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Svindal gewinnt Super-G von Lake
Louise

Svindal vor Raich und Cuche – die besten 3 im
Gesamtweltcup der letzten Saison teilen sich heute das Podium in Lake
Louise. Der große Norweger gewinnt mit 0,44 Sekunden Vorsprung auf den
überraschend starken Österreicher Benjamin Raich und 0,60 Sekunden auf
den Schweizer Didier Cuche. Doch die ersten Drei müssen lange zittern:
mit Startnummer 30 schiebt sich noch völlig unerwartet der Slowene
Andrej Jerman (SLO, +0,64 Sek) auf Platz 4 – in den oberen Teilzeiten
lag er sogar noch vor Svindal und am Ende fehlen nur 4 Hundertstel aufs
Stockerl! Auf Platz 5 finden wir den Vorjahressieger Erik Guay (CAN,
+0,66 Sek.), Platz 6 Ambrosi Hoffmann (SUI, +0,71 Sek.) und dahinter
wieder 2 der starken kanadischen Mannschaft: 7. John Kucera (CAN, +0,77
Sek.) und 8. Jan Hudec (CAN, +0,85 Sek.), dem sein gestriger Sieg auch
für das heutige Rennen enormen Auftrieb gegeben hat. Platz 9 für Didier
Defago (SUI, +0,97 Sek.) und erst auf Platz 10 der zweitbeste
Österreicher Christoph Gruber (+1,00 Sek.). Der Kampf Svindal gegen
Raich scheint sich fortzusetzen, auch wenn beide den Gedanken an den
Gesamtweltcup noch weit von sich schieben. Darauf angesprochen, wie
wichtig es ihm ist, viele Punkte für den Gesamtweltcup mitzunehmen,
meint Svindal trocken: „Es ist immer besser viele Punkte zu machen, als
wenige. Aber das Gefühl zu Siegen ist noch besser als 100 Punkte auf dem
Konto …“ . Benni Raich ist mit seiner Frühform zufrieden, wenngleich er
an seiner Fahrt besonders nach dem Zielsprung noch Fehler fand „ich bin
dort etwas zu hart drauf gestiegen und das Timing hat nicht gepasst. Mir
ist schon vorgekommen, dass ich langsamer werde …“ und exakt dort hat er
auch in etwa eine halbe Sekunde verloren – jene halbe Sekunde, die ihm
heute auf Svindal fehlte. Erfreulich aus österreichischer Sicht, das
frühe und gelungene Comeback von Stephan Görgl, der nach einer sauberen
Fahrt und 1,08 Sekunden Rückstand den 12. Platz belegt. Etwas
enttäuschend die Markenkollegen von Didier Cuche und langjährige
Spitzenplatzgaranten von Lake Louise: Der Liechtensteiner Marco Büchel
scheidet bereits im oberen Teil aus und Bode Miller belegt mit 1,71
Sekunden Rückstand nur den 25. Platz. Für Hermann Maier wird es erneut
Platz 16, allerdings dürfte ihm dieser Rang heute nicht so zufriedene
Kommentare entlocken wie gestern. Die gute Piste und die in etwa gleich
bleibenden Bedingungen hätten sicher mehr zugelassen. Der deutsche
Stefan Keppler – ebenfalls Markenkollege von Cuche, Miller, Maier und
Büchel – belegt nach einigen Patzern im Steilhang den 18. Platz mit 1,52
Sekunden Rückstand.
Aus dem Skiweltcup
Infopoint Austria: C. Egger

1. Aksel Lund Svindal NOR 1:29,19

2. Benjamin Raich AUT 1:29,63

3. Didier Cuche SUI 1:29,79

4. Andrej Jerman SLO 1:29,83

5. Erik Guay CAN 1:29,85

6. Ambrosi Hoffmann SUI 1:29,90

7. John Kucera CAN 1:29,96

8. Jan Hudec CAN 1:30,04

9. Didier Defago SUI 1:30,16

10. Christoph Gruber AUT 1:30,19



Übertragungszeiten:
LIVE: Sonntag, 25.11.2007 - 19.15 Uhr -
ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Lake Louise (CAN)
1. Super-G der Herren
LIVE: Sonntag, 25.11.2007 - 19.25 Uhr -
SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Lake Louise (CAN)
1. Super-G der Herren
LIVE: Sonntag, 25.11.2007 - 19.30 Uhr -
Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Lake Louise (CAN)
1. Super-G der Herren




