„Mister Kombi“ Raich gewinnt auch in Chamonix

Österreichischer Doppelsieg bei der Superkombination in Chamonix. Benjamin Raich, gewinnt mit einem Vorsprung von 83 Hundertstel Sekunden vor seinem Teamkollegen Rainer Schoenfelder und dem US Amerikaner Bode Miller (+0,99). Hinter dem US-Star belegten Michael Walchhofer und der Schweizer Didier Defago (jeweils +1,12) zeitgleich Rang vier. Der nach der Abfahrt führende Norweger Kjetil-Andre Aamodt wird nach einem schlechten Slalomlauf noch auf Rang acht durchgereicht, ihm fehlen am Ende 1,34 Sekunden auf Raich. Mit dem Sieg baut der Tiroler seine Führung im Gesamt-Weltcup weiter aus. Hermann Maier verzichtete, nach Platz 2 in der Abfahrt, auf den Start beim Kombinationsslalom. Für den Sieger der Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen vor einer Woche ist der Verzicht "ein bisserl ein Protest" gegen die "unglaublich altmodische" Art der Kombination. Die Abfahrtsstrecke sei so leicht, dass die Slalomspezialisten kaum Zeit verlieren, während der Slalom-Durchgang extrem lang sei. Schock-Meldung im Schweizer Team um Bruno Kernen: Beim Slalom musste sich der beste Schweizer Abfahrer dieses Winters in der Super-Kombi von Chamonix nur gerade von Kijetl Andre Aamodt um 9 Hundertstel geschlagen geben. Doch nach seinem 2. Rang begann sein Knie zu schmerzen. Während der Fahrt hatte Kernen einen Schlag aufs Knie erhalten. Meniskus-Quetschung hieß die erste Diagnose. Kernen reiste sofort aus dem französischen Olympia-Ort von 1924 ab und begab sich nach Sion ins Spital. Dort wird nach einer MRI-Untersuchung genau bezeichnet werden können, wie schlimm die Verletzung ist. Die Top 10 Rennfahrer bei der Superkombi von Chamonix: 1. Benjamin Raich (AUT) 2:36,48. 2. Rainer Schönfelder (AUT) 0,83 zurück. 3. Bode Miller (USA) 0,99. 4. Michael Walchhofer (AUT) und Didier Défago (SUI) 1,12. 6. Andrej Sporn (SLO) 1,16. 7. Pierrick Bourgeat (FRA) 1,30. 8. Kjetil Andre Aamodt (NOR) 1,34. 9. Silvan Zurbriggen (SUI) 1,50. 10. Ted Ligety (USA) 1,63.

