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Österreichisches Podest bei der Abfahrt in Garmisch
Maier
siegt vor Kröll und Buder

Aus dem
ÖSV-Team kamen die ersten drei der Abfahrt in Garmisch.
Nach seinen angeblichen Materialproblemen im Herbst, kommt
Hermann Maier doch noch in Fahrt.
„Ich habe heute nicht so die
Körperspannung gehabt, die Kraft in den Beinen hat etwas gefehlt. Das hab
ich in der Früh schon gefühlt. Ich habe mich aber noch runtergerettet -
Abschnittsweise bin ich ja sehr gut gefahren. Vielleicht war das ja das
Geheimnis, dass ich schlapp war. Da hab ich nicht so hin und her fahren
können. Ich habe jetzt ein paar Bilder von oben runter gesehen - das hat
mich an früher erinnert. Ein paar Kurven bin ich sehr, sehr gut gefahren.
Aber wie gesagt: Ein paar Kurven. Aber es war heute schon sehr, sehr
gut.“ Hermann „Schlappi“
Maier gewann mit 1:57,56 vor
dem Steirer Klaus Kröll (+0,27), der lange geführt hatte. Rang 3 ging an
den Niederösterreicher Andreas Buder (+0,28), der nach seinem 8. Rang in
Kitzbühel seine Leistung noch verbesserte und zum ersten Mal aufs
Siegespodest klettern durfte. „Mir
hat es hier von Anfang an getaugt. Ich habe gewusst, dass ich hier schnell
Ski fahren kann. Ich wusste, dass es extrem schlagig wird. Aber wir haben
das perfekte Material für diese Bedingungen. Oben bin ich nicht richtig
ins Fahren gekommen. Aber im Mittelteil hab ich risikiert - und es ist mir
aufgegangen.“ Damit haben Kröll und Buder neben Strobl (Titelverteidiger),
Walchhofer und Maier natürlich die besten Chancen auf einen
Olympiastartplatz in Turin. Senationell platzierte sich in Garmisch der
Amerikaner Steven Nyman (+0,44). Er fuhr auf den 4. Platz und schlug mit
Daron Rahlves (+1,28) einen der Topfavoriten aus seinem Team, der nur 13.
wurde. Kjetil Andre Aamodt (NOR +0,54), dem wir hier auch zu seiner
Tochter gratulieren wollen, kommt wieder in Olympiamedaillienform und
belegte Platz 5. Bruno Kernen (SUI +0,61) und Marco Büchel (LIE) teilten
sich den 6. Rang. Der zweite Schweizer in den Topten ist Ambrosi Hoffmann
(+0,77) als 8. Die besten 10 wurden dann wieder von zwei Österreichern
beschlossen. Michael Walchhofer (+0,98) und Fritz Strobl belegten nach
tollen Zwischenzeiten ex aequo den 10. Rang.
Die
Showeinlage des Tages lieferte der Tiroler Christoph Gruber. Ihm schlug es
die Bindung des Außenskis auf und er konnte auf einem Bein einen Sturz ins
Netz vermeiden. Neben Christoph Gruber (AUT) schieden auch noch Johannes
Stehle (GER), Peter Fill (ITA) und Benjamin Raich (AUT) aus. Stephan
Keppler erreichte als einziger DSV-Läufer das Ziel und belegte Rang 21.
Morgen wird in Garmisch noch ein Super G ausgetragen.
Aus dem Skiweltcup
Infopoint Austria: M.Riedler

