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Palander gewinnt Riesenslalom in
Alta Badia

Kalle Palander gewinnt zum dritten Mal den
Riesenslalom der Herren auf der „Gran Riesa“ in Alta Badia. "Vier Mal im
Riesenslalom zu gewinnen, und drei Mal in Alta Badia ist unglaublich.
Heute, das war ein echter Kampfsieg. Ich war mir nach den Fehlern
sicher, dass es nicht reichen wird. Ich habe gehört, dass Benni führt.
Ich hätte mir bei der Fahrt nicht gedacht, dass es noch zu einem Podest
reicht. Ich hatte einige schnelle Passagen, aber viele Fehler. Ein
verrückter Lauf", freute sich Palander nach seinem Triumph. Der Finne
siegt vor dem Österreicher Benni Raich (+ 0,42 Sek.) und Marc Berthod
aus der Schweiz (+ 0,45). Die weiteren Österreicher landen im
geschlagenen Feld. Görgl wurde 15., Reichelt 18., Gruber belegte Rang
19. Für Maier und Matt reicht es nur zu den Plätzen 21 und 25. Außer
Berthod konnten die weiteren Schweizer nicht auf sich Aufmerksam machen:
Daniel Albrecht verpasste die Top 10 und wurde Elfter, Sandro Viletta,
welcher als 30. gerade noch in den zweiten Lauf geschlittert war,
beendete das Rennen an 23. Position. Der US-Amerikaner Ted Ligety, der
wegen „zu spät kommen bei der Startnummern Auslosung“ mit Startnummer 46
ins Rennen gehen mußte trotzte der Bestrafung durch das FIS-Reglement
und plazierte sich auf dem 5. Rang. "Das war wirklich ein großer Lauf.
Natürlich habe ich ein bisserl Wut im Bauch gehabt. Ich kann die Strafe
nicht vergessen - muss mich aber aufs Skifahren konzentrieren." erklärte
der immer noch angesäuerte US Boy im Interview. Der Italiener
Massimilianp Blardone überzeugt nach schwerem Fehler im ersten Lauf und
verbessert sich noch auf Rang 8. Mit dem zweiten Rang in Alta Badia
übernimmt Raich wieder die Führung im Gesamt-Weltcup.Er hat nun 68
Punkte Vorsprung auf Cuche. 521 Punkte - so viel Punkte sammelte Raich
vor Weihnachten noch nie. Bereits Morgen steht in Alta Badia ein Slalom
auf dem Programm der Skiweltcup Herren.
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1. Kalle Palander FIN 2:30,92

