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Lindsey Kildow gewinnt 2. Abfahrt in Val d’Isere

Das französische Val d’Isere war am heutigen Mittwoch fest in US-amerikanischer Hand! Nach dem Erfolg von Julia Mancuso in der ersten Abfahrt am Dienstag, holt sich Landsfrau Lindsey Kildow den Sieg in der Zweiten Weltcupabfahrt in Val d’Isere. Kildow zeigte eine nahezu fehlerlosen Fahrt und lag im Ziel 1,24 Sekunden vor ihrer Landsfrau Julia Mancuso. "Ich wollte einfach nur besser fahren als am Dienstag, denn da habe ich viele dumme Fehler gemacht", erklärte die 22-Jährige aus Vail, die das einzige Training in Val d'Isere nicht beendet hatte und in der ersten Abfahrt Dritte gewesen war. Den dritten Platz auf dem Siegespodest sicherte sich die Schwedin Anja Pärson (+1,44). Die Österreicherin Renate Götschl mußte sich nach einem durchwachsenen Lauf mit Rang 4 begnügen. Allerdings reichte das Steirerin um erstmals seit Januar 2005 die Führung in der Weltcup-Gesamtwertung zu übernehmen. "Ich muss froh sein, mit so vielen schweren Fehlern überhaupt so weit vorne zu sein." Zu ihrer Gesamtweltcup-Führung meinte sie: "Ein schönes Zwischendurch-Zuckerl, aber das wird am Donnerstag schon wieder anders sein." Alexandra Meissnitzer landet, wie schon am Vortag auf Rang sechs. Andrea Fischbacher verbesserte sich gegenüber dem Vortags um 2 Ränge auf den 8.Platz. Für das Highlight aus Schweizer Sicht hat wiederum Dominique Gisin gesorgt. Die junge Newcomerin fuhr mit der Startnummer 38 auf den neunten Rang und bestätige damit ihre starke Leistung vom Vortag. Eher enttäuschend agierten dagegen die arrivierten Fahrerinnen. Nadia Styger klassierte sich auf Platz elf, Catherine Berthod wurde 14. Als beste DSV Fahrerin plazierte sich Maria Riesch auf einen etwas enttäuschenden 26. Platz.

 
1. Lindsey Kildow USA 1:38,06


2. Julia Mancuso USA 1:39,30


3. Anja Pärson SWE 1:39,50


4. Renate Götschl AUT 1:39,57


5. Ingrid Jacquemod FRA 1:39,90


6. Alexandra Meissnitzer AUT 1:39,96


7. Kelly Vanderbeek CAN 1:40,03

  Pos.   Startnr.   Nation   Läufer/in Zeit  
  1   30   USA   Lindsey C. Kildow 1:38.06  
  2   26   USA   Julia Mancuso +1.24  
  3   28   SWE   Anja Pärson +1.44  
  4   29   AUT   Renate Götschl +1.51  
  5   13   FRA   Ingrid Jacquemod +1.84  
  6   27   AUT   Alexandra Meissnitzer +1.90  
  7   16   CAN   Kelly Vanderbeek +1.97  
  8   18   AUT   Andrea Fischbacher +2.18  
  9   38   SUI   Dominique Gisin +2.46  
  10   2   CAN   Emily Brydon +2.72  
  11   46   FRA   Marie Marchand-Arvier +2.76  
  12   23   SUI   Nadia Styger +2.83  
  13   9   USA   Kirsten L Clark +2.84  
  14   17   SWE   Nike Bent +2.86  
  15   10   SUI   Catherine Borghi +2.89  
  16   15   AUT   Nicole Hosp +2.92  
  17   25   SUI   Sylviane Berthod +2.96  
  18   21   AUT   Elisabeth Görgl +2.99  
      11   AUT   Ingrid Rumpfhuber +2.99  
  20   24   SUI   Fränzi Aufdenblatten +3.00  
      53   ESP   Carolina Ruiz Castillo +3.00  
  22   14   SUI   Martina Schild +3.02  
  23   34   SUI   Ella Alpiger +3.03  
  24   6   SUI   Monika Dumermuth +3.07  
      51   CAN   Britt Janyk +3.07  
  26   22   GER   Maria Riesch +3.21  
  27   33   FRA   Marion Rolland +3.24  
  28   19   ITA   Elena Fanchini +3.27  
  29   45   MON   Alexandra Coletti +3.31  
  30   43   AUT   Silvia Berger +3.32  
  31   40   AUT   Kathrin Wilhelm +3.37  
      5   ITA   Daniela Merighetti +3.37  
  33   1   CAN   Sherry Lawrence +3.41  
  34   39   ITA   Wendy Siorpaes +3.55  
  35   7   GER   Petra Haltmayr +3.63  
  36   50   SLO   Urska Rabic +3.64  
      56   ISL   Dagny Kristjansdottir +3.64  
  38   31   SUI   Rabea Grand +3.65  
  39   32   AUT   Katja Wirth +3.69  
  40   20   ITA   Lucia Recchia +3.73  
  41   41   FRA   Aurelie Revillet +3.78  
  42   54   ITA   Hilary Longhini +3.86  
  43   4   GBR   Chimene Alcott +3.88  
  44   8   SUI   Carmen Casanova +3.89  
  45   55   USA   Kaylin Richardson +3.97  
  46   12   USA   Stacey J. Cook +4.05  
  47   36   GER   Gina Stechert +4.07  
  48   44   ITA   Johanna Schnarf +4.44  
  49   35   SWE   Jeanette Hargin +4.63  
  50   3   SWE   Jessica Lindell-Vikarby +4.85  
  51   49   USA   Resi Stiegler +5.10  
  52   47   GER   Stefanie Stemmer +5.45  
  53   42   FRA   Magda Mattel +6.79  

