Büchel gewinnt Abfahrt in Lake Louise

Überraschungen in Lake Louise. Marco Büchel aus Lichtenstein gewann in einer Zeit von 1:50.72 Minuten die erste Abfahrt der Skiweltcupsaison 2006/07 und feierte, nach Garmisch (Super G) und Gröden (Abfahrt), den 3. Weltcupsieg seiner Karriere. Auch für Büchel, der mit einer angebrochenen Rippe ins Rennen ging, kam der Sieg etwas überraschend: „Am Start habe ich mir gedacht - häng dich einfach rein. Ein Top-10-Ergebnisse wäre super. Ich bin ins Ziel gekommen, da war es dann ganz still. Da hab ich mir gedacht: Ah, sch... gefahren. Und dann war da der Einser - unglaublich!“ Ganz nebenbei avancierte das Kraftpaket aus Balzers mit 35 Jahren und 21 Tagen zum ältesten Sieger der Weltcup-Geschichte und löschte damit den "Oldie-Rekord" des Tirolers Stephan Eberharter, der am 6. März 2004 18 Tage vor seinem 35. Geburtstag die Kvitfjell-Abfahrt gewonnen hatte, aus. Mit einem Rückstand von 5 Hundertstel Sekunden folgte auf Rang 2 der Kanadier Manuel Osborne vor dem Italiener Peter Fill (+0.14). Angesichts der Dominanz des ÖSV in den letzten Jahren ist dieses Ergebnisse eine Watsch'n. Kein Österreicher am Podest in Lake Louise - das gab es lange nicht mehr. Als Bester ÖSV Fahrer plazierte sich Hans Grugger auf Rang 4 vor dem Schweizer Didier Cuche. Auf den Rängen 6 und 7 folgten die beiden Österreicher Hermann Maier, der nach einer Nebenhöhlenentzündung nicht ganz fit ins Rennen ging und Klaus Kröll vor der nächsten Riesenüberraschung. Der Deutsche Stephan Keppler fuhr mit der hohen Startnummer 42 noch auf Rang 8 vor und verdrängte den Schweizer Bruno Kernen auf den 9. Platz. «Wir haben Büchel in den Trainings auch schon geschlagen. Das macht Mut für den weiteren Verlauf der Saison», meinte jedenfalls Bruno Kernen zur geschlossenen Leistung der Schweizer Equipe. Für den Abfahrtsweltcupsieger der letzen Saison, Michael Walchhofer reichte es zum Saisonstart nur für Platz 10. Weitere Weltcup-Punkte für den ÖSV holten auch Christoph Gruber (12.), Fritz Strobl (19.), Georg Streitberger (22.), Mario Scheiber (23.) und Romed Baumann (30.). Knapp Zähler verpassten hingegen Gesamtweltcup-Titelverteidiger Benjamin Raich (31.) und "Comebacker" Werner Franz (33.).


