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Daron
Rahlves gewinnt Lauberhornabfahrt

Bei traumhaftem Wetter und idealen
Pistenverhältnissen gewann Daron Rahlves (USA 2:30,54) in seiner, nach
eigenen Angaben, vielleicht letzten Saison, am Samstag die klassische
Abfahrt in Wengen. „Es war ein sehr guter Lauf. Viel besser als in den
Trainingsläufen. Ich hatte ein gutes Gefühl. Ich fahre immer mein eigenes
Rennen, habe auch die richtige Skiwahl getroffen. Alles ist heute gut
gelaufen. Michael (Walchhofer) ist ein ganz großartiger Ski-Rennläufer und
hat gestern gezeigt, was er drauf hat. Es ist dies eines der großartigsten
Rennen und hier zu gewinnen ist etwas Besonderes. Im Mittelteil bin ich
sehr gut gefahren und auch der untere Teil ist mir sehr gut gelaufen.
Herunten bin ich etwas müde geworden und war froh, im Ziel zu sein.“ Bis
zur Fahrt des Siegers führte der erwähnte Österreicher Michael Walchhofer,
dessen Fahrt schon wie die vermeintliche Siegesfahrt aussah. Letztendlich
musste er sich dem Amerikaner aber um +0,40 Sekunden geschlagen geben.
„Der Speed hat heute sehr gut gepasst. Aber leider das Brüggli und das
Ziel-S nicht perfekt. Bei der Anfahrt hats mich schon sehr weit
aussetragen, hab dann nur noch ein bissl quer einastelln können. Mit dem
Vorsprung auf Fritz war ich sehr zufrieden, denn mit zwei schweren Fehlern
so weit voran. Aber dem Rahlves hab i zuagschaut, der hats perfekt
dawischt.“ Walchhofer führte mit seinem zweiten Platz ein österreichisches
Dreierpaket an. Hinter ihm fuhr noch der Kärtner Fritz Strobl (+1,06) auf
das Podest. „I bin sehr zufrieden, das Rennen hat sich ausgezahlt. Im
oberen Teil hab ich schon ziemlich viel Zeit verlorn, im mittleren und
unteren Teil wars eigentlich a ganz a guate Fahrt.“ Auch für den „Herminator“
Hermann Maier (+1,29) ging es in der Abfahrt endlich wieder Richtung
Siegespodest. „ I bin sehr, sehr zufrieden, muss i sagen, weil i glaub, es
waren zwei verschiedene Rennen heut. Mit der hohen Nummer wars eine gute
Leistung.“ Bester norwegischer „Elch“ Kjetil Andre Aamodt, gestern 2. in
der Superkombination, (+2,01) reihte sich auf dem 5. Platz ein, Peter Fill
(ITA), der gestrige dritte in der Superkombination schaffte eine gute
Abfahrt und wurde 6. Platz 7 und 8 gehörten beim Heimrennen auf dem
Lauberhorn den Schweizern Ambrosi Hoffmann (+2,14) und Didier Defago
(+2,22). Der Liechtensteiner Marco Büchel (+2,37), Trainingskollege der
Schweizer, belegte Rang 9. Unter die Topten schaffte es dann noch als 10.
Finlay Mickel (GBR +2,40). Zu den bekanntesten Ausfällen zählten Lasse
Kjus (NOR) und der Sieger von 2003 Bruno Kernen (SUI). Leider war wieder
einmal kein DSV-Läufer am Start. Fritz Strobl (AUT) führt mit 415 Punkten
weiter in der Abfahrtsweltcupwertung vor Michael Walchhofer (AUT) 372
Punkte und Daron Rahlves (USA) 330 Punkte. Im Gesamtweltcup bleibt
Benjamin Raich (AUT 706 Punkte) vor Michael Walchhofer (AUT 600 Punkte)
und Daron Rahlves (USA 589 Punkte). Morgen fahren die Herren in Wengen
noch einen Slalom.
Zur besseren Übersicht noch mal die Besten 10 in der Übersicht: 1. Daron
Rahlves USA 2:30,54. 2. Michael Walchhofer AUT +0,40. 3. Fritz Strobl AUT
+1,06. 4. Hermann Maier AUT +2,29. 5. Kjetil Andre Aamodt NOR +2,01. 6.
Peter Fill ITA +2,09. 7. Ambrosi Hoffmann SUI +2,14. 8. Didier Defago SUI
+2,22. 9. Marco Büchel LIE +2,37. 10.Finlay Mickel GBR +2,40
Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M.Riedler

