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Marc Berthod triumphiert in Adelboden

Vor 23 000 begeisterten Zuschauern feierten Marc Berthod und Daniel Albrecht im Weltcup-Riesenslalom von Adelboden einen Schweizer Doppelerfolg. Albrecht als Zweiter verlor 56 Hundertstel auf den entfesselten Marc Berthod, der damit seinen zweiten Weltcupsieg errang, wieder in Adelboden. Im Vorjahr hatte der 24-Jährige gleichenorts im Slalom gewonnen. "Ich fahr hier immer stark, auch im Training. Das ich das so umsetzen kann, freut mich umso mehr. Wir waren zwei Tage zum Training hier, konnten das gut nutzen. ich weiß, dieser Hang liegt mir. Das gibt mir positive Energie, viel Selbstvertrauen", freute sich der Sieger im Ziel. Die österreichischen Fahnen hielten überraschend Hannes Reichelt und Christoph Gruber hoch, die in der Entscheidung viele Plätze gutmachen konnten. Platz drei ging überraschend an Reichelt, der nach dem ersten Durchgang Zehnter gewesen war. Noch größer fiel die Steigerung bei Gruber aus, er verbesserte sich von Platz 13 auf Rang vier. Benjamin Raich, der auf den dritten Sieg in Adelboden gehofft hatte, musste sich mit Rang sieben zufriedengeben. Der Halbzeitführende Stephan Görgl fiel nach einer völlig verpatzten Fahrt auf den 19. Platz zurück. Ähnlich erging es den beiden Schweizer Routiniers. Cuche, der vor sechs Jahren in Adelbdoden seinen einzigen Riesenslalom-Sieg erobert hatte, fiel im zweiten Durchgang vom 2. auf den 12. Platz zurück, und Didier Défago, Sechster nach dem ersten Lauf, wurde letztlich Dreizehnter. Mit seinem zweiten Platz beim heutigen Riesenslalom übernahm Daniel Albrecht auch die Führung in der Disziplinen-Wertung. Den bisher letzten Schweizer Doppelerfolg gab es 1999, als Michael von Grünigen vor Steve Locher den Riesenslalom von Sierra Nevada für sich entschied. Die Spezialisten im Riesentorlauf müssen jetzt eine siebenwöchige Rennpause überbrücken bevor sie wieder am 24.02. in Whistler Mountain an den Start gehen können.

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1. Marc Berthod SUI 2:27,56


2. Daniel Albrecht SUI 2:28,12


3. Hannes Reichelt AUT 2:28,14


4. Christoph Gruber AUT 2:28,25


5. Manfred Mölgg ITA 2:28,26


6. Kalle Palander FIN 2:28,36


7. Benjamin Raich AUT 2:28,59


8. Rainer Schönfelder AUT 2:28,64


9. Jean-Philippe Roy CAN 2:28,81


10. Joel Chenal FRA 2:28,85

Stephan Görgl führt beim Riesenslalom in Adelboden

Beim Riesentorlauf Spektakel auf dem Kuonisbärgli im schweizerischen Adelboden, hat nach dem 1. Durchgang der Österreicher Stephan Görgl mit Startnummer 19 eine 3-fach Führung der Schweizer verhindert. Görgl führt nach dem 1. Lauf in einer Zeit von 1:13,50 vor dem Schweizer 3er Pack Didier Cuche (+0,43), Daniel Albrecht (+0,46) und Marc Berthod (+0,55). Auf dem 5. Rang folgt mit einem Zeitrückstand von 0,78 Sekunden Mitfavorit Benjamin Raich aus Österreich vor dem 4. Schweizer in den Top 10, Didier Defago (+0,79). Mit dem Italiener Manfred Moelgg (7. – +0,85), Cyprien Richard aus Frankreich (8. -+0,88) und dem Finnen Marcus Sandell (9. - +0,90) folgen 3 weitere Fahrer die sich mit einem Zeitrückstand unter einer Sekunde, alle Möglichkeiten für den Finallauf offen hielten. Mit einem starken 2. Lauf könnten sich aber auch der zehntplazierte Hannes Reichelt (+1,03) aus Österreich und der Finne Kalle Palander (+1,05) noch weit nach vorne arbeiten. Auch in diesem Jahr forderte der anspruchsvolle Riesentorlauf auf dem Kuonisbärgli wieder seine „Ausfallopfer“. Mario Matt (AUT), Philipp Schörghofer (AUT), Ted Ligety (USA), Francois Bourque (CAN), Davide Simoncelli (ITA), John Kucera (CAN), Bode Miller (USA), Felix Neureuther (GER) und Markus Larsson (SWE) schieden zum Glück unverletzt aus. Der Finallauf in Adelboden wird um 13.30 Uhr gestartet und ist an Spannung kaum zu überbieten.

