Götschl feiert 40. Weltcup-Sieg

Renate Götschl wird ihrem Namen als "Speedqueen" im Super G auch auf der österreichischen Reiteralm gerecht Die Steierin feierte in 1:17,91 Min. den 2. Saison-Sieg und den 40. Weltcup-Erfolg ihrer Karriere. Götschl, die nach dem Wechsel zu Atomic nach dem letztjährigen "Seuchenwinter" den Namen "Speed-Queen" wieder zu Recht trägt, war naturgemäß happy. "Daheim der Vierziger, was will man mehr. Das ist wunderschön, das hätte ich mir nicht träumen lassen", sagte die 31-Jährige, die von der Gasselhöhe-Piste schwärmte: "Es war ein schönes Rennen, es macht riesig Spaß, da runterzufahren." Nicole Hosp sicherte mit 0,71 Sek. Rückstand den ÖSV-Doppelsieg. Nur die Schweizerin Martina Schild (+0,80 Sek.) konnte mit ihrem 3. Rang den totalen österreichischen Triumph verhindern, folgten doch mit Alexandra Meissnitzer, Kathrin Zettel, Marlies Schild, Silvia Berger und Kathrin Wilhelm nur Österreicherinnen auf dem Plätze 4 bis 8. Damit feierten die ÖSV-Damen den sechsten Sieg im achten Saisonrennen und können sich über 14 Podestplätze freuen. Die Schwedin Anja Pärson schaffte es abermals nicht ins Spitzenfeld, sie klassierte sich nur als Zwölfte. Die durch einen Magen-Darm-Virus geschwächte US-Amerikanerin Lindsey Kildow schied aus, ebenso wie die Liechtensteinerin Tina Weirather, die im Kombi-Super-G Zweite geworden war. Zu Sturz kam die Salzburgerin Andrea Fischbacher, sie blieb aber unverletzt. Aus Schweizer Sicht überzeugte die bereits erwähnte Martina Schild, welche mit ihrem dritten Platz ihr bestes persönliches Weltcupergebnis aufstellte. Zehn Monate nach dem Gewinn von Olympia-Silber in der Abfahrt stand Martina Schild wieder im Rampenlicht. Diesmal tauchte die Berner Oberländerin indessen nicht vollends aus dem Nichts an der Spitze auf; mit Rang 10, der bisher besten Klassierung in einem Weltcup-Super-G, hatte sie ihr Potenzial bereits vor zwei Wochen in Lake Louise angedeutet und aufgezeigt, dass der 6. Platz bei den Olympischen Spielen kein Zufall war. Im Gegensatz zu Fränzi Aufdenblatten (15.) die eine bessere Klassierung mit einem Fahrfehler im oberen Teil vergab, war Nadia Styger (18.) ratlos. «Ich habe keine Erklärung. Im Training läufts in beiden Disziplinen gut. Doch im Rennen fehlt mir der 'letzte Pfupf'. Zur Zeit sind die Ski noch der Chef über mich und nicht umgekehrt», zog die Schwyzerin Bilanz, in der sie nach Rang 20 in Lake Louise ein weiteres Ergebnis stehen hat, das nicht ihrem Standard entspricht. Für das DSV Team endete der SUPER G auf der Reiteralm eher enttäuschend: Mit jeweils mehr als zwei Sekunden Rückstand belegten Petra Haltmayr und Maria Riesch die Ränge 23 und 26. Renate Götschl stößt mit ihrem zweiten Saisonsieg auf Rang vier im Gesamtweltcup vor. Niki Hosp führt vor Marlies Schild und Kathrin Zettel – Die US Amerikanerin Lindsey Kildow folgt als beste Nicht-Österreicherin auf Rang fünf!


