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Tina Maze gewinnt Abfahrt in St.
Moritz

Die Österreicherin Maria Holaus feierte im Zielraum
bereits ihren 1. Abfahrtssieg. Doch dann überschlugen sich die
Ereignisse in St. Moritz. Nach Startnummer 30, als das Rennen eigentlich
schon gelaufen war, besserten sich die Verhältnisse gravierend. Zunächst
sorgte die 16 jährige Lara Gut für eine Sensation als Sie mit bester
Zwischenzeit und stürzend vorrübergehend Rang 2 einnahm. Doch für die
größte Überraschung des Tages sorgte Tina Maze die mit Startnummer 47
und einem Vorsprung von 34 Hundertstel Sekunden der Österreicherin Maria
Holaus den Sieg entriß und die junge Schweizerin auf den 3. Platz
verwies. Für Maze ist es der 6. Weltcupsieg der 1. in einer
Speed-Disziplin. Leider war zu diesem Zeitpunkt weder ORF, SF, Eurosport
oder ARD noch live auf Sendung.
Schwierige Lichtverhältnisse und Schneefall
verhinderte gerade bei den Topfahrerinnen ein fehlerfrei Fahrt, die
meisten mussten zum Teil grosse Umwege in Kauf nehmen oder schieden wie
Maria Riesch und Anja Pärson aus.
Renate Götschl verpasste mit 1,34 Sekunden
Rückstand die Top 10 und haderte etwas mit der Sicht. "Die war gleich
Null. Da ist es schwer, ans letzte Limit zu gehen." Ins gleiche Horn
stieß Niki Hosp, die den gleichen Rückstand wie Götschl aufwies. "Ich
hatte eigentlich einen guten Lauf, aber mit der vorderen Nummer 4 war
ich etwas benachteiligt." Elisabeth Görgl sparte trotz ihres fünften
Platzes nicht mit Selbstkritik. "Den Zielschuss bin ich einfach
beschissen gefahren, weil ich die Geschwindigkeit unterschätzt habe. Das
zipft mich maßlos an."
Von den Schweizerinnen stach vor allem Fabienne
Suter mit dem sehr guten 7. Rang heraus. Als letzte aller Fahrerinnen
auf die Strecke gegangen, verlor sie nur 0.54 Sekunden auf Maze. Auch
Monika Dumermuth (10.) schaffte den Sprung in die Top ten.
Maria Riesch schied nach Zwischenbestzeit aus und
konnte im Gesamtweltcup keinen Boden auf die führende Österreicherin
Nicole Hosp gutmachen.
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1. Tina Maze SLO 1:44,38

2. Maria Holaus AUT 1:44,72

3. Lara Gut SUI 1:44,73

4. Emily Brydon CAN 1:44,76

5. Elisabeth Görgl AUT 1:44,80

. Lindsey Vonn USA 1:44,80

7. Fabienne Suter SUI 1:44,92

8. Marie Marchand-Arvier FRA 1:45,11
. Verena Stuffer ITA 1:45,11

10. Monika Dumermuth SUI 1:45,26


Übertragungszeiten:
LIVE: Samstag, 02.02.2008 - 12.15 Uhr -
ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in St. Moritz (SUI)
6. Abfahrtslauf der Damen
LIVE: Samstag, 02.02.2008 - 12.20 Uhr -
ARD
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in St. Moritz (SUI)
6. Abfahrtslauf der Damen
LIVE: Samstag, 02.02.2008 - 12.25 Uhr -
SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in St. Moritz (SUI)
6. Abfahrtslauf der Damen
LIVE: Samstag, 02.02.2008 - 12.30 Uhr -
Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in St. Moritz (SUI)
6. Abfahrtslauf der Damen





Das letzte
Rennen - Abfahrt der Damen in Cortina d'Ampezzo
Vonn gewinnt Abfahrt von Cortina
d’Ampezzo