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Übertragungszeiten:

LIVE: Samstag, 05.01.2008 - 10.15 Uhr Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Adelboden (SUI)
5. Riesenslalom der Herren: 1. Durchgang

LIVE: Samstag, 05.01.2008 - 10.15 Uhr Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Adelboden (SUI)
5. Riesenslalom der Herren: 1. Durchgang

LIVE: Samstag, 05.01.2008 - 10.30 Uhr Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Adelboden (SUI)
5. Riesenslalom der Herren: 1. Durchgang

LIVE: Samstag, 05.01.2008 - 13.10 Uhr Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Adelboden (SUI)
5. Riesenslalom der Herren: 2. Durchgang

LIVE: Samstag, 05.01.2008 - 13.15 Uhr Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Adelboden (SUI)
5. Riesenslalom der Herren: 2. Durchgang

Der letzte Riesenslalom der Herren in Alta Badia
Palander gewinnt Riesenslalom in Alta Badia

Kalle Palander gewinnt zum dritten Mal den Riesenslalom der Herren auf der „Gran Riesa“ in Alta Badia. "Vier Mal im Riesenslalom zu gewinnen, und drei Mal in Alta Badia ist unglaublich. Heute, das war ein echter Kampfsieg. Ich war mir nach den Fehlern sicher, dass es nicht reichen wird. Ich habe gehört, dass Benni führt. Ich hätte mir bei der Fahrt nicht gedacht, dass es noch zu einem Podest reicht. Ich hatte einige schnelle Passagen, aber viele Fehler. Ein verrückter Lauf", freute sich Palander nach seinem Triumph. Der Finne siegt vor dem Österreicher Benni Raich (+ 0,42 Sek.) und Marc Berthod aus der Schweiz (+ 0,45). Die weiteren Österreicher landen im geschlagenen Feld. Görgl wurde 15., Reichelt 18., Gruber belegte Rang 19. Für Maier und Matt reicht es nur zu den Plätzen 21 und 25. Außer Berthod konnten die weiteren Schweizer nicht auf sich Aufmerksam machen: Daniel Albrecht verpasste die Top 10 und wurde Elfter, Sandro Viletta, welcher als 30. gerade noch in den zweiten Lauf geschlittert war, beendete das Rennen an 23. Position. Der US-Amerikaner Ted Ligety, der wegen „zu spät kommen bei der Startnummern Auslosung“ mit Startnummer 46 ins Rennen gehen mußte trotzte der Bestrafung durch das FIS-Reglement und plazierte sich auf dem 5. Rang. "Das war wirklich ein großer Lauf. Natürlich habe ich ein bisserl Wut im Bauch gehabt. Ich kann die Strafe nicht vergessen - muss mich aber aufs Skifahren konzentrieren." erklärte der immer noch angesäuerte US Boy im Interview. Der Italiener Massimilianp Blardone überzeugt nach schwerem Fehler im ersten Lauf und verbessert sich noch auf Rang 8. Mit dem zweiten Rang in Alta Badia übernimmt Raich wieder die Führung im Gesamt-Weltcup.Er hat nun 68 Punkte Vorsprung auf Cuche. 521 Punkte - so viel Punkte sammelte Raich vor Weihnachten noch nie. Bereits Morgen steht in Alta Badia ein Slalom auf dem Programm der Skiweltcup Herren.

