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Rahlves gewinnt vor Miller in Beaver Creek

Die Amerikaner wiederholen ihr Double vom Vorjahr:
Daron Rahlves gewinnt mit 1.13,37 vor Bode Miller (+0,27 Sek) und dem
Österreicher Hans Grugger (+0,34 Sek). Nachdem die Wetterfrösche in Beaver
Creek falsch gequakt hatten und die Schneefälle ausgeblieben waren, wurde
das Rennen auf verkürzter Strecke und mit ein wenig Verspätung entgegen
aller Befürchtungen gestartet. Die Läufer fanden die Piste in
ausgezeichnetem Zustand vor und nur der Nebel drohte lange Zeit, der
einzige Spielverderber zu werden. Geprägt von unzähligen Unterbrechungen
verlor man als Schifan beinah die Geduld. Lange Zeit sah es nach einem
Hundertstel Krimi aus – an den lange Führenden Peter Fill (letzten Endes
Platz 7 mit +1,11 Sek Rückstand) kamen Kjetil Andre Aamodt (NOR, 8. +1,15
Sek) und Didier Cuche (SUI, 9. +1,19 Sek) bis auf wenige Hundertstel
heran. Erst der junge Kanadier Erik Guay (6. + 1,09 Sek) konnte Fill den
Platz des Führenden um knappe 2 Hundertstel abringen. Bruno Kernen,
vielleicht getrieben vom Frust über den gestrigen Super-G, verdrängte Guay
mit weiteren knappen 3 Hundertsteln auf Rang 2. Doch noch ehe der
Schweizer sich über seine Führung so richtig freuen konnte, schien mit dem
Österreicher Hans Grugger eine neue Zeitrechnung in dieser Abfahrt zu
beginnen. Bei der Zwischenzeit noch fast 1 Sekunde vorn, schwingt er mit
1.13,71 und 0,72 Sekunden Vorsprung auf Kernen ab. Nach diesen beiden
Läufern ist klar: die Piste hält und die Besten der weltbesten Abfahrer
können sich ein faires und sogar nebelfreies Duell liefern. Überraschend
schwach kann Hermann Maier die guten Verhältnisse nicht nützen und
schwingt nur als 16. ex aequo mit Kollege Benjamin Raich (+1,86 Sek) ab,
bevor Daron Rahlves so richtig durchstartet und Gruggers hervorragende
Bestzeit pulverisiert. Der Sieger von Lake Louise, Fritz Strobl (AUT,
+0,97 Sek), bringt nach einigen kleinen Fehlern noch Platz 4 ins Ziel.
Nach Strobl macht es Bode Miller seinem Teamkollegen Rahlves nach und
braust auf Platz 2 – endlich ein Speedresultat. Das letzte Ass im Ärmel
der Österreicher, Abfahrtsweltmeister Michael Walchhofer, verhaut die
Schlüsselstelle und wird nur 10. mit immerhin schon 1,22 Sekunden
Rückstand und der gestrige Sieger Hannes Reichelt, als 31. gestartet,
riskiert zuviel und scheidet aus. Insgesamt nach einem mühsamen Beginn ein
überraschend spannendes und faires Rennen, bei dem sich die Amerikaner mit
den Österreichern wieder ein packendes Duell geliefert haben. Und was für
eine Freude: Schweizer, Kanadier, Italiener, Norweger, Franzosen und der
Liechtensteiner Büchel sorgen für ein richtig buntes Resultat unter den
besten 15. Hoffen wir, dass die Nachbarschaftshilfe von Stephan Eberharter
bald Früchte trägt, damit wir auch DSV-Läufer bald wieder in den
Ergebnislisten ganz vorne finden!

Daron Rahlves: Jubel im Zielraum von Beaver Creek - Platz 1

Doppelsieg für die USA: Bode Miller freut sich auch über Platz 2

Bester Österreicher auf Rang 3: Hans Grugger

Die Abfahrt von Beaver Creek - Spektakuläre Birds of Prey
Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria:
C. Egger