Pos. Startnr. Nation Läufer/in 1. DG 2. DG Gesamt
1 15 AUT Benjamin Raich 1:42.84 0:53.64 2:36.48
2 31 AUT Rainer Schönfelder +0.18 +0.65 +0.83
3 28 USA Bode Miller -0.06 +1.05 +0.99
4 24 SUI Didier Defago +0.18 +0.94 +1.12
  30 AUT Michael Walchhofer -0.20 +1.32 +1.12
6 47 SLO Andrej Sporn +1.12 +0.04 +1.16
7 42 FRA Pierrick Bourgeat +1.19 +0.11 +1.30
8 25 NOR Kjetil Andre Aamodt -1.12 +2.46 +1.34
9 8 SUI Silvan Zurbriggen +0.75 +0.75 +1.50
10 32 USA Ted Ligety +1.67 -0.04 +1.63
11 3 SLO Andrej Jerman +0.46 +1.47 +1.93
12 64 SWE Markus Larsson +1.92 +0.12 +2.04
13 12 NOR Lasse Kjus -0.82 +2.95 +2.13
14 63 AUS Jonathon Brauer +1.09 +1.21 +2.30
15 35 CAN John Kucera +1.02 +1.32 +2.34
16 18 NOR Aksel Lund Svindal -0.36 +2.71 +2.35
17 43 SWE Hans Olsson +0.64 +1.80 +2.44
18 1 ITA Werner Heel +0.53 +2.07 +2.60
19 52 CZE Ondrej Bank +1.53 +1.66 +3.19
20 2 ITA Patrick Staudacher +0.19 +3.29 +3.48
21 9 CAN Manuel Osborne +0.29 +3.21 +3.50
22 53 CRO Ivica Kostelic +2.61 +0.90 +3.51
  44 NOR Lars Myhre +2.24 +1.27 +3.51
24 4 NOR Bjarne Solbakken -0.03 +3.90 +3.87
25 57 CAN Ryan Semple +2.11 +1.89 +4.00
26 49 NOR Kjetil Jansrud +2.10 +1.92 +4.02
27 46 FRA Pierre Paquin +1.55 +2.51 +4.06
28 40 FRA Marc Bottollier-Lasquin +0.80 +3.50 +4.30
29 37 SLO Rok Perko +0.77 +3.81 +4.58
30 38 SUI Daniel Albrecht +2.86 +1.91 +4.77
31 61 ITA Luca Senoner +3.05 +2.00 +5.05
32 13 USA Scott MacCartney -0.74 +6.17 +5.43
33 10 SWE Patrick Järbyn -0.95 +6.94 +5.99
34 36 FRA Sebastien Fournier-Bidoz +0.90 +5.65 +6.55
35 33 USA Justin Johnson +0.15 +6.64 +6.79
36 51 AND Alex Antor +3.01 +4.11 +7.12
37 60 RUS Alexandr Horoshilov +5.01 +4.67 +9.68
38 58 BRA Nikolai Hentsch +7.72 +12.92 +20.64
39 62 UKR Nikolay Skriabin +9.21 +20.26 +29.47
40 14 USA Steven Nyman -0.46 +33.52 +33.06

Papa Aamodt geht als Führender in den Kombislalom

Eine Woche vor dem Beginn der Olympischen Winterspiele in Turin sendet der „alte Elch“ Kjetil Andre Aamodt kräftige Lebenszeichen in Richtung der Konkurrenz. In der Halbzeit der Superkombination liegt der Norweger mit einer Zeit von 1:41.72 in Führung und hat als hervorragender Slalomfahrer bei der Entscheidung um 14.00 alle Trümpfe in der eigenen Hand. Der frisch gebackene Vater stapelte beim ORF Interview tief: "Trotz der guten Zeit in der Abfahrt muss man abwarten. Der Slalom ist das Entscheidende. In Wengen war ich genau eine Sekunde hinter Benni und jetzt hab ich 1,01 Sek. Vorsprung. Vielleicht geht es sich ja um diese Hundertstel Sekunde aus."  Auf dem zweiten Platz folgt der Schweizer Bruno Kernen vor Hermann Maier aus Österreich. Diese beiden Abfahrtsspezialisten werden jedoch im Slalom keine Chance auf eine vordere Platzierung haben. Dies trifft wohl auch auf den 4 platzierten Schweden Patrick Järbyn zu. Lasse Kjus der mit einem Rückstand von 0,30 Hundertstel Sekunden auf dem 5 Rang liegt kann sich berechtigte Hoffnungen auf einen Stockerlplatz machen. Die weiteren Podiumsanwärter: der Italiener Peter Fill ( +0,69 Sek. – 9. Platz in der Abfahrt), Aksel Lund Svindal (+0,76 – 11.) aus Norwegen, der US Amerikaner Bode Miller (1,06 – 14.), Benjamin Raich (1,12 – 16.) aus Österreich und der Österreichische Slalomspezialist Rainer Schönfelder (+1,30 . 21.). Freuen wir uns auf eine spannende Entscheidung bei der Kjetil Andre Aamodt als klarer Favorit ins Finalrennen gehen wird.