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1. Kalle Palander FIN 2:30,92


2. Benjamin Raich AUT 2:31,34


3. Marc Berthod SUI 2:31,37


4. John Kucera CAN 2:31,46


5. Ted Ligety USA 2:31,50


6. Manfred Mölgg ITA 2:31,58


7. Markus Larsson SWE 2:32,08


8. Massimiliano Blardone ITA 2:32,44


9. Andre Myhrer SWE 2:32,47


10. Jimmy Cochran USA 2:32,48


"Dieser Hang hat alles"
Benjamin Raich geht am Samstag beim Adel­boden-Klassiker auf Hattrick los - Rainer Schönfelder fiebert Comeback entgegen

Adelboden - Die Ski-Weltcup-Herren starten am Samstag mit dem Riesentorlauf-Klassiker in Adelboden ins Jahr 2008. Österreichs Hoffnungen ruhen wie immer in dieser Disziplin auf den Schultern von Benjamin Raich. Raichs Bilanz auf dem selektiven Chuenisbärgli ist ausgezeichnet, der Tiroler hat das Rennen 2006 und 2007 gewonnen und geht damit auf den Hattrick los. Den haben bisher in Adelboden nur Ingemar Stenmark und Hermann Maier geschafft.

"Dieser Hang ist für mich etwas ganz Spezielles. Er hat alles, extreme Steilheit im Starthang und im Zielhang, Wege, Übergänge, Richtungsänderungen. Es passiert immer etwas, langweilig wird einem da sicher nicht", erklärte der 29-Jährige, der nach der Hangbefahrung am Freitag meinte, dass die Piste nicht ganz so eisig wie in den vergangenen Jahren sei.

Als größte Herausforderer sieht Raich die US-Amerikaner Bode Miller und Ted Ligety (Leader im RTL-Weltcup), die Schweizer Hausherren Didier Cuche, Daniel Albrecht und Marc Berthod sowie den Finnen Kalle Palander. Genau dieser Fahrer-Kreis zählt natürlich auch am Sonntag im Slalom zum Kreis der absoluten Topfavoriten.

Miller, der sich zum größten Raich-Gegner im Gesamt-Weltcup entwickeln könnte, reiste mit seinem eindrucksvollen Bormio-Abfahrts-Sieg im Gepäck an. "Das hat ihm sicher viel Selbstvertrauen gegeben", meinte Raich. "Aber ein Miller-Sieg war nur eine Frage der Zeit, er hatte sehr schnelle Teilzeiten." Miller hat Silvester in Innsbruck verbracht, Raich "ganz gemütlich" mit seiner Freundin Marlies Schild bei seiner Schwester Carina im Pitztal.

Das große Fragezeichen im Berner Oberland ist das Wetter, denn die Temperaturen klettern deutlich nach oben und fürs Wochenende ist auch Regen prognostiziert worden. Bei Wetterglück rechnen die Veranstalter mit einem wahren Fan-Ansturm, der Rekord von 30.000 Besuchern an beiden Tagen soll geknackt werden,

Rainer Schönfelder gibt in Adelboden, wo er 2004 im Slalom gewann, sein Comeback. Nach seinem schweren Crash am 8. Dezember in Bad Kleinkirchheim hatte sich der Kärntner am 24. Dezember erstmals wieder auf Schnee gewagt. Seitdem hat Schönfelder "vier, fünf brauchbare Skitage" absolviert, die Schmerzen in der lädierten Schulter fahren aber nach wie vor mit.

Auch wenn Schönfelder nach wie vor manchmal nicht weiß, wie er in der Nacht halbwegs schmerzfrei im Bett liegen kann, die Vorfreude auf Adelboden ist gewaltig. "Der Spaß am Skifahren und der Hunger aufs Rennfahren überwiegen bei weitem. Ich werde die Zähne zusammenbeißen. Es ist für mich, als ob die Saison erst jetzt beginnen würde. So sehr freue ich mich auf Adelboden."

