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Walchhofer gewinnt Abfahrt in Beaver Creek

Ganz Österreich jubelt, die Durststrecke der ÖSV Männer ist vorbei: Michael Walchhofer gewinnt im "Wohnzimmer" des Herminators auf der "Birds of Prey", die Abfahrt von Beaver Creek. Walchhofer setzte sich 0,05 Sekunden vor dem US-Amerikaner Steven Nyman und 0,10 Sekunden vor dem Schweizer Favoriten Didier Cuche durch. Didier Cuche verwies seine Teamkollegen Didier Défago und Marco Büchel um neun und zehn Hundertstel auf die Plätze vier und fünf. Défago egalisierte damit seine besten Abfahrts-Resultate aus Garmisch 04 und 07. Insgesamt klassierten sich auf der wegen starken Windes im oberen Teil verkürzten Abfahrt acht Fahrer innerhalb von vier Zehnteln. Schon vor einem Jahr war es Walchhofer gewesen, der Österreich auf die Siegstrasse zurückgebracht hatte. Damals brach er nach einem Dutzend Rennen in Bormio den Bann. " Die Fahrt war ein wenig ungestüm, aber ich habe es endlich wieder geschafft, den Ski laufen zu lassen. Für mich war das ein faires Rennen. Jetzt macht es wieder richtig Spaß. Ich war hier vom 2. bis zum 6. Platz schon alles. Sieger war ich noch nie. Es ist eine der schwersten Abfahrten - da ist es schön, hier zu gewinnen", freute sich der Zauchenseer im Zielraum und fügte hinzu, "Der Druck fällt jetzt ab. Wir haben soviele Klasseleute im Team, da müssen die Siege irgendwann von selbst kommen.“ Mit Mario Scheiber (+0,39) auf Rang acht und Hermann Maier (+0,56) auf Platz zehn konnten zwei weitere Österreicher ein achtbares Resultat erzielen. Mit Pech haderte wieder einmal der "Herminator": "Die Linie war perfekt, aber ich habe sie teilweise so abgekürzt, dass ich auf eine Linie gekommen bin, wo viel Schnee gelegen ist. Da war ich dann im Tiefschnee - das hat mich extrem abgebremst. Das hat viel Zeit gekostet.“ Das Rennen war durch mehrere Wetterumschwünge gekennzeichnet. Einige Stunden früher, als von der Wettervorhersage angekündigt, setzte starker Schneefall ein. Aus diesem Grund wurde das Rennen verkürzt und vom Kombi-Start angegangen. Am morgigen Samstag findet um 19.00 Uhr der Super G der Herren statt.


1. Michael Walchhofer AUT 1:13,74


2. Steven Nyman USA 1:13,79


3. Didier Cuche SUI 1:13,84


4. Didier Defago SUI 1:13,93


5. Marco Büchel LIE 1:13,94


6. Bode Miller USA 1:14,10


7. Peter Fill ITA 1:14,12


8. Mario Scheiber AUT 1:14,13


9. Kurt Sulzenbacher ITA 1:14,27

Übertragungszeiten:

LIVE: Freitag, 30.11.2007 - 18.45 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Beaver Creek, CO (USA)
2. Abfahrtslauf der Herren

LIVE: Freitag, 30.11.2007 - 18.45 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Beaver Creek, CO (USA)
2. Abfahrtslauf der Herren

LIVE: Freitag, 30.11.2007 - 18.55 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Beaver Creek, CO (USA)
2. Abfahrtslauf der Herren

Das letzte Rennen - Abfahrt der Herren in Lake Louise
Jan Hudec gewinnt Abfahrt in Lake Louise

