Kucera gewinnt ersten Super G der Saison 2006/07

Die Kanadische Kältekammer (- 25°) von Lake Louise war auch am Sonntagabend beim Super G der Herren für eine Überraschung gut. Mit Startnummer 1 ins Rennen gegangen siegte der Kanadier John Kucera mit einer Laufzeit von 1:29.70 Minuten vor dem Österreicher Mario Scheiber (Rückstand +0,06 Sekunden) und dem Schweden Patrick Järbyn (+0,28). Das bestes Super-G-Ergebnis vor dem heutigen Rennen war für den 22jährigen Kanadier ein 25. Platz in Kitzbühel 2006. Kein Wunder das Kucera überglücklich im Ziel strahlte: "Es ist unglaublich. Ich bin so glücklich. Vielen Dank an meine Trainer und allen Service-Leuten. Gerade das Heimrennen zu gewinnen, ist etwas ganz besonders." Es war übrigens erst der zweite Heimsieg für die "Crazy Canucks" nach dem Abfahrtstriumph von Rob Boyd in Whistler Mountain im Jahre 1989. Mister Super G, Hermann Maier aus Österreich schrammt als Vierter knapp am Podest vorbei, gefolgt vom Franzosen Antoine Deneriaz und Erik Guay aus Kanada. Erfreulich aus Sicht der Schweizer Mannschaft war das Abschneiden von Didier Defago, Bruno Kernen und Didier Cuche welche die Plätze 7 bis 9 belegten. Für dem Gesamtweltcupsieger Benjamin Raich aus Österreich reichte es beim ersten Super G der neuen Saison „nur“ für Rang 10. Auf Grund der extrem tiefen Temperaturen - bis zu minus 27 Grad Celsius - hatten die Teams sogar diskutiert, ob man den Super-G überhaupt austragen sollte. Lake Louise knabberte aber nicht nur am Kälterekord sonder sorgte auch am Sonntag für eine neue „Oldie-Bestleistung“. Der Drittplazierte Schwede Patrick Järbyn ist jetzt der älteste Fahrer, der jemals in einem Weltcuprennen aufs Podest gelangte, und das nur einen Tag nachdem sich Marco Büchel (35) zum ältesten Sieger in der Skiweltcupgeschichte gemacht hatte. Järbyn verbesserte die bisherige Rekordmarke seines Landsmannes Fredrik Nyberg, der kurz vor der Saison einen Kreuzbandriss erlitten hatte. Es soll sich nach unseren Informationen jedoch nur um ein Gerücht handeln, das im nächsten Jahr auch Franz Klammer, Toni Sailer und Christian Neureuther in Lake Louis wieder an den Start gehen wollen.  


1. John Kucera CAN 1:29,70


2. Mario Scheiber AUT 1:29,76


3. Patrik Järbyn SWE 1:29,98


4. Hermann Maier AUT 1:30,16


5. Antoine Deneriaz FRA 1:30,47


6. Erik Guay CAN 1:30,51


7. Didier Defago SUI 1:30,52

  Pos.   Startnr.   Nation   Läufer/in Zeit  
  1   1   CAN   John Kucera 1:29.70  
  2   16   AUT   Mario Scheiber +0.06  
  3   11   SWE   Patrick Järbyn +0.28  
  4   30   AUT   Hermann Maier +0.46  
  5   10   FRA   Antoine Deneriaz +0.77  
  6   27   CAN   Erik Guay +0.81  
  7   13   SUI   Didier Defago +0.82  
  8   18   SUI   Bruno Kernen +0.87  
  9   9   SUI   Didier Cuche +0.91  
  10   15   AUT   Benjamin Raich +0.95  
  11   25   ITA   Peter Fill +1.20  
  12   2   SLO   Andrej Sporn +1.22  
  13   14   AUT   Michael Walchhofer +1.29  
  14   21   USA   Bode Miller +1.33  
  15   22   AUT   Christoph Gruber +1.37  
  16   28   AUT   Hannes Reichelt +1.46  
  17   12   AUT   Matthias Lanzinger +1.47  
  18   26   SUI   Ambrosi Hoffmann +1.49  
  19   29   NOR   Aksel Lund Svindal +1.50  
  20   5   USA   Steven Nyman +1.56  
  21   24   LIE   Marco Büchel +1.60  
  22   33   AUT   Georg Streitberger +1.64  
  23   56   SLO   Andrej Jerman +1.81  
  24   3   ITA   Werner Heel +1.83  
  25   38   CAN   Stefan Guay +1.86  
  26   4   ITA   Michael Gufler +1.91  
  27   51   CAN   Jan Hudec +1.94  
      36   GER   Stephan Keppler +1.94  
  29   6   ITA   Walter Girardi +2.00  
  30   8   ITA   Patrick Staudacher +2.08  
  31   42   SWE   Hans Olsson +2.09  
  32   52   SUI   Silvan Zurbriggen +2.12  
  33   20   AUT   Stephan Görgl +2.15  
      7   SUI   Tobias Grünenfelder +2.15  
  35   50   USA   Justin Johnson +2.19  
  36   43   SUI   Olivier Brand +2.20  
  37   31   ITA   Massimiliano Blardone +2.21  
  38   17   CAN   Francois Bourque +2.25  
  39   39   GBR   Finlay Mickel +2.27  
  40   46   USA   Erik Fisher +2.29  
  41   37   SUI   Jürg Grünenfelder +2.35  
  42   47   AUS   Craig Branch +2.47  
      49   CRO   Ivica Kostelic +2.47  
  44   48   USA   Kevin Francis +2.50  
  45   35   FRA   Pierre-Emmanuel Dalcin +2.81  
  46   53   CAN   Robbie Dixon +2.89  
  47   40   FRA   Marc Bottollier-Lasquin +3.04  
  48   45   FRA   David Poisson +3.08  
  49   41   FRA   Yannick Bertrand +3.19  
  50   44   SUI   Bernhard Matti +3.20  
  51   32   AUT   Christoph Alster +3.25  
  52   54   GER   Felix Neureuther +3.36  

