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Poutiainen gewinnt Nachtslalom von Zagreb

Über 10"000 Zuschauer, unter ihnen der einstige Superstar Janica Kostelic, erlebten am Bärenberg von Zagreb ein Slalomspektakel bei dem am Ende die Finnin Tanja Poutiainen die Skispitzen vorne hatte: "Ich war nach dem ersten Lauf nicht sicher, ob es für den Sieg reichen wird. Im zweiten Lauf habe ich alles riskiert. Der erste Sieg hier in Zagreb war etwas spezielles. Aber auf diesen Sieg habe ich so lange gewartet - über drei Jahre." Die Finnin verwies Marlies Schild und Veronika Zuzulova auf die Ehrenränge und kassierte einen Scheck in Höhe von 60 000 Euro.

Den zweiten Rang und damit wieder das rote Trikot der Slalom Weltcup Führenden sicherte sich die Vorjahressiegerin Marlies Schild, die nach dem 1. Durchgang noch in Führung lag. Schild hat nun im Kampf um die Disziplinen-Kugel 75 Punkte Vorsprung auf ihre Teamkollegin Nicol Hosp die im zweiten Durchgang ausschied und heute ohne Punkte blieb. Neue Dritte ist nun Tanja Poutiainen, 88 Punkte hinter Schild zurück.

Für Nicole Hosp war es am Ende ein rabenschwarzer Tag. Zur Halbzeit noch auf Rang zwei liegend schied sie nach einem Torfehler aus und konnte auch im Gesamtweltcup keinen Boden gutmachen. "Sicherlich bin ich enttäuscht, aber im Slalom ist ein Ausscheiden schnell möglich", meinte Hosp. Ihre größte Konkurrentin, die Weltcup-Zweite Lindsey Vonn aus den USA war in Zagreb nicht am Start. Die US-Amerikanerin bereit sich in ihrem Heimatland bereits auf die Überseerennen in Vancouver vor. Vonn war heute, obwohl nicht am Start, die große Gewinnerin, da auch die Deutsche Maria Riesch im Finaldurchgang ausschied.

Knapp das Podest verpasste die Österreicherin Kathrin Zettel, die mit 0,21 Rückstand auf Zuzulova Vierte wurde. "Ich bin mit meinem zweiten Lauf nicht ganz zufrieden, weil ich im Flachen zu viele Fehler hatte. Aber ich bin nicht unzufrieden, weil die Form ansteigt", sagte Zettel. Ihre Teamkollegin Elisabeth Görgl wurde 17.

Aus Schweizersicht überraschte bei ihrem Weltcup-Debut die 19-jährige Denise Feierabend mit einer kecken und unbeschwerten Fahrweise. Der formidable 18. Rang darf als grosser Erfolg gewertet werden. Aber auch die andere Schweizerin mit Jahrgang 1989, Célina Hangl, wusste mit dem 14. Platz zu gefallen. Beste Eidgenossin war Sandra Gini. Sie verlor auf Siegerin Poutiainen 2.68 Sekunden, was Rang elf bedeutete.

Aus Sicht des DSV gab es Licht und Schatten. Maria Riesch schied nach einem „Einfädler“ im Finaldurchgang aus und Monika Bergmann, die nach dem ersten Lauf noch Sechste gewesen war, fand im zweiten Durchgang nicht zu ihrer Leistungsstärke und wurde mit 2,27 Sekunden Rückstand Zehnte. Fanny Chmelar zeigte hingegen einen starken Lauf und ging zwischenzeitlich sogar in Führung. Sie landete nach einem minimalen Fehler im Zielhang am Ende auf dem 13. Platz (+3,36 Sekunden). Susanne Riesch dürfte als 16. (+3,64 Sekunden) ebenfalls mit ihrem Abschneiden zufrieden sein. Auch Carolin Fernsebner sammelte als 23. (+5,73) Weltcup-Punkte.

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1. Tanja Poutiainen FIN 1:52,83


2. Marlies Schild AUT 1:53,35


3. Veronika Zuzulova SVK 1:53,51


4. Kathrin Zettel AUT 1:53,72


5. Nina Löseth NOR 1:54,17


6. Sarka Zahrobska CZE 1:54,40


7. Manuela Mölgg ITA 1:54,43


8. Maria Pietilä-Holmner SWE 1:54,71


9. Therese Borssen SWE 1:54,74


10. Monika Bergmann GER 1:55,10

Schild führt beim Nachtslalom von Zagreb

Die österreichische Slalom-Queen Marlies Schild führt nach dem 1. Durchgang beim Nachtslalom der Damen in Zagreb in einer Zeit von 54,74 Sekunden mit einem Vorsprung von 29 Hundertstel Sekunden vor der Gesamtweltcup-Führenden Nicole Hosp und der Finnin Tanja Poutiainen.

