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Herren-Abfahrt in Val d'Isere
abgesagt

Die für Samstag geplante Weltcup-Abfahrt der Herren
in Val d'Isere wurde am Vormittag wegen 20 Zentimeter Neuscheees und
starken Windes abgesagt. Die für Sonntag angesetzte Super-Kombination
soll wie geplant über die Bühne gehen. Die abgesagte Abfahrt wird
voraussichtlich in Kvitfjell nachgetragen
Übertragungszeiten:
LIVE: Samstag, 02.02.2008 - 10.45 Uhr -
SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Val d'Isère (FRA)
8. Abfahrtslauf der Herren
LIVE: Samstag, 02.02.2008 - 10.45 Uhr -
Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Val d'Isère (FRA)
8. Abfahrtslauf der Herren
LIVE: Samstag, 02.02.2008 - 10.50 Uhr -
ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Val d'Isère (FRA)
8. Abfahrtslauf der Herren
LIVE: Samstag, 02.02.2008 - 10.50 Uhr -
ARD
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Val d'Isère (FRA)
8. Abfahrtslauf der Herren





Das letzte
Rennen - Abfahrt der Herren in Chamonix
Amerikaner Sullivan siegt in
Chamonix

Marco Sullivan (USA 2.00,11 Sek.) siegt
überraschend bei der der Abfahrt in Chamonix – er trifft die Ideallinie
wie kein anderer und schleicht völlig unauffällig zu seinem ersten
Weltcupsieg. „Ich bin die ganze Woche schnell unterwegs gewesen – siegen
ist aber einfach traumhaft. Ich hatte oben einen kleinen Fehler, habe
danach noch mehr riskiert …“ sagt der Freund von Daron Rahlves. An
seiner Zeit beißen sich die Favoriten die Zähne aus: Didier Cuche (SUI
+0,40 Sek.), der Führende im Abfahrtsweltcup, kommt „nur“ auf Platz 2,
der Slowene Andrej Jerman (+0,46) wird knapp dahinter Dritter. Rainer
Schönfelder, seines Zeichens ÖSV-Techniker und Paradiesvogel, sorgt für
die Sensation der Abfahrt und fährt mit Startnummer 33 noch auf Platz 4,
nur 4 Hundertstel am Podium vorbei. So nebenbei verhindert er eine „Riesenwatschn“
für das österreichische Team. Fünfter der Kanadier Osborne (+0,62 Sek.),
der wie schon in Wengen trotz eines Riesenpatzers noch einen Spitzenrang
belegt. Platz 6 für den Super-G Sieger von Kitzbü©hel, Marco Büchel (LIE
+0,74 Sek.) und nur 6 Hundertstel dahinter Markenkollege Bode Miller
(USA +0,80 Sek.) auf Platz 7. Fast so sensationell wie der vierte Platz
von „Schöne“ ist Platz 8 für den Kroaten Ivica Kostelic – beide
empfehlen sich damit natürlich für die morgige Superkombi! Ex aequo mit
Kostelic Platz 8 für den Schweizer Ambrosi Hoffmann (+0,88 Sek.). Erst
auf den Plätzen 10 – Klaus Kröll (+1.00 Sek) – und 11 – Christoph Gruber
(+1,03 Sek.) - die Besten aus dem schwergeschlagenen ÖSV-Abfahrtsteam.
Auf Platz 12 noch der junge Italiener Christof Innerhofer (+1,06 Sek),
der mit diesem TopTen-Ergebnis eine weitere große Talentprobe abgibt.
Nicht nur im ÖSV – auch bei Atomic werden die Köpfe
mit Analysen heiß laufen: erst auf Platz 17 der beste Atomicpilot Eric
Guay! Während man über etliche Jahre früher DIE Topmarke (mit den Top
Läufern Maier, Eberharter, Raich, Miller …) stellte, haben schon in den
letzten Jahren andere Marken aufgeholt. Vor allem Head kann in den
Speedbewerben überzeugen und Siegläufer wie Cuche und Büchel sprechen
für sich. Nicht umsonst konnte man auch Namen wie Maier und Miller
gewinnen. Und auch wenn ein Benjamin Raich nicht offen darüber spricht –
es wird gemunkelt, dass speziell in den Speedbewerben die Abstimmung
einfach nicht hinhaut. Atomic wird sich etwas einfallen lassen müssen,
doch anscheinend ist zumindest ein neuer Slalomski für den Weltcupleader
schon in „Raichweite“.
Das war die überraschend spannende Abfahrt von
Chamonix, die im Vorfeld von den Läufern – allen voran wieder einmal
Bode Miller – als „schlecht“, „zu einfach“, „zu unspektakulär“
abgestempelt worden war. Sicher, nach Wengen und Kitzbühel erweckte sie
auch beim Zuschauer kein „Gänsehautfeeling“ – aber vermeintlich
„einfache“ Abfahrten sind oft die schwierigsten und auch hier setzen
sich im Endeffekt immer die Besten durch.
Aus dem Austria Skiweltcup
Infopoint: Claudia Egger
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1. Marco Sullivan USA 2:00,11

