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Amerikaner Sullivan siegt in
Chamonix

Marco Sullivan (USA 2.00,11 Sek.) siegt
überraschend bei der der Abfahrt in Chamonix – er trifft die Ideallinie
wie kein anderer und schleicht völlig unauffällig zu seinem ersten
Weltcupsieg. „Ich bin die ganze Woche schnell unterwegs gewesen – siegen
ist aber einfach traumhaft. Ich hatte oben einen kleinen Fehler, habe
danach noch mehr riskiert …“ sagt der Freund von Daron Rahlves. An
seiner Zeit beißen sich die Favoriten die Zähne aus: Didier Cuche (SUI
+0,40 Sek.), der Führende im Abfahrtsweltcup, kommt „nur“ auf Platz 2,
der Slowene Andrej Jerman (+0,46) wird knapp dahinter Dritter. Rainer
Schönfelder, seines Zeichens ÖSV-Techniker und Paradiesvogel, sorgt für
die Sensation der Abfahrt und fährt mit Startnummer 33 noch auf Platz 4,
nur 4 Hundertstel am Podium vorbei. So nebenbei verhindert er eine „Riesenwatschn“
für das österreichische Team. Fünfter der Kanadier Osborne (+0,62 Sek.),
der wie schon in Wengen trotz eines Riesenpatzers noch einen Spitzenrang
belegt. Platz 6 für den Super-G Sieger von Kitzbü©hel, Marco Büchel (LIE
+0,74 Sek.) und nur 6 Hundertstel dahinter Markenkollege Bode Miller
(USA +0,80 Sek.) auf Platz 7. Fast so sensationell wie der vierte Platz
von „Schöne“ ist Platz 8 für den Kroaten Ivica Kostelic – beide
empfehlen sich damit natürlich für die morgige Superkombi! Ex aequo mit
Kostelic Platz 8 für den Schweizer Ambrosi Hoffmann (+0,88 Sek.). Erst
auf den Plätzen 10 – Klaus Kröll (+1.00 Sek) – und 11 – Christoph Gruber
(+1,03 Sek.) - die Besten aus dem schwergeschlagenen ÖSV-Abfahrtsteam.
Auf Platz 12 noch der junge Italiener Christof Innerhofer (+1,06 Sek),
der mit diesem TopTen-Ergebnis eine weitere große Talentprobe abgibt.
Nicht nur im ÖSV – auch bei Atomic werden die Köpfe
mit Analysen heiß laufen: erst auf Platz 17 der beste Atomicpilot Eric
Guay! Während man über etliche Jahre früher DIE Topmarke (mit den Top
Läufern Maier, Eberharter, Raich, Miller …) stellte, haben schon in den
letzten Jahren andere Marken aufgeholt. Vor allem Head kann in den
Speedbewerben überzeugen und Siegläufer wie Cuche und Büchel sprechen
für sich. Nicht umsonst konnte man auch Namen wie Maier und Miller
gewinnen. Und auch wenn ein Benjamin Raich nicht offen darüber spricht –
es wird gemunkelt, dass speziell in den Speedbewerben die Abstimmung
einfach nicht hinhaut. Atomic wird sich etwas einfallen lassen müssen,
doch anscheinend ist zumindest ein neuer Slalomski für den Weltcupleader
schon in „Raichweite“.
Das war die überraschend spannende Abfahrt von
Chamonix, die im Vorfeld von den Läufern – allen voran wieder einmal
Bode Miller – als „schlecht“, „zu einfach“, „zu unspektakulär“
abgestempelt worden war. Sicher, nach Wengen und Kitzbühel erweckte sie
auch beim Zuschauer kein „Gänsehautfeeling“ – aber vermeintlich
„einfache“ Abfahrten sind oft die schwierigsten und auch hier setzen
sich im Endeffekt immer die Besten durch.
Aus dem Austria Skiweltcup
Infopoint: Claudia Egger
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Skiweltcup-Forum

1. Marco Sullivan USA 2:00,11

2. Didier Cuche SUI 2:00,51

3. Andrej Jerman SLO 2:00,57

4. Rainer Schönfelder AUT 2:00,61

5. Manuel Osborne-Paradis CAN 2:00,73

6. Marco Büchel LIE 2:00,85

7. Bode Miller USA 2:00,91

8. Ambrosi Hoffmann SUI 2:00,99

. Ivica Kostelic CRO 2:00,99

10. Klaus Kröll AUT 2:01,11


Übertragungszeiten:
LIVE: Samstag, 26.01.2008 - 11.30 Uhr -
ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Chamonix (FRA)
7. Abfahrtslauf der Herren
LIVE: Samstag, 26.01.2008 - 11.55 Uhr -
SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Chamonix (FRA)
7. Abfahrtslauf der Herren
LIVE: Samstag, 26.01.2008 - 11.55 Uhr -
ZDF
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Chamonix (FRA)
7. Abfahrtslauf der Herren
LIVE: Samstag, 26.01.2008 - 12.00 Uhr -
Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Chamonix (FRA)
7. Abfahrtslauf der Herren