Marlies Schild, die das Slalom-Spektakel am "Bärenberg" in den letzten beiden Jahren bereits für sich entscheiden konnte war mit ihrer Leistung sehr zufrieden: "Es war nicht leicht zu fahren. Es ist wie immer da im ersten Durchgang die Sicht ein bisschen schlecht, weil das Licht noch nicht so wirkt. Im unteren Teil hab ich kleine Fehler gehabt - aber im Großen und Ganzen war es schon gut. Es taugt mir hier immer - ich hab hier bei jedem Rennen nach dem 1. Durchgang geführt."

Endlich wieder mit einer ansprechenden Leistung präsentierte sich die Viertplazierte Anja Pärson (+0,76) aus Schweden. Mit nur einer 1 Hundertstel Sekunden dahinter folgt in Lauerstellung die Niederösterreicherin Kathrin Zettel. Ebenfalls den Sprung in den 2. Durchgang schafften Elisabeth Görgel (18. - +1,95) und Sabine Streng (25. - +2,46).

Auf dem 6. Rang folgt die Bestplazierteste Deutsche Rennläuferin Monika Bergmann (+0,79). Nicht so rund lief der 1. Lauf für Maria Riesch, die sich mit Rang 15 begnügen mußte. In den Top 30 und damit für den Start im Finallauf berechtigt sind auch die DSV Fahrerinnen Fanny Chmelar (19. - +1,97), Sussanne Riesch (20. - +2,13) und Carolin Fernsebner (24. - +2,71)

Aus dem Schweizer Slalom Damen Team konnten sich Aline Bonjour im 11. Rang, Sandra Gini als 16., Celina Hangl auf Platz 21. und Denise Feierabend auf Rang 26 für das Finale, das um 18.00 Uhr gestartet wird, qualifizieren.

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Übertragungszeiten:

LIVE: Freitag, 15.02.2008 - 14.40 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Zagreb (CRO)
8. Slalom der Damen: 1. Durchgang

LIVE: Freitag, 15.02.2008 - 14.55 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Zagreb (CRO)
8. Slalom der Damen: 1. Durchgang

LIVE: Freitag, 15.02.2008 - 17.45 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Zagreb (CRO)
8. Slalom der Damen: 2. Durchgang

LIVE: Freitag, 15.02.2008 - 17.55 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Zagreb (CRO)
8. Slalom der Damen: 2. Durchgang

LIVE: Freitag, 15.02.2008 - 18.15 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Zagreb (CRO)
8. Slalom der Damen: 2. Durchgang




 

Das letzte Rennen - Slalom der Damen in Ofterschwang
Schild gewinnt Slalom in Ofterschwang

Marlies Schild hat am Sonntag den Slalom in Ofterschwang gewonnen. Für Schild war es der insgesamt 19. Erfolg im Weltcup. Kurz musste die Salzburgerin im zweiten Durchgang nach einem Fahrfehler im oberen Abschnitt zittern, fand aber dann ihren Rhythmus wieder und brachte ihren deutlichen Vorsprung aus dem ersten Lauf dann auch sicher ins Ziel. Die zweitplatzierte Schwedin Therese Borssen distanzierte sie immerhin noch um 0,42 Sekunden. Auf Platz drei kam die Österreicherin Nicole Hosp (0,51), die sich mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang noch von Rang sieben auf das Podest vorkämpfte.

Wenn Marlies Schild in diesem Winter im Slalom das Ziel erreichte, stand sie jeweils auf dem Podest. Auf der Reiteralm (AUT), in Panorama (CAN) und in Spindlermühle (TCH) gewann die 26-jährige Salzburgerin, zuletzt in Maribor belegte sie den 3. Rang. In Aspen (USA/Siegerin Nicole Hosp) und Lienz (AUT/Chiara Costazza) schied sie aus.

Kathrin Zettel kam über Platz zwölf nicht hinaus. Die restlichen Österreicherinnen konnten sich nicht für den zweiten Lauf qualifizieren.

