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Büchel gewinnt Super-G in Kitzbühel

"Wenn ich hier abreise, heißt es KitzBÜCHEL“ lies
Marco Büchel augenzwinkernd zu Beginn der Woche verlauten und im ersten
Interview nach dem heutigen Rennen versprach er freudestrahlend wie man
ihn kennt: "Ein Bier für den, der die Ortstafel auf Kitzbüchel
umschreibt. Der Sieg ist ein Traum, das allergrößte für mich. Ich war
unglaublich nervös - vor allem. wie der Hermann gefahren ist. Ein
unglaubliches Kompliment an den Hermann. Mit einem Sieg im Super G habe
ich aber wirklich nicht gerechnet. In den letzten Jahren hatte ich im
Super G einige Probleme. Heute war das Geheimnis sinnlose Attacke. Nein,
im Ernst. Es war schön gesetzt - man musste attackieren." Der
sympathische Liechtensteiner gewinnt den heutigen Super-G in Kitzbühel
knapp vor einem überraschend starken Hermann Maier (AUT + 0,16 Sek) "Es
ist natürlich super. Es war eine sehr gute Fahrt, ich bin sehr
zufrieden. Es hat Spaß gemacht, ich hab diesen Super G einfach gern. Es
ist schön hier zu fahren, speziell der Mittelteil. Es war vom Nebel her
nicht so schlimm - aber vielleicht nimmt man in meinem Alter ein
bisschen raus. Am Hausberg bin ich's aber nicht optimal gefahren, da
nimmt man den Schwung nicht so gut mit. Aber es war eine super Fahrt.
Ich hab es da runter einfach sehr gern. Ich kann hier meine Technik sehr
gut ausspielen." Auf Platz 3 ex aequo der Favorit aus den
Abfahrtstrainings Didier Cuche (SUI + 0,33 Sek.) und der Österreicher
Mario Scheiber, dessen Leistung nach seiner Verletzung und angesichts
seiner starken Verkühlung um so höher einzuschätzen ist. Das Podest war
mit Ausnahme von Scheiber (24) eines der ältesten der Geschichte,
bringen es Büchel (36), Maier (35) und Cuche (33) doch zusammen auf 104
Jahre. Auf Platz 5 reihte sich der Kanadier John Kucera (+0,43 Sek) vor
seinem Teamkollegen Robbie Dixon ein, der mit Startnummer 43 die Top 10
noch einmal gründlich durcheinander wirbelte. „Nur“ auf Rang 7
Weltcupleader Benjamin Raich (+0,59 Sek) aus Österreich – er hätte sich
hier in Kitz vielleicht etwas mehr erwartet. "Es war okay, ich hab einen
sauberen Lauf gemacht. Die letzte Konsequenz hat vielleicht ein bisserl
gefehlt - daher Rang sieben. Speziell im Lärchenschuss würde ich jetzt
die Linie etwas direkter wählen." Mit Startnummer 29 fuhr der Italiener
Christof Innerhofer noch auf Platz 8 (+0,65 Sek), gefolgt von seinem
Landsmann Peter Fill (+0,72). Die Top 10 komplettierte Marco Sullivan
aus den USA der als 49. Starter mit dieser Plazierung die sehr gute
Arbeit der Pistenarbeiter unter Beweis stellte. Mitfavorit Bode Miller
(USA +0,79 Sek), der im oberen Teil bei einem Schwungansatz einen seiner
vielkritisierten Schläge erwischte, wurde weit abgetragen und hatte
damit eine Chance auf einen Spitzenplatz verspielt. Er mußte sich mit
Rang 12 begnügen und konnte im Kampf um den Gesamtweltcup keine Punkte
gutmachen. Entgegen Miller´s Aussagen, die Piste wäre so schlecht, dass
sich die weltbesten Läufer hier nicht messen könnten, gibt es heute ein
Podium der Weltklasse-Speedläufer. Wir gratulieren den Podestfahrern
recht herzlich zur Kitzgams, die sie heute Abend bei der Siegerehrung im
Zielgelände – umrahmt von der üblichen gigantischen Kitzbüheler
Fankulisse – entgegen nehmen werden! Ein Wort noch zur Piste: trotz
schwierigster Wetterbedingungen ist es den Pistenarbeitern gelungen,
eine rennfähige Strecke zu bieten – großes Kompliment dafür!
Aus dem Austria Skiweltcup
Infopoint: Claudia Egger
Noch mehr Informationen
finden Sie im
Skiweltcup-Forum