2. Benjamin Raich AUT 2:31,34

3. Marc Berthod SUI 2:31,37

4. John Kucera CAN 2:31,46

5. Ted Ligety USA 2:31,50

6. Manfred Mölgg ITA 2:31,58

7. Markus Larsson SWE 2:32,08

8. Massimiliano Blardone ITA 2:32,44

9. Andre Myhrer SWE 2:32,47

10. Jimmy Cochran USA 2:32,48


Palander führt beim Riesenslalom in
Alta Badia

Der Finne Kalle Palander führt nach dem 1.
Durchgang beim Riesenslalom von Alta Badia vor dem Österreicher Benjamin
Raich (+0,16) und John Kucera (+0,20) aus Kanada. "Es ist sehr schwer,
der Schnee ist griffig, nicht so richtig eisig. Die ersten Läufer hatten
Probleme mit dem Grip, bei mir war es gut, ich weiß gar nicht warum. Es
ist eines der schwierigsten Rennen, es dreht auch sehr", erklärte der
Führende Palander. Auch Raich stimmte dem zu: ""Es ist sehr schwer, wie
eigentlich immer. Bei dem einen Schwung nach der 1. Zwischenzeit haben
heute sehr viele Probleme gehabt - ich hab das gut erwischt." Auf dem 4
Platz folgt der italienische Lokalmadator Manfred Moelgg der jedoch
schon einen Zeit Rückstand von 87 Hundertstel Sekunden aufweist. Als
bester Schweizer reihte sich Marc Berthod (+1,08) auf Rang 5 ein,
gefolgt vom Österreicher Stephan Görgl (+1,12) und Markus Larson (+1,23)
aus Schweden. Die Top 10 komplettieren der Österreicher Hannes Reichelt
( 8. - +1,46), Daniel Albrecht (+1,49) aus der Schweiz und der
zehntplazierte Ted Ligety (+1,68) aus den USA. Die berühmt berüchtigte
Gran Risa forderte auch in diesem Jahr wieder ihre Opfer. So sahen unter
anderem Matthias Lanzinger (AUT), Bode Miller (USA), Francois Bourque
(CAN), Didier Defago (SUI) , Joel Chenal (FRA) nicht das Ziel. Die
Mitfavoriten Massimiliano Blardone (+2,42) und Didier Cuche (+3,34)
konnten sich nur im hinteren Feld plazieren.
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Übertragungszeiten:
LIVE: Sonntag, 16.12.2007 - 09.30 Uhr -
ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Alta Badia (ITA)
4. Riesenslalom der Herren: 1. Durchgang
LIVE: Sonntag, 16.12.2007 - 09.40 Uhr -
SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Alta Badia (ITA)
4. Riesenslalom der Herren: 1. Durchgang
LIVE: Sonntag, 16.12.2007 - 09.45 Uhr -
Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Alta Badia (ITA)
4. Riesenslalom der Herren: 1. Durchgang
LIVE: Sonntag, 16.12.2007 - 12.25 Uhr -
Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Alta Badia (ITA)
4. Riesenslalom der Herren: 2. Durchgang
LIVE: Sonntag, 16.12.2007 - 12.40 Uhr -
SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Alta Badia (ITA)
4. Riesenslalom der Herren: 2. Durchgang



Der letzte
Riesenslalom der Herren in Bad Kleinkirchheim
Blardone gewinnt Riesenslalom in
Bad Kleinkirchheim

Massimiliano Blardone hat am Samstag den
Riesenslalom von Bad Kleinkirchheim gewonnen. Der Italiener setzte sich
vor seinem Landsmann Manfred Mölgg und Ted Ligety (USA) durch. Thomas
Fanara, die französische Überraschung aus dem ersten Lauf, vermochte dem
Druck nicht Stand zu halten und stürzte noch vor der ersten
Zwischenzeit. Dadurch wurde der Weg frei für den italienischen
Doppelsieg. Für Blardone war es der vierte Sieg im alpinen Weltcup: "Ich
wollte heute unbedingt gewinnen, da es eine schöne Strecke ist. Sie ist
meinem Fahrstil gut entgegengekommen. Der zweite Lauf ist mir gut
gelungen. Ich hoffe nun, dass ich auch im RTL-Weltcup vorne dabei bin
und ihn gewinnen kann." Benjamin Raich verpasste das Stockerl als
Vierter nur um drei Hundertstel und konnte nicht zufrieden sein: "Ich
wollte Gas geben, so gut es gegangen ist. Im ersten Duchgang habe ich
den Ski nicht richtig gehen lassen. Das kostet dann eben die Zehntel auf
das Podest." Aus Sicht des ÖSV wird Stephan Görgl toller 8., Matthias
Lanzinger verbessert sich vom 28. auf den 13. Platz. Schörghofer
plazierte sich auf Rang 18. und Baumann auf Platz 21. Auch der Schweizer
Daniel Albrecht war am Ende nicht zufrieden. Den zweiten Lauf ging der
Walliser zu vorsichtig an und verlor nach der Zieldurchfahrt 0,35
Sekunden auf den italienischen Sieger und musste sich mit Rang 5
begnügen. Didier Defago verteidigte seinen zehnten Rang aus dem ersten
Lauf, Didier Cuche verbesserte sich vom 20. noch auf den 17. Schlussrang.
Der Deutsche, Felix Neureuther konnte seinen niedrigen Startplatz im
Finale nicht nutzen. Im ersten Durchgang hatte er sich noch mit der
hohen Startnummer 52 für den Finallauf durchsetzen können. Doch dann
stürzte er und schied aus. Der durch eine Erkrankung geschwächte
Partenkirchener wartet nun seit einem Jahr auf eine Platzierung im
Riesenslalom. Im Gesamtweltcup bleibt der Schweizer Daniel Albrecht
vorn. Morgen steht, in Bad Kleinkirchheim ein Slalomrennen auf dem
Programm.
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1. Massimiliano Blardone ITA 2:10,75