Verhaltene Freude gab es im deutschen Lager, denn neben Riesch konnte sich auch Monika Bergmann als Neunte unter den Top-Ten platzieren. Die Rennläuferin aus Lam fuhr damit ihr bestes Saisonergebnis ein. Kathrin Hölzl (Bischofswiesen), Fanny Chmelar (Partenkirchen) und Carolin Fernsebner (Ramsau) landeten auf den Rängen 15, 18 und 21 und kamen zu Weltcup-Punkten. Frauen-Cheftrainer Mathias Berthold haderte mit seinen Mädels: "Sie sind einfach nicht schnell genug Ski gefahren. Sie haben sich in den Top 20 etabliert, aber ein Ausreißer nach oben wäre schon einmal schön gewesen."

Die Ehre der Schweizer Technikerinnen rettete Sandra Gini: Die bald 26-jährige Bündnerin wurde Neunte und konnte sich zum zweiten Mal in Folge in den Top 10 klassieren. Für Gini wars das zweitbeste Ergebnis im Weltcup nach dem 6. Rang von vor zwei Wochen in Maribor.

Im Slalomweltcup hat Schild mit ihrem Sieg aufgeholt und liegt nur noch fünf Punkte hinter Hosp. "Die Kugel ist sicher ein Ziel. Niki ist sehr hartnäckig, aber ich werde versuchen, ihr noch ordentlich zuzusetzen."

Obwohl Hosp am Samstag bei über einer Sekunde Vorsprung den Sieg im Riesentorlauf vergeben hatte, war die Tirolerin mit den Plätzen zwei und drei und damit 140 Weltcup-Punkten die große Siegerin des Wochenendes im Allgäu. Vor allem am Sonntag lief es fast optimal für die Weltcup-Titelverteidigerin, weil neben Julia Mancuso und Anja Pärson mit Lindsey Vonn (USA) auch ihre erste Verfolgerin im Slalom ausfiel. Hosp hingegen fuhr von Platz sieben noch auf das Slalom-Podest und knöpfte Vonn damit über das Wochenende 100 Punkte ab. Betrug ihr Vorsprung vor dem Wochenende nur 26 Punkte, sind es nach 23 von 38 Einzelrennen nun wieder 126.

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1. Marlies Schild AUT 1:40,85


2. Therese Borssen SWE 1:41,27


3. Nicole Hosp AUT 1:41,36


4. Veronika Zuzulova SVK 1:41,39


5. Tanja Poutiainen FIN 1:41,45


6. Chiara Costazza ITA 1:41,50


7. Sarka Zahrobska CZE 1:41,54


8. Maria Riesch GER 1:41,88


9. Sandra Gini SUI 1:41,99


. Monika Bergmann GER 1:41,99


Hosp will punkten, Vonn nicht

Die US-Amerikanerin lässt den Slalom von Zagreb aus, eine gute Gelegenheit für ihre ÖSV-Konkurrentin - Schild um den Hattrick

Zagreb - Marlies Schild peilt den Hattrick an, Nicole Hosp will die alleinige Führung im Gesamtweltcup erobern - und belohnt wird das Ganze mit einem Preisgeld von insgesamt 165.000 Euro. Im Nachtslalom am Freitag auf dem Sljeme bei Zagreb bekommt der Sieger nicht nur 100 Weltcup-Punkte, sondern auch 60.000 Euro und jubelt damit in Kitzbühel-Dimensionen. Erstmals fahren heuer auch die Herren in Zagreb, sie sind am Sonntag an der Reihe - fürs gleiche Geld übrigens wie die Damen.

Vonn läßt aus

Das Restprogramm im alpinen Skiweltcup der Damen begünstigt weder Hosp noch Lindsey Vonn, die im Gesamtweltcup mit 983 Punkten ex aequo in Führung liegen. Allerdings lässt die US-Amerikanerin das Kroatien-Rennen aus - bei erst 22 Slalompunkten in diesem Winter eine nachvollziehbare Entscheidung - und bereitet sich in Übersee auf die folgenden Bewerbe in Kanada vor. Damit eröffnet sich für Hosp die Chance, zumindest vorübergehend davonzuziehen. In Zagreb war die Bichlbacherin in den bisherigen drei Auflagen zweimal Vierte (2005 und 2006) und einmal Elfte (2007).