|
Pos. |
Startnr. |
Nation |
Läufer/in |
Zeit |
|
1 |
24 |
AUT |
Hermann Maier |
1:57.56 |
|
2 |
4 |
AUT |
Klaus Kröll |
+0.27 |
|
3 |
28 |
AUT |
Andreas Buder |
+0.28 |
|
4 |
3 |
USA |
Steven Nyman |
+0.44 |
|
5 |
19 |
NOR |
Kjetil Andre Aamodt |
+0.54 |
|
6 |
30 |
SUI |
Bruno Kernen |
+0.61 |
|
|
15 |
LIE |
Marco Büchel |
+0.61 |
|
8 |
9 |
SUI |
Ambrosi Hoffmann |
+0.77 |
|
9 |
31 |
SUI |
Didier Defago |
+0.80 |
|
10 |
12 |
AUT |
Michael Walchhofer |
+0.98 |
|
|
11 |
AUT |
Fritz Strobl |
+0.98 |
|
12 |
21 |
ITA |
Kristian Ghedina |
+1.10 |
|
13 |
2 |
AUT |
Andreas Schifferer |
+1.13 |
|
14 |
26 |
USA |
Daron Rahlves |
+1.28 |
|
15 |
23 |
ITA |
Kurt Sulzenbacher |
+1.39 |
|
16 |
16 |
SWE |
Patrick Järbyn |
+1.41 |
|
|
13 |
FRA |
Yannick Bertrand |
+1.41 |
|
18 |
14 |
USA |
Scott MacCartney |
+1.57 |
|
19 |
1 |
USA |
Marco Sullivan |
+1.70 |
|
20 |
5 |
SUI |
Didier Cuche |
+1.82 |
|
21 |
6 |
GER |
Stephan Keppler |
+2.02 |
|
22 |
10 |
ITA |
Patrick Staudacher |
+2.23 |
|
23 |
48 |
FRA |
Marc
Bottollier-Lasquin |
+2.28 |
|
24 |
18 |
SUI |
Jürg Grünenfelder |
+2.35 |
|
25 |
8 |
GBR |
Finlay Mickel |
+2.45 |
|
26 |
44 |
ITA |
Roland Fischnaller |
+2.54 |
|
27 |
17 |
ITA |
Walter Girardi |
+2.69 |
|
28 |
43 |
SLO |
Andrej Jerman |
+2.89 |
|
29 |
36 |
SUI |
Konrad Hari |
+2.92 |
|
30 |
7 |
FRA |
Antoine Deneriaz |
+2.93 |
|
31 |
35 |
SUI |
Tobias Grünenfelder |
+2.99 |
|
32 |
39 |
ITA |
Stefan Johann
Thanei |
+3.01 |
|
33 |
51 |
FRA |
Adrien Theaux |
+3.03 |
|
34 |
22 |
CAN |
Manuel Osborne |
+3.10 |
|
35 |
41 |
FRA |
Sebastien
Fournier-Bidoz |
+3.21 |
|
36 |
42 |
SLO |
Rok Perko |
+3.22 |
|
37 |
40 |
NOR |
Bjarne Solbakken |
+3.78 |
|
38 |
46 |
FRA |
Nicolas Burtin |
+3.85 |
|
39 |
47 |
AUS |
Craig Branch |
+3.95 |
|
40 |
38 |
USA |
Justin Johnson |
+4.32 |
|
41 |
53 |
RUS |
Alexandr Horoshilov |
+5.97 |
|
42 |
54 |
??? |
Andrei Drygin |
+13.40 |
AUSFÄLLE BEI DER ABFAHRT DER HERREN IN GARMISCH
|
Startnr. |
Nation |
Läufer/in |
Grund |
|
37 |
FRA |
Pierre-Emmanuel
Dalcin |
Sturz |
|
32 |
ITA |
Alessandro Fattori |
Torfehler |
|
25 |
GER |
Johannes Stehle |
Torfehler |
|
49 |
AUS |
AJ Bear |
DNS |
|
33 |
SUI |
Silvan Zurbriggen |
Torfehler |
|
20 |
AUT |
Christoph Gruber |
Sturz |
|
52 |
LIE |
Claudio Sprecher |
Sturz |
|
29 |
ITA |
Peter Fill |
Sturz |
|
34 |
AUT |
Hannes Reichelt |
DNS |
|
50 |
SWE |
Hans Olsson |
Torfehler |
|
45 |
ITA |
Werner Heel |
Torfehler |
|
27 |
AUT |
Benjamin Raich |
Torfehler |
|




