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Cuche holt sich die Kitzabfahrt
2008

Es ist vollbracht – Topfavorit Didier Cuche, der
bereits im ersten Training eine überragende Bestzeit hinlegte, hielt dem
Druck stand und siegte in Kitzbühel mit einer Zeit von 1.52,75. Cuche,
der bereits vor 10 Jahren hier Sieger einer Sprintabfahrt war: „Der Sieg
vor zehn Jahren hier war mein erster Podestplatz im Weltcup. Es hat
dafür keine Gondel gegeben – ich wollte unbedingt meine Gondel hier.
Über meine Fahrt kann ich nichts sagen – ich war wie in Trance. In
Kitzbühel ist man am Start konzentriert, denkt nicht an andere Dinge …“.
Zweiter Ex-Aequo-Spezialist Mario Scheiber (AUT gestern Dritter ex aequo
mit Cuche) und Bode Miller (USA +0,27 Sek). Miller hatte die Ausfahrt
aus dem Steilhang denkbar schlecht erwischt und lies uns alle den Atem
anhalten, als er mit beiden Skiern auf die dort angebrachte Bande fuhr –
trotz dieses Fehlers vor dem flachen Schuss aus dem Steilhang hinaus
noch auf Platz 2 zu fahren zeugt vom Potential und auch vom guten
Skimaterial eines Bode Miller. Nur 1 Hundertstel hinter Miller und
Scheiber und doch nicht mehr auf dem Podest der Favorit aus dem ÖSV,
Michael Walchhofer. Er hat das Rennen gleich im obersten Teil verspielt,
im Mittelteil eine tolle Aufholjagd, am Hausberg dann noch eine kleiner
Umweg in den Sulz – „nur“ Platz 4. Auf Platz 5 der sentimentale Favorit
des heutigen Rennens: Hermann Maier (AUT +0,61Sek). Überraschenderweise
war er trotz Platz 5 mit seiner Fahrt sehr zufrieden und ein eindeutiger
Aufwärtstrend des Herminator ist nicht zu leugnen. 6. Marco Sullivan
(USA +0,70 Sek), 7. Didier Defago (SUI +0,71) – er hätte sich nach
seiner Bestzeit im zweiten Training vielleicht mehr erhofft. Auf Platz 8
der Sieger von gestern – Marco Büchel (LIE +0,80 Sek). Seine Fahrt war
nicht fehlerfrei und exakt die Passagen, in denen er gestern glänzte,
wollten heute nicht so gelingen. Aber Gerüchten zufolge hat er bereits
seinen Aufenthalt in Kitz verlängert und plant sogar einen kurzen
Sommerurlaub hier, um seinen Sieg und die traditionelle „Gondel“ mit
eigenem Schriftzug, die jeder Hahnenkammsieger bekommt, ausgiebig zu
feiern. Die Top Ten sind komplett mit Peter Fill (ITA + 1,15 Sek.) auf
Platz 10.

Nach dem fürchterlichen Sturz des mit Nummer 2
gestarteten Amerikaners Scott Macartney muss man ohnehin sagen, dass
jeder Athlet, der diese Strecke heil herunterkommt ein Sieger ist.
Macartney fuhr bis zum Zielsprung ein gutes Rennen, verpasste jedoch ein
wenig den Absprung, kam bereits in der Luft in Schräglage und schlug
nach einer langen Flugphase hart auf der Piste auf – nachdem auch der
Helm bereits beim Aufprall weg war, verlor der Amerikaner vermutlich
sofort das Bewusstsein. Nach langen, bangen Momenten wurde er mit dem
Hubschrauber nach Innsbruck transportiert - von dort kommt vorsichtige
Entwarnung: Er hat zwar ein Schädel-Hirn-Trauma, alle Vitalfunktionen
sind jedoch intakt und man muss mit keinen bleibenden Schäden rechnen.
Genaueres erwarten wir im Laufe des Tages zu erfahren. Wir wünschen
Scott Macartney auf diesem Weg das Allerbeste – zu einer baldigen
Genesung und zu seinem heutigen Geburtstag!
Mit dem heutigen Rennen übernimmt Didier Cuche
sogar die Führung im Gesamtweltcup, aber der heute auf Platz 14 gut
gelegene Benjamin Raich und auch Bode Miller, brennen sicherlich auf
eine Revanche morgen im Slalom. Den wird allerdings auch der heutige
Sieger bestreiten, um vielleicht noch ein paar Weltcuppünktchen in der
Kombi zu sammeln! Spass und Spannung sind garantiert!
Aus dem Austria Skiweltcup
Infopoint: Claudia Egger
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finden Sie im
Skiweltcup-Forum

