|

Walchofer gewinnt Abfahrt in Gröden

Michael Walchhofer hat am Samstag seine
"Klassikersammlung" endlich vervollständigt. Nach Kitzbühel, Wengen,
Garmisch, Val d'Isere und Bormio holte sich der Salzburger mit dem
Erfolg in Gröden die letzte traditionelle Abfahrt, die ihm noch in
seiner Siegesliste gefehlt hatte. Der Salzburger setzte sich 0,18
Sekunden vor dem Schweizer Didier Cuche und 0,56 vor dem US-Amerikaner
Scott Macartney durch und feierte damit seinen zweiten Saisonsieg. "Das
ist ein Hammer! Nach Beaver Creek hier gleich wieder zu gewinnen. Ich
hab schon gemerkt, dass sich Druck aufbaut. Es gab viele Frage nach dem
Sieg im letzten fehlenden Klassiker. Jetzt wo ich das geschafft hab,
kann ich mich umso mehr freuen. Ich hab einen brutal schnellen Ski
gehabt. Es ist so dahin gegangen - die Kurve der Ciaslat-Einfahrt hab
ich bremsen müssen, sonst wäre sich das nicht mehr ausgegangen. Ich hab
so fighten müssen, dass war wahrscheinlich das Geheimnis des Erfolges."
Im Schatten von Cuche hat auch Ambrosi Hoffmann ein hervorragendes
Ergebnis für die Schweizer eingefahren. Der Bündner klassierte sich auf
dem fünften Rang und verpasste das Podest lediglich um 36 Hundertstel.
Auf dieses Podest fuhr aus Kanada der sich mit Rang 4 begnügen mußte.
Didier Défago, welcher mit Nummer 1 ins Rennen gestartet war, verpasste
die Top 10 nur knapp und beendete das Rennen als Zwölfter. Als
zweitbester Österreicher landete Klaus Kröll (+1,26) auf dem neunten
Rang, unmittelbar vor Andreas Buder (+1,28). Christoph Gruber (+1,54)
klassierte sich am 13. Platz, Hermann Maier riss 2,12 Sekunden Rückstand
auf und wurde 20. Silvan Zurbriggen ist bei den «Kamelbuckeln» schwer
gestürzt. Er geriet beim Sprung in Rücklage und verdrehte sich bei der
Landung wohl das Knie. Er wurde mit dem Akja geborgen, über die Art der
Verletzungen wurde noch nichts bekannt. Johannes Stehle sorgte aus Sicht
des DSV für eine erfreuliche Überraschung und landete auf Rang 17. Den
Grundstein legt er mit starker Zeit im Gleitstück oben. Durch die
Ciaslat schlägt er sich gut - und reiht sich mit knapp 2 Sekunden
Rückstand auf Rang 17 ein. In der Weltcup-Gesamtwertung übernahm Cuche
die Führung von dem Österreicher Benjamin Raich.
Noch mehr Informationen
finden Sie im
Skiweltcup-Forum

1. Michael Walchhofer AUT 1:56,70

2. Didier Cuche SUI 1:56,88

3. Scott Macartney USA 1:57,26

4. Erik Guay CAN 1:57,54

5. Ambrosi Hoffmann SUI 1:57,62

6. Manuel Osborne-Paradis CAN 1:57,67

7. Andrej Jerman SLO 1:57,83

8. Bode Miller USA 1:57,85

9. Klaus Kröll AUT 1:57,96

10. Andreas Buder AUT 1:57,98


Übertragungszeiten:
LIVE: Samstag, 15.12.2007 - 12.00 Uhr -
ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Val Gardena / Gröden (ITA)
3. Abfahrtslauf der Herren
LIVE: Samstag, 15.12.2007 - 12.10 Uhr -
SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Val Gardena / Gröden (ITA)
3. Abfahrtslauf der Herren



Das letzte
Rennen - Abfahrt der Herren in Beaver Creek
Walchhofer gewinnt Abfahrt in
Beaver Creek

