|

Olympiasieger Fritz Strobl
gewinnt erste Herrenabfahrt in Lake Louise

Favoritensterben in Lake Louise – Miller nach einem
Ausrutscher gleich am Start jenseits der 20, Maier „nur“ 4, Walchhofer 6.,
Deneriaz 11. Dafür gewinnt Fritz Strobl seine erste Abfahrt seit seinem
Olympiasieg vor 4 Jahren mit 1.40,96 Sek. Lange Zeit liegt der
Liechtensteiner Marco Büchel mit + 0,15 Sek Rückstand auf Platz 2 und
nachdem die Favoriten allesamt an den Zeiten von Büchel (Startnummer 19)
und Strobl (Startnummer 15) zerbröseln, redet alles schon von schlechter
werdenden Verhältnissen und keinen Chancen mehr für die hinteren Nummern.
Bis Kjetil Andre Aamodt mit Nummer 30 die Führenden erzittern läßt. Über
die Hälfte des Rennens führt er sogar knapp vor Strobl und schwingt im
Ziel mit nur 9 Hundertstel Rückstand als hervorragender Zweiter ab. Die
Leistung des Norwegischen Routiniers ist umso höher einzuschätzen, da
sowohl Sicht als auch Witterung die hinteren Nummern sicher nicht
bevorzugt haben. Erfreulich das starke Lebenszeichen der Schweizer: Bruno
Kernen wird guter 5 mit 0,55 Sek. Rückstand, Didier Defago 9., 0,81 Sek.
zurück und Ambrosi Hoffmann 1,05 zurück 13. ex aequo mit dem
amerikanischen Newcomer Steven Nyman.

Platz 2: Kjetil Andre Aamodt |

Platz 3: Marco Büchel |

Platz 4: Hermann Maier |

Platz 5: Bruno Kernen |
Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria:
C. Egger

