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Abfahrt + Slalom = Superkombisieg für Miller in Chamonix

Ein Mann mit dem Skitalent eines Bode Miller ist immer für Spitzenplätze gut. Ein Bode Miller der in Form kommt, kann plötzlich zum ganz großen Punktesammler werden, wie die letzten Wochen zeigten. Und ein Bode Miller in Topform, der auch noch mit Hirn einen dosierten Slalom auf die Piste bringt, übernimmt heute die Weltcupführung und wenn er so weitermacht, wird es nicht leicht, ihm diese noch streitig zu machen!

Miller gewinnt die heutige Superkombi in Chamonix mit 0,45 Sekunden Vorsprung auf einen hervorragend fahrenden Ivica Kostelic (CRO) als Zweiten und mit 1,34 Sekunden auf Rainer Schönfelder (AUT), der es trotz verpatzter Abfahrt noch auf das Podest schafft. Auf Platz 4 Peter Fill, der beständige Italiener, dem in der heurigen Saison einfach noch die Spitzenplätze fehlen. Eine sensationelle Aufholjagd schaffen die Lokalmatadoren Julien Lizeroux , von Platz 33 auf Platz 5 und der Slalomheld der Saison Jean Baptiste Grange, von Platz 40 nach der Abfahrt auf Platz 6. Platz 7 für den jungen Allrounder aus dem italienischen Team Christoph Innerhofer (+1,84 Sek) und auf Platz 8 sein Pendant aus Österreich, Romed Baumann (+ 1,86 Sek). Während nach der Abfahrt das Schweizer Team noch stark vertreten war in den Top Ten, ist im Endresultat nur noch Daniel Albrecht als Neunter mit einem Rückstand von 2,08 Sekunden dort zu finden. 10. wird Andrej Jerman aus Slowenien (+2,09 Sek).

Leider hinter seinen Erwartungen bleibt Benjamin Raich (AUT) mit Platz 18 und einem Rückstand von 3,15 Sekunden. Er verliert damit auch die Weltcupführung an Bode Miller.
Miller: „Ich bin absolut zufrieden. Vor allem, wenn man bedenkt, wie sich mein Körper anfühlt. Ich habe einen neuen Ski genommen – wir haben uns da in die richtige Richtung entwickelt. Ich werde morgen nur schlafen – mein Körper fühlt sich fürchterlich an“.

Unsere Skihelden bleiben in Frankreich, wo am kommenden Wochenende in Val d Isére wieder eine Abfahrt und eine Superkombination auf dem Programm stehen. Hoffen wir, dass sich auch Cuche und Raich bis dahin gut regenerieren, um DIESEM Bode Miller noch entgegen halten zu können!

Aus dem Austria Skiweltcup Infopoint: Claudia Egger
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1. Bode Miller USA 2:34,58


2. Ivica Kostelic CRO 2:35,03


3. Rainer Schönfelder AUT 2:35,92


4. Peter Fill ITA 2:36,24


5. Julien Lizeroux FRA 2:36,30


6. Jean-Baptiste Grange FRA 2:36,40


7. Christof Innerhofer ITA 2:36,42


8. Romed Baumann AUT 2:36,44


9. Daniel Albrecht SUI 2:36,66


10. Andrej Jerman SLO 2:36,67

 

Miller führt nach Kombiabfahrt in Chamonix

Bode Miller legt mit einer sehr guten Abfahrtsleistung den Grundstein für einen möglichen weiteren Kombinationssieg, nachdem er schon letzten Sonntag die klassische Hahnenkammkombination gewinnen konnte. Mit einer Zeit von 1.41,70 liegt er 32 Hundertstel vor Didier Cuche und nimmt Slalomspezialisten und Mitfavoriten wie Grange, Raich & Co über 3 Sekunden ab.

Auf Platz 3 nach der Abfahrt liegt Andrej Jerman (SLO +0,66 Sek), 4. Didier Defago (SUI +1,01 Sek), 5. Peter Fill (ITA +1,26 Sek), 7. Niklas Rainer (SWE +1,46 Sek) und erst ab Platz 8 ernstzunehmende Slalomkonkurrenz für Miller: 8. Ivica Kostelic (CRO +1,48 Sek), der seine Abfahrtsleistung von gestern bestätigen konnte und sich den Platz mit dem noch unbekannten Franzosen Johan Clarey teilt. 10. Georg Streitberger (AUT +1,57).