Ganz Österreich jubelt, die Durststrecke der ÖSV
Männer ist vorbei: Michael Walchhofer gewinnt im "Wohnzimmer" des
Herminators auf der "Birds of Prey", die Abfahrt von Beaver Creek.
Walchhofer setzte sich 0,05 Sekunden vor dem US-Amerikaner Steven Nyman
und 0,10 Sekunden vor dem Schweizer Favoriten Didier Cuche durch. Didier
Cuche verwies seine Teamkollegen Didier Défago und Marco Büchel um neun
und zehn Hundertstel auf die Plätze vier und fünf. Défago egalisierte
damit seine besten Abfahrts-Resultate aus Garmisch 04 und 07. Insgesamt
klassierten sich auf der wegen starken Windes im oberen Teil verkürzten
Abfahrt acht Fahrer innerhalb von vier Zehnteln. Schon vor einem Jahr
war es Walchhofer gewesen, der Österreich auf die Siegstrasse
zurückgebracht hatte. Damals brach er nach einem Dutzend Rennen in
Bormio den Bann. " Die Fahrt war ein wenig ungestüm, aber ich habe es
endlich wieder geschafft, den Ski laufen zu lassen. Für mich war das ein
faires Rennen. Jetzt macht es wieder richtig Spaß. Ich war hier vom 2.
bis zum 6. Platz schon alles. Sieger war ich noch nie. Es ist eine der
schwersten Abfahrten - da ist es schön, hier zu gewinnen", freute sich
der Zauchenseer im Zielraum und fügte hinzu, "Der Druck fällt jetzt ab.
Wir haben soviele Klasseleute im Team, da müssen die Siege irgendwann
von selbst kommen.“ Mit Mario Scheiber (+0,39) auf Rang acht und Hermann
Maier (+0,56) auf Platz zehn konnten zwei weitere Österreicher ein
achtbares Resultat erzielen. Mit Pech haderte wieder einmal der "Herminator":
"Die Linie war perfekt, aber ich habe sie teilweise so abgekürzt, dass
ich auf eine Linie gekommen bin, wo viel Schnee gelegen ist. Da war ich
dann im Tiefschnee - das hat mich extrem abgebremst. Das hat viel Zeit
gekostet.“ Das Rennen war durch mehrere Wetterumschwünge gekennzeichnet.
Einige Stunden früher, als von der Wettervorhersage angekündigt, setzte
starker Schneefall ein. Aus diesem Grund wurde das Rennen verkürzt und
vom Kombi-Start angegangen. Am morgigen Samstag findet um 19.00 Uhr der
Super G der Herren statt.

1. Michael Walchhofer AUT 1:13,74

2. Steven Nyman USA 1:13,79

3. Didier Cuche SUI 1:13,84

4. Didier Defago SUI 1:13,93

5. Marco Büchel LIE 1:13,94

6. Bode Miller USA 1:14,10

7. Peter Fill ITA 1:14,12

8. Mario Scheiber AUT 1:14,13

9. Kurt Sulzenbacher ITA 1:14,27
 Guay
Schnellster beim Abschlußtraining in Gröden

Der Kanadier Erik Guay
war beim Abschlußtraining zur Saslong
Abfahrt am Samstag in Gröden der Schnellste.
Der Kanadier erzielt überlegene Bestzeit,
und war 0,72 Sek. schneller als der
Schweizer Didier Cuche und 0,87 Sek.
schneller als Michael Walchhofer. Der
Salzburger - im ersten Training noch
überlegen Schnellster - teilt sich bei der
2. Fahrt auf der Saslong Platz drei ex aequo
mit dem US Amerikaner Bode Miller.
Zweitbester Österreicher war Hermann Maier,
der sich gegenüber Mittwoch stark
verbesserte und als Neunter 1,62 Sekunden
auf Guay einbüßte. Unmittelbar dahinter
wurde Andreas Buder Zehnter. Mit Didier
Défago (7.) klassierte sich ein zweiter
Swiss-Ski-Fahrer unter den ersten zehn.
Daniel Albrecht halbierte den Rückstand auf
die Bestzeit nach seiner "Erkundungsfahrt"
am Mittwoch auf gut drei Sekunden. Der
Walliser macht erstmals mit der Saslong und
den legendären Kamelbuckeln Bekanntschaft.
Noch mehr Informationen
finden Sie im
Skiweltcup-Forum
Walchhofer beim 1. Grödentraining eine
Klasse für sich

