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Ligety gewinnt RTL in Bormio und
holt Kristall

Mit einem Traumlauf gewinnt der Amerikaner Ted
Ligety heute den letzten Riesentorlauf der Saison und sichert sich damit
auch die kleine Kristallkugel für diese Disziplin. „Meine Nerven sind
okay. Ich war schon sehr nervös, es war eine Menge Druck. Ein Traum wird
für mich wahr. Speziell im Riesentorlauf den Weltcup zu gewinnen, ist
mir viel wert!“
Leider kann Benni Raich (AUT +0,31) es seinem
Herzblatt Marlies Schild nicht nachmachen: ein fehlerfreier zweiter Lauf
reicht nur zu Platz 2 - sowohl im heutigen Rennen, als auch in der
RTL-Gesamtwertung. „Ich habe keinen so schlechten Lauf gehabt. Der
zweite Lauf vom Ted war sicher stark. Sicher bin ich enttäuscht. Es war
ein Riesen-Ziel, dass ich die Kugel noch schaffe. Aber Zweiter muss man
erstmal werden – und Dritter im Super G“ sprach Raich und tröstet sich
mit der Kugel seiner Marlies, die er als „großen Erfolg für UNS“
bezeichnet.
Der junge Franzose Cyprien Richard (+0,68) fährt
heute noch auf das Podest und lässt damit viel für die nächste Saison
erhoffen. Gleich dahinter sensationell auf Platz 4 Teamkollege
Jean-Baptiste Grange, der sein bestes RTL-Resultat einfährt und sein
Selbstvertrauen für den morgigen Kampf im Slalomweltcup schleift.
Mit Platz 5 darf sich Didier Cuche (SUI +0,88)
trösten, wenn gleich ihm SuperG-Kristall sicher lieber gewesen wäre.
Entgegen aller gestrigen Diskussionen meinte er zum Super-G-Ergebnis
fair: „Der Einzige der meinen Sieg verhindert hat, war ich selber. Ich
habe zuviel taktiert und bin einfach ein schlechtes Rennen gefahren“
Davide Simoncelli (ITA +1,11) trägt sich mit Platz
6 wieder einmal in den vorderen Zeilen einer Ergebnisliste ein. Nur 2
Hundertstel dahinter Hannes Reichelt (AUT +1,13), der zwar mit seiner
heutigen Leistung nicht ganz zufrieden war, aber dennoch auf seine
bisher beste Weltcupsaison zurückblicken darf.
Palander-Nachfolger Marcus Sandell (FIN +1,16)
unterstreicht sein Talent mit Platz 8 und man darf vielleicht schon in
der nächsten Saison mit ersten Podestplätzen des jungen Finnen rechnen.
Nur Platz 9 für den Südtiroler Manfred Mölgg
(+1,20) – ein für seine Verhältnisse schon fast „schlechtes“ Ergebnis,
wenn man sich die Saison anschaut. Er will es aber schnell wegstecken
und all seine Energie auf den morgigen Kampf gegen Grange um
Slalomkristall konzentrieren.
Ex aequo auf Platz 10 noch Didier Defago (SUI
+1,24) und Rainer Schönfelder (AUT).
Gratulation an Ted Ligety zu seinem ersten Kristall
und auch Benni Raich zum zweiten und Manfred Mölgg zum dritten
Gesamtrang!
Aus dem Austria Skiweltcup
Infopoint: Claudia Egger
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finden Sie im Skiweltcup-Forum