Freitag: Bruno Kernen in
Garmisch-Quali voran

Der Schweizer Bruno Kernen erzielt im
Qualifikations-Training für die Abfahrt in Garmisch (Samstag, 11:15 Uhr)
in 1:58,93 die schnellste Zeit. Im ersten Training hatte Kernen lediglich
Platz 16 belegt, mit über zwei Sekunden Rückstand auf die Bestzeit von
Kristian Ghedina. "Deshalb", so Kernen, "war ich gezwungen, eine Reaktion
zu zeigen. Das ist mir gelungen, wenngleich mir natürlich auch klar ist,
dass die Rangliste ein etwas verfälschtes Bild ergibt. Entscheidend ist
die letzte Zwischenzeit." Aber auch dort hatte Kernen eine gute
Durchgangszeit, die insgesamt Viertbeste. Schnellster bei dieser Marke war
Daron Rahlves, 46 Hundertstel vor Kernen. Seine Bremsschwünge vor dem Ziel
liessen den Amerikaner auf Platz 5 abrutschen. Neben Rahlves passierten
bei der letzten Zwischenzeit nur Hermann Maier (Trainings-Siebenter) und
der letztlich zweitplatzierte Italiener Peter Fill den Messpunkt vor
Kernen. Die Spitzenläufer legten im Zielhang teilweise mehrere
Bremsschwünge ein, um eine Trainingsplatzierung knapp unter 30 und damit
für das Rennen eine niedrige Startnummer zu ergattern. "Diese Regel gehört
dringendst, abgeschafft. Das macht keinen Spaß. Am Start überlegt man sich
schon: 'Wo bremse ich am besten?' Denn vor allem in diesem Winter sind die
Nummern sehr oft sehr entscheidend. In Wengen hat man das zum Beispiel
sehr stark gesehen. Das ist schade. Und für die TV-Zuschauer ist es
sowieso lächerlich." meinte Hermann Maier (Platz sieben) nach dem
Freitag-Training. Michael Walchhofer und Fritz Strobl gelang das
„Startnummern-Bremsen“ ex aequo als 19. mit am besten. Der Deutsche
Johannes Stehle aus Obermaiselstein fuhr auf Platz sechs. Der Ehemann von
Langlauf-Olympiasiegerin Evi Sachenbacher hat bislang noch keine Punkte im
alpinen Ski-Weltcup einfahren können. Die Top 10 Rennfahrer beim 2.
Abfahrtstraining in Garmisch Partenkirchen: 1. Bruno Kernen (SUI) 1:58,93.
2. Peter Fill (ITA) 0,15 zurück. 3. Andreas Buder (AUT) 0,52. 4. Benjamin
Raich (AUT) 0,66. 5. Daron Rahlves (USA) 0,78. 6. Johannes Stehle (GER)
0,88. 7. Hermann Maier (AUT) 0,94. 8. Kurt Sulzenbacher (ITA) 1,03. 9.
Manuel Osborne-Paradis (CAN) 1,09. 10. Kristian Ghedina (ITA) 1,12.
Donnerstag: Oldie Ghedina mit Bestzeit auf
der Kandahar

Kristian Ghedina erzielte im ersten Training für die
am Samstag (11:15 Uhr) stattfindende Abfahrt in Garmisch die Bestzeit. Der
Italiener distanzierte den US-Amerikaner Daron Rahlves um 0,44 Sekunden.
Auf Rang drei landete trotz seines Mittelhandbruches Fritz Strobl mit
einem Rückstand von 0,84. "Natürlich hatte ich Schmerzen, aber es war zum
Aushalten. Ich war überrascht, dass es so gut gegangen ist", meinte der
Abfahrts-Olympiasieger 2002, der in Garmisch mit einer Spezialschiene auf
seiner linken Hand unterwegs ist und in dieser Verfassung wohl auch die
beiden Rennen am Wochenende absolvieren wird. Die Plätze 5 bis 8 belegten
Hermann Maier, Andreas Schifferer, Klaus Kröll und Kitz-Sieger Michael
Walchhofer. Gesamtweltcup-Leader Benni Raich wurde 28. Bode Miller
verzichtet auf die Rennen in Garmisch. Die Schweizer Ambrosi Hoffmann und
Didier Défago waren zeitgleich als 13. die besten ihres Teams, büssten
aber über zwei Sekunden ein auf die Bestzeit von Kristian Ghedina. Die
deutschen Rennfahrer kamen bei ihrem Heimrennen im Garmisch-Partenkirchen
mit der Kandahar nicht zurecht. Stehle wurde 33., Stephan Keppler nur 50.
Felix Neureuther und Andreas Ertl hatten auf den Start verzichtet.
Miller verzichtet auf Weltcup in
Garmisch-Partenkirchen

