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6. Saisonsieg für Miller in der Kombi in Val d´Isere

Fast exakt wie letzte Woche, nur mit noch wesentlich mehr Vorsprung aus der Abfahrt gewinnt Bode Miller (USA) auch heute die Superkombi in Val d´Isere mit einer Gesamtzeit von 2.18,45 „Es war unheimlich langsam im Slalom. Es war schwierig, die Piste war zum Teil hart, andererseits aber wieder sehr weich. Ich habe hier nicht alles gegeben. Nach der Abfahrt habe ich mich schon sehr gut gefühlt. Wenn ich voll attackiert hätte, wäre ich sicher ausgefallen. Für die meisten zählt die Super-Kombi nicht so viel, aber die Bedeutung wächst!“ sagt Miller, der sich heute schon die kleine Kristallkugel in dieser Disziplin sichert.

Überglücklich dahinter auf dem Podest die beiden Kroaten Ivica Kostelic (+0,38 Sek), den man auf der Rechnung haben musste und völlig überraschend sein junger Landsmann Natko Zrncik-Dim „Ich weiß nicht, wie ich das gemacht habe – ich bin glücklich!“. Er verhindert, dass es exakt das gleiche Podest gibt wie letzte Woche, denn so kommt erst auf Platz vier Rainer Schönfelder (AUT +1,09 Sek). Auf Platz 5 auch eine Überraschung, der Slowene Alex Gorza (+1,18 Sek), mit nur 2 Zehntel am Podest vorbei!

Der ehemalige Superkombiseriensieger Benjamin Raich muss sich mit Platz 6 (+1,29 Sek) zufrieden geben und zusehen, wie Miller seinen Vorsprung im Gesamtweltcup weiter ausbaut. Solange Raich so viel Zeit in der Abfahrt auf Miller verliert, kann dieser sich einen „gemütlichen“ Slalom leisten. Stünde er mehr unter Druck, müsste er mehr riskieren und das Resultat könnte – wie er selber sagt – eine Nullnummer sein.

Knapp hinter Raich auf Platz 7 Daniel Albrecht (+1,33 Sek) – ihm hätte man nach seinen Erfolgen in Übersee zugetraut, auch im Gesamtweltcup mitzumischen, doch ohne die Topform eines Miller oder der Beständigkeit eines Raich, ist dies ein beinah unmögliches Unterfangen und beweist: zum Gesamtweltcupsieger werden wirklich nur die Besten. 8. der junge Schweizer Carlo Janka (+1,36 Sek), 9. Julien Lizeroux, nach dem Ausscheiden von Jean-Baptise Grange der beste Franzose (+1,74 Sek).

Mit Platz 10 sorgt Mario Scheiber (AUT +1,79 Sek) für eine gutes Mannschaftsergebnis der Österreicher, wenngleich heuer ein Sieg in einer Superkombi überraschenderweise noch fehlt.

Wie Miller schon sagt: die Bedeutung der Super-Kombi wächst – vor allem für jene, die ein Auge auf den Gesamtweltcup werfen. Man kann es sich sozusagen gar nicht mehr leisten, die Superkombi auszulassen. Warum sonst tut sich ein Didier Cuche es an, nach einer verpatzten Abfahrt jenseits der 20 noch die Slalomski anzuschnallen? Er nimmt als 27. heute aber immerhin noch ein paar Pünktchen mit und ich muss sagen, ich finde diesen Bewerb auch spannend anzusehen – die, zugegebenermaßen wenigen, Siegesanwärter liefern sich harte Kämpfe und durch die Abwesenheit vieler Spezialisten aus Abfahrt und Slalom können sich etliche junge Gesichter profilieren und gleichermaßen Punkte, wie Selbstvertrauen sammeln!

Aus dem Austria Skiweltcup Infopoint: Claudia Egger
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1. Bode Miller USA 2:18,45


2. Ivica Kostelic CRO 2:18,83


3. Natko Zrncic-Dim CRO 2:19,44


4. Rainer Schönfelder AUT 2:19,54


5. Ales Gorza SLO 2:19,63


6. Benjamin Raich AUT 2:19,74


7. Daniel Albrecht SUI 2:19,78


8. Carlo Janka SUI 2:19,81


9. Julien Lizeroux FRA 2:20,19


10. Mario Scheiber AUT 2:20,24

Bode Miller führt nach Kombiabfahrt in Val d’Isere

Der US Amerikaner Bode Miller ist auf dem besten Weg sich bereits heute in Val d’Isere die kleine Weltcupkugel für die Superkombination 2007/08 zusichern.