1. Ted Ligety USA 2:18,04

2. Benjamin Raich AUT 2:18,35

3. Cyprien Richard FRA 2:18,72

4. Jean-Baptiste Grange FRA 2:18,78

5. Didier Cuche SUI 2:18,92

6. Davide Simoncelli ITA 2:19,15

7. Hannes Reichelt AUT 2:19,17

8. Marcus Sandell FIN 2:19,20

9. Manfred Mölgg ITA 2:19,24

10. Rainer Schönfelder AUT 2:19,28

. Didier Defago SUI 2:19,28

Führung
für Bode Miller beim RTL in Bormio

Der designierte Gesamtweltcupsieger Bode Miller
(USA) scheint seinen Abfahrtsfrust in Riesentorlaufenergie umgewandelt
zu haben und führt nach dem ersten Durchgang in Bormio in einer Zeit von
1:08,10. Umso bemerkenswerter seine Leistung mit der relativ späten
Startnummer 13.
Auf Platz 2 mit 0,24 Sekunden Rückstand liegt
Benjamin Raich (AUT) und setzt damit ein Rufezeichen hinter sein
Vorhaben „Riesentorlaufweltcup“ – wo er vor dem heutigen Rennen 27
Punkte Rückstand auf Ted Ligety hat, der sich im Zwischenclassement nur
auf Rang 7 plazierte. Knapp hinter Raich auf Platz 3 liegt Massimiliano
Blardone (ITA +0,32).
Jean-Baptiste Grange (FRA +0,35) und Hermann Maier
(AUT +0,46) geben ein deutliches RTL-Leistungszeichen und ein Kompliment
an die Piste ab, indem sie mit ihren hohen Startnummern noch auf Platz 4
und 5 vorfahren.
Der SuperG-Glücksritter Hannes Reichelt (AUT +0,51)
bestätigt den Spruch „Glück des Tüchtigen“ mit solider Leistung und
einem 6. Zwischenrang. Didier Cuche (SUI +0,64) scheint überraschender
Weise mit den kürzeren Torabständen besser zurecht zu kommen als gestern
und liegt hinter Ligety auf Platz 8.
Die Top Ten beschließen gemeinsam auf Platz 9 der
Italiener Manfred Mölgg und der Franzose Cyprien Richard – Rückstand
0,69 Sekunden. Auch Mölgg hat mit 38 Punkten Rückstand noch Chancen auf
die Disziplinenwertung und da die Abstände sehr knapp sind, erwartet uns
ein extrem spannender zweiter Durchgang und ein harter Kampf um die
RTL-Kugel!
Aus dem Austria Skiweltcup
Infopoint: Claudia Egger
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Übertragungszeiten:
LIVE: Freitag, 14.03.2008 - 09.45 Uhr -
ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup-Finale 2007/08 in Bormio (ITA)
8. und letzter Riesenslalom der Herren: 1. Durchgang
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SF 2
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8. und letzter Riesenslalom der Herren: 1. Durchgang
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SF 2
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8. und letzter Riesenslalom der Herren: 2. Durchgang
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Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup-Finale 2007/08 in Bormio (ITA)
8. und letzter Riesenslalom der Herren: 2. Durchgang




Der letzte
Riesenslalom der Herren in Whistler
Ligety
gewinnt Riesenslalom in Kranjska Gora

