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Cuche gewinnt Abfahrt in Kvitfjell

Der Schweizer Skirennfahrer Didier Cuche hat die Weltcup-Abfahrt im norwegischen Kvitfjell gewonnen und sich damit auch die Disziplinenwertung gesichert. «Es war höchste Zeit, dass wir die Abfahrtskugel wieder einmal holten», freute sich Trainer Franz Heinzer und beglückwünschte seinen Nachfolger. Heinzer hatte diese Trophäe als letzter Schweizer Abfahrer vor 14 Jahren erobert. 2003 gewann Mike von Grünigen im Riesenslalom die letzte Disziplinenwertung für Swiss-Ski. Nun entführt Cuche die insgesamt 27. kleine Männer-Kugel in die Schweiz. Cuche wahrte auch seine mini Chance auf den Gesamtweltcup: Leader Benni Raich (AUT) und Verfolger Aksel Lund Svindal (NOR) büssten als 21. respektive 11. in der Abfahrt Terrain gegenüber dem auf Rang 3 liegenden Schweizer ein. Zur Situation im Gesamtweltcup sagte Raich: "Der Vorsprung von über 100 Punkten ist zufrieden stellend. Aufpassen muss man ein bisschen auf Cuche", warnte er. Von dem kam gleich die Kampfansage. "Benni ist in den technischen Disziplinen so stark, es wird schwer, ihn zu kriegen. Aber wer weiß? Ich gebe bis zum letzten Rennen nicht auf." In einem wegen Nebels zunächst verschobenem und dann über anderthalb Stunden unterbrochenem Rennen sorgte Cuche für den erster Schweizer Abfahrtssieg seit drei Jahren. Mit einem Rückstand von 0,06 Sekunden fuhr der Kanadier Erik Guay auf Platz zwei vor dem Liechtensteiner Marco Büchel. Walchhofer verhinderte als Vierter und bester Österreicher ein ÖSV-Debakel in einem allerdings etwas fragwürdigen Rennen. "Angesichts der Verhältnisse muss ich zufrieden sein, erstmals waren hohe Nummern ein Vorteil. Von den Schmerzen her war es okay, besser als in den vergangenen Tagen", sagte Walchhofer. Fritz Strobl wurde 13., der Ablauf des Renntages war auch nicht nach seinem Geschmack: "Man hätte mit dem Start länger zuwarten sollen, so war das für die ersten Nummern nicht fair", sagte er. Viele Rennläufer hatten am frühen Nachmittag nicht mehr mit einer Abfahrt gerechnet. Die weiteren Österreicher landeten im geschlagenen Feld, Georg Streitberger wurde 17., Raich und Christoph Gruber ex aequo 21., Hans Grugger 27., Mario Scheiber 28. und Hermann Maier 30., was einen mickrigen Weltcup-Punkt bedeutete.


