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Herbst gewinnt Slalom in Garmisch Partenkirchen

Der Österreicher Reinfried Herbst gewann überlegen den Slalom der Herren auf dem Gudiberg von Garmisch-Partenkirchen in überlegener Manier. Mit zweimal Laufbestzeit holte sich „Herbstl“ nach seinem Erfolg in Shigakogen im März 2006 seinen 2. Weltcupsieg. Am nächsten kam dem Österreicher noch der Südtiroler Manfred Möllg (65 Hundertstel Rückstand), Dritter wurde der Kroate Ivica Kostelic der immer besser in Form kommt.

"Es ist heute genau das passiert, was ich mir am Anfang der Saison vorgenommen habe: das zeigen, was ich kann. Das Gefühl ist einfach geil. Es sind viele Emotionen dabei, denn ich habe nach meiner Verletzung nie aufgegeben. Der Sieg war mein riesengroßes Ziel", jubelte Herbst, der im Sommer 2006 bei einem Benefiz-Fußballspiel einen Kreuzbandriss erlitten hatte. "Ich war vor dem zweiten Lauf ein bisschen nervös, aber genau im richtigen Maß. Der Hang und die Kurssetzung sind mir gelegen, da konnte ich meine Stärken ausspielen. Heute werde ich mit meinen Fanclub noch ins Hofbräuhaus nach München fahren", sagte der 29-Jährige in Feierstimmung.

Für die restlichen ÖSV-Läufer verlief das Rennen indes nicht nach Wunsch. Einzig Benjamin Raich kam noch in die Nähe der Top Ten. Raich, der sich im ersten Lauf nach einem Fehler im oberen Teil mit Rang 16 begnügen musste, konnte damit nur einige Punkte auf Weltcup-Leader Miller gutmachen und liegt nun 98 Zähler hinter dem US-Amerikaner. "Der Hang ist schwierig. Oben habe ich sehr schwere Fehler eingebaut, vielleicht habe ich auch zu viel riskiert. Ich bin nicht ganz stabil in meiner Fahrt. Im unteren Teil habe ich aufgeholt, das ist das Positive, was ich von heute mitnehmen kann", so Raich.

Auch für die bisherigen Saisondominatoren im Slalom lief es mit Ausnahme von Mölgg nicht nach Wunsch, Slalomweltcup-Leader Jean-Baptiste Grange (FRA) wurde 25., Mario Matt schied so wie Bode Miller im ersten Lauf aus.

Das Swiss-Team erlitt eine herbe Blamage. Kein einziger Schweizer konnte Weltcup-Punkte gewinnen. Marc Gini, der einzige Swiss-Ski-Athlet im zweiten Lauf, schied bereits beim ersten Tor aus. Ähnliches wie Gini passierte Marc Berthod im ersten Lauf, als er nach zwei Toren einfädelte. Er schied ebenso aus wie Sandro Viletta und Markus Vogel. Mit den ebenfalls ausgeschiedenen Mario Matt und Bode Miller fanden sie sich in prominenter Gesellschaft wieder. Daniel Albrecht zeigte eine verkorkste Fahrt, verlor fast drei Sekunden und qualifizierte sich nicht für das Finale.

Felix Neureuther fiel bei seinem Heimrennen vom vierten auf den 17. Platz zurück und war nach dem Rennen sehr enttäuscht. Sein Teamkollege Christian Wanninger erreichte zwar den Finaldurchgang viel aber nach einem Torfehler weit zurück und wegen Zeitüberschreitung aus der Weltcuppunktewertung.

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1. Reinfried Herbst AUT 1:42,00


2. Manfred Mölgg ITA 1:42,65


3. Ivica Kostelic CRO 1:43,18


4. Cristian Deville ITA 1:43,29


5. Julien Lizeroux FRA 1:43,30


6. Mitja Dragsic SLO 1:43,36


7. Ted Ligety USA 1:43,40


8. Johan Brolenius SWE 1:43,94


9. Mitja Valencic SLO 1:44,29

Herbst führt nach dem 1. Durchgang beim Slalom in Garmisch

Bei Volksfeststimmung und besten Bedingungen auf dem Gudiberg in Garmisch Partenkirchen führt nach dem 1. Durchgang der Salzburger Reinfried Herbst mit einem Vorsprung von 45 Hundertstel Sekunden vor dem Südtiroler Manfred Moelgg und dem Franzosen Julien Lizeroux (+0,59).