Pos. Startnr. Nation Läufer/in Zeit
1 25 NOR Kjetil Andre Aamodt 1:41.72
2 26 SUI Bruno Kernen +0.09
3 27 AUT Hermann Maier +0.16
4 10 SWE Patrick Järbyn +0.17
5 12 NOR Lasse Kjus +0.30
6 13 USA Scott MacCartney +0.38
7 22 FRA Antoine Deneriaz +0.54
8 14 USA Steven Nyman +0.66
9 20 ITA Peter Fill +0.69
10 29 USA Daron Rahlves +0.73
11 18 NOR Aksel Lund Svindal +0.76
12 50 SLO Josef Strobl +0.78
13 30 AUT Michael Walchhofer +0.92
14 17 ITA Kurt Sulzenbacher +0.97
15 28 USA Bode Miller +1.06
16 4 NOR Bjarne Solbakken +1.09
17 15 AUT Benjamin Raich +1.12
18 16 GBR Finlay Mickel +1.18
  7 CAN Francois Bourque +1.18
20 21 AUT Christoph Gruber +1.19
21 33 USA Justin Johnson +1.27
22 24 SUI Didier Defago +1.30
  31 AUT Rainer Schönfelder +1.30
24 2 ITA Patrick Staudacher +1.31
25 9 CAN Manuel Osborne +1.41
26 3 SLO Andrej Jerman +1.58
27 1 ITA Werner Heel +1.65
28 5 ITA Roland Fischnaller +1.73
29 34 ITA Stefan Johann Thanei +1.74
30 43 SWE Hans Olsson +1.76
31 19 SUI Didier Cuche +1.78
32 8 SUI Silvan Zurbriggen +1.87
33 37 SLO Rok Perko +1.89
34 40 FRA Marc Bottollier-Lasquin +1.92
35 36 FRA Sebastien Fournier-Bidoz +2.02
36 35 CAN John Kucera +2.14
37 23 SUI Ambrosi Hoffmann +2.18
38 63 AUS Jonathon Brauer +2.21
39 47 SLO Andrej Sporn +2.24
40 42 FRA Pierrick Bourgeat +2.31
41 39 AUS Craig Branch +2.34
42 52 CZE Ondrej Bank +2.65
43 46 FRA Pierre Paquin +2.67
44 32 USA Ted Ligety +2.79
45 41 AUS AJ Bear +2.97
46 64 SWE Markus Larsson +3.04
47 45 SLO Alek Glebov +3.15
48 49 NOR Kjetil Jansrud +3.22
49 57 CAN Ryan Semple +3.23
50 11 ITA Alessandro Fattori +3.24
51 44 NOR Lars Myhre +3.36
52 53 CRO Ivica Kostelic +3.73
53 38 SUI Daniel Albrecht +3.98
54 51 AND Alex Antor +4.13
  55 SUI Marc Berthod +4.13
56 61 ITA Luca Senoner +4.17
57 48 GBR Roger Cruickshank +4.69
58 56 FRA Jean-Baptiste Grange +5.10
59 59 CHI Mikael Gayme +5.86
60 60 RUS Alexandr Horoshilov +6.13
61 54 ARG Cristian Simari Birkner +6.30
62 58 BRA Nikolai Hentsch +8.84
63 62 UKR Nikolay Skriabin +10.33

Wieder ein österreichischer Sieger?

Bei den drei bisherigen Kombi-Rennen in dieser Saison hat es nur österreichische Erfolge gegeben. Auch am Freitag bei der Super-Kombination in Chamonix wollen Michael Walchhofer und Zweifachsieger Benjamin Raich diese Serie fortsetzen. Zu den Mitfavoriten zählt ebenfalls Rainer Schönfelder, aber auch US-Star Bode Miller möchte nach seiner Erholungspause in Dubai wieder ein Wörtchen mitreden.

