Rocca gewinnt Slalom in Beaver Creek

Der Italiener Giorgio Rocca bestätigt seine hervorragenden Trainingsergebnisse und gewinnt den ersten Slalom der Saison mit 1.51,72 vor dem jungen Franzosen Stephane Tissot, dem im zweiten Durchgang ein entfesselter Lauf und damit ein Satz Platz 19 auf Platz 2 gelingt. Dritter der Amerikaner Ted Ligety, der mit Startnummer 27 für den ausgeschiedenen Bode Miller in die Presche springt und dieses Mal die Amerikanische Fahne vom Siegespodest wehen lässt. Auf Rang 4 ex aequo gleich 3 Läufer: der junge Norweger Kjetil Jansrud, der Japaner Akira Sasaki und der Österreicher Mario Matt (Rückstand +1,33). Dahinter wird Ivica Kostelic 7. (CRO +1,56), ein weiterer junger Norweger, Lars Myhre, wird 8. (+1,59); Mit Platz 9 löst Aksel Lund Svindal (NOR +2.00) Daron Rahlves wieder an der Spitze des Gesamtweltcups ab; Silvan Zurbriggen (SUI + 2.02) komplettiert die Top Ten. Doch schon auf Platz 11 finden wir Felix Neureuther – er nützt die niedrige Startnummer, legt mit der zweitbesten Fahrzeit im zweiten Durchgang einen Traumlauf hin und springt von Platz 28 an die besten 10 heran. Wenn man sich die Top Ten durchliest, fragt man sich: Wo sind die Favoriten hin – wo sind sie geblieben? „auf der Strecke“ könnte man schlicht und ergreifend sagen. Jene die nicht schon im ersten Durchgang Opfer der Piste wurden, sind im zweiten ausgestiegen. Der große Pechvogel war Benni Raich – er führte 2 Drittel des Laufes und mein österreichisches Patriotenherz blutete, als er beim letzten Übergang vor dem Ziel regelrecht vom Wind verblasen wurde. Er hatte so gut wie keine Bodensicht mehr, kämpfte, fädelte aber wenige Tore vor dem Ziel ein. Schade! Auch Pech hatte der Finne Pallander – er kam mit dem von seinem Trainer gesteckten Lauf nicht zurecht und schied ebenso aus. Der Sieger ein bekanntes Gesicht – der Rest beinah nur junge Wilde, die die vielen Prominenten Ausfälle für wertvolle Weltcuppunkte nutzen. Man darf gespannt sein, wie viele dieser jungen Garde sich heuer schon im Spitzenfeld etablieren können!

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: C. Egger

Pos. Startnr. Nation Läufer/in 1. DG 2. DG Gesamt
1 2 ITA Giorgio Rocca 0:54.97 0:56.75 1:51.72
2 35 FRA Stephane Tissot +2.08 -1.22 +0.86
3 27 USA Ted Ligety +1.53 -0.65 +0.88
4 33 NOR Kjetil Jansrud +1.67 -0.34 +1.33
  10 JPN Akira Sasaki +1.24 +0.09 +1.33
  1 AUT Mario Matt +0.16 +1.17 +1.33
7 14 CRO Ivica Kostelic +1.19 +0.37 +1.56
8 54 NOR Lars Myhre +1.74 -0.15 +1.59
9 17 NOR Aksel Lund Svindal +1.49 +0.51 +2.00
10 9 SUI Silvan Zurbriggen +1.84 +0.18 +2.02
11 34 GER Felix Neureuther +2.83 -0.77 +2.06
12 42 AUT Reinfried Herbst +1.71 +0.37 +2.08
13 23 JPN Kentaro Minagawa +1.40 +0.85 +2.25
14 26 CAN Patrick Biggs +2.21 +0.11 +2.32
15 21 ITA Patrick Thaler +2.22 +0.29 +2.51
16 28 USA Tom Rothrock +2.82 -0.12 +2.70
17 37 SWE Martin Hansson +2.21 +0.80 +3.01
18 40 SLO Bernard Vajdic +1.58 +1.47 +3.05
19 24 FRA Pierrick Bourgeat +1.60 +1.49 +3.09
20 63 SLO Ales Gorza +2.81 +0.60 +3.41
21 22 ITA Giancarlo Bergamelli +2.85 +1.27 +4.12
22 41 SUI Marc Gini +2.93 +1.96 +4.89
23 66 NOR Hans-Petter Buraas +2.70 +5.73 +8.43

