Fehler, ich hab dennoch welche gemacht. Aber ich war zwischen den Fehlern sehr schnell. Ich hab zwischen den Fehlern alles riskiert auf eine gute Zeit. Ich bin jetzt für zwei Jahre Weltmeister. Hermann und Daron haben oben viel Zeit gelassen. Beim San-Piedro-Sprung war ich etwas zu direkt, hab da einen Fehler gemacht. Dadurch ist es noch knapp geworden, sonst hätte ich ganz klar gewonnen."

Silbermedaillen Gewinner: Michael Walchhofer:

"Es war vom Start weg ein großer Kampf. Früher war es oft schwer für mich, am Renntag einen guten Lauf zu bringen, ich habe auch heute wieder einige Fehler gemacht, aber dazwischen bin ich richtig hinuntergestürmt. Ich hatte auch Glück, denn normalerweise würde man mit solchen Fehlern keine Medaille gewinnen, doch auch die anderen haben Fehler gemacht."

Bronzemedaillen Gewinner: Benjamin Raich:

"Ich bin zufrieden, besser kann die WM nicht losgehen. Die Fahrt war sicherlich teilweise sehr gut. Bei der Einfahrt zur Schrägfahrt war ich sicher teilweise zu spät. Aber alles in allem gut für uns heute. Oben wäre es sicher auch noch ein bisserl besser gegangen, beim San-Pietro-Sprung hab ich zu wenig Richtung gehabt. Ich habe eine gute Saison, das Selbstvertrauen ist da."


4. Hermann Maier

5. Marco Büchel

6. Florian Eckert

7. Aksel Lund Svindal

8. Didier Défago

9. David Poisson

Weitere Infos folgen in Kürze

Pos. Startnr. Nation Läufer/in Zeit
1 27 USA Bode Miller 1:27.55
2 28 AUT Michael Walchhofer +0.14
3 26 AUT Benjamin Raich +0.68
4 30 AUT Hermann Maier +0.85
5 19 LIE Marco Büchel +1.06
6 9 GER Florian Eckert +1.14
7 24 NOR Aksel Lund Svindal +1.61
17 SUI Didier Defago +1.61
9 6 FRA David Poisson +1.69
10 29 USA Daron Rahlves +1.70
11 20 NOR Lasse Kjus +1.76
12 15 SUI Ambrosi Hoffmann +1.93
13 10 CAN Francois Bourque +2.02
14 14 ITA Peter Fill +2.03
15 16 SUI Bruno Kernen +2.05
16 21 SUI Tobias Grünenfelder +2.06
17 38 SLO Andrej Jerman +2.09
18 22 NOR Bjarne Solbakken +2.12
19 11 CAN Erik Guay +2.19
20 3 ITA Kurt Sulzenbacher +2.25
21 25 AUT Stephan Görgl +2.26
22 23 NOR Kjetil Andre Aamodt +2.41
23 5 GBR Finlay Mickel +2.56
24 46 SLO Ales Gorza +2.63
25 33 CAN John Kucera +2.67
26 42 CZE Ondrej Bank +2.73
18 SWE Patrick Järbyn +2.73
28 7 USA Scott MacCartney +2.77
29 8 GER Andreas Ertl +2.88
30 37 DEN Johnny Albertsen +2.90
43 AUS Luke Deane +2.90
32 12 FRA Pierre-Emmanuel Dalcin +2.92
33 32 USA Dane Spencer +3.15
34 35 CZE Borek Zakouril +3.53
35 31 CZE Petr Zahrobsky +3.60
36 45 RUS Pavel Chestakov +3.84
37 49 LIE Michael Riegler +4.03
38 34 AUS Craig Branch +4.07
39 44 RUS Sergej Komarov +4.30
40 52 RUS Dmitrij Ulianov +4.38
41 40 GBR Roger Cruickshank +4.69
42 51 AUS Bradley Wall +5.20
43 57 SLO Bernard Vajdic +5.27
2 LIE Claudio Sprecher +5.27
45 48 AND Alex Antor +5.39
46 1 ITA Kristian Ghedina +5.69
47 50 RUS Konstantin Sats +5.98
48 54 SVK Jaroslav Babusiak +6.27
49 53 CHI Maui Gayme +6.36
50 59 LIE Samuel Hermann +7.25
51 41 SVK Ivan Heimschild +7.35
52 47 CZE Jan Kopriva +7.49
53 58 UKR Nikolay Skriabin +7.51
54 60 POL Michal Kalwa +7.56
55 55 CHI Mikael Gayme +8.79
56 62 RSA Alexander Heath +9.30
57 61 ROM Florentin-Daniel Nicolae +10.44
58 64 HUN Aron Barbai +20.29
Startnr. Nation Läufer/in Grund
4 FRA Yannick Bertrand Torfehler
13 ITA Alessandro Fattori Sturz
36 CAN Jeff Hume Torfehler
39 GER Max Rauffer Torfehler
56 ISL Sindri Palsson Torfehler
63 MEX Hubertus von Hohenlohe Sturz

