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Walchofer gewinnt Abfahrt in Gröden

Michael Walchhofer hat am Samstag seine "Klassikersammlung" endlich vervollständigt. Nach Kitzbühel, Wengen, Garmisch, Val d'Isere und Bormio holte sich der Salzburger mit dem Erfolg in Gröden die letzte traditionelle Abfahrt, die ihm noch in seiner Siegesliste gefehlt hatte. Der Salzburger setzte sich 0,18 Sekunden vor dem Schweizer Didier Cuche und 0,56 vor dem US-Amerikaner Scott Macartney durch und feierte damit seinen zweiten Saisonsieg. "Das ist ein Hammer! Nach Beaver Creek hier gleich wieder zu gewinnen. Ich hab schon gemerkt, dass sich Druck aufbaut. Es gab viele Frage nach dem Sieg im letzten fehlenden Klassiker. Jetzt wo ich das geschafft hab, kann ich mich umso mehr freuen. Ich hab einen brutal schnellen Ski gehabt. Es ist so dahin gegangen - die Kurve der Ciaslat-Einfahrt hab ich bremsen müssen, sonst wäre sich das nicht mehr ausgegangen. Ich hab so fighten müssen, dass war wahrscheinlich das Geheimnis des Erfolges." Im Schatten von Cuche hat auch Ambrosi Hoffmann ein hervorragendes Ergebnis für die Schweizer eingefahren. Der Bündner klassierte sich auf dem fünften Rang und verpasste das Podest lediglich um 36 Hundertstel. Auf dieses Podest fuhr aus Kanada der sich mit Rang 4 begnügen mußte. Didier Défago, welcher mit Nummer 1 ins Rennen gestartet war, verpasste die Top 10 nur knapp und beendete das Rennen als Zwölfter. Als zweitbester Österreicher landete Klaus Kröll (+1,26) auf dem neunten Rang, unmittelbar vor Andreas Buder (+1,28). Christoph Gruber (+1,54) klassierte sich am 13. Platz, Hermann Maier riss 2,12 Sekunden Rückstand auf und wurde 20. Silvan Zurbriggen ist bei den «Kamelbuckeln» schwer gestürzt. Er geriet beim Sprung in Rücklage und verdrehte sich bei der Landung wohl das Knie. Er wurde mit dem Akja geborgen, über die Art der Verletzungen wurde noch nichts bekannt. Johannes Stehle sorgte aus Sicht des DSV für eine erfreuliche Überraschung und landete auf Rang 17. Den Grundstein legt er mit starker Zeit im Gleitstück oben. Durch die Ciaslat schlägt er sich gut - und reiht sich mit knapp 2 Sekunden Rückstand auf Rang 17 ein. In der Weltcup-Gesamtwertung übernahm Cuche die Führung von dem Österreicher Benjamin Raich.

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1. Michael Walchhofer AUT 1:56,70


2. Didier Cuche SUI 1:56,88


3. Scott Macartney USA 1:57,26


4. Erik Guay CAN 1:57,54


5. Ambrosi Hoffmann SUI 1:57,62


6. Manuel Osborne-Paradis CAN 1:57,67


7. Andrej Jerman SLO 1:57,83


8. Bode Miller USA 1:57,85


9. Klaus Kröll AUT 1:57,96


10. Andreas Buder AUT 1:57,98

Übertragungszeiten:

LIVE: Samstag, 15.12.2007 - 12.00 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Val Gardena / Gröden (ITA)
3. Abfahrtslauf der Herren

LIVE: Samstag, 15.12.2007 - 12.10 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Val Gardena / Gröden (ITA)
3. Abfahrtslauf der Herren

Das letzte Rennen - Abfahrt der Herren in Beaver Creek
Walchhofer gewinnt Abfahrt in Beaver Creek