1. Marco Büchel LIE 1:15,44

2. Hermann Maier AUT 1:15,60

3. Mario Scheiber AUT 1:15,77

. Didier Cuche SUI 1:15,77

5. John Kucera CAN 1:15,87

6. Robbie Dixon CAN 1:15,93

7. Benjamin Raich AUT 1:16,03

8. Christof Innerhofer ITA 1:16,09

9. Peter Fill ITA 1:16,16

10. Marco Sullivan USA 1:16,17


Übertragungszeiten im TV:
LIVE: Freitag, 18.01.2008 - 11.00 Uhr -
ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Kitzbühel (AUT)
4. Super-G der Herren
LIVE: Freitag, 18.01.2008 - 11.15 Uhr -
ARD
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Kitzbühel (AUT)
4. Super-G der Herren
LIVE: Freitag, 18.01.2008 - 11.20 Uhr -
SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Kitzbühel (AUT)
4. Super-G der Herren
LIVE: Freitag, 18.01.2008 - 17.55 Uhr -
ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Kitzbühel (AUT)
Siegerehrung Super G Kitzbühel &
Startnummerauslosung Abfahrt der Herren am Samstag





Das letzte
Rennen - SUPER G der Herren in Gröden
Cuche gewinnt Super G in Gröden

In einem Hundertstel-Krimi hat der Schweizer Didier
Cuche den Weltcup-Super-G im italienischen Gröden gewonnen. "Ich glaube,
es gibt doch Gerechtigkeit. Heute war das Glück mal auf meiner Seite. Es
war schön zu fahren, aber es gibt zwei ganz entscheidende Stellen. Die
hab ich scheinbar gut erwischt." Mit einer Zeit von 1:36,62 Minuten
verwies der 33 Jahre alte Abfahrts-Weltcupsieger Bode Miller um nur 0,02
Sekunden auf den zweiten Platz. Weitere 0,02 Sekunden hinter dem
Amerikaner kam der Liechtensteiner Marco Büchel auf Rang drei. Cuche
feierte damit im 250. Weltcuprennen seinen 7. Weltcupsieg. Zum dritten
Mal steht er in einem Super G ganz oben. Zuletzt gelang ihm das 2002 in
Beaver Creek. Sein Teamkollege Didier Défago verpaßte das Podest
lediglich um +18 Hundertstel und wurde Vierter. Nach dem
Dreifach-Triumph in Beaver Creek setzt es in Gröden für Österreichs
Herren eine schwere Niederlage. Benni Raich wurde als bester
Österreicher Siebenter, auf den Sieg fehlen dem Tiroler allerdings
lediglich 3 Zehntel. Hermann Maier landete mit 0,46 Sek Rückstand auf
Rang acht. Der Ebinger Stephan Keppler verpasste nach einem Fahrfehler
ein Tor und schied aus. Die Schweizer Herren feierte heute ihren 220.
Sieg in einem Weltcup-Rennen. Nummer 1 ist hier unangefochten Österreich
mit 387 Siegen. Im Super G sorgt Cuche für den 22. Erfolg für die
Eidgenossen - auch hier hat Österreich mit 59 Siegen klar die Nase
vorne. Cuche übernahm das Rote Trikot des Führenden in der
Super-G-Wertung vor Raich, im Gesamtweltcup behielt der Pitztaler die
Spitzenposition.