In Whistler Mountain hat Vonn in der Abfahrt und der Super-Kombination - sie ist die Gewinnerin der bisher einzigen Super-Kombi in diesem Winter in St. Anton - die Trümpfe wieder in ihrer Hand. Es ist anzunehmen, dass die Entscheidung im Gesamtweltcup also das gleiche Geduldspiel wird wie im Vorjahr, als Hosp erst am letzten Tag beim Finale in Lenzerheide gegenüber Marlies Schild als Siegerin dastand. Denn insgesamt stehen auf der Speed-Seite noch drei Abfahrten und ein Super-G, sowie in den technischen Disziplinen drei Slaloms und zwei Riesentorläufe auf dem Programm, das Zünglein an der Waage könnten also die zwei Super-Kombinationen sein.

Auch im Slalom-Weltcup ist noch alles offen - und wird es auch nach Zagreb bleiben, denn es folgen mit Zwiesel und Bormio zwei weitere Rennen. Hosp führt mit 465 Zählern vor Schild (460), der Slowakin Veronika Zuzulova (361) und der Finnin Tanja Poutiainen (352). Für die Salzburgerin Schild ist es die einzige Chance auf eine Weltcupwertung, denn im Kampf um die große Kristallkugel hat sie mit bereits 216 Punkten Rückstand schon zuviel an Boden verloren.

Schild mit toller Bilanz

Die Schneekönigin von Zagreb ist aber eindeutig Schild, die einem dritten Platz bei der Premiere in den darauffolgenden Jahren zwei Siege folgen ließ. 2007 gewann Schild vor 25.000 Zuschauern auf dem Bärenberg trotz eines Fast-Stehers im zweiten Durchgang. Als Vorläufer waren übrigens die Geschwister Janica und Ivica Kostelic über die Piste gegangen, am Sonntag darf Ivica nun erstmals vor Heimpublikum um einen Weltcupsieg fahren.

ÖSV-Damencheftrainer Herbert Mandl nominierte mit Schild, Hosp, Elisabeth Görgl, Michaela Kirchgasser, Kathrin Zettel und Simone Streng sechs Damen, sie reisten am Donnerstag via Lear-Jet nach Kroatien an.

BLICK ZURÜCK SAISON 2006/07:
Marlies Schild feiert Slalomsieg in Zagreb

Marlies Schild bleibt die "Snow Queen" auf dem Bärenberg von Zagreb! Die Salzburgerin gewann wie im Vorjahr den Nachtslalom in Zagreb und feierte den 4. Sieg in diesem Jahr in dieser Disziplin. Im Finaldurchgang verteidigte sie ihren Vorsprung trotz Patzer im oberen Streckenabschnitt und einem mehr als unsportlichen Pfeifkonzert der 25.000 kroatischen Zuschauer souverän. Standesgemäß konnte sich Schild als „Schneekönigin“ über Krone und Mantel sowie 60.000 Euro Preisgeld, das höchste im Frauen-Weltcup, freuen. Die zweitplatzierte kroatische Lokalmatadorin Ana Jelusic hatte bereits 1,66 Sekunden Rückstand. Den 3. Rang sicherte sich die Tschechin Sarka Zahrobska (+1,85). Die Schwedin Anja Pärson, die sich nach dem ersten Lauf auf Platz zwei plazierte, schied nach guten Zwischenzeiten kurz vor dem Ziel aus. Die Italienerin Chiara Costazza bestätigte derweil mit Rang 4, nach dem sie bereits Fünfte am Zauberberg in Semmering war, ihren Aufwärtstrend und verwies US Girl Resi Stiegler, die als Vierte ins Finale ging, auf Rang 5. Das ÖSV Team, hinter Marlies Schild konnte heute nicht an die bisherigen Saisonleistungen anknüpfen. Nicole Hosp und Kathrin Zettel landeten auf den Rängen 11 und 12, Michaela Kirchgasser scheiterte bereits im 1. Durchgang. Monika Bergmann-Schmuderer qualifizierte sich als beste Deutsche auf Rang 7. Kathrin Hölzl verbesserte sich von Platz 30 nach dem 1. Lauf auf Platz 15, Fanny Chmelar wurde 25. Pech hatte die Schweizerin Aita Camistral. Die Engadinerin qualifizierte sich mit ihrer persönlichen Bestleistung und dem 22. Platz für den zweiten Lauf, fädelte dort aber kurz vor dem Ziel ein. Rabea Grand wurde 36. und verpasste das Finale um rund eine halbe Sekunde. Im Slalom-Weltcup ist Marlies Schild, die bereits 203 Punkte Vorsprung auf ihre Teamkollegin Kathrin Zettel hat, die kleine Slalom-Weltcupkugel kaum mehr zu nehmen. Auch im Gesamtweltcup baute Schild ihren Vorsprung auf nun 133 Punkte auf Nicole Hosp aus. Kathrin Zettel ist Dritte vor der besten Nicht-Österreicherin Lindsey Kildow die einen Rückstand von 249 Punkten auf die Führende aufweist.


