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Miller gewinnt Abfahrt in Bormio

Der US Amerikaner Bode Miller holte sich, so wie bei der WM 2005 den Sieg bei der Abfahrt von Bormio auf der berühmt berüchtigten Stelvio Piste. "Es war sehr schwer heute. Fitness war wichtig, damit man auch attackieren kann. In Bormio sind technisch starke Läufer bevorzugt, denn es ist hier sehr einfach, schwere Fehler zu machen. Jetzt hoffe ich, dass ich auch im Slalom wieder zu meiner Form finde", meinte Miller im ORF-Interview. In einer Zeit von 2.00,57 Minuten gewann Miller vor dem Niederösterreicher Andreas Buder (+0,45) und dem Kanadier Jan Hudec (+0,66). Knapp am Podest vorbei schrammte Didier Cuche. Der Schweizer fuhr zu verkampft und verpasste das Podest um 12 Hundertstel. Sein Teamkollege Didier Defago klassierte sich auf dem guten 6. Rang. Ambrosi Hoffmann hingegen musste mit Rang 22 einen Rückschlag einstecken. Aus Schweizersicht konnte man sich auch über Konrad Hari als 19. und Cornel Züger, der sich Platz 20 sicherte freuen. Eine Schrecksekunde erlebte Tobias Grünenfelder. Der Glarner stürzte kurz vor dem Ziel, zog sich aber keine gravierenden Verletzungen zu. Mit Klaus Kröll auf Platz 7 reihte sich ein weiterer ÖSV-Läufer unter den Top-10 ein. Hermann Maier wurde 13., Christoph Gruber fuhr auf Rang 17. Topfavorit Michael Walchhofer mußte sich nach einem schwerem Fehler mit Platz 19 begnügen. "Eigentlich habe ich mich selbst geschlagen. Mir hat es den Innenski verschlagen und dann bin ich gelegen. Nach meinem Fehler musste ich das Rennen eigentlich neu beginnen, dafür ist die Zeit eh sehr gut. Ich habe mich dann bis ins Ziel gekämpft, aber ich weiß, dass ich schnell bin", so der Salzburger. Stephan Keppler kam als bester Deutscher auf Rang 28 (+2,48 Sek.), Johannes Stehle wurde 38.

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1. Bode Miller USA 2:00,57


2. Andreas Buder AUT 2:01,02


3. Jan Hudec CAN 2:01,11


4. Didier Cuche SUI 2:01,23


5. Andrej Jerman SLO 2:01,28


6. Didier Defago SUI 2:01,42


7. Klaus Kröll AUT 2:01,47


8. Erik Guay CAN 2:01,59


9. Christof Innerhofer ITA 2:01,91


10. John Kucera CAN 2:01,92

Übertragungszeiten:

LIVE: Samstag, 29.12.2007 - 11.20 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Bormio (ITA)
4. Abfahrtslauf der Herren

LIVE: Samstag, 29.12.2007 - 11.35 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Bormio (ITA)
4. Abfahrtslauf der Herren

LIVE: Samstag, 29.12.2007 - 11.45 Uhr - ARD
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Bormio (ITA)
4. Abfahrtslauf der Herren

LIVE: Samstag, 29.12.2007 - 11.45 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Bormio (ITA)
4. Abfahrtslauf der Herren

Das letzte Rennen - Abfahrt der Herren in Gröden
Walchofer gewinnt Abfahrt in Gröden

