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Britt Janyk gewinnt Abfahrt in Aspen

Die Abfahrt der Damen in Aspen auf der „Ruthie’s Run“-Piste stand am Samstag unter keinem guten Stern. Bei irregulären Verhältnissen hat die 27-jährige Kanadierin Britt Janyk ihr erstes Weltcuprennen gewonnen. In Colorado distanzierte Janyk bei garstigen Bedingungen die Österreicherinnen Marlies Schild und Renate Götschl um 42 bzw. 46 Hundertstel Sekunden. Um fünf Hundertstel verpasste die viertplatzierte Topfavoritin Lindsey Vonn das Podest. Weitere zwei Hundertstel dahinter klassierte sich die beste Schweizerin Martina Schild auf Rang fünf. Für eine ansprechende Bilanz des Swiss Damenteams sorgten Fränzi Aufdenblatten als Achte und die überraschend starke fahrende Monika Dumermuth auf Rang zehn. Überschattet wurde das Rennen von einem schweren Sturz der mit Nummer 13 gestarteten Alexandra Meissnitzer. Die Salzburgerin wurde daraufhin mit Schmerzen im linken Knie mit dem Akja abtransportiert. Teamkolleginnen wie Nicole Hosp, Maria Holaus oder Christine Sponring verzichteten daraufhin auf einen Start. Offenbar beeindruckt von den Bedingungen fuhr auch die einzige deutsche Starterin Maria Riesch auf ihrer Unglücks-Piste mit angezogener Handbremse und konnte sich nicht unter den besten 20 Fahrerinnen platzieren. Die Partenkirchenerin hatte sich im Dezember 2005 auf der Strecke beim Riesenslalom ihren zweiten Kreuzbandriss zugezogen. Das Rennen wurde, wenn auch viel zu spät, nach einem schweren Sturz der mit Nummer 37 gestarteten Französin Anne-Sophie Barthet abgebrochen. Die Abfahrt war ursprünglich für Freitag vorgesehen, war wegen starken Schneefalls jedoch verschoben worden. Der für Samstag geplante Super-G wird an einem noch nicht bekannten Ort ausgefahren. Am Sonntag wird in Aspen noch ein Slalom stattfinden.


1. Britt Janyk CAN 1:14,17


2. Marlies Schild AUT 1:14,59


3. Renate Götschl AUT 1:14,63


4. Lindsey Vonn USA 1:14,68


5. Martina Schild SUI 1:14,70


6. Kelly Vanderbeek CAN 1:14,83

Damen-Abfahrt in Aspen auf Samstag verlegt

Die Weltcup-Abfahrt der Damen in Aspen ist wegen starken Schneefalls von Freitag auf Samstag (18.45 Uhr MEZ) verlegt worden. Ob der ursprünglich für diesen Termin vorgesehene Super-G entfällt oder nachgeholt wird, steht noch nicht fest. Für Sonntag ist in Aspen noch ein Slalom angesetzt.

Noch mehr Informationen finden Sie im Skiweltcup-Forum

Übertragungszeiten:

LIVE: Freitag, 07.12.2007 - 18.45 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Aspen, CO (USA)
2. Abfahrtslauf der Damen

LIVE: Freitag, 07.12.2007 - 18.55 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Aspen, CO (USA)
2. Abfahrtslauf der Damen

LIVE: Freitag, 07.12.2007 - 19.00 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Aspen, CO (USA)
2. Abfahrtslauf der Damen

Das letzte Rennen - Abfahrt der Damen in Lake Louise
Lindesey Vonn gewinn Abfahrt von Lake Louise

Die 23 Jahre alte Vizeweltmeisterin Lindsey Kildow aus den USA, die seit ihrer Heirat in diesem Sommer Linsey Vonn heisst, gewann überlegen die erste Weltcup-Abfahrt des Winters vor der Österreicherin Renate Götschl und Britt Janyk aus Kanada. Auf "ihrer" Strecke schlug Lindsey Vonn wieder zu - sie feiert ihren achten Weltcupsieg, den sechsten in der Abfahrt. Vier ihrer Siege fuhr die US Amerikanerin in Lake Louise ein. Vonn hatte schon 2004, 2005 und 2006 ein Rennen der jeweiligen Doppel-Abfahrten von Lake Louise für sich entschieden. "Ich bin immer sehr schnell in Lake Louise. Warum, weiß ich aber nicht. Wir sollten öfter hier in Lake Louise fahren", meinte die Siegerin lachend. Nach ihren zwei Silbermedaillen bei der WM 2007 in Aare (Super-G, Abfahrt) hat Vonn im Sommer vor allem auf die Konditionsarbeit Wert gelegt. Zum Thema Gesamt-Weltcup meinte Vonn: "Wenn ich mehr Punkte im Riesentorlauf hole, dann habe ich vielleicht eine Chance. Aber ich will vor allem die Kristallkugeln in Abfahrt und Super-G." Maria Riesch aus Partenkirchen verpasste das Podium nur um 0,09 Sekunden, erreichte aber mit Rang vier ihr bisher bestes Ergebnis des Winters. "Das ist ein Super-Resultat. Ich wollte eigentlich nur unter die Top Ten, jetzt ärgere ich mich aber auch ein bisschen, dass es nicht für Rang drei gereicht hat", sagte Maria Riesch. Die ÖSV-Damen Maria Holaus und Alexandra Meissnitzer belegten die Ränge sechs und acht. Dagegen erlitten die Schweizerinnen, die sich im Training so gut gehalten hatten, eine schwere Schlappe. So schlecht hatten sie auf dieser Gleiterpiste noch nie abgeschnitten. Zu allem Überfluss wurde Fränzi Aufdenblatten, die mit zweieinhalb Sekunden Rückstand die die beste Schweizerin gewesen war, noch disqualifiziert. Ihre Bindung war 0,07 Millimeter zu hoch. Somit erzielte Martina Schild mit einem bescheidenen 17. Rang das Bestresultat für das Swiss Damen Team. Am Sonntag steht in Lake Louise ein Super-G auf dem Programm (19.00 Uhr, live in ORF1).