Das letzte
Rennen - SUPER G der Herren in Lenzerheide
Svindal gewinnt Super G in
Lenzerheide

Der Norweger Aksel Lund Svindal, der bereits die
gestrige Abfahrt in Lenzerheide für sich entscheiden konnte sicherte
sich binnen 24 Stunden auch beim SUPER G den 1.Platz. Der
Doppel-Weltmeister gewann vor dem Österreicher Benjamin Raich und dem
Kanadier Erik Guay. Bode Miller (USA) sicherte sich durch seinen vierten
Rang hinter dem Kanadier zum zweiten Mal nach 2005 den Super-G-Weltcup.
Der Schweizer Didier Cuche (6.) hat seine Chancen auf den Sieg im
Gesamtweltcup wohl verspielt. Im Hinblick auf den Gesamtweltcup hat sich
der Norweger Svindal mit diesem Sieg eine ausgezeichnete Ausgangslage
erarbeitet. Noch steht in der Lenzerheide ein Riesenslalom (Samstag) und
ein Slalom aus. Spannung total: Raich führt nur noch mit drei Punkten
vor Verfolger Svindal. Stephan Keppler belegte als einziger deutscher
Starter den 18. Platz und blieb ohne Weltcuppunkte.
Abfahrts-Olympiasieger Fritz Strobl aus Österreich sorgte mit einer
originellen Idee für Aufsehen. Der "Mozart der Mausefalle" fuhr
verkleidet in einem Mozart- Kostüm und verabschiedete sich damit aus dem
Ski-Weltcup. Der 34- Jährige verbuchte neun Weltcup-Siege. Bei den
Olympischen Spielen 2002 in Salt Lake City holte er sich Gold, bei den
Weltmeisterschaften in Are in diesem Jahr gewann er Silber im Super-G
und Gold im Teamwettbewerb. Mit seinem Hit „Genie auf die Ski“ belegt er
zur Zeit in den österreichischen Charts den zweiten Platz.

Lake Louise: Super G der Herren
Vergangenes Jahr noch war wegen der
Programmüberfrachtung durch die neue Superkombi über die Abschaffung des
Super-G als Einzelbewerb heftig diskutiert worden. Doch es gibt ihn noch
immer, und das ist vor allem aus österreichischer Sicht gut so. Denn von
den letzten 100 Super-G war in nur acht kein Österreicher auf dem
Podest, in den jüngsten 66 Weltcup-Super-G war das sogar nur einmal der
Fall: Am 16. März 2006 war Hermann Maier beim Finale in Aare "nur"
Vierter geworden. In Lake Louise war der "Herminator", der in Kanada
einmal mehr auch ein spontanes Karriereende nicht ausschloss, mit Platz
16 in der Abfahrt durchaus zufrieden. Vor allem, weil er in der
Super-G-Passage Zweitschnellster gewesen war. "Und die Strecke ist heuer
wirklich in sehr gutem Zustand", lobte der "Mr. Super-G" aus Salzburg.
ÖSV-Team für den Super-G am Sonntag: Stephan Görgl,
Benjamin Raich, Georg Streitberger, Mario Scheiber, Hermann Maier,
Christoph Gruber, Michael Walchhofer, Hannes Reichelt, Christoph Alster,
Peter Struger, Andreas Buder
BLICK
ZURÜCK SAISON 2006/07:
Kucera gewinnt ersten Super G der
Saison 2006/07