Das waren die Top Ten nach der Abfahrt, doch wo liegen Podestanwärter für die Super-Kombi? Es scheint eine Bank für Bode Miller zu sein und auch wenn man heutzutage kaum mehr von „Sicherheitsläufen“ sprechen kann – ein solcher sollte ihm zum Sieg heute genügen.

Hauptverfolger dürfte Kostelic mit einem Rückstand von 1,48 Sekunden sein, doch auch die jungen Schweizer Marc Berthod (12. 1,66 Sek Rückstand) und Daniel Albrecht (13. +1,69 Sek Rückstand), sowie Rainer Schönfelder (AUT Platz 19. +1,98 Sek Rückstand) haben noch gute Chancen.

Mario Matt (+2,72 Sek) und Benjamin Raich (+3,13 Sek), die österreichischen Slalomstars bräuchten schon einen Traumlauf um ihre Rückstände aufzuholen, wobei Matt, Raich und auch der Franzose Jean Baptiste Grange, der Kombisieger von Wengen nicht den Sprung in die Top 30 schafften und damit erst nach dem Feld der Topstarter ins Rennen gehen dürfen.

Aus dem Austria Skiweltcup Infopoint: Claudia Egger
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Übertragungszeiten:

LIVE: Sonntag, 27.01.2008 - 10.30 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Chamonix (FRA)
3. Superkombination der Herren: Abfahrtslauf

LIVE: Sonntag, 27.01.2008 - 10.55 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Chamonix (FRA)
3. Superkombination der Herren: Abfahrtslauf

LIVE: Sonntag, 27.01.2008 - 13.30 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Chamonix (FRA)
3. Superkombination der Herren: Slalom

LIVE: Sonntag, 27.01.2008 - 13.55 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Chamonix (FRA)
3. Superkombination der Herren: Slalom

LIVE: Sonntag, 27.01.2008 - 14.00 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Chamonix (FRA)
3. Superkombination der Herren: Slalom



Das letzte Rennen - SUPER KOMBI der Herren in Wengen
Grange gewinnt Superkombination in Wengen

Zum Auftakt der Rennen auf dem Lauberhorn hat sich am Freitag der Franzose Jean-Baptiste Grange Platz eins vor dem Schweizer Daniel Albrecht und dem US Amerikaner Bode Miller gesichert. Mit diesem Sieg sorgte Grange für den 100. Weltcupsieg für Frankreichs Herren und ist damit erst der vierte Läufer in dieser Saison, der mehr als ein Rennen gewann. Nach Svindal, Walchhofer und Albrecht konnte sich nun auch Grange über seinen 2. Saisonsieg freuen: "Ich bin eine sehr gute Abfahrt gefahren. Ich hatte eine gute Piste um einen guten Slalom zu fahren. Nach der Abfahrt habe ich schon mit einem Podestplatz spekuliert. Ich fahre schon seit drei Jahren gut Slalom - jetzt bin ich auch im Kopf bereit, Top-Leistungen zu bringen.“ In dieser Form zählt der Franzose beim morgigen Spezialslalom zu den Topfavoriten. Der Zweite Daniel Albrecht verpasste den Sieg nur um sechs Hundertstelsekunden. Dennoch über wog die Freude über die „Stockerlplazierung“: "Ich bin sehr zufrieden. Die Abfahrt ist mir sehr gut gelungen. Überraschenderweise geht immer der Kombi-Slalom besser als der Spezial-Slalom. Woran das liegt - keine Ahnung. Der Gedanken an den Gesamtweltcup ist sicher da. Ich möchte einfach dem Benni das ganze nicht so einfach machen." Eben dieser Benjamin Raich war wieder einmal bester ÖSV-Läufer und verpaßte das Podest nur um hauchdünne 4 Hundertstel Sekunden. Mit seiner Leistung war er dennoch nicht vollends zufrieden. "Es war heute sicher mehr drin - sowohl in der Abfahrt, als auch im Slalom. Aber ich bin im Ziel - das ist heute nicht allen gelungen. Im Slalom war ich ein bisserl langsam in den Beinen - der Lauf war auch unrhythmisch gesetzt, das hab ich nicht richtig hinbekommen. Aber es sind auch wieder einige Punkte." Bitterer endete das Rennen für den Kärntner Rainer Schönfelder, in der Abfahrt starker Siebenter, schied er im zweiten Lauf aus. "Die Enttäuschung ist schon sehr groß. Ich bin eine Super-Abfahrt gefahren - die bringt mir nichts. Mit einem Durchschnittslauf hätte ich meinen Vorsprung normalerweise runterbringen müssen. Ich hab mich im Steilhang kurz nach hinten gelehnt - das geht auf diesem Hang halt nicht." Vorjahressieger Mario Matt (+1,01) aus Tirol verbesserte sich nach dem Slalomdurchgang noch vom 30. auf den achten Endrang. Jahrelang war die Super-Kombi die Spielwiese der ÖSV-Asse - vor allem von Benni Raich. In dieser Saison ist sie eher das Sorgenkind. Zweite Kombi - zum zweiten Mal kein Österreicher am Podest. Erstmals gibt's in Wengen keinen österreichischen Super-Kombi-Sieger.