Ganz Österreich jubelt, die Durststrecke der ÖSV Männer ist vorbei: Michael Walchhofer gewinnt im "Wohnzimmer" des Herminators auf der "Birds of Prey", die Abfahrt von Beaver Creek. Walchhofer setzte sich 0,05 Sekunden vor dem US-Amerikaner Steven Nyman und 0,10 Sekunden vor dem Schweizer Favoriten Didier Cuche durch. Didier Cuche verwies seine Teamkollegen Didier Défago und Marco Büchel um neun und zehn Hundertstel auf die Plätze vier und fünf. Défago egalisierte damit seine besten Abfahrts-Resultate aus Garmisch 04 und 07. Insgesamt klassierten sich auf der wegen starken Windes im oberen Teil verkürzten Abfahrt acht Fahrer innerhalb von vier Zehnteln. Schon vor einem Jahr war es Walchhofer gewesen, der Österreich auf die Siegstrasse zurückgebracht hatte. Damals brach er nach einem Dutzend Rennen in Bormio den Bann. " Die Fahrt war ein wenig ungestüm, aber ich habe es endlich wieder geschafft, den Ski laufen zu lassen. Für mich war das ein faires Rennen. Jetzt macht es wieder richtig Spaß. Ich war hier vom 2. bis zum 6. Platz schon alles. Sieger war ich noch nie. Es ist eine der schwersten Abfahrten - da ist es schön, hier zu gewinnen", freute sich der Zauchenseer im Zielraum und fügte hinzu, "Der Druck fällt jetzt ab. Wir haben soviele Klasseleute im Team, da müssen die Siege irgendwann von selbst kommen.“ Mit Mario Scheiber (+0,39) auf Rang acht und Hermann Maier (+0,56) auf Platz zehn konnten zwei weitere Österreicher ein achtbares Resultat erzielen. Mit Pech haderte wieder einmal der "Herminator": "Die Linie war perfekt, aber ich habe sie teilweise so abgekürzt, dass ich auf eine Linie gekommen bin, wo viel Schnee gelegen ist. Da war ich dann im Tiefschnee - das hat mich extrem abgebremst. Das hat viel Zeit gekostet.“ Das Rennen war durch mehrere Wetterumschwünge gekennzeichnet. Einige Stunden früher, als von der Wettervorhersage angekündigt, setzte starker Schneefall ein. Aus diesem Grund wurde das Rennen verkürzt und vom Kombi-Start angegangen. Am morgigen Samstag findet um 19.00 Uhr der Super G der Herren statt.


1. Michael Walchhofer AUT 1:13,74


2. Steven Nyman USA 1:13,79


3. Didier Cuche SUI 1:13,84


4. Didier Defago SUI 1:13,93


5. Marco Büchel LIE 1:13,94


6. Bode Miller USA 1:14,10


7. Peter Fill ITA 1:14,12


8. Mario Scheiber AUT 1:14,13


9. Kurt Sulzenbacher ITA 1:14,27

Guay Schnellster beim Abschlußtraining in Gröden

Der Kanadier Erik Guay war beim Abschlußtraining zur Saslong Abfahrt am Samstag in Gröden der Schnellste. Der Kanadier erzielt überlegene Bestzeit, und war 0,72 Sek. schneller als der Schweizer Didier Cuche und 0,87 Sek. schneller als Michael Walchhofer. Der Salzburger - im ersten Training noch überlegen Schnellster - teilt sich bei der 2. Fahrt auf der Saslong Platz drei ex aequo mit dem US Amerikaner Bode Miller. Zweitbester Österreicher war Hermann Maier, der sich gegenüber Mittwoch stark verbesserte und als Neunter 1,62 Sekunden auf Guay einbüßte. Unmittelbar dahinter wurde Andreas Buder Zehnter. Mit Didier Défago (7.) klassierte sich ein zweiter Swiss-Ski-Fahrer unter den ersten zehn. Daniel Albrecht halbierte den Rückstand auf die Bestzeit nach seiner "Erkundungsfahrt" am Mittwoch auf gut drei Sekunden. Der Walliser macht erstmals mit der Saslong und den legendären Kamelbuckeln Bekanntschaft.