Daron Rahlves: Lauberhorn Abfahrtssieger 2006

Michael Walchhofer - Er sah schon wie der Sieger aus

Fritz Strobl: 3. Platz und weiter im Roten Trikot des Abfahrtweltcup
Führenden

Hermann Maier: „I bin sehr, sehr zufrieden"

Lasse Kjus: Augen zu und durch - zum Glück ohne Sturz

|
Pos. |
Startnr. |
Nation |
Läufer/in |
Zeit |
|
1 |
16 |
USA |
Daron Rahlves |
2:30.54 |
|
2 |
4 |
AUT |
Michael Walchhofer |
+0.40 |
|
3 |
3 |
AUT |
Fritz Strobl |
+1.06 |
|
4 |
26 |
AUT |
Hermann Maier |
+1.29 |
|
5 |
24 |
NOR |
Kjetil Andre Aamodt |
+2.01 |
|
6 |
29 |
ITA |
Peter Fill |
+2.09 |
|
7 |
14 |
SUI |
Ambrosi Hoffmann |
+2.14 |
|
8 |
5 |
SUI |
Didier Defago |
+2.22 |
|
9 |
25 |
LIE |
Marco Büchel |
+2.37 |
|
10 |
6 |
GBR |
Finlay Mickel |
+2.40 |
|
11 |
18 |
ITA |
Kristian Ghedina |
+2.41 |
|
|
27 |
USA |
Bode Miller |
+2.41 |
|
13 |
21 |
AUT |
Andreas Schifferer |
+2.45 |
|
14 |
12 |
NOR |
Aksel Lund Svindal |
+2.62 |
|
15 |
9 |
ITA |
Roland Fischnaller |
+2.93 |
|
16 |
44 |
USA |
Marco Sullivan |
+3.07 |
|
17 |
7 |
ITA |
Kurt Sulzenbacher |
+3.10 |
|
18 |
10 |
AUT |
Christoph Gruber |
+3.13 |
|
19 |
28 |
AUT |
Klaus Kröll |
+3.51 |
|
20 |
30 |
CAN |
Erik Guay |
+3.55 |
|
21 |
20 |
AUT |
Hannes Reichelt |
+3.82 |
|
22 |
11 |
SLO |
Andrej Jerman |
+3.86 |
|
23 |
37 |
FRA |
Pierre-Emmanuel
Dalcin |
+3.92 |
|
24 |
2 |
AUT |
Thomas Graggaber |
+3.94 |
|
25 |
17 |
FRA |
Marc
Bottollier-Lasquin |
+3.98 |
|
26 |
41 |
USA |
Scott MacCartney |
+4.03 |
|
27 |
15 |
CAN |
John Kucera |
+4.06 |
|
28 |
40 |
ITA |
Stefan Johann
Thanei |
+4.16 |
|
29 |
46 |
ITA |
Patrick Staudacher |
+4.21 |
|
30 |
1 |
AUT |
Andreas Buder |
+4.41 |
|
31 |
23 |
ITA |
Alessandro Fattori |
+4.43 |
|
32 |
47 |
SUI |
Cornel Züger |
+4.53 |
|
33 |
53 |
SUI |
Michael Bonetti |
+4.57 |
|
34 |
22 |
FRA |
Yannick Bertrand |
+4.62 |
|
35 |
31 |
FRA |
Antoine Deneriaz |
+4.74 |
|
36 |
39 |
CAN |
Manuel Osborne |
+4.75 |
|
37 |
32 |
SUI |
Jürg Grünenfelder |
+4.77 |
|
38 |
51 |
SLO |
Gregor Sparovec |
+4.92 |
|
39 |
33 |
SUI |
Silvan Zurbriggen |
+4.93 |
|
40 |
36 |
SWE |
Patrick Järbyn |
+5.05 |
|
41 |
34 |
SUI |
Konrad Hari |
+5.21 |
|
42 |
38 |
USA |
Justin Johnson |
+5.39 |
|
43 |
45 |
ITA |
Walter Girardi |
+5.48 |
|
44 |
43 |
FRA |
Sebastien
Fournier-Bidoz |
+5.68 |
|
45 |
49 |
AUS |
Craig Branch |
+5.78 |
|
46 |
42 |
AUT |
Georg Streitberger |
+5.81 |
|
47 |
50 |
SUI |
Beni Hofer |
+6.17 |
|
48 |
57 |
CAN |
Jan Hudec |
+6.41 |
|
|
52 |
AUS |
AJ Bear |
+6.41 |
|
50 |
54 |
FRA |
Guillermo Fayed |
+6.43 |
|
51 |
56 |
SUI |
Bernhard Matti |
+7.79 |
|
52 |
61 |
RUS |
Alexandr Horoshilov |
+9.23 |
|
53 |
58 |
AND |
Alex Antor |
+9.40 |
|
54 |
59 |
BRA |
Nikolai Hentsch |
+14.80 |
AUSFÄLLE BEI DER ABFAHRT IN WENGEN
|
Startnr. |
Nation |
Läufer/in |
Grund |
|
8 |
ITA |
Werner Heel |
DNS |
|
13 |
NOR |
Lasse Kjus |
Torfehler |
|
19 |
SUI |
Bruno Kernen |
Sturz |
|
35 |
USA |
Steven Nyman |
Sturz |
|
48 |
FRA |
Nicolas Burtin |
DNS |
|
55 |
SWE |
Hans Olsson |
Sturz |
|
60 |
POL |
Michal Kalwa |
Sturz |
|