Die US Amerikanerin Lindesey Vonn gewann souverän
die Abfahrt auf der „Olympia delle Tofane“ in Cortina d’Ampezzo vor der
Schwedin Anja Pärson (+0,83) und der Kanadierin Emily Brydon. Die
23-jährige Vizeweltmeisterin setzte feierte damit den elften
Weltcup-Sieg ihrer Karriere, den achten in der alpinen Königsdisziplin.
"Das hier ist ein Klassiker, den du einmal gewinnen willst. Renate hat
das zehnmal geschafft. Sie zu schlagen, ist cool. Das bedeutet mir sehr
viel, ich bin sehr glücklich." In der momentanen Form ist Vonn auch
heiße Anwärterin auf die große Kugel. Wichtiger als das waren ihr aber
Genesungswünsche an ihren in Kitz schwer gestürzten Landsmann Scott
Macartney. "Wer Zeit hat, möge für ihn beten", bat Vonn. Auf dem 4.
Platz folgte mit Kelly Vanderbeek eine weitere Kanadierin vor der besten
Österreicherin Renate Götschl, die sich nach 10 Triumphen in Cortina
d’Ampezzo dieses Mal mit Rang 5 begnügen mußte. "Was soll ich sagen?
Besser als 13. in St. Anton. Ich bin derzeit einfach nicht so locker
drauf in der Abfahrt. Lindsey hingegen fährt von Sieg zu Sieg, hat keine
Absacker mehr. Bei ihr läuft es derzeit fast von alleine, so wie bei mir
im Vorjahr", machte sich Götschl nichts vor. "Ich hoffe aber, dass ich
auch bald wieder in dieser Zone bin." Das starke kanadische
Mannschaftsergebnis würde mit dem 6. Platz von Britt Janyk eindrucksvoll
unter Beweis gestellt. Mit einem Zeitrückstand von 1,48 Sekunden
plazierte sich die US Amerikanerin Julia Mancuso als Siebte, gefolgt von
der besten Schweizerin Nadia Styger. 38 Hundertstel fehlten Styger zum
ersten Podestplatz einer Schweizer Abfahrerin in diesem Winter. «Die
Leistung war heute besser als das Resultat», meinte die
Innerschweizerin. Styger, die in St. Moritz Neunte geworden war,
realisierte immerhin ihr bestes Saisonergebnis in dieser Disziplin,
vermochte das enttäuschende Abschneiden der Schweizerinnen gleichwohl
nur halbwegs zu kaschieren. Immerhin: Im 14. Rang konnte sich noch
Monika Dumermuth klassieren. Fränzi Aufdenblatten, in den voran
gegangenen Abfahrten die beständigste Schweizerin, schied wie Dominique
Gisin nach einem Torfehler aus. Die Österreicherin Elisabeth Görgl
konnte sich, nach ihrem Riesenslalom Sieg der letzten Woche, über einen
starken 9. Rang freuen. Die Top 10 komplettierte die beste deutsche
Rennfahrerin Maria Riesch als Zehnte. Zufrieden war Alexandra
Meissnitzer mit Platz 22 beim Comeback. "Bei der ersten Zwischenzeit war
ich Siebente, in gewissen Passagen nehme ich aber noch zu viel zurück",
sagte die Salzburgerin, die sich im Dezember in Aspen schwer am Knie
verletzt hatte. "Aber das Knie hält super", freute sie sich.
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1. Lindsey Vonn USA 1:36,70

2. Anja Pärson SWE 1:37,53

3. Emily Brydon CAN 1:37,90

4. Kelly Vanderbeek CAN 1:37,94

5. Renate Götschl AUT 1:37,96

6. Britt Janyk CAN 1:38,10

7. Julia Mancuso USA 1:38,18

8. Nadia Styger SUI 1:38,28

9. Elisabeth Görgl AUT 1:38,36

10. Maria Riesch GER 1:38,38

Kein Freitag-Training in St. Moritz

Das dritte und letzte Training für die
Damen-Abfahrt am Samstag in St. Moritz ist am Freitag wegen Nebels
abgesagt worden. Die Wettervorhersaeg für Samstag ist nicht allzu gut,
Schnee und Sichtbehinderungen sind möglich. Besser soll es wieder am
Sonntag werden, wenn der Super-G auf dem Programm steht.
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Brydon
wieder mit Bestzeit in St. Moritz