1. Didier Cuche SUI 1:52,75

2. Mario Scheiber AUT 1:53,02

. Bode Miller USA 1:53,02

4. Michael Walchhofer AUT 1:53,03

5. Hermann Maier AUT 1:53,36

6. Marco Sullivan USA 1:53,45

7. Didier Defago SUI 1:53,46

8. Marco Büchel LIE 1:53,55

9. Erik Guay CAN 1:53,89

10. Peter Fill ITA 1:53,90


Übertragungszeiten:
LIVE: Samstag, 19.01.2008 - 11.00 Uhr
- SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Kitzbühel (AUT)
6. Abfahrtslauf der Herren
LIVE: Samstag, 19.01.2008 - 11.05 Uhr
- ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Kitzbühel (AUT)
6. Abfahrtslauf der Herren
LIVE: Samstag, 19.01.2008 - 11.20 Uhr
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Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Kitzbühel (AUT)
6. Abfahrtslauf der Herren
LIVE: Samstag, 19.01.2008 - 18.00 Uhr -
ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Kitzbühel (AUT)
Siegerehrung Abfahrt in Kitzbühel &
Startnummerauslosung Slalom der Herren am Sonntag





Das letzte
Rennen - Abfahrt der Herren in Wengen
Miller gewinnt am Lauberhorn vor
Cuche

In Wengen feiert Bode Miller seine
Wiederauferstehung zum Schisuperstar. Nach Platz 3 in der Superkombi und
Platz 5 im Slalom gewinnt er heute die Kräfte raubende Lauberhornabfahrt
in eindrucksvoller Manier und einer Zeit von 2.30,40 Sekunden. Damit
feiert er seinen 27. Weltcupsieg und zieht somit mit US-Rekordhalter
Phil Mahre gleich. Auf Platz 2 Lokalmatador Didier Cuche – sein
Rückstand bereits 0,65 Sekunden, exakt wie im Vorjahr. Gar 1,33 Sek.
Rückstand hat bereits der drittplatzierte Kanadier Manuel Osborne. Erst
nach ihm werden die Abstände knapper und ebenfalls erst nach ihm der
beste Österreicher und Mitfavorit Michael Walchhofer (+1,37 Sek). Gleich
dahinter 5. Teamkollege Andreas Buder (AUT +1,76). Platz 6 für Andrey
Jerman (+1,86 Sek), 7. Marco Sullivan (USA +1,94) und ein doch
beachtlicher 9. Platz für den Grippe geschwächten Hermann Maier (AUT
+2,17 Sek). Mit Platz 10 rundet der junge Georg Streitberger (AUT +2,35
Sek) ein mannschaftlich starkes Ergebnis für die Österreicher ab. Dies
kann jedoch nicht über die Tatsache, dass der ÖSV diesmal ohne
Podestplatz aus Wengen abreist hinwegtäuschen. Und eine weitere Tatsache
dürfte die Österreicher vor ihren Heimrennen in Kitzbühel und Schladming
in Unruhe versetzen: Bode Miller hat zu seinen alten Stärken
zurückgefunden und schiebt sich mit dem heutigen Sieg bis auf 79 Punkte
an Weltcupleader Benni Raich heran. Jener Benni Raich, der zwar auch im
heurigen Winter wieder ein beständiger Punktesammler ist – seine großen
Siegesserien, die er bisher meist im Jänner in den Schnee zauberte
(allzu oft mit den Klassikern Wengen, Kitz und Schladming) fehlen heuer
bislang. Jedoch: heute wurde Rennen Nummer 20 von insgesamt 40 gefahren
und die Schlacht um den Gesamtweltcup ist noch nicht geschlagen. Wird
Bode Miller nun konstant solche Spitzenleistungen wie dieses Wochenende
bringen oder schlägt Benni Raich in den kommenden Wochen bei seinen
Lieblingsrennen zurück? In jedem Fall wird auch Didier Cuche weiterhin
versuchen, die beiden zu ärgern, wenngleich er natürlich mit Slalom und
Superkombi 2 Disziplinen weniger hat, in denen er punkten kann. Dafür
reist er als Führender im Abfahrtsweltcup aus der Schweiz ab.
Aus dem Austria Skiweltcup
Infopoint: Claudia Egger
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1. Bode Miller USA 2:30,40
2. Didier Cuche SUI 2:31,05