Der Kanadier Jan Hudec gewinnt die ersten Saisonabfahrt in Lake Louise Mountain Resort, die wie vor zwei Jahren auf verkürzter Strecke gefahren wurde, in einer Zeit von 1:42,79 Minuten vor dem US Amerikaner Marco Sullivan und dem Österreicher Andreas Buder der damit den ersten Podestplatz der Saison für das ÖSV Herren Team einfuhr und somit den schlechtesten Saisonstart seit 16 Jahren verhindern konnte. Bei der Windlotterie hatten die Fahrer mit niedrigen Startnummern, trotz der neuen Startregel, klare Vorteile. "Heute war es wirklich schwierig. Normalerweise ist Lake Louise ein eher einfaches Rennen - in diesem Jahr ist wenig Schnee. Und dazu noch schlechte Sicht und starker Wind, aber ich habe meine Chance genutzt und bin glücklich", analysierte der Sieger freudestrahlend im Zielraum. Auf dem 4. Rang folgt der Italiener Kurt Sulzenbacher vor dem besten Schweizer Tobias Grünenfelder und dem Italiener Werner Heel. Auf einem respektablen 7. Rang plazierte sich mit Startnummer 41 der Kanadier John Kucera vor dem Franzose Adrien Theaux. Auf den Rängen 9, 10 und 11 folgen die Österreicher Georg Streitberger, Christoph Gruber und Romed Baumann die für einen versöhnlichen Abschluß der ersten Saisonabfahrt aus Sicht der Österreicher sorgten. Dagegen mussten sich die Favoriten Marco Büchel, Michael Walchhofer, Didier Cuche und Boder Miller mit den Rängen 12, 14, 17 und 20 begnügen. Mit einem solchen Klassement hatte niemand gerechnet. Die Aussagen von Cuche könnten deshalb stellvertretend für alle gelten: «Mit dem Wetter wars eine Glückssache. Schade, denn zuvor hatten die ganze Woche Super-Verhältnisse geherrscht.» Da er am Wetter aber nichts ändern könne, ärgere er sich gar nicht gross. Unzufrieden zeigte sich Cuche hingegen aber sehr wohl: «Bei diesen schwierigen Verhältnissen sind mir ein paar Fehler unterlaufen, gerade auch im technischen Teil. Ohne diese hätte ich schon einen besseren Platz belegen können.» Als fairer Verlierer zeigte sich auch Marco Büchel: «Jan hat mit seiner Bestzeit am Freitag gezeigt, dass er es drauf hat. Ich gratuliere ihm». Der Vorjahressieger konnte es sich aber trotzdem nicht verkneifen, noch einen zweiten Satz anzufügen: «Ich denke allerdings nicht, dass Jan den Abfahrtsweltcup gewinnen wird.» Für Hermann Maier schaute Platz 16 heraus, bei der Zwischenzeit nach dem Mittelteil war er noch eine Zehntelsekunde vor Hudec gelegen. "Ich hatte dann unmittelbar nach dieser Zwischenzeit einen Steher und habe kaum noch das nächste Tor erwischt", erläuterte der "Herminator", dass seine Fahrt "zu fehlerhaft" für einen Spitzenplatz war. "Ich bin mit zu viel Einsatz gefahren. Doch im schwierigen Mittelteil bin ich toll gefahren, das gibt mir Zuversicht für die nächsten Abfahrten." Die größte deutsche Abfahrtshoffnung Stephan Keppler aus Ebingen kam auf Rang 61 nicht einmal in die Nähe der Weltcup-Punkte. Bester Deutscher war der Partenkirchener Peter Strodl als 47., sein Bruder Andreas wurde 62.

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1. Jan Hudec CAN 1:42,79


2. Marco Sullivan USA 1:43,03


3. Andreas Buder AUT 1:43,13


4. Kurt Sulzenbacher ITA 1:43,29


5. Tobias Grünenfelder SUI 1:43,30


6. Werner Heel ITA 1:43,31


7. John Kucera CAN 1:43,33


8. Adrien Theaux FRA 1:43,39


9. Georg Streitberger AUT 1:43,40


10. Christoph Gruber AUT 1:43,43

Walchi für Abfahrt optimistisch

Hermann Maier muss in seinem "Wohnzimmer" noch zulegen Michael Walchhofer zeigt sich nach der Kombi-Abfahrt von Beaver Creek für die Spezial-Abfahrt optimistisch. "Das war ein gutes rennmäßiges Training", meint der Salzburger nach Rang vier. "Ich habe ein gutes Gefühl für die Abfahrt." Wo er noch ewas gut machen kann, weiß Walchi auch: "Ich war im Steilhang zu spitz und habe unten Zeit liegen gelassen." Auch Hermann Maier (Neunter in der Kombi-Abfahrt) weiß: "Ich muss noch etwas zulegen, wenn das was werden soll." Top-Favorit ist Didier Cuche.