Emily Brydon hat in St.
Moritz auch das zweite Abfahrtstraining
dominiert. Die Kanadierin erzielte in
1:42,71 Bestzeit vor der
Überraschungszweiten Monika Dumermuth aus
der Schweiz (+0,13). Renate Götschl landete
auf dem dritten Platz.
Top-Favoritin und
Siegerin der Dezember-Abfahrt in St. Moritz
- Anja Pärson (+0,68) - reihte sich wie
bereits gestern auf Rang 4 ein. Maria Holaus,
am Mittwoch Dritte, war erneut stark und
platzierte sich auf dem siebenten Rang.
Zweitbeste des
gegenüber dem Mittwoch-Training verbesserten
Schweizer Frauen-Teams war Fränzi
Aufdenblatten als Fünfte (0,83 Sekunden
zurück). Auch Martina Schild (11.),
Catherine Borghi (13.) und Carmen Casanova
(14.) steigerten sich auf der Piste
Corviglia bei traumhaften Bedingungen
deutlich. Nadia Styger hingegen, die beste
Schweizerin vom Vortag, belegte nur den 24.
Trainingsrang, mit bereits 1,67 Sekunden
Rückstand.
Die DSV Spitzenfahrerin
Maria Riesch ist auch im zweiten Training
nicht an die Spitzenzeiten der Konkurrenz
herangekommen. Einen Tag nach ihrem neunten
Platz bei der ersten Übungsfahrt kam Riesch
am Donnerstag nicht über Rang 27 hinaus. In
1:44,53 Minuten hatte die 23-Jährige 1,82
Sekunden Rückstand auf die Führende. "Ich
bin zufrieden mit der Fahrt, auch wenn der
Rückstand etwas größer geworden ist", sagte
Riesch.
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Brydon
mit Bestzeit beim 1. Training in St. Moritz

Das 1.
Abfahrtstrainings der Damen am Mittwoch St.
Moritz, mußt wegen Nebels verspätet und auf
verkürzter Strecke stattfinden.
Die Kanadierin Emily
Brydon (27) stellte dabei die Bestzeit auf,
0,31 Sekunden vor der überraschenden
Amerikanerin Leanne Smith (20). Auf dem 3.
Rang folgte als Beste Österreicherin Maria
Holaus. Die Tirolerin blieb im Nobel-Skiort
in der Schweiz 47 Hundertstel hinter der
Bestzeit von Emily Brydon.
Top-Favoritin und
Siegerin der Dezember-Abfahrt in St. Moritz
- Anja Pärson (+0,59) - reihte sich auf Rang
4 ein. Renate Götschl (+76) landet als
zweitbeste Österreicherin auf Rang 7 hinter
der besten Schweizerin Nadia Styger (+0,67).
Maria Riesch (+0,89)
aus Deutschland beendete das Training als
landete auf Rang 9, ihre Freundin und
Abfahrts-Weltcupleaderin Lindsey Vonn
(+1,22) aus den USA begnügt sich mit Rang
23.
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BLICK ZURÜCK: SAISON
2007/08 - 1.Rennen in St. Moritz
Pärson gewinnt Abfahrt in St.
Moritz

Die Schwedin Anja
Pärson gewinnt die Abfahrt der Damen im
schweizerischen St. Moritz in einer Zeit von
1:39,32 und sicherte sich ihren ersten
Weltcupsieg in dieser Saison. Für Pärson war
es der 36. Weltcup-Sieg, der vierte bei
einer Abfahrt. Auf dem zweiten Rang folgte
die US Amerikanerin Lindsey Vonn (+0,08) und
der Deutschen Maria Riesch(+0,33) die damit
das beste deutsche Resultat in dieser
Disziplin erreichte, seit sie am 1. Dezember
2006 im kanadischen Lake Louise gewonnen
hatte. Die Österreicherinnen verpassten den
Sprung auf das Stockerl, als beste
ÖSV-Läuferin kam Renate Götschl (+0,38) auf
Platz vier. Die Österreicherinnen Maria
Holaus (+1,65) und Elisabeth Görgl (+1,74)
belegten die Plätze 13 und 14. Nicole Hosp
wurde 18., die fehlerhafte Marlies Schild
verlor 3,89 Sekunden und reihte sich nur auf
Rang 42 ein. Die Hoffnungen auf ein weiteres
Schweizer Highlight, die nach den Bestzeiten
von Nadia Styger und Fränzi Aufdenblatten in
den beiden Trainings aufgekommen waren,
erfüllten sich nicht ganz. Fränzi
Aufdenblatten verpasste ihren dritten
Podestplatz im Weltcup um gut drei Zehntel
und wurde Fünfte. Martina Schild mußte sich,
nach dem sie als Startnummer 1 bis zur
Startnummer 16 in Führung lag, mit einem 7.
Rang begnügen. Nadia Styger beendete das
Heimrennen als Neunte.
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1. Anja Pärson SWE 1:39,32