2. Manfred Mölgg ITA 2:10,84

3. Ted Ligety USA 2:10,92

4. Benjamin Raich AUT 2:10,95

5. Daniel Albrecht SUI 2:11,10

6. Kalle Palander FIN 2:11,64

7. Bode Miller USA 2:11,67

8. Stephan Görgl AUT 2:11,90

9. Ales Gorza SLO 2:12,01

10. Didier Defago SUI 2:12,16

Seit zehn Jahren ohne Sieg

Nach den Speed-Events in Gröden gehen die
italienischen Tage im Herren-Weltcup am Sonntag munter weiter. In Alta
Badia, nur wenige Kilometer von Gröden entfernt, sind am Sonntag im
Riesentorlauf und am Montag im Slalom die Techniker am Zug. Und vor
allem am Sonntag im Riesentorlauf (9.45 und 12.45 Uhr, jeweils live in
ORF 1) kommt auf Benjamin Raich und Co. einiges zu. Das weiß auch
ÖSV-Technik-Cheftrainer Christian Höflehner: "In Alta Badia wartet der
vielleicht schwierigste Riesentorlauf des Weltcups."
Die Gran-Risa-Piste mit ihrer Maximalneigung von 53
Prozent hat einiges zu bieten. "Steile Passagen, flache Stücke,
Übergänge, schwierige Kurven", meinte Höflehner über die Tücken des
Berges, der wohl mit Sölden und Adelboden den Kreis der
anspruchsvollsten Weltcup-Riesentorläufe bildet. Und die Bilanz der
Österreicher auf dieser Strecke ist alles andere als berauschend. Der
letzte ÖSV-Sieg in Alta Badia ist lange her, 1997 siegte Christian Mayer
im Riesentorlauf.
Seitdem hat es nicht einmal Superstar Benni Raich
geschafft, im Rahmen seines "Raubzuges" durch die Skiwelt in Alta Badia
zu triumphieren. "Ein Sieg in Alta Badia ist schon lange ein ganz
spezielles Ziel von mir. Leider hat es bis jetzt noch nicht mit einem
Erfolg bei diesem Klassiker gereicht. Ich werde auch diesmal mein Bestes
geben, um es zu schaffen", meinte Raich vor der Reise von Gröden übers
Grödner Joch nach Alta Badia.
"Die Piste ist extrem steil. Flach wird's erst,
wenn man eh keine Kraft mehr hat", so der Tiroler, der in Gröden im
Super-G Siebenter und damit bester Österreicher war und die Abfahrt am
Samstag ausgelassen hat. In Alta Badia war Raich erst einmal auf dem
Stockerl (Zweiter 2004), im Vorjahr war er als bester ÖSV-Athlet
Vierter.
Warum die ÖSV-Ausbeute in Alta Badia nicht ganz so
berauschend ist, weiß auch Höflehner nicht so genau. "Es gibt keine
wirkliche Begründung. Aber der Schnee ist ganz eigen, eine sehr
aggressive Kunstschneeform. Das ist eine Abstimmungsgeschichte", meinte
der Steirer, der jedoch lieber in die nahe Zukunft schaut: "Ich bin
überzeugt, dass wir Österreicher genug Klasse haben, um zu gewinnen. Am
Sonntag und am Montag."
Zwei Hausherren muss man im Riesentorlauf von Alta
Badia immer auf der Rechnung haben: die Italiener Davide Simoncelli
(Sieger 2003) und Massimiliano Blardone (2005). Genauso wie
Titelverteidiger Kalle Palander (FIN), Bode Miller (USA) sowie die
aktuellen Top-Zwei des RTL-Weltcups, Ted Ligety (USA) und Daniel
Albrecht (SUI).