1. Marco Büchel LIE 1:50,72


2. Manuel Osborne-Paradis CAN 1:50,77


3. Peter Fill ITA 1:50,86


4. Hans Grugger AUT 1:51,11


5. Didier Cuche SUI 1:51,17


6. Hermann Maier AUT 1:51,38


7. Klaus Kröll AUT 1:51,51

Pos. Startnr. Nation Läufer/in Zeit
1 28 LIE Marco Büchel 1:50.72
2 4 CAN Manuel Osborne +0.05
3 16 ITA Peter Fill +0.14
4 17 AUT Hans Grugger +0.39
5 12 SUI Didier Cuche +0.45
6 26 AUT Hermann Maier +0.66
7 21 AUT Klaus Kröll +0.79
8 42 GER Stephan Keppler +0.90
9 25 SUI Bruno Kernen +0.94
10 30 AUT Michael Walchhofer +1.02
11 11 SUI Ambrosi Hoffmann +1.03
12 43 ITA Werner Heel +1.12
  10 AUT Christoph Gruber +1.12
14 51 CAN John Kucera +1.15
15 3 ITA Kurt Sulzenbacher +1.21
16 34 SWE Patrick Järbyn +1.26
17 61 CAN Jan Hudec +1.27
  7 USA Steven Nyman +1.27
19 29 AUT Fritz Strobl +1.28
20 9 SUI Tobias Grünenfelder +1.34
21 38 SUI Jürg Grünenfelder +1.38
22 35 AUT Georg Streitberger +1.42
23 22 CAN Erik Guay +1.47
  18 AUT Mario Scheiber +1.47
25 24 SUI Didier Defago +1.48
26 2 USA Marco Sullivan +1.51
27 45 SWE Hans Olsson +1.55
28 5 USA Scott Macartney +1.72
29 27 USA Bode Miller +1.76
30 33 AUT Romed Baumann +1.78
31 15 AUT Benjamin Raich +1.85
32 52 SUI Silvan Zurbriggen +1.92
33 14 CAN Francois Bourque +1.95
  19 AUT Werner Franz +1.95
35 8 GBR Finlay Mickel +1.98
36 57 CAN Gareth Sine +2.03
37 23 FRA Antoine Deneriaz +2.04
38 13 FRA Yannick Bertrand +2.13
39 37 FRA Marc Bottollier-Lasquin +2.17
40 47 SLO Andrej Jerman +2.18
41 39 USA Justin Johnson +2.24
42 49 CRO Ivica Kostelic +2.31
43 32 ITA Walter Girardi +2.37
44 48 FRA Johan Clarey +2.45
45 59 USA Kevin Francis +2.47
46 1 ITA Patrick Staudacher +2.51
47 20 NOR Aksel Lund Svindal +2.57
48 58 SUI Olivier Brand +2.64
  55 ITA Florian Eisath +2.64
50 50 ITA Roland Fischnaller +2.76
51 46 GER Johannes Stehle +2.90
52 56 CZE Ondrej Bank +2.94
53 6 FRA Pierre-Emmanuel Dalcin +3.06
54 41 AUS Craig Branch +3.11
55 31 FRA Adrien Theaux +3.13
56 40 FRA David Poisson +3.23
57 53 USA Christopher Beckmann +3.33
58 54 SUI Bernhard Matti +3.78
59 44 USA Bryon Friedman +4.04
60 62 ITA Davide Simoncelli +4.46

Übertragungszeiten:

LIVE: Samstag, 25.11.2006 - 19.15 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup in Lake Louise (CAN)
1. Abfahrtslauf der Herren

LIVE: Samstag, 25.11.2006 - 19.15 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup in Lake Louise (CAN)
1. Abfahrtslauf der Herren

LIVE: Samstag, 25.11.2006 - 19.20 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup in Lake Louise (CAN)
1. Abfahrtslauf der Herren




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Start nach Weltrangliste

Im Gegensatz zu den vergangenen Saisonen, als das Ergebnis des Abschlusstrainings für die Startreihenfolge herangezogen wurde, wird ab sofort nach der gestürzten Weltrangliste gestartet. Wer die Österreicher schlägt, gewinnt oft das Rennen. Seit nunmehr 17 Jahren sind die Rot-Weiss-Roten die unangefochtene Nummer 1 im alpinen Skisport. Von den letzten zwölf Speed-Rennen in Lake Louise (je 6x Abfahrt und Super-G) endeten neun mit einem Austria-Triumph. Die Topfavoriten heissen Michael Walchhofer, Hermann Maier und Fritz Strobl. Dass Benjamin Raich der ganz grosse Anwärter auf die grosse Kristallkugel ist, bezweifelt niemand. Der Sieger des Slaloms in Levi gehört mittlerweile auch in den Speed-Disziplinen zu den Sieges-Anwärtern.