Kein Wunder das Herbst dem 2. Durchgang, der um 13.00 Uhr gestartet wird, entgegenfiebert: "Mir hat der Hang von Anfang an gut gefallen. Die kurzen Torabstände liegen mir. Oben habe ich mich gar nicht so gut gefühlt, dann habe ich aber Gas geben. Endlich habe ich das ins Ziel gebracht, was ich drauf habe. Ich bin glücklich mit der Zwischenführung. Schön, dass ich diese Situation erleben kann. Ich werde versuchen, es im 2. Lauf wieder so gut zu machen."

Heimmatador, Felix Neureuther (+0,78) folgt zeitgleich mit dem Kroaten Ivica Kosteic (+0,78) auf dem geteilten 4. Rang und hat damit im Finaldurchgang die besten Vorraussetzungen für den Sprung auf das „Stockerl“.

Auf das Podium spekulieren aber auch der Italiener Cristian Deville (Platz 6 - +0,80), Johan Brolenius (8. - +1,08) aus Schweden, der US Amerikaner Ted Ligety (9. - +1,09) der Österreicher Alexander Koll (10. - +1,13) sowie der Schwede Mattia Hargin (11. - +1,18) die sich alle noch vor dem Slalom Dominator dieser Saison, Jean-Baptiste Grange (12. - +1,29) aus Frankreich, plazieren konnten.

Im Kampf um den Gesamtweltcup mußte der US Amerikaner Bode Miller einen Rückschlag hinnehmen. Nach einem Torfehler schied er aus und bleibt in Garmisch ohne Punkte. Das gleiche Schicksal ereilte auch den Österreicher Mario Matt, den Sieger des Nachtslalom von Schladming. Damit hat Benjamin Raich (16. - +1,57) heute die Möglichkeit den Rückstand auf Miller zu verkürzen, wenn er auch mit seinem 1. Durchgang sicher nicht zufrieden sein konnte. "Ich habe einen Fehler gemacht, der einiges gekostet hat. Aber auch die Fahrt allgemein war nicht optimal" analysierte der Pitztaler seinen Lauf im Zielraum.

Ein besonderes Kompliment ist auch dem Steckendienst auf dem Gudisberg zumachen. Auf der perfekt präparierten Piste war es auch möglich mit hohen Startnummern ganz nach vorne zufahren. Dies bestätigte auch der Slowene Mitja Dragsic der sich mit Startnummer 46 noch auf den 7. Rang einreihen konnte.

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Übertragungszeiten:

LIVE: Samstag, 09.02.2008 - 09.30 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Garmisch-Partenkirchen (Bayern)
8. Slalom der Herren: 1. Durchgang

LIVE: Samstag, 09.02.2008 - 09.55 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Garmisch-Partenkirchen (Bayern)
8. Slalom der Herren: 1. Durchgang

LIVE: Samstag, 09.02.2008 - 10.00 Uhr - ARD
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Garmisch-Partenkirchen (Bayern)
8. Slalom der Herren: 1. Durchgang

LIVE: Samstag, 09.02.2008 - 12.45 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Garmisch-Partenkirchen (Bayern)
8. Slalom der Herren: 2. Durchgang

LIVE: Samstag, 09.02.2008 - 12.55 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Garmisch-Partenkirchen (Bayern)
8. Slalom der Herren: 2. Durchgang

LIVE: Samstag, 09.02.2008 - 13.00 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Garmisch-Partenkirchen (Bayern)
8. Slalom der Herren: 2. Durchgang

LIVE: Samstag, 09.02.2008 - 13.05 Uhr - ARD
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Garmisch-Partenkirchen (Bayern)
8. Slalom der Herren: 2. Durchgang



Das letzte Rennen - Slalom der Herren in Kitzbühel
Matt gewinnt Nacht-Slalom in Schladming

Der Österreicher Mario Matt krönte sich beim Nacht-Slalom von Schladming zum König der Planai und feierte seinen zweiten Triumph nach 2000 beim "Nightrace". Insgesamt war es der den zehnte Weltcupsieg seiner Karriere, den neunten im Slalom und zweite der Zweite oberste Stockerlplatz in diesem Winter. "Es ist so schön, wie beim ersten Mal. Ich war schon in Kitzbühel super in Form - habe aber dann Fehler gemacht. Ich habe gewusst: Wenn ich zwei Läufe wie im Training runter bringen, dann fahr ich um den Sieg mit. Im 2. Lauf hab ich oben ein bisserl verloren - aber unten dann super gezogen. Die Stimmung hab ich mitbekommen - hab mich aber gut konzentrieren können."

