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Lindesy Vonn gewinn Abfahrt in St. Anton

Die US-Amerikanerin Lindsey Vonn hat am Freitag in der Weltcup-Abfahrt der Damen in St. Anton ihren zweiten Saisonsieg gefeiert. Die 23-Jährige aus Vail setzte sich auf der Herren-WM-Strecke von 2001 mit 36 hundertstel Sekunden Vorsprung auf die Kanadierin Kelly Vanderbeek und 38 auf ihre Landsfrau Julia Mancuso durch. Fränzi Aufdenblatten fuhr als Beste Schweizerin auf den sehr guten vierten Rang - zwei Zehntel hinter dem Podest. Ihre Teamkollegin, Nadia Styger, die Trainingsschnellste von gestern, musste sich nach einer zu fehlerhaften Fahrt mit Rang zehn begnügen. Zwei Plätze und zwei Hundertstel dahinter klassierte sich Monika Dummermuth. ÖSV-Senkrechtstarterin Maria Holaus belegte als beste Österreicherin mit 0,70 Sekunden Rückstand Rang fünf, unmittelbar vor Nicole Hosp (0,71), die durch ihren sechsten Platz die Führung im Gesamtweltcup übernahm. Marlies Schild wurde 9. und Mitfavoritin Renate Götschl musste sich mit Platz 13 begnügen. Die deutschen Starterinnen enttäuschten: Maria Riesch kam nicht ins Ziel. Gina Stechert schaffte es mit 2,67 Sekunden Rückstand nicht unter die besten 25. Was sich auch schon im Training angekündigt hatte: Auf der selektiven und extrem steilen "Karl Schranz"-Piste entwickelte sich ein echtes Ausscheidungsrennen: Von den ersten 30 sahen nur knapp mehr als 20 auch das Ziel. Überraschend unter den Ausfällen auch Anja Pärson, die zuletzt in St. Moritz noch nach Belieben dominiert hatte. Diesmal brach die Schwedin ihr Rennen relativ unmotiviert einfach ab - laut eigenen Aussagen hatte sie einen Stich verspürt und Angst vor einer neuerlichen Knieverletzung gehabt. Wie sich herausstellte, waren die Befürchtungen aber unbegründet - Pärson wird am Samstag in der Superkombi wieder starten.

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1. Lindsey Vonn USA 1:32,00


2. Kelly Vanderbeek CAN 1:32,36


3. Julia Mancuso USA 1:32,38


4. Fränzi Aufdenblatten SUI 1:32,58


5. Maria Holaus AUT 1:32,70


6. Nicole Hosp AUT 1:32,71


7. Daniela Ceccarelli ITA 1:32,78


8. Britt Janyk CAN 1:32,91


9. Marlies Schild AUT 1:33,05


10. Nadia Styger SUI 1:33,09

Übertragungszeiten:

LIVE: Freitag, 21.12.2007 - 11.30 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in St. Anton (AUT)
4. Abfahrtslauf der Damen

LIVE: Freitag, 21.12.2007 - 11.55 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in St. Anton (AUT)
4. Abfahrtslauf der Damen

LIVE: Freitag, 21.12.2007 - 12.00 Uhr - ARD
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in St. Anton (AUT)
4. Abfahrtslauf der Damen

Das letzte Rennen - Abfahrt der Damen in St. Moritz
Pärson gewinnt Abfahrt in St. Moritz

Die Schwedin Anja Pärson gewinnt die Abfahrt der Damen im schweizerischen St. Moritz in einer Zeit von 1:39,32 und sicherte sich ihren ersten Weltcupsieg in dieser Saison. Für Pärson war es der 36. Weltcup-Sieg, der vierte bei einer Abfahrt. Auf dem zweiten Rang folgte die US Amerikanerin Lindsey Vonn (+0,08) und der Deutschen Maria Riesch(+0,33) die damit das beste deutsche Resultat in dieser Disziplin erreichte, seit sie am 1. Dezember 2006 im kanadischen Lake Louise gewonnen hatte. Die Österreicherinnen verpassten den Sprung auf das Stockerl, als beste ÖSV-Läuferin kam Renate Götschl (+0,38) auf Platz vier. Die Österreicherinnen Maria Holaus (+1,65) und Elisabeth Görgl (+1,74) belegten die Plätze 13 und 14. Nicole Hosp wurde 18., die fehlerhafte Marlies Schild verlor 3,89 Sekunden und reihte sich nur auf Rang 42 ein. Die Hoffnungen auf ein weiteres Schweizer Highlight, die nach den Bestzeiten von Nadia Styger und Fränzi Aufdenblatten in den beiden Trainings aufgekommen waren, erfüllten sich nicht ganz. Fränzi Aufdenblatten verpasste ihren dritten Podestplatz im Weltcup um gut drei Zehntel und wurde Fünfte. Martina Schild mußte sich, nach dem sie als Startnummer 1 bis zur Startnummer 16 in Führung lag, mit einem 7. Rang begnügen. Nadia Styger beendete das Heimrennen als Neunte.