US-Skistar Bode Miller wird die alpinen
Weltcup-Rennen am Wochenende in Garmisch-Partenkirchen auslassen: "Benni
Raich hinterherzuhetzen hat in meiner aktuellen Form keinen Sinn." Der
Titelverteidiger im Gesamtweltcup will nach Angaben seines Sprechers Marc
Habermann an einem unbekannten Ort trainieren und sich voll auf die
Olympischen Winterspiele in Turin (10. - 26. Februar) konzentrieren. Der
28-Jährige liegt im Gesamt-Weltcup auf Rang 4; von Raich trennen den
Doppel-Weltmeister von Bormio 2005 mittlerweile 264 Punkte.

Der
Blick zurück -
Der Abfahrtslauf in Garmisch Saison 2004/05
Walchhofers Revanche:
Triumph im Garmisch

Die Österreicher, allen
voran Michael Walchhofer nahmen in Garmisch erfolgreich Revanche für die
WM-Niederlage gegen die USA in Bormio. Walchhofer gewann überlegen in
einer Zeit von 1:57.79 vor seinem Landsmann Hermann Maier (Rückstand
+0.99) und dem US Amerikaner Bode Miller (+1.13). Damit baut der US-Boy
seine Weltcup-Führung gegenüber Benjamin Raich, der Elfter wurde, weiter
aus. Für Walchhofer, der bei der WM in Bormio drei Medaillen geholt
hatte, war es der fünfte Weltcup-Erfolg seiner Karriere und die
Beendigung eines Traumas. Denn die letzte Kurve auf der Kandahar behagte
dem Zauchenseer in der Vergangenheit ganz und gar nicht. "Diesmal
habe ich mich richtig konzentriert, war die Stelle kein Problem, ich freue
mich riesig über diesen Sieg", erklärte der Triumphator, der dem
Herminator den 49. Weltcupsieg noch wegschnappen konnte. Dennoch war der
Herminator zufrieden mit seinem zweiten Platz: "Ich habe gewusst,
dass der Michi noch schneller sein wird. Auch deshalb, weil ich in der
Abfahrt einfach noch nicht das draufhabe, was ich eigentlich kann. Als der
Michi in der Walchhofer-Kurve war, habe ich mir schon gedacht, dass ein
kleiner Wackler jetzt ganz gut wäre. Für mich ist das aber ein
Traumergebnis. Außerdem habe ich schon einiges im Hinblick auf nächste
Saison ausprobiert." Auf dem 4. Rang folgt mit Johann Grugger ein
weiterer Östereicher vor dem nächsten US Amerikaner Daron Rahlves, der
sich vor Fritz Strobl, ebenfalls Österreich, den 5 Platz sichern konnte.
Als bester Schweizer platzierte sich Didier Defago auf Rang sieben.
Défago bot bis zur Hälfte der Strecke eine hervorragende Leistung, die
möglicherweise für einen Platz auf dem Podest gereicht hätte. Durch
einen Fehler wurde er aber weit zurückgeworfen und büsste noch 1,65
Sekunden auf den entfesselten Michael Walchhofer ein. Aus dem starken ÖSV
Team konnten noch Andreas Schifferer auf Rang 8 und Werner Franz auf Rang
10 in die Top 10 der Ersatzabfahrt für Kitzbühel fahren. Die DSV
Rennläufer Max Rauffer (Rang 24) und Florian Eckert (Rang 25)
enttäuschten. Bereits am morgigen Samstag steht die Neuauflage des
Abfahrtsrennen auf der Kandahar in Garmisch-Partenkirchen auf dem
Programm. Um 11 Uhr geht's los.