Die Kanadische Kältekammer (- 25°) von Lake Louise
war auch am Sonntagabend beim Super G der Herren für eine Überraschung
gut. Mit Startnummer 1 ins Rennen gegangen siegte der Kanadier John
Kucera mit einer Laufzeit von 1:29.70 Minuten vor dem Österreicher Mario
Scheiber (Rückstand +0,06 Sekunden) und dem Schweden Patrick Järbyn
(+0,28). Das bestes Super-G-Ergebnis vor dem heutigen Rennen war für den
22jährigen Kanadier ein 25. Platz in Kitzbühel 2006. Kein Wunder das
Kucera überglücklich im Ziel strahlte: "Es ist unglaublich. Ich bin so
glücklich. Vielen Dank an meine Trainer und allen Service-Leuten. Gerade
das Heimrennen zu gewinnen, ist etwas ganz besonders." Es war übrigens
erst der zweite Heimsieg für die "Crazy Canucks" nach dem
Abfahrtstriumph von Rob Boyd in Whistler Mountain im Jahre 1989. Mister
Super G, Hermann Maier aus Österreich schrammt als Vierter knapp am
Podest vorbei, gefolgt vom Franzosen Antoine Deneriaz und Erik Guay aus
Kanada. Erfreulich aus Sicht der Schweizer Mannschaft war das
Abschneiden von Didier Defago, Bruno Kernen und Didier Cuche welche die
Plätze 7 bis 9 belegten. Für dem Gesamtweltcupsieger Benjamin Raich aus
Österreich reichte es beim ersten Super G der neuen Saison „nur“ für
Rang 10. Auf Grund der extrem tiefen Temperaturen - bis zu minus 27 Grad
Celsius - hatten die Teams sogar diskutiert, ob man den Super-G
überhaupt austragen sollte. Lake Louise knabberte aber nicht nur am
Kälterekord sonder sorgte auch am Sonntag für eine neue
„Oldie-Bestleistung“. Der Drittplazierte Schwede Patrick Järbyn ist
jetzt der älteste Fahrer, der jemals in einem Weltcuprennen aufs Podest
gelangte, und das nur einen Tag nachdem sich Marco Büchel (35) zum
ältesten Sieger in der Skiweltcupgeschichte gemacht hatte. Järbyn
verbesserte die bisherige Rekordmarke seines Landsmannes Fredrik Nyberg,
der kurz vor der Saison einen Kreuzbandriss erlitten hatte. Es soll sich
nach unseren Informationen jedoch nur um ein Gerücht handeln, das im
nächsten Jahr auch Franz Klammer, Toni Sailer und Christian Neureuther
in Lake Louis wieder an den Start gehen wollen.

1. John Kucera CAN 1:29,70

2. Mario Scheiber AUT 1:29,76

3. Patrik Järbyn SWE 1:29,98

4. Hermann Maier AUT 1:30,16

5. Antoine Deneriaz FRA 1:30,47

6. Erik Guay CAN 1:30,51

7. Didier Defago SUI 1:30,52
Der
Blick zurück - Saison 2005/06
Premieren-Sieg für Norweger Svindal

Der Norweger Aksel Lund Svindal gewinnt vor dem
Österreicher Benny Raich und dem US Amerikaner Daron Rahlves den ersten
Super G der Olympiasaison 2005/06. Als Bester Schweizer Rennfahrer folgt
auf Rang 4 der Schweizer Ambrosi Hoffmann vor dem Norweger Kjetil Andre
Aamodt und dem Lichtensteiner Marco Büchel. Der Sieger der gestrigen
Abfahrt, Fritz Strobl folgt auf Platz 7 vor seinem österreichischen
Landsmann Hannes Reichelt. Der Schwede Patrick Järbyn als Neunter und
Michael Walchhofter komplettieren die Top 10 des Super G von Lake Louise.

Platz 2: Benjamin Raich |

Platz 3: Daron Rahlves |

Platz 4: Ambrosi Hoffmann |

Platz 5: Kjetil Andre Aamodt |
Der
Blick zurück - Saison 2004/05
Bode Miller gewinnt auch
Super G in Lake Louise

