Riesch ist zurück - Sieg in der Abfahrt


Platz 1: Riesch - Platz 2: Kildow - Platz 3: N. Fanchini

Maria Riesch hat ein sensationelles Abfahrts-Comeback geschafft und völlig überraschend die erst Weltcupabfahrt der Saison 2006/07 im kanadischen Lake Louise gewonnen. Ein Jahr nach ihrem zweiten Kreuzbandriss lag die 22-jährige Partenkirchenerin in 1:51,31 Minuten 0,43 Sekunden vor ihrer amerikanischen Freundin Lindsey Kildow. Dritte wurde die Italienerin Nadia Fanchini. Mit einem schweren Sturz der mit Startnummer elf ins Rennen gegangenen Schwedin Jessica Lindell-Vikarby fiel dann allerdings der Schatten über die Piste. Die 22-Jährige wurde mit dem Hubschrauber und dem Verdacht auf ein Schleudertrauma oder eine Rückenverletzung abtransportiert. Als es nach rund 20 Minuten weiterging, war die Sonne völlig von den Wolken zugedeckt und die Sicht wurde zunehmend schlechter. Im Ziel wartete zu diesem Zeitpunkt mit Bestzeit die Deutsche Maria Riesch und meinte: "Es ist meine erste richtige Abfahrt seit meiner Verletzung, ich habe alles gut erwischt, aber da kommen noch einige, die genau so schnell sein können". Prinzipiell ja, aber an diesem Tag konnte sie niemand mehr abfangen. Es war erst das vierte Weltcup-Rennen von Maria Riesch nach elfmonatiger Rennpause und der 4. Weltcupsieg ihrer Karriere, ihrem ersten seit Februar 2004 und dem ersten für die deutschen Damen seit Dezember 2004. Beste Österreicherin wurde Andrea Fischbacher als Fünfte, Nicole Hosp belegte Rang acht. Speed-Queen Renate Götschl, im Abschlusstraining die Schnellste, wurde nur 16. Damit ging die Siegesserie der ÖSV-Damen zu Ende, die bisher alle drei Saisonrennen gewonnen hatten (zweimal Marlies Schild/Slalom, einmal Kathrin Zettel/RTL). Als beste Schweizerin klassierte sich die Bündnerin Carmen Casanova, die als Zehnte 1,3 Sekunden auf die 22-jährige Deutsche verlor. Aus Schweizer Sicht völlig zufrieden sein durfte nur noch Monika Dumermuth (11. Rang mit 1,50 Sekunden Rückstand). Unter den Erwartungen schnitten die Teamleaderinnen Sylviane Berthod (13.), Fränzi Aufdenblatten (16.) und Nadia Styger (20.) ab.


