|

Grange
gewinnt Slalom in Kitzbühel

Der Sieg beim Kitzbüheler Slalom geht an den
Slalom-Dominator dieses Jahres, Jean-Baptiste Grange aus Frankreich.
Dahinter rangiert der Schwede Jens Byggmark, der im Vorjahr beide
Torläufe für sich entschieden hatte und mußte sich zum dritten Mal in
diesem Winter nach Bad Kleinkirchheim und Wengen mit Platz zwei
begnügen. Dritter und bester Österreicher wurde der Tiroler Mario Matt.
"Ich habe viel Selbstvertrauen und gebe in jedem Lauf das Maximum. Aber
unschlagbar bin ich sicher nicht", erklärte Grange, der sich damit so
wie sein Landsmann Jean-Pierre Vidal (Slalom-Sieger 2006) einen
Schriftzug auf einer Hahnenkamm-Gondel sicherte. Für Grange war es der
insgesamt vierte Weltcup-Saisonsieg, der dritte im Slalom. Er streicht
für den Sieg in Kitzbühel eine Prämie von 70'000 Euro ein.
Rainer Schönfelder und Benjamin Raich machen im
zweiten Lauf viele Platzierungen gut und schaffen als Fünfter
(Schönfelder) und Siebter (Raich) den Sprung in die ersten zehn. Völlig
unzufrieden war nach dem ersten Lauf auch Herbst gewesen (Zwischenrang
22). Der Salzburger griff daher im Finale auf andere Ski zurück, kam
damit deutlich besser zurecht, markierte sogar Laufbestzeit und wurde
noch 13. Der österreichische Weltcup-Debütant Wolfgang Hörl holte gleich
bei seinem ersten Antreten als 20. Punkte und konnte sich im zweiten
Durchgang über die zweitbeste Laufzeit hinter Reinfried Herbst freuen.
Felix Neureuther wurde Sechster, verpaßte jedoch
eine noch bessere Platzierung nach hervorragender Fahrt durch einen
schweren Patzer im zweiten Lauf. "Das Quäntchen Glück fehlt", sagte
Neureuther ein bisschen enttäuscht, "momentan mag es mich halt noch
nicht so, dass ich zwei gute Läufe runterbringe. Wenn man nach Kitz
kommt, dann will man mit dem Namen auf der Gondel heimfahren oder
zumindest aufs Stockerl", bekannte er nach dem Rennen.
Die Schweizer Slalomfahrer kamen mit dem „neuen
Kitzbühlslalom“ nicht zurecht. Marc Berthod, Marc Gini und Markus Vogel
waren auf der flachen und extrem weichen Piste bereits im ersten Lauf
ausgeschieden, Daniel Albrecht tat es seinen Teamkollegen im zweiten
gleich. Damit verblieb Viletta als einziger Schweizer in der Rangliste.
Drei Tage vor seinem 22. Geburtstag fuhr der Bündner damit zum dritten
Mal in dieser Saison in die Punkteränge.
Der US-Amerikaner Bode Miller, im Slalom 14.,
gewann die zum Weltcup zählende klassische Hahnenkamm-Kombination vor
dem Tiroler Benjamin Raich und übernahm damit wieder die Führung im
Gesamtweltcup die ihm Didier Cuche tags zuvor nach seinem Sieg in der
Abfahrt entrissen hatte. Dritte wurden ex aequo der Kärntner Rainer
Schönfelder und der Kroate Ivica Kostelic.
Bereits am Dienstag geht es mit einem weiteren
Slalom Klassiker weiter. In Schladming steht das „Night Race“ auf dem
Programm.