3. Manuel Osborne-Paradis CAN 2:31,73

4. Michael Walchhofer AUT 2:31,77

5. Andreas Buder AUT 2:32,16

6. Andrej Jerman SLO 2:32,26

7. Marco Sullivan USA 2:32,34

8. Kurt Sulzenbacher ITA 2:32,44

9. Hermann Maier AUT 2:32,57

10. Georg Streitberger AUT 2:32,75

„Die schwierigste Streif“

KITZBÜHEL. Regen oder Schneefall werden die Abfahrt
heute und den Slalom am Sonntag bei den 68. Hahnenkamm-Rennen in
Kitzbühel nicht beeinträchtigen. Trotzdem erwarten die Organisatoren
Probleme. Eine Warmwetterfront wird extremes Tauwetter bringen. Die
Verantwortlichen werden trotzdem alles versuchen, nach dem Ausfall im
Vorjahr die Abfahrt durchzupeitschen.
Schon im Vorfeld sprechen viele von der
schwierigsten Streif seit Jahren. Nicht nur das Können, sondern auch der
Mut wird entscheiden, wer die Nachfolge von Michael Walchhofer antritt,
der bei der letzten Auflage vor zwei Jahren gewonnen hat. Die
Topfavoriten für den Klassiker (11.30 Uhr/live ORF 1) sind die
zweifachen Saisonsieger Walchhofer, Bode Miller (USA) und natürlich
Didier Cuche. „Es ist das schwierigste Kitzbühel, oder man vergisst
schnell das frühere“, sagte der Schweizer, der in den Trainings Erster
und Zweiter war.
Kritik gibt es am Slalomhang, der wie schon im
Vorjahr nicht mehr auf dem klassischen Ganslernhang stattfindet. Die
Kitzbüheler wehren sich zwar vehement gegen den Vorwurf des
Traditionsbruchs. Die Athleten sind aber anderer Meinung. So sagt etwa
Ted Ligety (USA): „Früher war Kitzbühel einer der härtesten Slaloms der
Welt, jetzt ist er einer der einfachsten.“
Defago
mit Bestzeit im 2. Abfahrtstraining in
Kitzbühel

Sechs in den besten 15,
drei unter den besten Vier: man kann es
drehen und wenden wie man will - die
Schweizer Abfahrer zeigten im 2. Training
auf der Streif ein glänzendes Resultat. Mit
1:57,63 Minuten lag Defago sechs Hundertstel
vor seinem Teamkollegen Didier Cuche, der am
Dienstag in 1:58,01 klar Schnellster gewesen
war. Hinter den beiden Trainingsschnellsten
klaffte eine grosse Lücke. Der
drittplatzierte Franzose Pierre-Emmanuel
Dalcin verlor bereits 0.91 Sekunden auf die
Bestzeit. Der Schweizer Daniel Albrecht
(+1,10) überraschte, nach dem er beim 1.
Training noch einen Zeitrückstand von 5.37
Sekunden aufwies mit einem starken 4. Rang.
Im schwierigsten Teil über Mausefalle und
Steilhang gehörte er zu den absolut
Schnellsten. Trotzdem fiel auch Schatten auf
die starke Schweizer Bilanz. Didier Cuche
zog sich unterwegs bei der Mausefalle eine
schmerzhafte Schienbein-Prellung zu, und
Tobias Grünenfelder (am Vortag 7.) "schoss"
es unterwegs in den Rücken, weshalb er die
Fahrt abbrechen musste. Die Österreicher
Michael Walchhofer (+1,14), Christoph Gruber
(+1,27) und Hermann Maier (+1,43) landeten
mit über einer Sekunde Rückstand auf den
Rängen fünf bis sieben. Auch der
Lichtensteiner Marco Büchel (+1,64) konnte
mit einem 8. Platz überzeugen. Der
mitfavorisierten Bode Miller aus den USA
(+2,18), der die beiden vorangegangenen
Abfahrtsrennen in Bormio/Italien und Wengen/Schweiz
gewonnen hatte mußte sich mit Rang 15
begnügen. Bei schwierigen Bedingungen auf
der anspruchsvollen Strecke bekundeten viele
Fahrer grosse Probleme. Die berüchtigte
Streif hat auch am Mittwoch ein neues Opfer
gefordert: Der Österreicher Andreas Buder
kam nach der Hausbergkante schwer zu Sturz,
landete im Sicherheitsnetz und musste mit
dem Hubschrauber abtransportiert werden.
Laut erster Diagnose aus dem Spital zog sich
Buder, in dieser Saison zweitbester
ÖSV-Abfahrer, eine Fraktur am rechten
Schienbeinkopf zu.
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Cuche
mit Bestzeit beim 1. Training auf der Streif

