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Mölgg siegt in Kranjska Gora

Endlich – es ist vollbracht: Manfred Mölgg fährt
beim heutigen Slalom in Kranjska Gora seinen ersten, längst überfälligen
Sieg in einer Zeit von 1:42,29 ein. „Wunderbar. Gestern Zweiter, heute
Erster! Ich habe mir vorgenommen, im zweiten Lauf voll anzugreifen, ich
wollte unbedingt diesen Sieg …“ – und das hat man Mölggs Fahrweise
wahrlich angesehen! Auf Rang 2 Ivica Kostelic, der zwar im zweiten
Durchgang noch zulegen kann, Mölgg bleibt aber unerreichbar für ihn.
Rückstand +0,41. Auf dem sensationellen 3 Platz landet der frisch
gebackene Junioren-Weltmeister aus Österreich, Marcel Hirscher. Nachdem
er im ersten Lauf mit einer gewaltigen Leistung und Startnummer 31 noch
auf Platz 7 gefahren ist, kann er seine Form auch im zweiten Durchgang
bestätigen und bleibt nur 8 Hundertstel hinter Kostelic. „Ich habe mir
für heute vorgenommen: hopp oder dropp. Heute ist es zum ersten Mal
richtig aufgegangen – unglaublich!“ Mit Verlaub, der junge Herr erinnert
mich an einen gewissen Raich, der auch schon im zarten Alter von 19
Jahren in seiner ersten Saison auf dem Weltcuppodest landen konnte.
Solche Kaliber gibt es nicht allzu oft.
Jean-Baptiste Grange (FRA) verpasst zwar heute das
Stockerl, mit 0,55 Sekunden Rückstand und Platz 4 darf er aber das rote
Trikot behalten und als Führender zum Finale anreisen. Reinfried Herbst
(AUT +0,64) kann seinen zweiten Platz nicht halten und rutscht nach ein
paar kleinen Fehlern auf Platz 5 zurück.
6. wird Felix Neureuther (GER +0,86) – wie schon in
der gesamten Saison ist er ein verlässlicher Platzfahrer und es scheint
nur noch eine Frage der Zeit, wann er mal vom obersten Treppchen lacht.
Auf Platz 7 der Sieger von gestern, Ted Ligety. Er greift im zweiten
Durchgang wesentlich mehr an als im ersten und kann dementsprechend
einige Plätze gut machen. 8. und zweitbesten Italiener wird Cristian
Deville (+1,27), vor Julien Lizeroux (FRA +1,38) und seinem Landsmann
Giorgio Rocca, der noch den Sprung in die Top Ten schafft.
Der Kampf um die kleine Kugel wird in Bormio
spannend: Grange und Mölgg liegen nur wenige Punkte auseinander. Und
rein rechnerisch haben auch noch einige andere Chancen – zb Ivica
Kostelic. Nach den vielen Tiefschlägen, die der ÖSV heuer schon
hinnehmen musste, scheint es so, als ob nun neben dem Gesamtweltcup auch
die Disziplinenwertung außer Reichweite wäre, nachdem Matt heute mit
Platz 12 viel Boden verloren hat. Aber Wertungen und Punkte scheinen
seit dem letzten Wochenende ohnehin einen anderen Stellenwert bekommen
zu haben.
Wir gratulieren dem verdienten Sieger und freuen
uns auf ein spannendes Finale in Bormio!
Aus dem Austria Skiweltcup
Infopoint: Claudia Egger
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1. Manfred Mölgg ITA 1:42,29