1. Didier Cuche SUI 1:28,51


2. Erik Guay CAN 1:28,57


3. Marco Büchel LIE 1:28,80


4. Michael Walchhofer AUT 1:28,84


5. Peter Fill ITA 1:28,94


7. Bruno Kernen SUI 1:29,25
. Didier Defago SUI 1:29,25

  Pos.   Startnr.   Nation   Läufer/in Zeit  
  1   30   SUI   Didier Cuche 1:28.51  
  2   27   CAN   Erik Guay +0.06  
  3   29   LIE   Marco Büchel +0.29  
  4   28   AUT   Michael Walchhofer +0.33  
  5   26   ITA   Peter Fill +0.43  
  6   37   FRA   Johan Clarey +0.69  
  7   13   SUI   Didier Defago +0.74  
      19   SUI   Bruno Kernen +0.74  
  9   46   ITA   Werner Heel +0.76  
  10   61   NOR   Lars Myhre +0.79  
  11   23   NOR   Aksel Lund Svindal +0.83  
  12   48   CAN   Jeffrey Frisch +0.91  
  13   21   AUT   Fritz Strobl +0.92  
  14   31   SUI   Silvan Zurbriggen +0.94  
  15   25   USA   Bode Miller +0.95  
  16   55   SWE   Hans Olsson +0.99  
  17   39   AUT   Georg Streitberger +1.02  
  18   58   FRA   Cyril Nocenti +1.09  
  19   44   CAN   John Kucera +1.19  
  20   40   SLO   Rok Perko +1.24  
  21   32   AUT   Benjamin Raich +1.30  
      14   AUT   Christoph Gruber +1.30  
  23   18   SUI   Ambrosi Hoffmann +1.36  
  24   56   GER   Johannes Stehle +1.37  
  25   42   GBR   Finlay Mickel +1.38  
  26   47   ITA   Christof Innerhofer +1.40  
  27   12   AUT   Hans Grugger +1.48  
  28   22   AUT   Mario Scheiber +1.49  
  29   54   ITA   Silvano Varettoni +1.50  
  30   15   AUT   Hermann Maier +1.57  
  31   24   SLO   Andrej Jerman +1.61  
  32   41   GER   Stephan Keppler +1.64  
  33   35   FRA   Adrien Theaux +1.68  
  34   20   CAN   Manuel Osborne +1.71  
  35   33   CAN   Francois Bourque +1.76  
  36   62   CRO   Natko Zrncic-Dim +1.78  
  37   38   AUT   Romed Baumann +1.80  
  38   49   USA   Erik Fisher +1.82  
  39   16   FRA   Pierre-Emmanuel Dalcin +1.83  
  40   34   SUI   Daniel Albrecht +1.89  
  41   36   ITA   Walter Girardi +1.93  
  42   17   USA   Steven Nyman +1.99  
  43   60   ITA   Michael Gufler +2.06  
  44   63   CZE   Petr Zahrobsky +2.10  
  45   50   SUI   Konrad Hari +2.13  
  46   5   USA   Marco Sullivan +2.16  
  47   59   SWE   Niklas Rainer +2.32  
  48   3   SWE   Patrick Järbyn +2.46  
  49   52   NOR   Bjarne Solbakken +2.53  
  50   43   USA   Justin Johnson +2.67  
  51   64   NOR   Petter Brenna +2.71  
  52   8   ITA   Kurt Sulzenbacher +2.83  
  53   11   AUT   Klaus Kröll +2.85  
  54   45   ITA   Alessandro Fattori +2.98  
  55   1   USA   Scott Macartney +3.09  
  56   4   SUI   Tobias Grünenfelder +3.31  
  57   2   FRA   Marc Bottollier-Lasquin +3.50  
  58   6   FRA   Yannick Bertrand +3.62  
  59   7   CAN   Jan Hudec +3.87  
 
 Ausfälle bei der Herren Abfahrt in Kvitfjell
 
  Startnr.   Nation   Läufer/in Grund  
  9   ITA   Patrick Staudacher DNS  
  53   FRA   David Poisson Sturz  
  57   CAN   Gareth Sine DNS  
  10   AUT   Andreas Buder Torfehler  
  51   SUI   Beni Hofer Sturz  

Übertragungszeiten:

LIVE: Samstag, 11.03.2007 - 11.15 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup in Kvitfjell (NOR)
11. Abfahrtslauf der Herren

LIVE: Samstag, 11.03.2007 - 11.25 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup in Kvitfjell (NOR)
11. Abfahrtslauf der Herren

LIVE: Samstag, 11.03.2007 - 11.30 Uhr - Eurosport 2
Ski Alpin: FIS Weltcup in Kvitfjell (NOR)
11. Abfahrtslauf der Herren




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DAS LETZTE RENNEN - Die 2. Abfahrt in Garmisch 2007 - Samstag
Erik Guay gewinnt in Garmisch

Der Kanadier Erik Guay hat die zweite Abfahrt beim alpinen Ski-Weltcup in Garmisch-Partenkirchen gewonnen. Knapp 24 Stunden nach seinem dritten Rang setzte sich der 25-Jährige vor dem Vortagessieger Andrej Jerman aus Slowenien durch. Guay hatte in 1:56,80 Minuten einen Vorsprung von 0,50 Sekunden. Dritter bei frühlingshaften Temperaturen auf der Kandahar wurde der Schweizer Didier Cuche, der seine Führung im Abfahrts-Weltcup ausbaute. Als Konkurrenten um den Abfahrts-Weltcup verbleiben nur noch Marco Büchel und Peter Fill, beide liegen mehr als hundert Punkte zurück. Bode Miller und Michael Walchhofer starteten erst gar nicht. Mario Scheiber kam als zweiter Österreicher unter die Top Ten und konnte sein schlechtes Resultat aus der ersten Abfahrt, als er nur 25. wurde, mit Rang neun verbesseren. Hans Grugger verpatzte diesmal seine Fahrt und kam nach schweren Fehlern über Rang 22 nicht hinaus. Abermals nicht nach Wunsch verlief das Rennen für Hermann Maier, der mit über zwei Sekunden Rückstand nur 24. wurde.