Michael Walchhofer hat am Samstag seine "Klassikersammlung" endlich vervollständigt. Nach Kitzbühel, Wengen, Garmisch, Val d'Isere und Bormio holte sich der Salzburger mit dem Erfolg in Gröden die letzte traditionelle Abfahrt, die ihm noch in seiner Siegesliste gefehlt hatte. Der Salzburger setzte sich 0,18 Sekunden vor dem Schweizer Didier Cuche und 0,56 vor dem US-Amerikaner Scott Macartney durch und feierte damit seinen zweiten Saisonsieg. "Das ist ein Hammer! Nach Beaver Creek hier gleich wieder zu gewinnen. Ich hab schon gemerkt, dass sich Druck aufbaut. Es gab viele Frage nach dem Sieg im letzten fehlenden Klassiker. Jetzt wo ich das geschafft hab, kann ich mich umso mehr freuen. Ich hab einen brutal schnellen Ski gehabt. Es ist so dahin gegangen - die Kurve der Ciaslat-Einfahrt hab ich bremsen müssen, sonst wäre sich das nicht mehr ausgegangen. Ich hab so fighten müssen, dass war wahrscheinlich das Geheimnis des Erfolges." Im Schatten von Cuche hat auch Ambrosi Hoffmann ein hervorragendes Ergebnis für die Schweizer eingefahren. Der Bündner klassierte sich auf dem fünften Rang und verpasste das Podest lediglich um 36 Hundertstel. Auf dieses Podest fuhr aus Kanada der sich mit Rang 4 begnügen mußte. Didier Défago, welcher mit Nummer 1 ins Rennen gestartet war, verpasste die Top 10 nur knapp und beendete das Rennen als Zwölfter. Als zweitbester Österreicher landete Klaus Kröll (+1,26) auf dem neunten Rang, unmittelbar vor Andreas Buder (+1,28). Christoph Gruber (+1,54) klassierte sich am 13. Platz, Hermann Maier riss 2,12 Sekunden Rückstand auf und wurde 20. Silvan Zurbriggen ist bei den «Kamelbuckeln» schwer gestürzt. Er geriet beim Sprung in Rücklage und verdrehte sich bei der Landung wohl das Knie. Er wurde mit dem Akja geborgen, über die Art der Verletzungen wurde noch nichts bekannt. Johannes Stehle sorgte aus Sicht des DSV für eine erfreuliche Überraschung und landete auf Rang 17. Den Grundstein legt er mit starker Zeit im Gleitstück oben. Durch die Ciaslat schlägt er sich gut - und reiht sich mit knapp 2 Sekunden Rückstand auf Rang 17 ein. In der Weltcup-Gesamtwertung übernahm Cuche die Führung von dem Österreicher Benjamin Raich.

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1. Michael Walchhofer AUT 1:56,70


2. Didier Cuche SUI 1:56,88


3. Scott Macartney USA 1:57,26


4. Erik Guay CAN 1:57,54


5. Ambrosi Hoffmann SUI 1:57,62


6. Manuel Osborne-Paradis CAN 1:57,67


7. Andrej Jerman SLO 1:57,83


8. Bode Miller USA 1:57,85


9. Klaus Kröll AUT 1:57,96


10. Andreas Buder AUT 1:57,98

Jerman Schnellster beim Abschlußtraining in Bormio

Beim Abschlusstraining für das Abfahrtsrennen der Weltcup-Veranstaltung im italienischen Bormio hat sich Andrej Jerman aus Slowenien die Bestzeit gesichert. In 2:01,26 Minuten lag er vor Klaus Kröll aus Österreich und dem Kanadier Erik Guay, der tags zuvor Schnellster des ersten Trainings war. Der Topfavorit für die Abfahrt am Samstag (Start: 11.45 Uhr) Michael Walchhofer hat am Freitag noch nicht alle Karten aufgedeckt und wurde Fünfter. Mit einem Sieg kann er am Samstag einen doppelten Hattrick fixieren: Der Ex-Weltmeister hatte im Vorjahr beide Rennen auf der extrem eisigen Stelvio gewonnen und ist zudem Sieger der jüngsten beiden Abfahrten in Beaver Creek und Gröden. "Ich müsste fast lügen, wenn ich nicht an Statistik denke", meinte deshalb Walchhofer. "Ich bin in einer sehr, sehr guten Form, wie die letzten beiden Siege gezeigt haben, und will natürlich auch hier gewinnen. Aber man ist natürlich hier auch froh, wenn man heil ins Ziel kommt, denn diese Piste ist auch heuer wieder extrem schwierig. Ein paar Kurven sind extrem eisig und unruhig, andere dagegen wieder extrem griffig. Es ist also nicht einfach, die Abstimmung zu finden. Dazu kommt noch die teilweise schlechte Sicht". Hermann Maier landete nach Platz vier im ersten Training am Freitag auf Rang zwölf (+1,34). Bester Schweizer war Tobias Grünenfelder als Sechster. Im Gegensatz zum Mittwoch lief es den Schweizern ausser Grünenfelder nicht mehr so gut. Als Nächstbester musste sich Didier Défago mit dem 14. Platz begnügen, Cuche büsste als 19. fast zwei Sekunden ein. «Ich habe im Mittelteil zwei Fehler begangen. So lässt sich ein Teil meines Rückstandes erklären. Sonst wäre ich vorne dabei gewesen, auch wenn mir zur Bestzeit noch einiges gefehlt hätte.» Didier Défago zählte bis zum Schlussteil (5. Zwischenzeit) zu den Allerbesten, worauf er das Tempo drosselte: «Ich spare mir die Kraft für das Rennen.» Bester Deutscher wurde der Ebinger Stephan Keppler mit einem Rückstand von 2,15 Sekunden auf Rang 27. Johannes Stehle aus Obermaiselstein lag 3,40 Sekunden zurück und belegte Platz 40.