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1. Jean-Baptiste Grange FRA 2:20,61


2. Daniel Albrecht SUI 2:20,67


3. Bode Miller USA 2:21,12


4. Benjamin Raich AUT 2:21,16


5. Ted Ligety USA 2:21,19


6. Markus Larsson SWE 2:21,24


7. Ivica Kostelic CRO 2:21,36


8. Mario Matt AUT 2:21,62


9. Natko Zrncic-Dim CRO 2:22,29


10. Peter Fill ITA 2:22,88

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BLICK ZURÜCK SAISON 2005/067:
„Mister Kombi“ Raich gewinnt auch in Chamonix

Österreichischer Doppelsieg bei der Superkombination in Chamonix. Benjamin Raich, gewinnt mit einem Vorsprung von 83 Hundertstel Sekunden vor seinem Teamkollegen Rainer Schoenfelder und dem US Amerikaner Bode Miller (+0,99). Hinter dem US-Star belegten Michael Walchhofer und der Schweizer Didier Defago (jeweils +1,12) zeitgleich Rang vier. Der nach der Abfahrt führende Norweger Kjetil-Andre Aamodt wird nach einem schlechten Slalomlauf noch auf Rang acht durchgereicht, ihm fehlen am Ende 1,34 Sekunden auf Raich. Mit dem Sieg baut der Tiroler seine Führung im Gesamt-Weltcup weiter aus. Hermann Maier verzichtete, nach Platz 2 in der Abfahrt, auf den Start beim Kombinationsslalom. Für den Sieger der Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen vor einer Woche ist der Verzicht "ein bisserl ein Protest" gegen die "unglaublich altmodische" Art der Kombination. Die Abfahrtsstrecke sei so leicht, dass die Slalomspezialisten kaum Zeit verlieren, während der Slalom-Durchgang extrem lang sei. Schock-Meldung im Schweizer Team um Bruno Kernen: Beim Slalom musste sich der beste Schweizer Abfahrer dieses Winters in der Super-Kombi von Chamonix nur gerade von Kijetl Andre Aamodt um 9 Hundertstel geschlagen geben. Doch nach seinem 2. Rang begann sein Knie zu schmerzen. Während der Fahrt hatte Kernen einen Schlag aufs Knie erhalten. Meniskus-Quetschung hieß die erste Diagnose. Kernen reiste sofort aus dem französischen Olympia-Ort von 1924 ab und begab sich nach Sion ins Spital. Dort wird nach einer MRI-Untersuchung genau bezeichnet werden können, wie schlimm die Verletzung ist. Die Top 10 Rennfahrer bei der Superkombi von Chamonix: 1. Benjamin Raich (AUT) 2:36,48. 2. Rainer Schönfelder (AUT) 0,83 zurück. 3. Bode Miller (USA) 0,99. 4. Michael Walchhofer (AUT) und Didier Défago (SUI) 1,12. 6. Andrej Sporn (SLO) 1,16. 7. Pierrick Bourgeat (FRA) 1,30. 8. Kjetil Andre Aamodt (NOR) 1,34. 9. Silvan Zurbriggen (SUI) 1,50. 10. Ted Ligety (USA) 1,63.

 






 

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