1. Maria Riesch GER 1:51,31


2. Lindsey C. Kildow USA 1:51,74


3. Nadia Fanchini ITA 1:52,06


4. Stacey J. Cook USA 1:52,17


5. Andrea Fischbacher AUT 1:52,35


6. Kelly Vanderbeek CAN 1:52,36


7. Daniela Merighetti ITA 1:52,40

  Pos.   Startnr.   Nation   Läufer/in Zeit  
  1   10   GER   Maria Riesch 1:51.31  
  2   30   USA   Lindsey C. Kildow +0.43  
  3   20   ITA   Nadia Fanchini +0.75  
  4   8   USA   Stacey J. Cook +0.86  
  5   31   AUT   Andrea Fischbacher +1.04  
  6   4   CAN   Kelly Vanderbeek +1.05  
  7   7   ITA   Daniela Merighetti +1.09  
  8   15   AUT   Nicole Hosp +1.10  
  9   5   FRA   Ingrid Jacquemod +1.20  
  10   6   SUI   Carmen Casanova +1.30  
  11   3   SUI   Monika Dumermuth +1.60  
  12   9   AUT   Ingrid Rumpfhuber +1.65  
  13   47   GBR   Chimene Alcott +1.67  
  14   25   SUI   Sylviane Berthod +1.72  
  15   12   USA   Kirsten L Clark +1.76  
  16   29   AUT   Renate Götschl +1.83  
  17   26   SUI   Fränzi Aufdenblatten +1.92  
  18   33   AUT   Marlies Schild +2.12  
  19   27   AUT   Alexandra Meissnitzer +2.25  
  20   54   CAN   Britt Janyk +2.30  
  21   1   CAN   Sherry Lawrence +2.41  
      44   AUT   Kathrin Wilhelm +2.41  
  23   23   SUI   Nadia Styger +2.42  
  24   13   SUI   Catherine Borghi +2.50  
  25   28   SWE   Anja Pärson +2.51  
      19   ITA   Lucia Recchia +2.51  
  27   36   CAN   Emily Brydon +2.53  
  28   18   ITA   Elena Fanchini +2.57  
  29   53   ITA   Lucia Mazzotti +2.59  
  30   51   FRA   Marie Marchand-Arvier +2.62  
  31   40   CAN   Shona Rubens +2.72  
  32   17   SUI   Martina Schild +2.84  
  33   56   USA   Libby Ludlow +2.86  
  34   2   SWE   Jeanette Hargin +2.90  
  35   39   GER   Gina Stechert +2.93  
  36   24   AUT   Elisabeth Görgl +2.94  
  37   41   SUI   Dominique Gisin +2.96  
  38   57   SLO   Petra Robnik +3.25  
  39   22   USA   Julia Mancuso +3.41  
  40   43   GER   Fanny Chmelar +3.44  
  41   49   ITA   Johanna Schnarf +3.46  
  42   52   GER   Stefanie Stemmer +3.55  
  43   50   MON   Alexandra Coletti +3.69  
  44   55   ESP   Carolina Ruiz Castillo +3.70  
  45   35   FRA   Marion Rolland +3.85  
  46   38   SUI   Ella Alpiger +3.96  
  47   37   FRA   Clothilde Weyrich +4.03  
  48   16   GER   Petra Haltmayr +4.20  
  49   58   ISL   Dagny Kristjansdottir +4.25  
  50   14   AUT   Brigitte Obermoser +4.30  
      45   FRA   Magda Mattel +4.30  
  52   32   SLO   Tina Maze +4.36  
  53   48   USA   Julia Littman +4.37  
  54   42   ITA   Wendy Siorpaes +4.49  
  55   59   CAN   Daniele Poleschuk +4.86  
  56   60   CZE   Klara Krizova +5.32  
  57   46   ITA   Camilla Borsotti +5.93  
  58   61   ITA   Manuela Mölgg +7.11  

AUSFÄLLE BEI DER ABFAHRT DER DAMEN IN LAKE LOUISE

  Startnr.   Nation   Läufer/in Grund  
  11   SWE   Jessica Lindell-Vikarby Sturz  
  21   SWE   Nike Bent Torfehler  
  34   CAN   Genevieve Simard Torfehler  

Übertragungszeiten:

LIVE: Freitag, 01.12.2006 - 20.15 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup in Lake Louise (CAN)
1. Abfahrtslauf der Damen

LIVE: Freitag, 01.12.2006 - 20.20 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup in Lake Louise (CAN)
1. Abfahrtslauf der Damen

LIVE: Freitag, 01.12.2006 - 20.30 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup in Lake Louise (CAN)
1. Abfahrtslauf der Damen




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Das letzte Rennen
Anja Pärson gewinnt Abfahrtsfinale in Aare