Das letzte
Rennen - Abfahrt der Herren in Kitzbühel
Cuche holt sich die Kitzabfahrt
2008

Es ist vollbracht – Topfavorit Didier Cuche, der
bereits im ersten Training eine überragende Bestzeit hinlegte, hielt dem
Druck stand und siegte in Kitzbühel mit einer Zeit von 1.52,75. Cuche,
der bereits vor 10 Jahren hier Sieger einer Sprintabfahrt war: „Der Sieg
vor zehn Jahren hier war mein erster Podestplatz im Weltcup. Es hat
dafür keine Gondel gegeben – ich wollte unbedingt meine Gondel hier.
Über meine Fahrt kann ich nichts sagen – ich war wie in Trance. In
Kitzbühel ist man am Start konzentriert, denkt nicht an andere Dinge …“.
Zweiter Ex-Aequo-Spezialist Mario Scheiber (AUT gestern Dritter ex aequo
mit Cuche) und Bode Miller (USA +0,27 Sek). Miller hatte die Ausfahrt
aus dem Steilhang denkbar schlecht erwischt und lies uns alle den Atem
anhalten, als er mit beiden Skiern auf die dort angebrachte Bande fuhr –
trotz dieses Fehlers vor dem flachen Schuss aus dem Steilhang hinaus
noch auf Platz 2 zu fahren zeugt vom Potential und auch vom guten
Skimaterial eines Bode Miller. Nur 1 Hundertstel hinter Miller und
Scheiber und doch nicht mehr auf dem Podest der Favorit aus dem ÖSV,
Michael Walchhofer. Er hat das Rennen gleich im obersten Teil verspielt,
im Mittelteil eine tolle Aufholjagd, am Hausberg dann noch eine kleiner
Umweg in den Sulz – „nur“ Platz 4. Auf Platz 5 der sentimentale Favorit
des heutigen Rennens: Hermann Maier (AUT +0,61Sek). Überraschenderweise
war er trotz Platz 5 mit seiner Fahrt sehr zufrieden und ein eindeutiger
Aufwärtstrend des Herminator ist nicht zu leugnen. 6. Marco Sullivan
(USA +0,70 Sek), 7. Didier Defago (SUI +0,71) – er hätte sich nach
seiner Bestzeit im zweiten Training vielleicht mehr erhofft. Auf Platz 8
der Sieger von gestern – Marco Büchel (LIE +0,80 Sek). Seine Fahrt war
nicht fehlerfrei und exakt die Passagen, in denen er gestern glänzte,
wollten heute nicht so gelingen. Aber Gerüchten zufolge hat er bereits
seinen Aufenthalt in Kitz verlängert und plant sogar einen kurzen
Sommerurlaub hier, um seinen Sieg und die traditionelle „Gondel“ mit
eigenem Schriftzug, die jeder Hahnenkammsieger bekommt, ausgiebig zu
feiern. Die Top Ten sind komplett mit Peter Fill (ITA + 1,15 Sek.) auf
Platz 10.

Nach dem fürchterlichen Sturz des mit Nummer 2
gestarteten Amerikaners Scott Macartney muss man ohnehin sagen, dass
jeder Athlet, der diese Strecke heil herunterkommt ein Sieger ist.
Macartney fuhr bis zum Zielsprung ein gutes Rennen, verpasste jedoch ein
wenig den Absprung, kam bereits in der Luft in Schräglage und schlug
nach einer langen Flugphase hart auf der Piste auf – nachdem auch der
Helm bereits beim Aufprall weg war, verlor der Amerikaner vermutlich
sofort das Bewusstsein. Nach langen, bangen Momenten wurde er mit dem
Hubschrauber nach Innsbruck transportiert - von dort kommt vorsichtige
Entwarnung: Er hat zwar ein Schädel-Hirn-Trauma, alle Vitalfunktionen
sind jedoch intakt und man muss mit keinen bleibenden Schäden rechnen.
Genaueres erwarten wir im Laufe des Tages zu erfahren. Wir wünschen
Scott Macartney auf diesem Weg das Allerbeste – zu einer baldigen
Genesung und zu seinem heutigen Geburtstag!
Mit dem heutigen Rennen übernimmt Didier Cuche
sogar die Führung im Gesamtweltcup, aber der heute auf Platz 14 gut
gelegene Benjamin Raich und auch Bode Miller, brennen sicherlich auf
eine Revanche morgen im Slalom. Den wird allerdings auch der heutige
Sieger bestreiten, um vielleicht noch ein paar Weltcuppünktchen in der
Kombi zu sammeln! Spass und Spannung sind garantiert!
Aus dem Austria Skiweltcup
Infopoint: Claudia Egger
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Skiweltcup-Forum