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Guay Schnellster beim 1. Abfahrtstraining in Bormio

Erik Guay war der Schnellste im ersten Trainingslauf für die Weltcup-Abfahrt am Samstag im italienischen Bormio. In 2:03,44 Minuten lag der Kanadier 0,05 Sekunden vor Marco Büchel aus Liechtenstein und 0,22 Sekunden vor dem Schweizer Tobias Grünenfelder. Überraschend stark präsentierte sich der Österreicher Hermann Maier. Der zuletzt wenig erfolgreiche Flachauer lag nur 0,27 Sekunden hinter dem Trainings-Schnellsten und war damit bester Österreicher. Richtig zufrieden gab sich der "Herminator" allerdings nicht: "Das war kein so guter Trainingslauf, die Strecke war einfach zu schwierig. Eigentlich gehört sie zu meinen Lieblingsstrecken, aber heuer ist es abwechselnd eisig und griffig. Mir wäre es lieber, wenn es von oben bis unten eisig wäre." Nur mit einer Hundertstel Sekunde Rückstand plazierte sich sein Teamkollege und Topfavorit für die Samstagsabfahrt Michael Walchhofer auf dem fünften Platz. Doch auch er sprach mit großem Respekt vom 3.230 m langen Kurs. "Äußerst anspruchsvoll", urteilte der Salzburger, dem es mit den wechselnden Streckenverhältnissen ähnlich erging wie Maier. "Es ist schwer, die richtige Abstimmung zu finden. Ich will gewinnen, wäre aber schon mit einem Podestplatz zufrieden." Ähnlich sah es auch Walchhofers ärgster Konkurrent, der Schweizer Dider Cuche. Die «Stelvio»-Piste war so anspruchsvoll und unruhig, dass im Zielhang jedem die Oberschenkel brannten. «Eine so schwierige Abahrt bin ich noch nie gefahren», meinte Cuche der sich als 6. klassierte. «Phasenweise sind die Kurven pure Eisfelder, dann ist es wieder griffig. Die Materialabstimmung wird enorm wichtig sein. Wenn einer mit Vorsprung in den Zielhang kommt, hat er noch lange nicht gewonnen. Es braucht enorme Kondition, das Rennen bis ins Ziel durchzustehen.» Christoph Gruber als Siebenter (0,46), Georg Streitberger als Elfter (0,69) und Peter Struger als 15. (0,86) unterstrichen das mannschaftliche gute ÖSV-Ergebnis. Gesamtweltcup-Favorit Benjamin Raich hatte - so wie sein Teamkollege Andreas Buder - als 21. 1,57 Sekunden Rückstand. "Die Zeit ist nicht so schlecht, ich bin überrascht, dass die Abstände so gering sind", erklärte der Tiroler. "Da dürften auch andere Fehler gemacht haben." Die deutschen Fahrer kamen mit der Piste "Stelvio" nicht gut zurecht: Johannes Stehle belegte den 37., Stephan Keppler gar nur den 52. Rang. Morgen um 11.45 Uhr steht das Abschlußtraining auf der Stelvio in Bormio auf dem Programm. Natürlich können Sie in unserem Ticker live dabeisein.

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BLICK ZURÜCK SAISON 2006/07 - Rennen 2:
Michael Walchhofer gewinnt auch 2 Abfahrt in Bormio