BLICK
ZURÜCK: SAISON 2006/07
Kalle Palander gewinnt den
Riesentorlauf der Herren in Alta Badia.

Der Finne Kalle Palander gewann den 2. Riesenslalom
der Saison 2006/07 auf der Klassikerstrecke Gran Riesa in Alta Badia vor
dem US-Amerikaner Bode Miller (0,51) und dem Schweizer Didier Defago
(0,59). "Dies ist einer der größten Erfolge in meiner Karriere", freute
sich der sympathische Finne, und das nachdem er sich im Sommer noch von
den Folgen eines Kreuzbandrisses im linken Knie erholen mußte. Palander
feierte auf der Gran Risa seinen 13. Weltcup-Erfolg, damit hat der
29-Jährige zwei seiner nun drei Riesentorlauf-Siege in Alta Badia
eingefahren und setzte damit auch die Serie der verschiedenen Gewinner
fort. Die 11 Männer-Rennen des bisherigen Winters haben nun schon 10
verschiedene Sieger ergeben. Für Österreichs Herren, die nun seit zehn
Rennen sieglos sind, blieb nur Rang vier durch den Tiroler Benjamin
Raich (0,84). "Nach dem ersten Lauf war nicht mehr viel drin, so gesehen
bin zufrieden", erklärte Raich beim Interview, nach dem er nach dem
ersten Durchgang auf Platz fünf liegend mit einem Rückstand von 1,32
Sekunden ins Rennen gehen mußte. Zehn Rennen ohne ÖSV-Herren-Erfolg
hatte es zuletzt in der Saison 1994/95 gegeben. ÖSV-Superstar Hermann
Maier fiel im zweiten Durchgang vom dritten auf den 12. Platz zurück.
"Der erste Lauf war phasenweise sehr stark. Im zweiten hätte ich aber
nach drei Toren rausfahren können, da war's vorbei", bilanzierte der
Salzburger, der sich nun für die vorweihnachtlichen Heimrennen in
Hinterstoder ausrasten wird. Für das Swiss Skit Team plazierte sich
neben Didier Défago auch Didier Cuche als Neunter in den Top 10, obwohl
er durch Prellungen handicapiert war, die er am Vortag im
Riesenslalom-Training erlitten hatte. Weltcuppunkte eroberten auch die
übrigen drei Schweizer Starter. Daniel Albrecht wurde 17., Marc Berthod
24. Zwischen diese beiden schob sich der Bündner Carlo Janka. Der erst
20-Jährige aus Obersaxen eroberte sich in seinem erst dritten
Weltcuprennen als 20. seine ersten Zähler. Erfreulich aus Sicht des DSV
ist der 13. Rang von Felix Neureuther zu erwähnen.

1. Kalle Palander FIN 2:28,82

2. Bode Miller USA 2:29,33

3. Didier Defago SUI 2:29,41

4. Benjamin Raich AUT 2:29,66

5. John Kucera CAN 2:29,70

6. Rainer Schönfelder AUT 2:29,74

7. Ted Ligety USA 2:29,87
BLICK ZURÜCK: Saison 2005/06:
Italienischer Doppelheimsieg in Alta
Badia
Massimiliano Blardone siegt vor Davide Simoncelli