Benjamin Raich führt im Slalom von Beaver Creek

Der österreichische Vorjahressieger Benjamin Raich führt mit einer Zeit von 0.54,81 vor dem Italiener Giorgio Rocca (+0,16 Sek) und einem weiteren Österreicher Mario Matt (+0,32). Diese drei scheinen bei diesem ausfallsreichen Slalom (nach der ersten Startgruppe waren erst 7 von 15 Läufern im Ziel!) in einer eigenen Liga gefahren zu sein, denn ab dem viertplazierten Johann Brolenius (SWE +1,23 Sek) gibt es bereits Rückstände von über 1 Sekunde. Allerdings sind die Abstände auf den Plätzen 4 bis 10 gering – 7 Läufer liegen innerhalb von 42 Hundertstel: 5. Kalle Palander (FIN +1,27), 6. Ivica Kostelic (CRO +1,35), 7. Akira Sasaki (JPN +1,40), 8. Kentaro Minagawa (JPN +1,56), 9. Michael Janyk (CAN +1,58), 10. Aksel Lund Svindal (NOR +1,65). Von den vielen prominenten Ausfällen, darunter leider auch Alois Vogl, Bode Miller, die Österreicher Pranger und Schönfelder, Olympiasieger Vidal uvm, profitierten viele Läufer die nun trotz höheren Nummern die Chance auf gute Weltcuppunkte haben. Hoffentlich auch Felix Neureuther, der momentan auf Platz 22 liegt (zweiter Durchgang noch nicht vorbei) – vielleicht kann er im zweiten Durchgang die Gunst einer niederen Nummer nützen und für den DSV die Kastanien aus dem Feuer holen.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: C. Egger

Pos. Startnr. Nation Läufer/in Zeit
1 4 AUT Benjamin Raich 0:54.81
2 2 ITA Giorgio Rocca +0.16
3 1 AUT Mario Matt +0.32
4 19 SWE Johann Brolenius +1.23
5 8 FIN Kalle Palander +1.27
6 14 CRO Ivica Kostelic +1.35
7 10 JPN Akira Sasaki +1.40
8 23 JPN Kentaro Minagawa +1.56
9 18 CAN Michael Janyk +1.58
10 17 NOR Aksel Lund Svindal +1.65
11 47 SUI Daniel Albrecht +1.66
12 27 USA Ted Ligety +1.69
13 40 SLO Bernard Vajdic +1.74
14 24 FRA Pierrick Bourgeat +1.76
15 33 NOR Kjetil Jansrud +1.83
16 42 AUT Reinfried Herbst +1.87
17 54 NOR Lars Myhre +1.90
18 9 SUI Silvan Zurbriggen +2.00
19 35 FRA Stephane Tissot +2.24
20 37 SWE Martin Hansson +2.37
  26 CAN Patrick Biggs +2.37
22 21 ITA Patrick Thaler +2.38
23 25 AUT Kurt Engl +2.85
24 66 NOR Hans-Petter Buraas +2.86
25 32 USA Chip Knight +2.88
26 63 SLO Ales Gorza +2.97
27 28 USA Tom Rothrock +2.98
28 34 GER Felix Neureuther +2.99
29 22 ITA Giancarlo Bergamelli +3.01
30 41 SUI Marc Gini +3.09
  30 ITA Edoardo Zardini +3.09
32 51 FRA Alexandre Anselmet +3.17
33 49 JPN Naoki Yuasa +3.65
34 38 CAN Jean-Philippe Roy +3.69
35 55 GER Stefan Kogler +3.77
36 62 FRA Sebastien Amiez +3.94
37 67 FIN Jukka Rajala +4.00
38 39 SLO Andrej Sporn +4.46
39 64 CAN Ryan Semple +4.53
40 59 AUT Patrick Bechter +4.68
41 75 KOR Min Heuk Kang +5.62
42 74 AUS Bradley Wall +8.56
43 69 USA Warner C Nickerson +12.97
44 16 USA Bode Miller +22.89