Michael Walchhofer
deklassierte bei der ersten Trainings-Fahrt
auf der Saslong im italienischen Val Gardena/Gröden
die Konkurrenz. Der Salzburger legte auf der
Saslong in 2:00,42 Minuten eine
Fabelbestzeit hin, der zweitplatzierte
Italiener Kurt Sulzenbacher hatte nicht
weniger als 1,33 Sekunden Rückstand.
"Einerseits ist das natürlich gut,
andererseits stehe ich aber jetzt sicherlich
unter Druck", meinte der 32-Jährige, der
sich damit zum ganz großen Favoriten für die
Abfahrt am Samstag (12.15 Uhr, live in ORF1)
gemacht hat. Groß bis gewaltig groß war
logischerweise auch der Rückstand der
weiteren Österreicher und Favoriten. Der
Schweizer Didier Cuche wurde Sechster (+1,92
Sek.), der Liechtensteiner Marco Büchel
Achter (2,15), der Niederösterreicher
Andreas Buder als zweitbester ÖSVler Zehnter
(2,23), der Tiroler Christoph Gruber 13.
(3,08). Bereits fast vier Sekunden Rückstand
wiesen Läufer wie der amerikanische
Vorjahressieger Steven Nyman (3,53),
ÖSV-Superstar Hermann Maier (3,70) und Bode
Miller (3,84) auf.
Noch mehr Informationen
finden Sie im
Skiweltcup-Forum
BLICK
ZURÜCK SAISON 2006/07:
Steven Nyman gewinnt Gröden-Abfahrt

Der US Amerikaner Steven Nyman sorgte beim
Abfahrtsklassiger in Gröden für die große Überraschung und feierte
seinen ersten Weltcupsieg. "Es ist großartig! Das schönste, was man sich
unter dem Weihnachts-Baum erwarten kann. Ich wusste nach meiner Fahrt,
es war ein guter Lauf." Nyman gewann in einer Zeit von 1:56,52 die
Abfahrt auf der Saslong mit einem hauchdünnen Vorsprung von 2
Hundertstel Sekunden vor dem Schweizer Didier Cuche. Ex-Olympiasieger
Fritz Strobl schaffte als Dritter den ersten Abfahrts-Podest-Platz für
die Österreicher in dieser Saison (+0,43 Sek.), jedoch geht die Serie
ohne ÖSV-Sieg weiter. Während die österreichischen Ski- Damen die
Konkurrenz in diesem Winter nach Belieben dominieren blieben die Herren
in Gröden zum neunten Mal nacheinander ohne Sieg. Hermann Maier als
Achter und Andreas Buder auf Rang 9 fuhren ebenfalls in die Top-10. Im
Schweizer Team wechselten Licht und Schatten. Neben dem Zweitplazierten
Cuche überzeugten heute auch Silvan Zurbriggen der mit einer hohen
Nummer auf Rang 18 vorfuhr. Bruno Kernen wurde Elfter, Didier Défago
stürzte und Tobias Grünenfelder schied aus. Die deutschen Rennläufer
konnten sich nicht in den Weltcuppunkten plazieren. Johannes Stehle und
Stephan Keppler mußten sich mit den Rängen 35 und 36 begnügen. Bester
Südtiroler wurde Kurt Sulzenbacher auf Rang 12. Peter Fill erreichte den
15. Platz.

