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Vonn
gewinnt Superkombi in St.Anton

Lindsey Vonn gewinnt nach der Abfahrt vom Freitag
auch die Super-Kombination in St. Anton und war überglücklich. "Ein
schönes Weihnachtsgeschenk. Ich habe gewusst, dass viele ausgeschieden
sind. Ich wollte nur ins Ziel kommen - bin ganz locker gefahren und habe
nichts riskiert. Und trotzdem habe ich noch gewonnen - unglaublich." Die
US-Amerikanerin siegte mit 63 Hundertstel Vorsprung auf die Deutsche
Maria Riesch. Dritte wurde Vonns Teamkollegin Julia Mancuso (+0.65).
Mehr als zufrieden zeigte sich auch die Zweitplazierte Partenkirchnerin,
Maria Riesch, die immer besser in Form kommt: "Podest ist immer super.
Von dem her bin ich total zufrieden. Auch wenn ich in der Abfahrt nicht
ganz das gezeigt habe, was ich drauf habe. Ich hab zum Glück einen
starken Slalom gezeigt. Ich hab mir gedacht: Wenn Lindsey runter kommt,
dann wird sie das gewinnen. Sie hat einen Sicherheitslauf runter gelegt
- und hat dennoch sicher gewonnen, weil sie so eine super Abfahrt
gefahren ist." Beste Österreicherin wurde die 18-jährige Salzburgerin
Anna Fenninger als Vierte, unmittelbar vor Kathrin Zettel. Insgesamt
wurde die Kombi auf dem Arlberg zu einer wahren Ausfallsorgie, denn nur
16 von 36 Läuferinnen kamen auf der schwierigen Karl-Schranz-Strecke ins
Ziel. Zu den vielen Ausgeschiedenen zählten leider auch die
ÖSV-Favoritinnen Nicole Hosp und Marlies Schild ebenso wie Anja Pärson
aus Schweden, die bereits in der Abfahrt ein Tor verpaßte. Die Königin
vom Arlberg Lindsey Vonn übernahm mit ihren beiden Siegem auch die
Führung im Gesamt-Weltcup von Nici Hosp.
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1. Lindsey Vonn USA 2:20,28