Didier Cuche hat beim
ersten Abfahrtstraining in Kitzbühel die
Konkurrenz geschockt. Der Schweizer lag mit
1:58,01 Minuten über eine Sekunde vor dem
Österreicher Michael Walchhofer (1:59,08).
Dritter wurde Cuches Landsmann Didier Defago.
"Platzierung hui, Fahrt pfui", so Walchhofer
in einer ersten Reaktion. "Die Strecke ist
scheußlich, brutale Verhältnisse mit vielen
Schlägen", sagte der Salzburger nach dem
Wellenritt. Auch Cuche tat sich trotz
Bestzeit mit Liebesbekundungen schwer. "Ich
bin froh, dass ich gesund im Ziel bin, ich
war nervös, es war nicht einfach, sich zu
überwinden." Auch für hartgesottene Abfahrer
bleibt die Fahrt über die Streif etwas
Besonderes, noch dazu, wenn sie abseits von
Mausefalle und Steilhang mit zusätzlichen
Tücken aufwartet. Wengen-Dominator Bode
Miller absolvierte die 3,3 Kilometer lange
Streif 1,84 Sekunden langsamer als Cuche und
wurde Fünfter, auf den vierten Platz fuhr
der Österreicher Christoph Gruber. Von den
weiteren ÖSV Fahrer kam Klaus Kröll auf Rang
sechs (2,24) und Hermann Maier auf zehn
(2,97). "Die Fahrt war nicht berauschend,
ich habe die Kurven nicht richtig erwischt",
sagte Maier. Vom Zustand der Streif war der
von den Grippesymptomen genesene Flachauer
allerdings angetan. "Sie ist, wie sie sein
soll. So wie man sich eine
Schwarzwälderkirschtorte vorstellt. Sahnig
und süß und trotzdem eine raue Schicht
mittendrin." Ein echter Härtetest war das
Auftakt-Training für Mario Scheiber, der
nach Prellung und Beinhautentzündung in
beiden Schienbeinen ein Comeback gab. "Das
war ein perfekter Test, ich habe nichts
gespürt, alles ist in Ordnung", war der
Tiroler, der 17. wurde, erleichtert. Als
bester Deutscher erreichte Stephan Keppler
aus Ebingen in 2:02,11 Minuten Platz 23.
Johannes Stehle (Obermaiselstein) kam mit
einem Rückstand von 4,38 Sekunden auf Cuche
als 27. ins Ziel. Wenn die Wetterprognosen
eintreffen und es noch wärmer wird, wird
auch die Streif noch zur größeren
Herausforderung. "Dann werden sich auch die
Schläge noch verstärken", weiß Walchhofer.
Für Mittwoch und Donnerstag ist jeweils noch
ein Training angesetzt.
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BLICK
ZURÜCK SAISON 2005/06
Walchhofer gewinnt Kitzbühel-Krimi 
Verpatzter Steilhang, verpatzte Traverse ... man
fragt sich WO Michael Walchhofer (AUT) seine Siegerzeit von 1.46,75 geholt
hat! „ ... in der Traverse hab i mir denkt: des Tor, des muss sich
irgendwie ausgeh ...“ Ganz besonders wird sich das der nur 5 Hundertstel
dahinter liegende Liechtensteiner Marco Büchel fragen, der schon kurz von
seinem ersten Kitzbühel Sieg träumen durfte „I hab ma scho dacht ´i
gewinn, i gewinn ...´ aber dann – knapp!“ . Dritter der Favorit: Daron
Rahlves (USA +0,33), der sich für seinen vermeintlich letzten Ritt auf dem
Hahnenkamm viel vorgenommen hatte. Auf Grund der Witterungsverhältnisse
wurde der Start unter die Mausefalle verlegt – die Verkürzung konnte dem
spektakulärsten Rennen des Weltcups jedoch nichts von seiner Spannung
nehmen! Bode Miller (USA +0,38) schaffte endlich wieder einmal eine
konzentrierte Fahrt mit kaum Ausrutschern und reiht sich hinter
Teamkollege Rahlves auf Platz 4 ein. Hervorragender 5. Erik Guay (CAN
0,68), 6. Didier Defago (SUI +0,83), 7. wahrscheinlich auch das letzte Mal
auf der Streif Kristian Ghedina (ITA +0,84), toller 8. Andreas Buder (AUT
+0,93) und das mit Startnummer 1, was für den hervorragenden Zustand der
Piste für alle Teilnehmer spricht, 9. Antoine Deneriaz (FRA +1,05), 10. ex
aequo Didier Cuche (SUI) und Benjamin Raich (AUT) – beide 1,25 Sekunden
zurück. Raich fuhr nach schlechter Schiwahl und Platz 31 von gestern wohl
mit der Wut im Bauch zu seinem besten Abfahrtsergebnis und verschafft sich
eine ideale Ausgangsposition für die Kombination. Aber wie immer darf man
Bode Miller nicht vergessen und auch Walchhofer, der heuer ja schon eine
Kombination gewonnen hat, wird seine Chancen zu nützen wissen! Leider
enttäuscht wurden die vielen Fans vom gestrigen Sieger Hermann Maier – er
wird nur 22. mit über 2 Sekunden Rückstand.
Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria:
C. Egger

