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Miller gewinnt am Lauberhorn vor
Cuche

In Wengen feiert Bode Miller seine
Wiederauferstehung zum Schisuperstar. Nach Platz 3 in der Superkombi und
Platz 5 im Slalom gewinnt er heute die Kräfte raubende Lauberhornabfahrt
in eindrucksvoller Manier und einer Zeit von 2.30,40 Sekunden. Damit
feiert er seinen 27. Weltcupsieg und zieht somit mit US-Rekordhalter
Phil Mahre gleich. Auf Platz 2 Lokalmatador Didier Cuche – sein
Rückstand bereits 0,65 Sekunden, exakt wie im Vorjahr. Gar 1,33 Sek.
Rückstand hat bereits der drittplatzierte Kanadier Manuel Osborne. Erst
nach ihm werden die Abstände knapper und ebenfalls erst nach ihm der
beste Österreicher und Mitfavorit Michael Walchhofer (+1,37 Sek). Gleich
dahinter 5. Teamkollege Andreas Buder (AUT +1,76). Platz 6 für Andrey
Jerman (+1,86 Sek), 7. Marco Sullivan (USA +1,94) und ein doch
beachtlicher 9. Platz für den Grippe geschwächten Hermann Maier (AUT
+2,17 Sek). Mit Platz 10 rundet der junge Georg Streitberger (AUT +2,35
Sek) ein mannschaftlich starkes Ergebnis für die Österreicher ab. Dies
kann jedoch nicht über die Tatsache, dass der ÖSV diesmal ohne
Podestplatz aus Wengen abreist hinwegtäuschen. Und eine weitere Tatsache
dürfte die Österreicher vor ihren Heimrennen in Kitzbühel und Schladming
in Unruhe versetzen: Bode Miller hat zu seinen alten Stärken
zurückgefunden und schiebt sich mit dem heutigen Sieg bis auf 79 Punkte
an Weltcupleader Benni Raich heran. Jener Benni Raich, der zwar auch im
heurigen Winter wieder ein beständiger Punktesammler ist – seine großen
Siegesserien, die er bisher meist im Jänner in den Schnee zauberte
(allzu oft mit den Klassikern Wengen, Kitz und Schladming) fehlen heuer
bislang. Jedoch: heute wurde Rennen Nummer 20 von insgesamt 40 gefahren
und die Schlacht um den Gesamtweltcup ist noch nicht geschlagen. Wird
Bode Miller nun konstant solche Spitzenleistungen wie dieses Wochenende
bringen oder schlägt Benni Raich in den kommenden Wochen bei seinen
Lieblingsrennen zurück? In jedem Fall wird auch Didier Cuche weiterhin
versuchen, die beiden zu ärgern, wenngleich er natürlich mit Slalom und
Superkombi 2 Disziplinen weniger hat, in denen er punkten kann. Dafür
reist er als Führender im Abfahrtsweltcup aus der Schweiz ab.
Aus dem Austria Skiweltcup
Infopoint: Claudia Egger
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1. Bode Miller USA 2:30,40
2. Didier Cuche SUI 2:31,05

3. Manuel Osborne-Paradis CAN 2:31,73

4. Michael Walchhofer AUT 2:31,77

5. Andreas Buder AUT 2:32,16

6. Andrej Jerman SLO 2:32,26

7. Marco Sullivan USA 2:32,34

8. Kurt Sulzenbacher ITA 2:32,44

9. Hermann Maier AUT 2:32,57

10. Georg Streitberger AUT 2:32,75


Übertragungszeiten:
LIVE: Sonntag, 13.01.2008 - 12.55 Uhr -
ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Wengen (SUI)
5. Abfahrtslauf der Herren
LIVE: Sonntag, 13.01.2008 - 12.55 Uhr -
SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Wengen (SUI)
5. Abfahrtslauf der Herren





Das letzte
Rennen - Abfahrt der Herren in Gröden
Miller gewinnt Abfahrt in Bormio