|
Pos. |
Startnr. |
Nation |
Läufer/in |
Zeit |
|
1 |
27 |
USA |
Daron Rahlves |
1:13.37 |
|
2 |
29 |
USA |
Bode Miller |
+0.27 |
|
3 |
25 |
AUT |
Hans Grugger |
+0.34 |
|
4 |
28 |
AUT |
Fritz Strobl |
+0.97 |
|
5 |
24 |
SUI |
Bruno Kernen |
+1.06 |
|
6 |
17 |
CAN |
Erik Guay |
+1.09 |
|
7 |
7 |
ITA |
Peter Fill |
+1.11 |
|
8 |
15 |
NOR |
Kjetil Andre Aamodt |
+1.15 |
|
9 |
13 |
SUI |
Didier Cuche |
+1.19 |
|
10 |
30 |
AUT |
Michael Walchhofer |
+1.22 |
|
11 |
22 |
AUT |
Christoph Gruber |
+1.23 |
|
12 |
23 |
LIE |
Marco Büchel |
+1.32 |
|
13 |
50 |
CAN |
Francois Bourque |
+1.44 |
|
14 |
38 |
NOR |
Bjarne Solbakken |
+1.49 |
|
15 |
3 |
FRA |
Yannick Bertrand |
+1.66 |
|
16 |
6 |
ITA |
Alessandro Fattori |
+1.69 |
|
17 |
46 |
SUI |
Tobias Grünenfelder |
+1.73 |
|
18 |
20 |
ITA |
Kristian Ghedina |
+1.75 |
|
19 |
26 |
AUT |
Hermann Maier |
+1.86 |
|
|
10 |
AUT |
Benjamin Raich |
+1.86 |
|
21 |
16 |
FRA |
Antoine Deneriaz |
+1.87 |
|
22 |
33 |
AUT |
Andreas Buder |
+1.90 |
|
23 |
44 |
USA |
Steven Nyman |
+1.91 |
|
24 |
12 |
NOR |
Aksel Lund Svindal |
+1.93 |
|
|
48 |
FRA |
Nicolas Burtin |
+1.93 |
|
26 |
21 |
SUI |
Didier Defago |
+1.96 |
|
27 |
19 |
SUI |
Ambrosi Hoffmann |
+2.01 |
|
28 |
2 |
SWE |
Patrick Järbyn |
+2.02 |
|
|
14 |
NOR |
Lasse Kjus |
+2.02 |
|
30 |
37 |
ITA |
Stefan Johann
Thanei |
+2.03 |
|
31 |
52 |
FRA |
Marc
Bottollier-Lasquin |
+2.04 |
|
|
45 |
FRA |
Pierre-Emmanuel
Dalcin |
+2.04 |
|
33 |
42 |
ITA |
Werner Heel |
+2.05 |
|
34 |
49 |
AUS |
Craig Branch |
+2.19 |
|
35 |
9 |
AUT |
Klaus Kröll |
+2.29 |
|
36 |
32 |
SUI |
Konrad Hari |
+2.41 |
|
37 |
8 |
SUI |
Jürg Grünenfelder |
+2.55 |
|
|
51 |
FRA |
Cyril Vieux |
+2.55 |
|
|
18 |
ITA |
Kurt Sulzenbacher |
+2.55 |
|
40 |
5 |
AUT |
Andreas Schifferer |
+2.57 |
|
41 |
55 |
USA |
Christopher
Beckmann |
+2.62 |
|
42 |
4 |
GBR |
Finlay Mickel |
+2.91 |
|
|
39 |
CAN |
John Kucera |
+2.91 |
|
44 |
35 |
USA |
Justin Johnson |
+2.99 |
|
45 |
43 |
ITA |
Patrick Staudacher |
+3.14 |
|
46 |
40 |
ITA |
Walter Girardi |
+3.16 |
|
47 |
41 |
SLO |
Andrej Jerman |
+3.69 |
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Abfahrt von Beaver Creek wackelt

Ein Sturmtief, das noch während der nächsten Stunden jede
Menge Neuschnee bringen soll, bedroht die heutige Herrenabfahrt. Jedoch
sind sich Läufer wie Trainer einig: lieber einen Tag „Nichtstun“, als noch
so ein Rennen wie den gestrige Super-G. Kaum einer versteht, warum dieses
Rennen auf Biegen und Brechen durchgeboxt worden ist. Den Stockerlplätzen,
Reichelt, Guay und Lanzinger, wird immer der Makel des „Zufallstreffers
bei einem irregulären Rennen“ anhaften, was ihre – grade wegen der
schwierigen Verhältnisse – tolle Leistung zu unrecht schmälert. Auch sie
mussten gegen den starken Wind ankämpfen, wenngleich sie vielleicht noch
eine etwas bessere Piste vorfanden. Aber das Problem der schlechter
werdenden Piste kannte man bereits aus dem Vorjahr. Top Läufer wie Miller,
Maier oder Raich trauern verschenkten Weltcuppunkten nach, denn sie haben
unter den gegebenen Umständen sicher die bestmögliche Leistung gebracht,
mehr war nicht drin. Läufer, die nach einer Verletzungspause
zurückgekommen sind oder an dem einen oder anderen „Wehwechen“ laborieren,
können sich bei solchen Bedingungen ganz einfach nicht auf hopp oder dropp
über die Raubvogelpiste hinunterschmeissen. Und die ganz großen Pechvögel
wie zB der Schweizer Bruno Kernen, die vom Wind nicht nur massiv gestört,
sondern regelrecht verblasen wurden, werden – zurecht – noch lange mit der
Rennleitung hadern. Man kann von Glück reden, dass sich niemand verletzt
hat! Wem also hat das gestrige Rennen etwas gebracht, außer viel Ärger,
Diskussionen und einen schlechten Ruf? Was haben sich die Verantwortlichen
wohl dabei gedacht? … ?
Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria:
C. Egger