Michael Walchhofer - 1. Sieg auf der Streif und 65 000 Euro Preisgeld

Marco Büchel: "Ich dachte schon, es geht sich für mich aus"

Daron Rahlves sagt gar nicht leise "Servus" zur Streif - Platz 3

Bode Miller: 5/100 fehlten zum Podest - aber endlich mal wieder im Ziel

Erik Guay: Streif fahren ist wie Bullenreiten - Die Streif verleiht Flügel

Fritz Strobl stürzte nach der Querfahrt - Mittelhandknochenbruch
Der
Blick zurück - Saison 2004/05
Herren-Abfahrt
in Kitzbühel abgesagt

ERST VERSCHOBEN - DANN ABGESAGT
Die Abfahrt
in Kitzbühel musste abgesagt werden. Wegen intensiven Schneefalls und
starken Windes war an einen Start auf der Streif
nicht zu denken.
Der
Blick zurück - Saison 2003/04
RENNEN 2 - DAS ORIGINAL
Eberharter triumphiert
auf der Streif
Steff bleibt Österreichs Ski-Chef !

Platz 1: Stephan Eberhardter |

Platz 2: Daron Rahlves |
Stephan Eberharter
revanchierte sich am Samstag eindrucksvoll für die "Niederlage"
vom Donnerstag. Der Zillertaler, der sich in der ersten Abfahrt Lasse Kjus
um 0,01 Sekunden geschlagen geben musste, gewann die zweite
Kitzbühel-Abfahrt überlegen mit einem Vorsprung von 1,21 Sekunden. Rang
2 sicherte sich der US Amerikaner Daron Rahlves vor dem Schweizer Ambrosi
Hoffmann. Mit Hans Knauß und Michael Walchhofer belegten zwei weitere
Österreicher die Ränge vier und fünf. Die weiteren Fahrer in den Top
10: Kristian Ghedina (ITA - Platz 6), Didier Cuche (SUI - Platz 7),
Christoph Gruber (AUT - Platz 8), Hermann Maier (AUT - Platz 9) und Fritz
Strobl (AUT - Platz 10). Der Norweger Lasse Kjus kam nicht unter die Top
Ten, baute aber seine Führung im Gesamt-Weltcup aus, da er nur wenige
Punkte auf den neuntplatzierten Hermann Maier verlor.
Nach dem Rennen sah man, mit Stehphan Eberharter einen rundum glücklichen
Kitzsieger: "Noch nie habe ich im Zielraum solche Emotionen gezeigt.
Es kann sein, dass ich heute hier das letzte Mal runter gefahren bin. Es
war einfach ein Traumlauf!" Es war Eberharters 27. Weltcup-Sieg, der
16. in der Abfahrt. In der ewigen Weltcup-Rangliste rückte der Stummer ex
aequo mit dem US-Amerikaner Phil Mahre auf Platz sechs vor. Zudem
übernahm der 34-Jährige die Führung im Abfahrts-Weltcup. Eberharter
krönt seine aufregende Karriere, bei der es nicht immer nur bergauf ging,
mit diesem überlegenen Sieg. Doppel-Weltmeister 1991, dann jahrelang weg
vom Fenster, nach seiner Rückkehr in die Weltspitze jahrelang im Schatten
von Hermann Maier, nach dessen Unfall, Olympiasieger, Gesamt-Weltcupsieger
und 2003 nochmals Weltmeister. "Schönwetterfahrer" Kristian
Ghedina hat beim Zielsprung für eine akrobatische Einlage gesorgt. Der
Spaßvogel aus Italien riss bei Tempo Hundert auf dem Weg zur Bestzeit die
Ski weit auseinander und landete seine Grätsche auch noch perfekt. Das
Publikum feierte ihn deswegen wie einen Sieger, obwohl er am Ende nur 6.
wurde. Florian Eckert und Stefan Stankalla blieben auch am heutigen
Samstag hinter den Erwartungen zurück. Für Eckert reichte es am Ende nur
für Rang 33 und Stankalla musste sich mit Platz 39 begnügen. Jetzt
freuen sich alle auf morgen, wenn um 10 Uhr der Slalom auf dem legendären
Ganslernhang über die Bühne geht.

Platz 3: Ambrosi Hoffmann |

Platz 4: Hans Knauß |

Platz 5: Michael Walchhofer |

Platz 6: Kristian Ghedina |

Platz 7: Didier Cuche |

Platz 8: Christoph Gruber |
Der
Blick zurück - Saison 2003/04
RENNEN 1 - Bormio Ersatzrennen
Elchspuren
in Kitzbühel
Lasse Kjus gewinnt 1/100 vor Stephan Eberharter