Michael Walchhofer feiert in Bormio auf der Piste Stelvio einen historischen Sieg. Wie am Vortag triumphierte der ÖSV-Star bei der Doppelabfahrt in Bormio und ist damit der erste Skifahrer überhaupt der 2 Doppel-Abfahrten (erstmals Garmisch 2005) gewinnen konnte. "Vorgestern, wenn man mich gefragt hätte, hätte ich gesagt: Ich wäre mit einem vierten Platz zufrieden. Und jetzt der Doppelsieg - unglaublich. Ich habe gefühlt, dass ich oben sehr schnell war. Ich war unten etwas müde, hab aber nicht mehr alles riskieren müssen. Ich habe am Start schon mit einem Stockerl spekuliert. Das Gefühl war ein anderes wie gestern - es war einfach mehr Selbstvertrauen da", freute sich der Salzburger im Zielraum. Mit einem Rückstand von 22 Hundertstel Sekunden fuhr der Südtiroler Peter Fill auf den 2. Rang. Den 3. Platz auf dem Stockerl sicherte sich, wie bei der gestrigen Abfahrt, der Österreich Mario Scheiber. Das restliche ÖSV-Team enttäuscht: Kröll und Grugger wurden zeitgleich 16., Strobl und Buder folgten auf Rang 18 und für Hermann Maier reichte es gar nur für Platz 28. Didier Cuche klassierte sich, hinter dem US Amerikaner Bode Miller, als bester Schweizer auf einem guten 5. Rang. Der Neuenburger vergab ein noch besseres Ergebnis erneut auf dem letzten Streckenabschnitt. Bruno Kernen (10.) und Ambrosi Hoffmann (14.) konnten sich ebenfalls in den Top 15 klassieren. Die DSV Läufer konnten nicht an das gute Ergebnis des gestrigen Tages anknüpfen: Der Ebinger Stephan Keppler könnte sich als 27. noch einige Weltcuppunkte gutschreiben, für Johannes Stehle aus Obermaiselstein reichte es nur für Platz 40. Im Abfahrts-Weltcup ist Michael Walchhofer auf der Jagd nach Didier Cuche. Mit seinem 2. Sieg innerhalb von 24 Stunden verringert Walchhofer seinen Rückstand auf 44 Punkte! Der Norweger Aksel Lund Svindal, heute auf Rang 6, geht als Führender im Gesamtweltcup ins neue Jahr. Er hat 39 Punkte Vorsprung auf den US Amerikaner Bode Miller. Bester Österreicher ist nun Michael Walchhofer - auf Rang fünf. Benjami Raich, der sich heute mit Rang 26 begnügen mußte, liegt als Neunter bereits 300 Punkte zurück !


1. Michael Walchhofer AUT 1:51,82


2. Peter Fill ITA 1:52,04


3. Mario Scheiber AUT 1:52,09


4. Bode Miller USA 1:52,21


5. Didier Cuche SUI 1:52,32


6. Aksel Lund Svindal NOR 1:52,36


7. Marco Büchel LIE 1:52,43

BLICK ZURÜCK SAISON 2006/07 - 1. Rennen im Bormio
Walchhofer gewinnt 1.Abfahrt in Bormio

Der Österreicher Michael Walchhofer gewann die erste von zwei Abfahrten im italienischen Bormio und beendete damit die 13 Rennen lange sieglose Serie der Österreichischen Abfahrer. Als letzter der Top-Fahrer gestartet, entriss der Olympia-Zweite dem führenden Schweizer Didier Cuche noch um eine Hundertstelsekunde den Sieg auf der eisigen Piste Stelvio. Für die ÖSV-Herren ist es der zweite Erfolg in dieser Saison und für Walchhofer der 10. Weltcupsieg in seiner Karriere. „Es wir nicht nur mir ein Riesen-Stein vom Herzen gefallen sein - auch der ganzen Crew. Diese Hundertstel ist ganz wichtig. Ich habe eigentlich nicht geglaubt, dass es zum Sieg reicht, denn oben ist mir zwei Mal der Ski weggegangen. Deshalb hatte ich nicht so ein gutes Gefühl", erklärte Walchhofer. Während die Österreicher feierten, konnte Cuche nur noch fassungslos den Kopf schütteln über sein Pech: In Gröden wurde er um zwei Hunderstel vom Amerikaner Steve Nyman geschlagen, jetzt um eine Hundertstel von Walchhofer. "Diese blöde Hundertstel", fluchte er, gab aber auch zu: "Ich habe unten zwei Fehler gemacht. Ich hoffe, dass mir am Freitag die Revanche gelingt." Für ein kleine Überraschung auf dem 3. „Stockerlplatzt“ sorgte der Österreicher Mario Scheiber. Die Leistung von Scheiber war umso bemerkenswerter, als der 23-Jährige erst zum zweiten Mal ein Rennen auf der berüchtigten Stelvio bestritt. Große Freude herrschte im ÖSV Lager den man konnte sich neben den beiden Podestplätzen auch über die guten Plazierungen von Andreas Buder (7.) und Fritz Strobl (9.) in den Top Ten freuen, auch wenn Hermann Maier im geschlagenen Feld landete. Noch schlechter erging es Hans Grugger, der sich im Vorjahr bei einem fürchterlichen Sturz im WM-Ort 2005 eine Hüftluxation zugezogen hatte: Die Stelvio warf den Salzburger erneut ab, diesmal blieb er aber wenigstens unverletzt. "Es ist alles okay. Ich bin g'sund herunten, das ist das Wichtigste. Es läuft halt im Moment net", meinte der 25-Jährige, der sich in prominenter Gesellschaft befand, denn auch Weltmeister Bode Miller aus den USA schied aus. Für die größte Überraschung des Tages sorgte der Slowene Andre Jerman der als Vierter nur knapp am Podest vorbei schrammte. Gute Leistungen zeigten im Schweizer Lager auch Bruno Kernen und Ambrosi Hoffmann mit den Rängen 8 und 12. Durchaus respektabel schlugen sich auf die beiden deutschen Starter. Während Johannes Stehle aus Obermaiselstein auf Rang 27 (2,00 Sekunden zurück) die ersten vier Weltcup-Punkte seiner Karriere holte, erreichte Stephan Keppler Rang 24 (1,65 zurück). Der Ebinger sagte danach: "Ich habe zwei Fehler gemacht, sonst wäre ich unter den ersten 15 gelandet". Bei der zweiten Abfahrt in Bormio am Donnerstag "mach' ich die aber nicht mehr", beteuerte er.