Der Blick zurück - Saison 2004/05

Raich Slalom-Sieger in Beaver Creek

Der Österreicher Benjamin Raich entschied das letzte der Überseerennen, den Slalom von Beaver Creek für sich. Der Tiroler, der in Beaver Creek alle vier Rennen bestritt, siegte mit einer Zeit von 1:51,06 und meinte auf die Frage woher er die Kraft für diesen Sieg genommen hat schmunzelnd "Ich habe keine Kraft mehr gehabt zu Bremsen, darum war ich so schnell!" Mit Benni, wie ihn seine Fans nennen, kletterten Giorgio Rocca (ITA +0,21) und der Halbzeitführende Rainer Schönfelder (AUT +0,49) auf das Siegertreppchen. Kalle Palander (FIN +0,64) fuhr auf den 4. Platz. Auf den Plätzen 5 bis 10 folgten nach der Disqualifikation von Aksel Lund Svindal: 5. Andre Myhrer (SWE +1,12), der mit hoher Startnummer sensationell unterwegs war, 6. Felix Neureuther (GER +1,13), 7. Manfred Pranger (AUT +1,26), 8. Andrej Sporn (SLO +1,28) 9. Mario Matt (AUT +1,37) und 10. Stephane Tissot (FRA +1,43), der mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang 20 Plätze gut machte. Im zweiten Lauf fielen Kurt Engl (AUT) und Hans-Petter Buraas (NOR) aus. Die nächsten Herrenrennen finden in Val d´Isere am kommenden Wochenende statt.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M. Riedler


1.Platz:  Benjamin Raich

2. Platz: Giorgio Rocca

3. Platz: Rainer Schönfelder

4. Platz: Kalle Palander

5. Platz: Andre Myhrer

6. Platz: Felix Neureuther

Der Blick zurück - Saison 2003/04 - 
SLALOM JEDOCH IN PARK CITY

Schönfelder nachträglich disqualifiziert!
ÖSV legt Protest gegen Jury Entscheidung ein

Große Aufregung gab es am Sonntag beim Slalom-Weltcup-Auftakt 
in Park City um Rainer Schönfelder. Der Kärntner - der im Endklassement auf den 2. Platz fuhr - wurde nach Protesten mehrerer Länder nachträglich disqualifiziert! Beim ÖSV herrscht nun große Empörung. Die Führung brachte einen Protest ein. Und so kam es zur Disqualifikation:  Schönfelder war im ersten Lauf durch einen gestürzten Streckenarbeiter behindert worden und durfte den ersten Durchgang nach einem Jury-Entscheid wiederholen. Im Endklassement wäre der Kärntner Zweiter gewesen, doch durch die Proteste anderer Länder wurde er nachträglich disqualifiziert. Der ÖSV hat bereits seinerseits einen Protest gegen die Entscheidung eingebracht, dieser wird nun vor der Beschwerde- kommission der FIS landen. "Das stellt unseren Sport in Frage.  Dann brauchen wir keine Entscheidungsträger mehr", erklärte 
Rainer Schönfelder, nachdem er nachträglich aus der Wertung des ersten Saisonslaloms genommen worden war. Nach dem Out von Schönfelder 
im ersten Durchgang hatte dieses Gremium mit 3:0 für einen neuerlichen 
Start des Kärntners gestimmt, da dieser angeblich von einem gestürzten Pistenarbeiter behindert worden war. Bei ihrem Urteil stützte sich die 
Jury auf Aussagen von fünf Trainern an der Piste, die von einer klaren Behinderung gesprochen hatten. Im Anschluss erhielt die Jury jedoch scheinbar immer mehr "Beweise", die gegen eine echte Behinderung sprachen. Unter anderem auch die Reaktion von Schönfelder selbst 
sowie Aussagen von Trainern anderer Nationen. "Wenn es gegen 
Österreich geht, sind sich offenbar alle einig", stellte Alpinchef Pum 
verärgert fest.