1. Marlies Schild AUT 1:59,40


2. Ana Jelusic CRO 2:01,06


3. Sarka Zahrobska CZE 2:01,25


4. Chiara Costazza ITA 2:01,42


5. Resi Stiegler USA 2:01,50


6. Tanja Poutiainen FIN 2:01,71


7. Monika Bergmann-Schmuderer GER 2:01,75

BLICK ZURÜCK - SAISOM 2005/06
Schild führt österreichischen Doppelsieg an

Die erste Skiweltcup Siegerin im Olympiajahr 2006 heißt Marlies Schild aus Österreich. Sie bewältigte den „Hausberg Sljeme“ der kroatischen Hauptstadt Zagreb, vor 25.000 begeisterten Zuschauer in einer Bestzeit von 1:53.63 Minuten und konnte sich über eine Siegprämie von 60.000 Euro freuen. Die Salzburgerin markierte wie schon zuletzt in Osttirol Laufbestzeit in beiden Durchgängen. Es war der sechste Weltcup-Sieg für Schild, der fünfte im Slalom. Aber auch ihre Mannschaftskollegin Kathrin Zettel, die sich auf Rang 2 platzierte, erhielt einen Scheck in Höhe von 30.000 Euro und der Drittplazierten Lokalmatadorin Janica Kostelic, die den 2. Lauf durch ein Missgeschick kurz nach dem Start nur mit einem Stock und ohne Handschuh beenden musste, wurden immerhin noch 15.000 Euro auf ihrem Konto gutgeschrieben. Damit verhinderte die Kroatin, die ihre Führung im Gesamtweltcup ausbaute, einen Dreifacherfolg der Österreicherinnen, denn die Halbzeitdritte Nicole Hosp aus Tirol landete in der Endwertung auf Platz vier. Annemarie Gerg fuhr als beste Deutsche in 1:57,34 Minuten auf Rang elf. Anja Blieninger (1:57,60) schaffte als 14. ihr bestes Weltcup-Resultat und die halbe Olympia-Norm. Martina Ertl-Renz (1:57,88) kam auf Rang 19. Sonja Nef, die in den Rennen kurz vor dem Jahreswechsel in Lienz wegen einer Grippe nicht startete, war mit Rang 21 einmal mehr weit von der für eine Teilnahme geforderten Olympiavorgabe entfernt und das auf dem Hang, auf dem sie vor einem Jahr noch Fünfte geworden war. Will die einstige Riesenslalom-Weltmeisterin zum Karriere-Abschluss in Italien dabei sein, muss sie im Januar entweder einmal unter den ersten sieben oder zweimal in den Top Ten klassiert sein. Am Samstag geht es bei den Damen aber schon wieder weiter. Dann steht der Riesenslalom von Marburg auf dem Programm! Die Top 10 Rennläuferinnen beim Slalom von Zagreb: 1. Marlies Schild (AUT) 1:53,63. 2. Kathrin Zettel (AUT) 0,44 zurück. 3. Janica Kostelic (CRO) 1,45. 4. Nicole Hosp (AUT) 1,62. 5. Anja Pärson (SWE) 1,64. 6. Tanja Poutiainen (FIN) 1,84. 7. Kristina Koznick (USA) 2,06. 8. Sarka Zahrobska (CZ) 3,35. 9. Therese Borssen (SWE) 3,54. 10. Resi Stiegler (USA) 3,61.


