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Svindal gewinnt Riesenslalom in Sölden

Im ersten Durchgang durch einige schwere Fehler noch nicht am Podest, gibt Aksel Lund Svindal (NOR) im zweiten Lauf so richtig Gas und lässt die Gegner stehen. „Wenn ich früher solche Fehler wie im ersten Lauf gemacht hab, war ich kaum in den besten 30 – jetzt bin ich so 6. Ich wusste, für den zweiten Lauf ist noch etwas drin …“ . Er siegt mit 0,32 Sekunden Vorsprung auf den Halbzeitführenden Amerikaner Ligety und mit 0,39 Sekunden auf den Finnen Palander. „Leider Nein“ heißt es wieder für einen Podestplatz beim Heimrennen von Benjamin Raich. Mit 0,66 Sekunden Rückstand auf seinen Gesamtweltcuprivalen vom Vorjahr, muss er sich mit Platz 4 zufrieden geben. Platz 5 belegt nach einer grandiosen Aufholjagd Bode Miller (USA +1,06 Sek) – ganz wie wir ihn kennen: viel Geschwindigkeit, viel Risiko und trotz eines Riesenpatzers pfeilschnell! Nachdem Massimiliano Blardone erst die Brille verloren hatte und dann ausschied, bleibt es an Manfred Mölgg (ITA +1,16 Sek) hängen, mit Platz 6 die Ehre der Italiener zu retten. Auf Platz 7 der junge Franzose Thomas Fanara (+1,25 Sek) und dahinter auf Platz 8 Didier Cuche (SUI 1,31 Sek), der im Ziel wieder seinen Ski Salto schlagen ließ. Mit Alberto Schieppati (+1,60 Sek) als 9. bringen die Italiener noch einen Läufer unter die Top Ten und als 10. freut sich der junge Österreicher Matthias Lanzinger über sein bestes Riesentorlaufergebnis. Mit 3 Läufern unter den besten 15 bzw 7 unter den ersten 20 hofft die österreichische Mannschaft, endlich im Riesentorlauf auf steigende Tendenz. Was ist das Resumée dieses Saisonauftaktes? Nun, es wird in der neuen Saison anscheinend nicht viel Neues geben - DER Favorit auf den Gesamtweltcup ist der gleiche wie im Vorjahr: Aksel Lund Svindal aus Norwegen – der anscheinend noch mehr trainiert hat und in einer noch besseren Form ist. Die Verfolger sind zumindest im Riesentorlauf die üblichen Verdächtigen … aus erfreulich vielen unterschiedlichen Nationen!

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: C. Egger


1. Aksel Lund Svindal NOR 2:17,87


2. Ted Ligety USA 2:18,19


3. Kalle Palander FIN 2:18,26


4. Benjamin Raich AUT 2:18,53


5. Bode Miller USA 2:18,93


6. Manfred Mölgg ITA 2:19,03


7. Thomas Fanara FRA 2:19,12


8. Didier Cuche SUI 2:19,18


9. Alberto Schieppati ITA 2:19,47


10. Matthias Lanzinger AUT 2:19,52

Ligety führt beim Riesentorlauf in Sölden

Nach einer fehlerfreien und angrifflustigen Fahrt führt der Amerikaner Ted Ligety nach dem ersten Durchgang im RTL von Sölden mit einem Vorsprung von 0,20 Sekunden auf den Finnen Kalle Palander. Auf Platz 3 mit einer seriösen Leistung der Tirolder Lokalmatador Benjamin Raich (+ 0,58 Sek. Zurück) – noch nicht ganz fehlerfrei und wohl auch nicht mit letztem Risiko. Hinter dem 4. Massimiliano Blardone (ITA + 0,89 Sek.) und dem 5. Daniel Albrecht (SUI +1,02 Sek) kann sich der MR. Riesentorlauf aus dem Vorjahr, Aksel Lund Svindal mit dem satten Rückstand von 1,17 Sek. „nur“ auf den 6. Zwischenstand einreihen. Seine Fahrt war besonders in der ersten Hälfte geprägt von schweren Fehlern. Franzcois Bourque (CAN +1,32) auf Platz 7, Manfred Mölgg (ITA +1,48) auf Platz 8, Didier Cuche (SUI +1,49) auf Platz 9 und schließlich Aberto Schieppati (ITA +1,52) als 10. beschließen die Top Ten nach dem ersten Lauf in die neue Weltcupsaison. Während Svindal und Raich ihrer Favoritenrolle aus dem Vorjahr zumindest noch annähernd gerecht wurden, werden die Head-Markenkollegen Hermann Maier (Platz 18, +2,01) und Bode Miller (Platz 17, +1,93) im zweiten Durchgang noch stark zulegen müssen, um in den Medien wieder einmal auch „sportlich“ von sich reden zu machen. Wie im letzten Jahr mannschaftlich wieder sehr stark sowohl die Schweizer als auch die Italiener – sicher motiviert durch den gestrigen Sieg von Landsfrau Denise Karbon. Aus österreichischer Sicht bleibt zu hoffen, dass sich die Mannschaftsleistung im zweiten Durchgang verbessert, denn abgesehen von Raich (3.) und Scheiber (13.) tummelt sich der Großteil der ÖSV-Riege auf den Plätzen jenseits der 20.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: C. Egger