1. Renate Götschl AUT 1:17,91


2. Nicole Hosp AUT 1:18,62


3. Martina Schild SUI 1:18,71


4. Alexandra Meissnitzer AUT 1:18,79


5. Kathrin Zettel AUT 1:18,94


6. Marlies Schild AUT 1:18,98


7. Silvia Berger AUT 1:19,04

  Pos.   Startnr.   Nation   Läufer/in Zeit  
  1   22   AUT   Renate Götschl 1:17.91  
  2   21   AUT   Nicole Hosp +0.71  
  3   3   SUI   Martina Schild +0.80  
  4   30   AUT   Alexandra Meissnitzer +0.88  
  5   14   AUT   Kathrin Zettel +1.03  
  6   15   AUT   Marlies Schild +1.07  
  7   11   AUT   Silvia Berger +1.13  
  8   10   AUT   Kathrin Wilhelm +1.22  
  9   13   ITA   Nadia Fanchini +1.30  
  10   19   CAN   Emily Brydon +1.31  
  11   9   FRA   Ingrid Jacquemod +1.51  
  12   25   SWE   Anja Pärson +1.57  
  13   34   USA   Kaylin Richardson +1.67  
  14   18   USA   Libby Ludlow +1.70  
  15   6   SUI   Fränzi Aufdenblatten +1.72  
  16   8   ITA   Lucia Recchia +1.93  
  17   17   CAN   Genevieve Simard +1.95  
  18   28   SUI   Nadia Styger +1.98  
      27   USA   Julia Mancuso +1.98  
  20   35   ESP   Carolina Ruiz Castillo +2.05  
  21   20   AUT   Elisabeth Görgl +2.12  
  22   5   GBR   Chimene Alcott +2.15  
  23   12   GER   Petra Haltmayr +2.20  
  24   45   CAN   Britt Janyk +2.22  
  25   48   CZE   Sarka Zahrobska +2.24  
  26   7   GER   Maria Riesch +2.26  
  27   31   SWE   Anna Ottosson +2.27  
  28   63   SUI   Fabienne Suter +2.29  
  29   1   SWE   Jessica Lindell-Vikarby +2.30  
  30   16   SLO   Tina Maze +2.35  
  31   42   ITA   Wendy Siorpaes +2.36  
  32   44   USA   Resi Stiegler +2.39  
  33   46   ITA   Daniela Merighetti +2.54  
  34   50   GER   Fanny Chmelar +2.74  
  35   43   SUI   Monika Dumermuth +2.81  
      32   AUT   Ingrid Rumpfhuber +2.81  
  37   59   MON   Alexandra Coletti +2.92  
  38   61   GER   Viktoria Rebensburg +2.93  
  39   37   ITA   Hilary Longhini +2.96  
      41   CAN   Brigitte Acton +2.96  
  41   33   USA   Stacey J. Cook +3.14  
  42   47   GER   Gina Stechert +3.17  
  43   54   ITA   Lucia Mazzotti +3.29  
  44   55   FRA   Anne-Sophie Barthet +3.33  
  45   52   ITA   Giulia Gianesini +3.34  
  46   62   USA   Katharine Hitchcock +3.76  
  47   40   SLO   Urska Rabic +3.80  
      51   USA   Megan McJames +3.80  
  49   38   FRA   Marie Marchand-Arvier +4.06  
  50   60   CAN   Sherry Lawrence +4.18  
  51   56   CAN   Shona Rubens +4.30  
  52   58   NOR   Anne Marie Mueller +4.37  

 

 Ausfälle beim SUPER G der Damen auf der Reiteralm
 

  Startnr.   Nation   Läufer/in Grund  
  23   USA   Kirsten L Clark Torfehler  
  2   SUI   Sylviane Berthod Torfehler  
  29   USA   Lindsey C. Kildow Torfehler  
  26   AUT   Andrea Fischbacher Sturz  
  49   ITA   Johanna Schnarf Torfehler  
  4   AUT   Katja Wirth Torfehler  
  24   CAN   Kelly Vanderbeek Torfehler  
  57   ISL   Dagny Kristjansdottir Torfehler  
  53   ITA   Elena Fanchini Torfehler  
  36   LIE   Tina Weirather Torfehler  
  39   FRA   Olivia Bertrand Sturz  

Übertragungszeiten:

LIVE: Samstag, 16.12.2006 - 10.15 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup auf der Reiteralm (AUT)
2. Super G der Damen

LIVE: Samstag, 16.12.2006 - 10.25 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup auf der Reiteralm (AUT)
2. Super G der Damen

LIVE: Samstag, 16.12.2006 - 10.30 Uhr - ZDF
Ski Alpin: FIS Weltcup auf der Reiteralm (AUT)
2. Super G der Damen




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Das letzte Rennen
Götschl feiert Super G Sieg in Lake Louise