Der US Amerikaner Bode Miller holte sich, so wie bei
der WM 2005 den Sieg bei der Abfahrt von Bormio auf der berühmt
berüchtigten Stelvio Piste. "Es war sehr schwer heute. Fitness war
wichtig, damit man auch attackieren kann. In Bormio sind technisch
starke Läufer bevorzugt, denn es ist hier sehr einfach, schwere Fehler
zu machen. Jetzt hoffe ich, dass ich auch im Slalom wieder zu meiner
Form finde", meinte Miller im ORF-Interview. In einer Zeit von 2.00,57
Minuten gewann Miller vor dem Niederösterreicher Andreas Buder (+0,45)
und dem Kanadier Jan Hudec (+0,66). Knapp am Podest vorbei schrammte
Didier Cuche. Der Schweizer fuhr zu verkampft und verpasste das Podest
um 12 Hundertstel. Sein Teamkollege Didier Defago klassierte sich auf
dem guten 6. Rang. Ambrosi Hoffmann hingegen musste mit Rang 22 einen
Rückschlag einstecken. Aus Schweizersicht konnte man sich auch über
Konrad Hari als 19. und Cornel Züger, der sich Platz 20 sicherte freuen.
Eine Schrecksekunde erlebte Tobias Grünenfelder. Der Glarner stürzte
kurz vor dem Ziel, zog sich aber keine gravierenden Verletzungen zu. Mit
Klaus Kröll auf Platz 7 reihte sich ein weiterer ÖSV-Läufer unter den
Top-10 ein. Hermann Maier wurde 13., Christoph Gruber fuhr auf Rang 17.
Topfavorit Michael Walchhofer mußte sich nach einem schwerem Fehler mit
Platz 19 begnügen. "Eigentlich habe ich mich selbst geschlagen. Mir hat
es den Innenski verschlagen und dann bin ich gelegen. Nach meinem Fehler
musste ich das Rennen eigentlich neu beginnen, dafür ist die Zeit eh
sehr gut. Ich habe mich dann bis ins Ziel gekämpft, aber ich weiß, dass
ich schnell bin", so der Salzburger. Stephan Keppler kam als bester
Deutscher auf Rang 28 (+2,48 Sek.), Johannes Stehle wurde 38.
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1. Bode Miller USA 2:00,57

2. Andreas Buder AUT 2:01,02

3. Jan Hudec CAN 2:01,11

4. Didier Cuche SUI 2:01,23

5. Andrej Jerman SLO 2:01,28

6. Didier Defago SUI 2:01,42

7. Klaus Kröll AUT 2:01,47

8. Erik Guay CAN 2:01,59

9. Christof Innerhofer ITA 2:01,91

10. John Kucera CAN 2:01,92

Sonne kehrt am Sonntag zurück!

Am Sonntag um 13.00 Uhr steht die traditionelle
Lauberhornabfahrt auf dem Programm. Das Sonntagswetter dürfte perfekt
sein: Viel Sonnenschein und Temperaturen um den Gefrierpunkt. Bis zum
Start des Rennens müssen die Helfer aber noch rund 20 bis 30 Zentimeter
Neuschnee von der Piste schaufeln.
Bei starkem Schneefall und Temperaturen um -1 Grad
fand am Samstag in Wengen der Lauberhornslalom statt. Dieser endete mit
dem Sieg des Franzosen Jean-Baptiste Grange vor dem Schweden Jens
Byggmark. Der Schweizer Daniel Albrecht klassierte sich als bester
seines Teams auf Platz 7. Bis am späteren Nachmittag fielen in Wengen
insgesamt 20 bis 35 Zentimeter Neuschnee.
Am Abend wird der Schneefall immer schwächer und
lässt allmählich ganz nach. Bereits in der ersten Nachthälfte lockern
sich die Wolken rasch auf, und nach Mitternacht ist es oft klar.
Entsprechend gehen auch die Temperaturen deutlich zurück. Am Morgen früh
werden im Zielraum in Innerwengen -5 Grad erwartet, im Startgelände
sinkt die Temperatur sogar auf -11 Grad, allerdings wird dort die
Tiefsttemperatur bereits kurz nach Mitternacht erreicht. Für die
unzähligen Helfer am Lauberhorn gibt es allerdings einen Wettlauf gegen
die Zeit ist doch die 4480 Meter lange Strecke, inklusive Sturzräume,
bis zum Start vollständig vom Neuschnee zu befreien.
Am frühen Morgen ziehen zwar noch ein paar hohe
Wolkenfelder vorbei, und an den Hängen hat es noch einige
hochnebelartige Wolken. Diese lösen sich aber bis am Mittag
weitestgehend auf und machen endgültig der Sonne Platz. Auf das Rennen
hin wird es deutlich milder. Um 13.00 Uhr werden auf dem Lauberhorn
Temperaturen um den Gefrierpunkt erwartet, im Zielgelände dürften es +2
Grad sein, und auf der Wengeneralp liegen sogar 4 Grad drin. Obwohl der
Wind um die Mittagszeit wieder auf Süd dreht, hat dies auf das Rennen
keinen Einfluss.
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Nichts für Angsthasen

Auf die Abfahrer wartet am Sonntag (13.00 Uhr, live
in ORF1) die Konditionsschlacht von Wengen. 4.480 m beträgt die Länge
des Klassikers auf dem Lauberhorn, der im Laufe der Weltcup-Geschichte
bisher 15-mal mit einem ÖSV-Sieg geendet hat. Zuletzt gelang das 2005
Michael Walchhofer, der zu Wengen eine ganz spezielle Beziehung hat. Die
Devise des Salzburgers bei der längsten Abfahrt des Weltcups lautet
nämlich "Sturz oder Stockerl". "Mich verbindet mit dieser Strecke eine
Hassliebe", meinte der Weltcup-Leader in der Abfahrt, der bisher bei
sechs Wengen-Starts dreimal stürzte und dreimal auf dem Stockerl war.
2002, 2003 (Doppelabfahrt) und 2007 warf ihn die Strecke ab, 2003, 2005
und 2006 belegte er die Ränge zwei, eins und zwei. "Wenn ich einen
g'scheiten Lauf runterbringe, bin ich sicher ganz vorne dabei", weiß der
32-Jährige. Die meiste Überwindung ist laut Walchhofer bei den Passagen
Hundschopf und Minschkante gefragt. Von einigen Seiten wird die Strecke
im imposanten Berner Oberland als "Jurassic Park" bzw. nicht mehr
zeitgemäß bezeichnet, doch Walchhofer hat eine ganz andere Meinung: "Das
ist ein echtes Urgestein, eine traditionelle, sensationelle Strecke."