1. Michael Walchhofer AUT 1:51,90


2. Didier Cuche SUI 1:51,91


3. Mario Scheiber AUT 1:52,04


4. Andrej Jerman SLO 1:52,33


5. Patrick Staudacher ITA 1:52,39


6. Marco Büchel LIE 1:52,56


7. Andreas Buder AUT 1:52,75

BLICK ZURÜCK SAISON 2005/06
Daron Rahlves gewinnt Abfahrt in Bormio

Wie schon bei der WM hat auch heute ein Amerikaner die Nase vorn: Daron Rahlves gewinnt mit einer Zeit von 1.57,68 Sekunden „... ich liebe diesen Hügel – den Speed, das Gelände ....“ Rahlves scheint die Stelvio so sehr zu lieben, dass er sogar Weihnachten zu ihren Füßen in seinem Wohnmobil verbracht hat. Zweiter wird der Österreicher Fritz Strobl (+0,32). Doch heute steht nicht das Ländermatch Österreich-Amerika im Vordergrund. Leider ist das Rennen geprägt von schweren Stürzen und langen Unterbrechungen. Nach einem schlimmen Sturz eines Vorläufer beginnt das Rennen schon um eine halbe Stunde später. Der drittplatzierte Tobias Grünenfelder stürzt nach dem Zielsprung, „fällt“ ins Ziel und wird kurioserweise noch Dritter – ein schwacher Trost, da er anschließend humpelnd das Zielstadion mit Verdacht auf Kreuzbandriss Richtung Spital verläßt. Michael Walchhofer (AUT, +0,36), vor dem Rennen als Favorit gehandelt, schwingt als Vierter ab. Auf Platz 5 der Sieger von Gröden – Marco Büchel (LIE +0,51). 6. Kristian Ghedina (ITA +0,57), 7. Pierre-Emmanual Dalcin (FRA +0,66), 8. Didier Defago (SUI +0,67), 9. Bode Miller (USA +0,90) - bei den oberen Zwischenzeiten noch in der Zeit von Strobl, unten dürften seine Kraftreserven jedoch zu Ende gewesen sein. Die Top Ten vervollständigt Klaus Kröll (AUT) mit 0,95 Sekunden Rückstand. Bormio – wieder einmal ein Rennen der knappen Abstände, aber auch der schweren Stürze. Neben Grünenfelder „erwischt“ es auch die große österreichische Olympiahoffnung Hans Grugger. Nach einem Verschneider im Gleitstück wird Grugger mit Verdacht auf Oberschenkelbruch mit dem Hubschrauber abtransportiert. Wir gratulieren dem verdienten Sieger Rahlves und dem Zweiten Strobl und wir drücken Grünenfelder und Grugger alle Daumen und Zehen, dass sie vielleicht doch die Olympiasaison noch fortsetzen können!

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: C. Egger

Grugger erleidet Hüftluxation

Hans Grugger erlitt bei seinem schweren Sturz bei der Weltcup-Abfahrt in Bormio eine Hüftluxation (rechts). Unter Vollnarkose wurde die Hüfte eingerichtet. ÖSV-Teamarzt Sepp Schneider stellte außerdem eine kleine Schnittwunde an der Oberlippe fest. Die erste Diagnose, Oberschenkelbruch, bestätigte sich zum Glück nicht. Am Donnerstag oder Freitag wird der Salzburger mit dem Hubschrauber von Italien nach Salzburg verlegt, wo im UKH Schwarzach eine Computertomographie durchgeführt wird. Erst danach werde man laut Schneider über den tatsächlichen Verletzungsstatus Bescheid wissen und sagen können, ob die Olympischen Spiele in Turin noch ein Thema sind oder nicht.