2. Maria Riesch GER 2:20,91

3. Julia Mancuso USA 2:20,93

4. Anna Fenninger AUT 2:22,56

5. Sandrine Aubert FRA 2:22,97
. Kathrin Zettel AUT 2:22,97

7. Camilla Borsotti ITA 2:23,44

8. Christine Sponring AUT 2:23,66

9. Ingrid Jacquemod FRA 2:23,95

10. Rabea Grand SUI 2:24,34


Vonn führt nach Kombi-Abfahrt in
St. Anton

Lindsey Vonn hat am Samstag den ersten Teil der
Superkombi in St. Anton dominiert. Nach der Abfahrt liegt die
Amerikanerin Lindsey Vonn mit riesigem Vorsprung in Führung. Der
Abfahrtssiegerin vom Vortag am nächsten kamen Landsfrau Julia Mancuso
und die Österreicherin Nicole Hosp (beide 1,48 Sekunden zurück). Die
ÖSV-Damen geben sich aber noch nicht geschlagen. Vor allem die
zweiplatzierte Nicole Hosp rechnet sich aufgrund des schwierigen
Slalomhanges noch Chancen aus. "Ich bin froh, heil unten zu sein. Es
waren extrem viele Schläge und schwer zu fahren. Ich werde voll
angreifen. Der Rückstand ist groß, aber der Slalom ist auch relativ
schwer, da kann ich sicher aufholen." Der Rückstand von "Slalomkönigin"
Marlies Schild könnte hingegegen schon zu groß sein. Auf der schwierigen
Karl-Schranz-Piste kassierte die Salzburgerin über zwei Sekunden. "Die
Stellen, die ich gestern nicht erwischt habe, sind mir auch heute nicht
gelungen. Ich bin dadurch nicht richtig ins Fahren gekommen. Aber es war
schon in Ordnung. Aufholen kann ich schon noch, aber nur mit einem sehr
guten Lauf", sagte Schild. Die Deutsche Maria Riesch liegt nach der
ersten "Halbzeit" aussichtsreich auf dem vierten Rang. Riesch hat einen
Rückstand von 1,72 Sekunden Rückstand auf die Führende und damit noch
alle Hoffnungen auf einen Podestplatz. Von den drei gestarteten
Schweizerinnen reihten sich Rabea Grand und Jessica Pünchera mit
annähernd fünf Sekunden Rückstand nach dem ersten Teil im hintersten
Ranglistenbereich ein. Dominique Gisin schied durch Sturz aus. Da sieben
der nur 35 gestarteten Fahrerinnen ausschieden, werden alle, die den
Slalom (Start 14 Uhr) beenden, Weltcup-Punkte gewinnen.
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Übertragungszeiten:
LIVE: Samstag, 22.12.2007 - 10.30 Uhr -
ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in St. Anton (AUT)
1. Super Kombination der Damen - Abfahrt
LIVE: Samstag, 22.12.2007 - 10.30 Uhr -
ARD
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in St. Anton (AUT)
1. Super Kombination der Damen - Abfahrt
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Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in St. Anton (AUT)
1. Super Kombination der Damen - Slalom



Das letzte
Rennen - Kombination der Damen in Tarvisio
Hosp gewinnt Superkombination von
Tarvisio
Die Österreicherin Nicole Hosp gewann die
Superkombination der Damen von Tarvisio (ITA) vor der US Amerikanerin
Julia Mancuso und ihrer Teamkollegin Marlies Schild. Die Tirolerin hatte
ihre gute Startnummer im abschließenden Slalom perfekt genutzt und fuhr,
nach dem Sie nach der Abfahrt noch auf Rang 19 plaziert war, zu ihrem
siebenten Weltcupsieg! Mit diesem Erfolg ist die Bichlbacherin auch beim
Kampf um die große Weltcupkugel wieder groß im Geschäft, auch wenn Sie
davon nichts wissen will: "Ich hab nicht mehr mit dem Sieg gerechnet,
weil ich schon weit hinten war. Im Slalom hab ich meine Nummer sehr gut
ausgenützt und einen guten Lauf gemacht. Der Gesamtweltcup beschäftigt
mich derzeit überhaupt nicht." Etwas enttäuscht zeiget sich die
Drittplazierte Marlies Schild nach dem Rennen. Die Salzburgerin hatte
den Sieg angepeilt um sich im Gesamtweltcup weiter abzusetzen, mußte
sich aber mit Rang 3 begnügen. Wenn es sich heute auch nicht mit den 100
Punkten ausging konnte sich die österreichische Slalomkönigin mit dem
Gewinn der kleinen Kristallkugel für die Superkombination 2006/07
trösten. „Ich freu mich über die Kristallkugel, ärger mich aber auch,
dass ich es im Slalom nicht „gscheit dafahren“ bin. Ich bin aber auch
froh, dass ich gesund herunten bin. Ich denke, dass der Gesamtweltcup
ein heißer Kampf wird." Und dieser Kampf um die große Weltcupkugel
spitzt sich immer weiter zu. Marlies Schild liegt weiterhin in Führung,
büßte aber heute Punkte auf ihre Verfolgerinnen ein. Eine Hundertstel
Sekunde, die Sie vom 2 Rang trennte, kostete letztlich 20 Punkte. Damit
rückte Nicole Hosp bis auf 23 Punkte an Schild heran. Die US
Amerikanerin Julia Mancuso folgt mit einem Rückstand von 73 Punkten auf
Rang 3. Renate Götschl, die Aufgrund ihres gestrigen Sturzes, auf einen
Start verzichtete weißt einen Rückstand von 93 Punkten auf.