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1. Anja Pärson SWE 1:39,32


2. Lindsey Vonn USA 1:39,40


3. Maria Riesch GER 1:39,65


4. Renate Götschl AUT 1:39,70


5. Fränzi Aufdenblatten SUI 1:39,99


6. Ingrid Jacquemod FRA 1:40,38


7. Martina Schild SUI 1:40,58


8. Britt Janyk CAN 1:40,62


9. Nadia Styger SUI 1:40,66


10. Julia Mancuso USA 1:40,74

Styger im Abschlußtraining Schnellste

Die Schweizer Abfahrerinnen haben im Abschlusstraining zur Weltcup-Abfahrt in St. Anton einen starken Eindruck hinterlassen. Nadia Styger fuhr im dritten Training Bestzeit in 1:32,91 Minuten Nur fünf Hundertstel dahinter wurde die US-Amerikanerin Julia Mancuso Zweite. Auf dem dritten Rang kam mit Fraenzi Aufdenblatten eine weitere Schweizerin. Beste Österreicherin wurde Renate Götschl auf dem vierten Rang, Marlies Schild fuhr die siebente Zeit. Einen Dämpfer setzte es für Maria Holaus. Die 24-jährige Österreicherin, die sonst in allen Trainings ganz vorne dabei war, wurde diesmal von der Piste abgeworfen, konnten den Lauf aber unverletzt mit 13,04 Sekunden Rückstand beenden. Maria Riesch aus Partenkirchen, in den Trainingsläufen wie gewohnt nicht unter den Schnellsten, verbesserte sich von Position 46 am Vortag auf Rang 21 (1,26). «Gestern habe ich schon den dritten Schwung falsch erwischt und konnte gerade noch dem Fangnetz ausweichen. Heute wollte ich Linie treffen und das ist mir auch ganz gut gelungen», sagte die 23-Jährige. «Der Rückstand hält sich in Grenzen. Da ist noch einiges drin, ich kann morgen sicher gut zulegen. Das habe ich ja schon oft bewiesen.» Ihre Teamkollegin Gina Stechert aus Oberstdorf, am Vortag Zwölfte, wurde disqualifiziert. Die Piste präsentierte sich im Abschlusstraining schon um einiges schneller und härter als in den Tagen zuvor. Das Training wurde vom schweren Sturz der Monegassin Alexandra Coletti überschattet, die mit dem Hubschrauber abtransportiert werden musste und laut erster Diagnose einen Kreuzbandriss erlitt.

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Vonn beim 2. Abfahrtstraining in St. Anton mit Bestzeit

Lindsey Vonn geht auch bei der Damen Abfahrt am Freitag als große Favoritin an den Start. Beim 2. Abfahrtstraining auf der erstmals von den Frauen befahrenen Piste "Karl Schranz" im österreichischen St. Anton meisterte das US Girl die Strecke in 1:32,62 Minuten. Nach ihrer Bestzeit am Dienstag war die Österreicherin Maria Holaus an ihrem 24. Geburtstag, nur 3 Hundertstel Sekunden hinter der US-Amerikanerin Zweitschnellste. "Mir gefällt an dieser Strecke einfach alles. Wenn einem etwas liegt, dann liegt es einem einfach", sagte die Tirolerin aus Brixen im Thale, die sich in ihrem Heimatbundesland pudelwohl fühlt. Während Renate Götschl und Elisabeth Görgl das zweite der drei Trainings ausließen, absolvierten die unter einer Fußprellung leidende Nicole Hosp (Siebente) und Marlies Schild (26.) ihre ersten Fahrten auf der Karl-Schranz-Strecke. Martina Schild scheint aus Schweizer Sicht auch in St. Anton die besten Karten zu haben. Die Berner Oberländerin belegte einen hervorragenden 3.Platz. Nach ihrem Sieg im Super-G in Lake Louise etablierte sich die Grindelwaldnerin mittlerweile auch in der Abfahrt im Kreis der Besten; in Aspen (USA) wurde sie Fünfte, in St. Moritz Siebente. Zweitbeste Schweizerin im zweiten Training in St. Anton war Nadia Styger als Zehnte, gefolgt von Monika Dumermuth im 12. Rang. Die deutsche Maria Riesch blieb deutlich hinter den Spitzenzeiten ihrer Konkurrentinnen. Die 23 Jahre alte Partenkirchenerin war als 49. gleich 5,2 Sekunden langsamer als die Trainingsschnellste. Die Oberstdorferin Gina Stechert landete als beste Deutsche auf Platz 13. Die Partenkirchenerin Fanny Chmelar wurde 50. Das zweite Training in Zahlen: 1. Lindsey Vonn (USA) 1:32,62. 2. Maria Holaus (AUT) 0,03 zurück. 3. Martina Schild (SUI) 0,61. 4. Emily Brydon (CAN) 0,70. 5. Kelly Vanderbeek (CAN) 0,80. 6. Anja Pärson (SWE) 0,93. 7. Nicole Hosp (AUT) und Daniela Ceccarelli (ITA) 1,01. 9. Julia Mancuso (USA) 1,03. 10. Nadia Styger (SUI) 1,19.