|
Pos. |
Startnr. |
Nation |
Läufer/in |
Zeit |
|
1 |
14 |
AUT |
Fritz Strobl |
1:40.96 |
|
2 |
30 |
NOR |
Kjetil Andre Aamodt |
+0.09 |
|
3 |
19 |
LIE |
Marco Büchel |
+0.15 |
|
4 |
29 |
AUT |
Hermann Maier |
+0.43 |
|
5 |
9 |
SUI |
Bruno Kernen |
+0.55 |
|
6 |
32 |
NOR |
Aksel Lund Svindal |
+0.64 |
|
7 |
22 |
AUT |
Michael Walchhofer |
+0.69 |
|
8 |
12 |
AUT |
Klaus Kröll |
+0.75 |
|
9 |
18 |
FRA |
Yannick Bertrand |
+0.79 |
|
10 |
8 |
SUI |
Didier Defago |
+0.81 |
|
|
20 |
AUT |
Johann Grugger |
+0.81 |
|
12 |
28 |
FRA |
Antoine Deneriaz |
+0.91 |
|
13 |
21 |
AUT |
Andreas Schifferer |
+0.98 |
|
14 |
16 |
SUI |
Ambrosi Hoffmann |
+1.05 |
|
|
25 |
USA |
Steven Nyman |
+1.05 |
|
16 |
15 |
AUT |
Christoph Gruber |
+1.10 |
|
17 |
3 |
CAN |
Erik Guay |
+1.11 |
|
18 |
2 |
NOR |
Lasse Kjus |
+1.15 |
|
19 |
6 |
GBR |
Finlay Mickel |
+1.17 |
|
20 |
27 |
SUI |
Didier Cuche |
+1.23 |
|
21 |
1 |
AUT |
Andreas Buder |
+1.38 |
|
22 |
26 |
USA |
Bode Miller |
+1.47 |
|
23 |
11 |
ITA |
Werner Heel |
+1.57 |
|
24 |
23 |
USA |
Scott MacCartney |
+1.67 |
|
25 |
43 |
CAN |
John Kucera |
+1.74 |
|
26 |
7 |
ITA |
Peter Fill |
+1.80 |
|
27 |
33 |
ITA |
Kristian Ghedina |
+1.85 |
|
28 |
5 |
ITA |
Walter Girardi |
+1.90 |
|
29 |
13 |
SUI |
Jürg Grünenfelder |
+1.92 |
|
30 |
34 |
ITA |
Alessandro Fattori |
+1.94 |
|
31 |
46 |
SUI |
Tobias Grünenfelder |
+2.01 |
|
32 |
17 |
USA |
Daron Rahlves |
+2.03 |
|
33 |
31 |
SUI |
Silvan Zurbriggen |
+2.09 |
|
34 |
10 |
SWE |
Patrick Järbyn |
+2.12 |
|
35 |
42 |
NOR |
Bjarne Solbakken |
+2.24 |
|
36 |
35 |
AUT |
Hannes Reichelt |
+2.25 |
|
37 |
36 |
SUI |
Konrad Hari |
+2.27 |
|
38 |
40 |
CAN |
Manuel Osborne |
+2.31 |
|
39 |
37 |
USA |
Marco Sullivan |
+2.44 |
|
40 |
45 |
FRA |
Pierre-Emmanuel
Dalcin |
+2.72 |
|
41 |
44 |
ITA |
Patrick Staudacher |
+2.79 |
|
42 |
62 |
CAN |
Brad Spence |
+2.84 |
|
43 |
52 |
CAN |
Francois Bourque |
+2.90 |
|
44 |
64 |
USA |
Erik Fisher |
+2.99 |
|
45 |
54 |
FRA |
Marc
Bottollier-Lasquin |
+3.05 |
|
46 |
39 |
USA |
Justin Johnson |
+3.13 |
|
47 |
50 |
FRA |
Nicolas Burtin |
+3.17 |
|
48 |
63 |
AUS |
AJ Bear |
+3.37 |
|
49 |
48 |
SLO |
Josef Strobl |
+3.39 |
|
50 |
51 |
AUS |
Craig Branch |
+3.43 |
|
51 |
53 |
FRA |
Cyril Vieux |
+3.45 |
|
52 |
58 |
GER |
Johannes Stehle |
+3.52 |
|
53 |
57 |
USA |
Christopher
Beckmann |
+3.59 |
|
54 |
55 |
GER |
Stephan Keppler |
+3.83 |
|
55 |
56 |
SWE |
Hans Olsson |
+3.91 |
|
56 |
47 |
SUI |
Cornel Züger |
+4.15 |
|
57 |
66 |
CRO |
Ivica Kostelic |
+4.19 |
|
58 |
60 |
LIE |
Claudio Sprecher |
+5.36 |
|
59 |
61 |
DEN |
Johnny Albertsen |
+5.94 |
|
60 |
65 |
AND |
Alex Antor |
+6.42 |
|
Fritz Strobl gewinnt Abfahrt in Lake
Louise
Fritz Strobl gewinnt mit einer praktisch fehlerfreien
Fahrt das 1. Saison Abfahrtsrennen der Herren in Lake Louise. Der Norweger
Kjetil Andre Aamodt Aamodt liegt nur knapp hinter dem Österreicher auf
Rang zwei, gefolgt vom Lichtensteiner Marco Büchel. Hermann Maier
verfehlte mit einem Fehler im Mittelteil die Top 3 und wurde Vierter. Bode
Miller zaubert von oben bis unten und konnte sich nicht in den Top 20
qualifizieren.



