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Grugger gewinnt Super G von Gröden

Der Österreicher Hans Grugger feierte heute auf der
Saslong seinen dritten Weltcupsieg - den ersten im Super G. Wieder einmal
war es kein Tag der Favoriten. Auf dem zweiten Rang folgte der Kanadier
Erik Guay vor dem Schweizer Ambrosi Hoffmann. Ein überglücklicher Hans
Grugger im Ziel: „Es ist für mich unglaublich. Ich hab gesehen, die
anderen waren bei der letzten Zwischenzeit noch knapp dabei. Ich muss
einen Riesen Dank an meine Serviceleute aussprechen, sie haben wieder
super Arbeit geleistet. Ich war schon in Sun Peaks super drauf. Auch in
Beaver Creek hab ich eine Abschnitts-Bestzeit gefahren. Aber ich hatte
immer Fehler, hab es nicht runter gebracht. Heute ist mir ein Traumlauf
gelungen. Ich bin mit der Saison vor Weihnachten bisher sehr zufrieden.“
Auf dem vierten landete der Norweger Kjetil Andre Aamodt vor seinem
Teamkollegen Aksel Lund Svindal der damit im Gesamtweltcup dem heutigen 8.
platzierten Bode Miller wieder näher rückte. Die Favoriten wussten heute
wieder einmal nicht zu überzeugen: Hermann Maier belegte Rang sechs, Bode
Miller Platz acht, Michael Walchhofer wurde Zwölfter hinter Daron Rahlves.
Ein ausführlicher Bericht folgt im laufe des Tages.

|
Pos. |
Startnr. |
Nation |
Läufer/in |
Zeit |
|
1 |
14 |
AUT |
Hans Grugger |
1:37.35 |
|
2 |
22 |
CAN |
Erik Guay |
+0.31 |
|
3 |
17 |
SUI |
Ambrosi Hoffmann |
+0.32 |
|
4 |
20 |
NOR |
Kjetil Andre Aamodt |
+0.34 |
|
5 |
25 |
NOR |
Aksel Lund Svindal |
+0.44 |
|
6 |
29 |
AUT |
Hermann Maier |
+0.45 |
|
7 |
38 |
USA |
Scott MacCartney |
+0.50 |
|
8 |
30 |
USA |
Bode Miller |
+0.61 |
|
9 |
8 |
AUT |
Andreas Schifferer |
+0.79 |
|
10 |
13 |
SUI |
Bruno Kernen |
+0.85 |
|
11 |
28 |
USA |
Daron Rahlves |
+0.93 |
|
12 |
26 |
AUT |
Michael Walchhofer |
+0.97 |
|
13 |
12 |
SUI |
Didier Cuche |
+1.02 |
|
14 |
23 |
LIE |
Marco Büchel |
+1.21 |
|
15 |
15 |
AUT |
Christoph Gruber |
+1.23 |
|
16 |
16 |
CAN |
Francois Bourque |
+1.30 |
|
17 |
1 |
FRA |
Antoine Deneriaz |
+1.39 |
|
18 |
59 |
USA |
Steven Nyman |
+1.40 |
|
19 |
24 |
SUI |
Didier Defago |
+1.41 |
|
|
21 |
AUT |
Stephan Görgl |
+1.41 |
|
21 |
27 |
AUT |
Benjamin Raich |
+1.60 |
|
22 |
5 |
ITA |
Peter Fill |
+1.63 |
|
23 |
39 |
USA |
Marco Sullivan |
+1.77 |
|
24 |
9 |
AUT |
Matthias Lanzinger |
+1.81 |
|
25 |
31 |
ITA |
Walter Girardi |
+1.82 |
|
26 |
33 |
CAN |
John Kucera |
+1.84 |
|
27 |
55 |
AUS |
AJ Bear |
+1.87 |
|
28 |
36 |
ITA |
Michael Gufler |
+1.89 |
|
29 |
3 |
SUI |
Konrad Hari |
+1.95 |
|
30 |
50 |
CAN |
Manuel Osborne |
+1.99 |
|
31 |
6 |
SWE |
Patrick Järbyn |
+2.01 |
|
32 |
35 |
ITA |
Werner Heel |
+2.07 |
|
33 |
10 |
SUI |
Tobias Grünenfelder |
+2.08 |
|
34 |
7 |
ITA |
Patrick Staudacher |
+2.11 |
|
35 |
2 |
SUI |
Jürg Grünenfelder |
+2.16 |
|
36 |
49 |
GER |
Andreas Ertl |
+2.17 |
|
37 |
41 |
FRA |
Pierre-Emmanuel
Dalcin |
+2.33 |
|
|
48 |
ITA |
Kurt Sulzenbacher |
+2.33 |
|
39 |
37 |
FRA |
Yannick Bertrand |
+2.34 |
|
40 |
18 |
AUT |
Hannes Reichelt |
+2.37 |
|
41 |
40 |
NOR |
Ole Magnus Kulbeck |
+2.54 |
|
42 |
46 |
GBR |
Finlay Mickel |
+2.56 |
|
43 |
44 |
NOR |
Kjetil Jansrud |
+2.65 |
|
44 |
51 |
FRA |
Adrien Theaux |
+2.86 |
|
45 |
32 |
USA |
Justin Johnson |
+2.89 |
|
46 |
62 |
SLO |
Josef Strobl |
+2.96 |
|
47 |
34 |
AUS |
Luke Deane |
+2.99 |
|
48 |
42 |
LIE |
Claudio Sprecher |
+3.11 |
|
49 |
47 |
FRA |
Sebastien
Fournier-Bidoz |
+3.12 |
|
50 |
52 |
CZE |
Petr Zahrobsky |
+3.19 |
|
51 |
53 |
FRA |
Marc
Bottollier-Lasquin |
+3.69 |
|
52 |
45 |
ITA |
Stefan Johann
Thanei |
+3.70 |
|
53 |
54 |
SWE |
Hans Olsson |
+3.75 |
|
54 |
57 |
FRA |
Gauthier De
Tessieres |
+3.82 |
|
55 |
58 |
SLO |
Alek Glebov |
+3.92 |
|
56 |
56 |
DEN |
Johnny Albertsen |
+4.19 |
|
57 |
63 |
RUS |
Alexandr Horoshilov |
+4.46 |
|
58 |
61 |
ITA |
Giorgio Gros |
+4.98 |
|
59 |
43 |
ITA |
Arnold Rieder |
+5.47 |
|
60 |
19 |
AUT |
Fritz Strobl |
+9.78 |
|