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2.Abfahrts-Training der Herren in Beaver Creek abgesagt

Das für Mittwoch geplant gewesene Abfahrts-Training der Herren in Beaver Creek ist wie erwartet abgesagt worden. Über Nacht waren 20 Zentimeter Neuschnee gefallen. Auf der steilen Piste war es nicht möglich, die Strecke schnell genug vom Schnee zu befreien. Die Prognosen für die kommenden Tage sind aber gut, erst am Samstag soll es wieder schneien. Schon am Donnerstag steht mit der Superkombination (19:00/22:30 MEZ) das erste von vier Weltcup-Rennen in Colorado auf dem Programm.

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Gesamtweltcup wohl dahin - Svindal fällt lange aus

Schock für Weltcup-Titelverteidiger Aksel Lund Svindal: Der Norweger zog sich bei seinem Sturz im 1. Abfahrts-Training von Beaver Creek/USA einen Nasen- und Jochbeinbruch, sowie eine tiefe Schnittwunde am Gesäß zu. Außerdem besteht der Verdacht auf Stirnbeinbruch. Wie lange der Gesamtweltcupsieger und Doppel-Weltmeister pausieren muss, ist noch nicht absehbar. Sicher ist, dass er in diesem Jahr keine Rennen mehr bestreiten wird. Der Pechvogel war bei einem Sprung in Rücklage geraten und mit dem Rücken hart auf der Piste aufgeprallt. Damit könnten Svindals Hoffnungen auf einen erneuten Gewinn der Großen Kristallkugel bereits zu Saisonbeginn hinfällig sein. "Der Schnitt am Gesäß ist sehr, sehr tief. Das ist eine sehr ernste Verletzung, die eine ganze Zeit zur Heilung brauchen kann", sagte Svindals Trainer Marius Arnesen über die 15 Zentimeter lange Verletzung, die mit 13 Stichen genäht werden musste. Auch Andreas Buder überstand das erste Training nicht unverletzt. Buder erlitt eine so schwere Fersenprellung, dass er am Mittwoch bereits die Heimreise antrat. Sein ebenfalls in der Kompression gestürzter ÖSV-Teamkollege Georg Streitberger blieb hingegen unverletzt. "Schade um Buder, er war ausgezeichnet in Form", bedauerte ÖSV-Herren-Chef Toni Giger.

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1. Abfahrtstraining: "Birds of Prey" fordert Opfer

Gesamtsieger Aksel Lund Svindal stürzte im ersten Training zur Weltcup-Abfahrt auf der berüchtigten Raubvogel-Piste in Beaver Creek schwer. Der Norweger dürfte nach ersten Informationen aber relativ glimpflich davongekommen sein. Er zog sich eine ca. 15 Zentimeter lange Schnittwunde am linken Bein und eine Hüftprellung zu, zudem erlitt er Schürfwunden im Gesicht, auch ein Zahn dürfte ausgeschlagen sein. Beim Abtransport winkte Svindal aber trotz eines blutverschmierten Taschentuchs vor dem Mund schon wieder aus dem Rettungsschlitten. Auch die ÖSV-Asse Andreas Buder und Georg Streitberger stürzten, blieben aber weitestgehend unversehrt. Buder klagte allerdings über Schmerzen in der Ferse. Für die Bestzeit sorgt Didier Cuche (SUI) und war damit der Leader eines starken Schweizer Teams. Im Sog von Cuche vermochten auch Ambrosi Hoffmann als Vierter und Didier Défago als Siebenter zu überzeugen. Daniel Albrecht (12.), Tobias Grünenfelder (13.) und der überraschende Beni Hofer (14.) verpassten die Top Ten nur knapp. Seinen Teil zum gelungenen Auftritt der Mannschaft von Trainer Hans Flatscher und Franz Heinzer steuerte auch Marco Büchel bei; der Liechtensteiner belegte hinter dem Amerikaner Steven Nyman Rang 3. Michael Walchhofer belegt als bester Österreicher den fünften Platz, direkt vor seinem Salzburger Landsmann Hermann Maier. Selbst Hermann Maier, der auf dieser Piste bisher acht Siege feierte, wusste trotz der zunächst beachtlichen sechstbesten Zeit nicht so recht, was er sagen sollte. "In gewissen Teilen ist die Strecke heuer fast schon zu schnell. Aber an sich ist es wirklich wieder klass', hier zu fahren. Es ist halt wirklich was ganz anderes als Lake Louise. Aber selbst mir ist total die Kraft ausgegangen, das hat mich überrascht." Die deutschen Abfahrer taten sich wieder einmal sehr schwer. Johannes Stehle (Obermaiselstein) wurde 56.; Stephan Keppler (Ebingen) fuhr auf Rang 67.

