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Reichelt gewinnt Super G in Beaver Creek

Der Österreicher Hannes Reichelt der mit Nummer 1 ins Rennen ging, hat beim Super-G in Beaver Creek die schnellste Zeit auf die "Birds of Prey"-Piste gezaubert. Reichelt, der hier vor zwei Jahren seinen ersten Weltcup-Sieg im Super-G gefeiert hatte, führte sensationell einen Dreifachsieg der Österreicher an. Mario Scheiber und Christoph Gruber schafften ebenfalls den Sprung auf das Stockerl. "Ein paar Sachen bin ich nicht so gut gefahren. Aber wenn man ganz vorne ist, darf man sich nicht beschweren. Auch die anderen machen Fehler. Nachdem Cuche herunten war, hab ich mit dem Sieg spekuliert. Beim Mario hab ich am meisten gezittert. Ich bin froh, dass das Glück heute auf meiner Seite ist. Gestern hab ich noch gemeint, dass ich mir zum Christkindl Glück wünschen. Das hab ich heute gehabt." freute sich Reichelt über den zweiten Weltcupsieg seiner Karriere. Einen ÖSV-Fünffachsieg verhinderte nur der Schweizer Daniel Albrecht, der auf Rang vier landete (+0,31). Michael Walchhofer und Benjamin Raich teilten sich mit 34 Hundertstel Rückstand Platz fünf. Bei drei von vier Zwischenzeiten lag Didier Cuche im Vergleich zu Hannes Reichelt in Front, bei der ersten sogar um fast eine halbe Sekunde. Doch im untersten Streckenteil wollte Cuche zuviel - prompt unterliefen ihm ungewohnte Fehler. Am Schluss betrug der Rückstand auf den Sieger 0.76 Sekunden, was ihm Rang elf einbrachte. Für eine weitere positive Überraschung aus Sicht der Schweizer sorgte Tobias Grünenfeldert: Mit der hohen Startnummer 42 fuhr der Glarner auf den achten Rang.


1. Hannes Reichelt AUT 1:19,87


2. Mario Scheiber AUT 1:19,89


3. Christoph Gruber AUT 1:20,08


4. Daniel Albrecht SUI 1:20,18


5. Benjamin Raich AUT 1:20,21


. Michael Walchhofer AUT 1:20,21


7. Patrick Staudacher ITA 1:20,33


8. Tobias Grünenfelder SUI 1:20,57


9. Jan Hudec CAN 1:20,59


. Ales Gorza SLO 1:20,59

Übertragungszeiten:

LIVE: Montag, 03.12.2007 - 17.35 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Beaver Creek, CO (USA)
2. Super G der Herren
Verlegt von Samstag auf Montag

LIVE: Montag, 03.12.2007 - 17.55 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Beaver Creek, CO (USA)
2. Super G der Herren
Verlegt von Samstag auf Montag

Das letzte Rennen - SUPER G der Herren in Lake Louise
Svindal gewinnt Super-G von Lake Louise