Nach der deutschen Maria Riesch am Freitag konnte sich am heutigen Sonntag auch die Österreicherin Renate Götschl über einen Comeback Sieg freuen. Mit Nummer 12 stellte die Steierin eine Bestzeit auf, an die keine mehr annähernd herankam. Die Speedkönigin aus dem ÖSV-Skiteam feierte im vierten Rennen nach ihrer Verletzung ihren 39. Weltcupsieg. Am Samstag hatte die 31-jährige Götschl hinter Kildow Platz zwei in der Abfahrt erobert, nun legte sie den 14. Super-G-Sieg ihrer Karriere nach. "Super, einen schöneren Abschluss des Wochenendes kann man sich nicht wünschen. Ich habe nicht viel nachgedacht, bin drauf losgefahren und das Meiste hat funktioniert." Die Fahrt sei "fast perfekt" gewesen. "Ich wollte alles riskieren und habe nicht an den Sieg gedacht." Der Super-G in Lake Louise bleibt damit weiter fest in der Hand der ÖSV-Damen, 2003 siegte Götschl, 2004 Michaela Dorfmeister und 2005 Alexandra Meissnitzer, die diesmal ausschied. Auf dem zweiten Platz folgt die Abfahrtsvortagssiegerin Lindsey C. Kildow vor der Kanadierin Kelly Vanderbeek. Erfreulich aus Sicht der Österreichischen Skimannschaft das Abschneiden von Katharin Wilhelm auf Rang 4, sowie der 7. Platz von Nicole Hosp. Für die Schwedin Anja Pärson reichte es hinter Genervieve Simard (CAN) und vor Emily Brydon für Rang 6. Als beste deutsche Rennfahrerin plazierte sich Petra Haltmayr auf Platz 9. Die Schweizerin Martina Schild realisierte als Zehnte immerhin ihr bestes Super-G-Ergebnis im Weltcup (bisher Rang 14) und war entschprechend zufrieden. In der Abfahrt hatte sie lediglich die Ränge 32 und 35 erreicht, was ihr doch einiges Kopfzerbrechen bescherte. „In der Abfahrt wollte ich vielleicht etwas zu viel“, mutmasste die Olympia-Zweite aus Grindelwald, doch mir war schon vorher klar, dass ich mich im Super-G derzeit wohler fühle.“

ÖSV Damen auf Sieg programmiert

Groß sind die Erwartungen des österreichischen Damen-Skiteams für den Super G am Samstag (10.30 Uhr, live in ORF1) auf der Reiteralm oberhalb von Pichl bei Schladming. Das bisher einzige Saisonrennen in dieser Disziplin in Lake Louise hat die Steierin Renate Götschl gewonnen. Zum Favoritenkreis zählt ÖSV-Damencheftrainer Herbert Mandl weiters Andrea Fischbacher, Alexandra Meissnitzer, Nicole Hosp und mit wenigen Abstrichen Marlies Schild. Doch spätestens seit dem Super-G der Super-Kombination ist auch Kathrin Zettel ein heißer Tipp. Saisonsiegerin Götschl, die mangels Slalomtraining auf die Kombinationen in diesem Winter verzichten wird, kommt ausgeruht, der Start der erkrankten US-Amerikanerin Lindsey Kildow (Zweite in Lake Louise) ist fraglich. Im Super-G sind die Österreicherinnen kompakt aufgestellt, Mandl bezeichnet ihn als "unsere stärkste Disziplin", Das mag ein bisschen verwundern, haben die rot-weiß-roten Läuferinnen doch die beiden Saison-Torläufe gewonnen und dabei fünf der sechs Stockerplätze eingefahren."Das stimmt schon, aber im Super-G kommt hinten viel mehr nach als im Slalom, das ist überhaupt kein Thema, da haben wir das meiste Potenzial."

Zettel führt nach Super G bei Kombi auf der Reiteralm

Die Österreicherin Kathrin Zettel führt nach dem Super G bei der 1.Super-Kombination der Saison 2006/07 auf der Reiteralm. Die Niederösterreicherin gewann den Super G in 1:22,63 Min. und geht damit als Favoritin in den Slalom. Auf dem zweiten Platz folgt völlig überraschend die erst 17-jährige Tina Weirather aus Lichtenstein (+0,04) vor der Französin Ingrid Jacquemod (+0,07Sek.). Tina Weirather und Ingrid Jacquemod sind jedoch als reine Speed-Spezialistinnen aus dem Favoritenkreis für den Kombi-Sieg zu nehmen. Die Viertplazierte US Amerikanerin Julia Mancuso und die Tschechin Sarka Zahrobska auf Rang 7, könnten sich noch als Spielverderberinnen für den erhofften ÖSV Sieg herausstellen. Elisabeth Görgl als Fünfte (+0,45 Sek.) und Marlies Schield auf Platz 6 (+0,61 Sek.) liegen in Lauerstellung mit besten Chancen auf einen Stockerlplatz oder gar mit Siegeschancen. Mit Michaela Kirchgasser auf Rang 9 klassiert sich ein weiteres ÖSV-Ass unter den Top-10. Mit der Deutschen Fanny Chmelar auf Rang zehn, der Schwedin Anja Pärson auf Rang elf und der Österreicherin Niki Hosp auf Rang 16, die mit einem schweren Fehler an der Schlüsselstelle eine Topplatzierung verspielte liegen drei starke Slalom-Fahrerin etwas zurück, der Rückstand ist aber nicht allzu groß. Für diese drei Slalomspezialistinnen kann es nur heißen „Alles oder Nichts“.

 









 

 

 

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