Platz 1: Bode Miller |

Platz 2: Hermann Maier |
Bode Miller schaffte in Lake Louise den
"Hattrick". Nach dem Riesenslalom von Sölden und der Abfahrt
von Vortag gewann er in einem Giganten-Duell mit Hermann Maier auch den
Super-G am Sonntag in Lake Louise. Hinter dem neuen Seriensieger landeten
mit Weltcup-Titelverteidiger Hermann Maier (+0,14 Sek.),
Abfahrts-Weltmeister Michael Walchhofer (+0,55) und Johann Grugger (+0,66)
drei Österreicher auf den Plätzen zwei bis vier.
Dazu noch Benjamin Raich als Sechster, Mario Scheiber als Siebter und Hans
Knauß als Achter in den Top Ten. Der Schweizer Didier Défago wurde 9.,
Ambrosi Hoffmann 11. und Jürg Grünenfelder (Startnummer 55!) 17. Für
eine große Überraschung sorgten auch die deutschen Rennläufer Florian
Ecker der sich mit Startnummer 60 noch auf den 10. Platz vorschob und
Andreas Ertl welcher mit Startnummer 66 auf Rang 27 fuhr. Mit dem dritten
Sieg im dritten Rennen baute Miller seine Führung in der Gesamtwertung
weiter aus. Drei Siege eines Athleten in den ersten drei Rennen hatte es
bisher in der Weltcup-Geschichte der Herren noch nie gegeben. Im Weltcup
stand er im Super G zuvor noch nie auf dem Podest! Damit ist er einer der
ganz wenigen Rennläufer, die in allen Disziplinen gewonnen haben! Miller
schaffte dieses Kunststück nach dem Schweizer Pirmin Zurbriggen (1985),
dem für Luxemburg startenden Vorarlberger Marc Girardelli (1989), dem
Tiroler Günther Mader (1996) sowie dem Norweger Kjetil-Andre Aamodt
(2000) Weltcup-Siege in allen fünf Disziplinen zufeiern. "Es ist
fantastisch, zu dieser elitären Gruppe zu gehören. Die letzten Tage
waren wirklich unglaublich", so der überglückliche Gewinner. Nach
Riesenvorsprüngen im Riesentorlauf in Sölden (1,17) und in der
Lake-Louise-Abfahrt (0,97) war Hermann Maier diesmal auf Tuchfühlung mit
Miller. Maier zum Rennen: "Ich bekomm noch nicht die Kraft auf die
Skier. Es geht mir auch noch ein Sieg ab. Mit einem Erfolg fährt es sich
leichter. Für die Schuhe hab ich noch nicht die optimale Abstimmung
gefunden. Aber es ist schon knapp. Wir müssen da jetzt einfach anziehen.
Es ist gut, wenn wir einmal aufgeweckt werden."

Platz 3: Michael Walchhofer |

Platz 4: Johann Grugger |

Platz 5: Daron Rahlves |

Platz 6: Benjamin Raich |
Der
Blick zurück - Saison 2003/04
Hermann
Maier gewinnt Super G von Lake Louis
4-fach Triumph für Österreich !

Platz 1: Hermann Maier |

Platz 2: Michael Walchhofer |
Hermann Maier ist
endgültig zurück auf der Bühne des Skiweltcup-Zirkus. Im
kanadischen Lake Louis feierte der Salzburger seinen 43. Sieg
insgesamt und den zweiten Erfolg nach seinem schweren Motorradunfall
im Sommer 2001. Hinter Maier folgten seine Landsmänner
Michael Walchhofer (AUT), Stephan Eberharter (AUT) und Benjamin
Raich (AUT). Auf den Rängen 5 bis 10 platzierten sich Lasse Kjus
(NOR - 5.), Erik Guay (CAN - 6.), Bjarne Solbakken (NOR - 7) Patrik
Järbyn (SWE - 8), Marco Büchel (LIE - 9), Aksel Lund Svindal (NOR
- 10) und der zeitgleiche Daron Rahlves (USA - 10). Als bester
Schweizer landete Paul Accola auf dem 16. Platz. Die DSV Fahrer
Stefan Stankalla (35.). Max Rauffer (49.) und Peter Strodl blieben
ohne Weltcuppunkte.

Platz 3: Stephan
Eberharter |

Platz 4: Benjamin
Raich |
Der
Blick zurück - Saison 2002/03
Eberharter auch beim
Super G in Lake Louise unschlagbar !
Stephan Eberharter ist
zurzeit einfach unschlagbar. Auch beim 1. Super G Wettbewerb der Saison in
Lake Louis (Kanada) lies sich der Österreicher den Sieg nicht nehmen. Mit
einem Vorsprung von 18 Hundertstel Sekunden vor seinem Landsmann Josef
Strobl und dem Schweizer Didier Cuche ( 37 Hundertstel Sekunden ) sicherte
sich "der Steff" bereits seinen dritten Weltcuperfolg in dieser
Saison. Auf den Rängen 4 bis 8 folgten Kjetil-Andre Aamodt (NOR), Andreas
Schifferer (AUT), Marco Büchel (LIE), Bode Miller (USA) und Franco Cavegn
(SUI). Auch bei diesem Rennen konnten die deutschen Rennläufer keine
Weltcuppunkte einfahren. Max Rauffer musste sich mit Rang 35, Stefan
Stankalla mit Rang 37 und Peter Strodl mit Rang 41 begnügen.

Strobl Josef |

Eberharter |

Cuche |
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