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Reichelt holt sich RTL in Whistler

Hannes
Reichelt (AUT), beim Super-G am Donnerstag noch Zweiter, holt sich mit der heutigen Olympiageneralprobe seinen ersten Riesentorlaufsieg in einer Zeit von 2.37,43. " Ich habe gewußt, dass ich es auch im Riesenslalom drauf habe. Dass es so schnell geht, ist eine Genugtuung. Mir liegt der Schnee hier herüben, da kann man so schön auf zwei Skiern fahren". Platz 2 sichert sich Didier Cuche (SUI +0,39 Sek) - einen Hauch von 5 Hundertstel vor dem Halbzeitführenden Benjamin Raich (AUT +0,44 Sek). "Ich habe oben kurz Probleme gehabt, danach ist es von meinem Gefühl her gut gegangen. Herunten war es nicht optimal, da hab ich zu viel Tempo weggenommen. Der Cuche wäre heute sicher zum packen gewesen, der Richie war im 2. Lauf sehr stark - aber es war heute sicher viel möglich ..." ähnliche Aussagen wie schon zuletzt bei Benni Raich. Er darf mit seinem heutigen Podestplatz dennoch zufrieden sein, übernimmt er doch - nach dem Ausfall von Albrecht - damit die Führung im RTL-Weltcup, wenn auch nur knapp vor dem heute 4.platzierten Ted Ligety (USA 0,52 Sek).
John Kucera (CAN + 0,84 Sek) läßt das Publikum über Platz 5 jubeln. Platz 6 für Manfred Mölgg (ITA +0,89 Sek), der damit an seine durchwegs guten Ergebnisse in dieser Saison anschließen kann. Wenngleich - der ganz große Durchbruch auf Rang 1, der fehlt noch.
Mit einem nach seinen letzten Ausfällen hervorragenden siebten Platz kann Bode Miller (USA +1,21 Sek) seine Gesamtweltcupführung noch verteidigen, wenngleich Raich und vor allem auch Cuche näher gerückt sind.
8. Stephan Görgl (AUT +1,30 Sek.), 9. hervorragend der junge Schweizer Carlo Janka mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang (+ 1,34 Sek) und mit ihm ex aequo der ebenfalls noch junge Finne Marcus Sandell, der für den verletzten Kalle Pallander in die Presche springt.
Das Resümee dieser Olympiageneralprobe: die Führenden im Gesamtweltcup sind noch näher zusammengerückt und auch wenn nach dem Rennkalender die Speedspezialisten Miller und eventuell auch Cuche im Vorteil scheinen - die letzten Wochen haben schon gezeigt "alles" oder oftmals vielmehr "nichts" ist immer möglich!
Fest steht, die österreichischen Herren blicken Olympia frohgemut entgegen: der fünfte Sieg in Serie, der zweite Sieg hier in Whistler, 9 von 10 hatten sich für den zweiten Durchgang qualifiziert und obwohl Matt und Scheiber mit hervorragenden Zwischenzeiten ausgefallen sind, gibt es mit 6 Läufern unter den ersten 20 ein tolles Mannschaftsergebnis
Aus dem Austria Skiweltcup
Infopoint: Claudia Egger
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1. Hannes Reichelt AUT 2:37,43