1. Didier Cuche SUI 1:52,75

2. Mario Scheiber AUT 1:53,02

. Bode Miller USA 1:53,02

4. Michael Walchhofer AUT 1:53,03

5. Hermann Maier AUT 1:53,36

6. Marco Sullivan USA 1:53,45

7. Didier Defago SUI 1:53,46

8. Marco Büchel LIE 1:53,55

9. Erik Guay CAN 1:53,89

10. Peter Fill ITA 1:53,90

Walchhofer visiert Podest an

Chamonix - Nach zuletzt vierten Plätzen in den
Klassikern in Wengen und Kitzbühel will Ex-Weltmeister Michael
Walchhofer am Samstag (Start 12:00 Uhr/live ORF 1) in der Abfahrt in
Chamonix wieder den Sprung aufs Siegespodest schaffen. "Mein Ziel ist
es, hier zu gewinnen", betonte der Salzburger am Freitag nach dem
Abschlusstraining, in dem er mit 0,62 Sekunden Rückstand auf
Bestzeit-Mann Manuel Osborne-Paradis aus Kanada auf Platz vier gelandet
war.
"Der Favoritenkreis ist hier aber sicher größer als in Kitzbühel",
meinte Walchhofer zur Ausgangslage auf der von Hermann Maier als
"Autobahn" eingestuften, 3.370 m langen Strecke. Seine
Schulterschmerzen, die er von seinem wilden Sturz im Kitzbühel-Slalom
herrühren, behindern den 32-jährigen Hotelier aus Zauchensee nicht
sonderlich. "Es geht besser als gedacht", erklärte Walchhofer.
Im letzten Training war er im oberen, technisch
anspruchsvollen Teil deutlich schneller als Osborne-Paradis, ehe er in
den Gleitpassagen zurückfiel. Trotzdem glaubt Walchhofer nicht an eine
Materialschlacht. "Im unteren Teil muss man den Ski einfach gut laufen
lassen. Und durch die Schneebeschaffenheit hier spielt der Ski nicht so
eine entscheidende Rolle", glaubt der ÖSV-Star.
Den großen Zeitverlust vom derzeit in Topform
befindlichen US-Amerikaner Bode Miller (37./+2,33) maß Walchhofer keine
allzu große Bedeutung bei. Noch größeren Rückstand hatte Hermann Maier
(47./2,81), obwohl der Salzburger laut eigenen Angaben "keinen schweren
Fehler" hatte. "Aber manchmal sind Dinge nicht zu erklären, und die
Hoffnung, dass es besser wird, ist nicht allzu groß", meinte der
35-Jährige, der es lieber anspruchsvoll und extrem schwer wie in "Kitz"
hat.
Weit besser erging es dem 36-jährigen
Liechtensteiner Marco Büchel, der nur 8/100 auf Osborne-Paradis
einbüßte. Hinter dem Super-G-Sieger von "Kitz" war der US-Amerikaner
Marco Sullivan (+0,59) Dritter des zweiten und gleichzeitig letzten
Trainingslaufes. Kitzbühel-Triumphator Didier Cuche aus der Schweiz, der
am Donnerstag klar Schnellster gewesen war, wurde 17. (+1,16).
Von den ÖSV-Mannen schafften neben Walchhofer noch
der Steirer Klaus Kröll als Sechster (+0,73) sowie Mario Scheiber und
Super-Kombinations-Mitfavorit Rainer Schönfelder, die ex aequo auf Rang
acht (je 0,78) landeten, den Sprung in die Top Ten. "Es ist eine
vermeintlich leichte Strecke, aber trotzdem ist es schwer, schnell zu
sein, denn es sind einige kupierte Sachen drinnen, für die es einige
Spezialisten gibt", erläuterte Scheiber.
Schönfelder legte dagegen erneut eine
verheißungsvolle Talentprobe in der Königsdisziplin ab. "Es macht
Riesenspaß. Ich komme mir vor wie ein Weltcup-Neuling, da diese Strecken
alle neu für mich sind. Aber ich merke auch, dass ich es kann", meinte
der Olympia-Dritte in Slalom und Kombination von Turin/Sestriere 2006.