Wengen-Trainingsbestzeit für Erik Guay

Der Kanadier Erik Guay hat das Donnerstag-Training
für die am Samstag stattfindende Lauberhorn-Abfahrt in Wengen vor dem
Italiener Peter Fill für sich entschieden. Klaus Kröll belegt mit einem
Rückstand von 0,47 Sekunden als bester Österreicher den dritten Platz,
zeitgleich mit Bode Miller (USA). Mit Hermann Maier (5.) und Andreas
Schifferer (10.) landeten zwei weitere ÖSV-Läufer in den Top Ten.
Vorjahrssieger Michael Walchhofer bremste sich zu Rang 27, Fritz Strobl
gab im Finish auch nicht mehr Gas und darf sich über den 28.
Trainingsplatz freuen. Beide haben somit für das Rennen eine vordere
Startnummer ergattert.
Routiniers am Lauberhorn vorne -
Bestzeit für Fritz Strobl

Der Österreicher Fritz Strobl hat im ersten Training
zur alpinen Weltcup-Abfahrt im schweizerischen Wengen die Bestzeit
erzielt. "Ich spüre deutlich, dass das die längste Abfahrt im Weltcup
ist", berichtete Strobl über das kollektive Oberschenkel-Brennen im
Zielraum. Der Kärntner hat auf der Lauberhorn-Piste noch nie gewonnen.
Rang 3 in der Abfahrt vor neun Jahren, 39 Hundertstel hinter Kristian
Ghedina, stellt sein Bestergebnis dar. Im vergangenen Winter reichte es
Strobl nach einem Sturz im Training nur zum 12. Platz. Der Olympiasieger
brauchte am Mittwoch 2:30,79 Minuten. Auf der mit 4480 Metern längsten
Abfahrt im Ski-Weltcup folgten der Liechtensteiner Marco Büchel (2:30,89)
und der Italiener Kristian Ghedina (2:30,96) auf den Plätzen. „Es ist ein
Traum zum Fahren hier. Die Piste ist gleichmässig gefroren und sehr
griffig. Doch bis zum Rennen wirds noch glasiger, eisiger und brutaler.
Das gefällt mir“, so Büchel. Auch Hermann Maier als Vierter und
Gesamtweltcupsieger Bode Miller auf Platz fünf meldeten Siegansprüche an.
Der Sieger des Vorjahres, Michael Walchhofer, wurde Siebenter. "Letztes
Jahr wusste ich vom ersten Training weg, dass ich gewinne. Das ist diesmal
nicht so. Wenn ich so fahre wie ich kann, dann gewinne ich, aber ich kann
es derzeit nicht", betonte der amtierende Abfahrts-Weltcup-Sieger.
Weltcup-Leader Benjamin Raich hatte mehr als vier Sekunden Verspätung.
"Das schreckt mich aber gar nicht", meinte der Pitztaler, über dessen
Start in der Abfahrt am Samstag erst nach der Super-Kombi am Freitag
entschieden wird. Mit Bruno Kernen als Sechstem (0,66 zurück) und Ambrosi
Hoffmann als Achtem (0,88) waren auch zwei Schweizer vorne dabei. Bruno
Kernen hatte eine Schrecksekunde zu überstehen. Dem Lauberhorn-Sieger von
2003 verschlug es nach der Minsch-Kante die Ski. Doch der 33-jährige
Berner Oberländer konnte den Sturz verhindern. „Ich hatte auf der ganzen
Fahrt Mühe mit dem Grip und benötige schärfere Kanten“, sagte Kernen,
dessen Fazit für den ersten Trainingstag dennoch positiv ausfiel: „Trotz
einiger Fehler und einer Sicherheitslinie bin ich einigermassen bei den
Leuten. Das geht in Ordnung.“ Deutsche Abfahrer sind mangels
Konkurrenzfähigkeit in Wengen nicht am Start.
Die Top 10 Rennfahrer beim 1. Training zur
Lauberhorn-Abfahrt vom Samstag (und zur Super-Kombination vom Freitag): 1.
Fritz Strobl (AUT) 2:30,79. 2. Marco Büchel (LIE) 0,10 zurück. 3. Kristian
Ghedina (ITA) 0,17. 4. Hermann Maier (AUT) 0,21. 5. Bode Miller (USA)
0,27. 6. Bruno Kernen (SUI) 0,66. 7. Michael Walchhofer (AUT) 0,67*. 8.
Ambrosi Hoffmann (SUI) 0,88. 9. Daron Rahlves (USA) 1,38. 10. Christoph
Gruber (AUT) 1,53.