Der
Blick zurück - Saison 2004/05
US-Doppelsieg! Die
Bode-Miller-Show geht weiter !

1.Platz: Bode Miller |

2.Platz: Daron
Rahlves |
Mit einer
fast perfekten Fahrt feierte der 27-jährige US-Superstar Bode Miller auf
der anspruchsvollen Raubvogelpiste "Birds of Prey" seinen 4
Weltcupsieg in dieser Saison. Gemeinsam mit seinem Teamkollegen Daron
Rahlves konnten sich die beide US Amerikaner erstmals im Skweltcup über
einem US-Doppelsieg in einer Abfahrt freuen. Michael Walchhofer sichert
den dritten Platz für Österreich und Bruno Kernen auf Rang vier sowie
der Fünftplazierte Didier Cuche fuhren für das Schweizer Team
Topplatzierungen ein. Hans Knauß wurde Sechster ("Im Steilen ein
großer Fehler"), Olympiasieger Fritz Strobl war eine Woche nach
seinem schweren Sturz in Lake Louise mit Platz neun hochzufrieden. Nach
dem Rennen äußerte sich Michael Walchofer zur Leistung der US-Boys:
"Miller und Rahlves waren offenbar heute auf diesem Berg nicht zu
schlagen. Dabei war meine Fahrt eigentlich genial. Ich hätte echt
gedacht, dass ich vorne bin." Mit Knieschmerzen und ziemlich
angesäuert zog Hermann Maier, der als Zehnter das bisher schlechteste
Ergebnis in seinem "Wohnzimmer" einfuhr, Bilanz: "Unten,
also dort, wo ich früher hier die Rennen gewonnen habe, hab' ich es
diesmal verloren." In der Zwischenzeit gab im Zielraum ein
freudestrahlender Bode Miller seine Interviews: "Nach meinen Fehler
im Super G wollte ich in der Abfahrt besonders aggressiv fahren. Schon im
Steilen habe ich gemerkt, dass ich innerhalb jeder Linie bin, habe jedes
Tor berührt und war deshalb schon während der Fahrt richtig
aufgeregt", erzählte Miller. "Am letzte Sprung hatte ich sogar
schon ein Lächeln auf dem Gesicht, weil ich wusste, das war eine
sensationelle Fahrt. Und dann noch Daron mit auf dem Podium, dieser Tag
ist wirklich einzigartig. Dieser Berg passt uns perfekt." Die Plätze
1 bis 10 verteilten sich wie folgt: 1. Bode Miller (USA) 1:39,76. 2. Daron
Rahlves (USA) 0,16 zurück. 3. Michael Walchhofer (AUT) 0,39. 4. Bruno
Kernen (SUI) 0,74. 5. Didier Cuche (SUI) 0,83. 6. Hans Knauss (AUT) 0,98.
7. Bryon Friedman (USA) 0,99. 8. Aksel Lund Svindal (NOR) 1,05. 9. Fritz
Strobl (AUT) 1,08. 10. Hermann Maier (AUT) 1,09.