2. Didier Cuche SUI 2:00,51

3. Andrej Jerman SLO 2:00,57

4. Rainer Schönfelder AUT 2:00,61

5. Manuel Osborne-Paradis CAN 2:00,73

6. Marco Büchel LIE 2:00,85

7. Bode Miller USA 2:00,91

8. Ambrosi Hoffmann SUI 2:00,99

. Ivica Kostelic CRO 2:00,99

10. Klaus Kröll AUT 2:01,11

Miller Trainingsschnellster beim
Abschlußtraining in Val d’Isere

Bode Miller hat das dritte und letzte Training für
die Weltcup-Abfahrt der Herren am Samstag auf der "Face Olympique
Bellevarde" für sich entschieden. Der US-Amerikaner verwies in 1:34,51
Minuten auf der wegen Schneeregens im oberen Streckenbereich um eine
Stunde verschobenen und wegen Nebels verkürzten Abfahrt (vom nun
geltenden Kombi-Start) den Franzosen David Poisson (+0,61) und den
Tiroler Christoph Gruber (0,74) auf die weiteren Plätze.
Rainer Schönfelder hatte 0,95 Sekunden Rückstand,
Hermann Maier 1,02. Dem Flachauer, der am Donnerstag gestürzt war,
passierte am Freitag am Start ein Missgeschick, ein Stock war hängen
geblieben. Maier fuhr einige Sekunden aufrecht, bis er wieder richtig in
der Schlaufe war.
Achter und somit bester Schweizer wurde Didier
Défago, der 1,07 Sekunden auf Miller verlor. Didier Cuche hatte ebenso
wie verschiedene andere Spitzenfahrer (u.a. Marco Büchel und Mario
Scheiber) auf einen Start verzichtet.
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Innerhofer mit Bestzeit beim 2. Val d’Isere
Training