Super-G am Freitag
Start in ein weiteres "Österreicher" Wochenende ?

Auf der Saslong in Gröden werden am Freitag und
Samstag ein Super-G und eine Abfahrt der Herren ausgetragen. In beiden
Rennen darf sich Michael Walchhofer berechtigte Chancen ausrechnen. Der
Salzburger hat zuletzt in Val d'Isere zwei Siege gefeiert (Abfahrt und
Super-Kombination) und auch im Vorjahr den Super-G von Gröden gewonnen.
Auf der Saslong ist der 30-Jährige nun "doppelter Favorit", denn
Walchhofer ist sowohl im Super-G (Freitag, 12.15 Uhr, live in ORF1) und in
der Abfahrt am Samstag ein heißer Sieganwärter. Im Super-G ist Walchhofer,
der mit zwei Siegen von Val d'Isere im Gepäck anreiste, sogar
Titelverteidiger, am 17. Dezember 2004 führte er nämlich vor Hermann Maier
und Benjamin Raich einen ÖSV-Dreifachtriumph an und fuhr damit den bis
dato einzigen Super-G-Erfolg seiner Karriere ein. "In der Abfahrt ist die
Siegeschance sicher höher als im Super-G. Aber Gröden sollte ein Super-G
sein, bei dem ich gut unterwegs bin."
Das Verhältnis zwischen Hermann Maier und Gröden kann man nicht gerade als
Liebesbeziehung bezeichnen, der vierfache Gewinner des Gesamtweltcups hat
noch nie auf der Saslong gewonnen. Und auch nach den beiden
Abfahrtstrainings sprühte Maier nicht gerade vor Zuversicht. Die
Erwartungen des mit Abstimmungsproblemen kämpfenden "Mr. Super-G" (22
Weltcup-Siege in dieser Disziplin) für Freitag sind gering: "Ich erwarte
mir gar nichts, ich will einfach nur gut fahren." Benjamin Raich hat es
ähnlich wie Walchhofer gemacht und sich ebenfalls eine kleine Pause
gegönnt. Der Pitztaler ließ die Abfahrtstrainings aus und konzentriert
sich voll auf den Super-G am Freitag und den Alta-Badia-RTL am Sonntag.
Weiterhin offen ist, ob Aksel Lund Svindal im Super-G starten wird. Nach
seinem schweren Trainingssturz am Mittwoch ließ der Norweger das
Donnerstagtraining aus, mit einer Spezialtherapie für die verletzte Hüfte
und den lädierten Rücken soll der Zweite im Gesamtweltcup aber fit gemacht
werden.
ÖSV-Kader für Super-G:
Hermann Maier, Benjamin Raich, Michael Walchhofer, Stephan Görgl, Fritz
Strobl, Hannes Reichelt, Hans Grugger, Christoph Gruber, Matthias
Lanzinger, Andreas Schifferer