Einen besonders guten Eindruck hinterließ im
Training Klaus Kröll. "Ich fühle mich hier wirklich wohl. Aber um vorne
dabei zu sein, muss alles passen", meinte der Steirer, der die
Topgeschwindigkeit in den Trainingsläufen aufstellte (offiziell 146,97
km/h, inoffiziell bis zu 160 km/h). Kröll wartet ja noch auf seinen
ersten Weltcup-Sieg, bis dato war der 27-Jährige zweimal Zweiter.

Der Sieg dürfte auch heuer über Bode Miller führen.
Der US-Amerikaner ist in Wengen Titelverteidiger, hat zuletzt in Bormio
gewonnen und die mit Abstand schnellste Zeit in den drei Trainingsläufen
markiert (2:27,25 Minuten am Donnerstag). "Mit Passagen wie Hundschopf
und Haneggschuss ist Wengen ein ganz spezielles Rennen mit einer ganz
speziellen Geschichte", meinte Miller, der bei seinem Sieg vor einem
Jahr spektakulär ins Ziel gestürzt war.

Hermann Maier fühlt sich noch nicht wirklich bereit
für seinen ersten Podestplatz seit dem Skiwechsel. "Sollte es hier in
Wengen passieren, würde es mich schon sehr überraschen", sagte der
Salzburger, der 1998 in Wengen gewonnen hat. Der Salzburger war einer
der wenigen, die alle vier Testmöglichkeiten in Anspruch nahm, nämlich
alle drei Trainingsläufe sowie die Kombinationsabfahrt. Wirklich an die
absolute Spitze heran kam Maier jedoch nicht. Über Wengen schwärmt der
35-Jährige aber ähnlich wie Walchhofer in allerhöchsten Tönen: "Das ist
eine super, traumhafte Strecke. Das ist die schönste Kulisse, die wir
weltweit haben."

Die Hoffnungen der Schweizer Hausherren ruhen auf
Didier Cuche, der bei seinen zwei Trainingsstarts zweimal Zweiter, am
Freitag in der Abfahrt der Superkombi sogar Schnellster war und voll auf
sein Material (Head) baut. "Ich habe blitzschnelle Ski. Das macht Spaß,
gibt Motivation und Selbstvertrauen." Die Pause der Abfahrer ist nach
Wengen kurz, denn die Königsdisziplin wurde des Wetters wegen von
Samstag auf Sonntag verschoben, und es steht bereits das Highlight des
Winters vor der Tür: Kitzbühel. Auf der Streif findet schon am Dienstag
das erste Training statt. Damit sich doch noch eine halbwegs annehmbare
Pause ausgeht, werden die Österreicher am Sonntag per Helikopter nach
Bern und dann von dort per Jet nach Salzburg transportiert.
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Miller
Schnellster im Abschlußtraining von Wengen