Der Italiener Christof
Innerhofer hat am Donnerstag im zweiten
Training für die Weltcup-Abfahrt auf der
„Face Olympique Bellevard“ am Samstag in Val
d’Isere in 2:13,85 Minuten die Bestzeit
markiert. Der gestrige Tagesschnellste
Didier Cuche gab sich mit einem Rückstand
von 11 Hundertstel Sekunden mit Rang 2
zufrieden, gefolgt von Oldie Marco Büchel
aus Lichtenstein (+0,26).
Bei strahlendem
Sonnenschein und nach einigen umgesteckten
Toren präsentierte sich die "Face de
Bellevarde" in einem wesentlich flüssigeren
Zustand wie am Vortag, als die Fahrer die
Abfahrt als "Hauseckenrennen" verspottet
haben. "Eine Abfahrt ist sie zwar immer noch
nicht", meinte Büchel. "Es hat immer noch 70
Kurven, von denen 35 Schlüsselstellen sind.
Aber immerhin hat die FIS unsere Anregungen
erhört."
Bei solchem Wetter
mache es mehr Spass zu fahren, meinte Cuche,
der dieses eigenartigen Kurvenlabyrinth am
3000 m hohen Hausberg von Val d'Isère wie
folgt charakterisierte: "Es hat technische
Anforderungen wie in Beaver Creek, eine
Steilheit wie in Kitzbühel, ist drehend wie
in Bormio und hat bezüglich Fahrzeit eine
Länge wie am Lauberhorn -- nur das Tempo
fehlt." Und vor allem die untersten Kurven
gingen "in die Beine".
Als bester Österreicher
reihte sich Mario Scheiber (+1,07) auf dem
4. Rang ein.
"Die Strecke liegt mir nicht so schlecht.
Aber mir ist es lieber, es geht mir vom
Gefühl her nicht so gut und die Zeit stimmt,
als umgekehrt. Ein paar Kurven sind schon
super, das Tempo war teilweise höher." Er
sei aber schon nach 1:40 Minuten müde
gewesen. "Das ist brutal!"
Christoph Gruber
landete als zweitbester Österreicher auf
Platz sieben (+1,58). "Es ist eine ganz
schöne Aufgabe da herunter, man muss mit
Gefühl und Kraft fahren, geschmeidig und mit
Nachdrücken. Die Mischung muss stimmen." Als
13. mit 2,27 Sekunden Rückstand kam der
Pitztaler Benjamin Raich ins Ziel. "Dass sie
umgesetzt haben, ist positiv, es war um
einiges besser. Es ist eine große
Herausforderung, das ist auch immer
spannend."
Hermann Maier kam zu
Sturz, blieb aber glücklicherweise
unverletzt. Michael Walchhofer wurde
aufgrund eines Fiebers vorerst geschont und
kam nicht zum Einsatz. Da die
Wetterprognosen für Freitag mit Schneefall
und Regen äußerst schlecht sind und mit
einem Training nicht zu rechnen ist, wird
der Salzburger wohl auch am Rennwochenende
fehlen. Im Kampf um die kleine Kristallkugel
im Abfahrtsweltcup ist das natürlich bitter.
Walchhofer bleibt aber in Val d'Isere, da er
momentan nicht reisefähig ist.
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Cuche
Schnellster beim 1. Training in Val d’Isere

