|

Matt gewinnt Slalom in Adelboden

Die österreichische Antwort auf den schweizer
Doppelsieg von gestern: Mario Matt gewinnt trotz Rückenproblemen in
einer Zeit von 1.48,45 vor Benjamin Raich (AUT +0,10 Sek) und einem
entfesselt fahrenden Felix Neureuther (GER +0,14 Sek) „Heute ist es sehr
gut gelaufen für mich. Ich hab im ersten Lauf einen schweren Fehler
gehabt, hab im zweiten Lauf alles riskiert. Es ist mir aufgegangen. Nur
14 Hundertstel hinter solchen Top-Leuten zu landen. Natürlich ärgert man
sich ein bisserl – aber ich bin sehr zufrieden“. Dahinter ein weiterer
Österreicher: Rainer Schönfelder – er muss sich seinen vierten Platz
zwar mit dem Italiener Manfred Mölgg (+0,69 Sek) teilen, ist mit diesem
Spitzenplatz nach seinen Verletzungen von Bad Kleinkirchheim aber sicher
sehr zufrieden. Ivica Kostelic (CRO +0,77 Sek), nach dem ersten Lauf
noch Zweiter, kommt im zweiten leider nicht mehr so ideal mit der
steilen Piste zurecht und fällt auf den 6. Rang zurück. 7. Julien
Lizeroux, (FRA +0,91 sek), 8. der Amerikaner James Cochran (+1,27 Sek),
der nach dem Ausritt des drittplatzierten Ted Ligety für die USA in die
Presche springt. 9. Marcel Hirscher, ein vielversprechender Youngstar
aus dem ÖSV (+1,28 Sek), fährt mit Startnummer 48 in die Top Ten und auf
Platz 10 noch Giorgio Rocca (ITA +1,29 Sek), der sich langsam wieder an
die Spitze heran kämpft. Leider ausgefallen im Finale unter anderem Ted
Ligety, Jean-Baptiste Grange und Akira Sasaki. Somit steht es im neu
entbrannten Konkurrenzkampf Österreich – Schweiz nun wieder ausgeglichen
5:5 in Siegen, bevor der Weltcup zu den ganz großen Klassik-Wochenenden
nach Wengen und Kitzbühel zieht. Für Spannung und hohes Fanaufkommen ist
gesorgt!
Aus dem Austria Skiweltcup
Infopoint: Claudia Egger
Noch mehr Informationen
finden Sie im
Skiweltcup-Forum

1. Mario Matt AUT 1:48,45

2. Benjamin Raich AUT 1:48,55

3. Felix Neureuther GER 1:48,59

4. Manfred Mölgg ITA 1:49,14

. Rainer Schönfelder AUT 1:49,14

6. Ivica Kostelic CRO 1:49,22

7. Julien Lizeroux FRA 1:49,36

8. Jimmy Cochran USA 1:49,72

9. Marcel Hirscher AUT 1:49,73

10. Giorgio Rocca ITA 1:49,74


Matt führt beim Slalom in Adelboden

Die großen Skiweltcup Show am Chuenisbärgli in
Adelboden ging am heutigen Sonntag mit dem Spezialslalom der Herren in
die nächste Runde. Nach dem 1. Durchgang führt der Österreicher Mario
Matt in einer Zeit von 55.21 Sekunden mit einem hauchdünnen Vorsprung
von 4 Hundertstel Sekunden vor dem überraschend stark fahrenden Kroaten
Ivica Kostelic und den beiden zeitgleichen Ted Ligety (+0,23 Sekunden)
aus den USA und dem Schweden Markus Larson. Mit einem Zeit Rückstand
unter einer halben Sekunde und allen Möglichkeiten für den Finallauf
folgen der Österreicher Rainer Schönfelder (5. - +0,41), Manfred Mölgg
(6. -+0,42) aus Südtirol, der Japaner Akira Sasaki (7. - +0,49) und
Österreichs Skisuperstar Benjamin Raich (8. - +0,49). Der deutsche Felix
Neureuther (9. - +0,70) verschenkte nach toller Zwischenzeit und einem
„Steher“ im Zielhang ein noch bessere Plazierung und mußte sich mit Rang
9 begnügen. Nach dem großen Erfolg vom Samstag beim Riesenslalom lief es
für das Schweizerteam beim heutigen Slalom alles andere als rund. Marc
Gini, Marc Berthod und Daniel Albrecht (alle SUI) schieden ebenso aus
wie der Finne Kalle Palander, Bode Miller aus den USA und Alexander Koll
aus Österreich. Durch die knappen Zeitabstände nach dem 1. Durchgang
können wir uns auf einen spannenden Finallauf, der um 13.30 Uhr
gestartet wird, freuen.
Noch mehr Informationen
finden Sie im
Skiweltcup-Forum