Walchhofer Schnellster im Abschlusstraining

Michael Walchhofer fuhr im Abschlusstraining für die Weltcup-Abfahrt am kommenden Samstag im französischen Chamonix Bestzeit. Der Kitzbühel-Sieger lag beim Abfahrtstraining in 1:57,36 Minuten vor seinen Teamkollegen Christoph Gruber (+0,41 Sek.) und Klaus Kröll (0,55). Walchhofer wäre im Abschlusstraining beinahe gestürzt, nach einem Sprung verhinderte der Salzburger in enormer Schräglage mit Mühe einen schweren Unfall. "Das war eine riesige Schrecksekunde, ich hatte großes Glück. Dann habe ich mir gedacht: 'Jetzt musst du angasen.' Aber leider war ich im Endeffekt zu schnell", so Walchhofer. Bester Nicht-ÖSVler wurde der Franzose Deneriaz mit 0,71 Sekunden Rückstand. Hermann Maier, dem die Strecke nicht behagt, belegt Rang 9. Bester Schweizer war Ambrosi Hoffmann als Fünfter. Der Liechtensteiner Marco Büchel, am Vortag noch Schnellster im ersten Training, fuhr auf Rang 10. Bode Miller (USA), der die beiden Weltcup-Rennen in Garmisch-Partenkirchen am vergangenen Wochenende ausgelassen hatte, kam auf Position 22. Deutsche Skirennfahrer sind bei der Super-Kombination am Freitag und der Abfahrt am Samstag in Chamonix nicht am Start.

Büchel im ersten Training in Chamonix Schnellster

Der Liechtensteiner kommt mit 1:57,41 Minuten ins Ziel, Zweiter wird der Franzose Antoine Deneriaz (+0, 70) und Dritter der Italiener Kristian Ghedina (+0,81). Auf den Plätzen 4, 6, 10 und 13 folgten die bei den Olympischen Winterspielen zum Favoritenkreis gehörenden Österreicher Michael Walchhofer, Fritz Strobl, Klaus Kröll und Hermann Maier. Büchels Trainingskollegen aus dem Schweizer Team starteten verhaltener in die "Olympia-Hauptprobe". Als Bester belegte Didier Cuche mit anderthalb Sekunden Rückstand Platz 8. Bruno Kernen klassierte sich als Elfter, obwohl er kurz vor dem Ziel fast gestürzt wäre. Nicht am Start waren Tobias Grünenfelder und Bode Miller. Der Glarner liegt mit einer Grippe im Bett, der Amerikaner, der sich zuletzt eine Pause gegönnt und die Rennen in Garmisch ausgelassen hatte, traf erst im Verlaufe des Tages im Olympia-Ort von 1924 ein. Die Top 10 Rennfahrer nach dem 1. Trainingslauf in Chamonix: 1. Marco Büchel (LIE) 1:57,41. 2. Antoine Dénériaz (FRA) 0,70. 3. Kristian Ghedina (ITA) 0,81. 4. Aksel Lund Svindal (NOR) und Michael Walchhofer (AUT) je 1,42. 6. Pierre-Emmanuel Dalcin (FRA) und Fritz Strobl (AUT) je 1,49. 8. Didier Cuche (SUI) 1,53. 9. Patrik Järbyn (SWE) 1,60. 10. Klaus Kröll (AUT) 1,65