Mit einer Abfahrt, da
waren sich die Speedfahrer einig, habe die
kurvenreiche, wellige WM-Piste von 2009
nichts zu tun. Bei schlechter Sicht
markierte der Schweizer Didier Cuche auf
wegen Nebels verkürzter Strecke in 2:09,05
Minuten die schnellste Zeit, bester regulär
ins Ziel gekommene Österreicher war
Christoph Gruber als Zweiter (+1,35 Sek.).
35 Läufer wurden wegen
Torfehlers disqualifiziert, obwohl die
Besichtigungszeit von 90 Minuten auf zwei
Stunden erhöht worden war. Von den vier
Schnellsten wurden drei (Thomas Lanning,
Mario Scheiber und David Poisson)
disqualifiziert, weil sie nicht alle
Richtungsänderungen erwischt hatten.
Nicht einmal der
Trainingsschnellste Cuche konnte der Abfahrt
was abgewinnen. "Das erste Drittel geht
einigermaßen, dann musst du bei jeder Kurve
bremsen, damit du sie noch erwischt. Es hat
mir die Skier so oft quergestellt, wie sonst
nirgends. Auf den letzten 25 Sekunden bin
ich schon blau gewesen", sagte der
Kitzbühel-Sieger. "50 Prozent kannst du hier
mit Super-G-Skiern fahren." Er wolle das im
Training mal probieren, so Cuche. "Die
Disqualifikation nehme ich dann in Kauf",
fügte er hinzu. Obwohl die Abfahrt nach
verkürztem Start nur noch 2700 m lang war,
betrug die Bestzeit 2:09,05 – mehr als bei
jeder andern Abfahrt ausser am Lauberhorn
(mit 4450 m Länge!).
Gruber sprach von einem
"brutalen Kampf" von oben bis unten. "Mir
ist immer noch schwindlig. Drei, vier Kurven
sind ein Wahnsinn, richtige Spitzkehren. Das
ist eine bisschen zu viel des Guten. Ich
komme mir vor wie zurückversetzt in die
90er-Jahre."
Der Liechtensteiner
Marco Büchel (Dritter/+1,78) kennt als
einziger aktiver Läufer die Face aus eigener
Erfahrung, er war bereits 1991 bei der
Olympia-Generalprobe (nur zwei Trainings,
Rennen abgesagt) am Start. "Man kann
niemanden einen Vorwurf machen, die haben
hier nicht viele Möglichkeiten. Wenn sie
anders setzen, dann müssen sie hier eine
Flotte von Hubschraubern herstellen. Es ist
scheiße zu fahren", reihte sich Büchel vom
Sprachgebrauch her nahtlos unter den
Österreichern ein.
"Mir einer Abfahrt hat
das hier nix zu tun", meinte so auch Klaus
Kröll (12./3,65).
"Ich hatte nicht viel
Spaß hier runter. Ich habe mich mit der
Piste geschlagen, heute ging es
unentschieden aus, morgen bekommt sie eine
über die Hucke", sagte Rainer Schönfelder.
«Für mich ist das
zuviel Zick-Zack», meinte Bode Miller,
kletterte über den Zaun und verschwand «auf
Französisch» aus dem Zielraum.
Der einzige deutsche
Starter, Stephan Keppler aus Ebingen, wurde
wegen eines Torfehlers disqualifiziert.
Johannes Stehle aus Obermaiselstein ist nach
seinem Sturz vor eineinhalb Wochen in
Kitzbühel bei der WM-Generalprobe nicht am
Start.

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BLICK
ZURÜCK SAISON 2005/06
Österreichischer
Abfahrtstriumph in Val d´Isere.
Walchhofer, Strobl und Grugger besiegeln den Dreifachsieg. 
Bei Kaiserwetter dominieren die Österreicher die
Abfahrt in Val d´Isere. Michael Walchhofer gewinnt das Rennen mit 2:00,15
und bestätigt somit seine gestrige Trainingsbestzeit. „Es war
unglaublich!“ waren die ersten Worte des Siegers „Es war gar nicht so
einfach von Amerika zurück. Drüben haben sich die Leute viel erwartet von
mir, und ich mir selber auch. Der siebente Platz war dann nicht
zufriedenstellend. Mir ist schon ein riesen Stein vom Herzen gefallen. Ich
hab es schon beim Fahren gespürt, der Unterberger Edi muss super
gewachselt haben. Es ist schön, wenn man spürt, dass das Material geht.“
Auf den Plätzen 2 und 3 folgen seine Teamkollegen Fritz Strobl (+0,52) und
Hans Grugger (+0,95). Strobl: „Ich hab bei meiner Fahrt nicht gedacht,
dass es zum Sieg reicht. Nachdem es im Training nicht richtig gelaufen
ist, hat mir die Zeit und die Fahrt schon sehr getaugt. Ich war mir nicht
sicher, ob der Servicemann den richtigen Griff macht. Und er hat richtig
hingegriffen, da muss ich ihm gratulieren. Ich weiß, dass ich dabei bin
und dass ich im Training nicht ganz schnell sein muss.“ Grugger: „Ich habe wieder meine Startschwierigkeiten
gehabt, wie schon öfters. Unten war es dann eine super Fahrt, ich bin sehr
zufrieden. Mir ist der Rückstand unerklärlich, ich bin mir gut vergekommen.
Die Sekunde, die auf den Michi fehlt, ist unglaublich. Ich muss ihm
gratulieren.“ Als bester Nichtösterreicher platziert sich der Schweizer
Bruno Kernen (+1,08) an 4. Stelle, nur ganz knapp vor dem 5. Klaus Kröll
(+1,10). Wie immer in Val d´Isere haben auch die hinteren Startnummern
noch eine hervorragende Piste vorgefunden, die traumhaften Bedingungen
ermöglichten ein faires Rennen für alle Rennläufer, was bei den Rennen in
Übersee der letzten Wochenende ja leider nicht gegeben war. Die weiteren
Platzierungen der besten 15: 6. Kjetil Andre Aamodt (NOR +1,37), 7. Erik
Guay (CAN +1,38) ex aequo mit Bode Miller (USA +1,38), 9. Hermann Maier (AUT
+1,40), 10. Kristian Ghedina (ITA +1,43), 11. Marco Büchel (LIE +1,48),
12. Jürg Grünenfelder (SUI +1,50) zeitgleich mit Manuel Osborne (CAN
+1,50), 14. Daron Rahlves (USA +1,55) und 15. Yannick Bertrand (FRA
+1,64). Als 54. und 55. kamen die Deutschen Johannes Stehle und Stephan
Keppler ins Ziel. Morgen folgt in Val d´Isere die Superkombination
(bestehend aus der Abfahrt, die um ca. 10.10 Uhr beginnt und dem Slalom,
der um ca 13.15 Uhr folgt) und wir sind gespannt, ob sich Stephan
Eberharter „Nachilfe“ bei Felix Neureuther schon auswirkt.
Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria:
M. Riedler
"Walchi" führt Österreichischen
Dreifacherfolg in Val d’Iser an