Übertragungszeiten:
LIVE: Sonntag, 06.01.2008 - 10.10 Uhr -
ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Adelboden (SUI)
4. Slalom der Herren: 1. Durchgang
LIVE: Sonntag, 06.01.2008 - 10.15 Uhr -
SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Adelboden (SUI)
4. Slalom der Herren: 1. Durchgang
LIVE: Sonntag, 06.01.2008 - 13.10 Uhr -
ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Adelboden (SUI)
4. Slalom der Herren: 2. Durchgang
LIVE: Sonntag, 06.01.2008 - 13.15 Uhr -
SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Adelboden (SUI)
4. Slalom der Herren: 2. Durchgang
LIVE: Sonntag, 06.01.2008 - 13.45 Uhr -
Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Adelboden (SUI)
4. Slalom der Herren: 2. Durchgang



Das letzte
Rennen - Slalom der Herren in Alta Badia
Grange gewinnt Slalom in Alta Badia

Premieren-Sieg beim Slalom von Alta Badia: Der
Franzose Jean-Baptiste Grange feierte mit Laufbestzeit in beiden
Durchgängen seinen ersten Erfolg im Weltcup und übernahm auch die
Slalom-Weltcupführung. "Ich bin sehr glücklich. Es war das erste Mal,
dass ich nach einem ersten Durchgang geführt habe. Ich war natürlich ein
bisschen nervös, dass ist normal." Groß war auch die Freude beim
Deutschen Felix Neureuther der sich durch zwei starke Läufe den zweiten
Rang sichern konnte. Beim dritten Podiumsplatz seiner Karriere fehlten
Neureuther 0,74 Sekunden zu seinem ersten Weltcup-Sieg. Dritter wurde
der Amerikaner Ted Ligety. Reinfried Herbst landete als bester
Österreicher auf Rang vier und fuhr somit sein bestes Saisonergebnis
ein. Der Jungvater verhinderte damit ein ähnliches ÖSV-Debakel wie beim
Totalausfall im Vorjahr. Die Österreicher Mario Matt und Manfred Pranger
schieden auf dem Weg zu möglichen Top-10-Plätzen im 2. Durchgang aus.
Alexander Koll verbesserte sich im zweiten Durchgang von Platz 29 auf
den 16. Rang. Als bester Schweizer plazierte sich Marc Gini auf Rang 7.
Gini, der nach dem ersten Lauf als bester Eidgenosse lediglich Rang 17.
belegte, profitierte von etlichen Ausfällen. So schieden unter anderen
auch die topklassierten Schweden Markus Larsson und Andre Myhrer im 2.
Lauf aus. Im ersten Durchgang scheiterten bereits Favorit Benjamin Raich
oder Marc Berthod.
Noch mehr Informationen
finden Sie im
Skiweltcup-Forum

1. Jean-Baptiste Grange FRA 1:36,12

2. Felix Neureuther GER 1:36,86

3. Ted Ligety USA 1:37,52

4. Reinfried Herbst AUT 1:38,04

5. Bernard Vajdic SLO 1:38,14

6. Kalle Palander FIN 1:38,37

7. Marc Gini SUI 1:38,45

8. Jimmy Cochran USA 1:38,49

9. Julien Lizeroux FRA 1:38,54

10. Akira Sasaki JPN 1:38,73

Raich und Matt topmotiviert

Adelboden - Am Sonntag erfolgt im
Ski-Herren-Weltcup in Adelboden der Startschuss zu einem heißen
Slalom-Monat. Auf Adelboden folgen die Klassiker in Wengen (12. Jänner),
Kitzbühel (20. Jänner) und Schladming (22. Jänner). Highlights, die die
Massen anziehen und die für die ÖSV-Aushängeschilder Benjamin Raich und
Mario Matt wie maßgeschneidert sind. Die beiden Tiroler Weltmeister sind
bei den Slalom-Klassikern immer ein heißer Tipp und befinden sich laut
ihrem ÖSV-Coach Rainer Gstrein in bestechender Form.
"Ich freue mich auf die Klassiker. Das ist ein ganz
anderes Skifahren", meinte Matt voller Vorfreude. Schladming und Kitz
hat der 28-Jährige bereits im Jahr 2000 gewonnen. Und vor genau einem
Jahr hatte sich Matt ausgerechnet in Adelboden aus seinem hartnäckigen
Formtief gekämpft. Nach Rang drei in Adelboden ging es Schlag auf
Schlag, gekrönt wurde die Saison dann mit Slalom-Gold bei der WM in
Aare.
Da Benjamin Raich in den Monaten Jänner, Februar
und März zumeist so richtig abräumt, ist kein Geheimnis mehr. Der
Pitztaler hat in Schladming viermal, in Kitzbühel einmal und in Wengen
dreimal den Slalom für sich entschieden. "Wenn die Klassiker kommen,
dann ist der Benni immer extrem motiviert", so Gstrein.