Schönfelder hat die Zwangspause auch als "Geschenk" gesehen. "Denn so eine ruhige Adventzeit hatte ich schon lange nicht mehr. Ich hatte viel Zeit für Familie und Freunde, das hatte große Qualität", so Schönfelder, der zu Silvester das tolle Feuerwerk von seiner Wiener Dachterrasse aus beobachtet hat. In der vergangenen Saison hatte Schönfelder das "Stop-Zeichen" seines Körpers noch ignoriert.

Damals war er nach einem Trainingssturz trotz Schleudertrauma in Adelboden gestartet, ein höchst kurioser Frühstart und damit die Disqualifikation im Riesentorlauf war die Folge gewesen. "Das passiert mir heuer nicht mehr", versicherte Schönfelder, der seine Form bis zu den Highlights in Kitzbühel und Schladming wieder aufbauen will. 

BLICK ZURÜCK: SAISON 2006/07
Raich gewinnt Riesenslalom in Adelboden

Benni Raich ist beim Klassiker im Berner Oberland so wie im Vorjahr wieder nicht zu schlagen und wiederholt seinen Erfolg am Kuonisbergli. Der Tiroler gewann so wie 2006 den klassischen Riesenslalom von Adelboden und feiert seinen 2. Saisonsieg, den 25. insgesamt. Damit gibt es im vierten Riesenslalom in dieser Saison, den vierten Sieger. Nach Blardone, Palander und Svindal feiert Raich nun seinen ersten Saisonsieg im Riesenslalom. Dass Benjamin Raich so kurz nach dem Jahreswechsel den Tritt wieder findet, überrascht nicht, zumal der erste Monat des Jahres seit jeher seine bevorzugte Phase im Winter war; 14 seiner nunmehr 25 Weltcup-Siege errang der Freund von Marlies Schild im Januar. Der Olympiasieger hielt mit einer Zeit von 2:25,29 Min. den Italiener Massimo Blardone auf Distanz (+0,85 Sek.). Rang drei ging an Aksel Lund Svindal (+1,00). Die Plätze vier und fünf für den Finnen Kalle Palander und den Franzosen Joel Chenal sorgten dafür, dass in den Top-5 fünf verschiedene Nationen vertreten waren. Manuel Mölgg aus Italien erreichte den sechsten Rang. Der Beste Schweizer Didier Cuche fiel im zweiten Lauf noch um zwei Positionen auf Platz 7 zurück, lieferte nach dem 4. Rang in Beaver Creek aber wiederum Zeugnis davon ab, dass er auch im Riesenslalom den Anschluss an die Besten endgültig wieder geschafft hat. Didier Défago machte im Finale vier Ränge gut und setzte als Neunter nach den Positionen 5, 3 und 9 seine Serie an einstelligen Platzierungen fort. Ebenfalls zum viertenmal Weltcup-Punkte in dieser Saison gabs für Daniel Albrecht (16.). Der Österreicher Hannes Reichelt kann sich im ÖSV Lager als 13. Hoffnungen auf das Ticket für die WM 2007 in Are machen. Hermann Maier hat dieses Ticket als Titelverteidiger bereits sicher fiel aber im zweiten Lauf von Rang 8 auf Platz 15 zurück. Wirklich aufgedrängt hat sich außer Raich, der sein Ticket aber ohnehin schon in der Tasche hatte, keiner. Neben Titelverteidiger, Raich und Rainer Schönfelder haben wohl Reichelt und Gruber die besten Karten auf einen WM-Einsatz. Der Klassiker in Adelboden war nicht nur aus sportlicher Sicht ein echtes Saisonhighlight. Mehr als 20.000 Zuschauer stürmten das "Chuenisbärgli" im Berner Oberland, bei strahlendem Sonnenschein wurde ein echtes Ski-Fest gefeiert. Die Stimmung war prächtig, obwohl die Schweizer vergeblich gegen die Fortsetzung ihrer sieglosen Serie kämpften. Im Gesamtweltcup rückte Raich auf Rang fünf vor, der Tiroler weist nun 261 Punkte Rückstand auf Svindal auf. "Abgerechnet wird am Schluss", meinte der amtierende Gewinner der "Großen Kugel", der auch am Sonntag im Slalom einer der heißesten Topfavoriten ist.


