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Pärson gewinnt Superkombination in
Carnas Montana
Maria Riesch holt sich Disziplinen-Weltcupkugel

Die Schwedin Anja Pärson hat in Crans-Montana
erstmals eine Super-Kombination gewinnen können. Die Schwedin setzte
sich 0,20 vor der Deutschen Maria Riesch und 0,26 vor der
Gesamtweltcup-Führenden Lindsey Vonn (USA) durch.
Damit gehört Pärson nun zum kleinen Kreis der
Fahrerinnen, welche in allen fünf Disziplinen gewinnen konnten. Dies war
zuvor nur ihrer Landsfrau Pernilla Wiberg und der Kroatin Janica
Kostelic gelungen.
Durch den zweiten Platz hat sich Maria Riesch die
Disziplinen-Weltcupkugel für die Superkombination gesichert. Für den
Deutschen Skiverband war es der erste Weltcup-Pokal seit dem
Super-G-Sieg von Hilde Gerg vor sechs Jahren.
Beste Österreicherin war Elisabeth Görgl auf Platz
vier. Die Tirolerin Nicole Hosp kam über Platz acht nicht hinaus und ist
damit in der Weltcup-Gesamtwertung hinter Vonn und Riesch nur noch
Dritte.
Für den DSV gab es noch einen weiteren Grund zur
Freude. Die Oberstdorferin Gina Stechert, die nach der Abfahrt auf dem
fünften Rang lag, wurde am Ende Sechste in Crans Montana. Für die erst
20-Jährige ist es das beste Weltcupergebnis ihrer Karriere.
Beste Schweizer Rennläuferin war Rabea Grand auf
Platz 11. Mit Dominique Gisin, Marianne Abderhalden, Fränzi
Aufdenblatten und Jessica Pünchera konnten sich vier weitere
Swiss-Ski-Fahrerinnen in den Punkterängen klassieren.
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finden Sie im Skiweltcup-Forum

1. Anja Pärson SWE 2:30,60

2. Maria Riesch GER 2:30,80

3. Lindsey Vonn USA 2:30,86

4. Elisabeth Görgl AUT 2:31,05

5. Ingrid Jacquemod FRA 2:31,71

6. Gina Stechert GER 2:31,78

7. Sandrine Aubert FRA 2:31,88

8. Michaela Kirchgasser AUT 2:31,94

. Nicole Hosp AUT 2:31,94

10. Marlies Schild AUT 2:32,00

Vonn führt nach Kombiabfahrt in
Crans Montana

Der Kampf um die kleine Weltcupkugel in der
Superkombination geht in die entscheidende Phase. Nach der Abfahrt liegt
die US Amerikanerin Lindsey Vonn in einer Zeit von 1:35,09 Minuten in
Führung. Mit einem Rückstand von 86 Hundertstel Sekunden folgt auf Rang
zwei die Französin Marie Marchand Arvier, gefolgt von der Schwedin Anja
Pärson (+0,89).
Die Mitfavoritin beim Kampf um die kleine
Disziplinenkugel, Maria Riesch aus Deutschland geht als 4. mit einem
Zeitrückstand von 92 Hundertstel Sekunden in den entscheidenden Slalom
der um 13 Uhr gestartet wird. Erfreulich aus Sicht des DSV kann heute
der 5. Platz nach der Abfahrt von Gina Stechert vermeldet werden. Sie
hat als Speed-Spezialistin im Slalom jedoch, ebenso wie die zeitgleich
6. plazierte Andrea Fischbacher aus Österreich, Dominique Gisin und die
8. Emily Brydon, keine Chance auf einen Podestplatz.
Auf dieses Podest spekulieren die zeitgleichen
Julia Mancuso aus den USA und die Österreicherin Elisabeth Görgle die
aus dem 9. Rang in das Finale starten.
Auch dem österreichischen Techniker Trio, Michaela
Kirchgasser (Platz 13 – Rückstand +1,73), Marlies Schild (16 - +2,01)
und Nicole Hosp (18 - +2,13) ist im abschließenden Kombinationsslalom
noch der Sprung nach ganz vorne zuzutrauen. Für die starken
Slalomläuferinnen ist der Rückstand sicherlich aufzuholen, allerdings
müßen sie dafür alles riskieren und einen fehlerfreien Lauf ins Ziel
bringen. Besonders für Hosp wäre es sehr wichtig viele Weltcuppunkte
einzufahren um sich ihre Chancen auf den Gesamtweltcup offen zuhalten.
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Übertragungszeiten:
LIVE: Sonntag, 09.03.2008 - 09.45 Uhr -
ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Crans Montana (SUI)
3. Superkombination der Damen: Abfahrtslauf
LIVE: Sonntag, 09.03.2008 - 09.45 Uhr -
SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Crans Montana (SUI)
3. Superkombination der Damen: Abfahrtslauf
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3. Superkombination der Damen: Abfahrtslauf
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3. Superkombination der Damen: Slalom
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3. Superkombination der Damen: Slalom




Das letzte
Rennen - Kombination der Damen in Whistler
Maria Riesch gewinnt Superkombi in
Whistler