1. Steven Nyman USA 1:56,52

2. Didier Cuche SUI 1:56,54

3. Fritz Strobl AUT 1:56,95

4. Marco Sullivan USA 1:56,96

5. Manuel Osborne-Paradis CAN 1:56,98

6. Aksel Lund Svindal NOR 1:57,04

7. Marco Büchel LIE 1:57,07
Blick zurück: Saison 2005/06:
Marco Büchel Überraschungssieger in
Gröden

Alle Jahre wieder. Letztes Jahr schaffte der Deutsche
Max Rauffer die Sensation, in diesem Jahr übernahm Marco Büchel die Rolle
des Überraschungssiegers in Gröden/Val Gardena. Mit einem hauchdünnen
Vorsprung von 2 Hundertstel Sekunden gewann der 34jährige Büchel vor dem
Österreicher Michael Walchhofer und dem Kanadier Erik Guay (Rückstand 0,20
Sek.). Mit einem starken 4. Rang auf der Saslong verfehlte Kristian
Ghedina bei seinem (letzten) Heimrennen einen 5. Erfolg (nach 1996, 1998,
1999 und 2001). Auf den Rängen 5 bis 10 folgten der Österreicher Fritz
Strobl (5. Platz – 0,47 Sek), der Norweger Kjetil Andre Aamodt (6. –
0,59), der Franzose Antoine Deneriaz (7. – 0,62), der US Amerikaner Bode
Miller (8. – 0,74), der Schweizer Didier Defago (9. - 0,86) und der
Österreicher Norbert Holzknecht (10. – 0,89). Ein überglücklicher Marco
Büchel lies im Ziel seinen Gefühlen freien Lauf: „Wenn ich ganz ehrlich
bin: Als ich im Zelt Zeit hatte musste ich weinen. 34 Jahre und dann
passiert mir so etwas noch. Wie es möglich war? Keine Ahnung. Gestern hat
mein Markenkollege gewonnen. Ich hab mir gedacht: Ich muss mehr riskieren.
Mit dem Sieg hab ich nicht spekuliert. Aber als die Leute gejubelt haben,
habe ich mir gedacht: So schlecht kann es nicht sein. Die Freude in
Liechtenstein ist sicherlich riesengroß. Ich hoffe auch, dass die
Schweizer diesen Sieg als ihren nehmen. Ich bin in diesem Team voll
integriert.“ Alles andere als zufrieden äußerte sich der auf Rang 14
platzierte Hermann Maier: „Für den Rückstand fällt mir im Moment keine
Erklärung ein. Ich hab unten, vor allem über die Ciaslat eine sehr gute
Fahrt gehabt. Es ist sicher kein Zufall, dass Head wieder voran ist. Wir
haben schon gutes Material, sind aber nicht mehr so dominant. Wir haben
aber eh so viele Chefs in der Firma, die sollen ein bisserl nachdenken.
Denen fällt dann sicher etwas ein.“ Nach Strobl, Rahlves und Grugger gab
es mit Büchel heute den vierten Saisonsieger in der Abfahrt. Der
Liechtensteiner ist überhaupt der zehnte unterschiedliche Saisonsieger.
Nur Walchhofer und Rocca konnten zwei Rennen für sich entscheiden.
Der Blick zurück - Saison 2004/05
Sensation:
Max Rauffer gewinnt Abfahrt von Gröden

Mit einer Überraschung
hat am Samstag die Herren-Abfahrt von Gröden geendet. Der Deutsche Max
Rauffer feierte auf der Saslong seinen ersten Weltcup-Sieg vor dem
Schweizer Tobias Grünenfelder und dem Österreicher Johann Grugger. Der
Abfahrtsspezialist vom SC Leitzachtal der in den vergangenen Wintern immer
wieder Verletzungspech zu beklagen hatte, stand zuvor erst einmal, am 4.
März 2000 in Kvitfjell (NOR) auf dem Podest, und war insgesamt nur
fünfmal unter den ersten zehn klassiert. "Mir ist ein sehr guter
Lauf gelungen. Ich habe ein solch gutes Gefühl schon lange nicht mehr
gehabt. Ich hab versucht mich auf meine Fahrt zu konzentrieren und mich
nicht durch den Wind beeinflussen zulassen. Ich kann es selbst noch kaum
realisieren. Da könnte schon eine Party anstehen ", sagte Rauffer,
der für den ersten deutschen Weltcup-Sieg bei den Männern seit zwölf
Jahren sorgte. Letztmals hatte für Deutschland Markus Wasmeier im Januar
1992 die Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen gewonnen. Auch der Schweizer
Jürg Grünenfelder nützte die Gunst der Stunde und belegte fünf
Hundertstel hinter Rauffer den zweiten Rang. "Für diesen Moment habe
ich die letzten Jahre hart gearbeitet. Ich freue mich ganz einfach. Ich
weiss nicht, was ich sagen soll", sagte ein überwältigter
Grünenfelder, der die letzten Jahre oft mit Verletzungen zu kämpfen
hatte. "Ich bin mehr als zufrieden. Doch es ist klar, dass nicht alle
die gleichen Wind-Verhältnisse hatten", erkannte auch der
Olympia-Vierte von Nagano an. Gestern im Super G feierte das ÖSV-Team
einen Dreifachsieg, heute, in diesem verrückten Rennen durch Johann
Grugger immerhin einen Podestplatz. "Für mich war es ein Ziel unter
die 15 zu fahren. Ich hab über den Berg schon solche Probleme gehabt.
heute bin ich überglücklich." Fritz Strobl wurde Vierter, Norbert
Holzknecht Achter. Für die Favoriten Walchhofer und Maier endet das
Rennen enttäuschend: Walchhofer wurde 20., Maier ging als 37. sogar
völlig leer aus! Hermann Maier nach dem Rennen: "Ich glaub, die
Flaggen haben wahnsinnig gewachelt. Dann hat's mir noch die Skispitzen
aufgehoben, da hab ich gewusst: Es ist Gegenwind. Man möchte dann noch
mehr machen, das ist dann das Resultat davon. Ich hab auch einmal
Rückenwind gehabt, das ist fatal ausgegangen in Nagano. Ich hoff, dass es
die Deutschen jetzt richtig nützen können und einen Boom
entfachen." Auch Hotelbesitzer Michael Walchhofer, der als 20.
immerhin Punkte machte, konnte dem Überraschungssieg Positives
abgewinnen: "Ich bin ja im Tourismus, da ist es super, wenn ein
Deutscher gewinnt." Enttäuschend schnitt der bisherige
Saisondominator Bode Miller ab: Dem amerikanischen Sieger der Abfahrten in
Lake Louise und Beaver Creek (USA) reichte es nur zum 14. Platz. "Es
war hart, ich hatte eine gute Fahrt und probierte alles. Doch ich hatte
wenig Chancen mit diesem heftigen Wind", meinte der Führende im
Gesamt-Weltcup. Die Top 10 Fahrer in Gröden: 1. Max Rauffer (GER)
1:50,59. 2. Jürg Grünenfelder (SUI) 0,05 zurück. 3. Johann Grugger
(AUT) 0,13. 4. Fritz Strobl (AUT) 0,44. 5. Kjetil Andre Aamodt (AUT) 0,67.
6. Patrik Järbyn (SWE) 0,71. 7. Bryon Friedman (USA) 0,81. 8. Norbert
Holzknecht (AUT) 0,99. 9. Antoine Dénériaz (FRA) 1,00. 10. Kurt
Sulzenbacher (ITA) 1,11.