Adelboden - Zurück an den Ort der
Erlösung

Rückblick: Adelboden, am 7. Januar 2007. Marc
Berthod erlöst mit seinem Slalom-Sieg eine ganze Skination. Folgen:
Medaillen bei der WM und weitere Erfolge im Weltcup. Fazit: Die Schweiz
ist wieder wer und droht dem Erzrivalen Österreich die Vormachtstellung
im alpinen Skirennsport abzujagen.
Adelboden im Januar 2008: Das Swiss-Ski-Team kehrt
an jenen Ort im Berner Oberland zurück, an dem Berthod, bis dahin ein
unbeschriebenes Blatt, vor 363 Tagen mit Startnummer 60 und nach Rang 27
im ersten Durchgang zum Sieg fuhr. Es war der erste Weltcup-Erfolg für
die eidgenössischen Ski-Herren nach einer Durststrecke von 103 Rennen.
Im Slalom lag der letzte Triumph sogar über sieben Jahre (Didier Plaschy
1999) zurück. Ein einziger Sieg war der Auslöser für ein neues Schweizer
Ski-Wunder.
Blick Zurück - Saison 2006/07:
Sensationssieg von Marc Berthod auf
dem Kuonisbergli

Marc Berthod hat bei seinem Heimspiel in Adelboden
völlig überraschend den vierten Weltcup-Slalom des WM-Winters gewonnen.
Mit Startnummer 60 hatte sich der 23-Jährige als 27. gerade noch für das
Finale qualifiziert, ehe er mit einem Traumlauf auf dem Kuonisbergli zu
seinem ersten Sieg im Weltcup fuhr und damit nach einer Durststrecke von
103 Rennen die Erfolglosigkeit der Schweizer Ski-Herren beendete. In
einer Gesamtzeit von 1:47,42 Minuten lag Berthod vor Benjamin Raich aus
Österreich (1:47,68) und dessen Landsmann Mario Matt (1:47,80). Die
ÖSV-Herren legten damit eine eindrucksvolle Reaktion auf das Debakel von
Alta Badia hin - am 18. Dezember war kein Österreicher in den Top 30
gelandet. Von 27 auf 1 - das bedeutet «Weltrekord», das hatte vor Marc
Berthod noch keiner geschafft. Die bisherige Bestmarke hatte Benjamin
Raich gehalten, der vor sieben Jahren in Schladming den Nachtslalom aus
der 23. Position für sich entschieden hatte. Für den Pitztaler war es
damals ebenfalls der erste Weltcup-Sieg gewesen. Keinen Rekord bedeutet
allerdings der Sieg mit der Nummer 60. "Unglaublich, das war ein echter
Traumlauf. Das ist wirklich cool", konnte Berthod sein Glück gar nicht
fassen. "Als ich am Vormittag mit Nummer 60 gestartet bin, habe ich
keine Sekunde an den Sieg gedacht", so der Zweitplatzierte der
Superkombi im November 2006 in Beaver Creek. "Ich mag den Berg, hier
läuft es auch im Training immer gut für mich." Wie unglaublich die Fahrt
von Berthod im zweiten Lauf war, zeigt die Tatsache, dass er 1,53
Sekunden schneller als der zweitschnellste Manfred Mölgg (ITA) war. Nach
dem ersten Durchgang hatte der Schweizer gar 2,76 Sekunden Rückstand auf
den Leader Markus Larsson (SWE). Seine Position im zweiten Lauf
verbesserte auch sein Teamkollege Daniel Albrecht. Berthods Kumpel
machte neun Plätze gut und schaffte damit sein zweitbestes Ergebnis in
dieser Sparte. Zahlreiche Favoriten sahen bei weicher Piste und
schwierigen Bedingungen - zunächst Regen, dann Sonne, dann Nebel - nicht
das Ziel. Gesamtweltcup-Leader Aksel Lund Svindal (NOR) schied im ersten
Durchgang im 18. Saisonrennen erstmals aus. Ebenfalls bereits im ersten
Lauf verabschiedeten sich Manfred Pranger (AUT), Ted Ligety (USA), Andre
Myhrer (SWE) und Ivica Kostelic (CRO). Im zweiten Durchgang folgten auch
Rainer Schönfelder (AUT) und Bode Miller (USA). Der Weltcup-Tross bleibt
jetzt in der Schweiz. Die Punktejagd geht am kommenden Wochenende in
Wengen weiter, am Freitag steht die Superkombi, am Samstag die Abfahrt
und am Sonntag der Slalom auf dem Programm. Abzuwarten bleibt jedoch,
wie das anhaltende Warmwetter im Berner Oberland dem Lauberhorn zusetzt.
Das erste Training für die 77. Lauberhornabfahrt ist am Mittwoch um
12.30 Uhr geplant.