1. Lindsay Vonn USA 1:48,69


2. Renate Götschl AUT 1:49,47


3. Britt Janyk CAN 1:49,96


4. Maria Riesch GER 1:50,05


5. Ingrid Jacquemod FRA 1:50,09


6. Maria Holaus AUT 1:50,13


7. Anja Pärson SWE 1:50,37


8. Alexandra Meissnitzer AUT 1:50,40


9. Marie Marchand-Arvier FRA 1:50,77


10. Daniela Merighetti ITA 1:50,79

Vonn Schnellste beim Abschlußtraining in Aspen

Lindsay Vonn unterstrich auch im zweiten Abfahrtstraining in Aspen ihre Favoritenrolle für die morgige Abfahrt. Beim Abschlußtraining am Donnerstag war Vonn (ehemals Kildow) aber nur 0,09 Sek. schneller als die Österreicherin Elisabeth Görgl, die vor der Schweizerin Martina Schild eine Gruppe von starken ÖSV-Fahrerinnen auf den Plätzen vier (Renate Götschl), fünf (Andrea Fischbacher) und acht (Ingrid Rumpfhuber) anführte. "Ich habe im Sommer in Salzburg meine Ausdauerwerte so verbessert, dass ich noch stärker bin als im Vorjahr", erklärte Vonn, warum sie auch in der extremen Höhenlage von Aspen (Start auf 3.178 m) auf Siege hofft. Gefordert wird Vonn auch von den starken Technikerinnen aus Österreich, auch wenn Nicole Hosp ihre zweite Trainingsfahrt verpatzte (26.) und Marlies Schild sogar stürzte und danach über Schmerzen in der Schulter klagte. Die Salzburgerin will aber wie geplant alle drei Rennen bestreiten. Ein besonderes Augemerk sollte man aber auch auf ihre Namenskollegin Martina Schild legen die nach ihrem Super G Sieg vom Sonntag vor Selbstvertrauen strotzt: „Im Moment fühle ich mich im Super-G wohler. Es behagt mir, wenn eine Kurve der nächsten folgt. Aber auch hier ist der Kurs sehr drehen“, sagt die Grindelwaldnerin, die schon im ersten Training als Zehnte die beste Schweizerin war. Neben Martina Schild klassierte sich keine Schweizerin in den ersten zehn. Besonders Mühe mit den Verhältnissen - diffuses Licht, viele Schläge in der Piste - bekundete Nadia Styger. «Da habe ich Mühe, mich zu überwinden», sagte die Schwyzerin. «Deshalb bin ich auch nicht gross überrascht über meinen Rückstand.» Nadia Styger büsste auf Lindsey Vonn 1,79 Sekunden ein. Auch die deutsche Hoffnung, Maria Riesch, war am Donnerstag noch auf der Suche nach der richtigen Linie. Als beste deutsche Starterin plazierte sie sich auf dem 19. Platz. In 1:35,80 Minuten lag die 23-Jährige aus Garmisch-Partenkirchen 1,50 Sekunden hinter der US-Amerikanerin.

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Niki Hosp Schnellste im Training

Niki Hosp aus Österreich erzielte im Mittwoch-Training für die Weltcup-Abfahrt in Aspen Bestzeit. Die Tirolerin meisterte die Strecke in 1:34.42 und verwies die Italienerin Elena Fanchini um 0,02 Sekunden auf Rang zwei. Dritte wurde die Österreicherin Alexandra Meissnitzer. Ihre Teamkollegin Renate Götschl plazierte sich auf Rang 7, Elisabeth Görgl wurde 8. Die Amerikanerin Lindsay Vonn, die 35 Hundertstel schneller war als Hosp, verpasste das letzte Tor und mußte aus der offiziellen Wertung genommen werden. In Aspen bestreiten die Frauen erstmals seit fast 20 Jahren wieder eine Weltcup-Abfahrt. Die zuvor letzte, im März 1988, hatte Brigitte Oertli vor der Deutschen Regine Mösenlechner und Heidi Zeller-Bähler gewonnen. Die Schweizerinnen gingen das erste Training gebremst an. Martina Schild war als Zehnte die Beste, Monika Dumermuth folget auf Rang 11, Fränzi Aufdenblatten reihte sich auch Platz 14 ein. Ähnlich vorsichtig tasteten sich auch die DSV Fahrerinnen an die Strecke heran. Maria Riesch belegte als beste deutsche Starterin den 38. Platz. Gina Stechert (Oberstdorf) und Kathrin Hölzl (Bischofswiesen) belegten die Plätze 61 und 62.

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Nach 20 Jahren wieder eine Damen Abfahrt in Aspen

In Aspen bestreiten die Frauen erstmals seit fast 20 Jahren wieder eine Weltcup-Abfahrt. Die zuvor letzte, im März 1988, hatte Brigitte Oertli vor der Deutschen Regine Mösenlechner und Heidi Zeller-Bähler gewonnen.

 






 

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