Der Italiener Massimiliano Blardone drehte den
Zwischenstand noch um und siegt beim Riesentorlauf in Alta Badia mit
2:27,14 vor seinem Landsmann Davide Simoncelli (+0,20). „Der Heimsieg hat
mir schon gefehlt, ich habe den schon sehr angestrebt. Ich war hier oft
hinter Simoncelli, jetzt konnte ich ihn endlich schlagen.“ Die große
Überraschung des heutigen Rennens ist der 26-jährige Kanadier Francois
Bourque (+0,28), der mit zwei sehr guten Läufen Platz 3 belegt. Er lässt
damit große Namen hinter sich. 4. wird Daron Rahlves (USA +0,51), der
weiterhin seinem ersten Riesentorlaufsieg nachfahren muss. An die 5.
Stelle platziert sich der Finne Kalle Palander (+0,82), der hier schon
2003 gewonnen hat. Nur knapp hinter dem Finnen steht der beste
Österreicher, Hermann Maier (+0,88) auf der Ergebnisliste. Maier führt das
Dreierpaket der schwer geschlagenen Österreicher an - hinter ihm sind
Benjamin Raich (+0,92) 7. und Stephan Görgl (+1,31). 8. Danach kommt der
beste Schweizer Didier Cuche (+1,39) auf Platz 9 und Rainer Schönfelder (AUT
+1,41) komplettiert die besten 10 des heutigen Riesenslaloms. Andreas Ertl
aus vom SC Lenggries erreichte mit der 54. Zeit des ersten Laufes leider
nicht das Finale.
Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria:
M. Riedler

Blardone und Simoncelli - Italienischer Doppelsieg in Alta Badia

Francois Bourque: Überraschungs Dritter auf der „Pista Gran Riesa“

Hermann Maier: Bester Österreicher "nur" auf Rang 6

Bode Miller: Es läuft einfach nicht - Aus schon im 1. Durchgang
Der
Blick zurück - Saison 2004/05
Grandi
gewinnt Riesenslalom von Alta Badia

Thomas
Grandi hat am Sonntag beim Riesenslalom in Alta Badia für eine
Überraschung gesorgt. Sein Triumph war der erste kanadische Weltcup-Sieg
im Riesentorlauf überhaupt. "Es ist unglaublich. Ich habe zu meinem
Trainer gesagt: 'Zwick mich, ich glaub ich träume'", jubelte der
31-Jährige, der durch den Zielraum tanzte und den Schnee küsste. Bereits
im Januar 2004 hatte der in Bozen geborene Grandi Skigeschichte
geschrieben, in Kitzbühel hatte er mit Platz zwei hinter Palander den
ersten kanadischen Podestplatz im Slalom eingefahren. Der "Crazy
Canuck" distanzierte den Österreicher Benni Raich, der mit
Laufbestzeit im Finaldurchgang noch vom zehnten auf den zweiten Platz
vorstiess, um mehr als eine halbe Sekunde. Der Halbzeitführende Kalle
Palander (FIN), der unterwegs zum sicheren Sieg war, schied nach einem
Fahrfehler aus. Dritte wurden zeitgleich Hermann Maier und Didier Cuche.
Cuche bestätigte auf der Piste "Gran Risa" seine
Aufwärtstendenz in seiner letztjährigen Sorgendisziplin. Der
Neuenburger, der schon nach dem ersten Lauf auf dem dritten Platz lag,
fuhr auch im zweiten Lauf stark. Cuche sorgte damit für den ersten
Schweizer Podestplatz in dieser Disziplin seit 21 Monaten. Im März 2003
hatte Michael von Grünigen im letzten Weltcup-Riesenslalom seiner
Karriere beim Saisonfinale in Hafjell (NOR) Rang 3 belegt. Hermann Maier
war mit seinem dritten Platz diesmal zufrieden: "Ich wollte unbedingt
gute Punkte machen, das ist mir gelungen. Angesichts der Tatsache, dass
ich das volle Programm bestritten habe, bin ich mit meiner Leistung
zufrieden. Der Grandi fährt hier immer gut, ist aber auch ein guter
Riesentorläufer. Man muss aber sagen, Palander hat eine Gewaltsfahrt
gehabt, da wäre er weit voran gewesen. Diese Disziplin", meinte der
Herminator im ORF, "ist sehr international geworden, aber wir
Österreicher haben wieder den Anschluss gefunden. Jetzt freue ich mich
schon auf den Weltcup in der Flachau!". Hermann Maier ist neben
Grandi heute sicherlich die Sensation - mit Platz drei, seinem dritten
Stockerlplatz in Folge, übernimmt Maier im Riesenslalom-Weltcup die
Führung! Bode Miller - der sechs der bisher 13 Saisonrennen, darunter
auch zwei Riesenslaloms, für sich entschied - konnte als 20. des ersten
Laufs nicht überzeugen, im Finaldurchgang schied er sogar aus. Im
Gesamt-Weltcup verbleibt der Amerikaner trotzdem deutlich an der Spitze.
Miller führt immer noch mit 319 Punkten Vorsprung auf Hermann Maier. Der
DSV-Rennläufer Andreas Ertl konnte nicht mit der Weltspitze
mithalten und schied als einzige deutsche Starter nach einem Fahrfehler
bereits im ersten Durchgang aus.
Die Top 10 Fahrer in Alta Badia: 1. Thomas Grandi (CAN) 2:34,23 Min.
(1:15,11-1:19,12); 2. Benjamin Raich (AUT) 2:34,80 +0,57 Sek.
(1:15,81-1:18,99); 3. Didier Cuche (SUI) 2:35,14 +0,91 (1:15,17-1:19,97);
. Hermann Maier (AUT) 2:35,14 +0,91 (1:15,48-1:19,66); 5. Jean-Philippe
Roy (CAN) 2:35,32 +1,09 (1:15,71-1:19,61); 6. Mirko Deflorian (ITA)
2:35,55 +1,32 (1:15,93-1:19,62); 7. Massimiliano Blardone (ITA) 2:35,89
+1,66 (1:15,22-1:20,67); 8. Daron Rahlves (USA) 2:35,97 +1,74
(1:16,03-1:19,94); 9. Joel Chenal (FRA) 2:35,99 +1,76 (1:15,74-1:20,25);
10. Didier Defago (SUI) 2:36,07 +1,84 (1:15,53-1:20,54)