2. Ivica Kostelic CRO 1:42,70

3. Marcel Hirscher AUT 1:42,78

4. Jean-Baptiste Grange FRA 1:42,84

5. Reinfried Herbst AUT 1:42,93

6. Felix Neureuther GER 1:43,15

7. Ted Ligety USA 1:43,52

8. Cristian Deville ITA 1:43,56

9. Julien Lizeroux FRA 1:43,67

10. Giorgio Rocca ITA 1:43,87


Mölgg führt in Kranjska Gora

Nachdem Byggmark und Neureuther mit den
Startnummern 1 und 2 ordentliche Läufe ohne gröbere Fehler gezeigt
hatten und im Ziel nur knapp beisammen lagen, glaubte man, eine
„Richtzeit“ für diesen ersten Slalomdurchgang zu haben. Doch dann kam
mit 3 der Italiener Manfred Mölgg zauberte leichtfüßig einen Traumlauf
auf die Piste: Sensationsvorsprung von beinahe 9 Zehntel auf die vor ihm
gestarteten. Der Slalomweltcupführende Jean-Baptiste Grange scheiterte
an Mölggs Zeitvorgabe und liegt mit 0,69 Hundertstel Rückstand auf Platz
4. Etwas besser zurecht kam Ivica Kostelic (CRO + 0,64) mit dem
unrythmischen Lauf, den sein Vater gesetzt hat – er liegt auf Platz 3.
Erst der mit Nummer 10 und bei entsprechend schlechterer Piste
gestartete Österreicher Reinfried Herbst kann Tuchfühlung mit Mölgg
aufnehmen – er liegt mit „nur“ 31 Hundertstel Rückstand auf Platz 2.
Herbst meinte, die Piste sei heute nicht allzu schlecht, im Vergleich zu
gestern und die Kurssetzung sei zwar schwierig und unrythmisch, aber
fair.
Ab dem 5. Jens Byggmark (SWE +0,85) liegen die
Läufer knapp beisammen: 6. hervorragend mit der relativ hohen
Startnummer 15 der Italiener Christian Deville (+0,86), 7. Mark Gini (SUI
+0,92). Nur auf Platz 8 der Slalomweltcupzweite Mario Matt (+0,95) – er
kam mit den weiten Torabständen im mittleren Teil nicht so gut zurecht
und muss im zweiten Durchgang sehr stark zulegen, wenn er Grange die
kleine Kugel noch streitig machen will.
Genau 1 Sekunde Rückstand hat Felix Neureuther auf
Platz 9 – wie gesagt ohne sichtbare Fehler, vielleicht mit etwas viel
Respekt vor Strecke und Kurssetzung. Die Top Ten vervollständigt Julien
Lizeroux mit 1,30 Sekunden Rückstand.
Nach Rückenproblemen nicht am Start Bode Miller –
allerdings kann er sich beruhigt seiner Erholung widmen, da Benni Raich
bereits im oberen Teil ausscheidet
Stand nach 30 Rennläufer
Update: Mit Startnummer 31 fährt
Marcel Hirscher aus Österreich auf einen hervorragenden 7. Rang
Aus dem Austria Skiweltcup
Infopoint: Claudia Egger
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Übertragungszeiten:
LIVE: Sonntag, 09.03.2008 - 08.30 Uhr -
ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Kranjska Gora (SLO)
10. Slalom der Herren: 1. Durchgang
LIVE: Sonntag, 09.03.2008 - 08.45 Uhr -
SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Kranjska Gora (SLO)
10. Slalom der Herren: 1. Durchgang
LIVE: Sonntag, 09.03.2008 - 09.00 Uhr -
Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Kranjska Gora (SLO)
10. Slalom der Herren: 1. Durchgang
LIVE: Sonntag, 09.03.2008 - 11.55 Uhr -
SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Kranjska Gora (SLO)
10. Slalom der Herren: 2. Durchgang
LIVE: Sonntag, 09.03.2008 - 11.55 Uhr -
ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Kranjska Gora (SLO)
10. Slalom der Herren: 2. Durchgang
LIVE: Sonntag, 09.03.2008 - 11.55 Uhr -
ZDF
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Kranjska Gora (SLO)
10. Slalom der Herren: 2. Durchgang
LIVE: Sonntag, 09.03.2008 - 12.15 Uhr -
Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Kranjska Gora (SLO)
10. Slalom der Herren: 2. Durchgang