StartNr.
Bib
Name
Nation
1
( 1)
GHEDINA K.
ITA
2
( 2)
SPRECHER C.
LIE
3
( 3)
SULZENBACHER
ITA
4
( 4)
BERTRAND Y.
FRA
5
( 5)
MICKEL Finlay
GBR
6
( 6)
POISSON David
FRA
7
( 7)
MACARTNEY S.
USA
8
( 8)
ERTL Andreas
GER
9
( 9)
ECKERT Florian
GER
10
( 10)
BOURQUE F.
CAN
11
( 11)
GUAY Erik
CAN
12
( 12)
DALCIN P.
FRA
13
( 13)
FATTORI A.
ITA
14
( 14)
FILL Peter
ITA
15
( 15)
HOFFMANN A.
SUI
16
( 16)
KERNEN Bruno
SUI
17
( 17)
DEFAGO Didier
SUI
18
( 18)
JAERBYN Patrik
SWE
19
( 19)
BUECHEL Marco
LIE
20
( 20)
KJUS Lasse
NOR
21
( 21)
GRUENENFELDER
SUI
22
( 22)
SOLBAKKEN B.
NOR
23
( 23)
AAMODT K.
NOR
24
( 24)
SVINDAL A.
NOR
25
( 25)
GOERGL Stephan
AUT
26
( 26)
RAICH Benjamin
AUT
27
( 27)
MILLER Bode
USA
28
( 28)
WALCHHOFER M.
AUT
29
( 29)
RAHLVES Daron
USA
30
( 30)
MAIER Hermann
AUT
31
( 31)
ZAHROBSKY Petr
CZE
32
( 32)
SPENCER Dane
USA
33
( 33)
KUCERA John
CAN
34
( 34)
BRANCH Craig
AUS
35
( 35)
ZAKOURIL Borek
CZE
36
( 36)
HUME Jeff
CAN
37
( 37)
ALBERTSEN J.
DAN
38
( 38)
JERMAN Andrej
SLO
39
( 39)
RAUFFER Max
GER
40
( 40)
CRUICKSHANK R.
GBR
41
( 41)
HEIMSCHILD I.
SVK
42
( 42)
BANK Ondrej
CZE
43
( 43)
DEANE Luke
AUS
44
( 44)
KOMAROV S.
RUS
45
( 45)
CHESTAKOV P.
RUS
46
( 46)
GORZA Ales
SLO
47
( 47)
KOPRIVA Jan
CZE
48
( 48)
ANTOR Alex
AND
49
( 49)
RIEGLER M.
LIE
50
( 50)
SATS K.
RUS
51
( 51)
WALL Bradley
AUS
52
( 52)
ULIANOV D.
RUS
53
( 53)
GAYME Maui
CHI
54
( 54)
BABUSIAK J.
SVK
55
( 55)
GAYME Mikael
CHI
56
( 56)
PALSSON S.
ISL
57
( 57)
VAJDIC Bernard
SLO
58
( 58)
SKRIABIN N.
UKR
59
( 59)
HERMANN Samuel
LIE
60
( 60)
KALWA Michal
POL
61
( 61)
NICOLAE F.
RUM
62
( 62)
HEATH A.
RSA
63
( 63)
VON HOHENLOHE
MEX
64
( 64)
BARBAI Aron
HUN

Der Super-G wird von Kristian Ghedina eröffnet.