Daron Rahlves auf der Stelvio in einer Zeit von 1:57,68 zum Sieg


Fritz Strobl (3) lag lange in Führung - bis Rahlves kam (30)


Tobias Grünenfelder im Sturzflug auf Rang 3


Schock: Johann Grugger stürzte schwer auf der Stelvio


Der Blick zurück - Saison 2004/05 - DAS WM RENNEN
ABFAHRTSWELTMEISTER 2005 IST BODE MILLER!
Die Amerikaner entscheiden das Rennen des Jahres für sich!

Ein amerikanischer Doppelsieg durch Bode Miller und Daron Rahlves entscheidet die Weltmeisterschaftsabfahrt in Bormio 2005. Bode Miller krönt sich zum Doppelweltmeister. Der 27-jährige coole Amerikaner holt sich nach dem Weltmeistertitel im SuperG nun auch den Titel in der Abfahrt. An seiner Bestzeit 1:56,22, die er bereits mit Startnummer 3 aufstellte, bissen sich sprichwörtlich alle die Zähne aus. "Das ist eine ganz große Sache, denn die Abfahrt ist der wichtigste Bewerb. Um hier zu gewinnen, muss alles passen. Die Nummer war ganz wichtig. Die Sicht ist zwar mit einer niedrigen Nummer nicht so gut, aber dafür sind da die Schneeverhältnisse besser.Mit meiner Fahrt war ich nicht vollkommen zufrieden. Teilweise habe ich eine gute Linie gefunden. Aber ich hatte zeitweise nicht wirklich das perfekte Gefühl für die Balance, vor allem beim San-Pietro-Sprung und im untersten Teil hatte ich so meine Probleme." Mit 0,44 Sekunden Rückstand landete sein Landsmann Daron Rahlves (Startnummer 21) auf Platz zwei. "Diese Medaille bedeutet mir viel, denn eine WM ist immer eine große Herausforderung. Es war hart, doch ich war körperlich und mental topfit. Ich bin meine Linie gefahren und habe gefightet vom Anfang bis zum Ende. Unten bin ich so gut gefahren wie nie zuvor." Die Bronzemedaille geht trotz Beschädigung der Kante seines rechten Ski´s durch einen Stein an den österreichischen Titelverteidiger Michael Walchhofer (+0,87), der mit Startnummer 27 ins Rennen ging. "Ich muss sagen, für mich ist es ein Wahnsinn. Oben in der Traverse hab ich kurz Zeit gehabt zum Denken. Ich hab mir gedacht: Das gibt's doch nicht, der Ski ist nicht mehr zu dafahren. Ich hab keinen Linksschwung mehr erfahren. Und dann geht sich noch Platz drei aus. Es war eine sensationelle Leistung. Ich hab oben beim Super G-Start einen Stein erwischt, der hat sich fast über den ganzen rechten Ski gezogen." Walchhofer rettete mit seinem 3. Platz gerade noch die Ehre der Österreicher, wobei man sich natürlich fragen muss, ob nicht die Teamführung der Österreicher durch ihren Aufstellungs- und Qualifikationspoker ihre eigene Mannschaft mental geschwächt hat. Der von der ÖSV-Spitze bevorzugte Hermann Maier, der obwohl er sich beim gestrigen Trainingssturz eine Rissquetschwunde zuzog (die genäht werden musste), unbedingt starten wollte erreichte nur den 17. Platz. Werner Franz, der noch gestern im Training alles geben musste, um überhaupt in die Abfahrtsaufstellung zu kommen, wurde gar nur 28. (+2,74). Kein Wunder meinen da viele, Franz spürte die vielen rennmäßigen Trainingsläufe und ihm fehlte die Substanz. Ziemlich unglücklich landete der Kärntner Fritz Strobl auf dem undankbaren 4. Platz (+0,95). Der zweifache Saisonsweltcupsieger Johann Grugger erreichte mit einer recht unsicheren Fahrt Rang 9. Auf den Plätzen 5 bis 9 sind: 5. Bruno Kernen (SUI +1,03), 6. Didier Defago (SUI +1,15), 7. Aksel Lund Svindal (NOR +1,16), 8. Ambrosi hoffmann (SUI +1,18), 9. David Poisson (FRA +1,30) ex aequo mit Johann Grugger (AUT +1,30). Aus dem DSV waren Florian Eckert (+1,43) und Max Rauffer (+1,77) am Start, die mit den Plätzen 12 und 17 nicht ganz die erhoffte Überraschung brachten. Wir gratulieren den Medaillengewinnern, die heute Abend bei der Siegerehrung die Medaillen und Trophäen überreicht bekommen. Auch die Siegerehrung der Kombinationen werden heute Abend durchgeführt.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M.Riedler