Kjetil André Aamodt gewinnt
Abschlusstraining

Im Abschlusstraining zur Weltcup-Abfahrt der Männer
vom Samstag in Lake Louise gab es das übliche Pokerspiel vieler Favoriten.
Überraschend Bestzeit fuhr der Norweger Kjetil André Aamodt. Der Norweger
hatte letztmals vor knapp drei Jahren in Wengen eine Trainingsbestzeit
realisiert. Aamodt verwies Hermann Maier um 28 Hundertstel auf Platz 2.
Die Topfavoriten Antoine Deneriaz, Bode Miller und Michael Walchhofer
belegten trotz heftiger Bremsschwünge vor dem Ziel die Plätze drei, fünf
und acht. Der Schweizer Didier Cuche wurde Vierter. Maier aber auch
Benjamin Raich verzichteten aufs Bremsen und überraschten mit den Plätzen
zwei und sechs. "Ich bin zufrieden, weil es jeden Tag aufwärts geht",
sagte Maier, warnte aber auch. "Ich bin voll gefahren, also darf man sich
nicht täuschen lassen. Ich denke schon weiter in die Saison und rechne mir
wirklich erst etwas für den Super G am Sonntag aus." Auch Raich war happy.
"Ich war zuvor im Training 45. Ich musste sowieso Gas geben, um in die
Top-30 zu kommen. Aber es ist schön zu sehen, dass ich in der Abfahrt
wieder deutliche Fortschritte gemacht habe." Ansonsten wurden nach dem
ersten Qualifikationstraining in der Olympiasaison wieder einmal Kritiken
über den Modus laut. Michael Walchhofer war nur einer von vielen die mit
der Art der Quali nicht zufrieden waren: "Es gehört viel Glück dazu, eine
gute Nummer herauszufahren. Das ist nicht sportlich", sein Vorschlag,
"Startnummer wählen lassen oder die 30 des letzten Rennens umdrehen". Noch
deutlicher wurde Bode Miller: "So etwas hat in einem professionellen Sport
nichts verloren. Das ist das Lächerlichste, was es gibt."
Quali-Training in Lake Louise
vorverlegt

Auch das Qualifikationstraining für die erste
Weltcup-Saisonabfahrt in Lake Louise ist wegen einer Schlechtwetterfront
vorverlegt worden und geht am Freitag schon um 11.00 Uhr Ortszeit (19.00
Uhr MEZ) in Szene. Die Startzeiten für die Abfahrt am Samstag und den
Super-G am Sonntag blieben mit jeweils 12.30 Uhr Ortszeit (20.30 Uhr MEZ)
aber bestehen. Im Quali-Training fahren die Läufer um ihre Startnummern im
Rennen, wobei die Rangliste der Schnellsten 30 im Training umgedreht wird.
Neu ist seit dieser Saison aber, dass es das Quali-Training nur dann gibt,
wenn es an dem dafür vorher festgelegten Tag stattfindet.

Norweger Svindal beim 2. Training voran

Der Norweger Aksel Lund Svindal fuhr im zweiten
Training von Lake Louise die schnellste Zeit. Bester Österreicher war
Michael Walchhofer auf Rang sechs. Svindal fuhr bei deutlich kälteren
Temperauren 0,01 Sekunden schneller als der kanadische Lokalmatador Erik
Guay und verwies den norwegischen Routinier Lasse Kjus mit einem Rückstand
von 0,38 Sekunden auf den dritten Rang. Andreas Schifferer hat sich still
und heimlich nach vorne gekämpft und ist auf dem achten Platz als
zweitbester Österreicher wiederzufinden. Erfreulich auch das Abschneiden
der Schweizer. Didier Cuche (5.) und Didier Défago (9.) klassierten sich
in den Top 10. Bester Mann mit Schweizer Pass war wie auch gestern der für
Liechtenstein fahrende Marco Büchel. Er blieb bei wiederum guten äusseren
Bedingungen als Vierter um drei Hundertstel schneller als Cuche. Die
deutschen Skirennfahrer waren auch im zweiten Training chancenlos.
Johannes Stehle blieb als 62. in 1:42,86 Minuten 2,87 Sekunden hinter dem
Trainingsschnellsten. Stephan Keppler wurde mit 3,63 Sekunden Rückstand
70. Felix Neureuther verzichtete auf einen Start und wird nur am Super-G
teilnehmen. Am morgigen Freitag steht zur Rennzeit (20.30 Uhr MESZ, live
ORF 1) das Qualifikationstraining auf dem Programm.
Der Winter kehrt zurück

