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Daniel Albrecht gewinnt Kombination in Beaver Creek

Dank einer überdurchschnittlichen Abfahrt und eines sehr guten Slaloms hat Weltmeister Daniel Albrecht in der Superkombination von Beaver Creek seinen ersten Erfolg im Weltcup verbuchen können. Albrecht ist der dritte Premierensieger in dieser Saison nach seinem Teamkollegen Gini und Jan Hudec (CAN) und zeigte sich nach dem Rennen rundum zufrieden: "Die Abfahrt ist sicher nicht meine Paradedisziplin. Nach der guten Ausgangsposition war ich vor dem Slalom doch eher nervös. Am Start hab ich mir gedacht: Ich geb einfach Vollgas. Ich hab das denke ich ganz gut hingekriegt." Wie schon im Vorjahr standen am Ende, neben dem Schweizer Weltmeister und Mitfavoriten wieder zwei Außenseiter auf dem Podest. Der Franzose Jean-Bapiste Grange zeigt einen Traum-Slalom und schafft es von Rang 37 in der Abfahrt noch auf Platz 2. Der Tscheche Ondrej Bank dürfte über seinen ersten Podestplatz jubeln im Gegensatz zum US Amerikaner Bode Miller der durch den Überraschungszweiten den sicher geglaubten Platz auf dem Stockerl noch abgeben mußte. Silvan Zurbriggen und Didier Défago auf den Rängen sechs und acht rundeten das ausgezeichnete Schweizer Ergebnis ab. Der nach der Abfahrt noch führende Didier Cuche zeigte mit einer ansprechenden Fahrt sein Potenzial auf und plazierte sich auf Rang 22. Die Österreicher blieben im ersten Rennen der Mini-WM in Colorado nicht nur ohne Podestplatz, sondern kassierten eine schwere Niederlage. Bester ÖSV-Fahrer war Rainer Schönfelder, der mit 1,39 Sekunden nur auf Platz sieben landete und am Ende nicht wußte ob er sich am Ende über die gute Abfahrtsleistung freuen, oder über den für seine Verhältnisse verhaltenen Slalom ärgern sollte: "Man kann es von beiden Seiten sehen. Nach der Abfahrt war ich glücklich - aber jetzt ist mir der Saft ausgegangen, weil ich gesundheitlich nicht auf der Höhe bin. Ich habe die letzten Tagen eine extreme Verkühlung." Nächstbester ÖSV-Fahrer war Romed Baumann als 18. Nur Schönfelder, Baumann und Slalom-Weltmeister Mario Matt kamen für den ÖSV in die Punkteränge. Während Matt aber schon in der Abfahrt zu viel Rückstand kassiert hatte und nur 28. wurde, patzten einige Favoriten im Slalom. Darunter auch Benjamin Raich, der nach einem Ausrutscher als 37. sogar punktlos blieb. Raich verpasste damit auch die Chance, von Svindal die Weltcupführung zu übernehmen. Michael Walchhofer (4.) und Hermann Maier (9.) hatten auf ihren Start im Slalom verzichtet, Mario Scheiber schied bereits in der Abfahrt nach Torfehler aus. Weiter geht es bereits am Freitag mit der Abfahrt. Start ist wieder um 19 Uhr.

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Cuche führt nach Kombiabfahrt in Beaver Creek

Nach dem 1. Teil der Superkombination in Beaver Creek auf der berühmt berüchtigten „Birds of Prey“, führt nach der Abfahrt der Schweizer Didier Cuche vor dem US Amerikaner Steven Nyman und Marco Büchel aus Lichtenstein. Als bester Österreicher plazierte sich Michael Walchhofer auf Rang 4. Walchhofer ist auch der einzige der in Führung liegenden Fahrer der unter Umständen noch in die Entscheidung um den Kombisieg eingreifen könnte. "Ich hab gestern nach langer Zeit wieder einmal Slalom trainiert. Da ist es mir nicht so locker vom Fuß gegangen. Wirklich leichter wird es da runter heute auch nicht.“ Als Topfavorit in den Kombinationsslalom geht dagegen sein Teamkollege Benjamin Raich: "Es war eine sehr gute Piste, die Sicht war auch okay. Ich hab eine Kurve ziemlich verhaut, war da weit draußen. Über die Ausgangs-Position mach ich mir keine Gedanken. Man muss jetzt einfach fahren und schauen, was rauskommt. Es muss ja eh erst jeder im Slalom runterfahren." Sein schärfster Konkurrent um den Tagessieg wird wohl der Kombinationsweltmeister von Are, Daniel Albrecht aus der Schweiz sein: "Es ist sicher die beste Ausgangsposition, die ich bisher gehabt habe. Ich fühle mich hier wohl - das sollte im Slalom auch so sein. Für mich sind Abfahrten, wo es steil ist, einfacher. Der Slalom hier ist ziemlich lang, da kann viel passieren." Ein weitere Anwärter auf den obersten Stockerlplatz ist der Österreicher Rainer Schönfelder der mit einer starken Abfahrtsleistung überraschte. Aber auch der US Amerikaner Bode Miller, der noch nie eine Super Kombination gewonnen hat ist im Slalom, wenn er ins Ziel kommt nicht zu unterschätzen. Ähnlich wie Schönfelder überraschte auch Ivika Kostelic mit einer tadellosen Fahrt über die Raubvogel Piste und könnte noch für eine Überraschung sorgen. Auf Schlagdistanz zu den Favoriten folgen die Schweizer Didier Defago und Silvan Zurbriggen, Adrien Theaux aus Frankreich und der Schwede Jens Byggmark. Marc Berthod aus der Schweiz konnte Aufgrund einer Sprunggelenksverletzung nicht an den Start gehen. Der Kombinationsslalom wird ab 22.30 Uhr ausgetragen und kann natürlich in unserem Liveticker verfolgt werden.