1. Jean-Baptiste Grange FRA 1:45,04

2. Jens Byggmark SWE 1:45,19

3. Mario Matt AUT 1:45,56

4. Julien Lizeroux FRA 1:45,71

5. Rainer Schönfelder AUT 1:45,98

6. Felix Neureuther GER 1:46,14

7. Benjamin Raich AUT 1:46,23

8. Ted Ligety USA 1:46,24

9. Ivica Kostelic CRO 1:46,33

10. Manfred Mölgg ITA 1:46,44


Grange führt beim Kitzslalom

Jean-Baptiste Grange (FRA 55,21 Sek) – wer sonst,
möchte man fast schon sagen – führt nach dem ersten Durchgang beim
Slalom in Kitzbühel und beweist damit seine momentane Vormachtstellung
im Slalom. Auf Platz 2 Lokalmatador Mario Matt (AUT +0,22) und Dritter
Granges Teamkollege Julien Lizeroux (FRAU +0,30), der am Donnerstag den
Nachtslalom von Westendorf, der für viele Weltcupläufer die Generalprobe
für Kitzbühel darstellt, gewonnen hat. Matt und Lizeroux sind
Fischer-Markenkollegen und beide haben heute den neuen „Lochski“
ausprobiert, der in den letzten Wochen intensiv getestet worden war. Auf
Platz 4 der Doppelsieger des Vorjahres Jens Byggmark (SWE +0,33), er
erwischt den oberen Teil schlecht, nach einer Aufholjagd ab der
Zwischenzeit kommt er jedoch noch knapp an die Podestplätze heran. Platz
5 für Felix Neureuther (GER +0,35), der auch letztes Jahr in beiden
Kitz-Slaloms in die Top Ten gefahren war. 6. Manfred Mölgg (ITA +0,48),
7. ex aequo Andre Myhrer (SWE +0,70) und Kalle Palander (FIN), 9. Ted
Ligety (USA +0,74) und auf Platz 10 Michael Janyk (CAN 0,92).
Mit dem flachen, fast langweiligen Hang und der dafür nicht gerade
idealen Kurssetzung kamen heute viele Top Leute heute überhaupt nicht
zurecht – so auch die Gesamtweltcupfavoriten Benjamin Raich (AUT +1,25)
und Bode Miller (USA +1,46) – sie liegen hintereinander auf den Plätzen
13 und 15. Vielleicht können sie ihre etwas bessere Startnummer als die
Spitzenläufer aus Durchgang 1 im zweiten Durchgang noch nützen und
einige Plätze aufholen. Die Piste dürfte gegen Mittag und unter
Sonneneinstrahlung noch wesentlich weicher werden und die Topläufer
müssen sich schon jetzt auf tiefe Spurrillen gefasst machen. Bleibt zu
hoffen, dass die Kurssetzung im zweiten Lauf attraktiver ist und zum
angreifen einlädt!
Die gute Nachricht zum Schluss: Scott Macartney
geht es besser – er ist aus dem Tiefschlaf erwacht, ansprechbar und
erinnert sich sogar an seinen Sturz! Die von Lindsay Vonn geforderten
Gebete sind anscheinend erhört worden …
Aus dem Austria Skiweltcup
Infopoint: Claudia Egger
Noch mehr Informationen
finden Sie im
Skiweltcup-Forum


Übertragungszeiten:
LIVE: Sonntag, 20.01.2008 - 09.30 Uhr -
ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Kitzbühel (AUT)
6. Slalom der Herren - 1. Durchgang
LIVE: Sonntag, 20.01.2008 - 09.40 Uhr -
SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Kitzbühel (AUT)
6. Slalom der Herren - 1. Durchgang
LIVE: Sonntag, 20.01.2008 - 12.30 Uhr -
ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Kitzbühel (AUT)
6. Slalom der Herren - 2. Durchgang
LIVE: Sonntag, 20.01.2008 - 12.45 Uhr -
SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Kitzbühel (AUT)
6. Slalom der Herren - 2. Durchgang