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Walchhofer beim 1. Grödentraining eine Klasse für sich

Michael Walchhofer deklassierte bei der ersten Trainings-Fahrt auf der Saslong im italienischen Val Gardena/Gröden die Konkurrenz. Der Salzburger legte auf der Saslong in 2:00,42 Minuten eine Fabelbestzeit hin, der zweitplatzierte Italiener Kurt Sulzenbacher hatte nicht weniger als 1,33 Sekunden Rückstand. "Einerseits ist das natürlich gut, andererseits stehe ich aber jetzt sicherlich unter Druck", meinte der 32-Jährige, der sich damit zum ganz großen Favoriten für die Abfahrt am Samstag (12.15 Uhr, live in ORF1) gemacht hat. Groß bis gewaltig groß war logischerweise auch der Rückstand der weiteren Österreicher und Favoriten. Der Schweizer Didier Cuche wurde Sechster (+1,92 Sek.), der Liechtensteiner Marco Büchel Achter (2,15), der Niederösterreicher Andreas Buder als zweitbester ÖSVler Zehnter (2,23), der Tiroler Christoph Gruber 13. (3,08). Bereits fast vier Sekunden Rückstand wiesen Läufer wie der amerikanische Vorjahressieger Steven Nyman (3,53), ÖSV-Superstar Hermann Maier (3,70) und Bode Miller (3,84) auf.

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BLICK ZURÜCK SAISON 2006/07:
Steven Nyman gewinnt Gröden-Abfahrt

Der US Amerikaner Steven Nyman sorgte beim Abfahrtsklassiger in Gröden für die große Überraschung und feierte seinen ersten Weltcupsieg. "Es ist großartig! Das schönste, was man sich unter dem Weihnachts-Baum erwarten kann. Ich wusste nach meiner Fahrt, es war ein guter Lauf." Nyman gewann in einer Zeit von 1:56,52 die Abfahrt auf der Saslong mit einem hauchdünnen Vorsprung von 2 Hundertstel Sekunden vor dem Schweizer Didier Cuche. Ex-Olympiasieger Fritz Strobl schaffte als Dritter den ersten Abfahrts-Podest-Platz für die Österreicher in dieser Saison (+0,43 Sek.), jedoch geht die Serie ohne ÖSV-Sieg weiter. Während die österreichischen Ski- Damen die Konkurrenz in diesem Winter nach Belieben dominieren blieben die Herren in Gröden zum neunten Mal nacheinander ohne Sieg. Hermann Maier als Achter und Andreas Buder auf Rang 9 fuhren ebenfalls in die Top-10. Im Schweizer Team wechselten Licht und Schatten. Neben dem Zweitplazierten Cuche überzeugten heute auch Silvan Zurbriggen der mit einer hohen Nummer auf Rang 18 vorfuhr. Bruno Kernen wurde Elfter, Didier Défago stürzte und Tobias Grünenfelder schied aus. Die deutschen Rennläufer konnten sich nicht in den Weltcuppunkten plazieren. Johannes Stehle und Stephan Keppler mußten sich mit den Rängen 35 und 36 begnügen. Bester Südtiroler wurde Kurt Sulzenbacher auf Rang 12. Peter Fill erreichte den 15. Platz.