Bode Miller hat das
Abschlusstraining zur Lauberhorn-Abfahrt vom
Sonntag dominiert. Der Vorjahressieger und
vierfache Weltmeister aus den USA hatte in
der Schweiz gleich 1,77 Sekunden Vorsprung
auf den zweitplatzierten Kanadier Manuel
Osborne-Paradis. Dritte wurden der
Österreicher Klaus Kröll und der Italiener
Kurt Sulzenbacher. «Ich mag dieses Rennen,
es hat eine ganz besondere Geschichte. Wir
sind alle mit Fernsehbildern von dieser
tollen Strecke aufgewachsen», meinte Miller
nach seiner Tagesbestzeit von 2:27,25
Minuten. Da entgegen aller Wetterprognosen
am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag
trainiert werden konnte, ließen zahlreiche
Läufer die dritte Fahrt aus. U.a. auch die
Österreicher Benjamin Raich, Mario Matt,
Michael Walchhofer, Rainer Schönfelder und
Andreas Buder, die Schweizer Didier Cuche,
Daniel Albrecht und Marc Berthod oder der
Liechtensteiner Marco Büchel. Insgesamt
verzichteten in Wengen am dritten
Trainingstag über 30 Fahrer auf den Start.
Da ausserdem neun Fahrer einen Torfehler
begingen, erschienen im Klassement für das
Abschlusstraining gerade einmal 34 Namen
auf. Als Zweitbester Österreicher plazierte
sich Georg Streitberger mit einem Rückstand
von 2,35 Sekunden auf dem 5. Rang. Hermann
Maier war als 17. unglaubliche 4,79 Sekunden
langsamer als Miller. Maier war trotz des
großen Rückstandes völlig entspannt: "Ich
wollte im oberen Teil schnell sein, und das
ist mir gelungen. Dann habe ich abgestellt,
der Rest ist Nebensache." Beim Hundsschopf
legte Maier einen kleinen Spagat hin. "Das
war nicht aufregend, halb so wild. Ich bin
nur ein bisschen zu direkt hingekommen." In
der Abfahrt der Superkombi am Freitag will
der Salzburger dann noch den unteren
Streckenabschnitt unter die Lupe nehmen.
Christoph Gruber verfehlte im unteren Teil
ein Tor. "Ich wollte im Ziel-S etwas
probieren, habe aber eine zu direkte Linie
gewählt. Ich habe mich entschieden, das Tor
auszulassen und nicht die Bande zu
touchieren. Reserven habe ich noch in allen
Streckenteilen." Bester der nur fünf
gestarteten Schweizer war der Bündner Beni
Hofer als Neunter, mit allerdings bereits
3,15 Sekunden Rückstand auf Miller. Der
Berner Oberländer Konrad Hari reihte sich
als 15. ein, Michael Bonetti mit über fünf
Sekunden Rückstand als 18. Der kränkelnde
Tobias Grünenfelder stoppte seine Fahrt zu
Streckenhälfte, Cornel Züger verpasste im
Ziel-S ein Tor und wurde disqualifiziert.
Der Deutsche Stephan Keppler (Ebingen) wurde
mit 3,72 Sekunden Rückstand Elfter. Tobias
Stechert (Oberstdorf) wurde 30., Johannes
Stehle (Obermaiselstein) disqualifiziert. Am
Freitag findet in Wengen die
Super-Kombination statt. Um 10.30 Uhr
erfolgt der Start zur verkürzten Abfahrt, um
13.30 Uhr derjenige zum Slalom.
Lauberhorn-Abfahrt erst am Sonntag

Die Lauberhorn-Abfahrt
2008 findet erst am Sonntag (Start 13.00)
statt. Aufgrund der schlechten
Wetterprognose erfolgt ein Termintausch mit
dem Slalom. Demnach wird der Slalom auf
Samstag vorverlegt. Die Superkombination
bleibt programmgemäss auf Freitag angesetzt.
Diesen Entscheid fällte das Wengener OK im
Einvernehmen mit der Jury, dem
Internationalen Skiverband (FIS), den
TV-Vertretern und der Agentur Infront. Dabei
musste auch Rücksicht genommen werden auf
die andern Wintersportveranstaltungen vom
Wochenende, insbesondere das vor allem in
Deutschland, aber auch in Italien sehr
populäre Biathlon. Trotz dem Abtausch
bleiben den Wengenern die ursprünglich
vorgesehenen Übertragungszeiten erhalten. So
findet der zweite Slalomlauf (12.30 Uhr) zu
der Zeit statt, zu der sonst die Abfahrt
ausgetragen worden wäre. Und die Abfahrt am
Sonntag beginnt um 13.00 Uhr dreiviertel
Stunden später als am Samstag geplant, weil
der Slalom vom Sonntag ebenfalls erst um
13.00 Uhr begonnen hätte. Schon im letzten
Jahr war es zu einem Abtausch gekommen, dem
der Slalom zum Opfer fiel. Damals fand die
Abfahrt programmgemäss am Samstag statt; die
Superkombination wurde vom Freitag auf
Sonntag verlegt.
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Hell
mit Bestzeit beim 2. Abfahrtstraining in
Wengen

Das zweite Training für
den Abfahrtsklassiker in Wengen hat am
Mittwoch mit der überraschenden Bestzeit des
Südtirolers Werner Heel geendet. Der
Italiener meisterte die Lauberhornabfahrt in
einer Zeit von 2:30,89 Minuten und lag damit
um 22 Hundertstel Sekunden vor dem Schweizer
Mitfavoriten Didier Cuche. Der Schweizer
erzielt dabei im obersten Abschnitt absolute
Bestzeit. Der auf Rang 3 plazierte Slowene
Andrej Jerman (+0,53) zeigte auch in Wengen
daß er sich immer mehr in der Weltspitze
etablieren kann. Die beiden Österreicher
Michael Walchhofer und Klaus Kröll folgten
auf den Rängen 4 und 5. Walchhofer, der 0,67
Sekunden hinter Heel lag, zeigte sich mit
seiner Fahrt halbwegs zufrieden: "Ich konnte
den Rückstand im Vergleich zum ersten
Training halbieren. Oben habe ich es
wirklich genial erwischt." Der Salzburger
war am Dienstag 1,23 Sekunden hinter der
Bestzeit des Liechtensteiners Marco Büchel
gelegen. Aus dem ÖSV Team landete noch
Andereas Buder (10. - +2,11) in den Top 10.
Hermann Maier musste sich hingegen mit Rang
13 begnügen. Der Liechtensteiner Marco
Büchel, schnellster im ersten Training,
gehörte zu jenen Cracks, die aus
unerfindlichen Gründen viel Zeit einbüssten.
Als 17. verlor er 2,70 Sekunden. Auch
Ambrosi Hoffmann (11. +2,18) aus der Schweiz
stutzte über seine Zeit, und Vorjahressieger
Bode Miller (19.) verlor fast drei Sekunden.
Die Schweizer Jungstars Daniel Albrecht (31.
+ 3,45) und Marc Berthod (76. + 14,67)
hatten beide im technischen schwierigsten
Abschnitt Hundschopf/Minschkante Probleme,
wo sie am Vortag ex-aequo die sechstbeste
Zeit erzielt hatten. Albrecht geriet bei der
Hundschopf-Einfahrt auf den Innenski,
Berthod kreuzten sich vor der Minschkante
die Ski. Beide konnten nur knapp einen Sturz
verhindern. Bemerkenswerte Leistungen aus
dem Swiss-Team boten Cornel Züger (20.
+2,86) und Beni Hofer (22. + 3,02), die wie
der Italiener Christof Innerhofer (13.
+2,37) mit hohen Nummern gestartet waren.
Der DSV Rennläufer Stephan Keppler aus
Ebingen kam mit einem Rückstand von 3,08
Sekunden auf Platz 24. Johannes Stehle aus
Obermaiselstein wurde 53.
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Büchel
mit Bestzeit beim 1. Lauberhorntraining