Die Slalom-Olympiasiegerin Anja Pärson hat beim Weltcup-Finale der alpinen Skirennläufer im schwedischen Aare die Abfahrt gewonnen. Die Schwedin lag in 1:24,60 Minuten vor der Amerikanerin Lindsey Kildow und Elisabeth Görgl aus Österreich und feierte ihren 34. Weltcup-Erfolg (den dritten in der Abfahrt). Pärson verkürzte damit den Rückstand im Gesamtweltcup auf die pausierende Kroatin Janica Kostelic auf 154 Punkte. Nach Siegen hat Anja Pärson ihre Gegenspielerin aus Kroatien vorerst wieder übertrumpft. Die Schwedin errang ihren bereits achten Saisonsieg, derweil Kostelic bei sieben Erfolgen steht. Morgen im Super-G treffen die beiden Konkurrentinnen im direkten Duell aufeinander. Ein heißer Showdown der beiden Alpin-Schwergewichte ist damit garantiert! Nur zwei der sechs gestarteten Schweizerinnen konnten sich Weltcuppunkte sichern. Die Walliserin Fränzi Aufdenblatten zeigte als Sechste eine gute Leistung. Das Podest verfehlte sie nur um 28 Hundertstel. Damit verpasste sie aber auch die 400 Punkte, die es ihr erlaubt hätten, in Are den Super-G und den Riesenslalom zu bestreiten. Mit ihrer Abfahrts-Leistung durfte sie aber dennoch zufrieden sein. Neben ihr errang vom Schweizer Team nurmehr Nadia Styger als 10. Weltcuppunkte, die es beim Finale nur für die ersten 15 gibt. Die Olympia-Zweite Martina Schild wurde 17., und auch Sylviane Berthod (21.), Catherine Borgi (25.) und Junioren-Weltmeisterin Marianne Abderhalden (27.) blieben ohne Zähler. Die einzige DSV Starterin Petra Haltmayr landete auf Platz 16. Als Gewinnerin des Abfahrts-Weltcups stand bereits die Österreicherin Michaela Dorfmeister fest, die in ihrer 115. und letzten Abfahrt den 7. Rang belegte und sich mit der kleinen Kristall-Kugel von der Downhill-Bühne verabschiedete. Die Top 10 Rennläuferinnen beim Abfahrts Weltcupfinale 2006 in Are: 1. Anja Pärson (SWE) 1:24,60. 2. Lindsey Kildow (USA) 0,30 zurück. 3. Elisabeth Görgl (AUT) 0,36. 4. Nicole Hosp (AUT) 0,38. 5. Nadia Fanchini (ITA) 0,53. 6. Fränzi Aufdenblatten (SUI) 0,64. 7. Michaela Dorfmeister (AUT) 0,74. 8. Lucia Recchia (ITA) 0,77. 9. Elena Fanchini (ITA) 0,80. 10. Nike Bent (SWE) und Nadia Styger (SUI) 0,84.

Götschl Schnellste beim Abschlußtraining

Die steirische "Speed Queen" Renate Götschl geht als Topfavoritin in die beiden Weltcup-Abfahrten in Lake Louise am Freitag und Samstag. Götschl erzielte am Donnerstag im Abschlusstraining mit 1:49,92 Minuten überlegene Bestzeit vor der Italienerin Nadia Fanchini (+0,59 Sek.) sowie der Schweizerin Nadia Styger (+0,93). Auf Platz vier folgte die Salzburgerin Andrea Fischbacher (+1,10). "Das passt schon ganz gut", meinte Götschl, nachdem sie die Konkurrenz deklassiert hatte. Götschl unterbot die Bestzeit vom Vortag gleich um 1,81 Sekunden. Nadia Styger zeigte im letzten Trainingslauf ihre bisher beste Fahrt: „Die technisch schwierige Stelle im mittleren Abschnitt habe ich nicht gut erwischt, ansonsten aber darf ich zufrieden sein“. Aufs Podium reichte es für Styger in Lake Louise noch nie, im Gegensatz zu Sylviane Berthod, die vor einem Jahr den Sieg um nur drei Hundertstel verpasst hatte. Die Walliserin war im Abschlusstraining als Achte zweitbeste ihres Teams. Auch sie passierte 'Fall Away', die Schlüsselstelle, nicht optimal, aber sie macht ihre Zeit jeweils im oberen und unteren Abschnitt gut. «Schon letztes Jahr habe ich in der Mitte den Sieg vergeben», sagte sie hinterher. Aufpassen muss man aber auch auf Anja Pärson. Die Schwedin lag bei der Zwischenzeit vor Götschl, ehe sie ein Tor verpasste. Auch Weltcup-Spitzenreiterin Nicole Hosp (20.) und die zweifache Slalom-Saisonsiegerin Marlies Schild (28.) schnallen in Kanada die langen Latten an. Sie zählen zu den gefährlichen Außenseiterinnen. In allen Speed-Rennen der langen Saison wird Schild aber nicht starten. Sie und die Trainer wollen darauf achten, dass der Kräfteverschleiß bis zur WM im Februar 2007 nicht zu groß wird. Auch die Deutsche Maria Riesch tastet sich an ihre alte Form heran. Sie belegte bei ihrem erst dritten offiziellen Abfahrtstraining im kanadischen Lake Louise den 15. Platz. Die 22-Jährige hatte im Ziel einen Rückstand von 2,42 Sekunden. Der dritte Trainingstag ging bei 17 Minusgraden sowie strahlendem Sonnenschein in Szene und war damit auch der aussagekräftigste.