2. Didier Cuche SUI 2:37,82

3. Benjamin Raich AUT 2:37,87

4. Ted Ligety USA 2:37,95

5. John Kucera CAN 2:38,27

6. Manfred Mölgg ITA 2:38,32

7. Bode Miller USA 2:38,64

8. Stephan Görgl AUT 2:38,73

9. Carlo Janka SUI 2:38,77
. Marcus Sandell FIN 2:38,77


Raich führt bei RTL Olympiaprobe in Whistler

Der amtierende
RTL-Olympiasieger führt standesgemäß bei der
Generalprobe in Whistler Mountain: Benjamin
Raich liegt mit 1.20,53 Minuten nur 2
Zehntel vor dem Schweizer Didier Cuche, der
damit ein dickes Rufezeichen hinter seine
nach wie vor intakten „Außenseiterchancen“
auf den Gesamtweltcup setzt. Auf Platz 3 der
Super-G-Zweite von Donnerstag, Hannes
Reichelt (AUT +0,26 Sek). Für Raich war es
endlich wieder einmal ein Lauf, mit dem er
zufrieden sein konnte. Keine sichtbaren
Fehler, eventuell wäre bei dem einen oder
anderen Übergang mehr Risiko angesagt
gewesen meinte er selber, im großen und
ganzen jedoch eine sehr solide Leistung, die
ihm die Zwischenführung eingebracht hat.
Auf Platz 4 bereits der nächste Schweizer, Marc
Berhod (+ 0,33 Sek) – ein weiterer Schweiz-Österreichischer-Kampf um den
Sieg kündigt sich an. Die knappen Abstände lassen noch alles zu. Ted
Ligety (USA + 0,49 Sek) konnte den Lauf seines Trainers, der versucht
hatte, das Tempo aus dem Lauf zu nehmen und einen „Technikerfreundlichen
Riesentorlauf“ zu setzen, nicht voll ausnutzen und liegt auf Platz 5.
John Kucera ist mit 0,55 Sek. Rückstand der
bestplatzierte Kanadier auf Platz 6. Er ist bei seinem Heimrennen sicher
voll motiviert und das Podest ist absolut in Reichweite. Manfred Mölgg (ITA
+ 0,65 Sek) war als zweiter hinter Raich gestartet und schien im Ziel
erst einmal ratlos angesichts seines Rückstandes. Mit dem 7.
Zwischenrang kann er dennoch zufrieden sein und einen Generalangriff im
zweiten Durchgang starten. Sein Landsmann Davide Simoncelli (ITA + 0,90
Sek) schafft trotz durchwachsener Fahrt mit Startnummer 20 noch den
Sprung in die TopTen und landet auf Platz 8.
9. Platz für den drittbesten Österreicher Stephan
Görgl (+ 1,07 Sek), knapp vor dem 10. Bode Miller (USA + 1,11 Sek),
dessen größtes Ziel im ersten Durchgang sicher das Überqueren der
Ziellinie und die Qualifikation für den zweiten Durchgang war. Mit
seinem Sprung in die Top Ten hat er beides bravourös gemeistert und mit
einem guten Lauf sind noch gute Punkte zu holen.
Lassen wir uns überraschen, ob unsere Weltcupleader
Miller und Raich im zweiten Durchgang endlich wieder den absoluten
Siegeswillen für den Gesamtweltcup aufblitzen lassen. In den letzten
Rennen hatte man ja fast schon das Gefühl, keiner der beiden wolle sich
in die Favoritenrolle drängen und wenn sie so weitermachen, könnte ein
dritter laut lachen: Didier Cuche … auf ihn warten nächstes Wochenende
in Kvitfiel 3 Speedbewerbe!
Aus dem Austria Skiweltcup
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Übertragungszeiten:
LIVE: Samstag, 23.02.2008 - 18.30 Uhr -
ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Whistler (CAN)
6. Riesenslalom der Herren: 1. Durchgang
LIVE: Samstag, 23.02.2008 - 18.55 Uhr -
SF 2
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6. Riesenslalom der Herren: 1. Durchgang
LIVE: Samstag, 23.02.2008 - 21.50 Uhr -
ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Whistler (CAN)
6. Riesenslalom der Herren: 2. Durchgang
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6. Riesenslalom der Herren: 2. Durchgang
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SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Whistler (CAN)
6. Riesenslalom der Herren: 2. Durchgang





Der letzte
Riesenslalom der Herren in Adelboden
Marc
Berthod triumphiert in Adelboden