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BLICK ZURÜCK SAISON 2006/07:
Bode Miller gewinnt auf der Raubvogel Piste

Nach den Doppelsiegen in den Jahren 2004 und 2005 macht Bode Miller heute den Hattrick für das US-Ski-Team bei den Heim-Rennen in Beaver Creek auf der berühmt, berüchtigten Birds of Prey perfekt. Der US Amerikaner Bode Miller gewinnt die 2. Saisonabfahrt der Saison und feiert seinen 20. Weltcuperfolg vor dem Schweizer Didier Cuche (Rückstand +0,15) und seinem Landsmann Steven Nyman (+0,33). "Der Berg passt zu meinem Stil. Es gibt nicht viele Läufer, die hier so aggressiv fahren. Es ist ein ganz besonderer Kurse der viel Überwindung fordert.“ Miller lieferte diese Bestzeit ab, obwohl im Steilhang bei vollem Tempo ein Streckenposten direkt vor ihm ausrutschte und den US Boy sichtlich irritierte. „Ich hab den Streckenposten natürlich gesehen - aber ich habe meinen Fokus behalten und bin weiter gefahren." Rang vier sicherte sich der Südtiroler Peter Fill (0,37) vor dem Abfahrtsweltcupsieger der letzen Saison, Michael Walchhofer aus Österreich der etwas ratlos im Zielraum analysierte: "Für mich persönlich war es nicht schlecht. Gratulieren muss man dem Bode Miller, er ist mit hoher Nummer noch ganz vorne reingefahren. Bei mir liegt es nicht an der Form - es muss einfach mal der Knopf aufgehen." Mario Scheiber wurde Neunter, Hermann Maier musste sich in seinem früheren "Wohnzimmer" mit Rang 23 begnügen. Punkte holten auch Klaus Kröll als 17., Fritz Strobl als 19. und Hans Grugger als 28. Trotzdem war dies bereits die dritte Abfahrt in Folge ohne ÖSV-Fahrer am Podest und mittlerweile auch seit bereits sieben Speed-Bewerben inklusive Olympia sieglos. Das hat es seit über zehn Jahren nicht mehr gegeben. "Ich bin wirklich enttäuscht, weil heute ausgerechnet wir mehr Fehler gemacht haben als die anderen", betonte ÖSV-Herrenchef Toni Giger. Glück hatte Christoph Gruber, der im Schneetreiben bei 120 km/h einen wilden Sturz fast unversehrt überstand. Im Gesamtweltcup führt weiter der Italiener Peter Fill, der mit nunmehr 184 Punkten 30 Zähler vor Cuche und 38 vor Marco Büchel liegt. Der Liechtensteiner, der in der Vorwoche in Lake Louise triumphiert hatte, belegte in Beaver Creek Rang sieben und führt die Abfahrtswertung weiter an. Die Top 10 Rennfahrer bei der 2. Saisonabfahrt in Beever Creek: 1. Bode Miller (USA) 1:46,15, 2. Didier Cuche (SUI) 0,15 zurück, 3. Steven Nyman (USA) 0,33, 4. Peter Fill (ITA) 0,38, 5. Michael Walchhofer (AUT) 0,97, 6. Kurt Sulzenbacher (ITA) 1,03, 7. Marco Büchel (LIE) 1,31, 8. Scott Macartney (USA) 1,32, 9. Mario Scheiber (AUT) 1,38, 10. Marco Sullivan (USA) 1,45.