1. Benjamin Raich AUT 2:25,29


2. Massimiliano Blardone ITA 2:26,14


3. Aksel Lund Svindal NOR 2:26,29


4. Kalle Palander FIN 2:26,45


5. Joel Chenal FRA 2:26,51


6. Manfred Mölgg ITA 2:26,81


7. Didier Cuche SUI 2:26,88

BLICK ZURÜCK SAISON 2005/06
Der Sieger am Kuonisbergli heißt Benjamin Raich

Eine sensationelle Fahrt brachte dem 27-jährigen Österreicher Benjamin Raich den Sieg im ersten Herrenrennen dieses Kalenderjahres. Obwohl der Pitztaler knapp vor der Einfahrt zum letzten Steilhang einen „Steher“ hatte, siegte er mit 2:23,25. „Ich habe nur gewusst: Ich muss weiterkämpfen. Es ist Gott sei Dank danach steil, da nimmt man wieder Schwung auf. Ich habe heute wirklich zwei gute Läufe gehabt. Der Fehler war natürlich ein bisserl blöd, aber sonst waren es gute Läufe. In Adelboden habe ich hier bisher nur einen dritten Platz gehabt. Das ist einfach der schwerste Hang und den wollte ich einmal gewinnen.“ Frederik Nyberg (SWE +0,49) gab im letzten Riesentorlauf vor den olympischen Spielen ein kräftiges Lebenszeichen von sich und klettert als 2. auf das Podest. Eng wurde es auf dem Stockerl für Kalle Palander (FIN +1,22) und Stephan Görgl (AUT), die ex aequo den 3. Platz belegten. Die Überraschung des Tages war der junge Franzose Thomas Fanara (+ 1,43), der auch im zweiten Lauf sein Können bestätigte und sich noch von Rang 7 auf Rang 5 verbesserte. Hinter ihm dann als 6. Thomas Grandi (CAN +1,57), 7. Hermann Maier (AUT +1,81) und ex aequo 8. Joel Chenal (FRA +1,95), die österreichische Überraschung Patrick Bechter und Davide Simoncelli (ITA). Unter die besten 15 fuhren noch: 11. Massimiliano Blardone (ITA +1,97), 12. Manfred Mölgg (ITA +2,26), 13.Ted Ligety (USA +2,27), 14. Bode Miller (USA +2,39) und 15. ex aequo Mario Matt (AUT +2,45), Marco Büchel (LIE) und Erik Schlopy (USA). Im geschlagenen Feld fanden sich außer den Amerikanern auch die Schweizer, die mit Didier Cuche und Marc Berthod nicht über den 21. Rang hinauskamen. Der einzige deutsche im Starterfeld war Andreas Ertl. Er musste sich mit dem ersten Lauf begnügen, denn er qualifizierte sich als 42. nicht fürs Finale der besten 30. Im 2. Lauf gab es weniger Ausfälle (im 1. waren es 25!). Auch heuer konnte der Amerikaner Daron Rahlves den steilen Zielhang nicht bezwingen und stürzte. Zum Glück überstand er diesen Sturz aber unverletzt. Auch Hannes Reichelt (AUT) und Marc Gini (SUI) konnten das Rennen nicht beenden. Mit dem heutigen Sieg übernimmt Benjamin Raich sowohl die Führung im Riesentorlaufweltcup (286 Punkte) vor Massimiliano Blardone (ITA 264 Punkte) und Frederik Nyberg (SWE 224 Punkte) als auch im Gesamtweltcup (546 Punkte) vor Bode Miller und Daron Rahlves (USA mit je 489 Punkten). Morgen (Sonntag) fahren die Herren in Adelboden einen Slalom.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M. Riedler