Bei strahlendem
Sonnenschein und herrlichem Winterwetter
ging bereits am Dienstag das 1. Training für
die Lauberhornabfahrt in Wengen über die
Bühne. Schnellster war dabei der
Liechtensteiner Skirennfahrer Marco Büchel.
Der fünfmalige Olympia-Teilnehmer und mit 36
Jahren ältester Läufer im Weltcup-Tross
setzte sich am Dienstag auf der 4480 Meter
langen Piste am Lauberhorn in 2:29,42
Minuten vor Abfahrts-Weltcupsieger Didier
Cuche (+0,39) aus der Schweiz und dem
Österreicher Klaus Kröll (+0,63) durch.
Vorjahressieger Bode Miller (+0,64) wurde
Vierter gefolgt vom Italiener Kurt
Sulzenbacher (+0,67). Mit Christoph Gruber
(6. +0,70), Michael Walchhofer (7. +1,23),
Hermann Maier (8. +1,24) und Georg
Streitberger (10. +1,24) landeten neben
Kröll vier weitere ÖSV-Läufer in den Top-Ten.
Zweitbester aus dem Lager der Schweizer war
überraschend Daniel Albrecht, der als
Zwölfter 2,03 auf Marco Büchel einbüsste.
Wegen eines Sturzes von Jan Hudec (mit
Knieverletzung im Spital von Interlaken)
wurde Ambrosi Hoffmann mit der Gelben Fahne
abgewunken und musste zweimal starten, was
seinen mässigen 20. Rang erklärt. Stephan
Keppler (Ebingen), die Speed-Hoffnung des
Deutschen Ski-Verbandes (DSV), ließ es
gewohnt ruhig angehen und kam mit über fünf
Sekunden Rückstand auf Büchel auf Platz 43.
Johannes Stehle (Obermaiselstein) wurde 63.,
Tobias Stechert (Oberstdorf) belegte unter
86 Startern Rang 69. Vor den Rennen am
Freitag (Super-Kombi), Samstag (Abfahrt) und
Sonntag (Slalom) sind für Mittwoch und
Donnerstag zwei weitere Trainings geplant.
Ob diese stattfinden können, ist jedoch auf
Grund der ungünstigen Wetterprognosen
fraglich. Wengen zittert einmal mehr um die
Rennen. Die ganz spezielle Wetterlage der
Region könnte sich einmal mehr bewahrheiten.
Und die Strecke bietet bei ihrer extremen
Länge jede Menge Angriffsfläche. Warme
Temperaturen, Niederschlag und Wind könnten
einen Strich durch die Rechnung machen, die
Abfahrt musste seit 1990 nicht weniger als
sechs Mal abgesagt werden.
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BLICK
ZURÜCK SAISON 2006/07
Bode Miller gewinnt Lauberhorn
Abfahrt