1. Marc Berthod SUI 1:47,42

2. Benjamin Raich AUT 1:47,68

3. Mario Matt AUT 1:47,80

4. Kalle Palander FIN 1:47,82

5. Markus Larsson SWE 1:47,97

6. Giorgio Rocca ITA 1:48,10

7. Manfred Mölgg ITA 1:48,11
BLICK
ZURÜCK SAISON 2005/06
Slalomsieg Nummer 4 für Giorgio Rocca
in Adelboden

Der Italiener Giorgio Rocca setzte heute Sonntag
seine Siegesserie dieser Saison fort und holte sich den 4. Sieg im 4.
Slalom. 1:39,14 war seine Gesamtzeit, an der die Konkurrenten scheiterten.
„Ich freue mich, dass ich mit guter Form nach Österreich komme. Ich fahre
sehr sicher, kann mir leisten, bei schwierigen Stellen etwas zu
bremsen.“Ted Ligety (USA +0,60) erreichte auf der schwierigen Piste am
Kuonisbergli Platz 2 und somit sein bestes Slalomergebnis überhaupt. Der
gestrige Riesentorlaufsieger Benjamin Raich (AUT +0,78) erreichte Rang 3.
„Der zweite Lauf war schwierig. Ich war nicht ganz zufrieden mit meiner
Leistung heute. Ich war eigentlich immer ein bisschen hintennach. Ich habe
versucht, alles zu geben. Aber es hat nicht ganz gereicht. Ich hab nicht
ganz die Spannung aufgebaut wie gestern. Ich bin aber sehr zufrieden mit
Platz drei. Giorgio ist derzeit nicht zu schlagen, er ist auch im zweiten
wieder ganz sicher runter gefahren.“ 4. wurde der regierende
Slalom-Olympiasieger Jean-Pierre Vidal (FRA +1,07) vor Kalle Palander (FIN
+1,31), der nach einer fehlerhaften Fahrt vom 3. auf den 5. Rang
zurückfiel. Platz 6 und 7 gehörte heute den Schweden mit Markus Larsson
(+1,34) und Andre Myhrer (+1,42). 8. wurde der Norweger Kjetil Jansrud
(+0,93). An die 9. Stelle, endlich wieder ein Lebenszeichen der deutschen
Mannschaft, konnte sich Alois Vogl (+2,02) setzen. (Felix Neureuther wurde
18. mit +3,78 Rückstand). Michael Janyk (CAN +2,13) verteidigte seinen 10.
Zwischenrang erfolgreich. Besonders schwierig war für die Läufer heute der
steile, eisige Zielhang, wo zwar nicht viele ausschieden, aber das Tempo
doch sehr reduzieren mussten, um im Rennen zu bleiben. Ausgefallen sind im
2. Lauf Martin Marinac (AUT), Tom Rothrock (USA) Akira Sasaki (JPN) und
Ivica Kostelic (CRO). Der Slalomweltcup wird Giorgio Rocca (ITA) nur noch
schwer zu nehmen sein, er führt mit dem Maximum von 400 Punkten. 2. ist
Ted Ligety (USA), der ebenfalls eine tolle Slalomsaison hat, mit 240
Punkten und 3. Benjamin Raich (AUT) mit 140 Punkten. Im Gesamtweltcup ist
noch nichts entschieden. Benjamin Raich holte sich in Adelboden 160 Punkte
ab und führt nun mit 606 Punkten und 117 Punkten Vorsprung auf die
Amerikaner Bode Miller und Daron Rahlves (beide 489 Punkte) und Michael
Walchhofer (AUT 470 Punkte). Die Herren bestreiten ihre nächsten Rennen in
Wengen, wo die klassische Lauberhornabfahrt, der Slalom und eine
Superkombination auf dem Programm stehen.
Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M.Riedler
Rocca gewinnt auch Slalom in Adelboden
Vierter Slalom dieser Saison - der vierte Sieg für Giorgio Rocca. Er
scheint derzeit nicht zu schlagen. 400 Punkte seine Ausbeute nach vier
Rennen. Der Slalom-Weltcup ist ihm wohl bereits sicher! Zweiter wird trotz
Patzers Ted Ligety - sein bestes Ergebnis. Raich steht als Dritter am
Podest und macht wichtige Weltcup-Punkte. In der ewigen Bestenliste an
Slalom-Siegen hat Italien nun um einen Sieg gegenüber Österreich die Nase
vorne. Dieses Wochenende stand jedoch im Zeichen des Benni Raich. Er macht
in zwei Rennen 160 Punkte und verlässt Adelboden als
Gesamtweltcupführender mit einem Polster von 117 Punkten auf Miller und
Rahlves. Der Slalom-Weltcup steht bisher ganz im Zeichen von Giorgio Rocca.
Nach vier Rennen hält er bei 400 Punkten. Dem Maximum! Erster Verfolger
ist Ted Ligety, der bisher eine ganze starke Saison fährt. Sein Rückstand
beträgt bereits 140 Punkte. Bester Österreicher in dieser Wertung ist
Benni Raich, er hat auf Rocca aber bereits 260 Punkte Rückstand. Die
Titelverteidigung dürfte wohl außer Reichweite sein. Ein ausführlicher
Bericht folgt im Laufe des Nachmittags