Der
Blick zurück - Saison 2004/05
Michael
Walchhofer gewinnt 75. Lauberhornabfahrt

Vor der imponierenden
Kulisse von Eiger, Mönch und Jungfrau, bei wunderschönen Winterwetter,
einer hervorragenden Piste und einem Grossaufmarsch an Zuschauern gewinnt
der Österreicher Michael Walchhofer die Abfahrt von Wengen mit einem
Vorsprung von 9/100 Sekunden, vor seinem Teamkollegen Christoph Gruber und
dem US Amerikaner Bode Miller. Es war für den 29-jährigen Zauchenseer
erst der zweite Weltcup-Abfahrtssieg seiner Karriere, nachdem er letzten
Winter in Lake Louise gewonnen hatte. "Das war ein echt wilder Ritt.
Ich war vor dem Start sehr angespannt, weil ich schon beim Rauffahren mit
dem Lift daran gedacht habe, dass es heute Zeit für den ersten Sieg in
der Abfahrt ist, und mir damit selbst Druck gemacht habe. Gott sei Dank
bin ich trotzdem gut gefahren, das war im Hinblick auf Kitzbühel und die
WM unheimlich wichtig", betonte Walchhofer, der seinen Vorsprung auf
Miller im Abfahrtsweltcup auf 53 Zähler vergrößerte. Die Österreicher präsentieren sich
am Lauberhorn in bestechender Team Form. Hinter dem Spitzentrio belegt
Hermann Maier den vierten Platz: "Mit der Fahrt im unteren Abschnitt
bin ich zwar hochzufrieden, vor allem das Ziel-S habe ich sehr gut
erwischt, doch ich habe noch immer nicht ganz das Richtige unter den
Füßen. Es müssen aber nur noch Kleinigkeiten perfektioniert
werden." Werner Franz wird Fünfter. Klaus Kröll
rast auf den zehnten Rang. Auch Südtirols Abfahrer zeigten eine
beeindruckende Leistung, Kurt Sulzenbacher wurde mit einem Rückstand von
1,11 Sekunden Sechster, Peter Fill folgte auf Platz sieben. Bester
Schweizer beim Triumph des österreichischen Weltmeisters Michael
Walchhofer war Silvan Zurbriggen als 16., was für die Eidgenossen nicht
nur die größte Abfahrtsschlappe dieses Winters, sondern seit Garmisch
vor fünf Jahren bedeutete. Damals war Jürg Grünenfelder als 20. bester
Schweizer gewesen. Max Rauffer belegte für den DSV mit 2,79 Sekunden
Rückstand auf den Sieger den 27. Platz. Florian Eckert sammelte als 30.
(+3,04) noch einen Weltcup-Punkt. Die Top 10 Rennläufer bei der 75.
Lauberhornabfahrt: 1. Michael Walchhofer (AUT) 2:27,05. 2. Christoph
Gruber (AUT) 0,09 zurück. 3. Bode Miller (USA) 0,18. 4. Hermann Maier
(AUT) 0,62. 5. Werner Franz (AUT) 0,72. 6. Kurt Sulzenbacher (ITA) 1,11.
7. Peter Fill (ITA) 1,14. 8. Alessandro Fattori (ITA) und Lasse Kjus (NOR)
1,26. 10. Klaus Kröll (AUT) 1,38.