Miller liegt nach der Abfahrt auf der "Face de Bellevarde" mit einer Bestzeit von 1:33,88 Minuten mit einem Riesenvorsprung von 1,37 Sekunden vor dem Schweizer Didier Defago und dem Kanadier Eric Guay (+1,62) klar in Führung.

Schlagen kann sich Bode Miller wahrscheinlich nur noch selber, durch einen Ausfall im Slalom. Seine grössten Kombi-Gegner weisen nach der Abfahrt erheblich Zeitrückstände auf. Jean-Baptiste Grange, der einzig verbleibende Konkurrent in der Super-Kombi-Wertung, beanspruchte 2.77 Sekunden mehr für die Abfahrt.

Für den Österreicher Benjamin Raich lief es nicht wunschgemäss. Der Österreicher verlor 2.98 Sekunden, eine Hundertstel mehr als Marc Berthod im 17. Rang. Abfahrtsass Didier Cuche unterliefen mehrere Fehler, im Ziel waren es 3.06 Sekunden, die Cuche auf Miller einbüsste.

Auch die restlichen Fahrer des ÖSV konnten mit Miller nicht mithalten. Mario Scheiber lag 2,19 Sekunden zurück, Rainer Schönfelder 2,3 Sek aber immer noch mit der Hoffnung auf einen Stockerlplatz: "Ich habe mich mit der Strecke gut zurecht gefunden. Die Strecke kann man mit keiner anderen vergleichen. Der Wind spielt auch eine große Rolle. Ein Podestplatz ist absolut möglich." Insgesamt waren nur fünf ÖSV-Fahrer am Start, da Mario Matt krankheitsbedingt absagen musste.

ÖSV Alpin-Direktor Hans Pum zeigte sich im ORF Interview enttäuscht von der Leistung seines Teams: "Ich bin nicht zufrieden. Schönfelder war ganz okay, der Rest nicht. Sie wollten unbedingt oben auf Zug fahren, dabei haben ihnen die Trainer gesagt, dass man einige Schwünge andriften muß. Sie haben's trotzdem versucht und waren dann hinten. Für den Benni war es keine gute Fahrt. Wenn man nicht in Topform ist, dann ergibt die Summe einzelner Faktoren ein Resultat, mit dem man nicht ganz zufrieden ist."

Aus Schweizersicht zeigte Didier Défago mit dem 2. Zwischenrang eine hervorragende Leistung. Zwei Ränge hinter ihm klassierte sich Daniel Albrecht: «Es ist nicht schlecht aufgegangen. Allerdings ist ein Slalom immer schwierig zu fahren, aber ich bin zuversichtlich.» Teamkollege Marc Berthod, mit knapp drei Sekunden Rückstand, verspricht im Slalom voll zu attackieren. Das Rennen sei noch nicht beendet, «ich werde angreifen», so Berthod.

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Übertragungszeiten:

LIVE: Sonntag, 03.02.2008 - 10.00 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Val d'Isère (FRA)
4. Superkombination der Herren: Abfahrtslauf

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4. Superkombination der Herren: Slalom



Das letzte Rennen - SUPER KOMBI der Herren in Chamonix
Abfahrt + Slalom = Superkombisieg für Miller in Chamonix

Ein Mann mit dem Skitalent eines Bode Miller ist immer für Spitzenplätze gut. Ein Bode Miller der in Form kommt, kann plötzlich zum ganz großen Punktesammler werden, wie die letzten Wochen zeigten. Und ein Bode Miller in Topform, der auch noch mit Hirn einen dosierten Slalom auf die Piste bringt, übernimmt heute die Weltcupführung und wenn er so weitermacht, wird es nicht leicht, ihm diese noch streitig zu machen!

Miller gewinnt die heutige Superkombi in Chamonix mit 0,45 Sekunden Vorsprung auf einen hervorragend fahrenden Ivica Kostelic (CRO) als Zweiten und mit 1,34 Sekunden auf Rainer Schönfelder (AUT), der es trotz verpatzter Abfahrt noch auf das Podest schafft. Auf Platz 4 Peter Fill, der beständige Italiener, dem in der heurigen Saison einfach noch die Spitzenplätze fehlen. Eine sensationelle Aufholjagd schaffen die Lokalmatadoren Julien Lizeroux , von Platz 33 auf Platz 5 und der Slalomheld der Saison Jean Baptiste Grange, von Platz 40 nach der Abfahrt auf Platz 6. Platz 7 für den jungen Allrounder aus dem italienischen Team Christoph Innerhofer (+1,84 Sek) und auf Platz 8 sein Pendant aus Österreich, Romed Baumann (+ 1,86 Sek). Während nach der Abfahrt das Schweizer Team noch stark vertreten war in den Top Ten, ist im Endresultat nur noch Daniel Albrecht als Neunter mit einem Rückstand von 2,08 Sekunden dort zu finden. 10. wird Andrej Jerman aus Slowenien (+2,09 Sek).

