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Büchel gewinnt Super-G in Kitzbühel

"Wenn ich hier abreise, heißt es KitzBÜCHEL“ lies Marco Büchel augenzwinkernd zu Beginn der Woche verlauten und im ersten Interview nach dem heutigen Rennen versprach er freudestrahlend wie man ihn kennt: "Ein Bier für den, der die Ortstafel auf Kitzbüchel umschreibt. Der Sieg ist ein Traum, das allergrößte für mich. Ich war unglaublich nervös - vor allem. wie der Hermann gefahren ist. Ein unglaubliches Kompliment an den Hermann. Mit einem Sieg im Super G habe ich aber wirklich nicht gerechnet. In den letzten Jahren hatte ich im Super G einige Probleme. Heute war das Geheimnis sinnlose Attacke. Nein, im Ernst. Es war schön gesetzt - man musste attackieren." Der sympathische Liechtensteiner gewinnt den heutigen Super-G in Kitzbühel knapp vor einem überraschend starken Hermann Maier (AUT + 0,16 Sek) "Es ist natürlich super. Es war eine sehr gute Fahrt, ich bin sehr zufrieden. Es hat Spaß gemacht, ich hab diesen Super G einfach gern. Es ist schön hier zu fahren, speziell der Mittelteil. Es war vom Nebel her nicht so schlimm - aber vielleicht nimmt man in meinem Alter ein bisschen raus. Am Hausberg bin ich's aber nicht optimal gefahren, da nimmt man den Schwung nicht so gut mit. Aber es war eine super Fahrt. Ich hab es da runter einfach sehr gern. Ich kann hier meine Technik sehr gut ausspielen." Auf Platz 3 ex aequo der Favorit aus den Abfahrtstrainings Didier Cuche (SUI + 0,33 Sek.) und der Österreicher Mario Scheiber, dessen Leistung nach seiner Verletzung und angesichts seiner starken Verkühlung um so höher einzuschätzen ist. Das Podest war mit Ausnahme von Scheiber (24) eines der ältesten der Geschichte, bringen es Büchel (36), Maier (35) und Cuche (33) doch zusammen auf 104 Jahre. Auf Platz 5 reihte sich der Kanadier John Kucera (+0,43 Sek) vor seinem Teamkollegen Robbie Dixon ein, der mit Startnummer 43 die Top 10 noch einmal gründlich durcheinander wirbelte. „Nur“ auf Rang 7 Weltcupleader Benjamin Raich (+0,59 Sek) aus Österreich – er hätte sich hier in Kitz vielleicht etwas mehr erwartet. "Es war okay, ich hab einen sauberen Lauf gemacht. Die letzte Konsequenz hat vielleicht ein bisserl gefehlt - daher Rang sieben. Speziell im Lärchenschuss würde ich jetzt die Linie etwas direkter wählen." Mit Startnummer 29 fuhr der Italiener Christof Innerhofer noch auf Platz 8 (+0,65 Sek), gefolgt von seinem Landsmann Peter Fill (+0,72). Die Top 10 komplettierte Marco Sullivan aus den USA der als 49. Starter mit dieser Plazierung die sehr gute Arbeit der Pistenarbeiter unter Beweis stellte. Mitfavorit Bode Miller (USA +0,79 Sek), der im oberen Teil bei einem Schwungansatz einen seiner vielkritisierten Schläge erwischte, wurde weit abgetragen und hatte damit eine Chance auf einen Spitzenplatz verspielt. Er mußte sich mit Rang 12 begnügen und konnte im Kampf um den Gesamtweltcup keine Punkte gutmachen. Entgegen Miller´s Aussagen, die Piste wäre so schlecht, dass sich die weltbesten Läufer hier nicht messen könnten, gibt es heute ein Podium der Weltklasse-Speedläufer. Wir gratulieren den Podestfahrern recht herzlich zur Kitzgams, die sie heute Abend bei der Siegerehrung im Zielgelände – umrahmt von der üblichen gigantischen Kitzbüheler Fankulisse – entgegen nehmen werden! Ein Wort noch zur Piste: trotz schwierigster Wetterbedingungen ist es den Pistenarbeitern gelungen, eine rennfähige Strecke zu bieten – großes Kompliment dafür!

Aus dem Austria Skiweltcup Infopoint: Claudia Egger
Noch mehr Informationen finden Sie im Skiweltcup-Forum


1. Marco Büchel LIE 1:15,44


2. Hermann Maier AUT 1:15,60


3. Mario Scheiber AUT 1:15,77


. Didier Cuche SUI 1:15,77


5. John Kucera CAN 1:15,87


6. Robbie Dixon CAN 1:15,93


7. Benjamin Raich AUT 1:16,03


8. Christof Innerhofer ITA 1:16,09


9. Peter Fill ITA 1:16,16


10. Marco Sullivan USA 1:16,17

Übertragungszeiten im TV:

LIVE: Freitag, 18.01.2008 - 11.00 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Kitzbühel (AUT)
4. Super-G der Herren

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Siegerehrung Super G Kitzbühel &
Startnummerauslosung Abfahrt der Herren am Samstag



Das letzte Rennen - SUPER G der Herren in Gröden
Cuche gewinnt Super G in Gröden

In einem Hundertstel-Krimi hat der Schweizer Didier Cuche den Weltcup-Super-G im italienischen Gröden gewonnen. "Ich glaube, es gibt doch Gerechtigkeit. Heute war das Glück mal auf meiner Seite. Es war schön zu fahren, aber es gibt zwei ganz entscheidende Stellen. Die hab ich scheinbar gut erwischt." Mit einer Zeit von 1:36,62 Minuten verwies der 33 Jahre alte Abfahrts-Weltcupsieger Bode Miller um nur 0,02 Sekunden auf den zweiten Platz. Weitere 0,02 Sekunden hinter dem Amerikaner kam der Liechtensteiner Marco Büchel auf Rang drei. Cuche feierte damit im 250. Weltcuprennen seinen 7. Weltcupsieg. Zum dritten Mal steht er in einem Super G ganz oben. Zuletzt gelang ihm das 2002 in Be