Weltmeister Walchhofer hat das Siegen nicht verlernt.
Nachdem es in Beaver Creek doch eine kleine Enttäuschung setzte, schlägt
das ÖSV-Power-Team heute zurück. Das Podest ist fest in rot-weiß-roter
Hand. Es gewinnt Michael Walchhofer mit einem Vorsprung von 52/100
Sekunden vor seinen Teamkollegen Fritz Strobl und Hans Grugger (Rückstand
95/100) dazu noch Klaus Kröll auf Rang fünf und Hermann Maier auf dem 9.
Rang! Als bester Schweizer beendete Bruno Kernen das Rennen als Vierter
(1,08 Sek.).
Der Blick zurück - Saison 2004/05
Werner Franz sorgt in
Val d'Isere für Sensation

Der Österreicher Werner
Franz gewinnt völlig überraschend die Abfahrt von Val d'Isere und holte
damit seinen ersten Sieg bei einem Abfahrtsrennen, einen Erfolg im Super G
hatte der Kärntner schon zu Buche stehen. Als Zweiter sicherte sich der
mit der Schweizer Mannschaft trainierende Liechtensteiner Marco Büchel
erstmals eine Klassierung unter den ersten drei in der Abfahrt. Zum
dritten Mal Dritter in dieser Saison wurde der Österreicher Michael
Walchhofer. Für den Sieger der beiden ersten Abfahrten, Bode Miller
reichte es dieses Mal "nur" für einen 4.Rang ! Der Schweizer
Bruno Kernen verpasste das Podest als Fünfter erneut knapp. Hermann Maier
verpatzte seinen Lauf und macht gerade noch Weltcup-Punkte. Fritz Strobl
wird Neunter, Holzknecht wird 14. Der bereits 32-jährige Werner Franz
hatte sich den Ruf des "ewigen Zweiten" eingehandelt - kein
Wunder, denn der Routinier musste sich in der Abfahrt schon siebenmal mit
dem Ehrenplatz bescheiden. Umso glücklicher stellte er sich nach dem
Rennen den Reportern: "Wunderbar! Das ist ein Gefühl wie
Weihnachten, Ostern und Geburtstag zusammen. Dass es für ganz vorne
reicht hätt ich mir nicht gedacht. Es ist unglaublich, aber wahr! Ich hab
schon in Amerika gespürt, dass das Material passt. Ich hab gewusst, wenn
alles zusammen passt, ist einiges möglich."
Die Plätze 1 bis 10 verteilten sich wie folgt: 1. Werner Franz (AUT)
1:57,51. 2. Marco Büchel (LIE) 0,27 zurück. 3. Michael Walchhofer (AUT)
0,55. 4. Bode Miller (USA) 0,58. 5. Bruno Kernen (SUI) 0,68. 6. Alessandro
Fattori (ITA) 0,74. 7. Antoine Dénériaz (FRA) und Daron Rahlves (USA)
0,76. 9. Didier Défago (SUI) 0,77. 10. Fritz Strobl (AUT) 0,81.