Fischbacher bei Eiseskälte Trainings-Schnellste

Andrea Fischbacher aus Österreich gewann in einer Laufbestzeit von 1:51,73 Minuten das zweite Abfahrts-Training in Lake Louise vor der Spanierin Carolina Ruiz Castillo (+0,55). Überraschend stark präsentierte sich Marlies Schild: Die österreichische Slalomkönigin belegte ex aequo mit der Slowenin Petra Robnik 0,59 Sekunden hinter Fischbacher Rang drei. Das starke Ergebnis des ÖSV Teams unterstrichen Renate Götschl als Sechste, Kathrin Wilhelm auf Rang 8 und Karin Blaser die als Zehnte die Ziellinie überquerte. Von den Schweizerinnen bestanden die Ostschweizerin Ella Alpiger (13.) und die Bernerin Monika Dumermuth (14.) den Kältetest überraschend am besten. Eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vortag gelang auch Fränzi Aufdenblatten (15). Weniger gut erging es dagegen Martina Schild (43), die im ersten Training die beste Schweizerin gewesen war, nach der zweiten Fahrt aber über einen Fehler in der technischen schwierigsten Passage klagte. Viel Schatten und wenig Licht beim deutschen Speed Team. Als beste DSV Läuferin plazierte sich Gina Stechert auf Platz 25. Stefanie Steffer erreichte das Ziel als 39. noch vor Fanny Chmelar (46.) und Maria Riesch die die Trainingseinheit als 51. absolvierte. Das Training musste wegen arktischen Temperaturen auf Nachmittag verschoben werden, da bei unter -30 Grad der Liftbetrieb nicht mehr gewährleistet werden konnte.

1. Abfahrtstraining der Damen: Nadia Fanchini Schnellste

Bestzeit liess sich die Italienerin Nadia Fanchini notieren. Sie ist die ein Jahr ältere Schwester von Elena, die letzten Winter gleichenorts die erste von zwei Abfahrten gewonnen hatte. Nadia Fanchini war um 7 Hundertstel schneller als die Kanadierin Kelly Vanderbeek. Die Österreicherin Renate Götschl führte bei einer Eiseskälte von minus 20 Grad als Dritte (+0,32 Sek.) ein ÖSV-Quartett an. Mit der Steirerin, Andrea Fischbacher (0,54), Karin Blaser (0,57) und Alexandra Meissnitzer (0,63) fuhren gleich vier Österreicherinnen in die Top-Sechs. Kanada wird auch der erste Fingerzeig, ob Nicole Hosp (Dienstag 30./+2,17) oder Marlies Schild (17./+1,57) tatsächlich schon dafür sorgen können, dass fünf Jahre nach Michaela Dorfmeister wieder eine Österreicherin die große Kristallkugel in den Händen hält. Dafür spricht die Überform der beiden sowie das Fehlen starker Gegnerinnen. Dagegen, dass die Ziele andere sind, obwohl Hosp und Schild alle drei Speed-Bewerbe in Kanada fahren sollen. "Ihre Zielsetzung ist prinzipiell Riesentorlauf und Slalom. Die Schweizerinnen hinterliessen in Lake Louise im ersten Training einen guten Eindruck. Martina Schild und Ella Alpiger (Nummer 40) belegten die Ränge 8 und 9. Nadia Styger wurde 11., Monika Dumermuth 13. Die deutschen Ski-Damen sind beim ersten Training der Weltspitze deutlich hinterher gefahren. Gina Stechert kam in 1:56,80 Minuten als beste DSV-Starterin auf den 32. Rang. Die Oberstdorferin hatte damit 2,39 Sekunden Rückstand auf die Trainingsschnellste.