Übertragungszeiten:

LIVE: Donnerstag, 29.11.2007 - 18.35 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Beaver Creek, CO (USA)
1. Super-Kombination der Herren: Abfahrtslauf

LIVE: Donnerstag, 29.11.2007 - 18.55 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Beaver Creek, CO (USA)
1. Super-Kombination der Herren: Abfahrtslauf

LIVE: Donnerstag, 29.11.2007 - 19.00 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Beaver Creek, CO (USA)
1. Super-Kombination der Herren: Abfahrtslauf

LIVE: Donnerstag, 29.11.2007 - 22.15 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Beaver Creek, CO (USA)
1. Super-Kombination der Herren: Slalom

LIVE: Donnerstag, 29.11.2007 - 22.20 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Beaver Creek, CO (USA)
1. Super-Kombination der Herren: Slalom

LIVE: Donnerstag, 29.11.2007 - 22.30 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Beaver Creek, CO (USA)
1. Super-Kombination der Herren: Slalom

Das letzte Rennen - SUPER KOMBI der Herren in Kvitfjell
Benjamin Raich gewinnt Kombi in Kvitfjell

Der Österreicher Benjamin Raich hat am Freitag die Weltcup-Super-Kombination der alpinen Ski-Herren in Kvitfjell für sich entschieden und damit einen großen Schritt in Richtung Titelverteidigung im Gesamtweltcup getan. Der 29-jährige Tiroler setzte sich nach Abfahrt und Slalom deutlich vor dem Schweizer Silvan Zurbriggen (1,41 Sekunden zurück) und dem Norweger Aksel Lund Svindal (1,56) durch. Aksel Lund Svindal gewann damit die kleine Kristallkugel in der Super-Kombination. Der Schweizer Marc Berthod, der in der Wertung vor dem Rennen noch einen Punkt vor Svindal lag, missglückte der Slalom völlig. Er beendete die Kombinationswertung auf dem 2. Platz. Raich baute seine Führung gegenüber Svindal im Gesamtweltcup damit sechs Rennen vor Schluss auf 117 Punkte aus. Vor dem Slalom hatte noch der Schweizer Abfahrtspezialist Didier Cuche das Klassement vor US-Boy Bode Miller und dem Österreicher Mario Scheiber angeführt. Miller blieb allerdings mit dem Innenski an einer Slalomstange hängen und vergab wieder einmal eine gute Platzierung. Cuche gelang eine gute Leistung im Slalomhang und konnte auf Platz 16 noch ordentlich Weltcup-Punkte sammeln. Mario Scheiber (AUT) wurde Sechster hinter dem Italiener Peter Fill. Die deutschen Teilnehmer Stephan Keppler und Johannes Stehle lagen nach der Abfahrt weit zurück. Beide traten zum Slalom nicht mehr an. Am Wochenende stehen in Kvitfjell noch eine Abfahrt (Samstag) und ein Super G (Sonntag) auf dem Programm. Die Top Ten Rennfahrer bei der Superkombination in Kvitfjell: 1. Benjamin Raich (AUT) 2:21,22. 2. Silvan Zurbriggen (SUI) 1,41 zurück. 3. Aksel Lund Svindal (NOR) 1,56. 4. Ivica Kostelic (CRO) 1,74. 5. Peter Fill (ITA) 1,92. 6. Mario Scheiber (AUT) 2,26. 7. Hans Olsson (SWE) 2,53. 8. Pierrick Bourgeat (FRA) 2,88. 9. Marc Berthod (SUI) 3,08. 10. Didier Défago (SUI)