ÖSV dominiert Abschluss-Training

Der Österreicher Andreas Buder erzielt vor seinen Teamkollegen Hans Grugger und Mario Scheiber beim Abschluß Training in Lake Louise Bestzeit. Trotzdem konnte sich der Niederösterreicher Buder nicht für das Abfahrtsteam, das am Samstag an den Start geht, qualifizieren da er Tags zuvor in der internen ÖSV-Qualifikation am Kärntner Werner Franz gescheitert war. "Trainingssieger" Buder äußerte sich trotz verpasster interner Qualifikation zurückhaltend: "Dass Werner fährt, ist okay, ich habe mich am Donnerstag in der Skiwahl vergriffen. Ich bin nicht enttäuscht, dass ich die Quali verpasst habe. Ich bin enttäuscht, dass ich nicht von Beginn an aufgestellt wurde." Hinter den Top 3 reihten sich mit Fritz Strobl und Christoph Gruber zwei weitere Österreicher ein. Bester nicht ÖSV-Läufer war der Franzose Yannick Bertrand auf dem 6. Rang. Im Spitzenfeld konnten sich auch die US-Boys Bode Miller (7.) und Steven Nyman (8.) plazieren. Abfahrts-Weltcupsieger Michael Walchhofer erreichte Rang 14., Hermann Maier zeigt sich verbessert und landet auf Rang 17. Benjamin Raich verzichtete auf Grund einer Erkältung ebenso auf einen Start wie Werner Franz, der wegen der äußerst schlechten Sichtverhältnisse passte. Im Gegensatz zu den vergangenen Saisonen, als das Ergebnis des Abschlusstrainings für die Startreihenfolge herangezogen wurde, wird ab sofort nach der gestürzten Weltrangliste gestartet.

Nyman im 2. Lake-Louise-Training vor Gruber

Der US-Amerikaner Steven Nyman war am Donnerstag im zweiten Training für die erste Weltcup-Abfahrt der Saison in Lake Louise der Schnellste. Der Tiroler Christoph Gruber fuhr die zweitbeste Zeit. Hinter dem drittplatzierten Schweden Patrik Järbyn folgten die drei Österreicher Klaus Kröll, Werner Franz und Michael Walchhofer auf den Rängen vier bis sechs. Bester Südtiroler Athlet war Kurt Sulzenbacher, der 15. wurde (1:51,54) und damit auch schnellster "Azzurro" war. Hermann Maiers Trainingsdebüt in Kanada verlief dagegen alles andere als wunschgemäß, der "Herminator" verlor 2,23 Sekunden auf Nyman. "Mir ist es von oben bis unten gar nicht gut gegangen", erzählte der an einer Nebenhöhlenentzündung leidende Salzburger, der auf das erste Training verzichtet hatte. "Die Kälte und die trockene Luft hier tun mir überhaupt nicht gut." Zu seinem Lauf meinte der sichtlich nach Luft ringende Maier nur: "Der war von oben bis unten schlecht." Im Gegensatz zum Vortag präsentierte sich die 3.040 Meter lange Olympiapiste von 1988 um vier Sekunden schneller, obwohl Neuschnee für eine einstündige Verschiebung des Trainingsstarts gesorgt hatte.

Hermann Maier muß um Start bangen

Ski-Superstar Hermann Maier muss um seinen Start bei der ersten Saisonabfahrt in Lake Louise am Samstag bangen, denn der Salzburger verpasste das erste Training. Riskant könnte sein Fehlen insofern sein, weil für die kommenden Tage heftiger Schneefall angesagt ist und die Durchführung der weiteren Trainingsläufe dadurch gefährdet ist. Ohne einen absolvierten Trainingslauf dürfte Maier beim Abfahrtsrennen am Samstag nicht starten. Das Vorgehen des ÖSV-Stars war allerdings zuvor mit den Trainern abgesprochen worden. Bis Freitag sind in Lake Louise Schneefälle angesagt, danach stürzen die Temperaturen laut Prognose in den Keller. Für Samstag wurden minus 27 Grad, für Sonntag gar minus 32 Grad vorhergesagt.