Das letzte
Rennen - Slalom der Herren in Zagreb
Matt gewinnt Slalom in Zagreb

Weltmeister Marion Matt gewinnt den
ersten Slalom der Herren auf dem Bärenberg in Zagreb.
Der Tiroler verteidigte seine Halbzeit-Führung und lag am
Ende mit 33 Hundertstel Sekunden vor Lokalmatador Ivica Kostelic.
Reinfried Herbst (+0,40) komplettiert als Dritter das tolle ÖSV-Ergebnis.
Der Sieger von Garmisch hatte nach dem ersten Durchgang noch auf Rang 6
gelegen.
Für Matt war es nach Adelboden und Schladming
bereits der 3. Saisonsieg: "Ich war eigentlich brutal ruhig. Während der
Fahrt hab ich mich noch gefragt, ob ich schnell bin. Im Ziel war ich
dann überglücklich. Ich hab gewusst, dass ich locker bleiben und einen
guten Lauf hinlegen muss. Das ist mir Gott sei Dank gut gelungen",
analysierte Matt. Kostelic war indes über seinen zweiten Rang ebenfalls
sehr froh und feierte ihn wie einen Sieg. "Ich hätte ohne dieses
Publikum nie so gut fahren können. Ich war voll motiviert und es musste
einfach passen. Ganz Kroatien hat heute auf mich geschaut und ich bin
sehr froh, dass ich den Podestplatz geschafft habe. Alles, was jetzt
noch kommt, ist ein Bonus", sagte Kostelic.
Ausser Berthod, der als Dritter nach dem ersten
Lauf lediglich neun Hundertstel Sekunden hinter Matt lag, im Finallauf
jedoch durch einen Schnitzer im Zielhang einen Podestplatz verspielte
und Sechster wurde, konnten die weiteren Schweizer nicht überzeugen.
Sandro Viletta fuhr immerhin erneut in die Punkte und erreichte Rang 24.
Marc Gini fiel vom 17. auf den 25. Rang zurück, Daniel Albrecht blieb
27.
Felix Neureuther aus Partenkirchen kämpfte sich als
14. des ersten Laufs noch bis auf Rang neun vor. Für den 23-Jährigen war
es die fünfte Top-10-Platzierung des Winters.
Im Gesamtweltcup behauptete Bode Miller, der sich
nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren konnte, vor dem
Österreicher Benjamin Raich, der nach einem schweren Fehler im
Schlussabschnitt nur 26. (4,78) wurde, seine Führung.
Slalom-Weltcup-Leader Jean-Baptiste Grange (465)
aus Frankreich schied im zweiten Durchgang aus. Matt (405) machte 100
Punkte und damit den Slalom-Weltcup wieder spannend. Er hat nun nur noch
57 Punkte Rückstand vor den letzten beiden Slaloms.
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1. Mario Matt AUT 1:51,36

2. Ivica Kostelic CRO 1:51,69

3. Reinfried Herbst AUT 1:51,76

4. Giorgio Rocca ITA 1:52,08

5. Mitja Dragsic SLO 1:52,21

6. Marc Berthod SUI 1:52,24

7. Akira Sasaki JPN 1:52,27

8. Julien Lizeroux FRA 1:52,35

9. Felix Neureuther GER 1:52,39

10. Johan Brolenius SWE 1:52,44

Matt jagt Grange

Die kleine Kristallkugel im Slalom-Weltcup ist für
Mario Matt noch in Reichweite. Alles andere als ein Sieg würde die
Chancen allerdings drastisch reduzieren.
Zwei Rennen vor Saisonende spitzt sich die
Situation im Slalom-Weltcup dramatisch zu. Mario Matt hat noch 57 Punkte
Rückstand auf Saison-Dominator Jean-Baptiste Grange aus Frankreich.
Während bei Grange die Formkurve steil nach unten zeigt, geht sie beim
Flirscher im gleichen Maße nach oben.
Zuletzt siegte Mario Matt beim Premieren-Slalom in
Zagreb, während Grange dort gar nicht das Ziel sah. In Garmisch konnte
Grange als 25. auch nur wenige Punkte sammeln. Dementsprechend groß ist
die Hoffnung Matts, dem Franzosen in Kranjska Gora wieder wichtige
Punkte abzuknöpfen.
Raich als lachender Dritter?

Die größte Konkurrenz für Matt scheint derzeit aber
aus dem eigenen Lager zu kommen: Reinfried Herbst hat endlich wieder zu
seiner Topform gefunden und zuletzt die Plätze 3 (Zagreb) und 1
(Garmisch) belegt. Für den Slalom-Weltcup kommt die Superform des
Salzburgers jedoch zu spät. Damit Herbst noch die kleine Kristallkugel
gewinnen kann, dürfte Grange in den letzten beiden Rennen nicht mehr als
37 Punkte machen, Herbst müsste zugleich beide Rennen gewinnen.
Kampf um Gesamtweltcup