 
 Ausfälle bei der 2. Abfahrt in Val d'Isere
 
  Startnr.   Nation   Läufer/in Grund  
  37   CAN   Shona Rubens DNS  
  48   ITA   Lucia Mazzotti Torfehler  
  52   FRA   Anne-Sophie Barthet DNS  

Übertragungszeiten:

LIVE: Mittwoch, 20.12.2006 - 10.15 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup in Val d'Isère (FRA)
Nachgeholter 4. Abfahrtslauf der Damen

LIVE: Mittwoch, 20.12.2006 - 10.25 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup in Val d'Isère (FRA)
Nachgeholter 4. Abfahrtslauf der Damen

LIVE: Mittwoch, 20.12.2006 - 10.30 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup in Val d'Isère (FRA)
Nachgeholter 4. Abfahrtslauf der Damen




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Das letzte Rennen - 1.Abfahrt in Val d'Isere am Dienstag
Mancuso gewinnt 1.Abfahrt von Val d’Isere

Julia Mancuso hat in Val d’Isere ihr erstes Rennen im alpinen Weltcup gewonnen. Die Riesenslalom-Olympiasiegerin aus den USA verwies am Dienstag bei der ersten von zwei Weltcup-Abfahrten im französischen Val d'Isère die Österreicherin Renate Götschl und die Amerikanerin Lindsey Kildow auf die Plätze zwei und drei. "Ich war ziemlich nervös, aber der Lauf war ausgezeichnet", versicherte die 22-Jährige, die sich in der Saisonpause nach ihrem Olympiasieg im Februar in Turin einer Hüftoperation hatte unterziehen müssen. "Ich erhole mich erst langsam davon, aber heute habe ich mich wirklich gut gefühlt", betonte die Kalifornierin, die auch ihrem Ex-Freund Steven Nyman dankte. Dieser hatte am Wochenende in der klassischen Abfahrt von Gröden ebenfalls seinen ersten Weltcup-Sieg gefeiert. "Das hat mich inspiriert", verriet Mancuso. Die beiden, die trotz ihrer Trennung noch immer sehr enge Freunde sind, hatten sich auf Hawaii auch einige Zeit gemeinsam auf die Saison vorbereitet. Als zweitbeste Österreicherin belegte Alexandra Meissnitzer Platz sechs, Andrea Fischbacher wurde Zehnte. Die Abfahrt bleibt damit die einzige Disziplin, in der die ÖSV-Damen in dieser Saison noch nicht gewonnen haben. Aus Schweizer Sicht überraschte die junge Dominique Gisin bei einer kompakten Teamleistung. Gisin fuhr mit Startnummer 41 auf Rang 9 und wurde damit beste Schweizerin. Dahinter taucht das Schweizer Kreuz regelmässig in der Rangliste auf. 11. Casanova, 12. Schild 13. Dumermuth und Berthod, 15. Borghi, 18. Alpiger, 19. Styger. Maria Riesch (Partenkirchen) verfehlte nach einem schweren Fahrfehler mit 2,84 Sekunden Rückstand eine Platzierung unter den ersten 20. Das Rennen war nach einem schweren Sturz von Nadia Fanchini vor den Topläuferinnen für mehr als eine Viertelstunde unterbrochen worden. Die Italienerin, die kurz das Bewusstsein verloren hatte, wurde mit dem Akja abtransportiert. Im Krankenhaus von Moutiers wurde ein zweifacher Bruch des Handgelenks und eine Gehirnerschütterung diagnostiziert. Weitere schwere Verletzungen blieben der 20-Jährigen nach Angaben des italienischen Verbandes aber erspart.