Das letzte KOMBIRENNEN -
WENGEN Saison 2005/06

Superbenni gewinnt zum zweiten Mal die Superkombi in Wengen

Wie schon im letzten Jahr gewinnt der Tiroler Benjamin Raich die Superkombination in Wengen mit einer Gesamtzeit von 2.38,46. Hinter ihm der beste Kombinierer der letzten 10 Jahre: Kjetil Andre Aamodt (NOR +0,19). Auf Platz 3 völlig überraschend der Italiener Peter Fill – er zaubert einen tollen Slalom hin und hält den Rückstand mit +0,32 sehr gering. Es wüde uns nicht verwundern, wenn er demnächst im italienischen Slalomteam zu finden ist. Den undankbaren vierten Platz belegt Michael Walchhofer (AUT +0,36), für den mit besserer Slalomleistung sicher mehr drin gewesen wäre. Dahinter auf Platz 5 Didier Defago (SUI +1,32), der sich bei der letzten Superkombi bereits als Sieger sonnte, bevor er wegen einer zu hohen Bindungsplatte disqualifiziert wurde. 6. Kjetil Jansrud (NOR +1,44). 7. Lasse Kjus (NOR +1,53), 8. Pierrick Bourgeat (FRA +1,76), 9. Aksel Lund Svindal (NOR +1,88), 10. Lars Myhre (NOR +2,28). Wieder Pech für den reuigen Bode Miller: nach toller Abfahrtsleistung und unterwegs zum Sieg fädelt er 7 Tore vor dem Ziel ein und „verschenkt so wichtige Punkte im Gesamtweltcup. Dort führt Raich jetzt mit knapp 200 Punkten Vorsprung auf Teamkollege Walchhofer und die Amerikaner Miller und Rahlves. Aber genau diese können schon bei der morgigen Abfahrt wertvolle Punkte aufholen ... Diese Superkombi hat gezeigt, dass es bei Olympia doch etliche Medaillenanwärter gibt – nicht zuletzt unter der Kombinierernation Norwegen mit 5 (!) Fahrern in den Top Ten heute!

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: C. Egger

VAL D'ISERE Saison 2005/06
Defago disqualifiziert -
Walchhofer nun Sieger der Super-Kombination

Der Schweizer Didier Defago wurde nach seinem Sieg in der Super-Kombination in Val d'Isere nachträglich disqualifiziert. Der neue Sieger heißt somit Michael Walchhofer. Paukenschlag nach der Super-Kombi in Val/Isere! Sieger Didier Defago wurde nach dem Rennen disqualifiziert, da die Bindungsplatte zu hoch war. Die maximal erlaubte Höhe liegt bei 55 Millimeter, der Wert des Schweizers lag zwischen 0,4 und 0,2 mm darüber. Eine Disqualifikation gab's schon einmal in Val d'Isere - 1997 verlor Maier einen Sieg im Riesenslalom weil er den Ski zu früh abgeschnallt hat. Diesmal profitiert der ÖSV. Defago war nach der Bekanntgabe sehr enttäuscht. Damit feiern die Österreicher am "Grünen Tisch" einen Doppelsieg. Michael Walchhofer gewinnt den Bewerb vor Rainer Schönfelder. Bode Miller (USA) rutscht als Dritter auf das Podest.

Defago gewinnt Super-Kombination

Ein Weltcupsieg für die Schweiz ist das Ergebnis der Superkombination von Val d`Isere. Didier Defago siegt mit einer Gesamtzeit von 2:42,96. "Ich habs gefühlsmäßig vor allem im Mittelteil super gehabt. Es war nicht einfach - nach der Abfahrt war ich sehr zufrieden. Ich hab mir gedacht, ein Platz unter den ersten sechs wäre super." Als 4. nach der Abfahrt, kann der Schweizer mit einer guten Leistung im Slalom endlich wieder einen Sieg für die Herren ins Land der leidgeprüften Skination Schweiz holen. Der Rest des Treppchens gehört den Österreichern. 2. wird der Sieger der gestrigen Abfahrt Michael Walchhofer (+0,19), der nach der Abfahrt noch auf Rang 5 lag. Auf den 3. Platz kann sich Rainer Schönfelder mit Slalombestzeit (52,30) vorschieben (gesamt +0,36), der nach der Abfahrt gar nur Platz 22 belegte. Platz 4 bis 6 belegen schließlich die Superkombinations Topfavoriten. Bode Miller (USA +0,60) als 4., Kjetil Andre Aamodt (NOR +0,67) als 5. und Benjamin Raich (AUT +0,80) als 6., die alle drei mit größeren oder kleineren Fehlern im Slalom eine Podestplatz vergeben. 7. wird Silvan Zurbriggen (SUI +0,81), 8. Aksel Lund Svindal (NOR +0,91), 9. Peter Fill (ITA 1,46) und 10 Ivica Kostelic (CRO +1,64). Der DSV-Läufer Johannes Stehle beendet das Rennen auf Platz 36 (+9,64), Stephan Keppler scheidet im Slalom aus. Auch die heutige Superkombination hat wieder gezeigt, dass ein Sieg in der Superkombination nur über den Slalom führt. Im Gegensatz zur klassischen Kombination mit zwei Slalomläufen sind die Chancen für die Abfahrer jedoch deutlich gestiegen. Weiter geht es schon morgen Abend mit einem Nachtslalom im italienischen Madonna di Campiglio.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M. Riedler