Das letzte
Rennen - Slalom der Herren in Wengen
Grange gewinn Slalom in Wengen

Nach der gestrigen Superkombi gewinnt der Franzose
Jean-Baptiste Grange auch den heutigen Spezialslalom in Wengen in einer
Zeit von 1.34,81 Minuten und einem satten Vorsprung von 0,80 Sek. auf
Jens Byggmark (SWE). Grange: „Ich war schon nervöser als gestern. Vor
allem im zweiten Lauf musste ich alles geben. Die Sicht war nicht sehr
gut – die Piste war hart aber in Ordnung“. Einen sensationellen Sprung
von Platz 17 auf das Podest schafft der Amerikaner Ted Ligety – sein
Rückstand auf Platz 2 nur 9 Hundertstel. Auf Rang 4 mit Andre Myhrer ein
weiterer Schwede (+1,39 Sek) vor Bode Miller, der mit Platz 5 das beste
Slalomresultat seit langem erreicht. Auch Julien Lizeroux (FRA +1,45)
gelingt mit Platz 6 im Endresultat und Platz 14 nach der ersten
Durchgang ein großer Sprung nach vorne. Erst auf Platz 7 der beste
Schweizer Daniel Albrecht (+1,67). 8. Giorgio Rocca (ITA +1,74) und gar
erst auf Platz 9 der beste ÖSV-Läufer Reinfried Herbst (+1,80 Sek). Er
hält nach den Ausfällen von Matt und Raich die Ehre der Österreicher am
heutigen Tag noch einigermaßen aufrecht. Ivica Kostelic komplettiert mit
einem Rückstand von 1,87 Sek. die Top Ten. Nach den
schweizerisch-österreichischen Machtkämpfen der letzten Rennen, gab es
heute mit 2 Franzosen, 2 Schweden und 2 Amerikanern gleich sechs
lachende Dritte aus 3 Nationen an der Spitze. Aber eines steht fest: die
Österreicher brennen vor ihren Heimrennen in den nächsten 10 Tagen auf
Revanche, die Schweizer werden weiterhin versuchen, ihnen die Siege
streitig zu machen und neben den heutigen Siegern werden sicher auch die
Italiener wieder ein Wörtchen mitreden wollen. Davor gibt es aber morgen
noch die Abfahrt in Wengen – so der Wettergott ein einsehen hat.
Aus dem Austria Skiweltcup
Infopoint: Claudia Egger
Noch mehr Informationen
finden Sie im
Skiweltcup-Forum

1. Jean-Baptiste Grange FRA 1:34,81

2. Jens Byggmark SWE 1:35,61

3. Ted Ligety USA 1:35,70

4. Andre Myhrer SWE 1:36,20

5. Bode Miller USA 1:36,25

6. Julien Lizeroux FRA 1:36,26

7. Daniel Albrecht SUI 1:36,48

8. Girogio Rocca ITA 1:36,55

9. Reinfried Herbst AUT 1:36,61

10. Ivica Kostelic CRO 1:36,68

Kampf der Generationen

Nach seinem Sieg-Doppelpack in Wengen geht der
Franzose Jean-Baptiste Grange am Sonntag als großer Gejagter in den
Weltcup-Slalom in Kitzbühel (10.00 und 13.00 Uhr, live in ORF1). "Ich
strotze derzeit vor Selbstvertrauen. Es läuft fast wie von alleine,
hoffentlich auch in Kitzbühel", meinte der 23-Jährige, der 2006 in Kitz
mit Startnummer 61 seine ersten Slalom-Weltcup-Punkte gemacht hatte.
"Die Stimmung in Kitz ist fantastisch", outete sich Grange als großer
Fan. Grange ist nicht nur erstmals in seiner Karriere Leader im
Slalom-Weltcup, sondern auch Anführer der "jungen Wilden", wie es
Benjamin Raich bezeichnet.

Gemeint sind damit neben Grange (23) u.a. der
schwedische Kitz-Doppelsieger von 2007, Jens Byggmark (22), der
US-Amerikaner Ted Ligety (23), der Deutsche Felix Neureuther (23) oder
der Schweizer Marc Gini (23). "Und diese jungen Wilden zu schlagen, wird
hier sehr schwer", weiß der 29-jährige Tiroler angesichts der
kompromisslosen "Tempobolzerei" auf dem hart kritisierten neuen
Slalomhang in Kitz. Raich liegt aktuell 50 Punkte hinter Grange auf Rang
zwei des Slalom-Weltcups, elf Zähler hinter dem Pitztaler folgt der
Südtiroler Manfred Mölgg.