Der US-Amerikaner Bode Miller hat bei der
klassischen Lauberhorn-Abfahrt in Wengen in der Schweiz triumphiert.
Bode Miller fuhr beim Klassiker im Berner Oberland in eigener Liga und
gewann die Abfahrt am Lauberhorn von Wengen. Der 29jährige Weltmeister
fuhr in 2:28,89 Min. zur überlegenen Bestzeit und feierte den 25.
Weltcup-Sieg seiner Karriere, der vierte in dieser Saison. Aber auch für
einen Bode Miller ist der Sieg beim Lauberhorn-Klassiker etwas
besonderes: "Es ist ein großartiges Gefühl, hier zu gewinnen. Ich habe
Daron im Vorjahr hier siegen gesehen, da dachte ich mir, ich will hier
auch einmal gewinnen. Ich habe sehr viel Risiko genommen und alles
gegeben. Die Strecke war sehr anspruchsvoll, in der letzte Kurve habe
ich keine Kraft mehr gehabt. Aber 2:30 Minuten ist auch eine
unglaubliche Fahrzeit. Ich habe vor dem letzten Sprung schon gewusst,
dass ich mich da in den Schnee setzen muss." Miller war nur einer von
vielen, die nach der mehr als 4 km langen Abfahrt und dem diesmal
außerordentlich weit gehenden Zielsprung über die Ziellinie stürzten.
Der Schweizer Didier Cuche wurde in Wengen zum vierten Mal in dieser
Saison Zweiter. Im Gegensatz zu Beaver Creek (+0,15), Val Gardena
(+0.02) und Bormio (+0.01), wo er den Sieg jeweils nur ganz knapp
verpasst hatte, war er diesmal gegen den hoch überlegenen Bode Miller
ohne Chance und lag im Ziel 65 Hundertstel hinter dem Amerikaner, der
nach Beaver Creek seine zweite Abfahrt der Saison gewann. Mit dem
Respektabstand von 1,47 Sekunden sicherte sich der Südtiroler Peter Fill
noch einen Platz auf dem Podest. Der Schweizer Ambrosi Hoffmann
verpasste das Podest als Vierter um neun Hundertstel Sekunden.
Österreichs Herren müssen nach den letzten Erfolgs-Erlebnissen wieder
einen Rückschlag hinnehmen. Als Bester ÖSV Fahrer plazierte sich Klaus
Kröll als 6., vor seinem Teamkollegen Christoph Gruber. Hermann Maier
belegte Rang 9 und zog den Hut vor jenen Läufern, die erschöpft ins Ziel
purzelten. "Die gehen ans Limit und drüber. So ans Limit bin ich noch
nie gegangen." Benjamin Raich fuhr auf den zwölften Rang, Fritz Strobl
wurde 13. Pech hatte Michael Walchhofer: Der Doppelsieger von Bormio
stieg sich beim Start auf die Ski und kommt später schwer zu Sturz blieb
aber zum Glück unverletzt. Walchhofer war erleichtert: "Das war schon
mein dritter schwerer Sturz hier, und zum Glück bin ich jedes Mal
unverletzt geblieben. Jetzt weiß ich, dass ich das auch kann." Der
Deutsche Stephan Keppler kam bei seinem ersten Start auf der mit 4480 m
längsten Abfahrtsstrecke im alpinen Ski-Weltcup mit 3,77 Sekunden
Rückstand nicht unter die besten 20. Das Rennen konnte trotz den warmen
Temperaturen bei ausgezeichneten Bedingungen durchgeführt werden. Die
Lauberhorn-Strecke war aber gewohnt schwierig zu fahren, ein vereistes
Brüggli-S machte vielen Fahrern zu schaffen und immer wieder verzögerten
Stürze den Rennfluss.

