Michael Walchhofer gewinnt Abfahrts Weltcup 2006
Svindal gewinnt letzte Abfahrt

Michael Walchhofer sicherte sich mit Platz elf in der letzten Abfahrt der Saison in Aare die kleine Kristallkugel und wiederholte somit seinen Vorjahres-Triumph. Aksel Lund Svindal aus Norwegen hatte beim Saisonfinale der alpinen Skirennläufer im schwedischen Aare seine erste Weltcup-Abfahrt gewonnen. Er setzte sich in 1:42,40 Minuten vor dem Amerikaner Bode Miller und Peter Fill aus Italien durch. Fritz Strobl wurde als bester Österreicher Vierter und landete im Abfahrts-Weltcup auf Platz zwei. Hermann Maier belegt den enttäuschenden 14. Rang. Den Schweizern gelang zum Abschluss ein ansprechendes Ergebnis. Didier Défago realisierte als Fünfter ebenso sein bestes Weltcup-Ergebnis des gesamten Winters wie Didier Cuche als Achter. Und der Olympia-Dritte Bruno Kernen belegte Platz 10, womit sich in der neunten Abfahrt der Saison erst zum zweiten Mal drei Schweizer in den Top 10 klassierten. Tobias Grünenfelder schied aus, nachdem er schon im oberen Abschnitt ein Tor verpasst hatte. Die Abfahrt im Weltmeisterschafts-Ort von 2007 musste wegen mehrerer schwerer Stürze oft unterbrochen werden. Olympia-Sieger Antoine Deneriaz (FRA) stürzt schwer - blieb aber wie durch ein Wunder unverletzt. Weniger Glück hatte hingegen Klaus Kröll. Der Steirer überschlug sich bei einem Sturz nach einem Fahrfehler in einer Kurve dreieinhalb Mal und musste mit dem Hubschrauber abtransportiert werden. Die Top 10 Rennfahrer beim Weltcupfinale 2006 in Are: 1. Aksel Lund Svindal (NOR) 1:42,40. 2. Bode Miller (USA) 0,20 zurück. 3. Peter Fill (ITA) 0,30. 4. Fritz Strobl (AUT) 0,48. 5. Didier Défago (SUI) 0,65. 6. Kjetil André Aamodt (NOR) 0,66. 7. Daron Rahlves (USA) 0,97. 8. Didier Cuche (SUI) 1,02. 9. Yannick Bertrand (FRA) 1,18. 10. Bruno Kernen (SUI) 1,19.

Pos. Startnr. Nation Läufer/in Zeit
1 8 NOR Aksel Lund Svindal 1:42.40
2 17 USA Bode Miller +0.20
3 10 ITA Peter Fill +0.30
4 22 AUT Fritz Strobl +0.48
5 13 SUI Didier Defago +0.65
6 18 NOR Kjetil Andre Aamodt +0.66
7 21 USA Daron Rahlves +0.97
8 5 SUI Didier Cuche +1.02
9 7 FRA Yannick Bertrand +1.18
10 16 SUI Bruno Kernen +1.19
11 23 AUT Michael Walchhofer +1.21
12 2 GBR Finlay Mickel +1.22
13 14 ITA Kristian Ghedina +1.26
14 19 AUT Hermann Maier +1.29
15 6 AUT Christoph Gruber +1.31
16 20 LIE Marco Büchel +1.42
17 12 AUT Andreas Buder +1.43
18 9 AUT Andreas Schifferer +2.97
19 1 USA Christopher Beckmann +4.07

AUSFÄLLE BEIM SAISONFINALE 2005/06 IN ARE

Startnr. Nation Läufer/in Skimarke Grund
3 SUI Tobias Grünenfelder Stöckli Torfehler
4 USA Steven Nyman Fischer Sturz
11 FRA Antoine Deneriaz Atomic Sturz
15 AUT Klaus Kröll Head Sturz

Strobl nur Außenseiter beim Kampf um die kleine Kristallkugel

Am Mittwoch wird in Aare die Kristallkugel für den Abfahrtsweltcup der Herren vergeben. Zwar haben auch noch der US-Amerikaner Daron Rahlves und der Liechtensteiner Marco Büchel theoretische Chancen, alles läuft aber auf ein Duell zwischen dem Führenden und Trainingsschnellsten Michael Walchhofer und seinem ersten Verfolger Fritz Strobl hinaus. Aber die Freunde fahren nicht gegeneinander um den Erfolg, sondern jeder für sich. Walchhofer führt nach acht der neun Saisonrennen 57 Punkte vor Strobl, 90 vor Rahlves und 98 vor Büchel. Dem Salzburger genügt ein fünfter Platz zum Kugelgewinn, der Kärntner Strobl muss beispielsweise gewinnen und darauf hoffen, dass Walchhofer nicht besser als Sechster wird, um seinerseits noch abzuräumen. "Die Rechnung machen wir am Ende", sagte Strobl, der im ersten und einzigen Training mit 0,43 Sekunden Rückstand auf Walchhofer (1:44,56 Minuten), dem Italiener Kristian Ghedina (+0,08 Sekunden) und Rahlves (0,40) Vierter wurde. "Aber es geht nicht darum, ihn (Walchhofer, Anm.) zu schlagen, ich will ein gutes Rennen machen. Der Plan ist, sicher runterzukommen. Ich denke nicht an Punkte, das werden wir dann sehen, aber es wird sehr schwer", weiß auch Strobl.  


 



 

Sedo - Domains kaufen und verkaufen das Projekt skiweltcup.info steht zum Verkauf Besucherstatistiken von skiweltcup.info etracker® Web-Controlling statt Logfile-Analyse