Der
Blick zurück - Saison 2004/05
Dreifach-Sieg
für Österreich: Walchhofer vor Maier und Raich

Der Salzburger Michael
Walchhofer hat am Freitag den Weltcup-Super-G im Grödnertal gewonnen und
einen Dreifacherfolg der Österreicher angeführt. Der 29-jährige
Salzburger setzte sich 12/100 Sekunden vor seinem engeren Landsmann
Hermann Maier durch, Dritter wurde der Tiroler Benjamin Raich (+0,30).
Für Walchhofer war es der erste Super-G-Sieg seiner Karriere und der
insgesamt dritte im Weltcup. Bisher hatte Walchhofer einen Weltcupsieg in
der Abfahrt und einen in der Kombination auf seinem
"Siegerkonto". Dazu natürlich WM-Gold in der Abfahrt! Sieger
Walchhofer im Ziel: " Ich bin überaus glücklich! Die nächste
Vorbereitung wird sein: Zwei Tage im Bett und nur schlafen. Ich hab in der
Früh keine Schmerzmittel genommen, die bisserl Schmerzen halt ich aus.
Mit einem Sieg hab ich heuer schon öfters spekuliert. Das ich im Super G
ganz vorne sein kann, hab ich eigentlich nicht gerechnet - eher schon
morgen in der Abfahrt." Trotz seines zweiten Platz zeigte sich
Hermann Maier alles andere als zufrieden: "Ich bin eher enttäuscht,
weil ich den Ski noch nicht so richtig laufen lasse. Der kurze Radius geht
super zum Fahren, dass ist positiv. Der Außenski war aber relativ oft in
der Luft, da ist noch einiges zu machen. Ein weiterer Schritt zum
richtigen Setup. Es fehlen nur noch Kleinigkeiten." Die weiteren
Österreicher: 6. Knauß, 10. Görgl, 11. Strobl, 12. Scheiber, 13.
Gruber. Bode Miller, heuer Erster und Zweiter in den Super-G in Lake
Louise (Ka) und Beaver Creek (USA), verpasste als Vierter einen erneuten
Podestplatz um 39 Hundertstel liegt damit in der Gesamtwertung jedoch
weiterhin überlegen in Führung. Bester Schweizer wurde als Siebenter mit
1,10 Sekunden Rückstand Didier Cuche, der in den beiden bisherigen
Super-G dieses Winters nur die Ränge 20 und 37 belegt hatte. Aus
Schweizer Sicht zufrieden sein durfte auch Bruno Kernen als Neunter. Am
Samstag findet in Gröden eine Herren-Abfahrt statt. Die Top 10 Fahrer
beim Super G in Gröden: 1. Michael Walchhofer (AUT 1:31,17), 2. Hermann
Maier (AUT 1:31,29), 3. Benjamin Raich (AUT 1:31,47), 4. Bode Miller (USA
1:31,86), 5. Aksel Lund Svindal (NOR 1:31,98), 6. Hans Knauß (AUT
1:32,03), 7. Didier Cuche (SUI 1:32,27), . Marco Büchel (LIE 1:32,27), 9.
Bruno Kernen (SUI 1:32,31), 10. Stephan Görgl (AUT 1:32,35).