Vor 23 000 begeisterten Zuschauern feierten Marc
Berthod und Daniel Albrecht im Weltcup-Riesenslalom von Adelboden einen
Schweizer Doppelerfolg. Albrecht als Zweiter verlor 56 Hundertstel auf
den entfesselten Marc Berthod, der damit seinen zweiten Weltcupsieg
errang, wieder in Adelboden. Im Vorjahr hatte der 24-Jährige
gleichenorts im Slalom gewonnen. "Ich fahr hier immer stark, auch im
Training. Das ich das so umsetzen kann, freut mich umso mehr. Wir waren
zwei Tage zum Training hier, konnten das gut nutzen. ich weiß, dieser
Hang liegt mir. Das gibt mir positive Energie, viel Selbstvertrauen",
freute sich der Sieger im Ziel. Die österreichischen Fahnen hielten
überraschend Hannes Reichelt und Christoph Gruber hoch, die in der
Entscheidung viele Plätze gutmachen konnten. Platz drei ging
überraschend an Reichelt, der nach dem ersten Durchgang Zehnter gewesen
war. Noch größer fiel die Steigerung bei Gruber aus, er verbesserte sich
von Platz 13 auf Rang vier. Benjamin Raich, der auf den dritten Sieg in
Adelboden gehofft hatte, musste sich mit Rang sieben zufriedengeben. Der
Halbzeitführende Stephan Görgl fiel nach einer völlig verpatzten Fahrt
auf den 19. Platz zurück. Ähnlich erging es den beiden Schweizer
Routiniers. Cuche, der vor sechs Jahren in Adelbdoden seinen einzigen
Riesenslalom-Sieg erobert hatte, fiel im zweiten Durchgang vom 2. auf
den 12. Platz zurück, und Didier Défago, Sechster nach dem ersten Lauf,
wurde letztlich Dreizehnter. Mit seinem zweiten Platz beim heutigen
Riesenslalom übernahm Daniel Albrecht auch die Führung in der
Disziplinen-Wertung. Den bisher letzten Schweizer Doppelerfolg gab es
1999, als Michael von Grünigen vor Steve Locher den Riesenslalom von
Sierra Nevada für sich entschied. Die Spezialisten im Riesentorlauf
müssen jetzt eine siebenwöchige Rennpause überbrücken bevor sie wieder
am 24.02. in Whistler Mountain an den Start gehen können.
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1. Marc Berthod SUI 2:27,56

2. Daniel Albrecht SUI 2:28,12

3. Hannes Reichelt AUT 2:28,14

4. Christoph Gruber AUT 2:28,25

5. Manfred Mölgg ITA 2:28,26

6. Kalle Palander FIN 2:28,36

7. Benjamin Raich AUT 2:28,59

8. Rainer Schönfelder AUT 2:28,64

9. Jean-Philippe Roy CAN 2:28,81

10. Joel Chenal FRA 2:28,85

Thriller um RTL-Weltcup

Der Riesentorlauf verspricht aber auch ohne Maier
zum Thriller um den Disziplinenweltcup zu werden. Nach fünf von acht
Saisonrennen führt der bei 258 Punkten haltende Schweizer Daniel
Albrecht nur zehn Zähler vor Benjamin Raich, selbst der auf Rang sieben
liegende Eidgenosse Marc Berthod liegt nur 74 Punkte zurück.
Dabei ist Raich im RTL in dieser Saison noch sieglos. Ein Erfolg des
Gewinners von elf Weltcup-Riesenslaloms wäre vor allem im Kampf um die
große Kristallkugel "überlebenswichtig", auch wenn der Tiroler durch
Bode Millers dritte Nullnummer in Folge Boden auf den im Gesamtweltcup
führenden US-Amerikaner gutgemacht hat.
Raich 69 Punkte hinter Miller

"Ich gebe ganz bestimmt nicht auf. Ich habe noch
Ziele in dieser Saison, und der Weltcup ist eines davon", sagte Raich.
"Ich werde weiterhin mein Bestes versuchen, mehr kann ich nicht tun",
sagte der Tiroler, der nur noch 69 Punkte hinter Miller liegt.
"Natürlich sieht es für Miller etwas besser auf. Aber man hat gerade
erst im Super-G wieder gesehen, dass auch er erst einmal ins Ziel kommen
muss", betonte der Pitztaler.
BLICK
ZURÜCK SAISON
Wegen der Nähe zum Pazifik befinden sich die
Rennstrecken in British Columbia in einer sehr unsicheren
Wetterregion. Ohne die anstehenden Olympischen Spiele hätte die rund
130 km nordöstlich von Vancouver liegende Skistation wohl nie wieder
ein Weltcup-Rennen erlebt. Als die Herren-Rennen dort seinerzeit auf
Dezember verlegt worden waren, fand von 1996 bis 1998 wegen
Schlechtwetters in drei Jahren gerade ein Trainingslauf, aber kein
einziges Rennen statt. Daraufhin wurde Whistler aus dem Kalender
gestrichen. Einer der wenigen Läufer, die schon damals dabei waren,
ist Hermann Maier. Der Salzburger, der sich noch nicht festgelegt
hat, ob er in zwei Jahren noch um Olympia-Medaillen fahren will,
hofft im vierten Anlauf endlich auf einen Start. Die Chancen darauf
stehen laut Wetterprognosen zumindest im Super-G nicht besonders
gut.
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