Gruber Schnellster im ersten Lake-Louise-Training

Christoph Gruber war am Mittwoch im ersten Training für die Weltcup-Abfahrt der Herren in Lake Louise (Kanada) in 1:54,27 Minuten eine hundertstel Sekunde vor Klaus Sulzenbacher (ITA) der schnellste Mann. Dem Schweizer Didier Cuche ist der Einstand mit seiner neuen Skimarke (Head) geglückt, er verlor als Dritter nur Sekundenbruchteile auf die Schnellsten.  Auch Bode Miller, der Ende des letzten Winters wie Cuche auf Head gewechselt hatte, erzielte als Vierter eine Spitzenzeit. Dagegen büssten Bruno Kernen und Didier Défago rund zwei Sekunden ein und landeten im Hintertreffen wie Vorjahressieger Fritz Strobl, Olympiasieger Antoine Dénériaz oder Abfahrts-Weltcupsieger Michael Walchhofer, die ihre Karten ebenfalls noch nicht aufgedeckt hatten. Weniger wichtig als die Zeiten waren an diesem Tag aber die Comebacks mehrerer ÖSV-Fahrer, allen voran Werner Franz sowie Klaus Kröll und Johann Grugger. Hermann Maier war (noch) nicht am Start, er befand sich auf der Anreise aus Los Angeles. Der 34-jährige Werner Franz, der im Vorjahr in Chile im Training beinahe ein Bein verloren hätte, verlor auf Gruber 2,55 Sekunden. Doch das spielte keine Rolle. "Ich bin glücklich, dass ich es geschafft habe. Es hat ja keiner mehr an meine Rückkehr geglaubt", freute sich der Kärntner, der in der ersten langen Abfahrt keine Schmerzen spürte. "Das Knie ist auch nicht das Problem, sondern eine Schiene am Schienbein, die sich immer wieder entzündet." Franz wollte das Donnerstag-Training absolvieren und dann gemeinsam mit Cheftrainer Toni Giger entscheiden, ob ein Start am Samstag auch Sinn mache. Die Top 10 Fahrer beim 1. Abfahrtstraining der Herren in Lake Louise: 1. Christoph Gruber (AUT) 1:54,27, 2. Kurt Sulzenbacher (ITA) 0,02 zurück, 3. Didier Cuche (SUI) 0,05, 4. Bode Miller (USA) 0,25, 5. Marco Sullivan (USA) 0,27, 6. Andreas Buder (AUT) 0,28, 7. Yannick Bertrand (FRA) 0,36, 8. Pierre-Emmanuel Dalcin (FRA) 0,45, 9. Klaus Kröll (AUT) 0,49, 10. Manuel Osborne- Paradis (CAN) 0,60.

Weltcup-Winter geht in Nordamerika richtig los

Jetzt geht der alpine Weltcup-Winter so richtig los. Ab Samstag finden in Lake Louise (Kanada) sowie Aspen und Beaver Creek (Colorado) zehn Weltcup-Rennen innerhalb von neun Tagen statt. Danach geht es durch bis zum Finale Mitte März in Lenzerheide. Die Stoppuhren ticken erstmals schon am Mittwoch in Lake Louise, wo das Training für die erste Saisonabfahrt der Herren in Szene geht. Unter neuen Voraussetzungen freilich, denn ab dieser Saison wird für die Startnummern im Rennen auch in der Abfahrt die Weltrangliste herangezogen. Der weltbeste Abfahrer, Michael Walchhofer, startet damit ebenso automatisch als 30. und Letzter der Topfavoriten wie eine Woche später nach dem Rücktritt von Michaela Dorfmeister die US-Amerikanerin Lindsey Kildow bei den Damen.