Übertragungszeiten:

LIVE: Sonntag, 28.10.2007 - 09.15 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Sölden (AUT)
1. Riesenslalom der Herren: 1. Durchgang

LIVE: Sonntag, 28.10.2007 - 09.40 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Sölden (AUT)
1. Riesenslalom der Herren: 1. Durchgang

LIVE: Sonntag, 28.10.2007 - 12.10 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Sölden (AUT)
1. Riesenslalom der Herren: 2. Durchgang

LIVE: Sonntag, 28.10.2007 - 12.40 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Sölden (AUT)
1. Riesenslalom der Herren: 2. Durchgang


Startliste bitte auf das Logo klicken

Das letzte Rennen - Riesenslalom der Herren in Lenzerheide
Svindal gewinnt Riesenslalom in Lenzerheide

Aksel Lund Svindal ist auf dem besten Weg, sich die große Kugel im Weltcup zu holen. Der Norweger hat beim Weltcup-Finale den dritten Sieg gelandet und durch den Erfolg im Riesenslalom auch die Führung in der Gesamtwertung übernommen. Der Doppel-Weltmeister gewann am Samstag auf der Lenzerheide in der Schweiz in 2:07,82 Minuten mit einem Vorsprung von 0,21 Sekunden auf den Italiener Massimiliano Blardone und holte sich die Weltcup- Wertung im Riesenslalom. Auf dem dritten Rang landete der Amerikaner Bode Miller. Doppel-Olympiasieger Benjamin Raich büßte durch sein Ausscheiden im ersten Durchgang die Führung in der Gesamtwertung ein. Raich gab sich noch nicht ganz geschlagen: "Ich muss das gelassen nehmen. Es ist jetzt sehr unwahrscheinlich, dass ich den Gesamtweltcup gewinnen. Ich muss im Slalom gewinnen, der Aksel keinen Punkt machen, das ist sehr schwierig. Es ist möglich, aber sehr unwahrscheinlich. Aber so lange es möglich ist, muss ich Gas geben. So lange es eine Chance gibt, kämpfen wir." Der Schweizer Didier Cuche wurde mit zwei kompakten Fahrten Vierter - theoretisch könnte er Raich noch von Rang 2 im Weltcup verdrängen. Teamkollege Marc Berthod arbeitete sich mit einem hervorragenden zweiten Lauf von Position 10 auf Rang 5 vor. Es ist sein bestes Riesenslalom-Ergebnis bislang. Daniel Albrecht komplettierte eine gute Schweizer Teamleistung als Elfter. Für Österreich setzte es erneut ein Riesentorlauf-Debakel, als bester ÖSV-Aktiver landete Hannes Reichelt nur auf Rang zwölf. Deutsche hatten sich nicht für dieses Saison-Finale qualifiziert. Die Top 10 Rennläufer beim Riesenslalom der Herren in Lenzerheide: 1. Aksel Lund Svindal (NOR) 2:07,82. 2. Massimiliano Blardone (ITA) 0,21 zurück. 3. Bode Miller (USA) 0,67. 4. Didier Cuche (SUI) 0,81. 5. Marc Berthod (SUI) 0,87. 6. Kalle Palander (FIN) 1,29. 7. François Bourque (CAN) 1,39. 8. Manfred Mölgg (ITA) 1,80. 9. Alberto Schieppati (ITA) 1,87. 10. Ted Ligety (USA) 1,88.