Der Arlberger stoppte vor 50'000 Zuschauer den französischen Seriensieger Jean-Baptiste Grange, der sich über Rang 2 freuen durfte und feierte den 700. Weltcup-Erfolg für Österreich. Der Italiener Manfred Mölgg, de nach dem ersten Durchgang knapp vor Matt geführt hatte, belegte Rang drei und konnte sich nicht so recht über den Podestplatz freuen: "Sicher war im Ziel Enttäuschung da. Ich hab einen großen Fehler gemacht. Es war wieder eine gute Kulisse da - schade um den Sieg. Ich hab oben schon gehört, dass Mario vorne ist. Ich wollte voll angreifen. Wenn ich keine Fehler mache, ist ganz vorne möglich." Im Gegensatz zu Mölgg fuhr Matt jenen Ski ohne Loch in der Schaufel.

Felix Neureuther landete nach mehreren kleinen Fahrfehlern im Finallauf, hinter dem US Amerikaner Ted Ligety auf dem fünften Platz. "Ich bin hier in Schladming noch nie durchgekommen. Vor so einer Kulisse wollte ich unbedingt ins Ziel", zeigte sich der 23-jährige Partenkirchener zufrieden. In den vergangenen drei Jahren war Neureuther in Schladming stets im ersten Durchgang gescheitert.

Benjamin Raich, der in Schladming bereits viermal gewonnen hatte, wurde als zweitbester Österreicher Achter und kann den Vorsprung im Gesamtweltcup etwas auspassen. Hauptkonkurrent beim Kampf um die große Kristallkugel, Bode Miller aus den USA schied bereits im 1. Durchgang aus und liegt nun 61 Punkte zurück. Ein echter "Befreiungsschlag" aus Raich-Sicht war dieser Slalom aber nicht.

Marc Berthod (11.) blieb es vorbehalten, die Schweizer Ehre zu retten. Er hatte im 1. Lauf zwar schon 3,61 Sekunden verloren, fuhr aber im 2. Lauf überragende Bestzeit und verbesserte sich damit um 13. Ränge nahe an die Top Ten. Sein Teamkollege Marc Gini, der nach dem 1. Durchgang zeitgleich mit Raich auf dem 5. Platz rangierte fädelte im Finallauf, auf dem Weg zu einem Spitzenrang, ein und schied aus.

Weiter geht es am Samstag mit der Abfahrt der Herren im französischem Chamonix.


1. Mario Matt AUT 1:42,84


2. Jean-Baptiste Grange FRA 1:43,48


3. Manfred Mölgg ITA 1:43,49


4. Ted Ligety USA 1:43,54


5. Felix Neureuther GER 1:44,00


6. Julien Lizeroux FRA 1:44,15


7. Markus Larsson SWE 1:44,39


8. Benjamin Raich AUT 1:44,47


9. Ivica Kostelic CRO 1:44,57


10. Akira Sasaki JPN 1:44,60

Felix Neureuther: Traum vom Sieg in Garmisch

Vater Christian Neureuther gewann den ersten Garmischer Slalom-Weltcup, mehr als drei Jahrzehnte später würde Sohn Felix am Heimhang gerne seinen ersten Sieg feiern.

«Vor dem Schlafengehen träumt man schon, wie es wäre, einmal ganz oben zu stehen», sagte der junge Neureuther, für den das Heimrennen in Garmisch-Partenkirchen im Winter ohne Olympia und WM der Saisonhöhepunkt ist. Und zu den Sieganwärtern zählt er dabei allemal. Nie schied der Skirennfahrer in dieser Slalom-Saison aus, in Alta Badia erreichte er wie vor knapp zwölf Monaten zu Hause einen zweiten Platz, seine Karrierebestleistung. «Garmisch vor einem Jahr war das schönste und emotionalste Erlebnis», gestand der 23-Jährige, der wie vor einem Jahr einen «unglaublichen Nervenkitzel» erwartet.

Tausende Zuschauer wollen «ihren Felix» beim Weltcup am liebsten siegen sehen. Die Erwartungshaltung an den Strahlemann des deutschen Skisports, der in der Wettkampfvorbereitung durch eine Gesichtsverletzung und eine Erkältung beeinträchtigt wurde, wird noch um einiges größer sein als vor einem Jahr. «Man darf den Druck nicht zu stark aufbauen. Das kommt von selber, das kann man nicht erzwingen», rät Vater Christian Neureuther, der selbst sechs Weltcup- Slaloms gewann, darunter auch den Heim-Slalom 1974.