Platz 1: Michael
Walchhofer |

Platz 2: Hermann
Maier |

Platz 3: Bode
Miller |

Platz 4: Johann
Grugger |

Platz 5: Daron
Rahlves |

Platz 6: Fritz
Strobl |

Platz 7: Didier
Defago |

Platz 8: Andreas
Schifferer |
STIMMEN ZUM ABFAHRTSLAUF
(Freitag)Michael WALCHHOFER:
"Die FIS Schneise
ist eigentlich gar nicht so schwer, außerdem habe ich gewusst, dass ich
in Bombenform bin. Die
Strecke ist mir eigentlich immer gelegen, ich war immer schnell, nur habe
ich die Zieleinfahrt nie erwischt.
Ich bin gut gefahren, aber ich habe nicht alles erwischt, deshalb hat mich
der Vorsprung von fast 1 sec nicht gerechnet. Es
war eines meiner Saisonziele in Garmisch-Partenkirchen zu gewinnen - und
jetzt habe ich Kitzbühel und Garmisch-Partenkirchen gleichzeitig
gewonnen. Bin
nach wie vor stolz auf meinen Bronzemedaille von Bormio, weil ich sie mit
einem kaputten Ski erreicht habe, obwohl ich die Abfahrt vor der WM in
Wengen und jetzt nach der WM gewonnen habe."
Hermann MAIER: "Für
mich ist der zweite Platz ein traumhaftes Ergebnis - habe schon einige
Dinge für das nächste Jahr probiert. Es
war ein wunderschöner Lauf und ich merke es geht aufwärts - es war mir
klar, dass Michael (Walchhofer) noch schneller sein wird - habe ein
bißchen noch auf die Walchhofer Kurve gehofft. Dort hat aber Bode Miller
einen schweren Fehler gemacht, sonst wäre er wohl vor mir gewesen. Es war
ein sauberer Lauf mit kleinen Fehler, war heute sehr locker und werde für
morgen noch Kleinigkeiten probieren. Ich weiß aber, dass es fürs
Gewinnen noch etwas zuwenig ist. Sehr wichtig für mich ist aber der Super
G am Sonntag."
Der
Blick zurück -
Der Abfahrtslauf in Garmisch 2003/04
Didier Cuche gewinnt
Abfahrt von Garmisch

Platz 1: Didier Cuche |

Platz 2: Daron Rahlves |
Das schwer geprügelte
Schweizer Skiteam ist wieder da! Beim Abfahrtsweltcuprennen von Garmisch
warteten die Eidgenossen mit einer grossartigen Leistung auf. Didier Cuche
siegte und mit Bruno Kernen (6.), Ambrosi Hoffmann (8.) und Paul Accola
(9.) platzierten sich drei weitere Schweizer in den Top Ten. Der
29-Jährige setzte sich mit acht Hundertstel Sekunden Vorsprung vor dem
US-Amerikaner Daron Rahlves und 21 Hundertstel auf den Tiroler
Kitzbühel-Sieger Stephan Eberharter durch. Cuche zeigte sich nach seinem
perfekter Lauf auf der Kandahar-Strecke sehr zufrieden: "Ich bin
glücklich", gestand der Sieger, "jetzt geht es mit uns wieder
aufwärts. Es war an der Zeit für die Schweiz. Es ist immer angenehmer,
oben zu sein." Mit Fritz Strobl als Vierter und Hermann Maier als
Fünfter konnten sich drei Österreicher in den Top 5 platzieren. Auf den
Gesamtweltcup hat das Ergebnis keine Auswirkungen. Der Führende Benjamin
Reich war ebenso wie Lasse Kjus ( siehe extra Bericht ) nicht am Start. Im
Abfahrts-Weltcup führt weiterhin Stephan Eberharter.
Hier die Top 10: 1. Didier Cuche (SUI 1:59,49), Daron Rahlves (USA - 0,08
Sek - 2.), Stephan Eberharter (AUT - 0,21 - 3.), Fritz Strobl (AUT - 0,71
- 4), Hermann Maier (AUT -0,83 - 5.), Bruno Kernen (SUI - 0,91 - 6.),
Alessandro Fattori (I - 1,02 - 7.), Ambrosi Hoffmann (CH - 1,05 - 8.),
Paul Accola (SUI - 1,08 - 9.) und die zeitgleichen Antoine Dénériaz (F)
und Hans Knauss (Ö - 1,11 - 10.). Am Samstag folgt eine weitere
Abfahrt.
Am Sonntag dann der Super G.