1. Erik Guay CAN 1:56,80


2. Andrej Jerman SLO 1:57,30


3. Didier Cuche SUI 1:57,33


4. Christoph Gruber AUT 1:57,37


5. Jan Hudec CAN 1:57,42


6. Tobias Grünenfleder SUI 1:57,60


7. Manuel Osborne-Paradis CAN 1:57,66

  

Kommt Raich in Fahrt?

In den Speed-Rennen in Kvitfjell könnte am Wochenende im Heimatland von Raichs norwegischem Konkurrenten Aksel Lund Svindal (117 Zähler zurück) eine erste Vorentscheidung im Kampf um den Gesamtweltcup fallen, bevor kommende Woche beim Finale in Lenzerheide die Große Kristallkugel vergeben wird. In Abfahrt (Samstag) und Super-G (Sonntag) hat Raich in dieser Saison noch nicht restlos überzeugt. Lediglich im November in Lake Louise war der Doppelolympiasieger als Zehnter in die Top Ten gefahren. Auf dem "Olympiabakken" in Kvitfjell kann Raich aber auf zwei vierte Plätze von 2004 und 2005 verweisen. "Ich hoffe, dass ich jetzt endlich auch in den Speed-Rennen das zeigen kann, was ich mir für die Saison vorgenommen habe. Denn das könnten die entscheidenden Bewerbe sein", meinte der 29-jährige Tiroler. Für den Pitztaler ist der Kampf um die große Kristallkugel aber noch nicht entschieden. "117 Punkte sind schneller verloren, als man denkt. Wenn ich ausfalle und Svindal gewinnt, ist wieder alles offen." Die Erwartungen vor der Abfahrt am Samstag setzte Raich selbst hoch an: "Ein Platz unter den Top Ten ist das Ziel, ich will die Leistung von heute einfach wiederholen." Svindal kam mit dem anhaltenden Selbstvertrauen von zwei Weltmeistertiteln aus Aare in seine Heimat. Dennoch sieht der 24-Jährige Raich im Kampf um die Gesamtweltcup im Vorteil: "Ich gebe nicht auf, aber die besseren Karten hat natürlich Benni." "Er hat die größere Chance, für mich ist es super, zu dieser Zeit überhaupt noch im Rennen zu sein", meinte der Norweger bescheiden. "Die Große Kristallkugel ist aber das Größte, das ein Skifahrer gewinnen kann - besser noch als eine Olympia-Medaille, weil man dann wirklich sagen kann, in dieser Saison der beste Fahrer der Welt gewesen zu sein.Ich freue mich über die Kristallkugel, die nach der heutigen Leistung natürlich auch Raich verdient hätte", meinte Svindal, nach dem er Marc Berthod am Freitag noch den Kombi-Weltcup weggeschnappt hatte. Lachender Dritter könnte gar der Schweizer Didier Cuche sein, der Schnellste in der Kombi-Abfahrt. Doch Cuche bleibt realistisch: "Meine Chancen auf den Gesamtweltcup sind trotzdem nur noch mathematisch", meinte der WM-Dritte im Riesentorlauf. Der 32-jährige Routinier kann sich in Kvitfjell bereits vorzeitig den Disziplinenweltcup in der Abfahrt sichern. 128 Punkte hat Cuche auf seinen Liechtensteiner Trainingskollegen Marco Büchel gut. Dabei hat der Schweizer in der laufenden Saison noch kein Rennen gewonnen, mit vier zweiten Plätzen aber die größte Konstanz bewiesen.