Der US Amerikaner Ted Ligety gewann in einer Zeit
von 2:24,31 Minuten den vorletzen Riesenslalom der Saison in Kranjska
Gora vor den beiden Italienern Manfred Mölgg und Massimiliano Blardone.
"Es war unglaublich. Ich habe mir schon gedacht,
dass es schwer wird, aufs Podest zu fahren. Ich wollte endlich ganz nach
oben fahren, habe in dieser Saison noch nie gewonnen. Ich habe hart
gekämpft, war im Ziel eine Sekunde vor Raich. Da habe ich mir schon
gedacht, dass sich etwas ausgehen kann", freut sich der Ligety über
seinen 2. Weltcupsieg.
Ein schwerer Fehler kurz vor dem Ziel kostete dem
Österreicher Benjamin Raich den möglichen Sieg. "Ich hab mit der Hand
eingehängt, dann hat es mich ausgedreht. Da war natürlich der ganze
Schwung weg - im Grunde war es gelaufen. Es hilft alles nichts - was auf
der Ergebnisliste steht, zählt. Das ist der vierte Platz. Nicht
schlecht, aber nicht das, was ich heute wollte", analysierte Raich
seinen Lauf und richtete seinen Blick auf das Saisonfinale in
Bormio."Der Gesamtweltcup hat nichts mit meinem Rennfahren zu tun. Ich
fahre immer volles Risiko, will mein Bestes geben. Im
Riesenslalom-Weltcup ist es eng. Ich muss gewinnen, Ligety darf nur
Dritter werden. Aber es mischen auch noch andere mit."
Aus österreichischer Sicht konnte man sich noch
über den Achten Rang von Mario Matt freuen. Pech hatte Hannes Reichelt,
zur Halbzeit noch Fünfter, schied er im zweiten Durchgang aus. Romed
Baumann wurde 15. Hermann Maier, der an den Start ging, um die
Ereignisse von Kvitfjell zu verarbeiten, reiht sich auf dem 19. Platz
ein.
Das Schweizerteam, zeigte eine starke
Mannschaftsleistung. Marc Berthod fuhr als Bester auf Rang fünf, gefolgt
von Didier Cuche auf Rang sechs. Daniel Albrecht als Zehnter, Didier
Défago als Zwölfter und Carlo Janka als Fünfzehnter zeigten ebenfalls
gute Leistungen.
Im Gesamtweltcup hat Raich nach dem heutigen Rennen
etwas aufgeholt - der US Amerikaner Bode Miller bleibt aber weiterhin
deutlich in Führung. Er führt 169 Punkte vor Cuche und 264 Punkte vor
Raich.
Spannend bleibt die Entscheidung im
Riesenslalom-Weltcup. Hier ist noch alles offen. Ted Ligety übernahm mit
seinem heutigen Sieg das Rote Trikot von Benjamin Raich der einen
Rückstand von 27 Punkte aufweist, aber auch Manfred Mölgg kann sich bei
einem Rückstand von 38 Punkten, beim Saisonfinale noch Hoffnungen auf
die kleine Disziplinen Kugel machen.
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finden Sie im Skiweltcup-Forum

1. Ted Ligety USA 2:24,31

2. Manfred Mölgg ITA 2:24,46

3. Massimiliano Blardone ITA 2:25,11

4. Benjamin Raich AUT 2:25,45

5. Marc Berthod SUI 2:26,12

6. Didier Cuche SUI 2:26,22

7. Davide Simoncelli ITA 2:26,47

8. Mario Matt AUT 2:26,50

9. Cyprien Richard FRA 2:26,91

10. Daniel Albrecht SUI 2:27,07

Raich jagt Ligety um RTL-Kristall

Benni Raich hat vor dem letzten RTL der Saison
knappen Rückstand auf Ted Ligety. Der Sieg im RTL-Weltcup ist also in
greifbarer Nähe.
Leicht ist die Aufgabe für den Pitztaler Raich
nicht, denn er hat 27 Zähler Rückstand auf den führenden US-Amerikaner
Ted Ligety und nur 11 Punkte Vorsprung auf den Südtiroler Manfred Mölgg,
der zuletzt in Kranjska Gora Zweiter geworden war und vollen Angriff
angekündigt hat. Doch Raich tankte mit Platz vier im Super-G am
Donnerstag auf der Stelvio viel Selbstvertrauen: "Ich habe mit der
kleinen Kugel noch ein großes Ziel. Wenn ich mein Rennen fahre, ist noch
alles drinnen - ich habe ein gutes Gefühl."
Außer Raich hat nur noch Manfred Mölgg rechnerische
Chancen, Ligety abzufangen, dem allerdings ein zweiter Platz reicht, um
die kleine Kristallkugel auf jeden Fall fix zu machen.
Von den anderen Österreichern darf man sich vor
allem von Hannes Reichelt einiges erwarten. Der Salzburger strotzt nach
seinem Sensationstriumph im Super G vor Selbstvertrauen und hat heuer
(in Whistler Mountain) auch seinen ersten RTL-Sieg gefeiert. Für die
kleine Kristallkugel kommt Reichelt jedoch nicht mehr in Frage, hat er
doch knapp 200 Punkte Rückstand auf Ligety.