1. Steven Nyman USA 1:56,52


2. Didier Cuche SUI 1:56,54


3. Fritz Strobl AUT 1:56,95


4. Marco Sullivan USA 1:56,96


5. Manuel Osborne-Paradis CAN 1:56,98


6. Aksel Lund Svindal NOR 1:57,04


7. Marco Büchel LIE 1:57,07

Blick zurück: Saison 2005/06:
Marco Büchel Überraschungssieger in Gröden

Alle Jahre wieder. Letztes Jahr schaffte der Deutsche Max Rauffer die Sensation, in diesem Jahr übernahm Marco Büchel die Rolle des Überraschungssiegers in Gröden/Val Gardena. Mit einem hauchdünnen Vorsprung von 2 Hundertstel Sekunden gewann der 34jährige Büchel vor dem Österreicher Michael Walchhofer und dem Kanadier Erik Guay (Rückstand 0,20 Sek.). Mit einem starken 4. Rang auf der Saslong verfehlte Kristian Ghedina bei seinem (letzten) Heimrennen einen 5. Erfolg (nach 1996, 1998, 1999 und 2001). Auf den Rängen 5 bis 10 folgten der Österreicher Fritz Strobl (5. Platz – 0,47 Sek), der Norweger Kjetil Andre Aamodt (6. – 0,59), der Franzose Antoine Deneriaz (7. – 0,62), der US Amerikaner Bode Miller (8. – 0,74), der Schweizer Didier Defago (9. - 0,86) und der Österreicher Norbert Holzknecht (10. – 0,89). Ein überglücklicher Marco Büchel lies im Ziel seinen Gefühlen freien Lauf: „Wenn ich ganz ehrlich bin: Als ich im Zelt Zeit hatte musste ich weinen. 34 Jahre und dann passiert mir so etwas noch. Wie es möglich war? Keine Ahnung. Gestern hat mein Markenkollege gewonnen. Ich hab mir gedacht: Ich muss mehr riskieren. Mit dem Sieg hab ich nicht spekuliert. Aber als die Leute gejubelt haben, habe ich mir gedacht: So schlecht kann es nicht sein. Die Freude in Liechtenstein ist sicherlich riesengroß. Ich hoffe auch, dass die Schweizer diesen Sieg als ihren nehmen. Ich bin in diesem Team voll integriert.“ Alles andere als zufrieden äußerte sich der auf Rang 14 platzierte Hermann Maier: „Für den Rückstand fällt mir im Moment keine Erklärung ein. Ich hab unten, vor allem über die Ciaslat eine sehr gute Fahrt gehabt. Es ist sicher kein Zufall, dass Head wieder voran ist. Wir haben schon gutes Material, sind aber nicht mehr so dominant. Wir haben aber eh so viele Chefs in der Firma, die sollen ein bisserl nachdenken. Denen fällt dann sicher etwas ein.“ Nach Strobl, Rahlves und Grugger gab es mit Büchel heute den vierten Saisonsieger in der Abfahrt. Der Liechtensteiner ist überhaupt der zehnte unterschiedliche Saisonsieger. Nur Walchhofer und Rocca konnten zwei Rennen für sich entscheiden.

Der Blick zurück - Saison 2004/05
Sensation: Max Rauffer gewinnt Abfahrt von Gröden

Mit einer Überraschung hat am Samstag die Herren-Abfahrt von Gröden geendet. Der Deutsche Max Rauffer feierte auf der Saslong seinen ersten Weltcup-Sieg vor dem Schweizer Tobias Grünenfelder und dem Österreicher Johann Grugger. Der Abfahrtsspezialist vom SC Leitzachtal der in den vergangenen Wintern immer wieder Verletzungspech zu beklagen hatte, stand zuvor erst einmal, am 4. März 2000 in Kvitfjell (NOR) auf dem Podest, und war insgesamt nur fünfmal unter den ersten zehn klassiert. "Mir ist ein sehr guter Lauf gelungen. Ich habe ein solch gutes Gefühl schon lange nicht mehr gehabt. Ich hab versucht mich auf meine Fahrt zu konzentrieren und mich nicht durch den Wind beeinflussen zulassen. Ich kann es selbst noch kaum realisieren. Da könnte schon eine Party anstehen ", sagte Rauffer, der für den ersten deutschen Weltcup-Sieg bei den Männern seit zwölf Jahren sorgte. Letztmals hatte für Deutschland Markus Wasmeier im Januar 1992 die Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen gewonnen. Auch der Schweizer Jürg Grünenfelder nützte die Gunst der Stunde und belegte fünf Hundertstel hinter Rauffer den zweiten Rang. "Für diesen Moment habe ich die letzten Jahre hart gearbeitet. Ich freue mich ganz einfach. Ich weiss nicht, was ich sagen soll", sagte ein überwältigter Grünenfelder, der die letzten Jahre oft mit Verletzungen zu kämpfen hatte. "Ich bin mehr als zufrieden. Doch es ist klar, dass nicht alle die gleichen Wind-Verhältnisse hatten", erkannte auch der Olympia-Vierte von Nagano an. Gestern im Super G feierte das ÖSV-Team einen Dreifachsieg, heute, in diesem verrückten Rennen durch Johann Grugger immerhin einen Podestplatz. "Für mich war es ein Ziel unter die 15 zu fahren. Ich hab über den Berg schon solche Probleme gehabt. heute bin ich überglücklich." Fritz Strobl wurde Vierter, Norbert Holzknecht Achter. Für die Favoriten Walchhofer und Maier endet das Rennen enttäuschend: Walchhofer wurde 20., Maier ging als 37. sogar völlig leer aus! Hermann Maier nach dem Rennen: "Ich glaub, die Flaggen haben wahnsinnig gewachelt. Dann hat's mir noch die Skispitzen aufgehoben, da hab ich gewusst: Es ist Gegenwind. Man möchte dann noch mehr machen, das ist dann das Resultat davon. Ich hab auch einmal Rückenwind gehabt, das ist fatal ausgegangen in Nagano. Ich hoff, dass es die Deutschen jetzt richtig nützen können und einen Boom entfachen." Auch Hotelbesitzer Michael Walchhofer, der als 20. immerhin Punkte machte, konnte dem Überraschungssieg Positives abgewinnen: "Ich bin ja im Tourismus, da ist es super, wenn ein Deutscher gewinnt." Enttäuschend schnitt der bisherige Saisondominator Bode Miller ab: Dem amerikanischen Sieger der Abfahrten in Lake Louise und Beaver Creek (USA) reichte es nur zum 14. Platz. "Es war hart, ich hatte eine gute Fahrt und probierte alles. Doch ich hatte wenig Chancen mit diesem heftigen Wind", meinte der Führende im Gesamt-Weltcup. Die Top 10 Fahrer in Gröden: 1. Max Rauffer (GER) 1:50,59. 2. Jürg Grünenfelder (SUI) 0,05 zurück. 3. Johann Grugger (AUT) 0,13. 4. Fritz Strobl (AUT) 0,44. 5. Kjetil Andre Aamodt (AUT) 0,67. 6. Patrik Järbyn (SWE) 0,71. 7. Bryon Friedman (USA) 0,81. 8. Norbert Holzknecht (AUT) 0,99. 9. Antoine Dénériaz (FRA) 1,00. 10. Kurt Sulzenbacher (ITA) 1,11.