Hoffmann fährt Trainingsbestzeit in Kvitfjell

Ambrosi Hoffmann hat sich beim ersten und einzigen Abfahrtstraining im norwegischen Kvitfjell die Bestzeit gesichert. In 1:46,74 Minuten kam der Schweizer mit einem Vorsprung von 19 Hundertstelsekunden auf Marco Büchel aus Liechtenstein ins Ziel. Dritter wurde Christoph Gruber aus Österreich, der bereits 46 Hundertstelsekunden zurücklag. Hoffmann hatte bei der letzten Weltcup-Abfahrt von Kvitfjell 2005 auf dem Podest gestanden. Sein bestes Abfahrtsergebnis in diesem Winter war jedoch «nur» der 4. Rang in Wengen. Ein Jahr nach seinem Kreuzbandriss notierte er nun die dritte Trainingsbestzeit seiner Karriere nach Beaver Creek im Dezember 2002 und Chamonix 2004. Auf der weichen Piste von Kvitfjell setzte sich offensichtlich seine feine Fahrweise durch. «Ein bisschen kompakter wünsche ich mir die Piste für das Rennen aber schon noch», sagte der Davoser. Ebenfalls in bestechender Form zeigte sich Didier Cuche, der als als Trainings-Fünfter 0,55 Sekunden verlor. Cuche könnte am Samstag die kleine Weltcup-Kristallkugel für die Abfahrtswertung gewinnen. Ausserdem hat er noch Chancen auf den Gewinn des Gesamtweltcups, in dem er hinter Benjamin Raich (945 Punkte) und Aksel Lund Svindal (868) mit 788 Zählern im 3. Rang liegt. Am Ende könnte jeder einzelne Weltcup-Punkt eine Rolle spielen. Aus Sicht des ÖSV Teams markierte Hermann Maier als drittbester Österreicher hinter Christoph Gruber (Dritter) und Hans Grugger (Sechster) die siebentbeste Zeit, er hatte zuletzt ebenso wie Michael Walchhofer (14.) in Kranjska Gora pausiert. Die Deutschen Teilnehmer Stephan Keppler und Johannes Stehle belegten nur die Rängen 60 und 64. Es war das erste und einzige Training, da ein Warmwettereinbruch am Mittwoch eine Absage erzwungen hatte. Die Top 10 beim Abfahrtstraining in Kvitfjell: 1. Ambrosi Hoffmann (SUI) 1:46,74. 2. Marco Büchel (LIE) 0,19 zurück. 3. Christoph Gruber (AUT) 0,46. 4. Erik Guay (CAN) 0,51. 5. Didier Cuche (SUI) 0,55. 6. Hans Grugger (AUT) 0,56. 7. Hermann Maier (AUT) und Peter Fill (ITA) je 0,85. 9. Fritz Strobl (AUT) 0,89. 10. Pierre-Emmanuel Dalcin (FRA) 1,03.

Herren-Abfahrtstraining in Kvitfjell abgesagt

Ein Warmwettereinbruch hat am Mittwoch zur Absage des ersten Trainings für die Weltcup-Abfahrt der Herren in Kvitfjell geführt. Wegen der zu warmen Witterung gestaltete sich die Präparierung der Olympia-Piste sehr schwierig, weshalb die Rennjury den ersten Trainingslauf kurzfristig absagte. Damit wird es vor der Super-Kombination am Freitag und der Abfahrt am Samstag nur einen Trainingslauf am Donnerstag geben.