Platz 1: Lasse Kjus |

Platz 2: Stephan Eberharter |
Kitzbühel ist anders.
Nicht nur das spezielle Flair der "Schihauptstadt", sondern vor
allem das ungewöhnliche Programm des heutigen Renntages, sorgten für
Aufsehen. Um 9.30 Uhr fand ein Sprinttraining vom Start bis Ausfahrt
Steilhang statt und zusammen mit dem gestrigen Training ab dem
Mausefalleboden konnte man dies nun als "Training der gesamten
Strecke" werten und ein Rennstart von ganz oben war somit gesichert. Um 11.30 Uhr folgte dann
pünktlich der Start zum "Bormio-Ersatz-Rennen". Lange Zeit eher
überraschend in Führung der mit Nummer 1 gestartete Italiener Roland
Fischnaller (am Ende guter 12.). Erst der Tiroler Christoph Gruber (Nr.
13) konnte ihn von seinem Thron stoßen. Gruber dürfte sich damit auch
innerhalb der österreichischen Mannschaft für die Rennaufstellung am
Samstag "empfehlen". Mit Startnummer 15 ging kurz danach der
Sieger des morgendlichen Sprinttrainings, Bode Miller ins Rennen und
setzte sich an die Spitze, jedoch nur kurz, bis mit Nummer 17 der große
Elch kam. Lasse Kjus (NOR) bezwang die schlagige Streif mit einer Bestzeit
von 1:58,78 und nur Stephan Eberharter (AUT) , Startnummer 30, kam bis auf
1 Hundertstel Sekunde an den Norweger heran. Dahinter als Dritter der
Vorjahressieger Daron Rahlves (USA 1.58,98), der sich auch heuer wieder
viel vorgenommen hatte. Auf den undankbaren Plätzen hinter dem Stockerl:
4. Hermann Maier (AUT 1.59,26) und Hans Knauss (AUT 1.59,28) - beides
schon ehemalige Hahnenkammsieger. Die weitere Reihung: 6. Ambrosi Hoffmann
(SUI 1.59,43), 7. Bode Miller (USA 1.59,62), 8. Hannes Trinkl (AUT
1.59,63), 9. Fritz Strobl (AUT 1.59,83), 10. Bruno Kernen (SUI 1.59,84). Übermorgen werden
Eberharter, Rahlves und Co. zum Gegenangriff auf der "originalen
Streifabfahrt" blasen und morgen können wir gespannt sein, ob
Hermann Maier an seinen sensationellen Comebacksieg vom letzten Jahr im
Super-G von Kitzbühel anschließen kann.
Aus dem Austria
Infopoint: C. Egger

Platz 3: Daron Rahlves |