Saison 2005/06- Rennen 2
Kildow gewinnt 2. Lake Louise Abfahrt

Lindsey C. Kildow aus den USA gewinnt den Hunderstelkrimi in Lake Louise! Die 21-Jährige aus Vail hatte vor einem Jahr gleichenorts ihren ersten und bisher einzigen Weltcup-Sieg verbuchen können. Auf dem zweiten Platz folgt, mit einem Rückstand von 3/100 die Schweizerin Sylviane Berthod. Die Schweizerin Berthod, die im vergangenen Winter nie besser als Sechste war, liess auf ihrer Fahrt die Ski optimal laufen und sorgte im neunten Saisonrennen für den ersten Podestplatz von Swiss-Ski. Berthods letzter Auftritt auf dem Podium datierte vom 10. März 2004, als sie in der Abfahrt von Sestriere ebenfalls Zweite wurde. Rang 3 sicherte sich die sichtlich zufrieden wirkende Österreicherin Michael Dorfmeister (12/100). Dorfmeister nach dem Rennen: "Zwei Mal Podium in zwei Rennen, das ist ein Traum!". Mit diesem 3. Platz übernahm die Niederösterreicherin nach drei Bewerben die Führung im Geamtweltcup. Um einen Wimperschlag am Potest vorbei und damit auf dem undankbaren 4 Rang landete mit Alexandra Meissnitzer (18/100) ein weitere ÖSV Fahrerin gefolgt von ihren Teamkolleginnen Renate Götschl (5. - 20/100) und Brigitte Obermoser (6. – 50/100). Die Siegerin des Vortages Elena Fanchini aus Italien musste sich heute mit Rang 7 begnügen. Für die Überraschung des Tages sorgte die US Amerikanerin Stacey J. Cook die sich mit Startnummer 51 auf den 8. Rang vorschob. Erfreulich die Comebacks von Maria Riesch aus Deutschland auf Platz 9 und der Schweizerin Fränzi Aufdenblatten die sich nach langer Durststrecke auf Rang 10 (zeitgleich mit der Österreicherin Karin Blaser) in der Weltspitze zurückmeldete. Aus Südtiroler Sicht konnte man mit dem Rennen nicht zufrieden sein. Die 33-jährige Grödnerin Isolde Kostner belegte als beste Südtirolerin den enttäuschenden 33. Platz. Nur fünf Hundertstel dahinter landete die Schnalserin Angelika Grüner auf den 35. Platz.


Lindsey C. Kildow hat gut Lachen - Platz 1 beim Hundertstel Krimi


3 Hundertstel Sekunden fehlten zum Sieg: Sylviane Berhod


Wieder einmal beste ÖSV Läuferin: Michaela Dorfmeister auf Rang 3


Unglaublich: 18/100 Rückstand auf Platz 1 und dann nur Rang 4

Saison2005/06 - Rennen 1
Elena Fanchini mit Premieren-Sieg

Die 19-Jährige Elena Fanchini feierte in Lake Louise ihren ersten Weltcupsieg! Nachdem die Italienerin bei der WM 2005 in Bormio sensationell Zweite in der Abfahrt wurde konnte sie auch heute, beim ersten Abfahrtslauf der Saison 2005/06, für eine Riesenüberraschung sorgen. Auf den Rängen zwei und drei folgten die Österreicherinnen Michaela Dorfmeister vor ihrer Teamkollegin Alexandra Meissnitzer. Für eine weitere Überraschung im Österreicherlager sorgte Ingrid Rumpfhuber die mit hoher Startnummer noch auf Rang sieben vorfuhr. Elisabeth Görgl als starke Elfte, Karin Blaser auf Platz 15, einen Rang vor Renate Götschl, rundeten das gute Ergebnis des ÖSV Teams ab. Nadia Styger (6.) und Sylviane Berthod (8.) haben für ein beachtenswertes Resultat der Schweizerinnen gesorgt. Carmen Casanova wurde als 23. drittbeste aus dem Swiss-Team. Eine schwere Schlappe mussten die DSV Läuferin einstecken. Isabelle Huber wurde als beste deutsche Läuferin 20. Maria Riesch (Partenkirchen) kam bei ihrer ersten Weltcup-Abfahrt nach dem Kreuzbandriss vor knapp elf Monaten mit 2,44 Sekunden Rückstand nur auf Rang 34. Petra Haltmayr (3,05 Sek.) landete abgeschlagen auf Rang 41, Stefanie Stemmer schied nach einem Fahrfehler aus. Nach dem schweren Sturz der mit Nummer 18 gestarteten Lucia Recchia musste das Rennen für mehr als eine halbe Stunde unterbrochen werden. Die Italienerin durchbrach die Fangnetze und musste mit dem Helikopter abtransportiert werden. Recchia erlitt nach ersten Auskünften von italienischen Betreuern keine schweren Verletzungen und musste nur zur Beobachtung ins Spital. Am Samstag findet in Lake Louise wiederum eine Abfahrt statt, am Sonntag wird der erste Super-G des Winters ausgetragen.