BLICK ZURÜCK - Saison 2004/05
Hermann Maier führt ÖSV-Doppelsieg in Kvitfjell an

Hermann Maier hat die Weltcup-Abfahrt im norwegischen Kvitfjell gewonnen. Der Österreicher kam beim 49. Weltcupsieg seiner Karriere mit 0,13 Sekunden Vorsprung vor seinem Landsmann Mario Schreiber (1:46,23) ins Ziel. Rang drei belegte Ambrosi Hoffmann aus der Schweiz (1:46,41). Doppel-Weltmeister Bode Miller wurde in 1:46,75 Minuten Vierter. Für Maier war es bereits der vierte Weltcup-Sieg in Kvitfjell nach Super-G 1999 und 2001 sowie Abfahrt 2001. Beim "Grossen Weltcup" um den Gesamtsieg baute Miller seinen Vorsprung auf Benjamin Raich (12.) von 29 auf 57 Punkte aus - spannend bleibts weiterhin. Theoretisch besitzt auch Hermann Maier, der seinen 49. Weltcupsieg feierte, noch eine minimale Siegeschance. Für Maier ist dieser Triumph ohnehin ein Jubiläum: Er feiert seinen 50. Weltcupsieg, weil er den Sieg von Val d'Isère 1997 mitrechnet. Jener war ihm aberkannt worden, weil er vor der "Roten Linie" seine Ski ausgezogen hatte. Pechvogel des Tages war der Österreicher Michael Walchhofer, er stürzte und konnte sich so nicht vorzeitig die kleine Kristallkugel für den Sieg in der Disziplinwertung sichern . Mit drei Klassierungen unter den ersten zehn boten die Schweizer die beste Mannschaftsleistung des Winters, trotz eines Sturzes des Trainingsbesten Bruno Kernen der zum Glück unverletzt blieb. Florian Eckert wurde als bester Deutscher 30. Kvitjfell bleibt auch nach dieser Abfahrt fest in rotweißroter Hand. 16mal wurden auf dieser Strecke bisher Abfahrten durchgeführt, acht davon von rotweißroten Läufern gewonnen. Die Erfolgs-Quote des ÖSV in dieser Saison ist eindrucksvoll! Maiers Sieg in der Kvitfjell-Abfahrt ist der 16. ÖSV-Saisonsieg im 31. Rennen! Mehr als die Hälfte der Rennen hat also ein rot-weiß-roter Athlet errungen! Am Sonntag steht noch ein Super G in Kvitjfell auf dem Programm. Danach gibt es nur noch das Weltcup-Finale in Lenzerheide.


1. Hermann Maier

2. Mario Scheiber

3. Ambrosi Hoffmann

4. Bode Miller

5. Daron Rahlves

6. Marco Büchel

BLICK ZURÜCK - Saison 2003/04
Eberharter rast zum Sieg in Kvitfjell ...

.. und schiebt dabei gleich die kleine Kugel für den Abfahrtsweltcup ein.
Stephan Eberharter konnte seinen Spaß am Schifahren und seine guten Leistungen der letzten Tage in Norwegen perfekt umsetzen und siegt mit hauchdünnem Vorsprung von 4 Hundertstel Sekunden auf seinen Zimmerkollegen Fritz Strobl. Auf Platz 3 folgt der Vorjahressieger aus Frankreich - Antoine Deneriaz (+0,36). Eberharter sichert sich mit seinem heutigen Sieg nicht nur den Abfahrtsweltcup, sondern scheint auch um die große Kugel noch mitreden zu wollen. Weltcupgesamtführender ist nach der Abfahrt in Kvitfjell Hermann Maier mit 1.105 Punkten, der heute nicht über Platz 9 hinauskam. Bode Miller (heute enttäuschender 26.) folgt auf Platz 2 mit 1.089 Punkten, dritter nun bereits Stephan Eberharter mit 1.061 Punkten und vierter Benjamin Raich (heute recht guter 17.) mit 1.013 Punkten. Die Spannung ist nun, zu Saisonende, kaum zu überbieten und egal wie der morgige Super-G ausgeht: die Entscheidung um den Gesamtweltcup wird definitiv erst beim Finale in Sestriere fallen!

Ergebnis im Überblick - ein buntgemischtes Nationenbild:
1. Stephan Eberharter (AUT) 1.43,41
2. Fritz Strobl (AUT) 1.43,45
3. Antoine Deneriaz (FRA) 1.43,77
4. Daron Rahlves (USA) 1.43,86
5. Hans Knauß (AUT) 1.43,89
6. Bjarne Solbakken (NOR) 1.44,11
7. Ambrosi Hoffmann (SUI) 1.44,14
8. Didier Cuche (SUI) 1.44,15
9. Hermann Maier (AUT) 1.44,27
10. Alessandro Fattori (ITA) 1.44,30

Aus dem Skiweltcup Austria Infopoint: M.Riedler


1. Stephan Eberharter (AUT)

2. Fritz Strobl (AUT)

3. Antoine Deneriaz (FRA)

4. Daron Rahlves (USA)

5. Hans Knauß (AUT)

6. Bjarne Solbakken (NOR)

7. Ambrosi Hoffmann (SUI)

8. Didier Cuche (SUI)

 

 










 

 

 

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