Herren starten mit Riesenslalom in die Saison 2007/08

Österreichs Männer sind nur noch im Super-G und im Slalom unangefochtene Spitzenreiter nach Podestplätzen. Zu diesem Schluss kommt der Vergleich zwischen Olympiasaison 2005/ 2006 und WM-Winter 2006/2007. Im Riesenslalom musste das Team von Erfolgstrainer Toni Giger seine Vormachtstellung an Italien (Blardone, Simoncelli, Mölgg und Rocca) sowie Norwegen, das Einmannteam mit Weltcup-Gesamtsieger Aksel Lund Svindal, abtreten. Zu den Topfavoriten beim Riesenslalom Saisonauftakt in Sölden zählen neben dem Norweger, der Österreicher Benjamin Raich und der US Amerikaner Bode Miller. Natürlich muß man auch einen Hermann Maier immer auf der Rechnung haben. Trotzdem spuckt der einstige Seriensieger vor dem Saisonauftakt in Sölden ungewohnt leise Töne: „Ich bin fitter als in der letzten Saison. Trotzdem nehme ich Sölden nur im Vorbeigehen mit. Ein Sieg wäre illusorisch.“ Im erweiterten Riesenslalom Favoritenkreis findet man noch den Italiener Massimiliano Blardone, Kalle Palander aus Finnland, den Kanadier Francois Bourque und den Schweizer Routine Didier Cuche.

Beim Kampf um den Gesamtweltcup ist bei den Herren Aksel Lund Svindal (Norwegen) der größte Favorit. Benjamin Raich aus Österreich oder Bode Miller (USA), der in diesem Jahr in einem eigenen Team an den Start geht, wollen ihm die Große Kristallkugel streitig machen. Auch vor dem Schweizer ABC Trio - Albrecht, Berthod, Cuche muß man sich in Acht nehmen. Im Vergleich zur Olympiasaison haben die Schweizer Männer im WM-Winter den Rückstand auf Österreich verkleinert. Der Trainer des Swiss Team Martin Rufener wirft den Österreichern den Fehdehandschuh hin, wenn er sagt: «Unser Ziel ist es, die letzte Saison zu bestätigen und ähnliche Skifeste zu feiern wie damals in Adelboden.» Marc Berthod hatte mit seinem Slalomerfolg am Chuenisbärgli eine Schweizer Durststrecke von 103 Rennen und 1073 Tagen ohne Sieg beendet.

Dass der Österreicher Stephan Görgl in Sölden am Start stehen wird, grenzt nach seiner schweren Verletzung an ein Wunder. Wunderdinge erwartet er sich aber nicht. Im Gegenteil. „Ich habe die ganze Saison Zeit, um wieder Fuß zu fassen. Es gibt keine Weltmeisterschaft, keine Olympischen Spiele. Deshalb ist da auch nicht dieser Druck, dass du bis Jänner gute Ergebnisse brauchst.“ Auch sein Teamkollege, Technik-Spezialist Rainer Schönfelder, meldete sich nach einer wegen gesundheitlicher Probleme durchwachsenen Saison wieder zurück.

BLICK ZURÜCK SAISON 2005/06:

Bode Miller siegt beim Weltcupauftakt in Sölden

Der Sölden-Sieger 2004 heißt wieder Bode Miller! Der US-Amerikaner wiederholt seinen Vorjahres-Triumph und gewinnt mit dem eindrucksvollen Vorsprung von 1,17 Sekunden vor dem Italiener Massimiliano Blardone und dem Drittplazierten Kalle Palander aus Finnland. Rang 4 sicherte sich der Franzose Joel Chenal vor dem besten ÖSV Läufer Hans Knauß, der trotz einiger Fehler Platz fünf belegt. Rainer Schönfelder fährt mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang von Platz 18 auf Rang sechs vor. Die weiteren Platzierungen in den Top 10: Thomas Grandi aus Kanada sicherte sich Platz 7 vor Frederik Nyberg aus Schweden und den beiden auf Rang 9 zeitgleichen Didier Cuche aus der Schweiz und dem Österreicher Andreas Schifferer. Der Flachauer Hermann Maier verbessert sich im zweiten Durchgang von Rang 19 auf Platz 14 und schob sich vor Trainings-Kollege Walchhofer der als 15. das Rennen beendete.