Svindal vor Raich und Cuche – die besten 3 im Gesamtweltcup der letzten Saison teilen sich heute das Podium in Lake Louise. Der große Norweger gewinnt mit 0,44 Sekunden Vorsprung auf den überraschend starken Österreicher Benjamin Raich und 0,60 Sekunden auf den Schweizer Didier Cuche. Doch die ersten Drei müssen lange zittern: mit Startnummer 30 schiebt sich noch völlig unerwartet der Slowene Andrej Jerman (SLO, +0,64 Sek) auf Platz 4 – in den oberen Teilzeiten lag er sogar noch vor Svindal und am Ende fehlen nur 4 Hundertstel aufs Stockerl! Auf Platz 5 finden wir den Vorjahressieger Erik Guay (CAN, +0,66 Sek.), Platz 6 Ambrosi Hoffmann (SUI, +0,71 Sek.) und dahinter wieder 2 der starken kanadischen Mannschaft: 7. John Kucera (CAN, +0,77 Sek.) und 8. Jan Hudec (CAN, +0,85 Sek.), dem sein gestriger Sieg auch für das heutige Rennen enormen Auftrieb gegeben hat. Platz 9 für Didier Defago (SUI, +0,97 Sek.) und erst auf Platz 10 der zweitbeste Österreicher Christoph Gruber (+1,00 Sek.). Der Kampf Svindal gegen Raich scheint sich fortzusetzen, auch wenn beide den Gedanken an den Gesamtweltcup noch weit von sich schieben. Darauf angesprochen, wie wichtig es ihm ist, viele Punkte für den Gesamtweltcup mitzunehmen, meint Svindal trocken: „Es ist immer besser viele Punkte zu machen, als wenige. Aber das Gefühl zu Siegen ist noch besser als 100 Punkte auf dem Konto …“ . Benni Raich ist mit seiner Frühform zufrieden, wenngleich er an seiner Fahrt besonders nach dem Zielsprung noch Fehler fand „ich bin dort etwas zu hart drauf gestiegen und das Timing hat nicht gepasst. Mir ist schon vorgekommen, dass ich langsamer werde …“ und exakt dort hat er auch in etwa eine halbe Sekunde verloren – jene halbe Sekunde, die ihm heute auf Svindal fehlte. Erfreulich aus österreichischer Sicht, das frühe und gelungene Comeback von Stephan Görgl, der nach einer sauberen Fahrt und 1,08 Sekunden Rückstand den 12. Platz belegt. Etwas enttäuschend die Markenkollegen von Didier Cuche und langjährige Spitzenplatzgaranten von Lake Louise: Der Liechtensteiner Marco Büchel scheidet bereits im oberen Teil aus und Bode Miller belegt mit 1,71 Sekunden Rückstand nur den 25. Platz. Für Hermann Maier wird es erneut Platz 16, allerdings dürfte ihm dieser Rang heute nicht so zufriedene Kommentare entlocken wie gestern. Die gute Piste und die in etwa gleich bleibenden Bedingungen hätten sicher mehr zugelassen. Der deutsche Stefan Keppler – ebenfalls Markenkollege von Cuche, Miller, Maier und Büchel – belegt nach einigen Patzern im Steilhang den 18. Platz mit 1,52 Sekunden Rückstand.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: C. Egger


1. Aksel Lund Svindal NOR 1:29,19


2. Benjamin Raich AUT 1:29,63


3. Didier Cuche SUI 1:29,79


4. Andrej Jerman SLO 1:29,83


5. Erik Guay CAN 1:29,85


6. Ambrosi Hoffmann SUI 1:29,90


7. John Kucera CAN 1:29,96


8. Jan Hudec CAN 1:30,04


9. Didier Defago SUI 1:30,16


10. Christoph Gruber AUT 1:30,19

Herren-Super-G in Beaver Creek abgesagt

Der für heute geplante Weltcup-Super-G der Herren in Beaver Creek musste abgesagt werden. Grund dafür ist eine massive Schlechtwetterfront, die Beaver Creek wie angekündigt erreicht hat. Das Rennen soll nun am Montag um 18.00 Uhr MEZ nachgeholt werden. Am Sonntag steht in Beaver Creek für die Herren ein Riesentorlauf auf dem Programm (17.45 und 20.45 Uhr, live in ORF1).

Beaver Creek: Super G der Herren
Maier hofft auf neue Startnummern-Regelung

Sofern das Wetter nicht verrückt spielt, erleben wir auf der berühmten „Birds of Prey“-Strecke in Beaver Creek ein Super-G-Spektakel.

Hermann Maier hat man hier in Beaver Creek nicht vergessen. Drei seiner 25 Super-G-Erfolge (mit WM und Olympia) hat Maier hier gefeiert, seit seinem Unfall ging er leer aus. Mitgrund: Das FIS-Reglement, wonach Maier als bester Super-G-Läufer mit einer Nummer um 30 ins Rennen gehen musste. „Da war die Strecke unfahrbar“, ärgert sich der 34-jährige Salzburger. Heuer wurde diese Regel geändert – und Maier bekommt als einer der sieben Besten der Welt eine Nummer zwischen 16 und 22 zugelost. „Wir haben statistisch erhoben, dass sich damit drei Viertel aller Super-G-Läufe gewinnen lassen“, erklärt ÖSV-Herrenchef Toni Giger, der Erfinder der neuen Startregel. „Damit fällt für Hermann die Startnummer als Ausrede weg.“ Seinen letzten Super-G-Sieg feierte Maier am 20. 1. 2006 in Kitzbühel, im Dezember 2006 (Hinterstoder) stand er zum letzten Mal am Podest. Nach Problemen in der vergangenen Saison und einem misslungenen Experiment mit dem neuen Head-Ski vor einer Woche in Lake Louise (nur Platz 16) traut sich Maier einen Coup zu: „Ich glaube, ich habe meine Abstimmung gefunden – jetzt ist alles möglich.“ Wieder mit dabei: Mathias Lanzinger, der nach seinem Trainingssturz in Sun Peaks mit gebrochener Hand nach Hause geflogen wurde, ist zurück beim Team. Er wird im Super-G sein Comeback bestreiten – mit Spezialmanschette! Die Top-Favoriten kommen aus dem Ausland: Bode Miller (USA) und Didier Cuche (SUI) – oder kann Hermann Maier das Rad der Zeit zurückdrehen?