Doch wieder Maier!

Die österreichische
Schiwelt ist wieder in Ordnung: Doppelsieg im WM-Riesentorlauf durch
Hermann Maier und Benjamin Raich. Erst auf Platz 3 der nach dem ersten
Durchgang überlegen führende Amerikaner Daron Rahlves!
"Dieser
Weltmeistertitel ist mir noch abgegangen und der ist sicher am meisten
wert … da steckt harte Arbeit dahinter …" das waren die ersten
Worte des "auferstandenen" Herminators. Einer der wenigen
Augenblicke, an dem man dem Hartgesottenen die Rührung im Ziel wirklich
ansah. Hoch zufrieden aber auch Benjamin Raich mit seiner Silbermedaille.
Am Morgen noch sehr verunsichert, ob seine Kräfte angesichts seiner
Verkühlung für so einen langen Lauf überhaupt reichen und nach dem
großen Fehler im ersten Lauf setzte der Tiroler alles auf eine Karte und
startete im zweiten Durchgang von Beginn an voll durch und am Ende fehlten
eigentlich "nur" 0,25 Sekunden auf Gold. "Pretty Cool"
findet es auch Daron Rahlves, dass er nach seinem Horrorsturz in Adelboden
ausgerechnet bei der WM zum ersten Mal im Riesentorlauf auf´s Stockerl
gefahren ist und ist stolz darauf, sich das Podium mit den größten Namen
im Schisport zu teilen. Eine äußerst faire Reaktion für jemanden, der
Gold zum greifen nah war!
Die Top Ten im
Überblick:
1. Hermann Maier (AUT 2.50,41), 2. Benjamin Raich (AUT +0,25), 3. Daron
Rahlves (USA +0,68), 4. Kalle Palander (FIN +1,04), 5. Thomas Grandi (CAN
+1,41), 6. Aksel Lund Svindal (NOR 1,58), 7. Dane Spencer (USA +1,62), 8.
Rainer Schönfelder (AUT 2,06), 9. Fredrik Nyberg (SWE 2,49), 10. Bruno
Kernen (SUI +2,59).
Obwohl die ersten Zehn
eine recht bunte Nationenmischung ergeben, fehlen uns dort doch ein paar
ganz große Schiländer: die Italiener, die nach dem Rückfall des
Lokalmatador Blardone sicher schwer enttäuscht sind und nach einem
deutschen Läufer wird man die Ergebnislisten leider erfolglos absuchen,
da die gestarteten Felix Neureuther und Andreas Ertl leider bereits im ersten
Durchgang ausgeschieden ist.
Vor den letzten Bewerben
ist die Goldbilanz zwischen Amerika und Österreich also wieder
ausgeglichen und Benjamin Raich ist bisher der einzige Läufer, der in
allen Bewerben, in denen er an den Start ging, eine Medaille mitnehmen
konnte. Er strahlt bereits in Gold, Silber und Bronze und ist somit nach
wie vor einer der härtesten Konkurrenten für das
"Wahnsinnsgenie" Bode Miller.
Aus dem Skiweltcup
Infopoint Austria: C. Egger
Herminator holt sich den
WM-Titel

Hermann Maier ist
Riesenslalom-Weltmeister. Der 32-jährige Österreicher gewann bei den
alpinen Titelkämpfen im italienischen Bormio in 2:50,41 Minuten vor
seinem Landsmann Benjamin Raich (2:50,66). Bronze ging an Daron Rahlves
(USA/2:51,09). Felix Neureuther und Andreas Ertl waren ausgeschieden.
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