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Mölgg siegt in Kranjska Gora

Endlich – es ist vollbracht: Manfred Mölgg fährt beim heutigen Slalom in Kranjska Gora seinen ersten, längst überfälligen Sieg in einer Zeit von 1:42,29 ein. „Wunderbar. Gestern Zweiter, heute Erster! Ich habe mir vorgenommen, im zweiten Lauf voll anzugreifen, ich wollte unbedingt diesen Sieg …“ – und das hat man Mölggs Fahrweise wahrlich angesehen! Auf Rang 2 Ivica Kostelic, der zwar im zweiten Durchgang noch zulegen kann, Mölgg bleibt aber unerreichbar für ihn. Rückstand +0,41. Auf dem sensationellen 3 Platz landet der frisch gebackene Junioren-Weltmeister aus Österreich, Marcel Hirscher. Nachdem er im ersten Lauf mit einer gewaltigen Leistung und Startnummer 31 noch auf Platz 7 gefahren ist, kann er seine Form auch im zweiten Durchgang bestätigen und bleibt nur 8 Hundertstel hinter Kostelic. „Ich habe mir für heute vorgenommen: hopp oder dropp. Heute ist es zum ersten Mal richtig aufgegangen – unglaublich!“ Mit Verlaub, der junge Herr erinnert mich an einen gewissen Raich, der auch schon im zarten Alter von 19 Jahren in seiner ersten Saison auf dem Weltcuppodest landen konnte. Solche Kaliber gibt es nicht allzu oft.

Jean-Baptiste Grange (FRA) verpasst zwar heute das Stockerl, mit 0,55 Sekunden Rückstand und Platz 4 darf er aber das rote Trikot behalten und als Führender zum Finale anreisen. Reinfried Herbst (AUT +0,64) kann seinen zweiten Platz nicht halten und rutscht nach ein paar kleinen Fehlern auf Platz 5 zurück.

6. wird Felix Neureuther (GER +0,86) – wie schon in der gesamten Saison ist er ein verlässlicher Platzfahrer und es scheint nur noch eine Frage der Zeit, wann er mal vom obersten Treppchen lacht. Auf Platz 7 der Sieger von gestern, Ted Ligety. Er greift im zweiten Durchgang wesentlich mehr an als im ersten und kann dementsprechend einige Plätze gut machen. 8. und zweitbesten Italiener wird Cristian Deville (+1,27), vor Julien Lizeroux (FRA +1,38) und seinem Landsmann Giorgio Rocca, der noch den Sprung in die Top Ten schafft.

Der Kampf um die kleine Kugel wird in Bormio spannend: Grange und Mölgg liegen nur wenige Punkte auseinander. Und rein rechnerisch haben auch noch einige andere Chancen – zb Ivica Kostelic. Nach den vielen Tiefschlägen, die der ÖSV heuer schon hinnehmen musste, scheint es so, als ob nun neben dem Gesamtweltcup auch die Disziplinenwertung außer Reichweite wäre, nachdem Matt heute mit Platz 12 viel Boden verloren hat. Aber Wertungen und Punkte scheinen seit dem letzten Wochenende ohnehin einen anderen Stellenwert bekommen zu haben.

Wir gratulieren dem verdienten Sieger und freuen uns auf ein spannendes Finale in Bormio!

Aus dem Austria Skiweltcup Infopoint: Claudia Egger
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1. Manfred Mölgg ITA 1:42,29


2. Ivica Kostelic CRO 1:42,70


3. Marcel Hirscher AUT 1:42,78


4. Jean-Baptiste Grange FRA 1:42,84


5. Reinfried Herbst AUT 1:42,93


6. Felix Neureuther GER 1:43,15


7. Ted Ligety USA 1:43,52


8. Cristian Deville ITA 1:43,56


9. Julien Lizeroux FRA 1:43,67


10. Giorgio Rocca ITA 1:43,87

Mölgg führt in Kranjska Gora

Nachdem Byggmark und Neureuther mit den Startnummern 1 und 2 ordentliche Läufe ohne gröbere Fehler gezeigt hatten und im Ziel nur knapp beisammen lagen, glaubte man, eine „Richtzeit“ für diesen ersten Slalomdurchgang zu haben. Doch dann kam mit 3 der Italiener Manfred Mölgg zauberte leichtfüßig einen Traumlauf auf die Piste: Sensationsvorsprung von beinahe 9 Zehntel auf die vor ihm gestarteten. Der Slalomweltcupführende Jean-Baptiste Grange scheiterte an Mölggs Zeitvorgabe und liegt mit 0,69 Hundertstel Rückstand auf Platz 4. Etwas besser zurecht kam Ivica Kostelic (CRO + 0,64) mit dem unrythmischen Lauf, den sein Vater gesetzt hat – er liegt auf Platz 3. Erst der mit Nummer 10 und bei entsprechend schlechterer Piste gestartete Österreicher Reinfried Herbst kann Tuchfühlung mit Mölgg aufnehmen – er liegt mit „nur“ 31 Hundertstel Rückstand auf Platz 2. Herbst meinte, die Piste sei heute nicht allzu schlecht, im Vergleich zu gestern und die Kurssetzung sei zwar schwierig und unrythmisch, aber fair.