BLICK ZURÜCK SAISON 2005/06:
Hannes Reichelt gewinnt stürmischen Super G in Beaver Creek

Hannes Reichelt, der in der letzten Saison verletzt ausfiel, fährt heute mit 1:17,33 aufs oberste Treppchen des SuperG´s in Beaver Creek. „Unglaublich! Nach zwei zachen Jahren mit den vielen Verletzungen. Das ist jetzt eine echte Wohltat. Vorne war es auch nicht leicht zu fahren, vom Wind her war es bei mir auch brutal.“ Erik Guay (CAN +0,04) liegt hinter dem österreichischen Sieger an zweiter Stelle und auf dem dritten Platz ist der junge Österreicher Matthias Lanzinger (+0,16) zu finden. Der Norweger Aksel Lund Svindal (+0,67) bestätigt seinen SuperG-Sieg und seine gute Form von Lake Luise mit einem 4. Rang. 5. wird der Amerikaner Daron Rahlves (+0,89). Das Rennen ist auf Grund der starken Windböen und der dadurch sehr schlechten Bodensicht recht umstritten. Läufer wie Bruno Kernen (SUI), Christoph Gruber (AUT) greifen sich nach ihrem Ausfall zweifelnd an den Kopf, viele der Rennläufer, die zwar ins Ziel kommen schütteln den Kopf über die Organisatoren. Für den Wind können die nichts, aber es werden Stimmen laut, dass die Piste nicht gut genug ist und auch die schlechte Markierung wird kritisiert. Die höheren Startnummern hatten somit keine Chance auf die “Treppchenplätze“.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M. Riedler


Hatten gut Lachen: Hannes Reichelt und Erik Guay


Überraschung auf Platz 3: Matthias Lanzinger (AUT)


Auch in Beaver Creek ganz vorne dabei: Aksel Lund Svindal

Der Blick zurück - Saison 2004/05
ÖSV "GÖRGLT" Bode Miller einen rein !
Stephan Görgl gewinnt in Beaver Creek sein 1. Weltcuprennen  


1.Platz: Stephan Görgl 

2.Platz: Bode Miller

Wie im Vorjahr gibt es in Beaver Creek einen Überraschungssieg! Diesmal darf ein Österreicher jubeln - Stephan Görgl. Der 26-jährige Steirer nutzt die Gunst der Stunde und hat dem US-Amerikaner Bode Miller die erste Saisonniederlage zugefügt. Bisher war ein 7. Platz Görgl's beste Weltcup-Platzierung. Stephan Görgl ist der Sohn von Traudl Hecher, der Olympia-Dritten in der Abfahrt von 1960 und 1964. Auch seine Schwester Elisabeth stand im Weltcup schon auf dem Podest. Die Top-Läufer mit hohen Nummern hatten auf der "Birds of Prey" keine Chance mehr. Unter den Top Ten finden sich gerade einmal zwei Läufer mit Nummern über 20. Stephan Görgl hatte mit Startnummer elf in 1:13,40 Minuten die Bestzeit markiert, Miller - Sieger in den bisherigen drei Saison-Weltcuprennen - wurde mit 0,24 Sekunden Rückstand Zweiter. An dritter Stelle landete ebenfalls überraschend der erst 21-jährige Tiroler Mario Scheiber (+0,32). Für den angeschlagenen Fritz Strobl reichte es für Rang sechs (+0,53), dagegen musste sich der achtfache Beaver-Creek-Sieger Hermann Maier, auf einer seiner Lieblingsstrecke, mit dem 8. Platz begnügen. Auch bei den insgesamt eher enttäuschenden Schweizern setzten sich die Außenseiter durch. Tobias Grünenfelder gelang als Vierter das drittbeste Resultat seiner Karriere, Konrad Hari überraschte als Zwölfter mit einer persönlichen Bestleistung. DSV Fahrer Florian Eckert (1:15,14) kam vier Tage nach Platz zehn in Lake Louise nach zwei schweren Fahrfehlern nicht über Rang 24 hinaus. Boder Miller baute mit seinem 2. Platz die Weltcupgesamtführung weiter aus, war jedoch im Ziel nicht zufrieden mit seiner Leistung: "Es ist so frustrierend. Ausgerechnet im leichten Streckenteil habe ich einen Fehler gemacht", so der Führende im Gesamtweltcup. Die Plätze 1 bis 10 verteilten sich wie folgt: 1. Stephan Görgl (AUT) 1:13,40. 2. Bode Miller (USA) 0,24 zurück. 3. Mario Scheiber (AUT) 0,32.4. Tobias Grünenfelder (SUI) 0,37. 5. Alessandro Fattori (ITA) 0,50. 6. Fritz Strobl (AUT) 0,53. 7. Marco Büchel (LIE) 0,73. 8. Hermann Maier (AUT) 0,74. 9. Patrik Järbyn (SWE) 0,77. 10. Benjamin Raich (AUT) 0,96.