1. Bode Miller USA 2:28,89

2. Didier Cuche SUI 2:29,54

3. Peter Fill ITA 2:30,36

4. Ambrosi Hoffmann SUI 2:30,45

5. Marco Büchel LIE 2:30,50

6. Klaus Kröll AUT 2:30,59

7. Christoph Gruber AUT 2:30,62
BLICK ZURÜCK
SAISON 2005/06
Daron
Rahlves gewinnt Lauberhornabfahrt

Bei traumhaftem Wetter und idealen
Pistenverhältnissen gewann Daron Rahlves (USA 2:30,54) in seiner, nach
eigenen Angaben, vielleicht letzten Saison, am Samstag die klassische
Abfahrt in Wengen. „Es war ein sehr guter Lauf. Viel besser als in den
Trainingsläufen. Ich hatte ein gutes Gefühl. Ich fahre immer mein eigenes
Rennen, habe auch die richtige Skiwahl getroffen. Alles ist heute gut
gelaufen. Michael (Walchhofer) ist ein ganz großartiger Ski-Rennläufer und
hat gestern gezeigt, was er drauf hat. Es ist dies eines der großartigsten
Rennen und hier zu gewinnen ist etwas Besonderes. Im Mittelteil bin ich
sehr gut gefahren und auch der untere Teil ist mir sehr gut gelaufen.
Herunten bin ich etwas müde geworden und war froh, im Ziel zu sein.“ Bis
zur Fahrt des Siegers führte der erwähnte Österreicher Michael Walchhofer,
dessen Fahrt schon wie die vermeintliche Siegesfahrt aussah. Letztendlich
musste er sich dem Amerikaner aber um +0,40 Sekunden geschlagen geben.
„Der Speed hat heute sehr gut gepasst. Aber leider das Brüggli und das
Ziel-S nicht perfekt. Bei der Anfahrt hats mich schon sehr weit
aussetragen, hab dann nur noch ein bissl quer einastelln können. Mit dem
Vorsprung auf Fritz war ich sehr zufrieden, denn mit zwei schweren Fehlern
so weit voran. Aber dem Rahlves hab i zuagschaut, der hats perfekt
dawischt.“ Walchhofer führte mit seinem zweiten Platz ein österreichisches
Dreierpaket an. Hinter ihm fuhr noch der Kärtner Fritz Strobl (+1,06) auf
das Podest. „I bin sehr zufrieden, das Rennen hat sich ausgezahlt. Im
oberen Teil hab ich schon ziemlich viel Zeit verlorn, im mittleren und
unteren Teil wars eigentlich a ganz a guate Fahrt.“ Auch für den „Herminator“
Hermann Maier (+1,29) ging es in der Abfahrt endlich wieder Richtung
Siegespodest. „ I bin sehr, sehr zufrieden, muss i sagen, weil i glaub, es
waren zwei verschiedene Rennen heut. Mit der hohen Nummer wars eine gute
Leistung.“ Bester norwegischer „Elch“ Kjetil Andre Aamodt, gestern 2. in
der Superkombination, (+2,01) reihte sich auf dem 5. Platz ein, Peter Fill
(ITA), der gestrige dritte in der Superkombination schaffte eine gute
Abfahrt und wurde 6. Platz 7 und 8 gehörten beim Heimrennen auf dem
Lauberhorn den Schweizern Ambrosi Hoffmann (+2,14) und Didier Defago
(+2,22). Der Liechtensteiner Marco Büchel (+2,37), Trainingskollege der
Schweizer, belegte Rang 9. Unter die Topten schaffte es dann noch als 10.
Finlay Mickel (GBR +2,40). Zu den bekanntesten Ausfällen zählten Lasse
Kjus (NOR) und der Sieger von 2003 Bruno Kernen (SUI). Leider war wieder
einmal kein DSV-Läufer am Start. Fritz Strobl (AUT) führt mit 415 Punkten
weiter in der Abfahrtsweltcupwertung vor Michael Walchhofer (AUT) 372
Punkte und Daron Rahlves (USA) 330 Punkte. Im Gesamtweltcup bleibt
Benjamin Raich (AUT 706 Punkte) vor Michael Walchhofer (AUT 600 Punkte)
und Daron Rahlves (USA 589 Punkte). Morgen fahren die Herren in Wengen
noch einen Slalom.
Zur besseren Übersicht noch mal die Besten 10 in der Übersicht: 1. Daron
Rahlves USA 2:30,54. 2. Michael Walchhofer AUT +0,40. 3. Fritz Strobl AUT
+1,06. 4. Hermann Maier AUT +2,29. 5. Kjetil Andre Aamodt NOR +2,01. 6.
Peter Fill ITA +2,09. 7. Ambrosi Hoffmann SUI +2,14. 8. Didier Defago SUI
+2,22. 9. Marco Büchel LIE +2,37. 10.Finlay Mickel GBR +2,40
Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M.Riedler

Daron Rahlves: Lauberhorn Abfahrtssieger 2006

Michael Walchhofer - Er sah schon wie der Sieger aus

Fritz Strobl: 3. Platz und weiter im Roten Trikot des Abfahrtweltcup
Führenden

Hermann Maier: „I bin sehr, sehr zufrieden"

Lasse Kjus: Augen zu und durch - zum Glück ohne Sturz
Der
Blick zurück - Saison 2004/05
Michael
Walchhofer gewinnt 75. Lauberhornabfahrt

Vor der imponierenden
Kulisse von Eiger, Mönch und Jungfrau, bei wunderschönen Winterwetter,
einer hervorragenden Piste und einem Grossaufmarsch an Zuschauern gewinnt
der Österreicher Michael Walchhofer die Abfahrt von Wengen mit einem
Vorsprung von 9/100 Sekunden, vor seinem Teamkollegen Christoph Gruber und
dem US Amerikaner Bode Miller. Es war für den 29-jährigen Zauchenseer
erst der zweite Weltcup-Abfahrtssieg seiner Karriere, nachdem er letzten
Winter in Lake Louise gewonnen hatte. "Das war ein echt wilder Ritt.
Ich war vor dem Start sehr angespannt, weil ich schon beim Rauffahren mit
dem Lift daran gedacht habe, dass es heute Zeit für den ersten Sieg in
der Abfahrt ist, und mir damit selbst Druck gemacht habe. Gott sei Dank
bin ich trotzdem gut gefahren, das war im Hinblick auf Kitzbühel und die
WM unheimlich wichtig", betonte Walchhofer, der seinen Vorsprung auf
Miller im Abfahrtsweltcup auf 53 Zähler vergrößerte. Die Österreicher präsentieren sich
am Lauberhorn in bestechender Team Form. Hinter dem Spitzentrio belegt
Hermann Maier den vierten Platz: "Mit der Fahrt im unteren Abschnitt
bin ich zwar hochzufrieden, vor allem das Ziel-S habe ich sehr gut
erwischt, doch ich habe noch immer nicht ganz das Richtige unter den
Füßen. Es müssen aber nur noch Kleinigkeiten perfektioniert
werden." Werner Franz wird Fünfter. Klaus Kröll
rast auf den zehnten Rang. Auch Südtirols Abfahrer zeigten eine
beeindruckende Leistung, Kurt Sulzenbacher wurde mit einem Rückstand von
1,11 Sekunden Sechster, Peter Fill folgte auf Platz sieben. Bester
Schweizer beim Triumph des österreichischen Weltmeisters Michael
Walchhofer war Silvan Zurbriggen als 16., was für die Eidgenossen nicht
nur die größte Abfahrtsschlappe dieses Winters, sondern seit Garmisch
vor fünf Jahren bedeutete. Damals war Jürg Grünenfelder als 20. bester
Schweizer gewesen. Max Rauffer belegte für den DSV mit 2,79 Sekunden
Rückstand auf den Sieger den 27. Platz. Florian Eckert sammelte als 30.
(+3,04) noch einen Weltcup-Punkt. Die Top 10 Rennläufer bei der 75.
Lauberhornabfahrt: 1. Michael Walchhofer (AUT) 2:27,05. 2. Christoph
Gruber (AUT) 0,09 zurück. 3. Bode Miller (USA) 0,18. 4. Hermann Maier
(AUT) 0,62. 5. Werner Franz (AUT) 0,72. 6. Kurt Sulzenbacher (ITA) 1,11.
7. Peter Fill (ITA) 1,14. 8. Alessandro Fattori (ITA) und Lasse Kjus (NOR)
1,26. 10. Klaus Kröll (AUT) 1,38.