1.Platz: Michael Walchhofer |

2.Platz: Hermann Maier |

3.Platz: Benjamin Raich |

4.Platz: Bode Miller |

5.Platz: Aksel Lund Svindal |

6.Platz: Hans Knauß |
Der
Blick zurück - Saison 2003/04
Elch siegt in
"Österreicher-Disziplin"
 |
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Spannungsgeladen ging
der heutige Super-G in Gröden zu Ende. Lange Zeit führten der Amerikaner
Daron Rahlves und der Österreich Hans Knauss mitknappem Vorsprung bis
Lasse Kjus (NOR) einen Traumlauf hinlegte - 84/100 Vorsprung im Ziel. Doch
"die" Favoriten standen noch oben: der Herminator, im Super-G
stark wie eh und je und Stephan Eberharter, Siegläufer der letzten beiden
Jahre, heuer jedoch bisher durch einen hartnäckigen Virus geschwächt. Bei
Maier´s angrifflustiger Fahrt schlichen sich einige Unsicherheiten ein -
im Ziel ein Rückstand von 48/100 auf den Norweger und der dritte Platz
vor Knauss und Rahlves. Danach
Stephan Eberharter: er kann bis zur letzten Zwischenzeit am besten mit
Lasse Kjus mithalten, es reicht jedoch noch nicht ganz - zweiter Platz mit
10/100 Rückstand. Aksel
Lund Svindal auf Platz 6 und Bjarne Solbakken auf Platz 12 runden die
mannschaftlich starke Leistung der Norweger ab. Auch
die Österreicher können trotz "Sieglosigkeit" mehr als
zufrieden sein mit dem Ergebnis: die Topleute Eberharter, Maier und Knauss
auf den Rängen 2 - 4 und weiters Benjamin Raich als 8., Christoph Gruber
(mit hervorragenden oberen Zwischenzeiten) als 9. und Abfahrtsweltmeister
Michael Walchhofer als 10.
Für die Schweiz eindeutig aufsteigende Tendenz: Cuche als 7., Kernen als
11. und Ambrosi Hoffmann als 15. Wir
freuen uns auf die morgige Abfahrt und hoffen, dass der Wettergott ein
Einsehen mit dem alpinen Schiweltcup hat!
Aus dem Skiweltcup
Austria Infopoint: Claudia Egger
Lasse Kjus feiert SUPER
G Sieg auf der Saslong
ÖSV Team mit starker Mannschaftsleistung

Platz 1: Lasse Kjus |

Platz 2: Stephan Eberharter |
Lasse Kjus meldet sich
nach einer Durststrecke von fast 5 Jahren mit einem Sieg auf den Saslong
Wiesen von Val Gardena auf dem obersten Platz am Stockerl zurück. Hinter
dem sympathischen Norweger folgen mit Stephan Eberharter (Rückstand -
+0.10 Sek.) als Zweiter und Hermann Maier ( Rückstand: +0.48 Sek.) auf
Rang 3 zwei Österreicher. Auf den Rängen 4 bis 10 folgten: Hans Knauß
(AUT - +0.84 - 4.Platz), Daron Rahlves (USA - +0.84 - zeitgleich 4.),
Aksel Lund Svindal (NOR - +0.86 - 6.), Didier Cuche (SUI - +0.87 - 7.),
Benjamin Raich (AUT - +0.91 - 8.), Christoph Gruber (AUT - +0.96 - 9.) und
Michael Walchhofer (AUT - +1.00 - 10.). Der Australier AJ Bear stürzte
schwer, landet mit voller Wucht auf dem Rücken und musste mit dem
Hubschrauber abtransportiert werden. Für die beiden DSV Läufer Stefan
Stankalla und Max Rauffer war schon vor der ersten Zwischenzeit
Endstation. Wieder kein deutscher Läufer der das Ziel erreichte.

Platz 3: Hermann Maier |

Platz 4: Hans Knauß |

Platz 4: Daron Rahlves |

Platz 6: Aksel Lund Svindal |
Der
Blick zurück - Saison 2002/03
Defago gewinnt Super G
in Val Gardena / Gröden

Der Schweizer Didier
Defago gewann den Super G auf der Saslong in Gröden vor dem
Überraschungszweiten Hannes Reichelt aus Salzburg und Marco Buechel aus
Lichtenstein.
Auf den Rängen 4 bis 8 folgten: Kjetil-Andre Aamodt (NOR), Bruno Kernen (SUI),
Bode Miller (USA) sowie Aksel Lund Svindal (NOR) (zeitgleich 6.) und
Andreas Schifferer (AUT). Positiv überraschen konnte auch Stefan
Stankalla der mit Rang 16 seine beste Platzierung in diesem Jahr einfahren
konnte. Max Rauffer, im Abfahrts-Training überraschend gut, musste sich
heute mit Rang 43 begnügen und blieb ohne Weltcuppunkte.

Nach starker Fahrt |

Stefan Stankalla auf Platz 16 |
Der
Blick zurück - Saison 2001/02
Kein Super
G nur 2. Abfahrten in der Saison 2001/02

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