Osborne-Paradis Schnellster beim
Abschlußtraining in Chamonix

Der Kanadier Manuel
Osborne-Paradis erzielte im 2. Training für
die Abfahrt in Chamonix Bestzeit vor dem
Lichtensteiner Marco Büchel und dem US
Amerikaner Marco Sullivan. Michael
Walchhofer, im 1. Training Dritter, landete
als bester ÖSV-Athlet auf Rang vier. Klaus
Kröll wurde Sechster, Rainer Schönfelder und
Mario Scheiber ex aequo Achter. Der
Schweizer Didier Cuche, Schnellster im 1.
Training, belegte Rang 16, Bode Miller aus
den USA wurde 34. Hermann Maier fuhr die 38.
Zeit, Benjamin Raich belegte den 40. Platz.
Didier
Cuche mit Bestzeit beim 1. Training in
Chamonix

Im ersten
Abfahrtstraining im französischem Chamonix
dominierte der Schweizer Didier Cuche die
Konkurrenz und meisterte die Streck in einer
eindrucksvollen Bestzeit von 1:59,72
Minuten. Der Neuenburger setzte im ersten
Training eine Bestmarke, wie er das in
dieser Saison bereits in Lake Louise, in
Beaver Creek und in Kitzbühel getan hat.
Auf der 3370 Meter
langen Abfahrt in den französischen Alpen
folgte mit einem Respektabstand von 85
Hundertstel Sekunden der Franzose
Pierre-Emmanuel Dalcin vor dem Österreicher
Michael Walchhofer (+0,89). Zweitbester
Österreicher wurde Christoph Gruber als
Sechster mit 1,20 Sekunden Rückstand.
Zwischen Mario Scheiber (Platz 14./ +1,99)
und Georg Streitberger (19. +2,29) landete
auf Platz 17 überraschend Techniker Rainer
Schönfelder (+2,24) als viertbester
Österreicher. Hermann Maier belegte mit über
zweieinhalb Sekunden Rückstand Rang 23. Bode
Miller wurde mit einem schweren Fehler und
22,54 Sekunden Rückstand nur 71. und damit
Vorletzter.
Ganz so arg wie in
Kitzbühel geht es auf der Piste "La Verte"
am Fusse des Mont Blanc natürlich nicht mehr
zur Sache, aber zumindest der erste der
beiden grossen Sprünge, der 50 bis 80 m
gehen kann, beeindruckte selbst Cuche: "Viel
weiter darf man hier nicht mehr springen."
Ambrosi Hoffmann, als
zweitbester Schweizer auf Platz 5, verlor
bereits 1,05 Sekunden auf den Teamkollegen.
Didier Defago wurde 14., Tobias Grünenfelder
20.
Der einzige
DSV-Vertreter Stephan Keppler landete mit
4,20 Sekunden Rückstand auf dem 44. Rang.
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ZURÜCK SAISON 2005/06

Der
Blick zurück -
Der Abfahrtslauf in Chamonix Saison 2004/05
Grugger gewinnt Abfahrt
in Chamonix