Palander gewinnt Slalom in Park City
Schönfelder knapp geschlagen


Platz 1: Kalle Palander

Platz 2: Manfred Pranger

Kalle Palander ist derzeit in Topform. Nach dem fünften Platz im gestrigen Riesenslalom sicherte sich der Finne am Sonntag in einem Herzschlagfinale den Sieg im Slalom. Im ersten Durchgang noch zeitgleich mit dem Österreicher Rainer Schönfelder legte Pallander im zweiten Lauf zunächst vor und kam mit einer Gesamtzeit von 1.35,91 Minuten ins Ziel. Schönfelder startete danach, lag allerdings schon nach der oberen Zwischenzeit
deutlich zurück, kämpfte sich im unteren Teilstück zwar noch einmal heran - letztlich aber fehlten zwei Hundertstel auf den Finnen. "Ich bin super zufrieden mit diesem Wochenende. Einmal fünfter, einmal gewonnen, was will man mehr", erklärte Kalle Palander nach seinem insgesamt fünften Slalom-Weltcup-Erfolg. Dritter wurde Schönfelders Landsmann Manfred Pfranger (69 Hunderstel Rückstand) vor den beiden Italienern Georgio Rocca und Giancarlo Bergamelli. Auf Rang sechs fuhr der Schwede Johann Brolenius vor. Siebter wurde der Schweizer Silvan Zurbriggen vor Tom Stiansen (Norwegen), und den zeitgleichen Pierrick Bourgeat (Frankreich), Benjamin Raich (Österreich) sowie Lokalmatador Tom Rothnock (USA).
Der Weltcup führende Bode Miller erreichte als 55. des ersten Lauf den zweiten Durchgang nicht. Auch die drei Deutschen Andreas Ertl  (ausgeschieden), Felix Neureuther (34.) und Alois Wagner (41) kamen nicht in den Finallauf.


Platz 3: Benjamin Raich

Disqualifiziert: Rainer Schönfelder

Der Blick zurück - Saison 2002/03

Rainer Schönfelder gewinnt Slalom von Park City

Rainer Schönfelder gewinnt den 1. Weltcupslalom der Saison 2002/03 in Park City (USA). Trotz der nur 18. Zeit im 2. Durchgang rettete sich Schönfelder einen Vorsprung von 10 Hundertstel Sekunden über die Ziellinie. Einen Sprung vom 10. auf den 2. Platz machte der Franzose Pierrick Bourgeat. Den dritten Platz auf dem Siegerpottest sicherte sich der Österreicher Benjamin Raich. Auf den Plätzen 4 bis 10 folgen, Manfred Pranger (AUT), Truls Ove Karlsen (NOR), Jean-Pierre Vidal (FRA), Chip Knight (USA), Kilian Albrecht (AUT), Mitja Dragsic (SLO) und Heinz Schilchegger (AUT). Von den Startern des DSV könnte sich kein Fahrer für den Finaldurchgang qualifizieren. 

Der Blick zurück - Saison 2001/02
2 SLALOM RENNEN JEDOCH IN ASPEN

Aspen, 25.11.2001

Sensation in Aspen ! !
Kostelic siegt vor Rocca ! !

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Die Überraschungssieger:
Rocca und Kostelic

Wahnsinn ! Unglaublich ! Sensation !
Mit diesem Tipp hätten Sie jedes Wettbüro sprengen können.
Ivica Kostelic Bruder der Slalom Königin Janica Kostelic fuhr mit Startnummer 64 zu seinem ersten Slalom Weltcupsieg ! Aber auch auf Rang zwei befindet sich mit Giorgio Rocca ein Fahrer der nicht auf der Rechnung der Skiexperten stand. Mario Matt aus Österreich, der nach dem ersten Durchgang in Führung lag, musste sich mit Platz 3 begnügen. Besonders erfreulich auch das Abschneiden von Markus Eberle der auf Rang 11 seine ersten Weltcuppunkte der Saison 2001/02 einfahren konnte.

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Ivica Kostelic (1.)

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Markus Eberle (11.)

 

Aspen, 26.11.2001
Mario Matt gewinnt 2. Slalom von Aspen
Markus Eberle auf Platz 22

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Der Sieger des 2. Weltcup Slaloms der Saison heißt Mario Matt aus Österreich. Er verwies den nach dem 1.Durchgang auf Platz 16 liegenden Bode Miller (USA) auf Rang 2. Dritter wurde der Franzose Jean-Pierre Vidal. Der nach dem 1.Lauf Führende Heinz Schilchegger musste sich mit dem undankbaren 4. Platz begnügen. Der einzige im Finallauf vertretene deutsche Läufer, Markus Eberle, verbesserte sich von Rang 27 auf Platz 22. Der Sieger des Vortages, Ivica Kostelic, konnte wiederum ein herausragendes Ergebnis einfahren. Der Kroate beendete das Rennen als Fünfter.

 


 



 

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