Der Blick zurück - Saison 2003/04
Bode Miller dominiert Weltcupauftakt in Sölden
ÖSV Team nicht auf dem Stockerl - aber 5 unter den ersten 9

Der US Amerikaner Bode Miller startet mit einer überragenden Vorstellung in die neue Weltcupsaison und wies beim Auftaktrennen Österreicher und Franzosen in die Schranken. Mit einem Vorsprung von 1,03 Sekunden gewann Miller den ersten Riesenslalom der Saison vor den beiden Franzosen Frederic Covili (FRA) und Joel Chenal (FRA). Den undankbaren vierten Platz sicherte sich überraschend der Italiener Arnold Rieder. Auf den Rängen 4 bis 9 folgten mit einer starken Teamleistung die Fahrer des ÖSV, Benjamin Raich, Heinz Schilchegger, Hans Knauß, Stephan Eberharter und Andreas Schifferer. Fredrik Nyberg (SWE) kompletedierte die Top 10 des Weltcupauftaktrennens. Für Hermann Maier (AUT) reichte es beim ersten Rennen "nur" für Rang 16. Maier nach dem Rennen: "Es fehlt mir noch die letzte Sicherheit, ich hab noch nicht alles riskiert. Sölden kommt noch zu früh für mich, in Amerika will ich dann voll dabei sein." Als bester Rennläufer des Team Swiss kam Tobias Grünenfelder (SUI) auf Rang 13 ein Platz vor seinem Teamkollegen Didier Cuche (SUI) ins Ziel. Ambrosi Hoffmann (SUI - 18.)und Marco Casanova (SUI -19.) sammelten Weltcuppunkte. Marco Büchel (LIE) und Christian Mayer (AUT) schieden im Finaldurchgang aus. Das gleiche Schicksal ereilte, jedoch bereits im 1. Durchgang die DSV Läufer Andreas Ertl und Felix Neureuther.


Platz 1: Bode Miller (USA)

Platz 2: Frederic Covili (FRA)

Platz 3: Joel Chenal (FRA)

Platz 4: Arnold Rieder (ITA)

Der Blick zurück - Saison 2002/03
Eberharter gewinnt 1. Riesenslalom der Saison

Der große Skistar des letzten Jahres Stephan Eberharter startet mit einem Sieg beim 1. Weltcup Riesenslalom der Saison in Sölden. Auf dem zweiten Rang folgt, mit einem Rückstand von 13 Hundertstelsekunden, der Riesenslalom Weltcupsieger des Vorjahres Frederic Covili aus Frankreich. Den dritten Platz auf dem Potest sicherte sich der Schweizer Michael von Grünigen ( Rückstand 73 Hundertstel Sekunden). Auf den Rängen 4 bis 6 folgen Kjetil-Andre Aamodt aus Norwegen, Bode Miller aus den USA und Fredrik Nyberg aus Schweden. Der einzige deutsche Starter Andreas Ertl könnte sich nicht für den 2. Durchgang qualifizieren.


Frederic Covili

Stephan Eberharter

von Grünigen

Der Blick zurück - Saison 2001/02
Covili (F) Überraschungssieger in Sölden

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Der Franzose Frederic Covili gewinnt den erste Riesenslalom der Saison beim Weltcup Auftakt in Sölden. Mit einem fehlerlosen zweiten Lauf setzte sich Covili an die Spitze. Auf Rang zwei folgt der Österreicher Stephan Eberharter vor den zeitgleichen drittplatzierten Michael von Grüningen (SUI) und Fredrik Nyberg (SWE). Der einzige deutsche Starter Alois Vogel verfehlte den zweiten Durchgang äußerst knapp. Er belegte nach dem ersten Durchgang Rang 32 ( Rückstand auf Platz 30 nur 5 Hunderstel Sekunden )
und durfte somit nicht mehr im Finaldurchgang antreten. Die Leistung von Alois Vogel, der mit Startnummer 53 ins Rennen ging, lässt jedoch auf weitere gute Leistungen in der Saison 2001/02 hoffen.

 

 






 

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