Im Schatten des Gigantenkampfs im Slalom geht es
aber auch weiterhin um die große Kristallkugel für den Gesamtweltcup. Da
hat Benni Raich mit einem schweren Fehler im Zielhang beim RTL eine
große Chance vertan den ersten "100er" seit Monaten einzufahren. Da Bode
Miller auf Rang 11 fuhr, konnte Raich als Vierter den Rückstand im
Gesamtweltcup nicht wie erhofft dramatisch verkürzen. Damit bleibt dem
Pitztaler nur mehr die Hoffnung auf diesen Slalom - ein Sieg und
zugleich ein Ausscheiden von Miller könnten den Weltcup noch einmal
spannend machen. Es sind schon verrücktere Dinge passiert. 
Der
Blick zurück - Saison 2006/07
Matt gewinnt Slalom in Kranjska
Gora

Der Österreicher Mario Matt hat auch den
Weltcup-Slalom im slowenischen Kranjska Gora gewonnen. Nach seinem Sieg
bei der WM und vergangene Woche in Garmisch-Partenkirchen fuhr der
27-Jährige in 1:40,64 Minuten zu seinem dritten Weltcup-Erfolg in diesem
Winter und übernahm die Führung im Slalom-Weltcup. „Der Slalomweltcup
ist jetzt natürlich mein großes Ziel, da bin ich ja auch auf einem ganz
guten Weg." Sein Landsmann Benjamin Raich übernahm mit Rang zwei
(1:41,25) die Führung im Gesamtweltcup, da der Norweger Aksel Lund
Svindal schon im ersten Lauf ausgeschieden war. "Im Gesamtweltcup fange
ich erst gar nicht zu rechnen an. Ich werde aber alle Bewerbe bis zum
Saisonende fahren, denn ich will auch zeigen, was ich mir in den
Speed-Bewerben heuer vorgenommen habe", meinte der neue Weltcup-Leader.
Dritter wurde der Italiener Manfred Moelgg (1:41,80). Den ÖSV-Erfolg
komplettiert Manfred Pranger mit Rang fünf, Reinfried Herbst mußte sich
mit dem 12 Platz bescheiden. Bester Schweizer wurde Marc Berthod als 7,
sein Teamkollege Marc Gini zeigte einmal mehr eine starke Leistung im
zweiten Durchgang, als er sich von Platz 26 noch auf den 9. Rang
verbesserte. Es ist dies sein bestes Ergebnis seiner Karriere im
Weltcup. Der Deutsche Felix Neureuther kugelte sich bei einem Sturz im
ersten Durchgang die linke Schulter aus. Alois Vogl verpasste als 33.
des ersten Laufs das Finale.
Der
Blick zurück - Saison 2005/06
Hattrick für Slalomkönig Rocca

Giorgio Rocca (ITA) krönt sich in Kranjska Gora
endgültig zum Slalomkönig dieser Saison und gewinnt zum dritten Mal in
Folge! Angesichts Rocca´s vorgelegter Zeit von 1.35,98 muss der
Halbzeitführende Raich alles riskieren und fädelt nach hervorragender
Zwischenzeit ein. Der Halbzeitzweite Pallander „verschläft“ den zweiten
Lauf und rutscht auf Platz 5 zurück. Auch Mario Matt (AUT) und Ivica
Kostelic (CRO) bringen ihre hervorragenden Positionen nach dem ersten Lauf
nicht ins Ziel und scheiden aus. Und so sehen die Top Ten von Kranjska
Gora wie folgt aus: 1. Giorgio Rocca (ITA 1.35,98), 2. Thomas Grandi (CAN
+0,64), 3. Ted Ligety (USA +0,67), 4. Rainer Schönfelder (AUT +1,08), 5.
Kalle Palander (FIN +1,21), 6. nach toller Aufholjagd Johann Brolenius
(SWE +1,56), 7. mit hoher Startnummer 50, Naoki Yuasa (JPN +1,61), 8.
Manfred Pranger (AUT +1,63), 9. ex aequo Martin Hansson (SWE ) und
Jean-Pierre Vidal (FRA) beide 1,66 Sekunden zurück. Nach unserem
Zwischenbericht vom ersten Durchgang schaffen es noch unerwartet viele
Läufer mit hohen Nummern unter die ersten 30 – das hat zur Folge, dass
Alois Vogl im zweiten Durchgang leider nicht mehr am Start ist und Felix
Neureuther auf den 22. Platz zurückfällt. Im zweiten Lauf kann er sich
noch auf Platz 20 verbessern – eine Leistung, die umso höher einzuschätzen
ist, da der DSV-Läufer die rechte Hand im Gips trägt und nicht einmal den
Schistock halten kann – bravo!
Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria:
C. Egger
Giorgio Rocca gewinnt Slalom in
Kranjska Gora