2. Lindsey Vonn USA 1:39,40

3. Maria Riesch GER 1:39,65

4. Renate Götschl AUT 1:39,70

5. Fränzi Aufdenblatten SUI 1:39,99

6. Ingrid Jacquemod FRA 1:40,38

7. Martina Schild SUI 1:40,58

8. Britt Janyk CAN 1:40,62

9. Nadia Styger SUI 1:40,66

10. Julia Mancuso USA 1:40,74
Blick zurück:
Saison 2005/06
Dorfmeister gewinnt auch Abfahrt in
St. Moritz

Michaela Dorfmeister macht das Doubele in St. Moritz
perfekt. Nach dem Erfolg im Super G am Freitag, holte sie die
Niederösterreicherin auch den Abfahrtsieg am Samstag. "Ich genieße im
Moment alles. Alles geht von allein, so leicht. Dazu kommt noch eine
grenzenlose Sicherheit, das ganze Paket stimmt", betonte die 32-jährige
nach dem insgesamt 24. Weltcup-Sieg ihrer Karriere, dem siebenten in der
Abfahrt, den sie mit einer perfekten Fahrt im unteren Teil sicherstellte.
In der Abfahrt war es der erste Saisonerfolg für das erfolgsgewohnte
Austria-Team. Dorfmeister gewann in 1:43,76 Minuten mit sieben Hundertstel
Vorsprung auf ihre Teamkollegin Renate Götschl. Mit Platz zwei in der
Königsdisziplin ist nun wohl endgültig der Knoten bei der „Speed Queen“
geplatzt. "Ich kann das gar nicht fassen. Ich bin überglücklich und total
zufrieden, dass ich es geschafft habe, aus diesem Loch herauszukommen.
Jetzt brauche ich nicht mehr grübeln, überlegen oder an der Abstimmung
feilen", lautete der erleichterte Kommentar der 30-Jährigen. Die dreifache
Olympiasiegerin Janica Kostelic (1:43,95) fuhr auf Platz drei. Die
Salzburgerin Alexandra Meissnitzer landete als Vierte (+0,25) ebenfalls im
Spitzenfeld, mit der Tirolerin Nicole Hosp als Neunter - in ihrer ersten
Spezial-Abfahrt im Weltcup! - kam noch eine vierte ÖSV-Dame in die Top
Ten. Da mit Fortlauf des Rennens die Bedingungen besser wurden, kamen
zahlreiche Fahrerinnen aus dem hinteren Teil des Feldes zu
Weltcup-Punkten. In Abwesenheit von Leaderin Sylviane Berthod klassierten
sich sechs Schweizerinnen in den Top 12. Mit hohen Nummern fuhren die
Schweizerinnen gleich serienweise ins erste Dutzend. Am besten tat dies
die Bernerin Martina Schild, die mit Nummer 45 auf den 5. Platz kam und
damit die direkte Olympia-Qualifikation ebenso erfüllte wie Monika
Dumermuth, die mit Nummer 39 Sechste wurde. Martina Schild büsste
lediglich 35 Hundertstel auf die Siegerin ein, zu einem Podestplatz
fehlten gar nur 16 Hundertstel. Beste Deutsche war Martina Ertl-Renz auf
Rang 21 in 1:45,94 Minuten. Petra Haltmayr wurde enttäuschend nur 24. Die
Top 10 Fahrerinnen bei der Abfahrt der Damen in St Moritz: 1. Michaela
Dorfmeister (AUT) 1:43,76. 2. Renate Götschl (AUT) 0,07 zurück. 3. Janica
Kostelic (CRO) 0,19. 4. Alexandra Meissnitzer (AUT) 0,25. 5. Martina
Schild (SUI) 0,35. 6. Monika Dumermuth (SUI) 0,42. 7. Anja Pärson (SWE)
0,45. 8. Wendy Siorpaes (ITA) 0,55. 9. Nicole Hosp (AUT) 0,57. 10. Carmen
Casanova (SUI) 0,86.

Götschl, Dorfmeister und Kostelic - das Siegespodest bei der Abfahrt

Michaela Dorfmeister - Die schnellste Frau von St. Moritz

Renate Götschl - Platz 2 und nächste Woche geht's ins geliebte Cortina

Janica Kostelic - Wichtige Punkte im Kampf um den Gesamt Weltcup

Alexandra Meissnitzer - wieder einmal fehlten nur ein paar Hundertstel
Blick zurück: SAISON
2003/04
ABFAHRT DER DAMEN IN ST. MORITZ
Götschl gewinnt Abfahrt
der Damen in St. Moritz
Hilde Gerg und Maria Riesch auf dem "Stockerl"