Raich hat genau wie sein Trainingspartner Mario
Matt bereits in Kitz gewonnen. Matt hat aktuell acht Slalom-Siege auf
dem Konto, damit fehlt auf Thomas Sykora nur noch ein Sieg, zwei Erfolge
trennen ihn von Thomas Stangassinger. "Aber erzwingen kann man so etwas
nicht, das muss passieren." Von seinem Kitz-Sensations-Triumph 2000 mit
Startnummer 47 weiß Matt "noch jedes Detail". Bereits auf der Reise von
Wengen nach Kitzbühel hatte Matt damals an seine große Chance geglaubt.
"Ich war in Wengen mit bester Zwischenzeit ausgeschieden. Da habe ich
dann im Auto zu meinem Servicemann gesagt: Na dann gewinnen wir eben
Kitzbühel. Und so war es dann auch."

Gespannt darf man sein, ob Bode Miller seinen
Aufwärtstrend im Slalom fortsetzen kann. Der US-Amerikaner hat zuletzt
in Wengen mit Platz drei in der Super-Kombination und Rang fünf im
Spezial-Slalom zwischen den Kippstangen ordentlich aufgezeigt. "Kein
Wunder, er investiert den Großteil seines Trainings in den Slalom", weiß
sein Head-Rennchef Rainer Salzgeber. Und Miller, der im Dezember 2004
den bis dato letzten seiner fünf Weltcup-Siege im Slalom gefeiert hat,
stellte klar, dass eigentlich der Slalom seine große Liebe ist. "Ich bin
ein Slalomfahrer. Ich beschäftige mich fast jeden Tag damit, ich habe in
den letzten drei Jahren über 100 verschiedene Paar Slalomski
ausprobiert. Eines ist sicher: Ich werde noch einen Slalom gewinnen,
bevor ich abtrete. Am liebsten sofort."

Rainer Schönfelder hat im Vorfeld des Slaloms eine
kleine Schrecksekunde erlebt. Der Kärntner stürzte im Training auf seine
verletzte Schulter, gab jedoch Entwarnung und zog stattdessen zufrieden
Bilanz. Denn es gelang punkto Materialabstimmung "ein großer Sprung
Richtung Optimum". "Kitz ist für mich ein mystischer Boden. Hier gelten
eigene Gesetze", freut sich Schönfelder, der in Kitz immer gut zurecht
kommt. "Gut gefahren bin ich hier immer. Es gibt dieses Phänomen der
Verbundenheit mit einem Skiort, man hat das auch im Super-G bei Hermann
Maier gesehen." Seine Erfolgsbilanz: ein Sieg (2002), ein zweiter (2003)
und ein dritter Platz (2004).

Diese Verbundenheit mit Kitzbühel zählt auch für
Kalle Palander, der hier 2003 und 2004 gewonnen hat. Die Ausfälle in
Adelboden und Wengen ("Zwei Ausfälle in Folge, das ist mir zuletzt 2001
passiert") lassen den Finnen kalt. "Da sind mir kleine Fehler passiert,
das kommt vor in einem Slalom, da fährt jeder am Limit." Palanders
Favoriten sind Byggmark, Raich und Matt, an einen weiteren Sieg von
Grange glaubt er nicht: "Da ist es zu flach für ihn."

Blick Zurück - Saison 2006/07 - Rennen 2:
Byggmark gewinnt Slalom-Double in
Kitzbühel