Der große Favorit beim Auftakt der Titelkämpfe, der ohne den zurückgetretenen Titelverteidiger Stephan Eberharter über die Bühne geht, ist Hermann Maier, der am vergangenen Montag die Generalprobe in Kitzbühel gewonnen hat. Die weiteren drei Österreicher - Michael Walchhofer (Startnummer* 28), Stephan Görgl (25*) und Benjamin Raich (26*) - zählen wie die US-Amerikaner Daron Rahlves (29*) und Bode Miller (27*) zu den ersten Herausforderern Maiers, der mit 21 Weltcup-Siegen überlegen die ewige Super-G-Rangliste anführt. "Ein wahnsinnig langer Super-G mit vielen Übergängen und sehr, sehr unruhiger Piste. Der könnte kräfteraubender als die Abfahrt werden - und die ist schon am Limit", so Maier, der 2003 in St. Moritz zeitgleich mit Bode Miller Zweiter hinter Stephan Eberharter war. Andreas Ertl und Florian Eckert gehen als Außenseiter mit den Startnummern 8 und 9 ins Rennen. Drei der vier Schweizer gehen unmittelbar hintereinander ins Rennen. Ambrosi Hoffmann, Bruno Kernen und Didier Défago starten mit den Nummern 15, 16 und 17. Tobias Grünenfelder trägt die 21. Die Südtiroler Kurt Sulzenbacher und Peter Fill starten als Vierter bzw. als Vierzehnter. Hubertus von Hohenlohe, der blau- und kaltblütige Wahlmexikaner, stürzt sich mit Nummer 63 ins Tal.

Das letzte SUPER G Rennen - in Kitzbühel
Hermann Maier gewinnt Super G von Kitz

Der Herminator ist zurück ! Hermann Maier gewinnt zum vierten Mal den SUPER G von Kitzbühel und feiert seinen 48. Weltcupsieg überhaupt ! Maier war zum letzten Mal im März 2004 im Super-G von Sestriere erfolgreich. "Ich habe selber gewusst, dass heute ein Hermann-Maier-Tag ist. 2003 waren die Emotionen aber noch viel intensiver. Aber der heutige Sieg ist auch etwas ganz besonderes. Ich habe mir das Rennen ideal eingeteilt. Es ist schwierig, wenn man mit der Nummer 30 Bestzeit fahren muss. Da muss man mit Herz und Hirn fahren.", erklärte der "Herminator", der den 21. Super-G-Sieg seiner Karriere feierte. Im Duell der Hunderstel Sekunden muss sich der US Amerikaner Daron Rahlves um 2/100 geschlagen geben. Der Dritte auf dem Stockerl kommt mit Fritz Strobl ebenfalls aus Österreich. Nach dem letzten Speed-Rennen vor Bormio zeichnet sich nun auch im Super-G, dem ersten WM-Bewerb bereits am kommenden Samstag, eine knifflige Aufstellungsentscheidung im ÖSV-Team ab. Maier und Michael Walchhofer, am Montag nur Elfter, dürften fix gesetzt sein, die Anwärter auf die restlichen zwei Plätze sind Fritz Strobl, Benjamin Raich (Siebenter in Kitz) und Stephan Görgl (Neunter). Der Schweizer Didier Défago verpasste als Vierter das Podest nur um neun Hundertstel Sekunden. Der Walliser lieferte seine mit Abstand beste Leistung in der jüngsten alpinen Disziplin seit über zwei Jahren ab. Teamkollege Tobias Grünenfelder deutete mit Platz 10 ebenfalls an, dass seine Form im Hinblick auf den WM-Super-G stimmt. Drittbester Schweizer war Konrad Hari. Der Adelbodner, der sich mit einer Klassierung in den ersten 15 das WM-Ticket hätte sichern können, belegte Platz 20. Hinter den Erwartungen blieben Ambrosi Hoffmann und Bruno Kernen, der sogar die Weltcup-Punkte verpasste. Hermann Maier übernahm mit seinem neuesten Erfolg auch die Führung in der Super-G-Wertung von Bode Miller. Der Amerikaner belegte in Kitzbühel Platz 5. Bester Südtiroler und Azzurro wurde der Kastelruther Peter Fill ( +1,06 Sekunden), der auf den zwölften Rang kam. Michael Gufler aus Pfelders belegte Platz 22 (+1,73 Sekunden), Werner Heel (Walten in Passeier) folgte einen Platz dahinter mit einem Rückstand von 1,84 Sekunden auf Hermann Maier. Der Pflerscher Patrick Staudacher wurde 28. DSV Skirennfahrer Andreas Ertl hat mit dem 24. Platz doch noch die Nominierung für die Ski-WM in Bormio geschafft. Der 29-Jährige soll bei den Titelkämpfen im Super-G und Riesenslalom für Deutschland zum Einsatz kommen. "Ich freue mich, habe aber auch nicht zwanghaft darauf hingearbeitet", sagte Ertl über die Nominierung. Damit ist Kitzbühel 2005 doch noch mit zwei Rennen über die Bühne gegangen, mit Manfred Pranger im Slalom und Maier durften die rot-weiß-roten Fans zwei Mal über ÖSV-Erfolge jubeln. Der Einsatz der Pistenarbeiter, die rund um die Uhr im Einsatz waren, wurde belohnt. "Wir mussten großen Einsatz vollbringen, aber es hat sich gelohnt", meinte der scheidende Kitzbüheler Rennleiter Toni Sailer. Die Top 10 Rennläufer beim SUPER G in Kitzbühel: 1. Hermann Maier (AUT) 1:22,39. 2. Daron Rahlves (USA) 0,02 zurück. 3. Fritz Strobl (AUT) 0,54. 4. Didier Défago (SUI) 0,63. 5. Aksel Lund Svindal (NOR) und Bode Miller (USA) 0,67. 7. Benjamin Raich (AUT) 0,71. 8. Kjetil Andre Aamodt (NOR) 0,74. 9. Stephan Görgl (AUT) 0,78. 10. Tobias Grünenfelder (SUI) 0,96.