Ausfälle beim Super G der Herren in Lake Louise

  Startnr.   Nation   Läufer/in Grund  
  55   USA   Marco Sullivan Sturz  
  34   ITA   Florian Eisath Torfehler  
  23   USA   Scott Macartney Sturz  
  19   AUT   Hans Grugger Torfehler  
  57   CZE   Ondrej Bank Torfehler  

Übertragungszeiten:

LIVE: Sonntag, 26.11.2006 - 19.15 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup in Lake Louise (CAN)
1. Super-G der Herren

LIVE: Sonntag, 26.11.2006 - 19.20 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup in Lake Louise (CAN)
1. Super-G der Herren

LIVE: Sonntag, 26.11.2006 - 19.30 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup in Lake Louise (CAN)
1. Super-G der Herren




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Weltcup-Winter geht in Nordamerika richtig los

Jetzt geht der alpine Weltcup-Winter so richtig los. Ab Samstag finden in Lake Louise (Kanada) sowie Aspen und Beaver Creek (Colorado) zehn Weltcup-Rennen innerhalb von neun Tagen statt. Danach geht es durch bis zum Finale Mitte März in Lenzerheide. Die Stoppuhren ticken erstmals schon am Mittwoch in Lake Louise, wo das Training für die erste Saisonabfahrt der Herren in Szene geht. Unter neuen Voraussetzungen freilich, denn ab dieser Saison wird für die Startnummern im Rennen auch in der Abfahrt die Weltrangliste herangezogen. Der weltbeste Abfahrer, Michael Walchhofer, startet damit ebenso automatisch als 30. und Letzter der Topfavoriten wie eine Woche später nach dem Rücktritt von Michaela Dorfmeister die US-Amerikanerin Lindsey Kildow bei den Damen.

Saison 2005/06:
Premieren-Sieg für Norweger Svindal

Der Norweger Aksel Lund Svindal gewinnt vor dem Österreicher Benny Raich und dem US Amerikaner Daron Rahlves den ersten Super G der Olympiasaison 2005/06. Als Bester Schweizer Rennfahrer folgt auf Rang 4 der Schweizer Ambrosi Hoffmann vor dem Norweger Kjetil Andre Aamodt und dem Lichtensteiner Marco Büchel. Der Sieger der gestrigen Abfahrt, Fritz Strobl folgt auf Platz 7 vor seinem österreichischen Landsmann Hannes Reichelt. Der Schwede Patrick Järbyn als Neunter und Michael Walchhofter komplettieren die Top 10 des Super G von Lake Louise.


Platz 2: Benjamin Raich

Platz 3: Daron Rahlves

Platz 4: Ambrosi Hoffmann

Platz 5: Kjetil Andre Aamodt

Der Blick zurück - Saison 2004/05
Bode Miller gewinnt auch Super G in Lake Louise 