Schweden hat einen neuen Slalom-Star: Jens Byggmark
gewann auch den zweiten Kitzbühel-Slalom beim „Herzschlagfinale“ am
Sonntag. Der 21-Jährige verwies Mario Matt aus Österreich hauchdünn auf
Rang zwei. Der Tiroler schrammte um lediglich 3 Hundertstel an seinem
zweiten Kitz-Sieg vorbei. Fünf Hundertstelsekunden haben dem Südtiroler
Manfred Mölgg zum ganz großen Coup gefehlt. Nach der Führung im ersten
Durchgang zeigte der 24-jährige Italiener auch im zweiten Lauf eine
starke Leistung und beendete das Rennen auf Platz drei. Stark fuhren
auch die Schweizer: Marc Berthod belegte Platz 4, Marc Gini wurde wie am
Vortag und zum dritten Mal in diesem Winter Zehnter. Am Vortag war Marc
Berthod auf dem Weg zum Podium kurz vor dem Ziel ausgeschieden. Im
zweiten Anlauf machte er es besser. Der 23-jährige Bündner, Siebenter
nach dem ersten Lauf, verpasste zwar das Podest, aber als Vierter
realisierte der Sieger von Adelboden dennoch sein zweitbestes
Slalom-Ergebnis seiner Karriere. Der Deutsche Felix Neureuther kämpfte
sich durch einen beherzten zweiten Lauf vom 15. auf den 5. Platz vor.
Alois Vogl, nach dem ersten Durchgang noch einen Platz vor Neureuther,
fädelte im zweiten Lauf ein und schied aus. Topfavorit Benjamin Raich
landet am Ende auf Rang sechs, ihm fehlten lediglich 7 Hundertstel
Sekunden um den Sprung auf Rang vier zuschaffen. Die ÖSV-Asse waren am
heutigen Sonntag nicht vom Glück verfolgt. Pranger fiel im Finallauf von
Rang 2 auf Rang 8 zurück. Rainer Schönfelder, der nach dem 1. Durchgang
aussichtsreich auf Platz 4 lag, schied aus. Byggmark war auch finanziell
der grosse Abräumer. 134 000 Euro kassierte der bleichgesichtige
Skandinavier für seine beiden Siege. Schon am Dienstag geht es für die
Stangenakrobaten weiter. Im Nachtslalom von Schladming wird wieder eine
unglaubliche Atmosphäre herrschen und der Kampf um die Hundertstel
Sekunden erneut entbrennen.

| |
1. |
 |
Jens Byggmark |
1:44.20 |
|

| |
2. |
 |
Mario Matt |
1:44.23 |
|

| |
3. |
 |
Manfred Moelgg |
1:44.25 |
|

| |
4. |
 |
Marc Berthod |
1:44.64 |
|

| |
5. |
 |
Felix Neureuther |
1:44.69 |
|

| |
6. |
 |
Benjamin Raich |
1:44.71 |
|

| |
7. |
 |
Ted Ligety |
1:44.78 |
|
Blick Zurück - Saison 2006/07 - Rennen 2:
Byggmark siegt beim Slalom in
Kitzbühel

Der Schwede Jens Byggmark hat am Samstag in
überlegener Manier den ersten von zwei Slaloms am Wochenende in
Kitzbühel gewonnen und damit seinen ersten Weltcup-Sieg überhaupt
eingefahren. Byggmark ist bereits der 16. Sieger in dieser Saison. Nur
Miller, Walchhofer, Svindal und Raich konnten bereits mehr als ein
Rennen für sich entscheiden! Der 21-Jährige, der bereits nach dem ersten
Durchgang klar geführt hatte, verwies den Tiroler Lokalmatador Mario
Matt um 0,87 Sekunden auf Platz zwei. Matt hatte den klassischen Slalom
von Kitzbühel im Jahr 2000 gewonnen. Den 3. Platz auf dem Podium
sicherte sich der Deutsche Alois Vogel (1,48 zurück). Der Schweizer
Silvan Zurbriggen (+1,61) verpasste das Podest als Vierter knapp
plazierte sich aber noch vor dem Tiroler Benjamin Raich (+1,67) der als
zweitbester Österreicher auf Rang fünf landete. Der Schweizer Marc
Berthod schied an zweiter Stelle liegend im zweiten Lauf aus. Auch Felix
Neureuther (+1,72) konnte mit seinem 6. Platz mehr als zufrieden sein.
Hinter dem Deutschen folgten der Kroate Ivica Kostelic und der
Österreicher Rainer Schönfelder der sich von Platz 20 nach dem 1. Lauf
im Finale auf Rang 8 verbessern konnte. Der Südtiroler Manfred Mölgg kam
als Bester der italienischen Herren auf den zwölften Endrang.
Slalomweltcupsieger Giorgio Rocca verschlechterte sich im zweiten
Durchgang um sieben Plätze und beendete das Rennen auf dem 14. Rang. Mit
seinem ersten Weltcupsieg übernimmt Byggmark auch sensationell das Rote
Trikot im Slalom-Weltcup. Knapp dahinter lauern mit einem Rückstand von
18 Punkten die punktegleich Benjamin Raich und Markus Larsson. Am
Sonntag steht in Kitzbühel noch ein weiterer Weltcup-Slalom auf dem
Programm.