1.
Michael Walchhofer |

2.
Christoph Gruber |

3.
Bode Miller (USA) |

4.
Hermann Maier |

5.
Werner Franz |

6.
Kurt Sulzenbacher |

7.
Peter Fill |

8.
Alessandro Fattori |
Der
Blick zurück - Saison 2002/03
Eberharter
gewinnt Lauberhornabfahrt in Wengen !
Stephan
Eberharter unterstrich bei der Lauberhornabfahrt im schweizerischen Wengen
wieder einmal seine "Extraklasse". Mit einem Vorsprung von 1,11
Sekunden deklassierte er die Konkurrenz und ist spätestens seit heute der
absolute Topfavorit für die WM in St. Moritz. Auf dem zweiten Rang konnte
sich wieder einmal der US Amerikaner Daron Rahlves vor dem Schweizer Bruno
Kernen qualifizieren. Auf den Rängen 4 bis 10 folgten: Andreas Schifferer
(AUT), Christoph Gruber (AUT), Boder MIller (USA), Ambrosius Hoffmann (SUI),
Kjetel Andre Aamodt (NOR), Hans Knauss (AUT) und Klaus Kröll (AUT). Als
bester Läufer des DSV, konnte sich Max Rauffer auf Rang 20 platzieren.
Auch Stefan Stankalla konnte mit Platz 29 noch Weltcuppunkte
einfahren.
Kernen
gewinnt 2. Lauberhornabfahrt in Wengen !
Der
Schweizer Bruno Kernen gewann die 2. Lauberhornabfahrt am heutigen Samstag
vor Michael Walchhofer aus Österreich (Rückstand 23 Hundertstel
Sekunden) und dem Vortagessieger Stephan Eberharter, der sich heute mit
einem Rückstand von 45 Hundertstel Sekunden, mit dem dritten Rang
begnügen musste. Auf den Rängen 4 bis 6 folgten: Ambrosius Hoffmann (SUI),
Andreas Schifferer (AUT) und der Franzose Antoine Deneriaz. Erstmals nach
seiner langen Verletzungspause konnte sich Hermann Maier in den Top Ten
auf Rang 7 vor Super G Weltmeister Daron Rahlves (USA), Kjetil Andre
Aamodt (NOR) und Fritz Strobl (AUT) platzieren. Besonders erfreulich aus
deutscher Sicht ist der 12. Platz von Max Rauffer zu erwähnen, der damit
sein WM Ticket gelöst haben dürfte. Enttäuschend dagegen die Leistung
von Stefan Stankalla der mit einem Rückstand von 6 Sekunden sich nur auf
Platz 42 setzen konnte.
Der
Blick zurück - Saison 2001/02
Wengen,
12.01.2002
Eberharter
gewinnt Lauberhornabfahrt
Stockerl fest in Österreichischer Hand

Lauberhorn Sieger: Stephan Eberharter
Stephan Eberharter gewinnt die
Lauberhornabfahrt von Wengen. Mit einem Vorsprung von 26 Hunderstel Sekunden meisterte
Eberharter die Strecke vor seinen Landsmännern Hannes Trinkl und Josef Strobl (
Rückstand 45 Hundertstel Sekunden ). Einziger nicht Österreicher unter den Top 7 ist
Kjetil-Andre Aamodt aus Norwegen auf Rang 4 vor Peter Rzehak (AUT), Fritz Strobl (AUT) und
Andreas Schifferer (AUT). Enttäuschend die Leistung von Max Rauffer, der mit einem
Rückstand von 4,51 Sekunden im Ziel ankam und Platz 36 belegt, sowie das Abschneiden von
Stefan Stankalla der einen Zeitrückstand von 4,74 Sekunden aufwies und Rang 38 einnimmt.
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