1. Didier Cuche SUI 1:36,62

2. Bode Miller USA 1:36,64

3. Marco Büchel LIE 1:36,66

4. Didier Defago SUI 1:36,84

5. Erik Guay CAN 1:36,86

6. Patrick Staudacher ITA 1:36,91

7. Benjamin Raich AUT 1:36,92

8. Hermann Maier AUT 1:37,08

9. Jan Hudec CAN 1:37,12

10. Hannes Reichelt AUT 1:37,15

Maiers unglaubliche Kitz-Bilanz

Die 68. Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel starten am
Freitag (11.30 Uhr, live in ORF1) mit dem Super-G. Die Streif zählt
zumindest in dieser Disziplin eindeutig zu den Strecken, die Hermann
Maier besonders liegen. Der ÖSV-Superstar hat bis dato sechsmal in
seiner Karriere den Super-G von Kitz in Angriff genommen, die Bilanz ist
fast unglaublich: fünf Siege (2000, 2001, 2003, 2005, 2006) und ein
zweiter Platz (2004). "Diese Serie ist wirklich unglaublich. Das zu
toppen ist eigentlich unmöglich", sagte der 35-jährige "Mr. Super-G".
"Eigentlich kann ich es nur schlechter machen. Aber ich werde alles
geben, um wieder so eine Leistung zu bringen. Die Hoffnung stirbt
zuletzt", meinte der Salzburger, der sich trotz seiner Bilanz diesmal
nicht als Favoriten sieht. Denn Maier weiß: "Die Ausgangsposition ist
nicht optimal." Maier hat den 53. und bis dato letzten Weltcup-Sieg vor
mittlerweile fast zwei Jahren am 28. Jänner 2006 in der Garmisch-Abfahrt
gefeiert. Zudem hat der Super-G-Olympiasieger 1998 im Sommer die
Skifirma gewechselt und auf Head noch nicht das optimale Setup gefunden.
"Dass ich ganz, ganz vorne mitfahre, das wird sehr schwierig." Nicht
vergessen darf man, dass Maier im aktuellen Super-G-Weltcup auf Rang 18
liegt, die Saisonplatzierungen lauten 16. (Lake Louise), 19. (Beaver
Creek) und Achter (Gröden).
Nimmt man Maiers Abfahrtssieg 1999 dazu, dann hat der Flachauer bereits
sechs Kitz-Triumphe gefeiert. "Eigentlich ein Wahnsinn, dass man auf so
einer Strecke sechsmal gewinnt. Das haben nicht viele andere geschafft."
Der eindrucksvollste Erfolg war zweifellos jener 2003, es war der erste
Sieg Maiers nur eineinhalb Jahre nach dem Motorradunfall, der ihn
beinahe sein rechtes Bein gekostet hätte. "Ich hatte hier schon sehr
viele spezielle Momente, habe eigentlich schon alles durchgemacht",
meinte Maier bei einem kurzen Blick zurück. Doch mit den Leistungen zu
seinen Glanzzeiten kann Maier längst nicht mehr mithalten. "Da hatte ich
ein unglaubliches Vertrauen in mich selbst. Da ist die Post abgegangen."
Dabei hatte Maiers Beziehung zu Kitz 1998 mit einer Nichtteilnahme
begonnen. Damals hatte er auf dem Weg zu seinem ersten
Gesamtweltcup-Sieg das Hahnenkamm-Wochenende wegen einer
Schienbeinentzündung und einer Verkühlung ausgelassen, wenige Wochen
später schrieb er dann bei Olympia in Nagano mit seinem legendären
Abfahrtssturz sowie Gold in Super-G und Riesentorlauf Skigeschichte. Der
Zustand der Piste werde diesmal "sicher nicht einfach, weil weich. Aber
wenn wieder eher gerade gesteckt wird, dann geht das schon." Der
Super-G-Start wurde am Donnerstag zur Alten Schneise herunterverlegt.
Zahlreiche Herausforderer