Langsam aber sicher kehrt in Lake Louise der Winter
zurück. Nach zuletzt deutlichen Plusgraden welche für frühlingshafte
Bedingungen gesorgt hatten zieht eine kalt Wetterfront Richtung Lake
Louis. Es bleibt zuhoffen, dass dieser Wetterumschwung dem ersten
Herren-Speedrennen der Olympiasaison am Wochenende keinen Strich durch die
Rechnung machen wird. Kommende Woche bei den Damenrennen soll dann die
Temperatur im Skiresort westlich von Calgary wieder auf "gewohnte" 20 Grad
unter null fallen.
Training: Deneriaz vor Walchhofer
und Büchel

Antoine Deneriaz hat beim Comeback nach seiner
schweren Knieverletzung vergangenen Januar am Mittwoch in Lake Louise das
erste offizielle Abfahrtstraining der Olympiasaison dominiert. Der
Franzose war auf der wegen Schneemangels verkürzten Strecke in 1:40,12
Min. fast eine halbe Sekunde schneller als Weltcupsieger Michael
Walchhofer, hatte allerdings auch einen Torfehler. Der Salzburger ist und
bleibt aber der große Favorit für die erste Saisonabfahrt am Samstag
(20:30 Uhr). Hinter Deneriaz, Walchhofer und Marco Büchel belegten
Kristian Ghedina, Andreas Schifferer, Hans Grugger und Weltmeister Bode
Miller die Plätze vier bis sieben, während Hermann Maier über Rang 25
(+1,93 Sek.) nicht hinaus kam. Bester Schweizer auf Rang 9 war Didier
Défago, der schon in den Trainingslagern in Nakiska und Panorama die
kontantesten Leistungen gebracht hatte. Der Schweizer Oliver Brand, kam im
Steilhang schwer zu Sturz und musste mit dem Helikopter abtransportiert
werden. Der 25-Jährige wurde mit Verdacht auf eine Kreuzbandverletzung im
rechten Knie ins Spital nach Banff geflogen. Brand war schon vor zwei
Jahren wegen eines Kreuzbandrisses eine ganze Saison ausgefallen. Die
deutschen Fahrer fuhren der Weltspitze weit hinterher. Johannes Stehle war
mit einem Rückstand von 4,04 Sekunden schnellster DSV-Abfahrer. Stephan
Keppler und Felix Neureuther kam mit über 5 Sekunden Rückstand ins Ziel.

"Kurzer" Saisonauftakt für Abfahrer

Die erste Herren-Abfahrt des
Olympia-Winters 2005/2006 wird am Samstag (20:30 Uhr MEZ/live ORF 1) auf
Grund der Schneelage in Lake Louise auf verkürzter Strecke stattfinden.
"Der Start wird knapp oberhalb des Damen-Starts erfolgen. Am Beginn der
Abfahrt wird ein Tiefgeschwindigkeits-Gleitstück warten", erklärte am
Dienstag ÖSV-Herren-Chef Toni Giger, der am Montag mit seiner Truppe vom
Training in Sun Peaks nach Lake Louise übersiedelt war. Nach einem freien
Dienstag trainieren Weltcup-Leader Hermann Maier und Co. am Mittwoch,
Donnerstag und Freitag jeweils um 20:00 Uhr MEZ, am Samstag und Sonntag
(jeweils 20:30) geht es in Kanada in Abfahrt und Super G um
Weltcup-Punkte.

Bühne frei zur 40.
Weltcup-Saison

Fünf Wochen nach dem Prolog auf dem
Gletscher in Sölden erfolgt am Wochenende in Lake Louise, der mitten in
einem Nationalpark gelegenen Station in den kanadischen Rocky Mountains,
der eigentliche Start zur 40. Weltcup-Saison. Den Olympischen Spielen von
Mitte Februar in Turin wird zwar im kommenden Winter absolute Priorität
eingeräumt, aber vorerst gilt es, sich im Weltcup zu bewähren. Zunächst
sind die Männer an der Reihe, mit einer Abfahrt am Samstag und einem
Super-G am Sonntag. Die Frauen kommen erst eine Woche später, ebenfalls in
Lake Louise, zu ihren ersten Einsätzen in den Speed-Disziplinen. Bode
Miller reiste mit guten Erinnerungen nach Lake Louise. Hier gewann er im
letzten Winter sowohl die Abfahrt als auch den Super- G. Lake Louise war
für ihn der Startschuss zu einer unglaublichen Serie: Innerhalb von 16
Tagen schaffte der Bewegungskünstler den Weltcup-Grand-Slam mit Siegen in
allen vier Disziplinen. Das hatten vor ihm nur vier Athleten erreicht,
aber keiner in auch nur annähernd so kurzer Zeit.
Es wird ernst - Der erste
direkte Vergleich