Der Blick zurück -
WM KOMBI Saison 2004/05

Raich gewinnt Gold in der Kombination

Der 26-jährige Pitztaler Benjamin Raich beweist Nervenstärke und holt sich mit 3:19,10 verdient die Goldmedaille. 14 Jahre nach seinem Tiroler Landsmann Stephan Eberharter ist er Weltmeister in der Kombination. Im Ziel strahlte der frischgebackene Weltmeister mit den Flutlichtscheinwerfern um die Wette, die Goldmedaille erhält er erst am Samstag Abend. "Super! Es war ein Riesenziel von mir und beweist, dass wir gut gearbeitet haben! Ich habe jetzt schon sehr lange darauf- hingearbeitet, das ist mittlerweile schon meine 4. WM und ich war eigentlich immer sehr gut drauf, hab immer die Chance gehabt und jetzt hab ich's endlich geschafft!" Wie immer bei Weltmeisterschaften hat auch diesmal Norwegen wieder eine Medaille geholt. Diesmal ist es Aksel Lund Svindal, der 0,91 Sekunden hinter dem Tiroler die Silbermedaille erreicht. Bronze geht an den Italiener Giorgio Rocca (+0,98). Auch der 2. Lauf war geprägt von Windböen. Man hatte fast den Eindruck, dass er einige Läufer den Berg fast wieder hinaufgeschoben hätte. Auf den Plätzen 4 bis 10, die ja bei Weltmeisterschaften keine Bedeutung haben befinden sich: 4. Michael Walchhofer (AUT +1,45), 5. Silvan Zurbriggen (SUI +1,88), Lasse Kjus (NOR +2,24), 7. Daniel Albrecht (SUI +2,27), 8. Pierrick Bourgeat (FRA +2,43), 9. John Kucera (CAN +3,63) und 10. Francois Bourque (CAN +3,80). Auch der Medaillensammler Kjetil - Andre Aamodt (NOR) machte es noch sehr spannend und hätte beinahe seine 13. WM-Medaille erreicht, aber leider machte er einen Torfehler und wurde disqualifiziert. Im 2. Slalomdurchgang schieden Kjetil-Andre Aaamodt (NOR), Peter Fill (ITA), Andrej Sporn (SLO), Ales Gorza (SLO), Hubertus von Hohenlohe (MEX) aus. DSV-Läufer war in dieser Disziplin leider keiner am Start. Mit Benni Raich hat einer der Favoriten gewonnen nachdem sein schärfster Rivale Bode Miller (USA) bereits in der Kombinationsabfahrt einen Ski verlor und nach langer, perfekter Einskitechnik dann doch ausschied. Im Ziel sagte der Amerikaner vor dem zweiten Slalomlauf, dass er sehr enttäuscht sei und versuche diese Enttäuschung bis Samstag zur Spezialabfahrt loszuwerden.
Morgen geht es mit der Kombination der Damen weiter. Die Herren haben noch ein Abfahrtstraining bei dem es leider für die Österreicher Christoph Gruber und Werner Franz auch noch um die Qualifikation geht.

Aus dem Skiweltcup Infopoint: M. Riedler
 


 



 

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