Das vorletzte Rennen - Die 2.Abfahrt von Lake Louise
Kildow gewinnt 2. Abfahrt von Lake Louise

Die US Amerikanerin Lindsey Kildow raste bei der 2. Abfahrt von Lake Louise zum Sieg und freute sich im Zielraum: „Es ist ein wahnsinniges Gefühl. Ich wollte unbedingt noch schneller fahren als gestern und hatte für heute große Ziele. Ich war sehr nervös - habe mir dann aber vorgenommen, nicht viel nachzudenken und so zu fahren, wie ich es kann." Dies setzte sie in beeindruckender Manier um. Kildow deklassiert den Rest der Weltklasse und gewann die 2. Damen-Abfahrt in Lake Louise souverän. Das US-Girl setzte sich in 1:48,84 Minuten klar vor der Steirerin Renate Götschl (+1,33) und der Schwedin Anja Pärson (1,72) durch. Beide hatten im oberen Teil einen schweren Fehler, die Bestzeit von Kildow hätten sie aber wohl auch ohne Patzer nicht geknackt. Über den zweiten Platz war die 31-Jährige österreichische Speedkönign hocherfreut: "Ich bin sehr glücklich, auf gestern hinauf war das ein schwerer Akt. Gestern bin ich brutal schlecht gefahren, aber heute ist der Ski mit mir gefahren. Der war perfekt. Ich musste schauen, dass ich hinten nachkomme." Mit Kampf, wie sie selbst sagte, rettete die im März am Knie operierte Pärson noch den Stockerlpatz: "Vielleicht hatte ich den großen Fehler oben, weil ich so schnell war. Doch unten habe ich gekämpft und bin so noch Dritte geworden." Die Schweizerin Nadia Styger klassierte sich auf dem vierten Rang und verpaßte somit knapp einen „Stockerlplatz“. Am Schluss fehlten der Schweizerin 1,86 Sekunden auf die Siegerin und 14 Hundertstel zum Podestplatz. Styger, die schon dreimal ein Super-G-Rennen gewinnen konnte, egalisierte mit dem 4. Platz ihr bestes Resultat in dieser Disziplin. Mit Sylviane Berthod (6.) und Fränzi Aufdenblatten (13.) klassierte sich zwei weitere Fahrerinnen aus dem Schweizer Team in den Top 15. Eine Talentprobe lieferte erneut die Österreicherin Andrea Fischbacher ab, die wie am Freitag auf Platz fünf fuhr. Alexandra Meissnitzer rundet als 8. die ausgezeichnete ÖSV-Performance ab. Die DSV Fahrerin Maria Riesch hat einen Tag nach ihrem Überraschungssieg den neunten Platz belegt. Die Partenkirchenerin hatte bei der zweiten Abfahrt nach langer Verletzungspause im Ziel einen Rückstand von 2,39 Sekunden auf die überlegene Siegerin.

Pärson Schnellste bei Abfahrtstraining in Val d’Isere

Die Schwedin Anja Pärson fuhr beim einzigen Training für die Abfahrt der Damen am Mittwoch in Val d’Isere die schnellste Zeit. Ihre Bestzeit wollte die Slalom-Olympiasiegerin nicht überbewerten. «Ich habe nichts riskiert und bin ganz einfach heruntergefahren wie wohl die meisten auch». Aber auch die Österreicherin Renate Götschl ist für die Abfahrten in Val d'Isere bestens gerüstet. Die Steirerin landet mit einem hauchdünnen Rückstand von 8 Hundertstel Sekunden auf Rang zwei. Hinter der zweifachen Saison-Super-G-Siegerin plazierte sich Andrea Fischbacher als zweitbeste Österreicherin auf Rang drei. Elisabeth Görgl als Sechste und Alexandra Meissnitzer auf Platz 10 landeten ebenfalls im Spitzenfeld. Die Vorjahres-Siegerin Lindsey Kildow (USA) hatte sich beim ersten Training noch sehr zurück gehalten und verlor über drei Sekunden auf Pärson. Petra Haltmayr hat sich dagegen in guter Form präsentiert. Die Rettenbergerin fuhr beim die fünftschnellste Zeit. Haltmayr, die in dieser Saison nicht richtig in Schwung kommt und beim Super-G nur Rang 23 belegte, war im Ziel 0,70 Sekunden langsamer als die Schwedin. Schnellste Schweizerinnen waren Nadia Styger als Siebente und Catherine Borghi als Neunte. Besonders Nadia Styger deutete mit ihrer Fahrt an, dass sie den enttäuschenden 18. Rang im Super-G auf der Reiteralm abgehakt hat. «Ich weiss, dass ich mehr kann. Das will ich hier zeigen», gibt sich die Schwyzerin selbstbewusst.