Die größten Gegner Maiers in diesem Jahr heißen aus
internationaler Sicht Bode Miller (USA), Didier Cuche (SUI), Marco
Büchel (LIE), Erik Guay (CAN) und Didier Defago (SUI), aus dem ÖSV-Lager
sind es Michael Walchhofer, Hannes Reichelt, Christoph Gruber, Mario
Scheiber, Stephan Görgl und Benjamin Raich.
Österreichs Ski-Herren absolvierten am Donnerstag ein freies Training in
Maria Alm/Hinterreit. Für Walchhofer war das die ideale Vorbereitung auf
den Super-G. "Die Sicht war schlecht, das könnte eine gute Vorbereitung
auf Freitag sein." Den Super-G sieht der Abfahrtsstar keinesfalls nur
als Aufwärmprogramm für die Abfahrt am Samstag. "Ich habe auch für den
Super-G eine hohe Erwartungshaltung. Ich will auch am Freitag zeigen,
dass ich schnell bin." Scheiber hat seine
Schienbeinprobleme überstanden, dafür wird der Tiroler von einer starken
Verkühlung heimgesucht. "Die Nase ist zu, aber an der frischen Luft geht
es schon. Das wird mich sicher nicht bremsen." Dennoch dämpft Scheiber
aufgrund der fehlenden Trainingstage die Erwartungen. "Also zu den
absoluten Favoriten gehöre ich sicher nicht."
ÖSV-Team für den Super-G: Christoph Alster,
Stephan Görgl, Christoph Gruber, Matthias Lanzinger, Hermann Maier,
Benjamin Raich, Hannes Reichelt, Mario Scheiber, Georg Streitberger,
Michael Walchhofer
BLICK
ZURÜCK SAISON 2005/06:
Maier kämmt den Hahn am schnellsten 
Hermann Maier beweist mit Startnummer 29, dass die
Piste noch Bestzeiten zulässt und gewinnt den Super-G von Kitzbühel in
einer Zeit von 1.22,05. "Ich bin fast ein bisschen gerührt, ein Sieg hier
ist etwas besonderes. Ich weiß selbst nicht genau, wie es gelungen ist.
Mein Zielsprung war so lang, dass ich in der Luft schon einen Jauchzer
gelassen habe. Der Jubel der Fans war fantastisch!" so Maiers erste Worte
im Ziel. Knappe 5 Hundertstel dahinter völlig überraschend der Südtiroler
Peter Fill, der die Gunst seiner niederen Nummer 7 bestens nützen konnte.
Dahinter bereits die nächsten Österreicher, die bei ihrem Heimrennen
natürlich top motiviert sind: mit Platz 3 und 4 dürften sich Hannes
Reichelt (AUT +0,28) und Stephan Görgl (AUT +0,40) für die raren
Olympiatickets empfehlen. Besonders der Österreicher Klaus Kröll zeigt,
was in der Piste noch drin ist: Platz 5 mit Startnummer 34 und nur 0,47
Sekunden Rückstand! Nur Platz 6 für Daron Rahlves (USA +0,49) auf seiner
Lieblingsstrecke, doch er hat morgen noch die Chance, ein letztes Mal in
seiner Karriere den Hahnekamm mit Bestzeit zu bezwingen. 7. Fritz Strobl (AUT
+0,51), 8. Ambrosi Hoffmann (SUI +0,54), 9. Patrick Järbyn (SWE +0,55),
10. Konrad Hari (SUI +0,56), 11. ex aequo Bruno Kernen (SUI) und Bjarne
Solbakken (NOR), beide 0,59 Sekunden zurück. Aus Österreichischer Sicht
enttäuschen leider Michael Walchhofer und Benni Raich, die nicht nur wegen
ihrer hohen Nummer sondern vor allem durch Eigenfehler im Classement weit
zurückfallen. Wieder nicht im Ziel: Bode Miller ...
Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria:
C. Egger

Fill, Maier, Reichelt - Das Siegerbild nach dem SUPER G in Kitzbühel

"Ich bin fast ein bisschen gerührt, ein Sieg hier ist etwas besonderes."