1. Bode Miller USA 1:46,15


2. Didier Cuche SUI 1:46,30


3. Steven Nyman USA 1:46,48


4. Peter Fill ITA 1:46,53


5. Michael Walchhofer AUT 1:47,12


6. Kurt Sulzenbacher ITA 1:47,18


7. Marco Büchel LIE 1:47,46

BLICK ZURÜCK Saison 2005/06:
Rahlves gewinnt vor Miller in Beaver Creek

Die Amerikaner wiederholen ihr Double vom Vorjahr: Daron Rahlves gewinnt mit 1.13,37 vor Bode Miller (+0,27 Sek) und dem Österreicher Hans Grugger (+0,34 Sek). Nachdem die Wetterfrösche in Beaver Creek falsch gequakt hatten und die Schneefälle ausgeblieben waren, wurde das Rennen auf verkürzter Strecke und mit ein wenig Verspätung entgegen aller Befürchtungen gestartet. Die Läufer fanden die Piste in ausgezeichnetem Zustand vor und nur der Nebel drohte lange Zeit, der einzige Spielverderber zu werden. Geprägt von unzähligen Unterbrechungen verlor man als Schifan beinah die Geduld. Lange Zeit sah es nach einem Hundertstel Krimi aus – an den lange Führenden Peter Fill (letzten Endes Platz 7 mit +1,11 Sek Rückstand) kamen Kjetil Andre Aamodt (NOR, 8. +1,15 Sek) und Didier Cuche (SUI, 9. +1,19 Sek) bis auf wenige Hundertstel heran. Erst der junge Kanadier Erik Guay (6. + 1,09 Sek) konnte Fill den Platz des Führenden um knappe 2 Hundertstel abringen. Bruno Kernen, vielleicht getrieben vom Frust über den gestrigen Super-G, verdrängte Guay mit weiteren knappen 3 Hundertsteln auf Rang 2. Doch noch ehe der Schweizer sich über seine Führung so richtig freuen konnte, schien mit dem Österreicher Hans Grugger eine neue Zeitrechnung in dieser Abfahrt zu beginnen. Bei der Zwischenzeit noch fast 1 Sekunde vorn, schwingt er mit 1.13,71 und 0,72 Sekunden Vorsprung auf Kernen ab. Nach diesen beiden Läufern ist klar: die Piste hält und die Besten der weltbesten Abfahrer können sich ein faires und sogar nebelfreies Duell liefern. Überraschend schwach kann Hermann Maier die guten Verhältnisse nicht nützen und schwingt nur als 16. ex aequo mit Kollege Benjamin Raich (+1,86 Sek) ab, bevor Daron Rahlves so richtig durchstartet und Gruggers hervorragende Bestzeit pulverisiert. Der Sieger von Lake Louise, Fritz Strobl (AUT, +0,97 Sek), bringt nach einigen kleinen Fehlern noch Platz 4 ins Ziel. Nach Strobl macht es Bode Miller seinem Teamkollegen Rahlves nach und braust auf Platz 2 – endlich ein Speedresultat. Das letzte Ass im Ärmel der Österreicher, Abfahrtsweltmeister Michael Walchhofer, verhaut die Schlüsselstelle und wird nur 10. mit immerhin schon 1,22 Sekunden Rückstand und der gestrige Sieger Hannes Reichelt, als 31. gestartet, riskiert zuviel und scheidet aus. Insgesamt nach einem mühsamen Beginn ein überraschend spannendes und faires Rennen, bei dem sich die Amerikaner mit den Österreichern wieder ein packendes Duell geliefert haben. Und was für eine Freude: Schweizer, Kanadier, Italiener, Norweger, Franzosen und der Liechtensteiner Büchel sorgen für ein richtig buntes Resultat unter den besten 15. Hoffen wir, dass die Nachbarschaftshilfe von Stephan Eberharter bald Früchte trägt, damit wir auch DSV-Läufer bald wieder in den Ergebnislisten ganz vorne finden!