1. Jens Byggmark SWE 1:43,74

2. Mario Matt AUT 1:44,61

3. Alois Vogl GER 1:45,22

4. Silvan Zurbriggen SUI 1:45,35

5. Benjamin Raich AUT 1:45,41

6. Felix Neureuther GER 1:45,46

7. Ivica Kostelic CRO 1:45,58
BLICK
ZURÜCK SAISON 2005/06
Vidal läßt sich Sieg nicht mehr nehmen

„Es ist eine Olympiasaison, ich bin Titelverteidiger
und das verleiht Flügel ...“ sprachs in der Pause und flog zum Sieg am
Ganslernhang: Jean Pierre Vidal verhindert totalen Österreichischen
Triumpf am Hahnenkammwochenende und gewinnt den Slalom in einer Zeit von
1.38,88. Dahinter die Österreicher Reinfried Herbst (+0,36) und Benjamin
Raich (+0,50). 4. der junge aufstrebende Franzose Stephane Tissot (+0,76),
5. Rainer Schönfelder (AUT +1,04), 6. Ted Ligety (USA +1,27), 7. Kalle
Palander mit vielen Fehlern im zweiten Lauf (FIN +1,29), 8. Thomas Grandi
(CAN +1,30), 9. Markus Larsson – er zündet als Dreißigster nach dem ersten
Lauf den zweiten gleich so richtig an macht 21 Plätze gut! Die Top Ten
vervollständigt ein weiterer Franzose: Jean-Baptiste Grange (+1,43). Alois
Vogl wird 16. (+1,99) und Felix Neureuther nach verpatztem Übergang und
vielen weiteren kleinen Fehlern nur 25. (+2,63). Die Hahnenkammkombination
kann Benjamin Raich für sich entscheiden und schreibt somit allein heute
160 Punkte auf seinem Gesamtweltcuppunktekonto dazu. Zweiter in der Kombi
wird Bode Miller (USA), der mit einem dosierten zweiten Lauf und Platz 18
im Slalom zeigt, dass auch er „mit Köpfchen“ fahren kann. Als Dritter
schafft noch Aksel Lund Svindal (NOR) den Sprung auf´s Kombistockerl. Nach
diesem spannenden Slalom freuen wir uns bereits ganz besonders auf das
nächste Highlight: den Nightrace in Schladming!
Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria:
C. Egger

Jean-Pierre Vidal: Mit blutiger Nase zum Sieg auf dem Ganslernhang

Reinfried Herbst: "Ein Wahnsinnsgefühl, das muss ich erst einmal
verarbeiten"

Benjamin Raich: 160 Weltcuppunkte und Hahnenkamm-Sieger 2006

Stephane Tissot: Ein weiterer Geheimtipp für den Olympiaslalom

Rainer Schönfelder: "Ich habe endlich den passenden Ski zum neuen Schuh."