1.Platz: Thomas Grandi |

2. Platz: Benjamin Raich |

3. Platz: Didier Cuche (SUI) |

3. Platz: Hermann Maier |

5. Platz: Jean-Philippe Roy |

6. Platz: Mirko Deflorian |

7. Platz: Massimiliano Blardone |

8. Platz: Daron Rahlves |
Der
Blick zurück - Saison 2003/04 - Rennen 1
Palander gewinnt
Riesenslalom in Alta Badia
Simoncelli überrascht mit Rang 2

Platz 1: Kalle Palander |

Platz 2: Davide Simoncelli |
Der finnische Slalom
Speziallist Kalle Palander feierte in Alta Badia seinen ersten
Riesenslalom Weltcup Sieg. Mit einem deutlichen Vorsprung von 0,92
Sekunden vor dem Überraschungszweiten Davide Simoncelli aus Italien und
1,08 Sek. vor dem Franzosen Frederic Covili sicherte sich der Finne den
obersten Platz am Stockerl ! Bode Miller, der Gewinner der bisherigen zwei
Riesenslaloms, musste sich mit Rang vier begnügen. Auf den Rängen 5 bis
10 folgten: Lasse Kjus (NOR - 5.Platz), Thomas Grandi (CAN - 6.), Didier
Cuche (SUI - 7.), Andreas Schifferer (AUT - 8.), Rainer Schönfelder (AUT
-9.) und Benjamin Raich (AUT - 10.)