Der junge Österreicher
Johann Grugger holt sich nach Bormio heute auch in Chamonix den Sieg mit
1.56,93. Nur 11 Hundertstel dahinter der "Golden Oldie"
Christian Ghedina (ITA), dessen Formkurve kurz vor der Heim-WM steil nach
oben zu zeigen scheint. Und schon wieder Dritter wird Weltmeister Michael
Walchhofer - denkbar knapp mit 0,14 Sek. Rückstand auf Grugger und nur
0,03 Sek. auf Ghedina. Walchhofer dürfte ebenso wie Bode Miller und
einige andere Favoriten, die mit hohen Nummern auf die Strecke gingen, ein
wenig durch die schlechter werdenden Verhältnisse im Mittelteil
benachteiligt worden sein. Den Vierten Platz, und damit sein bestes
Weltcupergebnis in der Abfahrt, erreichte der junge Tiroler Mario Scheiber
(AUT) mit einer Zeit von 1.57,24 - nur 11 Hundertstel vor dem Amerikaner
Daron Rahlves. Auf den weiteren Plätzen: 6. Christoph Gruber (AUT +0,49
Sek.) ex aequo mit Jeff Hume (CAN). Auf dem 8. Platz - ebenfalls ex aequo
- die beiden Rivalen Bode Miller (USA) und Hermann Maier (AUT) beide 0,51
Sek. Rückstand und beide mit hervorragender oberer Zwischenzeit. 10.
wurde noch der Italiener Kurt Sulzenbacher (+ 0,71 Sek.). Beste Schweizer
wurden Ambrosi Hoffmann auf Platz 11 und Jörg Grünenfelder als
Zwölfter. Die Ehre der verletzungsgeschwächten Franzosen hielt Yannick
Bertrand - ebenfalls auf Platz 12 - aufrecht. Leider gab es auch heute
wieder Verletzungsopfer auf der zwar auf Trainerwunsch leicht
entschärften, dennoch aber ungemein gefährlichen Kandaharpiste: wie
bereits in den letzten Tagen beim Training kam auch heute der Hubschrauber
zum Einsatz, nachdem der mit Startnummer 12 gestartete Franzose Sebastian
Fournier nach einem Sprung schwer zu Sturz kam. Auch Olympiasieger Fritz
Strobl wurde von der Strecke "abgeworfen" - er blieb aber zum
Glück unverletzt. Zwar sturzfrei, aber dennoch glücklos blieben die
deutschen Läufer: Max Rauffer muss sich mit dem 29. Platz und 2,22 Sek.
Rückstand begnügen und Florian Eckert geht auf Platz 31 (+ 2,59) leider
ohne Weltcuppunkte aus. Die Top 10 Rennläufer der Abfahrt in Chamonix: 1.
Johann Grugger (AUT) 1:56,93. 2. Kristian Ghedina (ITA) 0,11 zurück. 3.
Michael Walchhofer (AUT) 0,14. 4. Mario Scheiber (AUT) 0,31. 5. Daron
Rahlves (USA) 0,42. 6. Jeff Hume (CAN) und Christoph Gruber (AUT) 0,49. 8.
Hermann Maier (AUT) und Bode Miller (USA) 0,51. 10. Kurt Sulzenbacher (ITA)
0,71.
Aus dem Skiweltcup
Infopoint Austria: C.
Egger

1.
Johann Grugger |

2. Kristian Ghedina |

3.
Michael Walchhofer |

4. Mario Scheiber |

5. Daron
Rahlves (USA) |

6. Jeff Hume |

6. Christoph Gruber (AUT) |

8.
Hermann Maier (AUT) |
Der
Blick zurück - Saison 2003/04
Start-Ziel Sieg von Stephan
Eberharter in Chamonix

Sieger in Chamonix |

Platz 1: Stephan Eberharter |
Wetter hin, Pistenverhältnisse her -
Materialschlacht oder Startnummern- rennen? Stephan Eberharter setzte
allen Spekulationen über die Vor-
und Nachteile der Startnummer 1
beim heutigen Rennen ein Ende und legte gleich eine tolle Bestzeit
(1.59,08) vor, an die lange Zeit niemand auch nur annähernd
herankam. Erst als mit Startnummer 19 Lasse Kjus (NOR) in Rennen
ging, mußte Eberharter erstmals um die Führung bangen. Im oberen
Teil noch wenige Hundertstel vor dem Österreicher blieb Kjus jedoch
am Ende mit +0,31 Rückstand Zweiter und drängte sich damit
zwischen das führende Österreicher Paket. Es war zwar kein
Starnummernrennen (auf Platz 2 Startnummer 19 und auf Platz 3
Startnummer 31) und auch nicht die erwartete Materialschlacht,
dennoch meinte Eberharter fair, dass die Startnummer 1 sicher kein
Nachteil gewesen war. Die ersten 10 im Überblick: 1. Stephan
Eberharter AUT (1.59,08), 2. Lasse Kjus NOR (1.59,39), 3. Michael
Walchhofer AUT (1.59,83), 4. Andreas Schifferer AUT (1.59,99), 5.
Hannes Trinkl AUT (2.00,00), 6. Fritz Strobl AUT (2.00,06), 7.
Johann Grugger AUT (2.00,15), 8. Christoph Gruber AUT (2.00,31), 9.
Bruno Kernen SUI ( 2.00,36), 10. Bryon Friedmann USA (2.00,40) ex
equo mit Antoine Deneriaz FRA - der vorher von vielen als Favorit
für sein Heimrennen gehandelt worden war - und Didier Cuche SUI.

Platz 2: Lasse Kjus (NOR) |

Platz 3: Michael
Walchhofer (AUT) |

Platz 4: Andreas Schifferer (AUT) |

Platz 5: Hannes Trinkl (AUT) |
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