Miller rast zu Abfahrts-Gold

Bode Miller hat als erster Amerikaner die Goldmedaille in der Abfahrt bei alpinen Ski-Weltmeisterschaften gewonnen. Eine Woche nach seinem Sieg im Super-G setzte er sich im italienischen Bormio in 1:56,22 Minuten vor seinem Landsmann Daron Rahlves (1:56,66) durch. Dritter wurde Titelverteidiger Michael Walchhofer (1:57,70) aus Österreich. Strobl bleibt Blech, Grugger schummelt sich in die Top Ten, Maier und Franz agieren debakulös und werden von Nobodies gebügelt ! Florian Eckert (Lenggries) wurde in 1:57,65 Minuten Zwölfter. Max Rauffer (Leitzachtal/1:57,99) kam auf Platz 18.

Der Blick zurück - Saison 2004/05
Grugger feiert bei der WM-Generalprobe in Bormio seinen 1. Weltcupsieg

Der Österreicher Johann Grugger gewinnt mit 1:55,77 die Abfahrt auf der abgeänderten Stelvio, wo Anfang des nächsten Jahres die Weltmeisterschaftsabfahrt stattfinden wird. Der Gasteiner Grugger führt einen Vierfachtriumph der Österreicher an. "Ich bin überglücklich. Ich hab sicher kein Pech gehabt mit dem Wind. Ob das für die WM reicht? das entscheiden die Trainer." 2. wird der Zauchenseer Michael Walchhofer (AUT +0,24). "Ein Super Rennen. Ich hab auch ein bisserl Glück gehabt mit dem Wind und werd auch einen Teil meines Preisgeldes an die Opfer der Flut-Katastrophe spenden." Der 3.Platz geht an den Kärtner Fritz Strobl (AUT +0,66) und an 4. Stelle fährt sich der Steirer Klaus Kröll (AUT +0,70). Ein zufriedener ÖSV-Alpinchef Hans Pum freute sich über die Leistung seiner Athleten: "Bormio ist eine extrem schwierige Abfahrt. Man muss vor allen, die da runterfahren, den Hut ziehen. Es hat unten natürlich gewindet - wir haben da auch das nötige Glück gehabt. Hans Grugger ist schon im Vorjahr gut gefahren - seit Gröden ist er wieder da, wo er schon war." Den 5. Platz, und damit den Titel "Bester Nicht-Österreicher", erreicht überraschend der Slalomspezialist Silvan Zurbriggen (SUI +1,13) der plötzlich zum heißen Thema für das Schweizer Abfahrts-WM-Team wird. Auf den Plätzen 6 bis 10 reihten sich als 6. Daron Rahlves (USA +1,18), 7. Didier Cuche (SUI +1,28), 8. Bruno Kernen (SUI +1,37), 9.Christoph Gruber (AUT +1,39) und 10. Werner Franz (AUT +1:57,32) ein. Einige der Läufer beklagten die unterschiedlichen Windverhältnisse auf der Strecke. Der böige Wind war auch der Grund warum die Streckenführung noch kurz vor dem Rennen bei der Anfahrt auf den St. Peter-Sprung geändert wurde, damit die Läufer nicht zu weit springen. Wegen Schneemangels war der Start weiter nach unten verlegt worden und das Ziel wurde wegen der neuen Tribüne für die Weltmeisterschaft etwas weiter hinaufverlegt. Der Führende im Gesamtweltcup, der Amerikaner Bode Miller fuhr mit einem Rückstand von +1,85 auf den 14. Platz. 15. wir der DSV-Läufer Max Rauffer +1,92 Sekunden hinter dem Sieger. Einen neuen Rekord stellte der Italiener Kristian Ghedina auf. Er bestritt heute seine 151 Weltcupabfahrt und überholte damit den bis heute Führenden Österreicher Peter Wirnsberger.


1. Johann Grugger

2. Michael Walchhofer

3. Fritz Strobl

4. Klaus Kröll 

5. Silvan Zurbriggen

6. Daron Rahlves

7. Didier Cuche

8. Bruno Kernen

Der Blick zurück - Saison 2003/04

Herren-Abfahrt in Bormio endgültig abgesagt  

Die vom Sonntag auf den heutigen Montag verschobene Herren-Abfahrt in Bormio wurde heute morgen wegen heftiger Schneefälle endgültig abgesagt. Wann und wo das Rennen eventuell nachgetragen wird, steht noch nicht fest. Ein möglicher Ersatzort wäre Chamonix, wo am 10. und 11. Januar eine Abfahrt und ein Slalom sowie eine Kombination auf dem Programm stehen.