3.Platz:  Mario Scheiber

4.Platz:  Tobias Grünenfelder

5.Platz: Alessandro Fattori

6.Platz: Fritz Strobl

7.Platz: Marco Büchel

8.Platz: Hermann Maier

Der Blick zurück - Saison 2003/04
Solbakken feiert seinen ersten Sieg


Platz 1: Bjarne Solbakken

Platz 2: Hermann Maier

Bjarne Solbakken gewinnt den 2. Super G Weltcuplauf der Saison 2003/04 in Vail/Beaver Creek. Der Norweger, der seinen ersten Weltcup-Sieg feierte, verwies Hermann Maier an dessen 31. Geburtstag auf Platz zwei, Dritter wurde mit Hans Knauß ein weiterer Österreicher. Als Verlierer des Wochenendes darf man getrost US-Star Bode Miller bezeichnen. Der Allrounder schied im dritten Rennen zum dritten Mal aus. Maier, der gestern bereits seinen sechsten Sieg auf dem Weltcup-Hang in Colorado feiern durfte, führt damit den Gesamt-Weltcup weiter an.
Stefan Stankalla vom Skiclub Partenkirchen, der auf einen Start bei der zweiten Abfahrt am Samstag zugunsten des Super-G verzichtet hatte, belegte Rang 25. Max Rauffer aus Leitzachtal fiel wegen einer fiebrigen Erkältung das ganze Wochenende über aus.


Platz 3: Hans Knauß

Platz 4: Peter Fill

Platz 5: Didier Cuche

Platz 6: Lasse Kjus

Der Blick zurück - Saison 2002/03
Didier Cuche gewinnt Super G in Beaver Creek !

Diedier Cuche gewann den Super G der Herren in Beaver Creek und stoppte die Siegessträne von Stephan Eberharter der sich nach einer mit Fehlern gespickten Fahrt nur auf Rang 15 platzieren konnte. Der Lichtensteiner Marco Büchel sicherte sich Platz 2 vor dem Österreicher Hannes Trinkl. Auf den Rängen 4 bis 8 folgten, Didier Defago (SUI), Ambrosi Hoffmann (SUI), Bode Miller (USA), Kjetil-Andre Aamodt (NOR) und Bjarne Solbakken (NOR). Max Rauffer auf Rang 29 konnte die ersten beiden Weltcuppunkte für das DSV Herrenteam einfahren. Stefan Stankalla musste sich mit Platz 34 begnügen. 


  

  

  

 BUECHEL

 CUCHE

 TRINKL Hannes

Der Blick zurück - Saison 2001/02
Aspen, 20.11.2001

Weltcup-Rennen in Beaver Creek abgesagt

Wie die FIS heute bekannt gab werden die geplanten Rennen in Beaver Creek nicht stattfinden. Grund: Akuter Schneemangel.
Am 1. und 2. Dezember sollten in Beaver Creek ein Super G und eine Abfahrt stattfinden.

 






 

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