Platz 3: Frederic Covili |

Platz 4: Bode
Miller |

Platz 5: Lasse
Kjus |

Platz 5: Thomas
Grandi |
Der
Blick zurück - Saison 2003/04 - Rennen 2
Davide Simoncelli
gewinnt in seinem Wohnzimmer

Platz 1: Davide Simoncelli |

Platz 2: Kalle Palander |
Der Italiener, Davide
Simoncelli feierte auf seiner "Pista Gran Riesa" seinen ersten
Weltcup-Sieg. Zwei Mal schaffte es der 20-jährige in seiner bisherigen
Karriere als Zweiter auf das Podest - jeweils in Alta Badia. Seine beste
Platzierung außerhalb Alta Badias ist ein 17. Platz!
Kalle Palander der vor einer Woche noch als Sieger ganz oben auf dem
Stockerl stand musste sich mit Platz 2 begnügen. Hinter dem Finnen folgt
auf Rang 3 der US-Amerikaner Bode Miller, der sich damit nach einer
Durststrecke wieder zurückmeldet im Kampf um den Gesamtweltcup. Die
starke Leistung der Italiener (4 Rennläufer in den Top Ten) bestätigte
sich mit Rang 4 für Massimiliano Blardone. Bester Österreicher wurde
Benni Raich als Fünfter, der damit die totale Niederlage für das
ÖSV-Team verhindert. Raich: "Es ist ganz okay. Ich hab aber immer
wieder kleine Fehler drin, da verlier ich dann Zeit. Manche von uns haben
heute praktisch das fünfte Rennen in den Beinen - das zehrt natürlich an
der Substanz." Auf den Rängen 6 bis 10 folgten: Thomas Grandi (CAN -
Platz 6), Arnold Rieder (ITA - 7.), Alberto Schieppati (ITA 8.), Lasse
Kjus (NOR - 9.) und Joel Chenal (FRAU - 10.). Für den DSV gab es auch
beim letzten Rennen vor der Weihnachtspause keine freudige Überraschung.
Andreas Ertl, der sich als 29. für das Finale qualifizierte sieht, nach
einem Torfehler, zum 43. Mal in seinem 52. Weltcup-Rennen das Ziel nicht !
Der
Blick zurück - Saison 2002/03
Bode Miller gewinnt
Riesenslalom in Alta Badia

Der US Amerikaner Bode
Miller holte sich im italienischen Alta Badia seinen zweiten Sieg im
Riesenslalom Weltcup und verwies den Italiener Davide Simoncelli auf den
zweiten Platz. Simoncelli war die große Überraschung im Finaldurchgang
von Alta Badia, fuhr er doch von Platz 25 nach dem 1. Lauf auf das
"Stockerl" vor. Der Österreicher Christian Mayer konnte sich
über Rang 3 freuen. Auf den Rängen 4 bis 10 folgten: Joel Chenal (FRA),
Massimiliano Blardone (ITA), Hans Knauß (AUT), Didier Defago (SUI),
Benjamin Raich (AUT), Aksel Lund Svindal (NOR) und Uros Pavlovcic (SLO).
Aber auch der DSV kann heute feiern. Mit seinem 11.Platz sammelte Andreas
Ertl nicht nur wertvolle Weltcuppunkte, sondern erzielte die beste
Platzierung in seiner Karriere ! Ein wirklich erfolgreicher Tag für den
DSV, der uns schon jetzt auf die Ski WM 2003 in St. Moritz freuen lässt.
Der
Blick zurück - Saison 2001/02
Alta Badia, 16.12.2001
Covili
siegt in Alta Badia
Bode Miller ausgeschieden

Sieger: Frederic Covili |

ausgeschieden: Bode Miller |
In einem der spannendsten Rennen der
Saison 2001/02 siegte Frederic Covili beim Riesenslalom in Alta
Badia. Der nach dem ersten
Durchgang in Führung liegende Bode Miller aus den USA, schied nach einem Fahrfehler aus.
Rang zwei sicherte sich der Schweizer Michael von Grünigen, mit einem Rückstand von 2
Hundertstel Sekunden, vor dem Drittplazierten Sami Uotila aus Finnland, der mit einem
Rückstand von 9 Hunderstel Sekunden auf den Sieger ins Ziel kam. Der einzige DSV Starter,
Alois Vogel, konnte sich nicht für den Finallauf qualifizieren.
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