2004 war Bode Miller in Lake Louise eine Klasse für
sich, der spätere Gesamtweltcup-Sieger triumphierte in Abfahrt und Super-G.
Auch am kommenden Wochenende (jeweils ab 20.15 Uhr, live in ORF1) ist der
US-Amerikaner in Kanada einer der Favoriten. Das sieht auch
ÖSV-Herren-Chef Toni Giger so: "Miller wird in Lake Louise einmal mehr
ganz, ganz schwer zu schlagen sein. Er ist hier in gewissen Abschnitten
außergewöhnlich schnell." ÖSV-Abfahrer Nummer eins war im vergangenen
Winter ganz klar Michael Walchhofer, der erstmals in seiner Karriere die
Abfahrtskugel holte. "Er ist in starker Form, bringt im Training sehr gute
Leistungen", meinte Giger, der auf das erste Speed-Duell mit der
internationalen Konkurrenz brennt: "Wir sind gut vorbereitet, jetzt warten
wir gespannt auf den ersten direkten Vergleich." Giger schließt aber auf
der Gleiterstrecke auch einen Überraschungssieger nicht aus: "Man braucht
hier Routine, aber ich habe auch einige junge, gute Gleiter auf der
Rechnung."

Schweizer hoffen auf guten „Saisonauftakt“

Im letzten Winter sorgten Didier Cuche
und Ambrosi Hoffmann mit den Rängen 7 und 9 für die besten Schweizer
Resultate in Lake Louise. Mit einem ähnlichen Ergebnis wäre Cheftrainer
Martin Rufener diesmal zufrieden: «Wir verfügen über zehn Startplätze,
neun plus Konrad Hari als Abfahrts- Europacupsieger der letzten Saison.
Ich denke, zwei Ränge unter den ersten zehn und Weltcuppunkte für die
Hälfte der zehn Teilnehmer müssten es schon sein, damit man von einem
guten Auftakt reden kann.» Die Schweizer sind am Montag in Lake Louise
eingetroffen. In Kanada befinden sie sich aber schon länger. Zuvor hatten
sie in Nakiska, dem Olympiaort von 1988, sowie in Panorama auf
Kunstschneepisten trainiert. «Die Verhältnisse waren gut», berichtete
Rufener, «und vor allem», betonte er, «wurde das Team von Verletzungen
verschont». Den stärksten Eindruck bezüglich Konstanz im Training
hinterliess zuletzt Didier Défago. Bruno Kernen, der sich im Oktober vor
dem Riesenslalom in Sölden das Syndesmoseband gerissen hatte, konnte in
Panorama erstmals wieder in einem Abfahrtstraining voll mitmischen und
zwar weitgehend ohne Schmerzen. Anders verhält es sich bei Didier Cuche.
Noch immer gibt es Tage, an denen der Neuenburger die Nachwirkungen des
Kreuzbandrisses aus der letzten Saison verspürt und auf die Zähne beissen
muss.


Saison 2004/05:
Bode Miller
demoralisiert die Konkurrenz
ÖSV Abfahrtsteam kassiert "Watschn" vom US-Boy !