1.Platz: Max Rauffer

2.Platz: Jürg Grünenfelder

3. Platz: Johann Grugger

4. Platz: Fritz Strobl

5. Platz: Kjetil Andre Aamodt

6. Platz: Patrik Järbyn (SWE)

Der Blick zurück - Saison 2003/04
Antoine Deneriaz siegt auf der Saslong!

Der Franzose Antoine Deneriaz 1:52,99 siegte heute bei der schwierigen Abfahrt in Gröden mit +0,89 Vorsprung auf den Österreicher Michael Walchhofer +0,89 und Hans Knauß +0,92 ebenfalls Österreich. Lange sah es nach einem Mehrfachsieg der Österreicher aus. Erst Antoine Deneriaz mit Startnummer 30 konnte die österreichische Spitzengruppe verdrängen. Hermann Maier (AUT), der auf einen Sieg in Gröden nach wie vor wartet, erreichte Platz 5 mit 1,19 Sekunden Rückstand auf Deneriaz und nur 0,07 Sekunden Vorsprung auf den sechstplatzierten Stephan Eberharter (AUT). Schreckliche Bilder lieferte das Fernsehen am Anfang der Übertragung. Ein junger Vorläufer kam im Ziel schwer zu Sturz und musste lange im Zielraum verarztet werden. Der junge Rennläufer erlitt aber nach letzten Informationen "nur" eine Gehirnerschütterung. Peter Fill musste auf der Strecke mit Startnummer 1 abgewunken werden und durfte noch einmal starten. Auch er kam aber nach einem Sprung zu Sturz und konnte das Rennen nicht beenden. Ausgeschieden sind auch: Daniel Züger (SUI), Aksel Lund Svindak (NOR) und Max Rauffer (GER). Der deutsche Florian Eckert hatte beim bei seinem Comeback nach seiner schweren Knieverletzung 4,89 Sekunden Rückstand auf den Sieger Deneriaz.