Giorgio Rocca: "Ich bin ja nicht der Terminator - ein Fehler ist immer
möglich."
Der
Blick zurück - Saison 2004/05
Premieresieg
für Pranger am Ganslernhang

Der Tiroler Manfred
Pranger (1:31,51 Minuten) hat am Sonntag den Weltcup-Slalom-Klassiker der
Herren in Kitzbühel mit 0,12 Sekunden Vorsprung auf seinen Landsmann
Mario Matt gewonnen und damit im 39. Weltcupslalom seinen ersten
Weltcup-Sieg gefeiert. Pranger ist der zehnte Österreicher, der in
Kitzbühel einen Slalom gewinnen konnte. Für die ÖSV-Herren war dies der
zweite Slalom-Sieg in dieser Saison. Pranger: "Ich kann es gar nicht
glauben. Das ist ein unbeschreibliches Gefühl, ausgerechnet hier in
Kitzbühel zu gewinnen. So hatte ich es mir immer in den Träumen
vorgestellt. Doch in Wirklichkeit ist alles noch viel schöner",
sagte der für seine "spezielle" Startvorbereitung bekannte
Tiroler, der sich mit seinem Triumph gleich selber ein verfrühtes
Geburtstagsgeschenk gemacht hat. Am Dienstag, 25. Januar, wird Pranger 27
Jahre alt." Dritter wurde der Kroate Ivica Kostelic mit 0,24 Sekunden
Rückstand. Rainer Schönfelder fiel vom zweiten Platz nach dem ersten
Durchgang auf den vierten Gesamtrang zurück. Schönfelder: "Ich hab
im oberen Teil schwer den Rhythmus gefunden, da ist das Licht so flach.
Pranger war überfällig für diesen Sieg. Es ist ihm sehr zu vergönnen,
weil er lange darum gekämpft hat." Kalle Palander, der die letzten
zwei Slaloms in Kitzbühel für sich entschieden und nach dem ersten Lauf
Dritter war, rutschte in der Gesamtwertung auf Platz 15 ab. Alois Vogl
konnte seinen Erfolg beim Weltcup in Wengen nicht wiederholen und
erreichte in 1:32,66 Minuten Platz zehn. Damit konnte er eine Woche vor
Beginn der WM in Bormio seine gute Form bestätigen. Felix Neureuther
schied bereits nach dem ersten Durchgang aus. Zurbriggen war wieder einmal
der einzige Schweizer, der das Finale erreicht hatte und hätte es mit
Platz 14 in der Hand gehabt, wie in den beiden Vorjahren in Kitzbühel ein
Top-Ergebnis abzuliefern. Vor zwei Jahren war er am Ganslern-Hang
Siebenter, vor zwölf Monaten Fünfter geworden. Diesmal musste der
Walliser seine Ambitionen mit einem Sturz im zweiten Durchgang begraben.
Urs Imboden (36.), Didier Défago (40.) und Daniel Albrecht (43.)
verpassten die Qualifikation. Das Trio befand sich damit in prominenter
Gesellschaft. Weltcup-Leader Bode Miller (35.) verpatzte abermals einen
Auftritt im Slalom. Der Führende im Slalom-Weltcup Benjamin Raich
kämpfte sich nach Rang 22 im ersten Lauf noch auf den achten Platz vor
und verkürzt, mit den gesammelten Slalompunkten, den Rückstand auf den
US Amerikaner Bode Miller (nicht im Finallauf) im Gesamtweltcup auf 168
Punkte! Die Top 10 Fahrer beim Slalom in Kitzbühel: 1. Manfred Pranger
(AUT) 1:31,51. 2. Mario Matt (AUT) 0,12 zurück. 3. Ivica Kostelic (CRO)
0,24. 4. Rainer Schönfelder (AUT) 0,33. 5. Thomas Grandi (CAN) 0,65. 6.
Manfred Mölgg (ITA) 0,91. 7. Pierrick Bourgeat (FRA) 0,99. 8. Benjamin
Raich (AUT) 1,07. 9. Markus Larsson (SWE) 1,11. 10. Alois Vogl (GER) 1,15.

1. Manfred Pranger |

2. Mario Matt |

3. Ivica Kostelic |

4. Rainer Schönfelder |

5. Thomas Grandi |

6.
Manfred Mölgg |

7. Pierrick Bourgeat |

8. Benjamin
Raich |
Der
Blick zurück - Saison 2003/04
Palander
wiederholt Slalomsieg am Ganslern
Miller holt sich Kombinationssieg in Kitzbühel !