Felix' rasanten Vorjahresritt bekam Vater Christian, der wegen seiner Nervosität während der Rennen im Gegensatz zu Mutter Rosi Mittermaier seit dieser Saison überhaupt erst bei den TV-Auftritten des Filius mitfiebert, nicht hautnah mit. Auf einem anderen Berg hatte sich der Papa versteckt; «und als die Leute gejubelt haben, hat er gewusst: Das muss gepasst haben», sagte der aktuelle deutsche Vorzeige-Skirennfahrer. Dieses Mal, verriet Christian Neureuther, werde er das Rennen sehen - wenngleich nicht direkt am WM-Hang von 2011.

Jeden Helfer, jedes Pistenloch kennt Felix Neureuther an der Strecke, die er im «Münchner Merkur» einmal als «eine große Liebe» beschrieb. Keiner seiner Konkurrenten hat so große Erfahrung am deutschen Trainings-Hang, den Neureuther mit fünf Jahren erstmals bewältigte - aber eben auch keiner diesen riesengroßen Druck. «Vom Kopf her war ich vor einem Jahr nach dem Rennen fix und fertig», beschrieb der Mann vom SC Partenkirchen, der mit drei Jahren erstmals Clubmeister bei den ganz Kleinen war.

In den Weltcup-Siegerlisten am Gudiberg ist er dagegen noch nicht aufgeführt, im Gegensatz zu Vater Christian und Ski-Legenden wie Ingemar Stenmark (Schweden) oder Alberto Tomba (Italien). Als der Italiener einen Weltcup im Werdenfelser Land gewonnen hatte und «vom Papa» zum Flughafen gefahren wurde, schenkte «Tomba la Bomba» dem kleinen Felix einen Kaugummi. «Über Jahre habe ich ihn aufbewahrt, aber irgendwann hat ihn die Mama weggeschmissen», schilderte Neureuther kürzlich in einem «BR»-Interview. «Als kleiner Bursche war Alberto Tomba mein Vorbild, jetzt wird es mehr und mehr mein Vater.» Beim Nacheifern will er sich möglichst bald auch in den Slalom- Siegerlisten verewigen.    Quelle: www.FTD.de

Zwangspause für Alois Vogl

Alois Vogl vom SC Zwiesel muss eine mehrwöchige Trainings- und Rennpause einlegen. Der 35-jährige Slalomspezialist leidet bereits seit längerem an einer bakteriellen Darminfektion, die in den nächsten Wochen intensiv behandelt wird.

„Ich wäre gerne beim Heimrennen in Garmisch-Partenkirchen gestartet, aber derzeit fehlt mir einfach die Kraft, um auf hohem Niveau Skifahren zu können“, sagt Alois Vogl. „Ich hoffe beim Rennen in Kranjska Gora (Slowenien) wieder in den Weltcup einzusteigen. Wenn ich fit bin, kann ich ganz vorne dabei sein. Das weiß ich und das will ich auch beweisen.“

Auf dem Gudiberg will Matt Neureuthers Lachen stehlen

Die Zwangspause der deutschen Ski-Hoffnung Felix Neureuther nach der Kollision mit einer Torstange ist vorbei – gerade rechtzeitig vor dem morgigen Weltcup-Slalom auf seinem Hausberg, dem Gudiberg, in Garmisch-Partenkirchen.

Felix Neureuthers Vater, Christian, gewann den ersten Garmischer Slalom-Weltcup – 34 Jahre später will es der Sohn nachmachen. Der gesteht: „Ich träum’ schon, wie es wäre, einmal ganz oben zu stehen.“

Doch das Siegerlächeln will lieber Mario Matt aufsetzen. Das hat er bereits im Vorjahr so schön präsentiert. Wobei das auch Jean-Baptiste Grange könnte. Der Franzose führt noch 151 Slalom-Weltcuppunkte vor dem Flirscher. Endlich in Schwung kommen will Benjamin Raich – was auch seinem Gesamtweltcup-Punktekonto guttäte.  Quelle: www.Nachrichten.at

Auf Regen folgt Sonnenschein und Frost

Das von der Nordsee nach Südschweden ziehende Sturmtief "Tilla" sorgt zur Wochenmitte auch in Garmisch-Partenkirchen für einige Turbulenzen beim Wetter. Sturmböen und schauerartige Regenfälle sowie eingelagerte Graupelgewitter leiten die Zufuhr kälterer Meeresluft ein. Mit der einströmenden Meereskaltluft beruhigt sich das Wetter dann im Tagesverlauf zum Freitag hin. Für das Wochenende sind frostig kalte Nächte und sonniges Hochdruckwetter vorausgesagt.