Benjamin Reich gewinnt am Kuonisbärgli

In Adelboden, am berühmt berüchtigten Kuonisbärgli vor 20.500 Zuschauern gewinnt der Österreicher Benjamin Raich den letzten Vorolympischen Riesenslalom der Herren in einer Zeit von 2:23.25 Minuten vor dem Schweden Frederik Nyberg (+0,49 Sek.) und den beiden zeitgleichen Dritten Kalle Palander aus Finnland sowie dem Österreicher Stephan Görgl (+1,22). Ein ausführlicher Bericht folgt im Laufe des Tages


Die strahlenden Sieger des Riesenslalom 2006 in Adelboden


Benjamin Raich: Ein Klasse für sich am Kuonisbärgli


Je älter umso besser: Frederik Nyberg überrascht mit Rang 2


Auf dem geteilten 3.Platz: Stephan Görgl und Kalle Palander


Mit Startnummer 48 auf Rang 5: Der Franzose Thomas Fanara


Daron Rahlves scheiterte wieder am steilen Zielhang

Der Blick zurück - Saison 2004/05
Blardone gewinnt Riesenslalom am Kuonisbergli

Im bisher spektakulärsten Skirennen dieses Winters, vor der Rekordkulisse von 17 500 Zuschauer am Kuonisbergli, bot Bode Miller die beste Show, aber der Italiener Massimiliano Blardone war beim wohl schwersten Riesenslalom schneller. Der 25-Jährige holte sich in Adelboden (Schweiz) in 2:19,84 Minuten am Dienstag seinen ersten Weltcupsieg. "Je schwerer, desto besser für mich. Es ist als ob ich Flügel hätte, ein Traum wurde wahr." Zweiter wurde der US Amerikaner Bode Miller (2:20,02) vor dem Finnen Kalle Palander (2:20,23). Der nach dem 1. Lauf führende Schweizer Didier Defago schied ebenso aus wie Daron Rahlves (USA), der sich im Zielhang überschlug. Der Dritte nach dem ersten Lauf kam bei diesem fürchterlich aussehnenden Sturz, bei dem es ihn mit voller Wucht überschlug, aber mit dem Schrecken, blauen Flecken und Kopfschmerzen davon. Im ersten Durchgang hatte es dort schon Schifferer wild "zerrissen". Bester ÖSV-Läufer wurde Benjamin Raich als Vierter. Christoph Gruber verbesserte sich dank Laufbestzeit von Platz 21 auf acht, Hermann Maier kam über Rang 18 nicht hinaus. Der Herminator sieht der WM aber zuversichtlich entgegen: "Es ist nicht gut gelaufen, es war ein sehr gerader Riesentorlauf, fast keine Kurve, zu viel hin und her gefahren. Normal müsste man da schon schneller sein. Ich sehe das sehr locker und entspannt. Ich weiß, der erste Sieg kommt, es ist nur eine Frage der Zeit. Die Abstimmung habe ich gefunden, aber jetzt kam zuletzt halt Pech dazu." Für die Sensation des Tages aus Schweizersicht sorgte jedoch der junge Bündner Marc Berthod mit Platz 7. Der 21-Jährige aus dem B-Kader war im ersten Lauf mit der Startnummer 58 auf den 15. Platz vorgestürmt und steigerte sich im Finale noch um acht Positionen. Bruno Kernen wurde Zehnter, bestätigte damit erneut den Aufwärtstrend in seiner dritten Disziplin und realisierte sein mit Abstand bestes Ergebnis in einem Weltcup-Riesenslalom. Sein bisheriges Bestresultat hatte der Berner Oberländer vor neun Jahren mit Rang 17 ebenfalls in Adelboden geschafft. Der Deutsche Andreas Ertl verpasste erneut den 2. Lauf und damit die Qualifikation zur WM in Bormio (ab 29. Januar). Die Top 10 Rennläufer beim Riesenslalom in Adelboden: 1. Massimiliano Blardone (ITA) 2:19,84. 2. Bode Miller (USA) 0,18 zurück. 3. Kalle Palander (FIN) 0,39. 4. Benjamin Raich (AUT) 0,70. 5. Lasse Kjus (NOR) 0,82. 6. Frederik Nyberg (SWE) 0,88. 7. Marc Berthod (SUI) 1,14. 8. Christoph Gruber (AUT) 1,19. 9. Ales Gorza (SLO) 1,42. 10. Joel Chenal (FRA) und Bruno Kernen (SUI) 1,49.