ÖSV Rennläufer heiß auf die Abfahrt

Lake Louise erlebt diese Woche auch die Rückkehr eines halben österreichischen Lazarettes. Mario Scheiber, der sich vor fast genau einem Jahr in Kanada das Kreuzband gerissen hatte, Hans Grugger und Klaus Kröll sind ebenso wieder mit dabei wie der unverwüstliche Kärntner Werner Franz, der damit eine weitere seiner unglaublichen Comeback-Storys schreibt. Es sieht danach aus, als gingen Österreichs Abfahrer heuer weitgehend unbelästigt von internationaler Rasanz in die Rennen. Daron Rahlves (USA), im vergangenen Winter Wengen-Sieger und Dritter in Kitzbühel, hat seine Karriere genauso beendet wie Kristian Ghedina (Ita) und Lasse Kjus (Nor). "Spaziergänge werden das trotzdem nicht", sagt ÖSV-Herren-Chef Toni Giger. Die Schweizer hätten mit Didier Cuche und Bruno Kernen aufgeholt, außerdem seien die jungen Peter Fill (Ita), Aksel Lund Svindal (Nor) oder Steve Nyman (USA) wieder um ein Jahr erfahrener und selbstsicherer geworden. Hermann Maier macht vor seinem ersten Anschnallen Pause: Wegen seiner Asthma-Probleme bei minus 15 Grad während des Trainings in Copper Mountain flog er nach Los Angeles, wo er irgendwo zwischen Santa Monica und Venice Beach bei 22 Grad durchatmet.

Rocca bei Abfahrt und Super G in Lake Louise nicht am Start

Slalom-Weltcupsieger Giorgio Rocca verzichtet wegen Schmerzen im rechten Knie auf ein Antreten bei Abfahrt und Super G am Wochenende in Lake Louise. Der 31-Jährige aus Livigno ist am Dienstag vom Teamtraining der „Azzurri“ in Kanada in seine Heimat zurückgekehrt. Ein Start des Slalom-Dritten von Levi in der nächsten Woche in Beaver Creek scheint möglich. Rocca will in dieser Saison vermehrt auch in den schnellen Disziplinen antreten.

Saison 2005/06:
Olympiasieger Fritz Strobl gewinnt erste Herrenabfahrt in Lake Louise

Favoritensterben in Lake Louise – Miller nach einem Ausrutscher gleich am Start jenseits der 20, Maier „nur“ 4, Walchhofer 6., Deneriaz 11. Dafür gewinnt Fritz Strobl seine erste Abfahrt seit seinem Olympiasieg vor 4 Jahren mit 1.40,96 Sek. Lange Zeit liegt der Liechtensteiner Marco Büchel mit + 0,15 Sek Rückstand auf Platz 2 und nachdem die Favoriten allesamt an den Zeiten von Büchel (Startnummer 19) und Strobl (Startnummer 15) zerbröseln, redet alles schon von schlechter werdenden Verhältnissen und keinen Chancen mehr für die hinteren Nummern. Bis Kjetil Andre Aamodt mit Nummer 30 die Führenden erzittern läßt. Über die Hälfte des Rennens führt er sogar knapp vor Strobl und schwingt im Ziel mit nur 9 Hundertstel Rückstand als hervorragender Zweiter ab. Die Leistung des Norwegischen Routiniers ist umso höher einzuschätzen, da sowohl Sicht als auch Witterung die hinteren Nummern sicher nicht bevorzugt haben. Erfreulich das starke Lebenszeichen der Schweizer: Bruno Kernen wird guter 5 mit 0,55 Sek. Rückstand, Didier Defago 9., 0,81 Sek. zurück und Ambrosi Hoffmann 1,05 zurück 13. ex aequo mit dem amerikanischen Newcomer Steven Nyman.


Platz 2: Kjetil Andre Aamodt

Platz 3: Marco Büchel

Platz 4: Hermann Maier

Platz 5: Bruno Kernen


Saison 2004/05:
Bode Miller demoralisiert  die Konkurrenz
ÖSV Abfahrtsteam kassiert "Watschn" vom US-Boy !