Der Südtiroler Peter Fill - die große Überraschung am Freitag

Hannes Reichelt - ohne Fehler hätte ein Traum wahr werden können

Stephan Görgl - die Hoffnung auf ein Olympiaticket lebt weiter
Der
Blick zurück - Saison 2004/05
Hermann
Maier gewinnt Super G von Kitz
Der Herminator ist
zurück ! Hermann Maier gewinnt zum vierten Mal den SUPER G von Kitzbühel
und feiert seinen 48. Weltcupsieg überhaupt ! Maier war zum letzten Mal
im März 2004 im Super-G von Sestriere erfolgreich. "Ich habe selber
gewusst, dass heute ein Hermann-Maier-Tag ist. 2003 waren die Emotionen
aber noch viel intensiver. Aber der heutige Sieg ist auch etwas ganz
besonderes. Ich habe mir das Rennen ideal eingeteilt. Es ist schwierig,
wenn man mit der Nummer 30 Bestzeit fahren muss. Da muss man mit Herz und
Hirn fahren.", erklärte der "Herminator", der den 21.
Super-G-Sieg seiner Karriere feierte. Im Duell der Hunderstel Sekunden
muss sich der US Amerikaner Daron Rahlves um 2/100 geschlagen geben. Der
Dritte auf dem Stockerl kommt mit Fritz Strobl ebenfalls aus Österreich.
Nach dem letzten Speed-Rennen vor Bormio zeichnet sich nun auch im Super-G,
dem ersten WM-Bewerb bereits am kommenden Samstag, eine knifflige
Aufstellungsentscheidung im ÖSV-Team ab. Maier und Michael Walchhofer, am
Montag nur Elfter, dürften fix gesetzt sein, die Anwärter auf die
restlichen zwei Plätze sind Fritz Strobl, Benjamin Raich (Siebenter in
Kitz) und Stephan Görgl (Neunter). Der Schweizer Didier Défago verpasste
als Vierter das Podest nur um neun Hundertstel Sekunden. Der Walliser
lieferte seine mit Abstand beste Leistung in der jüngsten alpinen
Disziplin seit über zwei Jahren ab. Teamkollege Tobias Grünenfelder
deutete mit Platz 10 ebenfalls an, dass seine Form im Hinblick auf den
WM-Super-G stimmt. Drittbester Schweizer war Konrad Hari. Der Adelbodner,
der sich mit einer Klassierung in den ersten 15 das WM-Ticket hätte
sichern können, belegte Platz 20. Hinter den Erwartungen blieben Ambrosi
Hoffmann und Bruno Kernen, der sogar die Weltcup-Punkte verpasste. Hermann
Maier übernahm mit seinem neuesten Erfolg auch die Führung in der
Super-G-Wertung von Bode Miller. Der Amerikaner belegte in Kitzbühel
Platz 5. Bester Südtiroler und Azzurro wurde der Kastelruther Peter Fill
( +1,06 Sekunden), der auf den zwölften Rang kam. Michael Gufler aus
Pfelders belegte Platz 22 (+1,73 Sekunden), Werner Heel (Walten in
Passeier) folgte einen Platz dahinter mit einem Rückstand von 1,84
Sekunden auf Hermann Maier. Der Pflerscher Patrick Staudacher wurde 28.
DSV Skirennfahrer Andreas Ertl hat mit dem 24. Platz doch noch die
Nominierung für die Ski-WM in Bormio geschafft. Der 29-Jährige soll bei
den Titelkämpfen im Super-G und Riesenslalom für Deutschland zum Einsatz
kommen. "Ich freue mich, habe aber auch nicht zwanghaft darauf
hingearbeitet", sagte Ertl über die Nominierung. Damit ist
Kitzbühel 2005 doch noch mit zwei Rennen über die Bühne gegangen, mit
Manfred Pranger im Slalom und Maier durften die rot-weiß-roten Fans zwei
Mal über ÖSV-Erfolge jubeln. Der Einsatz der Pistenarbeiter, die rund um
die Uhr im Einsatz waren, wurde belohnt. "Wir mussten großen Einsatz
vollbringen, aber es hat sich gelohnt", meinte der scheidende
Kitzbüheler Rennleiter Toni Sailer. Die Top 10 Rennläufer beim SUPER G
in Kitzbühel: 1. Hermann Maier (AUT) 1:22,39. 2. Daron Rahlves (USA) 0,02
zurück. 3. Fritz Strobl (AUT) 0,54. 4. Didier Défago (SUI) 0,63. 5.
Aksel Lund Svindal (NOR) und Bode Miller (USA) 0,67. 7. Benjamin Raich
(AUT) 0,71. 8. Kjetil Andre Aamodt (NOR) 0,74. 9. Stephan Görgl (AUT)
0,78. 10. Tobias Grünenfelder (SUI) 0,96.