1.Platz: Max Rauffer |

2.Platz: Jürg Grünenfelder |

3. Platz: Johann Grugger |

4. Platz: Fritz Strobl |

5. Platz: Kjetil Andre Aamodt |

6. Platz: Patrik Järbyn (SWE) |
Der
Blick zurück - Saison 2003/04
Antoine Deneriaz siegt
auf der Saslong!

Der Franzose Antoine
Deneriaz 1:52,99 siegte heute bei der schwierigen Abfahrt in Gröden mit
+0,89 Vorsprung auf den Österreicher Michael Walchhofer +0,89 und Hans
Knauß +0,92 ebenfalls Österreich. Lange sah es nach einem Mehrfachsieg
der Österreicher aus. Erst Antoine Deneriaz mit Startnummer 30 konnte die
österreichische Spitzengruppe verdrängen. Hermann Maier (AUT), der auf
einen Sieg in Gröden nach wie vor wartet, erreichte Platz 5 mit 1,19
Sekunden Rückstand auf Deneriaz und nur 0,07 Sekunden Vorsprung auf den
sechstplatzierten Stephan Eberharter (AUT). Schreckliche Bilder lieferte
das Fernsehen am Anfang der Übertragung. Ein junger Vorläufer kam im
Ziel schwer zu Sturz und musste lange im Zielraum verarztet werden. Der
junge Rennläufer erlitt aber nach letzten Informationen "nur"
eine Gehirnerschütterung. Peter Fill musste auf der Strecke mit
Startnummer 1 abgewunken werden und durfte noch einmal starten. Auch er
kam aber nach einem Sprung zu Sturz und konnte das Rennen nicht beenden.
Ausgeschieden sind auch: Daniel Züger (SUI), Aksel Lund Svindak (NOR) und
Max Rauffer (GER). Der deutsche Florian Eckert hatte beim bei seinem
Comeback nach seiner schweren Knieverletzung 4,89 Sekunden Rückstand auf
den Sieger Deneriaz.
Aus dem Skiweltcup
Austria Infopoint: M. Riedler
Deneriaz
gewinnt Abfahrt auf der Saslong