Dritter Slalom, dritter Sieg für Rocca. Als einziger
Athlet kann der Italiener einen dritten Saisonsieg feiern. Insgesamt ist
es sein neunter Weltcupsieg. Die logische Folge: Klare Führung im
Slalom-Weltcup. Mit Rocca stehen Tom Grandi und Ted Ligety am Podest. Für
den US-Boy der zweite Podestplatz nach Beaver Creek. Bester Österreicher
wird Rainer Schönfelder. Als Vierter verpasst er das Podest um vier
Zehntel. Da wäre Raich sicher oben gestanden. Aber Hättiwari zählt auch im
Skiweltcup nichts. Ein Nuller steht zu Buche. Zweitbester Österreicher
wird Manfred Pranger auf Rang acht. Svindal geht als Führender im
Gesamtweltcup in die Weihnachts-Pause. Raich lässt die große Chance auf
eine klare Führung im Gesamtweltcup aus.

Giorgio Rocca: 3. Weltcupslalom der Saison - 3. Sieg

Thomas Grandi: Riesenfreude im Zielraum von Kranjska Gora

Ted Ligety: Überraschung - Der US Amerikaner auf Rang 3

Benjamin Raich: Bitter - Auf dem Weg zum Sieg ausgeschieden
Der
Blick zurück - Saison 2004/05
Rocca gewinnt Slalom von
Kranjska Gora

Der
Italiener Giorgo Rocca siegt im Slalom von Kranjska Gora mit 1.34,95
Sekunden und kann den Schweden Andre Myhrer (+ 0,21 Sek) und den
Österreicher Benjamin Raich (+ 0,25 Sek.) auf die Plätze verweisen.
Raich, der sich mit seinem 3. Platz die kleine Slalom Weltcupkugel sichern
konnte, macht damit 60 Punkte auf Gesamt-Weltcupleader Bode Miller
gut, für den es wie gestern eine Nullnummer nach erneutem Ausfall gibt.
Der Amerikaner ist nun 6 Rennen vor Saisonende nur noch 31 Punkte vor
Raich. Dennoch dürften die Trümpfe nach wie vor in Miller´s Händen
oder viel mehr auf seinen Atomic-Latten liegen, da noch 4 Speed- und nur 2
Technikbewerbe ausständig sind. Das sieht auch Raich so:
"Die nächsten vier Rennen sind Speed-Rennen, wo der Bode stärker
ist. Aber ich werde alles versuchen und ihn vielleicht das eine oder
andere Mal schlagen." Aber wer hätte angesichts der Dominanz von
Bode Miller zu Saisonbeginn erwartet, dass es kurz vor dem Finale noch so
knapp werden könnte? Eine sensationelle Aufholjagd gelingt dem
Slalomvizeweltmeister Rainer Schönfelder (AUT + 0,76 Sek.). Nach dem
ersten Durchgang mit schwerem Fehler nur enttäuschender 19., schiebt er
sich noch auf den 4. Platz vor. Hinter ihm Fünfter wird der Schwede
Markus Larsson (+ 0,80 Sek.) vor dem jungen Kanadier Michael Janyk (+ 0,88
Sek.) - ein weiteres Talent im aufstrebenden Kanadischen Team! 7. wird der
Japaner Kentaro Minagawa (+ 0,93 Sek.), dahinter die beiden Italiener
Patrick Thaler (8. + 0,95 Sek) und Manfred Mölgg (9. + 1,07 Sek.). Ted
Ligety (USA +1,11 Sek.) kann die Startnummer 1 im zweiten Durchgang
perfekt nützen und kämpft sich noch vom dreißigsten auf den 10. Platz
vor.
Aus dem Skiweltcup
Infopoint Austria: C. Egger
Der
Blick
zurück - Saison 2003/04
Slalom der Herren in Kranjska Gora
Norwegischer
Slalom-Doppelsieg in Kranjska Gora
Karlsen siegt vor Stiansen !