1.
Hermann Maier |

2.
Daron Rahlves |

3.
Fritz Strobl |

4.
Didier Défago |

5.
Aksel Lund Svindal |

5.
Bode Miller (USA) |

7.
Benjamin Raich |

8.
Kjetil Andre Aamodt |
Der
Blick zurück - Saison 2003/04
US Amerikaner Rahlves
verhindert Österreicher Party !
"Herminator" Maier um drei Hundertstel geschlagen
 |
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Der Amerikaner Daron
Rahlves (1:23,08 Minuten) hat den Super-G im österreichischen Kitzbühel
gewonnen und die Dominanz der ÖSV-Läufer gebrochen. In der Abfahrt
fehlte Eberharter ein Hundertstel zum Sieg - heute waren es drei
Hundertstel, die Maier (1:23,11 Minuten) zum vierten Sieg im
Kitzbühel-Super-G fehlen! Wie gestern gewann ein Läufer, der eine
niedrige Nummer wählte - Österreichs Asse hatten mit den Nummern 29 und
30 sicher nicht mehr die besten Bedingungen. Rahlves gewann den Super-G
hauchdünn vor Hermann Maier, auf den Rängen drei und vier landeten
Michael Walchhofer (+0.39) und Andreas Schifferer (+0.44). Der Norweger
Lasse Kjus (+0,53) baute mit Rang fünf seine Führung im Gesamtweltcup
auf den Tiroler Benjamin Raich weiter aus. Mit seinem heutigen zweiten
Platz baut Hermann Maier seine Führung im Super-G-Weltcup aus. Er führt
nun fast 100 Punkte vor Lasse Kjus. Der Kurs in Richtung kleine
Kristallkugel stimmt also. Mit dem Oberösterreicher Hannes Trinkl (+0,64)
als Sechstem und Stephan Eberharter (+1,01) als Neuntem kamen insgesamt
fünf Österreicher in die Top Ten. Die Schweizer sorgten mit vier Fahrern
unter den besten 13 für das beste Mannschaftsergebnis des ganzen Winters.
Schnellster der Schweizer Speed-Truppe war wiederum der Sechste der
gestrigen Abfahrt, Ambrosi Hoffmann. Der Davoser wurde Siebter vor Didier
Cuche auf Platz 8, Paul Accola auf Platz 10 und Tobias Grünenfelder auf
Platz 13. Die deutschen Fahrer enttäuschten. Stefan Stankalla (1:25,53)
und Florian Eckert (1:26,25) landeten weit abgeschlagen im Hinterfeld.1994
gewann Tommy Moe als bisher letzter Amerikaner einen Super G im Weltcup.
Für Rahlves ist es der erste Weltcup-Sieg in einem Super G - bisher war
er im Weltcup noch nie auf dem Podium. Seine Stunde schlug dafür bei der
WM 2001, als er Maier den Weltmeistertitel wegschnappte! Und auch heute
verhindert er einen Maier-Sieg!

Platz 1: Daron
Rahlves |

Platz 2: Hermann Maier |

Platz 3:
Michael Walchhofer |

Platz 4: Andreas Schifferer |

Platz 5: Lasse Kjus |

Platz 6: Hannes Trinkl |
Der
Blick zurück - Saison 2002/03
Hermann Maier gewinnt
SUPER G in Kitzbühl !

Fünffacher Erfolg der
Österreichischen Rennläufer. Der Mann des Tages heißt jedoch ohne jede
Frage Hermann Maier. Der 30 jährige Flachauer schreibt an diesem Montag
Sportgeschichte. Der Herminator feierte seinen 42. Weltcupsieg und den
ersten Super G nach seinem Comeback!!! Mit diesem Sieg wischt der
Flachauer alle Diskussionen um eine Nominierung für die WM in St. Moritz
vom Tisch. Maier im Interview: "Ich weiß nicht, was ich sagen soll.
Ich bin überrascht, dass es so schnell funktionieren kann. Ich war direkt
gerührt - das war sicher der schönste Sieg! Ich kann das vergleichen mit
den WM-Titeln und Olympiasiegen. Nach dem Unfall hat es wirklich schlecht
ausgeschaut und jetzt das! Ich war bereits zufrieden, wie ich im Ziel war.
Dann ist der Steff gekommen und war oben vorne. Da war ich mit Platz zwei
zufrieden. Aber ein Sieg ist natürlich umso schöner! Ich möchte jetzt
keine Personen nennen, die mir beim Comeback geholfen haben. Aber ein Dank
an alle, die zu mir gehalten haben. Die Reaktionen der Teamkollegen waren
überwältigend!" Die weiteren Plätze auf dem "Stockerl"
sicherten sich seine Teamkollegen Christoph Gruber und Stephan Eberharter.
Auf den Rängen 4 bis 10 folgten: Andreas Schifferer (AUT), Hans Knauß
(AUT), Didier Cuche (SUI), Fritz Strobl (AUT), Hannes Reichelt (AUT),
Kjetil Andre Aamodt (NOR) und Hannes Trinkl (AUT). Das DSV Team kann sich
über einen tollen 16. Platz von Stefan Stankalla freuen.