Daron Rahlves: Jubel im Zielraum von Beaver Creek - Platz 1


Doppelsieg für die USA: Bode Miller freut sich auch über Platz 2


Bester Österreicher auf Rang 3: Hans Grugger


Die Abfahrt von Beaver Creek - Spektakuläre Birds of Prey

Der Blick zurück - Saison 2004/05
US-Doppelsieg! Die Bode-Miller-Show geht weiter !  


1.Platz: Bode Miller

2.Platz: Daron Rahlves 

Mit einer fast perfekten Fahrt feierte der 27-jährige US-Superstar Bode Miller auf der anspruchsvollen Raubvogelpiste "Birds of Prey" seinen 4 Weltcupsieg in dieser Saison. Gemeinsam mit seinem Teamkollegen Daron Rahlves konnten sich die beide US Amerikaner erstmals im Skweltcup über einem US-Doppelsieg in einer Abfahrt freuen. Michael Walchhofer sichert den dritten Platz für Österreich und Bruno Kernen auf Rang vier sowie der Fünftplazierte Didier Cuche fuhren für das Schweizer Team Topplatzierungen ein. Hans Knauß wurde Sechster ("Im Steilen ein großer Fehler"), Olympiasieger Fritz Strobl war eine Woche nach seinem schweren Sturz in Lake Louise mit Platz neun hochzufrieden. Nach dem Rennen äußerte sich Michael Walchofer zur Leistung der US-Boys: "Miller und Rahlves waren offenbar heute auf diesem Berg nicht zu schlagen. Dabei war meine Fahrt eigentlich genial. Ich hätte echt gedacht, dass ich vorne bin." Mit Knieschmerzen und ziemlich angesäuert zog Hermann Maier, der als Zehnter das bisher schlechteste Ergebnis in seinem "Wohnzimmer" einfuhr, Bilanz: "Unten, also dort, wo ich früher hier die Rennen gewonnen habe, hab' ich es diesmal verloren." In der Zwischenzeit gab im Zielraum ein freudestrahlender Bode Miller seine Interviews: "Nach meinen Fehler im Super G wollte ich in der Abfahrt besonders aggressiv fahren. Schon im Steilen habe ich gemerkt, dass ich innerhalb jeder Linie bin, habe jedes Tor berührt und war deshalb schon während der Fahrt richtig aufgeregt", erzählte Miller. "Am letzte Sprung hatte ich sogar schon ein Lächeln auf dem Gesicht, weil ich wusste, das war eine sensationelle Fahrt. Und dann noch Daron mit auf dem Podium, dieser Tag ist wirklich einzigartig. Dieser Berg passt uns perfekt." Die Plätze 1 bis 10 verteilten sich wie folgt: 1. Bode Miller (USA) 1:39,76. 2. Daron Rahlves (USA) 0,16 zurück. 3. Michael Walchhofer (AUT) 0,39. 4. Bruno Kernen (SUI) 0,74. 5. Didier Cuche (SUI) 0,83. 6. Hans Knauss (AUT) 0,98. 7. Bryon Friedman (USA) 0,99. 8. Aksel Lund Svindal (NOR) 1,05. 9. Fritz Strobl (AUT) 1,08. 10. Hermann Maier (AUT) 1,09.


3. Platz: Michael Walchhofer

4. Platz: Bruno Kernen

5. Platz: Didier Cuche

6. Platz: Hans Knauss

Der Blick zurück - Saison 2003/04 - Rennen 1
US-Boy Rahlves triumphiert in Beaver Creek
Eberharter bester Österreicher