Platz 1: Renate Götschl |

Platz 2: Hilde Gerg |
Österreichs "Speed-Queen
aus der Steiermark" Renate Götschl gewinnt die Weltcupabfahrt der
Damen in St. Moritz. Auf Rang 2 folgt mit einem Rückstand von 17
Hundertstel Sekunden Hilde Gerg vor ihrer Teamkollegin und
Überraschungsdritten Maria Riesch. Die 20-Jährige aus
Garmisch-Partenkirchen hat am Ende einen Rückstand von nur 19 Hunderstel
Sekunden auf die Siegerin. Auf den Rängen 4 bis 10 folgten: Nadia Styger
(SUI - +0.22 - Platz 4), Jonna Mendes (USA - +0.46 - 5.), Martina Schild
(SUI - +0.60 - 6.), Carole Montillet (FRA - +0.65 - 7.), Michaela
Dorfmeister (AUT +0.71 - 8.), Sylviane Berthod (SUI - +0.79 - 9.) und
Tanja Schneider (AUT - +0.82 - 10.). Nach einem Sturz der Österreicherin
Christine Sponring musste das Rennen für ca. 20 Minuten unterbrochen
werden. Die jungen 20 jährigen Tirolerin erlitt eine Schulterverletzung
und musst mit dem Akja zu Tal gebracht werden. Ein Fehler kurz vor dem
Ziel verdarb ein fast traumhaftes Abfahrtsdebüt der Schwedin Anja Pärson.
In der Zwischenzeit noch in Führung fuhr die Weltcupführende durch (!)
ein Tor durch und musste wegen Torfehler disqualifiziert werden. Ein
Podest-Platz wäre ihr wohl sicher gewesen.

Platz 3: Maria Riesch |

Platz 4: Nadia Styger |

Platz 5: Jonna Mendes |

Platz 6: Martina Schild |

Platz 7: Carole Montillet |

Platz 8: Michaela Dorfmeister |

Platz 9: Sylviane Berthod |

ausgeschieden: Anja Paerson |
Blick zurück: SKI WM 2003
ABFAHRT DER DAMEN IN ST. MORITZ
Turgeon
Abfahrtsweltmeisterin 2003 !
Melanie Turgeon
aus Kanada ist die neue Abfahrts-Weltmeisterin 2003. Silber geht an
Corinne Rey Bellet aus der Schweiz und Alexandra Meissnitzer aus
Österreich die zeitgleich das Rennen beendeten. Auf den Rängen 4
bis 10 folgten: Brigitte Obermoser (AUT), Renate Götschl (AUT),
Jonna Mendes (USA), Carole Montillet (FRA), Christine Sponring (AUT),
Isolde Kostner (ITA) undeMonika Dumermuth (SUI).
Titelverteidigerin Michaela Dorfmeister musste sich mit Rang
12 begnügen. Die Läuferinnen des DSV enttäuschten auch bei der
zweiten Speeddisziplin und konnten sich nicht unter den TOP 10
qualifizieren. Beste deutsche Läuferin Hilde Gerg auf Rang 14,
gefolgt von Regina Häusl (16.), Maria Riesch (17.) und Isabelle
Huber (25.).
Stimmen der
Siegerinnen !
Melanie Turgeon
(CAN): „Ich
habe gesehen, dass die WM-Medaillen hier grösser sind als bei den
Junioren. Da hab ich gedacht: So eine Medaille will ich auch. Ich
war früher ein paar Mal nahe dran, gewann aber nie Edelmetall. Ich
habe einige Fehler gemacht. Unser Team motiviert mich, der
Zusammenhalt ist gut.“
Alexandra Meissnitzer (AUT): "Ich bin glücklich über diese
Silbermedaille. Ich habe jetzt Medaillenluft geschnuppert und will
im Riesenslalom noch einmal voll attackieren.“
Corinne Rey-Bellet (SUI): „Nach den nicht optimalen Trainings
diese Woche ist die Erleichterung umso grösser. Ich bin happy, eine
WM-Medaille vor eigenem Publikum gewonnen zu haben. Hatte Mühe
damit, dass ich so hart kritisiert wurde. Heute hab ich gemerkt,
dass das Publikum hinter mir stand. Ich war sehr erleichtert, als
die 1 aufleuchtete. Meine Linie war nicht immer optimal, vor allem
im steilen. Mir war klar, dass ich einfach angreifen musste. Am
Start war ich nervös – das braucht es. Ich konnte ohne
Knieschmerzen einfahren und spürte auch im Rennen nichts.“

Abfahrtsweltmeisterin 2003 |

Melanie Turgeon |

Silber: Corinne Rey Bellet |

Silber: Alexandra Meissnitzer |

Platz 4: Brigitte Obermoser |

Platz 5: Renate Götschl |

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