Schockzustand im Lager
des ÖSV ! Der US-Star Bode Miller feiert im zweiten Weltcup-Rennen den
zweiten Sieg - wie schon in Sölden mit Riesen-Vorsprung. Im Riesenslalom
von Sölden war er Favorit - der heutige Sieg, vor allem in dieser
Dimension, ist überraschend. Im Weltcup liegt er mit 200 Punkten klar
voran. Zwar sind die Plätze drei, vier und sechs keine Niederlage - aber
der Rückstand auf Bode Miller ist für die Verantwortlichen im ÖSV Lager
schon mehr als erschreckend. Der Franzose Antoine Deneriaz hatte als
Zweiter in 1:43,72 Minuten fast eine Sekunde Rückstand, der Dritte
Weltmeister Michael Walchhofer aus Österreich müsste sich sogar mit 1,17
Sekunden geschlagen geben. Hans Knauß wurde Vierter, Gesamt-Weltcup-
Sieger Hermann Maier belegte Rang sechs. Gleichzeitig war es die erste
ÖSV-"Niederlage" in Lake Louise seit 17. März 1991 (Super-G-Erfolg
von Markus Wasmeier/GER). Seitdem hatten die Österreicher in acht Rennen
acht Mal die Nase vorne gehabt. Nach dem Rennen äußerte sich Hermann
Maier: "Es war eine sehr gute Vorstellung vom Bode. Der Ski spielt
sicher eine Rolle, aber man muss ihn erst dafahren. Ich bin ein super
Rennen gefahren - es ist sich aber nicht ganz ausgegangen. Wir werden das
sicher analysieren." Der Favorit auf den Gesamtweltcup heißt seit
heute Bode Miller - und zwar uneingeschränkt. Mit dem Wechsel zu Atomic
ist dem US-Boy auch in den Speed-Disziplinen "der Knopf
aufgegangen". Miller nach dem Rennen: "Ich hab heute voll
attackieren können, Zeit gut gemacht in Abschnitten wo ich es mir nie
gedacht habe."

Platz 2: Antoine Deneriaz |

Platz 3: Michael Walchhofer |
Saison 2003/04
Michael Walchhofer
gewinnt Abfahrt in Lake Louise
Max Rauffer auf hervorragenden 9. Platz

Platz 1: Michael Walchhofer |

Platz 2: Erik Guay |
Österreichischer Sieg
bei der ersten Weltcupabfahrt der Saison 2003/04. Abfahrtsweltmeister
Michael Walchhofer sicherte sich den ersten Platz vor dem Kanadischen
Überraschungszweiten Erik Guay und dem Franzosen Antoine Deneriaz. Auf
den Rängen 4 und 5 folgen die beiden Österreicher Andreas Schifferer und
Hans Knauß. Ebenfalls in den Top 10 konnten sich Lasse Kjus (NOR -
6.Platz), Johann Grugger ( AUT - 7.Platz), Ambrosi Hoffmann (SUI - 8.
Platz) und Hermann Maier (AUT - 9.Platz) zeitgleich mit dem DSV Fahrer Max
Rauffer.

Platz 3: Antoine Deneriaz |

Platz 4: Andreas Schifferer |
Saison 2002/03
Stefan Eberharter
gewinnt Abfahrt in Lake Louise
Der König der letzten
Saison hält auch in diesem Jahr das Zepter wieder fest in der Hand. Mit
einem Vorsprung von 49 Hundertstel Sekunden gewann Stefan Eberharter die
1. Abfahrt der Saison in Lake Louis vor seinem Landsmann Hannes Trinkl.
Alles in Allem stellte sich ein starkes österreichisches Team in Kanada
vor und platzierte 11 !!!! Läufer unter den ersten 15. In die Armada der
Österreicher konnte nur Kjetil-Andre Aamodt (NOR) auf Platz 3 einbrechen.
Auf den Rängen 4 bis 10 folgen, Josef Strobl (AUT), Fitz Strobl (AUT),
Michael Walchhofer (AUT), Bode Miller (USA), Peter Rzehak (AUT), Didier
Defago (SUI), Werner Franz (AUT). Bester Läufer des DSV war Stefan
Stankalla (Rückstand 3,41 Sek.) auf Rang 39 vor Max Rauffer (3,44 Sek.)
auf Rang 40. Peter Strodl (4,19 Sek.) musste sich mit Platz 52 begnügen.

|