Schockzustand im Lager des ÖSV ! Der US-Star Bode Miller feiert im zweiten Weltcup-Rennen den zweiten Sieg - wie schon in Sölden mit Riesen-Vorsprung. Im Riesenslalom von Sölden war er Favorit - der heutige Sieg, vor allem in dieser Dimension, ist überraschend. Im Weltcup liegt er mit 200 Punkten klar voran. Zwar sind die Plätze drei, vier und sechs keine Niederlage - aber der Rückstand auf Bode Miller ist für die Verantwortlichen im ÖSV Lager schon mehr als erschreckend. Der Franzose Antoine Deneriaz hatte als Zweiter in 1:43,72 Minuten fast eine Sekunde Rückstand, der Dritte Weltmeister Michael Walchhofer aus Österreich müsste sich sogar mit 1,17 Sekunden geschlagen geben. Hans Knauß wurde Vierter, Gesamt-Weltcup- Sieger Hermann Maier belegte Rang sechs. Gleichzeitig war es die erste ÖSV-"Niederlage" in Lake Louise seit 17. März 1991 (Super-G-Erfolg von Markus Wasmeier/GER). Seitdem hatten die Österreicher in acht Rennen acht Mal die Nase vorne gehabt. Nach dem Rennen äußerte sich Hermann Maier: "Es war eine sehr gute Vorstellung vom Bode. Der Ski spielt sicher eine Rolle, aber man muss ihn erst dafahren. Ich bin ein super Rennen gefahren - es ist sich aber nicht ganz ausgegangen. Wir werden das sicher analysieren." Der Favorit auf den Gesamtweltcup heißt seit heute Bode Miller - und zwar uneingeschränkt. Mit dem Wechsel zu Atomic ist dem US-Boy auch in den Speed-Disziplinen "der Knopf aufgegangen". Miller nach dem Rennen: "Ich hab heute voll attackieren können, Zeit gut gemacht in Abschnitten wo ich es mir nie gedacht habe."


Platz 2: Antoine Deneriaz

Platz 3: Michael Walchhofer

Saison 2003/04
Michael Walchhofer gewinnt Abfahrt in Lake Louise
Max Rauffer auf hervorragenden 9. Platz


Platz 1: Michael Walchhofer

Platz 2: Erik Guay

Österreichischer Sieg bei der ersten Weltcupabfahrt der Saison 2003/04. Abfahrtsweltmeister Michael Walchhofer sicherte sich den ersten Platz vor dem Kanadischen Überraschungszweiten Erik Guay und dem Franzosen Antoine Deneriaz. Auf den Rängen 4 und 5 folgen die beiden Österreicher Andreas Schifferer und Hans Knauß. Ebenfalls in den Top 10 konnten sich Lasse Kjus (NOR - 6.Platz), Johann Grugger ( AUT - 7.Platz), Ambrosi Hoffmann (SUI - 8. Platz) und Hermann Maier (AUT - 9.Platz) zeitgleich mit dem DSV Fahrer Max Rauffer.


Platz 3: Antoine Deneriaz

Platz 4: Andreas Schifferer

Saison 2002/03
Stefan Eberharter gewinnt Abfahrt in Lake Louise

Der König der letzten Saison hält auch in diesem Jahr das Zepter wieder fest in der Hand. Mit einem Vorsprung von 49 Hundertstel Sekunden gewann Stefan Eberharter die 1. Abfahrt der Saison in Lake Louis vor seinem Landsmann Hannes Trinkl. Alles in Allem stellte sich ein starkes österreichisches Team in Kanada vor und platzierte 11 !!!! Läufer unter den ersten 15. In die Armada der Österreicher konnte nur Kjetil-Andre Aamodt (NOR) auf Platz 3 einbrechen. Auf den Rängen 4 bis 10 folgen, Josef Strobl (AUT), Fitz Strobl (AUT), Michael Walchhofer (AUT), Bode Miller (USA), Peter Rzehak (AUT), Didier Defago (SUI), Werner Franz (AUT). Bester Läufer des DSV war Stefan Stankalla (Rückstand 3,41 Sek.) auf Rang 39 vor Max Rauffer (3,44 Sek.) auf Rang 40. Peter Strodl (4,19 Sek.) musste sich mit Platz 52 begnügen.

 









 

 

 

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