Platz 1: Kalle Palander |

Platz 2: Thomas Grandi |
Der Finne Kalle Palander
hat wie im Vorjahr den Slalom in Kitzbühel gewonnen. Ein Jahr nach seinem
ersten Weltcupsieg, setzte sich Palander am Sonntag acht Hundertstel vor
dem sensationellen Zweiten Thomas Grandi aus Kanada und 1,06 Sek. vor dem
Österreicher Rainer Schönfelder durch. Ebenfalls vor einem Jahr liess
Silvan Zurbriggen in Kitzbühel mit Laufbestzeit im 2. Durchgang
aufhorchen. Der Gansler-Hang scheint dem Schweizer uu liegen. Heute
verbesserte er sich im Schneetreiben von Kitzbühel vom 7. auf den 5.
Rang!
Benjamin Raich aus Österreich wurde zeitgleich mit seinem Landsmann Mario
Matt Sechster. Rang 8 sicherte sich der Norweger Truls Ove Karlsen vor Tom
Rothrock aus den USA und dem Zehntplazierten Ivica Kostelic aus Kroatien.
Eine weitere Talentprobe lieferte Felix Neureuther ab. Von Rang 29 nach
dem 1. Durchgang verbesserte sich Neureuther um 17 Ränge auf Platz 12.
Hahnenkamm-Sieger in der Kombination wurde der US Amerikaner Bode Miller
(USA) vor Benjamin Raich aus Österreich und dem Norweger Lasse Kjus, der
damit auch weiterhin im Gesamt-Weltcup führt.

Platz 3: Rainer Schönfelder |

Platz 4: Bode Miller |

Platz 5:
Silvan Zurbriggen |

Platz 6: Mario
Matt |

Platz 6:
Benjamin Raich |

Platz 8: Truls Ove Karlsen |

Platz 9: Tom
Rothrock |

Platz 12: Felix Neureuther |
SAISON
2002/03 - Rennen
Pallander gewinnt Slalom
in Kitzbühel
Walchhofer gewinnt Hahnenkamm Kombination !

Der neue König des
Ganslernhang heißt Kalle Pallander und kommt aus Finnland. Der Finne
zerstörte, mit seinem ersten Slalom Weltcupsieg, die Siegträume der
Österreicher Rainer Schönfelder (2.) und Heinz Schilchegger (3.). Auf
den Rängen 4 bis 10 folgten: Ivica Kostelic (CRO), Benjamin Raich (AUT),
Mitja Kunc (SLO), Silvan Zurbriggen (SUI), Truls Ove Karlsen (NOR),
Sebastien Amiez (FRA) und Kilian Albrecht (AUT). Auch der Österreicher
Michael Walchhofer hat Grund zur Freude ! Der Salzburger gewinnt die
Kombination - sein erster Weltcup-Sieg ! Die Läufer des DSV konnten sich
nicht für den Finallauf qualifizieren.
SAISON
2001/02 - Rennen
Kitzbühel,
20.01.2002
Schönfelder
gewinnt Kitzbühel Slalom
Markus Eberle ausgeschieden

Rainer Schönfelder gewinnt am
Ganslerhang
Österreich feiert
3 Rennen in Kitzbühel 3 Österreichische Siege ! Zum Abschluss der
Kitzbühler SkiWeltcup Tage gewann Rainer Schönfelder den Slalom am Ganslerhang vor
seinem Landsmann Kilian Albrecht. Den 3. Platz am Stockerl sicherte sich der US
Amerikaner Bode Miller. Auf den Rängen 4 bis 6 folgen, Giorgio Rocca (I), Manfred Pranger
(AUT) und Ivica Kostelic (CRO). Der nach dem 1. Durchgang Führende Mitja Kunc aus
Slowenien musste sich mit Platz 11 begnügen. Der einzige DSV Starter im Finaldurchgang,
Markus Eberle ist ausgeschieden.

Super Stimmung in Kitzbühel |

Der Sieger und seine Freude |

|