"Die Piste ist in Anbetracht der derzeitig milden Witterung in einem sehr guten Zustand", sagt Rennleiter Stefan Stankalla vom Garmischer Weltcup-OK. "Wir arbeiten täglich am Gudiberg. Dabei räumen wir vor allem Neuschnee aus dem oberen Streckenteil. Die Aussicht auf Minusgrade ab Donnerstagnacht ist für uns sehr positiv. Der gefrorene "Grundstock" der Piste, den wir schon vergangene Woche präpariert haben, hält hervorragend. Für das Rennen wird die Piste optimal sein."

Felix Neureuther wieder im Training

Nach der Kollision mit einer Torstange hat Lokalmathador Felix Neureuther wieder mit dem Training begonnen. "Ich bin seit einigen Tagen wieder auf Schnee, und fühle mich wohl. Ich werde jetzt noch zwei Tage intensiv trainieren und mich optimal auf das Rennen vorbereiten."
Bei seinem Heimrennen am Gudiberg erreichte Felix Neureuther in der letzten Weltcupsaison mit Position zwei sein bis dato bestes Weltcupresultat. "Ich würde vor heimischen Publikum gerne wieder so eine tolle Leistung zeigen. Die Stimmung motiviert mich dazu natürlich ganz besonders."

Partystimmung im Skistadion

Partystimmung im Skistadion garantiert auch der Liveauftritt von Claudia Koreck & Band. Die 20-jährige Traunsteinerin, deren Hit "fliang" von den Bayern-3-Hörern im Dezember zum "Song des Jahres" gekürt wurde, schafft es wie kein anderer bayerischer Künstler , dem zuletzt eher angestaubten Genre "Mundart" neues Leben und eine gehörige Portion Leidenschaft einzuhauchen. "Claudia Koreck passt zu unserer Veranstaltung und deshalb freuen wir uns auf ihrer Auftritte im Zielstadion und während der Bayern3-Weltcup-Party am Richard-Strauß-Platz", sagt OK-Chef Peter Fischer. Neben Claudia Koreck gelang es den Organisatoren mit der Bayern 3-Band ein weiteres Starensemble zu engagieren. Mit den coolsten Chart-Hits von Bryan Adams bis Robbie Williams heizt die beliebte Band den Zuschauern des Slalom-Weltcups zwischen erstem und zweitem Durchgang richtig ein.

Das Weltcup-Programm in Garmisch-Partenkirchen

Freitag, 08. Februar 2008
- Weltcup-Opening-Party mit Radion Oberland ab 17:00 Uhr bis 01:00 Uhr am Richard-Strauss-Platz
- Startnummernausgabe um 18:00 Uhr am Richard-Strauss-Platz

Samstag, 09. Februar 2008
- WC Slalom Herren 1. Durchgang ab 10:00 Uhr am Gudiberg, Olympia-Skistadion
- WC Slalom Herren 2. Durchgang ab 13:00 Uhr am Gudiberg, Olympia-Skistadion
- Weltcup-Party ab 17:00 Uhr am Richard-Strauss-Platz
- Siegerehrung ab 18:00 Uhr am Richard-Strauss-Platz
- Live-Act: Claudia Koreck ca. 20.00 Uhr am Richard-Strauss-Platz
- Live-Act: Bayern 3-Band ca. 21.00 Uhr am Richard-Strauss-Platz
- Weltcup-Party bis 01:00 Uhr am Richard-Strauss-Platz

Kartenvorverkauf

Der Kartenvorverkauf für den Slalom-Weltcup am Gudiberg 2008 läuft, Tickets erhalten Sie über die bekannten Vorverkaufsstellen.