Nadia Fanchini (14.) freut sich mit Ihrer Schwester Elena über Platz 1


Michaela Dorfmeister: Um 10/100 Sekunden am Sieg vorbei


Platz 3 - Alexandra Meissnitzer: Aufwind in der Olympiasaison


Renate Götschl: Es war kalt in Lake Louise - Nur Platz 17

Der Blick zurück - Saison 2004/05
Sensationssieg durch Lindsey C. Kildow !   

Die sympathische US Amerikanerin Lindsey C. Kildow feierte in Lake Louise einen Sensationssieg vor der Französin Carole Montillet und der Drittplazierten DSV Läuferin Hilde Gerg. Als beste Österreicherin landete Michaela Dorfmeister (+0,28) unmittelbar vor Renate Götschl (+0,75) auf Platz vier. Damit wartet der ÖSV nach fünf Saisonrennen bei den Damen noch immer auf einen Podestplatz. Petra Haltmayr aus Rettenberg schaffte bei schwierigen Bedingungen einen hervorragenden sechsten Rang. Nicht einmal 90 Minuten nach dem historischen Abfahrts- Doppelerfolg ihrer Teamkollegen Bode Miller und Daron Rahlves in Beaver Creek gewann die 20-Jährige aus Vail überraschend den Damen-Speed-Auftakt in Lake Louise. Kildow stand im letzten Jahr als Dritte in Cortina schon auf dem Podest. Zweimal gewann sie bei Junioren-Weltmeisterschaften die Silbermedaille. "Ich hatte sicherlich auch Glück, denn ich hatte gute Sicht und wenig Wind. Trotzdem bin ich glücklich, dass ich gewonnen habe", lautete der Kommentar von Kildow. Renate Götschl rätselte dagegen, wo sie die dreiviertel Sekunde verloren hatte. "Ich habe wahrscheinlich kontinuierlich verloren, bin wohl zu schön gefahren", erklärte die Steirerin. "Ich muss mir die Fahrt genau auf Video anschauen." Die Plätze 1 bis 10 verteilten sich wie folgt: 1. Lindsey Kildow (USA) 1:23,44. 2. Caroline Montillet-Carles (FRA) 0,19 zurück. 3. Hilde Gerg (GER) 0,25. 4. Michaela Dorfmeister (AUT) 0,28. 5. Renate Götschl (AUT) 0,75. 6. Petra Haltmayr (GER) 0,78. 7. Sylviane Berthod (SUI) 0,82. 8. Isolde Kostner (ITA) 0,84. 9. Caroline Lalive (USA) 1,02. 10. Fränzi Aufdenblatten (SUI) 1,06.


1.Platz: Lindsey Kildow

2. Platz: Caroline Montillet-Carles

 3. Platz: Hilde Gerg

4. Platz: Michaela Dorfmeister

5. Platz: Renate Götschl 

6. Platz: Petra Haltmayr

Der Blick zurück - Saison 2003/04 - Rennen 1
Carole Montillet gewinnt erste Damenabfahrt der Saison 2003/04 
Hilde Gerg sensationelle Zweite
   