Platz 3: Stephan Eberharter
|

Platz 4: Fritz Strobl
|

Platz 5: Hermann Maier
|

Platz 6: Bruno Kernen
|

Platz 7: Alessandro Fattori
|

Platz 8: Ambrosi Hoffmann
|

Platz 9: Paul Accola
|
Platz 24: Florian Eckert |
Der
Blick zurück -
Der Abfahrtslauf in Garmisch 2003/04 - Ersatz Wengen
ÖSV-Team
schlägt zurück
Eberharter gewinnt vor Fritz Strobl und Alessandro Fattori

Platz 1: Stephan Eberharter |

Platz 2: Fritz Strobl |
Der Österreicher Stephan
Eberharter hat am Samstag die zweite Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen
gewonnen. Der 34-jährige Tiroler und Abfahrtsweltcup Führende siegte auf
der Kandahar in 1:58,70 Minuten vor Olympiasieger Fritz Strobl aus
Kärnten, der nur 9 Hundertstel Sekunden Rückstand auf seinen
ÖSV-Teamkollegen aufwies. Nur Alessandro Fattori (ITA) und Didier Defago
(SUI) drängten sich auf der pickelharten Kandahar-Strecke mit den
Plätzen 3 und 4 zwischen die beiden Führenden und die nächsten
Österreicher Hermann Maier, Christoph Gruber und Hannes Trinkl, die alle
ex aequo mit 0,79 Sekunden Rückstand Rang fünf belegten und das starke
ÖSV Teamergebnis abrundeten. Ebenfalls in den Top 10 landete mit einem
Rückstand von 1,21 Sekunden Klaus Kröll. Vortagssieger Didier Cuche aus
der Schweiz musste sich diesmal mit Rang neun (+0,97) begnügen. Mit dem
Erfolg auf der Kandahar feierte Eberharter seinen insgesamt 28.
Weltcup-Sieg, den 17. in der Abfahrt und verbesserte seinen eigenen
"Weltrekord" als ältester Weltcup-Sieger der Geschichte nun auf
34 Jahre, zehn Monate und sieben Tage.
1. Stephan Eberharter (AUT - 1:58,70) 2. Fritz Strobl (AUT - 0,09) 3.
Alessandro Fattori (I - 0,45) 4. Didier Défago (SUI - 0,62) 5. Hermann
Maier (AUT ) Christoph Gruber (AUT) und Hannes Trinkl (AUT - 0,79) 8.
Bruno Kernen (SUI - 0,85). 9. Didier Cuche (SUI - 0,97). 10. Klaus Kröll
(AUT - 1,21).

Platz 3: Alessandro Fattori
|

Platz 4: Didier Défago
|

Platz 5: Hermann
Maier
|

Platz 5: Christoph Gruber
|

Platz 5: Hannes Trinkl
|

Platz 8: Bruno Kernen
|

Platz 9: Didier Cuche
|

Platz 10: Klaus Kröll
|
Der
Blick zurück -
Der Abfahrtslauf in Garmisch 2002/03
Eberharter gewinnt
Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen !

Platz 1 &
Abfahrtsweltcupsieger 2003 |

Stephan Eberharter |
Der Österreicher
Stephan Eberharter gewann die traditionelle Kandahar Abfahrt und sicherte
sich durch seinen 6. Abfahrts-Saisonsieg die kleine Kristallkugel für
diesen Wettbewerb. Mit einem Rückstand von 1,07 Sekunden platzierte sich
der Schweizer Didier Cuche auf Rang 2 vor dem US-Amerikaner Daron Rahlves
der sich über Platz 3 freuen konnte. Auf den Rängen 4 bis 10 folgten:
Peter Rzehak (AUT), Christoph Gruber (AUT), Gregor Sparovec (SLO), Andreas
Schifferer (AUT), Fritz Strobl (AUT), Bruno Kernen (SUI) und Josef Strobl
(AUT). Auch in diesem Jahr forderte die Kandahar wieder ihre Opfer. Vor
allem in der FIS-Schneise kamen mehrere Läufer zum Sturz. Prominentestes
"Ausfall-Opfer" war der Abfahrtsweltmeister 2003 Michael
Walchhofer, der mit Zwischenbestzeit ebenso wie Kristian Ghedina (ITA),
Tobias Grünenfelder (SUI), Max Rauffer (GER), Pierre-Emmanuel Dalcin,
Marco Sullivan (USA), Klaus Kröll (AUT) und Stefan Stankalla (GER) zu
Sturz kam.

Platz 2: |

Didier Cuche (SUI) |

Platz 3: |

Daron Rahlves (USA) |

|