Der Blick zurück - Saison 2002/03
ABFAHRT - BORMIO RENNEN 1

Rahlves gewinnt Abfahrt in Bormio

Der US Amerikaner Daron Rahlves gewann überraschend, im italienischen Bormio seine erste Weltcupabfahrt. Auf den Plätzen 2 bis 4 folgten die Österreicher Fritz Strobl ( Rückstand 0,18 Sek.), Hannes Trinkl (0,24 Sek.) und Peter Rzehak (0,43 Sek.). Die weiteren Platzierungen in den Top 10: Bode Miller (USA), Franco Cavegn (SUI), Josef Strobl (AUT), Klaus Kröll (AUT), Michael Walchhofer (AUT) und Andreas Schifferer (AUT). Damit konnten sich sieben Österreicher unter den besten 10 platzieren, jedoch war diese die erste Niederlage seit 1997 auf der Österreicher-Piste für die ÖSV-Abfahrer. Erwähnenswert auch das Comeback von Stephan Eberharter, der nach einige Probleme kurz vor dem Ziel ausschied. Besonders erfreulich, aus Sicht des DSV das Abschneiden von Max Rauffer, der sich immer mehr an die Weltspitze herantastet und mit Platz 18 wiederum Weltcuppunkte einfahren konnte. Stefan Stankalla kam im unteren Steckenabschnitt von der Line ab und schied aus.

Der Blick zurück - Saison 2002/03
ABFAHRT - BORMIO RENNEN 2
Stephan Eberharter gewinnt Abfahrtslauf in Bormio !

Stephan Eberharter ist wieder zurück. Mit einem überragendem Rennen gewann er mit einem Vorsprung von 0,48 Sekunden, vor seinem Landsmann Michael Walchhofer und dem US Amerikaner Daron Rahlves ( 0,77 Sekunden) den Abfahrtslauf am "Österreicher Berg" in Bormio. Auf den Rängen 4 bis 10 folgten Klaus Kröll (AUT), Didier Cuche (SUI), Ambrosi Hoffmann (SUI), Bruno Kernen (SUI), Bode Miller (USA), Peter Rzehak (AUT) und Hannes Trinkl (AUT). Der einzige gemeldete Läufer des DSV, Max Rauffer musste wegen einer fiebrigen Erkältung seinen Start absagen. 

Der Blick zurück - Saison 2001/02
Bormio, 29.12.2001
Österreichs Abfahrer "unschlagbar"
Fritz Strobl gewinnt Samstags Abfahrt in Bormio

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Fritz Strobl

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Platz 1 am Samstag

Österreichs Abfahrer scheinen zur Zeit einfach unschlagbar. Platz 1 bis 4 geht an das ÖSV Team. Sieger der "österreichischen Meisterschaften" wurde dabei Fritz Strobl. Auf den Rängen zwei bis vier folgen: 2. Josef Strobl (Rückstand 19 Hundertstel Sekunden) - 3. Stephan Eberharter (69 Hundertstel Sek.) und 4. Klaus Kröll (74 Hundertstel Sek.). Erster nicht Österreicher ist auf Platz 5 Franco Cavegn aus der Schweiz vor seinem Landsmann Bruno Kernen. Einen weiteren Rückschlag musste Max Rauffer hinnehmen. Er kam mit einem Zeitrückstand von 3,33 Sekunden in Ziel und musste sich mit Rang 34 begnügen. Nicht wesentlich besser schnitt Stefan Stankalla ab. Sein Zeitrückstand 2,87 Sekunden und Platz 28.

Bormio, 28.12.2001
Österreicher dominieren Abfahrt
Christian Greber gewinnt in Bormio

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Christian Greber

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Sieger in Bormio

Österreichische Abfahrer triumphieren in Bormio. Platz 1 bis 3 fest in österreichischer Hand. Nach einer beherzten Fahrt gewinnt Christian Gerber vor seinen Landsmännern Fritz Strobl ( Rückstand 46 Hundertstel Sekunden) und Stephan Eberharter ( 68 Hundertstel Sekunden ).
Auf Rang 4 folgt der Schweizer Franco Cavegn vor Kristian Ghedina (ITA) und Daron Rahlves (USA). Enttäuschend die Leistungen von Max Rauffer und Stefan Stankalla. Rauffer, der zweitschnellste beim gestrigen Training kam mit einem Zeitrückstand von 2,82 Sekunden, als 33. ins Ziel . Stefan Stankalla wurde mit einem Zeitrückstand von 3,21 Sekunden 35. .

 

 






 

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