Platz 1: Carole Montillet

Platz 2: Hilde Gerg

Carole Montillet hat im US-amerikanischen Lake Louise bei der ersten Damen-Abfahrt in diesem Winter ihren Sieg aus dem letzten Jahr wiederholt. Die Französin fuhr auf dem "Bob-Kurs" mit 1:34,03 Bestzeit. Einen sensationellen zweiten Platz belegte die Deutsche Hilde Gerg. Die 28-Jährige, die sich im letzten Jahr ausgerechnet in Lake Louise eine schwere Knieverletzung zuzog, war bei ihrem ersten Rennen in dieser Saison mit 1:34,19 nur 16 Hundertstel langsamer als Montillet. "Ich bin super froh über das Ergebnis. Das ist einfach spitze", strahlte Gerg nach dem Rennen. Dritte wurde die Lokalmatadorin Kirsten Clark (+30). Sylviane Berthod aus der Schweiz fuhr überaschend auf Rang vier. Daniela Ceccarelli wurde fünfte, Catherine Borghi (Schweiz) sechst. Beste Österreicherin war Andrea Meissnitzer mit Platz sieben. Die Trainingsschnellste, Maria Riesch, muste sich letztlich mit dem achten Rang begnügen. Neunte wurde Ingrind Rumpfhuber (Österreich) vor der Amerikanerin Caroline Lalive. Die Platzierungen der anderen deutschen Starterinnen: Isabelle Huber (16.), Martina Ertl (35.), Regina Häusl (43.), Petra Haltmyr (45.). Stefanie Stenmmer schied nach hervorragender Zwischenzeit aus.

Platz 3: Kirsten Clark

Platz 4: Silvia Berthod

Der Blick zurück - Saison 2003/04 - Rennen 2
Carole Montillet gewinnt auch zweite Abfahrt in Lake Louis
Österreichische Fahrerinnen melden sich eindrucksvoll zurück


Platz 1: Carole Montillet

Platz 2: Michaela Dorfmeister

Carole Montillet aus Frankreich gewann auch die zweite Weltcupabfahrt in Lake Louis. Genauso wie bereits gestern fuhr die Französin besonderes in der unteren Streckenhälfte ein fantastisches Rennen und siegte trotz Rückstand bei der Zwischenzeit noch mit einem Vorsprung von 12 Hunderstel Sekunden vor der Österreicherin Michaela Dorfmeister und deren Teamkollegin Renate Götschl ( Rückstand +0.23 - Platz 3 ). Auf dem 4. Rang folgte Emily Brydon aus Kanada (+0.69 - 4 ) vor der besten DSV Läuferin Hilde Gerg (+0.84 - 5.). Auf dem 6.Platz folgte die "Sensation des Rennens". Mit Startnummer 53 fährt die Italienerin Barbara Kleon noch ganz nach vorne und teilt sich Rang 6 zeitgleich mit Alexandra Meissnitzer ( AUT - +0.97 - 6.). Auf den Plätzen 8 bis 10 qualifizierten sich Caterine Borghi als beste Schweizerin ( SUI - +1.07 - 8.), Maria Riesch (GER - +1.08 - 9.) und Ingrid Rumpfhuber ( AUT - +1.09 - 10.).


Platz 3: Renate Götschl

Platz 4: Emily Brydon

Der Blick zurück - Saison 2002/03 - Rennen 1
Hilde Gerg gewinnt Abfahrt in Lake Louise !

Bereits ihren zweiten Weltcupsieg in der Saison 2002/03 feierte Hilde Gerg bei der ersten Weltcupabfahrt in Lake Louise. Gerg verwies die französische Olympiasiegerin Carole Montillet und Kirsten Clark aus den Vereinigten Staaten auf die Ränge zwei und drei ! Auf den Plätzen 4 bis 8 folgen, Caroline Lalive (USA), Alexandra Meissnitzer (AUT), Corinne Rey-Bellet (SUI), Renate Götschl (AUT) und Martina Ertl die wieder wichtige Weltcuppunkte sammeln konnte. Auch Isabelle Huber als 14. und Regina Häusl auf Rang 17 besserten ihr Weltcuppunktekonto auf. Noch nicht in gewohnter Form präsentierte sich Petra Haltmayr, die mit einem Rückstand von 3,43 Sekunden nur Platz 40 belegte. Das größte deutsche Nachwuchstalent Maria Riesch stürzte, blieb jedoch unverletzt.