1. Hermann Maier

2. Daron Rahlves

3. Fritz Strobl

4. Didier Défago

5. Aksel Lund Svindal

5. Bode Miller (USA)

7. Benjamin Raich 

8. Kjetil Andre Aamodt

Der Blick zurück - DIE WELTMEISTERSCHAFT 2003
DER SUPER G in ST.MORITZ

Stephan Eberharter Super G Weltmeister 2003

Jubelstimmung im Lager der Österreicher. Der 33-jährige Zillertaler  Stephan Eberharter ist der neue SUPER G Weltmeister 2003. Für Eberharter ist es bereits der dritte WM-Titel. Die Silbermedaille geht an Hermann Maier (AUT) und Bode Miller (USA) die zeitgleich das Ziel erreichten. Der undankbare 4. Platze ging an den Schweitzer Ambrosi Hoffmann der nur um 4 Hundertstel Sekunden eine Medaille verpasste. Auf den Rängen 5 bis 10 folgten: Kjetil Andre Aamodt (NOR), Erik Guay (CAN), Jan Hudec (CAN), Bruno Kernen (SUI), Lasse Kjus (NOR) und Gregor Sparovec (SLO). Titelverteidiger Daron Rahlves musste sich mit Rang 22 begnügen. Alles andere als einen erfolgreichen WM-Start legten die deutschen Rennfahrer auf die Skipiste. Max Rauffer schied nach einem Besichtigungsfehler aus und für Stefan Stankalla reichte es nur für einen enttäuschenden Platz 23.


Weltmeister Stephan Eberharter

DIE GOLDFAHRT

Silbermedaille: Hermann Maier

Silbermedaille: Bode Miller

Rang 4: Ambrosi Hoffmann

Platz 5: Kjetil Andre Aamodt

Der Blick zurück - DIE WELTMEISTERSCHAFT 2001
DER SUPER G in ST.ANTON

0000SuperGHerren.gif (8565 Byte)

30.01.2001
Daron Rahlves ist SUPER G WELTMEISTER

Riesen Überraschung in St. Anton. Der Amerikaner
Daron Rahlves wies die Österreicher in die Grenzen.
Mit einem Rückstand von 8 Hundertstel Sekunden
folgen die Österreicher und Favoriten Stehpan Eberharter
und "Herminator" Hermann Maier (Rückstand 0,23 Sek.).
Rang 4 belegte der Norweger Lasse Kjus (0,27 Sek.).

Die deutschen Rennfahrer Max Raufer (Rückstand 1,83 Sek.),
Florian Eckert (Rückstand 1,87 Sek.) und
Stefan Stankalla (Rückstand 2,12 Sek.) konnten nicht
an die Leistungen von Garmisch-Partenkirchen anknüpfen.

Stimmen zum Rennen

Daron Rahlves
Jetzt werden mich mehr Leute kennen als bisher. Ich bin ein gutes Rennen gefahren, es ist ein großartiger Tag. Ich hatte das gleiche Gefühl wie in Kitzbühel. Ich habe an den Sieg geglaubt.

Stephan Eberharter:
Es war eine recht gute Fahrt von mir, als im Ziel die eins aufleuchtete, hab ich mich riesig gefreut, weil Hermann der große Favorit war. Ich habe im oberen Teil ein Mal zu viel Tempo herausgenommen, ich denke das waren die acht Hundertstel. Ich habe schon in Kitzbühel gesagt, dass man auf den Daron Rahlves aufpassen muss.

Hermann Maier:
Ich bin gar nicht so enttäuscht, wenn ich ehrlich bin. Bei einer Rechts Kurve hab ich etwas übersehen, dann war das Rennen gelaufen. Wenn das Rennen noch zwanzig Sekunden gedauert hätte, wäre mehr drinnen gewesen.


 



 

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