1. Truls Ove Karlsen (NOR) |

2. Tom Stiansen (NOR) |
Spannend verlief das
Finale des Slaloms im slowenischen Kranjska Gora unter dem Motto
"Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt" ...
Alle rechneten mit einem österreichischen Sieger nach der
Halbzeitführung dreier Österreicher, aber der Norweger Truls Ove Karlsen
machte den Österreichern einen Strich durch die Rechnung und gewann sein
erstes Weltcuprennen! Er siegte mit 1:42,72 vor seinem Landsmann Tom
Stiansen (+0,08) und dem Österreicher Mario Matt (+0,27).
Truls Ove Karlsen, nach dem ersten Durchgang an der 5. Stelle legte einen
tollen Lauf auf die Piste und verdrängte Tom Stiansen, der nach dem
ersten Durchgang auf Platz 12 lag, auf den zweiten Platz. Kalle Palander
(FIN+0,63) kann nicht mithalten und wird mit einem "Sicherheitsllauf"
schlussendlich 6. ex aequo mit dem Drago Grubelnik (SLO). Danach kamen die
drei Österreicher, die zur Halbzeit führten. Rainer Schönfelder erging
es nicht viel besser als seinem Slalomweltcupkonkurrenten Palander, er
erreichte Platz 5 und behielt damit auch die Führung in der
Disziplinenwertung. Mario Matt setzte sich auf Platz 3, den er auch
behielt, weil der Halbzeitführende Manfred Pranger seinen Lauf nach einem
"Einfädler" nicht beenden konnte.
1. Truls Ove Karlsen NOR 1:42,72
2. Tom Stiansen NOR +0,08
3. Mario Matt AUT +0,27
4. Akira Sasaki JPN +0,32
5. Rainer Schönfelder AUT +0,57
6. Drago Grubelnik SLO +0,63
6. Kalle Palander FIN +0,63
8. Alois Vogl GER +0,64
9.Giorgio Rocca ITA +0,66
10. Jure Kosir SLO +0,67
Ausgeschieden im zweiten Lauf: Felix Neureuther (GER), Kurt Engl (AUT),
Benjamin Raich (AUT), Manfred Pranger (AUT)
Im Gesamtweltcup hat
sich nichts verändert, da Bode Miller (1084 Punkte) das Finale nicht
erreichte und Benjamin Raich (999 Punkte) im zweiten Durchgang ausschied.
Somit waren auch Hermann Maier und Stephan Eberharter heimliche Gewinner
bei diesem Slalom und könnten am kommenden Wochenende in Kvitfjell den
Gesamtweltcup noch spannender machen.
Aus dem Skiweltcup
Austria Infopoint: M.Riedler

3. Mario Matt (AUT) |

4. Akira Sasaki (JPN) |

5. Rainer Schönfelder (AUT) |

6. Drago Grubelnik (SLO) |

6. Kalle Palander (FIN) |

8. Alois Vogl (GER) |

9.Giorgio Rocca (ITA) |

10. Jure Kosir (SLO) |
BLICK
ZURÜCK SAISON 2002/03
Ivica Kostelic
gewinnt Slalom in Kranjska Gora
Premiere im Skiweltcup !
! Erstmals feierte ein Geschwisterpaar an einem Tag gemeinsam je einen
Weltcupsieg. Ivica Kostelic sichert sich im slowenischen Kranjska Gora vor
dem Österreicher Rainer Schönfelder und dem Franzosen Jean-Pierre Vidal
seinen 4 Slalom Weltcupsieg. Auf den Ränge 4 bis 10 folgten: Kalle
Pallander (FIN), Manfred Pranger (AUT), Benjamin Raich (AUT), Giancarlo
Bergamelli (ITA), Hans-Petter Buraas (NOR), Thomas Grandi (CAN) und
Michael Walchhofer (AUT). Der einzige DSV Starter Markus Eberle musste
sich nach einem verhaltenen Finallauf mit Platz 22 zufrieden geben.
BLICK
ZURÜCK SAISON 2001/02
Kranjska
Gora, 22.12.2001
Matt bringt Vorsprung nicht ins Ziel
Vidal Überraschungssieger in Kranjska Gora
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Jean-Pierre
Vidal
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Sieg in Kranjska
Gora
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Jean-Pierre Vidal aus
Frankreich konnte mit einem fehlerfreien zweiten Lauf, den nach dem ersten
Durchgang klar in Führung liegenden Österreicher Mario Matt, noch vom
Thron stoßen. Trotz eines Vorsprung von 55 Hunderstel Sekunden reichte es
für Matt nur zu Platz 2.
Der Kroate Ivica Kostelic, Shooting Star der Saison 2001/02, sicherte sich
den 3 Rang und stellte ein weiteres Mal seine absolute Weltklasse unter
Beweis. Markus Eberle und Alois Vogl konnten sich nicht für das Finale
qualifizieren.


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