4. Sieg im 4. Rennen - Slalomkönig Giorgio Rocca aus Italien

Ted Ligety: Freude im Zielraum über Platz 2

Was für ein Wochenende für Benny Raich: Platz 1 und Platz 3

Lichtblick im DSV Lager: Alois Vogel wird Neunter

Akira Sasaki: Das Kuonisbergli verzeiht keinen Fehler
Der
Blick zurück - Saison 2003/04
Schönfelders Lambada in
Adelboden
Rainer Schönfelder
(AUT) fährt heute in Adelboden zu seinem insgesamt 5. Weltcupsieg und
legt im Ziel vor Freude einen Lambada mit vollendetem Hüftschwung hin.
Ebenso unverwechselbar wie der Tanzstil des Siegers ist der Fahrstil des
Amerikaners Bode Miller, der sich mit einer wie immer risikoreichen Fahrt
auf Platz 2 (+0,19) schiebt und somit einen Dreifachtriumpf der
Österreicher vereitelt. Auf Platz 3 landet Benjamin Raich (AUT +0,50) der
damit wieder die Führung im Gesamtweltcup übernimmt. Dahinter auf Platz
4 Mario Matt (AUT +0,90), 5. Drago Grubelnik (SLO +1,39) mit einer
sensationellen Aufholjagd von Platz 24 nach dem ersten Durchgang, 6.
Edoardo Zardini (ITA +1,68 mit Startnummer 40 und nach Platz 16 im ersten
DG), 7. Akira Sasaki (JPN +1,74), 8. Giorgio Rocca (ITA +1, ). 9. Pierrick
Bourgeat (FRA +1, ). 10. Tom Stiansen (NOR +1,)
Der Halbzeitführende
Manfred Pranger (AUT) fädelte nach sensationeller Fahrt kurz vor der
Zwischenzeit ein und war damit neben dem bereits im ersten DG
ausgeschiedenen Kalle Pallander der prominenteste Ausfall. Auch bereits im
ersten Lauf ausgeschieden die beiden DSV Läufer Alois Vogl und Felix
Neureuther.
Wir warten ab, ob die
Altherren Maier oder Eberharter nach der Abfahrt am kommenden Samstag in
St. Anton dem Youngstar Raich die Führung im Weltcup wieder wegnehmen
können, oder ob sich vielleicht sogar Bode Miller mit einem weiteren
Topslalomergebnis am Arlberg zwischen das österreichische Führungstrio
schiebt ....
Aus dem
Austria Infopoint: C. Egger
SAISON
2001/02 - Rennen
Adelboden, 06.01.2002
Bode Miller gewinnt Slalom in Adelboden
Markus Eberle mit Rang 11 für Olympia qualifiziert

Bode Miller gewinnt in
Adelboden
Bode Miller aus den
USA gewinnt, mit einem Vorsprung von 1,92 Sekunden den Slalom von
Adelboden vor Ivica Kostelic aus Kroatien. Mitja Kunc konnte von Rang 15
nach dem 1. Durchgang auf Rang 3 vorfahren. Auf den Plätzen 4 bis 7
folgen, Kalle Palander (FIN), Tom Stiansen (NOR), sowie die beiden Österreicher
Rainer Schönfelder und Manfred Pranger. Besonders erfreulich ist das
Abschneiden von Markus Eberle, mit Rang 11 hat er sein Olympiaticket in
der Tasche.

|