Pressestimmen zum
Maier-Triumph
Bild: "Sensation
beim Super-G in Kitzbühel. Monster Maier: Erster Sieg mit diesem
Nagel im Bein."
Die Welt: "Ein
menschliches Märchen."
Der Tagesspiegel:
"Dieses Comeback des Jahrhunderts ist zwar erst zwei Jahre alt,
doch es wird in den nächsten 98 Jahren nicht einfach, seine
Leistung zu übertreffen. Die Tennis-Legende Martina Navratilova
hätte eine Chance, wenn sie in einem Grand-Slam-Finale Serena
Williams schlagen würde. Auch der 39-jährige Michael Jordan
könnte es schaffen, wenn er in einem NBA-Finale mit dem
Durchschnittsteam Washington Wizards die Los Angeles Lakers besiegen
würde. Und Maradona müsste 30 Kilo abnehmen und Argentinien bei
der WM 2006 zum Titel schießen, um Ähnliches zu erreichen. Es war
schon immer schwer, den richtigen Superlativ für Hermann Maier zu
finden."
Frankfurter
Allgemeine Zeitung:
"Außergewöhnliche Leistungen führen oft zu
außergewöhnlichen Wortschöpfungen, zu Superlativen und nicht
selten zu Übertreibungen. Aber für das, was Maier am Montag
vollbracht hat, ist wohl jedes noch so blumige Wort untertrieben.
Dieser Sieg ist mit keinem seiner 41 vorangegangenen zu vergleichen,
wohl nicht einmal mit dem beim olympischen Super-G von Nagano 1998,
drei Tage nach seinem kapitalen Sturz in der Abfahrt."
"Züricher
Blick": "Maier-Wahnsinn.
In 13 Tagen auf Platz eins. Und im Ziel weinte der Herminator. In
St. Moritz freut man sich jedenfalls auf das 'Weltwunder': Maier ist
beim ersten WM-Rennen am Start!"
Kommentar in
Dolomiten:
"Gestern wusste ich vor dem Fernseher nicht mehr so recht, ob
ich ein Skirennen sah oder einen Film. In Kitzbühel schneite es,
ein paar verwegene Burschen stürzten sich im Blindflug die
Hausbergkante hinunter, und Hermann Maier war der Schnellste von
ihnen. Wer Maier kennt, der hätte nie gedacht, ihn jemals bei einem
Skirennen so zu sehen, mit Tränen in den Augen. Ihn, den 'Herminator',
den härtesten Burschen, der je im Skiweltcup aufgetaucht ist. Am
Wochenende war 'Terminator' Arnold Schwarzenegger zu Besuch in
Kitzbühel. Doch nicht Schwarzeneggers Auftritt war filmreif,
sondern jener von Maier, dem eisenharten Mann, der wieder einmal
mutiger war als die anderen und trotzdem weinte. Ein Fall für
Hollywood."
Der
Blick zurück - Saison 2001/02
Kitzbühel,
18.01.2002
Eberharter
gewinnt SUPER G in Kitzbühel
Fattori überrascht mit Platz 2

Einfach nicht zuschlagen: Stephan
Eberharter (AUT)
Stephan Eberharter (AUT)
gewinnt mit einem grandiosen Lauf den Super G von Kitzbühel. Auf Rang zwei sorgte der
Italiener Alessandro Fattori (Rückstand 41 Hundertstel Sekunden) für eine kleine
Überraschung. Den 3. Platz auf dem "Stockerl" konnte sich Didier Cuche (87
Hundertstel Sekunden) aus der Schweiz sichern. Auf den Rängen 4 bis 6 folgen: Daron
Rahlves (USA), Lasse Kjus (NOR) und Christoph Gruber (AUT). Für den DSV war kein Läufer
am Start.
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