1.
Michael Walchhofer |

2.
Christoph Gruber |

3.
Bode Miller (USA) |

4.
Hermann Maier |

5.
Werner Franz |

6.
Kurt Sulzenbacher |

7.
Peter Fill |

8.
Alessandro Fattori |
Der
Blick zurück - Saison 2002/03
Eberharter
gewinnt Lauberhornabfahrt in Wengen !
Stephan
Eberharter unterstrich bei der Lauberhornabfahrt im schweizerischen Wengen
wieder einmal seine "Extraklasse". Mit einem Vorsprung von 1,11
Sekunden deklassierte er die Konkurrenz und ist spätestens seit heute der
absolute Topfavorit für die WM in St. Moritz. Auf dem zweiten Rang konnte
sich wieder einmal der US Amerikaner Daron Rahlves vor dem Schweizer Bruno
Kernen qualifizieren. Auf den Rängen 4 bis 10 folgten: Andreas Schifferer
(AUT), Christoph Gruber (AUT), Boder MIller (USA), Ambrosius Hoffmann (SUI),
Kjetel Andre Aamodt (NOR), Hans Knauss (AUT) und Klaus Kröll (AUT). Als
bester Läufer des DSV, konnte sich Max Rauffer auf Rang 20 platzieren.
Auch Stefan Stankalla konnte mit Platz 29 noch Weltcuppunkte
einfahren.
Kernen
gewinnt 2. Lauberhornabfahrt in Wengen !
Der
Schweizer Bruno Kernen gewann die 2. Lauberhornabfahrt am heutigen Samstag
vor Michael Walchhofer aus Österreich (Rückstand 23 Hundertstel
Sekunden) und dem Vortagessieger Stephan Eberharter, der sich heute mit
einem Rückstand von 45 Hundertstel Sekunden, mit dem dritten Rang
begnügen musste. Auf den Rängen 4 bis 6 folgten: Ambrosius Hoffmann (SUI),
Andreas Schifferer (AUT) und der Franzose Antoine Deneriaz. Erstmals nach
seiner langen Verletzungspause konnte sich Hermann Maier in den Top Ten
auf Rang 7 vor Super G Weltmeister Daron Rahlves (USA), Kjetil Andre
Aamodt (NOR) und Fritz Strobl (AUT) platzieren. Besonders erfreulich aus
deutscher Sicht ist der 12. Platz von Max Rauffer zu erwähnen, der damit
sein WM Ticket gelöst haben dürfte. Enttäuschend dagegen die Leistung
von Stefan Stankalla der mit einem Rückstand von 6 Sekunden sich nur auf
Platz 42 setzen konnte.
Der
Blick zurück - Saison 2001/02
Wengen,
12.01.2002
Eberharter
gewinnt Lauberhornabfahrt
Stockerl fest in Österreichischer Hand

Lauberhorn Sieger: Stephan Eberharter
Stephan Eberharter gewinnt die
Lauberhornabfahrt von Wengen. Mit einem Vorsprung von 26 Hunderstel Sekunden meisterte
Eberharter die Strecke vor seinen Landsmännern Hannes Trinkl und Josef Strobl (
Rückstand 45 Hundertstel Sekunden ). Einziger nicht Österreicher unter den Top 7 ist
Kjetil-Andre Aamodt aus Norwegen auf Rang 4 vor Peter Rzehak (AUT), Fritz Strobl (AUT) und
Andreas Schifferer (AUT). Enttäuschend die Leistung von Max Rauffer, der mit einem
Rückstand von 4,51 Sekunden im Ziel ankam und Platz 36 belegt, sowie das Abschneiden von
Stefan Stankalla der einen Zeitrückstand von 4,74 Sekunden aufwies und Rang 38 einnimmt.

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