1. Platz: Werner Franz |

2. Platz: Marco Büchel |

3. Platz: Michael Walchhofer |

4. Platz: Bode Miller |
Der
Blick zurück - Saison 2002/03
Stephan Eberharter auch in Val
d'Isere unschlagbar !

Österreich
feierte 3-fach Triumph. Stephan Eberharter ist zur Zeit in der
Abfahrt eine Klasse für sich. Auch beim Klassiker in Val d'Isere
stellte er seine Stärke unter Beweis und gewann mit einem Vorsprung
von 69 Hundertstel Sekunden vor seinen Landsmännern Klaus Kröll
und Andreas Schifferer ( Rückstand 0,94 Sek.). Auf den Rängen 4
bis 8 folgten Antoine Deneriaz (FRA), Kjetil-Andre Aamodt (NOR),
Didier Defago (SUI), Werner Franz (AUT) und Bruno Kernen (SUI). DSV
Starter Max Rauffer konnte seine gute Startnummer 10 nicht nutzen
und landete am Ende mit einem Rückstand von 3,53 Sekunden nur auf
Platz 32 und blieb wieder einmal ohne Weltcuppunkte. Stefan
Stankalla wurde wegen des Sturzes von Sullivan ab gewunken. Er
durfte später nochmals starten und landete mit einem Rückstand von
3,68 Sekunden auf dem 40. Rang.

Der
Blick zurück - Saison 2001/02
Val d'Isere, 08.12.2001
Abfahrt in Val
d'Isere von schwerem Unfall überschattet.
Stephan Eberharter siegt bei Abfahrts Weltcupauftakt
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schwer gestürtzt
Silvano Beltrametti
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Doppelsieger in
Val d'Isere
Stephan Eberharter
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Die 1. Weltcupabfahrt
der Saison 2001/02 wurde von einem schweren Sturz des Schweizers Silvano
Beltrametti überschattet. Beltrametti durchtrennte bei seinem Sturz die
Fangzäune und blieb schwer verletzt liegen. Er musste mit einem
Helikopter abtransportiert werden. Über seinen Gesundheitszustand liegen
uns zur Zeit noch keine genaueren Informationen vor. Die Freude des
Siegers, Stephan Eberharter hielt sich in Grenzen. Eberharter war im
Gedanken bei seinem Abfahrtskollegen Beltrametti. Rang zwei konnte sich überraschend
der Italiener Kurt Sulzenbacher vor Michael Walchhofer aus Österreich
sichern.
Stefan Stankalla kam mit einem Rückstand von 3,86 Sekunden ins Ziel.
Val d'Isere, 08.12.2001
Silvano Beltrametti
gelähmt

Was alle befürchtet
hatten jedoch niemand wahrhaben wollte ist eingetreten. Wie eine
Computertomographie in einer Grenobler Klinik ergab zog sich der 22jährige
Schweizer bei seinem schweren Sturz in Val d'Isere einen Wirbelbruch zu
und ist ab dem siebten Rückenwirbel abwärts gelähmt.
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