  

  

  

MONTILLET

 GERG

 CLARK

Der Blick zurück - Saison 2002/03 - Rennen 2
Carole Montillet gewinnt 2. Abfahrt von Lake Louise
Hilde Gergs "Siegesserie" nach Sturz gerissen. 
Toller elfter Platz für Maria Riesch. 

Die Olympiasiegerin 2002, Carole Montillet hat endlich auch ihre erste Weltcupabfahrt gewonnen. Auf den Rängen zwei und drei folgen die Schweizerin Corinne Rey-Bellet und Renate Götschl aus Österreich, die in Lake Louis nach Platz sieben beim gestrigen Rennen und dem heutigen  Podestplatz ein mehr als gelungenes Comeback feierte. Auf den Rängen 4 bis 8 folgten, Michaela Dorfmeister (AUT), Kirsten Clark (USA), Sylviane Berthod (SUI), Tamara Müller (SUI) und Ingrid Jacquemod (FRA). Die Siegerin der gestrigen Abfahrt Hilde Gerg ist nach einem "Rutscher" ausgeschieden. Erfreulich für den DSV war das sehr gute Abschneiden von Maria Riesch die auf den 11. Platz fuhr. Die weiteren Platzierungen der deutschen Damen, Regina Häusl (13.), Isabelle Huber (16.), Martina Ertl (17.) und Petra Haltmayr (32.).


 

 

 

 REY BELLET

 MONTILLET

 GOETSCHL

Der Blick zurück - Saison 2001/02 - Rennen 1
Lake Louis, 29.11.2001
Isolde Kostner gewinnt 1. Weltcup Abfahrt
DSV Team entäuscht in Lake Louis

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Isolde Kostner gewinnt die 1. Weltcup Abfahrt der Saison 2001/02 in Lake Louis. Mit einem Vorsprung von 33 Hundertstel Sekunden fuhr die sympathische Südtirolerin, vor Michaela Dorfmeister aus Österreich über die Ziellinie. Rang 3 konnte die Schweizerin Corinne Rey-Bellet, mit einem Rückstand von 51 Hundertstel Sekunden auf die Siegerin, für sich verbuchen. Enttäuschend das Abschneiden des deutschen Teams. Regina Häusel und Martina Ertl schieden nach Torfehlern aus. Nur Hilde Gerg als Neunte und  Isabelle Huber auf Platz 22 konnten mit Ihrer Leistung zufrieden sein. Von Petra Haltmayr auf Platz 28, Sybille Brauner auf Rang 32 sowie Alexandra Grauvogel (39.) sollte man im Laufe der Saison bessere Leistungen erwarten können.

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Nach bester Zwischenzeit

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Platz 9 für Hilde Gerg

 

Der Blick zurück - Saison 2001/02 - Rennen 2
Lake Louis, 30.11.2001
Isolde Kostner fährt zweiten Sieg ein
Gerg mit Rang 7 beste Deutsche
Häusl mit bester Zwischenzeit gestürzt

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Isolde Kostner war in Lake Louis einfach nicht zuschlagen. Die Italienerin gewann auch die zweite Weltcupabfahrt der Saison 2001/02 in den USA. Auf Rang zwei folgte mit einem Rückstand von nur 6 Hunderstel Sekunden die Schweizerin Sylviane Berthod vor Michaela Dorfmeister aus Österreich ( Rückstand auf Kostner 22 Hunderstel Sekunden ). Beste deutsche war wiederum Hilde Gerg die mit einer beherzten Fahrt auf einen hervorragenden Rang 7 landete. Pech für Regina Häusl die mit Zwischenbestzeit stürzte jedoch unverletzt blieb. Die Leistungen von Sibylle Brauner (Platz 15) und Isabelle Huber (Platz 24) lässt für die Zukunft hoffen. Nicht zufrieden können Martina Ertl (Platz 30) und Petra Haltmayr (Platz 33) sein. Die beiden Aushängeschilder der letzten Saison sind immer noch auf der Suche nach ihrer Form.

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Sturz nach Zwischenbestzeit
 

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Platz 7 und beste Deutsche
 

 

 

 









 

 

 

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