Platz 4: Hermann Maier |

Platz 5: Hans Knauss |

Platz 6: Ambrosi Hoffmann |

Platz 7: Bode Miller |

Platz 8: Hannes Trinkl |

Platz 9: Fritz Strobl |

Comeback: Florian Eckert |
SAISON
2002/03 - Rennen
Rahlves gewinnt verkürzte Streifabfahrt !

Bittere Niederlage für
das ÖSV Abfahrerteam. Beim wichtigsten Rennen außer der WM schnappte der
US Amerikaner Daron Rahlves den Österreichern nicht nur den Sieg weg.
Besonders bitter für die Österreicher das nicht einmal ein
"Stockerlplatz" beim 63. Hahnenkammrennen für die ÖSV Fahrer
heraussprang. Erstmals in dieser Saison geht eine Siegerehrung ohne österreichischer
Beteiligung über die Bühne! Den zweiten Platz sicherte sich der
Schweizer Didier Cuche vor dem Norweger Kjetil Andre Aamodt. Auf den Rängen
4 bis 10 folgten: Stephan Eberharter (AUT), Hannes Trinkl (AUT), Hermann
Maier (AUT), Ambrosi Hoffmann (SUI), Bode Miller (USA), Fritz Strobl (AUT)
und Klaus Kröll (AUT).

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D. Cuche |

D. Rahlves |

K. Aamodt |
SAISON
2001/02 - Rennen
Kitzbühel, 19.01.2002
Eberharter gewinnt den Klassiker auf der Streif
Tolle Stimmung - Spektakuläre Abfahrten

Der neue König von
Kitzbühl heißt Stephan Eberharter. Nach seinem gestrigen Sieg beim Super
G war er auch heute bei der berühmt berüchtigten Streifabfahrt nicht
zuschlagen. Eberharter bezwang die Hahnenkammabfahrt in einer Zeit von
1,54:21 Minuten. Auf dem zweiten Rang folgt, mit einem Rückstand von 37
Hundertstel Sekunden, der Norweger Kjetil-Andre Aamodt vor dem Österreicher
Hannes Trinkl (Rückstand 40 Hundertstel Sekunden) auf Platz 3. Auf den Rängen
4 bis 6 folgen: Kurt Sulzenbacher (ITA), Fritz Strobl (AUT) und Didier
Cuche (CH) sowie zeitgleich Peter Rzehak (AUT). Für den DSV waren leider
keine Läufer am Start.

Stephan Eberharter |

und sein Traumlauf |

Platz 2: Kjetil Andre Aamodt |

Platz 3: Hannes Trinkl |

Super Stimmung |

in Kitzbühel |

Stürze ohne Folgen: Rahlves |

und Sivertsen |

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