Nach Lienz - auch ein Sieg in Zagreb - Marlies Schild in Siegeslaune


Kathrin Zettel - 44/100 Sekunden fehlten zum ersten Weltcupsieg


Kostelic rast beiM Slalom in Zagreb mit einem Stock auf Rang 3


Therese Borssen: Vom 29. Platz auf Rang 9 vorgefahren - Respekt

BLICK ZURÜCK SAISON 2004/05
Poutiainen gewinnt Slalom in Zagreb

Tanja Poutiainen hat das erste alpine Weltcup-Rennen vor über 20 000 Fans in Zagreb gewonnen. Die 24-Jährige Finnin setzte sich im Nacht-Slalom in 1:50,71 Minuten durch und konnte ihren vierten Saisonsieg feiern. Auf Platz zwei kam die Amerikanerin Kristina Koznick in 1:50,78 Minuten vor Marlies Schild (1:51,19) aus Österreich die auch auf dem "Bärenberg" ihre Podestserie fortsetzen konnte: "Ich freu mich schon über den dritten Platz. Oben der Fehler hat nicht sein müssen, unten dann noch ein Fehler. Aber ich freu mich auch über Platz drei. Nach dem Fehler hab ich mir gedacht: Ich muss alles riskieren, damit noch was geht." Niki Hosp tastete sich als Vierte wieder an die Weltspitze heran und sorgte für ein auf den ersten Blick erfreuliches ÖSV Ergebnis. Hosp: "Ich war schon sehr froh, dass der Einser im zweiten Lauf wieder einmal aufgeleuchtet ist. Ich hab im Training schon gewusst, dass ich schnell sein kann. Und heute hab ich mir wieder die Sicherheit geholt." Dahinter dann ein ÖSV Loch - nur noch Sabine Egger kommt in die Wertung. Die Nachwuchs-Hoffnungen Zettel (1. Lauf) und Kirchgasser (2. Lauf) scheiden aus. Noch schlechter schneidet das DSV Team ab. Martina Ertl aus Lenggries kam als einzige deutsche Starterin ins Ziel und wurde in 1:52,61 Minuten 13. Monika Bergmann-Schmuderer und Annemarie Gerg schieden aus. Mit dem 5. Platz schaffte die Schweizerin Sonja Nef ihr mit Abstand bestes Slalom-Ergebnis im laufenden Winter und damit auch in ihrer zweiten Disziplin wieder den Anschluss an die Weltspitze. Marlies Oester lieferte als 19. zwar ebenfalls ihr bestes Saisonergebnis im Slalom ab. Für die Berner Oberländerin wird dies aber nur ein schwacher Trost sein, zumal sie nach dem ersten Lauf Platz 12 belegt und sich so die Basis für ein Top-Ergebnis gelegt hatte. Für Janica Kostelic dauerte der Auftritt vor heimischem Publikum nur wenige Sekunden. Die dreifache Olympiasiegerin fädelte zur Enttäuschung des überwiegend einheimischen Publikums im ersten Lauf schon im obersten Streckenteil ein. "Schade! Dieser Sieg wäre das größte Erlebnis für mich gewesen", war die Kroatin danach bitter enttäuscht. Nicht viel weiter kam Anja Pärson. Die Schwedin rutschte weg, stieg zwar noch zurück, doch für die Qualifikation für den zweiten Durchgang war der Rückstand verständlicherweise zu gross. Poutiainen konnte mit ihren vierten Saisonsieg die Führung im Gesamtweltcup vor Renate Götschl (8 Punkte Rückstand) übernehmen und baute ihre Führung im Slalom-Weltcup weiter aus. Die Damen übersiedeln nun nach Marburg, wo am Wochenende die letzten Bewerbe vor der WM auf dem Programm stehen. Am Samstag geht es im Riesenslalom zur Sache und am Sonntag wird wieder um Slalom Weltcuppunkte gekämpft. Die Top 10 beim Nachtslalom in Zagreb: 1. Tanja Poutiainen (FIN) 1:50,71. 2. Kristina Koznick (USA) 0,07 zurück. 3. Marlies Schild (AUT) 0,48. 4. Nicole Hosp (AUT) 0,92. 5. Sonja Nef (SUI) 1,03. 6. Sarah Schleper (USA) 1,04. 7. Therese Borssen (SWE) 1,29. 8. Nika Fleiss (CRO) 1,31. 9. Ana Jelusic (CRO) 1,34. 10. Resi Stiegler (USA) 1,41.


1. Tanja Poutiainen

2. Kristina Koznick

3. Marlies Schild 

4. Nicole Hosp

5. Sonja Nef

6. Sarah Schleper
 
7. Therese Borssen

8. Nika Fleiss 

 

 

 






 

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