Sieger in Beaver Creek

Daron Rahlves

Überraschungssieger bei der Herren-Abfahrt im kanadischen Beaver Creek. Der US-Amerikaner Daron Rahlves, den eigentlich die wenigsten auf der Rechnung hatte, fuhr idie 1.39.59 Minute die schnellste Zeit. "Das war ein starker Auftritt, oder?", fragte ein überglücklicher Rahlves am Ende in die Menge. Der Amerikaner setzte sich mit der Startnummer 28 am Ende durch. Wetltcup-Titelverteidiger Stephan Eberharter erzielte zugleich mit Rang zwei sein bestes Ergebnis in diesem Winter. Der Österreicher war mit 29 Hunderstel Rückstand auf Sieger Rahlves besser als seine Landsmänner Michael Walchhofer (4.) und Hermann Maier (5.). Lange Zeit hatte Bjarne Solbakken in Führung gelegen. Bis Rahlves schließlich mit seinem Husarenritt den Norweger, der am Ende zeitgleich mit Eberharter Zweiter wurde, verdrängte. Auf den Plätzen sech bis zehn landeten: Lasse Kjus (Norwegen), Johann Gruger, Hannes Trinkl, Hans Kroell (alle Österreich), und Franco Cavegni (Schweiz). Der US-Amerikaner Bode Miller schied auf Bestzeitkurs genauso aus wie der Österreicher Hansi Knauss, der kurz vor dem Ziel an einem Tor vorbeifuhr.


Platz 2: Stephan Eberharter

Platz 3: Bjarne Solbakken

Platz 4: Michael Walchhofer

Platz 5: Hermann Maier

Der Blick zurück - Saison 2003/04 - Rennen 2
Hermann Maier gewinnt Abfahrt in Beaver Creek
7 Fahrer des ÖSV in den Top 10


Platz 1 in Beaver Creek

Hermann Maier

Der Österreicher Hermann Maier (1:39.76) feierte nach seinem Triumph im SUPER G von Lake Louis jetzt auch den ersten Sieg, nach seinem Unfall, in der Königsdisziplin, der Abfahrt. Mit einem Vorsprung von fast einer Sekunde sicherte sich Maier den obersten Platz auf dem Stockerl vor seinen Landsleuten Hans Knauß (AUT - +0.95 - 2) und Andreas Schifferer (AUT - +1.19 - 3). Auf den Rängen 4 bis 10 folgten Daron Rahlves (USA - +1.25 - 4), Klaus Kröll (AUT - +1.32 - 5), Michael Walchhofer (AUT - +1.36 - 6), Marco Büchel (LIE - +1.41 - 7), Johann Grugger (AUT - +1.50 - 8), Fritz Strobl (AUT - +1.61 - 9), Patrick Järbyn (SWE - +1.66 - 10). Als bester Schweizer platzierte sich Franco Cavegn mit einem Rückstand von 1,8 Sekunden auf dem 11. Rang. Die "Birds of Prey" präsentierte sich für "King Bode Miller" als kein gutes Pflaster. Sowie bereits gestern schied der US Amerikaner auch heute aus und konnte sich wiederum keine Weltcuppunkte gutschreiben.


Platz 2: Hans Knauss

Platz 3: Andreas Schifferer

Platz 4: Daron Rahlves

ohne Punkte: Bode Miller

Der Blick zurück - Saison 2002/03
Eberharter auch in Beaver Creek unschlagbar

Stephan Eberharter dominierte auch den Abfahrtslauf in Beaver Creek und gewann sein viertes Saison-Rennen - es war sein insgesamt 20. Weltcup-Sieg. Knapp dahinter platzierte sich der Österreicher Michael Walchhofer, der sich Rang zwei sicherte. Das Siegerbild komplett machte der US-Amerikaner Daron Rahlves ! Auf den Plätzen 4 bis 8 folgten Fritz Strobl (AUT), Didier Cuche (SUI), Marco Sullivan (USA), Kjetil-Andre Aamodt (NOR) und Bode Miller (USA). Einmal mehr enttäuschend die Leistung der deutschen Rennläufer. Stefan Stankalla musste sich mit Rang 43 und Max Rauffer mit dem 50. Platz zufrieden geben. Nach 6 Saisonrennen haben die Herren des DSV noch keinen einzigen Weltcuppunkt eingefahren.  


WALCHHOFER

EBERHARTER

RAHLVES

Der Blick zurück - Saison 2001/02
Weltcup-Rennen in Beaver Creek abgesagt

Wie die FIS heute bekannt gab werden die geplanten Rennen in Beaver Creek nicht stattfinden. Grund: Akuter Schneemangel. 

 

 






 

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