Platz 1: Antoine Deneriaz |

Platz 2: Michael Walchhofer |
Der
Franzose Antonie Deneriaz triumphierte wie schon im letzten Jahr auf der
Saslong. Mit einem eindrucksvollen Vorsprung von 89 Hunderstel Sekunden
vor Michale Walchhofer sicherte er sich den Sieg in Gröden/Val Gardena.
Hinter dem Salzburger folgten mit Hans Knauß +0,92; Fritz Strobl +1,08;
Hermann Maier +1,19; Stephan Eberharter +1,26 und Klaus Kröll gleich
weitere 6 Österreicher. Ein tolles Mannschaftsergebnis für das ÖSV
Team. Die Saslong präsentierte sich heute als besonders schwer
bezwingbar. Begonnen hatte das Rennen mit einem Schock - dem Sturz eines
Voräufers. Aus dem Krankenhaus kam dann aber zum Glück Entwarnung -
"nur" eine Gehirnerschütterung ! Bruno Kernen wurde als 12.
bester Schweizer. Enttäuschend einmal mehr das Abschneiden der DSV
Läufer: Rauffer stürzte, Stankalla wurde Drittletzter (51. Platz -
Rückstand 4,58 Sekunden) und Florian Eckert musste sich bei seinem
Comeback erst langsam herantasten (53. und letzter Platz - Rückstand 4,89
Sekunden)
Aus dem Skiweltcup
Austria Infopoint: Monika Riedler

Platz 3: Hans Knauß |

Platz 4: Fritz Strobl |

Platz 5: Hermann Maier |

Platz 6: Stephan Eberharter |

Platz 7: Daron Rahlves |

Platz 7: Klaus Kröll |
Der
Blick zurück - Saison 2002/03
Franzose Deneriaz
gewinnt überraschend Abfahrt in Gröden !

Der Überraschungssieger
der Weltcupabfahrt auf der Saslong in Gröden heißt Antoine Deneriaz aus
Frankreich. Damit durchbrach der Franzose die große Siegesserie der ÖSV
Fahrer welche die letzten 12 Weltcupabfahrten gewannen. Auf den Rängen 2
bis 6 folgten ausschließlich Fahrer der Skiweltmacht Österreich: Michael
Walchhofer (2. - AUT) Josef Strobl (3. - AUT), Fritz Strobl (4. - AUT),
Werner Franz (5. -AUT) und Hannes Trinkl (6. - AUT). Auf Rang 7 platzierte
sich der Franzose Nicolas Burtin vor zwei weitern ÖSV Fahrern auf den
Rängen 8 und 9 Klaus Kröll (AUT) sowie Andreas Buder (AUT). Als bester
Schweizer kam Franco Cavegn auf Platz 10 ins Ziel. Die Rennläufer aus dem
DSV Lager konnten nicht an die hervorragenden Leistungen des Trainings
anknüpfen. Max Rauffer konnte mit Platz 25 wenigstens noch Weltcuppunkte
einfahren. Für
Stefan Stankalla reichte es nur zu einem mehr als enttäuschenden 56.
Platz - bei 59. Startern.

Platz 25 in Gröden und |

Weltcuppunkte für Max Rauffer |

WALCHHOFER |

DENERIAZ |

STROBL |
Der
Blick zurück - Saison 2001/02
Val
Gardena, 14.12.2001
Kristian
Ghedina siegt in Gröden
Durchwachsenes Comeback von Max Raufer

Kristian Ghedina
Kristian Ghedina war der schnellste
Rennläufer auf der Saslong. Der Italiener gewann mit einem Vorsprung von 16 Hunderstel
Sekunden vor dem überraschend starken Norweger Lasse Kjus. Kurt Sulzenbacher unterstrich
mit Rang 3 seine derzeitige Topform. Die Österreicher Stephan Eberharter und Peter Rzehak
müssten sich mit den Plätzen 4 und 5 begnügen. Max Raufer kam bei seinem Comeback mit
einem Rückstand von 3,83 Sekunden ins Ziel. Nicht wesentlich besser das Ergebnis von
Stefan Stankalla, der mit einem Rückstand von 3,59 Sekunden sein Rennen beendete.
Val
Gardena, 15.12.2001 Österreichischer
Doppelsieg
Eberharter triumphiert bei 2. Saslong Abfahrt

Stephan Eberharter
Der Traum von Kristian Ghedina seinen
fünften Sieg auf der Saslong einzufahren erfüllte sich nicht. Stephan Eberharter zeigte
bei der zweiten Abfahrt in Gröden eine Topleistung. Mit einem Vorsprung von 22
Hundertstel Sekunden sicherte er sich, vor seinem Teamkollegen Michael Walchhofer, den
Sieg. Auf Rang drei platzierte sich der Norweger Kjetil-Andre Aamodt. Für Kristian
Ghedina blieb nur der undankbare vierte Platz. Max Raufer konnte mit Platz 30 seinen 1.
Weltcuppunkt der Saison einfahren. Stefan Stankalla musste sich mit Rang 40 begnügen.
|