Leider hinter seinen Erwartungen bleibt Benjamin Raich (AUT) mit Platz 18 und einem Rückstand von 3,15 Sekunden. Er verliert damit auch die Weltcupführung an Bode Miller.
Miller: „Ich bin absolut zufrieden. Vor allem, wenn man bedenkt, wie sich mein Körper anfühlt. Ich habe einen neuen Ski genommen – wir haben uns da in die richtige Richtung entwickelt. Ich werde morgen nur schlafen – mein Körper fühlt sich fürchterlich an“.

Unsere Skihelden bleiben in Frankreich, wo am kommenden Wochenende in Val d Isére wieder eine Abfahrt und eine Superkombination auf dem Programm stehen. Hoffen wir, dass sich auch Cuche und Raich bis dahin gut regenerieren, um DIESEM Bode Miller noch entgegen halten zu können!

Aus dem Austria Skiweltcup Infopoint: Claudia Egger
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1. Bode Miller USA 2:34,58


2. Ivica Kostelic CRO 2:35,03


3. Rainer Schönfelder AUT 2:35,92


4. Peter Fill ITA 2:36,24


5. Julien Lizeroux FRA 2:36,30


6. Jean-Baptiste Grange FRA 2:36,40


7. Christof Innerhofer ITA 2:36,42


8. Romed Baumann AUT 2:36,44


9. Daniel Albrecht SUI 2:36,66


10. Andrej Jerman SLO 2:36,67

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Miller reicht Platz 21. zur ersten Kugel

Der US-Amerikaner steht kurz vor dem Gewinn des Super-Kombi-Kristalls. Nur der Franzose Grange kann ihn daran hindern.

In der Super-Kombination von Val d'Isere liegt am Sonntag die erste Weltcupkugel zum Abholen bereit. Bode Miller hat nach den Rängen vier in Beaver Creek, drei in Wengen, eins in Kitzbühel und eins in Chamonix 310 Punkte auf dem Konto, dem US-Amerikaner reicht beim abschließenden Bewerb im WM-Ort von 2009 (10.30/14.00 Uhr) ein 21. Platz, um sich das Kristall zu holen. Einziger Konkurrent ist der Franzose Jean-Baptiste Grange (220), der allerdings gewinnen müsste.

Schönfelder und Raich mit mehr Spaß dabei

Gesamt gesehen sind die Österreicher Rainer Schönfelder (156) und Benjamin Raich (143) längst aus dem Rennen, vorgenommen haben sie sich aber viel. So der Kärntner Schönfelder, der sich in Val d'Isere von Tag zu Tag steigerte und im Abfahrts-Abschlusstraining am Freitag mit 0,95 Sekunden Rückstand auf Miller Sechster wurde. "Schön langsam wird's! Ich habe heute wieder was anderes versucht, in habe nun in allen drei Trainings andere Ski probiert, auf diesem steht Nummer eins drauf, vielleicht ist das ein gutes Zeichen", sagte der Fischer-Pilot, der in Kitzbühel und Chamonix in der Kombi jeweils Dritter wurde.

Nach einem selbst gewählten Abfahrts-Ruhetag am Freitag hofft Raich auf ein gutes Speedrennen, bereit dazu fühlt er sich. "In Kitzbühel, Schladming, Chamonix war ich schon müde, auch vom ganzen Drumherum, das ist an die Substanz gegangen. Aber jetzt bin ich wieder fit und habe wieder viel mehr Spaß", sagte der Pitztaler, der im Kampf um den Gesamtweltcup mit 905 Punkten als Zweiter hinter Miller (967) und vor Didier Cuche (878) immer noch in aussichtsreicher Position liegt.