Die Deutsche Skirennläuferin Maria Riesch gewann am
Sonntag die Super Kombination der Damen auf der Olympia 2010 Strecke in
Whistler Mountain und feierte ihren sechsten Weltcupsieg, den ersten in
einer Kombination. "Es ist noch sehr eng geworden. Ich hab den
Grundstein im Super G gelegt. Wie ich vorher gesagt habe: Die Marlies
kann mir im Slalom locker eine Sekunde abnehmen - das hat sich auch
gezeigt. Den Ausfall bei der Abfahrt habe ich, so gut es geht abgehackt.
Ich hab gewusst, dass ich im Super G sehr gut drauf bin."
Die Partenkirchenerin, die sich nach zwei schweren
Verletzungen immer wieder in die Weltspitze zurückkämpfte, hat nun Siege
in vier von fünf Disziplinen zu Buche stehen. Einzig ein Sieg im
Riesenslalom fehlt dem größten Skitalent des DSV noch.
Riesch verwaltete mit einer taktischen
Meisterleistung ihren Vorsprung von 42 Hundertstel Sekunden aus dem
Super G und siegte am Ende mit einem Vorsprung von 9 Hundertstel
Sekunden vor der österreichischen Slalomkönigin Marlies Schild und der
Schwedin Anja Pärson (+0,31).
Der Tirolerin Nicole Hosp fehlten am Ende 2
Hundertstel Sekunden für den Sprung auf das Podest. "Ich hab's unten
eindeutig verbremst. Ich hatte einen richtigen Hackler und dann fehlt
auch noch das Glück", ärgerte sich Hosp. Sie mußte sich mit Rang 4
begnügen gefolgt von ihrer Teamkollegin Elisabeth Görgl und der
sechstplazierten US Amerikanerin Lindsey Vonn.
Maria Riesch hat nun die Chance auf zwei kleine
Kristallkugeln in dieser Saison: Die 23-Jährige führt auch die
Weltcup-Wertung im Super-G an, in beiden Disziplinen steht nur noch ein
Wettbewerb aus. Auch im Kampf um den Gesamtweltcup hat sich Maria Riesch
noch einmal zurückgemeldet auch wenn sie alle Ambitionen auf die große
Weltcupkugel von sich weist: "Mit dem Ausfall bei der Abfahrt am Freitag
hab ich mir das Thema Gesamtweltcup ziemlich verbaut. Mit dem heutigen
Sieg hab ich noch das beste rausgeholt aus Whistler. Aber der Abstand
ist schon zu groß, das sollten sich die zwei da vorne ausmachen." Als
Drittplatzierte weist sie nun 981 Punkte auf. Vor ihr liegen weiter
Lindsey Vonn aus den USA (1103) und die österreichische
Titelverteidigerin Nicole Hosp (1049).
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finden Sie im
Skiweltcup-Forum

1. Maria Riesch GER 2:10,07

2. Marlies Schild AUT 2:10,16

3. Anja Pärson SWE 2:10,38

4. Nicole Hosp AUT 2:10,40

5. Elisabeth Görgl AUT 2:10,63

6. Lindsey Vonn USA 2:10,64

7. Julia Mancuso USA 2:11,12

8. Andrea Fischbacher AUT 2:11,23

9. Sandrine Aubert FRA 2:11,38

10. Emily Brydon CAN 2:11,87

Maria Riesch mit besten Chancen

Bevor es beim Finale in Italien um alles geht,
kommt es am Sonntag zur nächsten Disziplinenweltcup-Entscheidung. Riesch
(180) führt vor der dritten und letzten Superkombi des Jahres 40 Zähler
vor Vonn (140). Nur wenn beide ausfallen sollten, hätte Vonns
US-Landsfrau Julia Mancuso (96) mit einem Sieg ebenfalls noch eine
Chance auf die Kombikugel.

BLICK
ZURÜCK SAISON
Erstmals seit zehn Jahren, seit dem Finale von
1998, macht der Ski-Weltcup der Frauen wieder in Crans-Montana halt,
erstmals gar seit 1986 findet auf dem Walliser Sonnenplateau eine
Frauen-Abfahrt statt. Dabei wurde das Geschehen auf das einstige
Terrain der Männer verlegt, auf die Piste Nationale, auf der vor 21
Jahren Peter Müller Weltmeister geworden war und die heimischen
Fahrer fünf der ersten sechs Ränge belegt hatten. Gestartet wird ab
Cry d'Err, wo die Männer 1987 den imposantesten der zahlreichen
Sprünge zu meistern hatten. Von da weg ist die Linienführung der
WM-Abfahrt der Männer nicht unähnlich – mit den paar zusätzlichen
Toren sei es «kein schlechter Super-G», wie Karl Frehsner, der
damalige Baumeister des Schweizer Triumphs und heutige Berater von
Swiss Ski, leicht spöttelnd anmerkte, ehe er sich galant
korrigierte: «Eine gute Frauen-Abfahrt.»
Im
Schweizer WM-Ort 1987 stehen für die Damen eine Abfahrt (Samstag)
und eine Super-Kombination (Sonntag) auf dem Programm.
Um wieder Rennen nach Crans Montana zu holen, haben
die Schweizer tief in die Geldbörse gegriffen. Insgesamt rund vier
Millionen Franken (2,53 Mio. Euro) wurden investiert, um die Strecke
wieder weltcuptauglich zu machen. Die "Nationale" ist seit der aus
Schweizer Sicht sensationellen Heim-WM 1987 eine magische Piste. Das
Organisationskomitee hat für die kommenden Jahre große Pläne. Neben der
regelmäßigen Durchführung von Frauen-Weltcup- und -Europacuprennen wird
sich Crans Montana auch bereithalten, als Ersatzstation für
Männer-Weltcuprennen einzuspringen.
Dazu ist auch die Übernahme einer Junioren-WM ein
Thema. Das Fernziel bleibt die neuerliche Austragung einer großen WM.
Sollte sich St. Moritz, das genauso wie Schladming für die WM 2013
kandidiert, beim FIS-Kongress im Mai nicht durchsetzen, wird sich Crans
Montana auf jeden Fall für die WM 2015 bewerben.

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