SAISON 2006/07 - 1.RENNEN
ERSTE ABFAHRT VOM DIENSTAG SIEHE OBEN

Saison 2005/06- Rennen 2
Lindsey C. Kildow gewinnt Chaosabfahrt in Val d’Isere

Schnee, Wind und immer wieder wechselnde Verhältnisse. Blindfahrten, Stürze, Unterbrechungen – kein Rennen für Skifreunde. Nach der Nummer 48 wurde es dann sogar vorzeitig beendet. Der Wind war zu stark geworden. Am besten kam die US Amerikanerin Lindsey C. Kildow mit den schlechten Vorgaben zurecht. Die 21-Jährige aus Vail konnte in Val d’Isere bereits ihren zweiten Abfahrtssieg in dieser Saison feiern. Rang zwei ging an ihrer Teamkollegin Caroline Lalive. "Ich habe im Restaurant gewartet und versucht, positiv zu bleiben. Es war wirklich schwierig, sich gedanklich nicht mit einem möglichen Abbruch zu beschäftigen." Für Kildows Landsfrau Lalive war der zweite Rang der erste Podestplatz seit 2001. "Vier Jahre sind eine lange Zeit. Es hat Zeiten gegeben, da habe ich mich gefragt, warum ich überhaupt weitermache. Aber dann wartet man auf bessere Tage und heute war so einer", jubelte die Amerikanerin. Über einen hervorragenden 3. Platz konnte sich wieder einmal die Österreicherin Alexandra Meissnitzer freuen. "Es war noch viel Neuschnee in der Piste drin und deshalb sehr schwierig. Außerdem war der Wind bei allen bei weitem nicht gleich", betonte Meissnitzer nach ihrem dritten Podestplatz im Olympia-Winter. "Aber wenn man schaut, wer auf dem Stockerl steht, dann ist das kein Zufall. Der Wind hat aber entschieden, ob man Erste oder Vierte geworden ist." Endlich auch wieder einmal ein Lichtblick im Lager des DSV. Petra Haltmayr (Rettenberg) schaffte mit ihrem 4. Rang die beste deutsche Platzierung und zugleich die Olympiaqualifikation. In der Gesamtwertung führt weiter die Niederösterreicherin Michaela Dorfmeister, die in Frankreich Achte wurde und damit nach vier Podestplatzierungen (Ränge zwei und drei in den Abfahrten in Lake Louise sowie drei/Lake Louise und zwei/Aspen im Super G) en suite ihr schlechtestes Saisonresultat in einem Speed-Rennen zur Kenntnis nehmen musste. „Ich bin froh, dass ich gesund im Ziel bin. Das Rennen hätte man nicht starten dürfen, denn man will ja gleiche Verhältnisse für alle haben", übte Dorfmeister berechtigte Kritik an der Rennleitung. Als beste Schweizerin belegte Fränzi Aufdenblatten Platz 9. Als Zwölfte war auch Catherine Borghi so gut klassiert wie seit fast zwei Jahren nicht mehr. Ein weiteres Topergebnis hatte Nadia Styger vor Augen. Die Siegerin des Super-G in Aspen war bei der ersten Zwischenzeit 22 Hundertstel schneller unterwegs als Lindsey Kildow, fuhr dann aber an einem Tor vorbei. Stellte sich am Ende des Chaosrennen nur noch die Frage, was passiert mit der außergewöhnlichen Siegesprämie – einer Kuh ? "Ich werde sicher kein Barbecue veranstalten. Eigentlich wollte ich sie Maria Riesch anvertrauen, aber ein FIS-Mann will nun für die Kuh sorgen", erklärte die Siegerin.

Der Blick zurück - Saison 2004/05
 

Auch zweite Damenabfahrt in Val d'Isere abgesagt !

Unverrichteter Dinge mussten die Skiweltcup Damen Vald d'Isere Richtung St. Moitz verlassen. Neuschnee und Wind verhinderten auch die Ausführung der zweiten Abfahrt der Damen in Val d'Isere. Wann und wo das heutige Rennen nachgeholt wird steht noch nicht fest.

 

 

 









 

 

 

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