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Holaus Schnellste beim 1. Abfahrtstraining in St. Anton

Österreichs Speed Damen haben beim 1. Abfahrtstraining auf der Karl-Schranz-Strecke in St. Anton groß aufgetrumpft. Beim ersten Kennenlernen der der Herren-WM-Piste von 2001, war Mario Holaus in 1:33,38 Minuten die Schnellste, dahinter folgten ihre Teamkolleginnen Elisabeth Görgl (+0,21 Sek.) und Renate Götschl (0,31). "Lässig, anspruchsvoll und schön. Vom Charakter her eben eine Herren-Abfahrt", sagte die Trainingsschnellste Holaus, die am Mittwoch ihren 24. Geburtstag feiert, über die Strecke, die in der Passage Eisfall eine Neigung von 78 Prozent aufweist. "Ein bisschen nervös war ich schon. Der Eisfall ist schon eine Überwindung, aber so schlimm war es dann nicht." Die Devise der Tirolerin: "Den Ski laufen lassen und sich trauen". Alles halb so schlimm war dann auch der Tenor der Meinungen der Abfahrerinnen nach dem ersten Training auf der Piste, auf der 2001 Hannes Trinkl vor Hermann Maier Weltmeister geworden war. Eine Schrecksekunde erlebte Julia Mancuso (USA), die im unteren Teil nur hauchdünn an einem Crash mit einem Pistenarbeiter vorbeischrammte. "Beweg dich nicht", brüllte Mancuso und schoss vorbei. Im Ziel konnte die 23-Jährige schon wieder lachen. "Halb so wild, bei uns stehen immer wieder Leute auf der Piste", meinte Mancuso und sprach damit auch den Zwischenfall von St. Moritz 2006 an. Die besten Schweizerinnen in St. Anton waren Fränzi Aufdenblatten als 11. und Nadia Styger auf dem 14. Rang. Die Deutsche Maria Riesch lies es beim 1. Training wie üblich etwas vorsichtiger angehen und plazierte sich 2,14 Sekunden hinter Holaus auf dem 18. Platz. Die Oberstdorferin Gina Stechert und die Partenkirchenerin Fanny Chmelar landeten auf den Plätzen 34 und 56.

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Karl Schranz und die ersten Damen

Renate Götschl und Co wagen sich erstmals über die selektive Karl-Schranz-Strecke, die bis dato den Herren gehörte. Auf Karl Schranz, wenn man so will, hatte sich 2001 der Oberösterreicher Hannes Trinkl zum Abfahrts-Weltmeister gekrönt und Hermann Maier 2004 die bis dato letzte Weltcup-Abfahrt gewonnen. Die gefürchtetste Stelle ist der Eisfall, der ein Gefälle von 78 Prozent aufweist. "Das wird eine richtige Herausforderung für die Damen, kräftemäßig und psychologisch. Wir sind schon sehr gespannt. Ausruhen können sich die Damen auf jeden Fall an keiner einzigen Stelle", meinte Peter Mall, der OK-Chef der Rennen auf dem Arlberg. Vor allem wegen des Schwierigkeitsgrades der Abfahrt hat es auch drei Trainings geben.

 

 

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