Platz 1: Bode Miller

Platz 2: Hermann Maier

Bode Miller schaffte in Lake Louise den "Hattrick". Nach dem Riesenslalom von Sölden und der Abfahrt von Vortag gewann er in einem Giganten-Duell mit Hermann Maier auch den Super-G am Sonntag in Lake Louise. Hinter dem neuen Seriensieger landeten mit Weltcup-Titelverteidiger Hermann Maier (+0,14 Sek.), Abfahrts-Weltmeister Michael Walchhofer (+0,55) und Johann Grugger (+0,66) drei Österreicher auf den Plätzen zwei bis vier. Dazu noch Benjamin Raich als Sechster, Mario Scheiber als Siebter und Hans Knauß als Achter in den Top Ten. Der Schweizer Didier Défago wurde 9., Ambrosi Hoffmann 11. und Jürg Grünenfelder (Startnummer 55!) 17. Für eine große Überraschung sorgten auch die deutschen Rennläufer Florian Ecker der sich mit Startnummer 60 noch auf den 10. Platz vorschob und Andreas Ertl welcher mit Startnummer 66 auf Rang 27 fuhr. Mit dem dritten Sieg im dritten Rennen baute Miller seine Führung in der Gesamtwertung weiter aus. Drei Siege eines Athleten in den ersten drei Rennen hatte es bisher in der Weltcup-Geschichte der Herren noch nie gegeben. Im Weltcup stand er im Super G zuvor noch nie auf dem Podest! Damit ist er einer der ganz wenigen Rennläufer, die in allen Disziplinen gewonnen haben! Miller schaffte dieses Kunststück nach dem Schweizer Pirmin Zurbriggen (1985), dem für Luxemburg startenden Vorarlberger Marc Girardelli (1989), dem Tiroler Günther Mader (1996) sowie dem Norweger Kjetil-Andre Aamodt (2000) Weltcup-Siege in allen fünf Disziplinen zufeiern. "Es ist fantastisch, zu dieser elitären Gruppe zu gehören. Die letzten Tage waren wirklich unglaublich", so der überglückliche Gewinner. Nach Riesenvorsprüngen im Riesentorlauf in Sölden (1,17) und in der Lake-Louise-Abfahrt (0,97) war Hermann Maier diesmal auf Tuchfühlung mit Miller. Maier zum Rennen: "Ich bekomm noch nicht die Kraft auf die Skier. Es geht mir auch noch ein Sieg ab. Mit einem Erfolg fährt es sich leichter. Für die Schuhe hab ich noch nicht die optimale Abstimmung gefunden. Aber es ist schon knapp. Wir müssen da jetzt einfach anziehen. Es ist gut, wenn wir einmal aufgeweckt werden."


Platz 3: Michael Walchhofer

Platz 4: Johann Grugger

Platz 5: Daron Rahlves

Platz 6: Benjamin Raich

Der Blick zurück - Saison 2003/04
Hermann Maier gewinnt Super G von Lake Louis
4-fach Triumph für Österreich !


Platz 1: Hermann Maier

Platz 2: Michael Walchhofer

Hermann Maier ist endgültig zurück auf der Bühne des Skiweltcup-Zirkus. Im kanadischen Lake Louis feierte der Salzburger seinen 43. Sieg insgesamt und den zweiten Erfolg nach seinem schweren Motorradunfall im Sommer 2001. Hinter Maier folgten seine Landsmänner
Michael Walchhofer (AUT), Stephan Eberharter (AUT) und Benjamin Raich (AUT). Auf den Rängen 5 bis 10 platzierten sich Lasse Kjus (NOR - 5.), Erik Guay (CAN - 6.), Bjarne Solbakken (NOR - 7) Patrik Järbyn (SWE - 8), Marco Büchel (LIE - 9), Aksel Lund Svindal (NOR - 10) und der zeitgleiche Daron Rahlves (USA - 10). Als bester Schweizer landete Paul Accola auf dem 16. Platz. Die DSV Fahrer Stefan Stankalla (35.). Max Rauffer (49.) und Peter Strodl blieben ohne Weltcuppunkte.


Platz 3: Stephan Eberharter

Platz 4: Benjamin Raich

Der Blick zurück - Saison 2002/03
Eberharter auch beim Super G in Lake Louise unschlagbar !

Stephan Eberharter ist zurzeit einfach unschlagbar. Auch beim 1. Super G Wettbewerb der Saison in Lake Louis (Kanada) lies sich der Österreicher den Sieg nicht nehmen. Mit einem Vorsprung von 18 Hundertstel Sekunden vor seinem Landsmann Josef Strobl und dem Schweizer Didier Cuche ( 37 Hundertstel Sekunden ) sicherte sich "der Steff" bereits seinen dritten Weltcuperfolg in dieser Saison. Auf den Rängen 4 bis 8 folgten Kjetil-Andre Aamodt (NOR), Andreas Schifferer (AUT), Marco Büchel (LIE), Bode Miller (USA) und Franco Cavegn (SUI). Auch bei diesem Rennen konnten die deutschen Rennläufer keine Weltcuppunkte einfahren. Max Rauffer musste sich mit Rang 35, Stefan Stankalla mit Rang 37 und Peter Strodl mit Rang 41 begnügen.


Strobl Josef

Eberharter

Cuche

 

 









 

 

 

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