Raich Favorit in Superkombi

Benjamin Raich litt als fairer Sportler mit Aksel Lund Svindal mit. "Ich habe nur die Unterbrechung mitbekommen. Aber nicht, was mit ihm passiert ist. Hoffentlich ist es nicht zu schlimm", sagte der Tiroler. Nach dem Aus für den Weltcup-Leader aus Norwegen geht Raich nun als einer der Topfavoriten am Donnerstag in die erste Superkombination der Saison. Svindal hatte im Vorjahr vom Out einiger Topfavoriten wie Raich und Bode Miller profitiert und in Beaver Creek seine erste Superkombination überhaupt gewonnen. Mit diesem Triumph hatte der Norweger auch die Basis für seinen späteren Gesamtsieg gelegt. Der erste Tag der "Mini-WM" in Colorado wird wegen der rund 80 Starter wieder ein Marathon. Zudem beginnt der Slalom erst um 14:30 Uhr Ortszeit und damit um 22:30 MEZ. Die Abfahrt geht als erster Bewerb ab 19:00 MEZ in Szene. Bode Miller und vor allem die Schweizer werden wohl wieder die härtesten Gegner von Raich, Mario Matt, Romed Baumann und Co. sein. Aber nicht nur Daniel Albrecht, Marc Berthod, Didier Defago und Silvan Zurbriggen spitzen bei den Eidgenossen auf diesen Kombi-Bewerb aus Abfahrt und Slalom. Sondern neuerdings auch Didier Cuche. Der Abfahrts-Weltcupsieger war vergangene Saison Gesamt-Dritter im Weltcup geworden und weiß, dass er in der Kombi wichtige Punkte holen kann. Deshalb hat der Speed-Spezialist heuer im Sommer wie wild Slalom trainiert. "Die Spezialisten fahren bis zu 30.000 Tore. Ich habe 2.000 trainiert. Es war für mich trotzdem mehr als in den vergangen zehn Jahren zusammen", witzelte Cuche, der aber der Abfahrt in Beaver absoluten Vorrang gibt. "Nur wenn am Mittwoch kein Training sein sollte, fahre ich die Superkombi", hatte er sich vorgenommen. Nach dem Out von Svindal könnte das aber alles wieder ganz anders aussehen.

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BLICK ZURÜCK SAISON 2006/07:
Svindal gewinnt Superkombi von Beever Creek

Aksel Lund Svindal gewinnt in Beever Creek die erste Super Kombination der Saison 2006/07. Der Norweger hat sich aus einer kleinen "Form-Krise" zum Saison-Auftakt gezogen und feierte, nach einem Abfahrts und Super G Erfolg seinen 3. Weltcupsieg. "Als ich vor Schönfelder war, habe ich gewußt: Nicht so schlecht und vor Bodes Fahrt habe ich mir gedacht: Zweiter oder Erster - ich bin sowieso zufrieden.“ Die Plätze auf dem Stockerl teilte er sich am Ende mit dem Zweitplazierten Marc Berthod aus der Schweiz und Rainer Schönfelder aus Österreich. Schönfelder stürmte mit Laufbestzeit im Slalom noch von Rang 30 nach der Abfahrt auf Rang drei vor. Der zur Halbzeit klar in Führung gelegene Miller brachte wieder einmal den entscheidenden Lauf nicht ins Ziel. Nach drei Toren fast ausgerutscht, folgte nach etwa sieben Toren das Aus. Nach einer überzeugenden Abfahrtsleistung stand Miller am Ende ohne Ergebnis da! Ähnlich wie Miller erging es Benjamin Raich. Nach der Zwischenzeit noch auf Podestkurs, riskierte er zuviel und wurde beim letzten Übergang ausgehoben und fuhr an einem Tor vorbei. Die Top 10 Rennfahrer bei der Super Kombination in Beaver Creek: 1. Aksel Lund Svindal (NOR) 2:06,74, 2. Marc Berthod (SUI) 0,19 zurück, 3. Rainer Schönfelder (AUT) 0,37, 4. Peter Fill (ITA) 0,47, 5. Ales Gorza (SLO) 0,95, 6. Ondrej Bank (TCH) 0,98, 7. Jean-Baptiste Grange (FRA) 1,10, 8. Didier Défago (SUI) 1,68, 9. Niklas Rainer (SWE) 1,73, 10. Ted Ligety (USA) 1,80.


1. Aksel Lund Svindal NOR 2:06,74


2. Marc Berthod SUI 2:06,93


3. Rainer Schönfelder AUT 2:07,11


4. Peter Fill ITA 2:07,21


5. Ales Gorza SLO 2:07,69


6. Ondrej Bank CZE 2:07,72


Trotz klarer Führung nach der Abfahrt - wieder keine Punkte

 

 






 

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