Es besteht zudem die Möglichkeiten, Karten über das Internet zu bestellen:
- www.ticketshop-gap.de
- www.skiclub-garmisch.de

Blick Zurück - Saison 2006/07
Matt gewinnt Slalom in Garmisch-Partenkirchen

Der Österreicher Mario Matt war auch in Garmisch nicht zu schlagen. "Ich wollte einfach schnell fahren, das ist mir gelungen. Im zweiten Lauf riskierte ich nicht mehr alles, weil der Kurs schwierig gesteckt war", sagte Matt. In bestechender Form und mit der Abgeklärtheit eines Weltmeisters verwies er den 22-jährigen Lokalmatador Felix Neureuther auf den 2. Platz. Dem Deutschen fehlten am Ende 41 Hundertstel Sekunden zu seinem ersten Weltcupsieg, trotzdem konnte er sich über das beste Weltcup-Ergebnis seiner Karriere freuen. Vater Christian hatte 1974 für den letzten deutschen Sieg am Gudiberg gesorgt. Der Pitztaler Benjamin Raich katapultierte sich mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang noch auf den dritten Platz. Der Salzburger Reinfried Herbst komplettiert den ÖSV-Erfolg mit Rang 13. Als Bester Schweizer wurde Marc Berthod 7. und verpasste das Podest um 35 Hundertstel Sekunden. Sein Teamkollege Daniel Albrecht wurde 16., Sandro Viletta konnte sich über einen 16. Rang freuen und Marc Gini wurde 22. Im Gesamtweltcup führt weiter der Norweger Aksel Lund Svindal, der aber nicht über Platz 20 hinauskam und nun nur noch 53 Zähler vor Raich liegt. Für Matt war es der siebente Weltcup-Sieg, der sechste im Slalom. In dieser Saison hatte der Doppelweltmeister bereits die Super-Kombination in Wengen für sich entschieden.


1. Mario Matt AUT 1:35,66


2. Felix Neureuther GER 1:36,07


3. Benjamin Raich AUT 1:36,97


4. Michael Janyk CAN 1:37,07


5. Manfred Mölgg ITA 1:37,23


6. Kalle Palander FIN 1:37,27


7. Marc Berthod SUI 1:37,32

Blick Zurück - Saison 2006/07
Kampf um Slalomweltcup spitzt sich zu

In Garmisch-Partenkirchen steht am Sonntag (9.30 Uhr, live in ORF1) der drittletzte Weltcup-Slalom der Saison auf dem Programm. Ausgetragen wird der erste Weltcup-Slalom seit zwölf Jahren in Garmisch nicht auf der Kandahar-WM-Strecke von 2011, sondern am nahe gelegenen Gudiberg. Der zweimalige Saisonsieger Benjamin Raich und Weltmeister Mario Matt, die im Slalomweltcup auf dem zweiten bzw. dritten Rang liegen, wollen dabei dem schwedischen Shooting Star Jens Byggmark die kleine Kristallkugel noch streitig machen. Im Kampf um den Sieg im Slalomweltcup kommt es für ÖSV-Trainer Gert Ehn darauf an, wie die schwedische Mannschaft, allen voran der zweifache Saisonsieger Byggmark, das Debakel bei der Heim-WM weggesteckt hat. "Fraglich ist, ob bei den Schweden die Luft draußen ist", meinte Ehn am Samstag und rechnet sich für Raich und Matt durchaus noch Chancen auf den Disziplinenweltcup aus. Der Schwede führt nach sieben von zehn Rennen mit 58 Punkten vor Raich und 103 Punkten vor Matt. Aber auch Alta-Badia-Sieger Markus Larrson (SWE) als Vierter kann sich noch Hoffnungen auf den Gesamtsieg machen. Für Raich, der die beiden Garmisch-Abfahrten ausgelassen hatte, geht es gegen Doppelweltmeister Aksel Lund Svindal auch um die Spitzenposition im Gesamtweltcup. Der Norweger belegte bei den Abfahrten lediglich die Ränge 16 bzw. 19 und baute seinen Vorsprung auf den Pitztaler damit nur geringfügig auf 102 Punkte aus. Damit könnte der Tiroler am Sonntag mit einem Sieg bis auf zwei Zähler aufschließen. Der Gudiberg nahe Garmisch ist für die meisten ÖSV-Fahrer Neuland. Manfred Pranger konnte bei einem Europacup-Slalom Bekanntschaft mit der selektiven Strecke machen. "Das ist ein steiler und schwerer Hang, am ehesten mit Schladming zu vergleichen", erklärte Ehn. Die hohen Temperaturen in den vergangenen Tagen haben der Strecke nicht allzu schwer zugesetzt. "Der Samstag wäre für ein Rennen ideal gewesen - pickelhart und 25 Zentimeter tief durchgefroren. Am Sonntag wird man die Piste im zweiten Durchgang (Start 13.00 Uhr) dann halt mit Chemikalien behandeln müssen", meinte der ÖSV-Coach.

 






 

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