Aus dem Skiweltcup Austria Infopoint: M. Riedler

Deneriaz gewinnt Abfahrt auf der Saslong


Platz 1: Antoine Deneriaz

Platz 2: Michael Walchhofer

Der Franzose Antonie Deneriaz triumphierte wie schon im letzten Jahr auf der Saslong. Mit einem eindrucksvollen Vorsprung von 89 Hunderstel Sekunden vor Michale Walchhofer sicherte er sich den Sieg in Gröden/Val Gardena. Hinter dem Salzburger folgten mit Hans Knauß +0,92; Fritz Strobl +1,08; Hermann Maier +1,19; Stephan Eberharter +1,26 und Klaus Kröll gleich weitere 6 Österreicher. Ein tolles Mannschaftsergebnis für das ÖSV Team. Die Saslong präsentierte sich heute als besonders schwer bezwingbar. Begonnen hatte das Rennen mit einem Schock - dem Sturz eines Voräufers. Aus dem Krankenhaus kam dann aber zum Glück Entwarnung - "nur" eine Gehirnerschütterung ! Bruno Kernen wurde als 12. bester Schweizer. Enttäuschend einmal mehr das Abschneiden der DSV Läufer: Rauffer stürzte, Stankalla wurde Drittletzter (51. Platz - Rückstand 4,58 Sekunden) und Florian Eckert musste sich bei seinem Comeback erst langsam herantasten (53. und letzter Platz - Rückstand 4,89 Sekunden)

Aus dem Skiweltcup Austria Infopoint: Monika Riedler


Platz 3: Hans Knauß

Platz 4: Fritz Strobl

Platz 5: Hermann Maier

Platz 6: Stephan Eberharter

Platz 7: Daron Rahlves

Platz 7: Klaus Kröll

Der Blick zurück - Saison 2002/03
Franzose Deneriaz gewinnt überraschend Abfahrt in Gröden !

Der Überraschungssieger der Weltcupabfahrt auf der Saslong in Gröden heißt Antoine Deneriaz aus Frankreich. Damit durchbrach der Franzose die große Siegesserie der ÖSV Fahrer welche die letzten 12 Weltcupabfahrten gewannen. Auf den Rängen 2 bis 6 folgten ausschließlich Fahrer der Skiweltmacht Österreich: Michael Walchhofer (2. - AUT) Josef Strobl (3. - AUT), Fritz Strobl (4. - AUT), Werner Franz (5. -AUT) und Hannes Trinkl (6. - AUT). Auf Rang 7 platzierte sich der Franzose Nicolas Burtin vor zwei weitern ÖSV Fahrern auf den Rängen 8 und 9 Klaus Kröll (AUT) sowie Andreas Buder (AUT). Als bester Schweizer kam Franco Cavegn auf Platz 10 ins Ziel. Die Rennläufer aus dem DSV Lager konnten nicht an die hervorragenden Leistungen des Trainings anknüpfen. Max Rauffer konnte mit Platz 25 wenigstens noch Weltcuppunkte einfahren. Für Stefan Stankalla reichte es nur zu einem mehr als enttäuschenden 56. Platz - bei 59. Startern.


Platz 25 in Gröden und

Weltcuppunkte für Max Rauffer

WALCHHOFER

DENERIAZ

STROBL

Der Blick zurück - Saison 2001/02
Val Gardena, 14.12.2001

Kristian Ghedina siegt in Gröden
Durchwachsenes Comeback von Max Raufer

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Kristian Ghedina

Kristian Ghedina war der schnellste Rennläufer auf der Saslong. Der Italiener gewann mit einem Vorsprung von 16 Hunderstel Sekunden vor dem überraschend starken Norweger Lasse Kjus. Kurt Sulzenbacher unterstrich mit Rang 3 seine derzeitige Topform. Die Österreicher Stephan Eberharter und Peter Rzehak müssten sich mit den Plätzen 4 und 5 begnügen. Max Raufer kam bei seinem Comeback mit einem Rückstand von 3,83 Sekunden ins Ziel. Nicht wesentlich besser das Ergebnis von Stefan Stankalla, der mit einem Rückstand von 3,59 Sekunden sein Rennen beendete.

Val Gardena, 15.12.2001

Österreichischer Doppelsieg
Eberharter triumphiert bei 2. Saslong Abfahrt

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Stephan Eberharter

Der Traum von Kristian Ghedina seinen fünften Sieg auf der Saslong einzufahren erfüllte sich nicht. Stephan Eberharter zeigte bei der zweiten Abfahrt in Gröden eine Topleistung. Mit einem Vorsprung von 22 Hundertstel Sekunden sicherte er sich, vor seinem Teamkollegen Michael Walchhofer, den Sieg. Auf Rang drei platzierte sich der Norweger Kjetil-Andre Aamodt. Für Kristian Ghedina blieb nur der undankbare vierte Platz. Max Raufer konnte mit Platz 30 seinen 1. Weltcuppunkt der Saison einfahren. Stefan Stankalla musste sich mit Rang 40 begnügen.

 

 

 






 

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