"Ich bin keine Maschine"

Obwohl nur noch 14 Rennen auf dem Programm stehen (4 Slalom, 3 RTL, 3 Super G, 3 Abfahrt, 1 Super-Kombi), versucht Raich die Gedanken an die Große Kristallkugel weiter fern zu halten. "Nein, der Dreikampf fährt im Kopf nicht mit. Man will immer das Optimum rausholen, und muss dafür maximal konzentriert sein." Deshalb vermeidet er es, sich zu viele Gedanken über die Konkurrenten zu machen. "Es sind alles nette Teufel, aber beim Skifahren nützt dir das gar nix."

Raich, der in diesem Winter nur einen Sieg zu Buche stehen hat (Slalom in Bad Kleinkirchheim) und einen durchwachsenen Jänner erlebte, kennt die Gründe für den Durchhänger: "Ich bin auch keine Maschine. Und es muss alles zusammenstimmen: Material, Form, Gesundheit. Das war all die anderen Jahre der Fall, heuer hat die Form nicht ganz so gestimmt, ich hoffe, sie kommt noch. Aber außer Form bin ich auch nicht." Zuletzt in Chamonix, da habe die Materialabstimmung nicht gepasst, und für ein perfektes Puzzle müssen einfach die Bausteine passen.

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BLICK ZURÜCK SAISON 2005/067:
Defago disqualifiziert -
Walchhofer nun Sieger der Super-Kombination

Der Schweizer Didier Defago wurde nach seinem Sieg in der Super-Kombination in Val d'Isere nachträglich disqualifiziert. Der neue Sieger heißt somit Michael Walchhofer. Paukenschlag nach der Super-Kombi in Val/Isere! Sieger Didier Defago wurde nach dem Rennen disqualifiziert, da die Bindungsplatte zu hoch war. Die maximal erlaubte Höhe liegt bei 55 Millimeter, der Wert des Schweizers lag zwischen 0,4 und 0,2 mm darüber. Eine Disqualifikation gab's schon einmal in Val d'Isere - 1997 verlor Maier einen Sieg im Riesenslalom weil er den Ski zu früh abgeschnallt hat. Diesmal profitiert der ÖSV. Defago war nach der Bekanntgabe sehr enttäuscht. Damit feiern die Österreicher am "Grünen Tisch" einen Doppelsieg. Michael Walchhofer gewinnt den Bewerb vor Rainer Schönfelder. Bode Miller (USA) rutscht als Dritter auf das Podest.

Defago gewinnt Super-Kombination

Ein Weltcupsieg für die Schweiz ist das Ergebnis der Superkombination von Val d`Isere. Didier Defago siegt mit einer Gesamtzeit von 2:42,96. "Ich habs gefühlsmäßig vor allem im Mittelteil super gehabt. Es war nicht einfach - nach der Abfahrt war ich sehr zufrieden. Ich hab mir gedacht, ein Platz unter den ersten sechs wäre super." Als 4. nach der Abfahrt, kann der Schweizer mit einer guten Leistung im Slalom endlich wieder einen Sieg für die Herren ins Land der leidgeprüften Skination Schweiz holen. Der Rest des Treppchens gehört den Österreichern. 2. wird der Sieger der gestrigen Abfahrt Michael Walchhofer (+0,19), der nach der Abfahrt noch auf Rang 5 lag. Auf den 3. Platz kann sich Rainer Schönfelder mit Slalombestzeit (52,30) vorschieben (gesamt +0,36), der nach der Abfahrt gar nur Platz 22 belegte. Platz 4 bis 6 belegen schließlich die Superkombinations Topfavoriten. Bode Miller (USA +0,60) als 4., Kjetil Andre Aamodt (NOR +0,67) als 5. und Benjamin Raich (AUT +0,80) als 6., die alle drei mit größeren oder kleineren Fehlern im Slalom eine Podestplatz vergeben. 7. wird Silvan Zurbriggen (SUI +0,81), 8. Aksel Lund Svindal (NOR +0,91), 9. Peter Fill (ITA 1,46) und 10 Ivica Kostelic (CRO +1,64). Der DSV-Läufer Johannes Stehle beendet das Rennen auf Platz 36 (+9,64), Stephan Keppler scheidet im Slalom aus. Auch die heutige Superkombination hat wieder gezeigt, dass ein Sieg in der Superkombination nur über den Slalom führt. Im Gegensatz zur klassischen Kombination mit zwei Slalomläufen sind die Chancen für die Abfahrer jedoch deutlich gestiegen. Weiter geht es schon morgen Abend mit einem Nachtslalom im italienischen Madonna di Campiglio.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M. Riedler

 






 

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