1. Nicole Hosp AUT 2:10,15

2. Julia Mancuso USA 2:10,47

3. Marlies Schild AUT 2:10,48

4. Anja Pärson SWE 2:10,55

5. Resi Stiegler USA 2:10,65

6. Elisabeth Görgl AUT 2:11,22

7. Michaela Kirchgasser AUT 2:11,52

Nur das fünfte Rad am Wagen
Der Kombi-Weltcup wird in nur drei Bewerben entschieden.

Die vor drei Jahren eingeführte Super-Kombination
wird im Weltcup weiterhin eher stiefmütterlich behandelt. Während die
Damen in den anderen Disziplinen schon zwei oder drei Rennen bestritten
haben, steht die erste Superkombi erst am Samstag (Abfahrt 11.00 Uhr,
Slalom 14.00 Uhr, jeweils live in ORF1) in St. Anton auf dem Programm.
Insgesamt werden in diesem Winter überhaupt nur drei Bewerbe
ausgetragen. Neben St. Anton fahren die Damen noch in Whistler Mountain
(23. Februar) und Crans Montana (9. März) um Kombi-Punkte. "Drei Rennen
sind für eine Wertung nicht viel", meinte Marlies Schild, die den Bewerb
eigentlich als "sehr interessant" bezeichnet. Die Salzburgerin verwies
aber gleichzeitig auf die Problematik des ohnehin schon überfüllten
Terminkalenders. "Wir sind den gesamten Winter unterwegs und haben jedes
Wochenende mindestens zwei Rennen. Würde man mehr Superkombis ansetzen,
dann würden andere Disziplinen darunter leiden." Daher ist die
Super-Kombination hinter Abfahrt, Super-G, Riesentorlauf und Slalom
weiter ganz deutlich nur das fünfte Rad am Wagen. Das sieht auch
Gesamtweltcup-Siegerin Nicole Hosp ähnlich: "Diese Kugel ist leider
nicht sehr viel wert, dafür gibt es zu wenige Rennen." Auch die
Tirolerin weiß, dass "derzeit nicht mehr möglich ist", sie würde jedoch
eine Aufwertung der Disziplin ganz klar befürworten. Eine Aufwertung war
nach der Einführung der Superkombi (nur ein Slalomdurchgang, Abfahrt und
Slalom an einem Tag) ja auch der klare Plan gewesen, um den Weg zu
Allrounderinnen wie Anja Pärson, Hosp und Schild zu forcieren. "Und
genau in diese Richtung haben wir ja auch mit unseren Mädels
gearbeitet", meinte Damen-Chef Herbert Mandl. "Aber der Weltcup-Kalender
ist eben überfüllt", weiß auch er. Die Folge könnte die Eliminierung
einer Disziplin sein. "Entweder der Super-G oder die Superkombi, das
sind die derzeitigen Pläne", so Mandl. Bei den Herren hat die (Super-)Kombination
einen größeren Stellenwert. Mit Beaver Creek, Wengen, Kitzbühel,
Chamonix und Val d'Isere stehen immerhin fünf Bewerbe im Kalender der
laufenden Saison.

Karl Schranz und die ersten Damen

Renate Götschl und Co wagen sich erstmals über die
selektive Karl-Schranz-Strecke, die bis dato den Herren gehörte. Auf
Karl Schranz, wenn man so will, hatte sich 2001 der Oberösterreicher
Hannes Trinkl zum Abfahrts-Weltmeister gekrönt und Hermann Maier 2004
die bis dato letzte Weltcup-Abfahrt gewonnen. Die gefürchtetste Stelle
ist der Eisfall, der ein Gefälle von 78 Prozent aufweist. "Das wird eine
richtige Herausforderung für die Damen, kräftemäßig und psychologisch.
Wir sind schon sehr gespannt. Ausruhen können sich die Damen auf jeden
Fall an keiner einzigen Stelle", meinte Peter Mall, der OK-Chef der
Rennen auf dem Arlberg. Vor allem wegen des Schwierigkeitsgrades der
Abfahrt hat es auch drei Trainings geben.

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