1. Massimiliano Blardone

2. Bode Miller

3. Kalle Palander

4. Benjamin Raich

5. Lasse Kjus

6. Frederik Nyberg

7. Marc Berthod

8. Christoph Gruber

Der Blick zurück - Saison 2003/04 
Palander verteidigt Halbzeitführung bei Regenschlacht am Kuonisbergli

Der Finne Kalle Palander verteidigte seine Halbzeitführung in Adelboden unter sehr schwierigen Bedingungen im zweiten Durchgang und erreichte das Ziel mit einer Gesamtzeit von 2:32,15. Massimiliano Blardone (ITA +0,74) klassierte sich auf Platz 2. Christoph Gruber (AUT +1.12), Experte für ex aequo Plätze, belegte gemeinsam mit seinem Teamkollegen Heinz Schilchegger den dritten Platz auf dem Stockerl. Unter die besten 10 fuhren weiters: Joel Chenal (FRA +1,21), Sami Uotila (FIN +1,30), Truls Ove Karlsen (NOR +1,33), Hermann Maier (AUT +1,55), Manfred Mölgg (ITA +1,84) und Rainer Schönfelder (AUT +2,01). Regen und Schnee machten die Piste sehr weich und es entstanden viele Schläge, die eine fehlerfreie Fahrt nahezu unmöglich machten. Dies war sicher auch ein Grund für die prominenten Ausfälle von Hans Knauß (AUT), Bode Miller (USA), Frederik Nyberg (SWE), Marco Büchel (LIE), Alberto Schiepatti (ITA) und Stephan Görgl (AUT) Hermann Maier (AUT 954 Punkte) verteidigte mit seinem 8. Platz die Führung im Gesamtweltcup vor Benjamin Raich (AUT 925 Punkte) und Stephan Eberharter (AUT 882 Punkte). Bode Miller (USA 772 Punkte) und Kalle Palander (FIN 724 Punkte) sind die ersten nichtösterreichischen Verfolger auf der Jagd nach der großen Kristallkugel.

Aus dem Skiweltcup Austria Infopoint: Monika Riedler

Der Blick zurück - Saison 2002/03
Knauß gewinnt Riesenslalom in Adelboden

Der neue König des Kuonisbergli in Adelboden heißt Hans Knauß und kommt aus Österreich. Die weiteren Plätze auf dem Stockerl sicherten sich mit Rang 2 Michael von Grünigen aus der Schweiz und als Dritter der Norweger Kjetil Andre Aamodt. Die Führenden nach dem 1. Durchgang, Didier Cuche (SUI) und Benjamin Raich (AUT) sind ebenso wie Stephan Eberharter im Finallauf ausgeschieden. Auf den Rängen 4 bis 10 folgten: Heinz Schilchegger (AUT), Frederic Covili (FRA), Truls Ove Karlsen (NOR), Christoph Gruber (AUT), Massimiliano Blardone (ITA), Andreas Schifferer (AUT) und Thomas Grandi (CAN). Andreas Ertl fuhr, mit dem 13. Platz auf dem Kuonisbergli, auch in diesem Jahr (Vorjahr 11.) ein hervorragendes Ergebnis für den DSV ein.

BLICK ZURÜCK SAISON 2001/02
Adelboden, 05.01.2002
Chuche gewinnt am Kuonisbergli
von Grüningen im 2. Durchgang nicht am Start

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Cuche (1.) - Covili (2.) - Nyberg (3.)

Der Schweizer Didier Cuche gewinnt souverän den Riesenslalom von Adelboden. Nach einem überragenden ersten und starken 2. Lauf gewinnt Cuche mit einem Vorsprung von 1,15 Sekunden vor dem im Riesenslalom Weltcup Führenden Frederic Covili (FRA) und dem Schweden Fredrik Nyberg aus Schweden. Andreas Ertl schied bereits im 1.Durchgang aus.

 

 






 

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