3. Platz: Michael Walchhofer |

4. Platz: Bruno
Kernen |

5. Platz: Didier Cuche |

6. Platz: Hans Knauss |
Der
Blick zurück - Saison 2003/04 - Rennen 1
US-Boy
Rahlves triumphiert in Beaver Creek
Eberharter bester Österreicher

Sieger in Beaver Creek |

Daron Rahlves |
Überraschungssieger
bei der Herren-Abfahrt im kanadischen Beaver Creek. Der US-Amerikaner
Daron Rahlves, den eigentlich die wenigsten auf der Rechnung hatte, fuhr
idie 1.39.59 Minute die schnellste Zeit. "Das war ein starker
Auftritt, oder?", fragte ein überglücklicher Rahlves am Ende in die
Menge. Der Amerikaner setzte sich mit der Startnummer 28 am Ende durch.
Wetltcup-Titelverteidiger Stephan Eberharter erzielte zugleich mit Rang
zwei sein bestes Ergebnis in diesem Winter. Der Österreicher war mit 29
Hunderstel Rückstand auf Sieger Rahlves besser als seine Landsmänner
Michael Walchhofer (4.) und Hermann Maier (5.).
Lange Zeit hatte Bjarne Solbakken in Führung gelegen. Bis Rahlves
schließlich mit seinem Husarenritt den Norweger, der am Ende zeitgleich
mit Eberharter Zweiter wurde, verdrängte. Auf den Plätzen sech bis zehn
landeten: Lasse Kjus (Norwegen), Johann Gruger, Hannes Trinkl, Hans Kroell
(alle Österreich), und Franco Cavegni (Schweiz). Der US-Amerikaner Bode
Miller schied auf Bestzeitkurs genauso aus wie der Österreicher Hansi
Knauss, der kurz vor dem Ziel an einem Tor vorbeifuhr.

Platz 2: Stephan Eberharter |

Platz 3: Bjarne Solbakken |

Platz 4: Michael Walchhofer |

Platz 5: Hermann Maier |
Der
Blick zurück - Saison 2003/04 - Rennen 2
Hermann Maier
gewinnt Abfahrt am Beaver Creek
7 Fahrer des ÖSV in den Top 10

Platz 1 in Beaver Creek |

Hermann Maier |
Der Österreicher
Hermann Maier (1:39.76) feierte nach seinem Triumph im SUPER G von
Lake Louis jetzt auch den ersten Sieg, nach seinem Unfall, in der
Königsdisziplin, der Abfahrt. Mit einem Vorsprung von fast einer
Sekunde sicherte sich Maier den obersten Platz auf dem Stockerl vor
seinen Landsleuten Hans Knauß (AUT - +0.95 - 2) und Andreas
Schifferer (AUT - +1.19 - 3). Auf den Rängen 4 bis 10 folgten Daron
Rahlves (USA - +1.25 - 4), Klaus Kröll (AUT - +1.32 - 5), Michael
Walchhofer (AUT - +1.36 - 6), Marco Büchel (LIE - +1.41 - 7),
Johann Grugger (AUT - +1.50 - 8), Fritz Strobl (AUT - +1.61 - 9),
Patrick Järbyn (SWE - +1.66 - 10). Als bester Schweizer platzierte
sich Franco Cavegn mit einem Rückstand von 1,8 Sekunden auf dem 11.
Rang. Die "Birds of Prey" präsentierte sich für
"King Bode Miller" als kein gutes Pflaster. Sowie bereits
gestern schied der US Amerikaner auch heute aus und konnte sich
wiederum keine Weltcuppunkte gutschreiben.

Platz 2: Hans Knauss |

Platz 3: Andreas Schifferer |

Platz 4: Daron Rahlves |

ohne Punkte: Bode Miller |
Der
Blick zurück - Saison 2002/03
Eberharter auch in
Beaver Creek unschlagbar
Stephan Eberharter
dominierte auch den Abfahrtslauf in Beaver Creek und gewann sein
viertes Saison-Rennen - es war sein insgesamt 20. Weltcup-Sieg.
Knapp dahinter platzierte sich der Österreicher Michael Walchhofer,
der sich Rang zwei sicherte. Das Siegerbild komplett machte der
US-Amerikaner Daron Rahlves ! Auf den Plätzen 4 bis 8 folgten Fritz
Strobl (AUT), Didier Cuche (SUI), Marco Sullivan (USA), Kjetil-Andre
Aamodt (NOR) und Bode Miller (USA). Einmal mehr enttäuschend die
Leistung der deutschen Rennläufer. Stefan Stankalla musste sich mit
Rang 43 und Max Rauffer mit dem 50. Platz zufrieden geben. Nach 6
Saisonrennen haben die Herren des DSV noch keinen einzigen
Weltcuppunkt eingefahren.

WALCHHOFER |

EBERHARTER |

RAHLVES |
Der
Blick zurück - Saison 2001/02
Aspen, 20.11.2001
Weltcup-Rennen in
Beaver Creek abgesagt
Wie die FIS heute
bekannt gab werden die geplanten Rennen in Beaver Creek nicht stattfinden.
Grund: Akuter Schneemangel.

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