Ab dem 5. Jens Byggmark (SWE +0,85) liegen die Läufer knapp beisammen: 6. hervorragend mit der relativ hohen Startnummer 15 der Italiener Christian Deville (+0,86), 7. Mark Gini (SUI +0,92). Nur auf Platz 8 der Slalomweltcupzweite Mario Matt (+0,95) – er kam mit den weiten Torabständen im mittleren Teil nicht so gut zurecht und muss im zweiten Durchgang sehr stark zulegen, wenn er Grange die kleine Kugel noch streitig machen will.

Genau 1 Sekunde Rückstand hat Felix Neureuther auf Platz 9 – wie gesagt ohne sichtbare Fehler, vielleicht mit etwas viel Respekt vor Strecke und Kurssetzung. Die Top Ten vervollständigt Julien Lizeroux mit 1,30 Sekunden Rückstand.

Nach Rückenproblemen nicht am Start Bode Miller – allerdings kann er sich beruhigt seiner Erholung widmen, da Benni Raich bereits im oberen Teil ausscheidet

Stand nach 30 Rennläufer

Update: Mit Startnummer 31 fährt Marcel Hirscher aus Österreich auf einen hervorragenden 7. Rang

Aus dem Austria Skiweltcup Infopoint: Claudia Egger
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Übertragungszeiten:

LIVE: Sonntag, 09.03.2008 - 08.30 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Kranjska Gora (SLO)
10. Slalom der Herren: 1. Durchgang

LIVE: Sonntag, 09.03.2008 - 08.45 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Kranjska Gora (SLO)
10. Slalom der Herren: 1. Durchgang

LIVE: Sonntag, 09.03.2008 - 09.00 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Kranjska Gora (SLO)
10. Slalom der Herren: 1. Durchgang

LIVE: Sonntag, 09.03.2008 - 11.55 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Kranjska Gora (SLO)
10. Slalom der Herren: 2. Durchgang

LIVE: Sonntag, 09.03.2008 - 11.55 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Kranjska Gora (SLO)
10. Slalom der Herren: 2. Durchgang

LIVE: Sonntag, 09.03.2008 - 11.55 Uhr - ZDF
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10. Slalom der Herren: 2. Durchgang

LIVE: Sonntag, 09.03.2008 - 12.15 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Kranjska Gora (SLO)
10. Slalom der Herren: 2. Durchgang



Das letzte Rennen - Slalom der Herren in Zagreb
Matt gewinnt Slalom in Zagreb

Weltmeister Marion Matt gewinnt den ersten Slalom der Herren auf dem Bärenberg in Zagreb. Der Tiroler verteidigte seine Halbzeit-Führung und lag am Ende mit 33 Hundertstel Sekunden vor Lokalmatador Ivica Kostelic. Reinfried Herbst (+0,40) komplettiert als Dritter das tolle ÖSV-Ergebnis. Der Sieger von Garmisch hatte nach dem ersten Durchgang noch auf Rang 6 gelegen.

Für Matt war es nach Adelboden und Schladming bereits der 3. Saisonsieg: "Ich war eigentlich brutal ruhig. Während der Fahrt hab ich mich noch gefragt, ob ich schnell bin. Im Ziel war ich dann überglücklich. Ich hab gewusst, dass ich locker bleiben und einen guten Lauf hinlegen muss. Das ist mir Gott sei Dank gut gelungen", analysierte Matt. Kostelic war indes über seinen zweiten Rang ebenfalls sehr froh und feierte ihn wie einen Sieg. "Ich hätte ohne dieses Publikum nie so gut fahren können. Ich war voll motiviert und es musste einfach passen. Ganz Kroatien hat heute auf mich geschaut und ich bin sehr froh, dass ich den Podestplatz geschafft habe. Alles, was jetzt noch kommt, ist ein Bonus", sagte Kostelic.

Ausser Berthod, der als Dritter nach dem ersten Lauf lediglich neun Hundertstel Sekunden hinter Matt lag, im Finallauf jedoch durch einen Schnitzer im Zielhang einen Podestplatz verspielte und Sechster wurde, konnten die weiteren Schweizer nicht überzeugen. Sandro Viletta fuhr immerhin erneut in die Punkte und erreichte Rang 24. Marc Gini fiel vom 17. auf den 25. Rang zurück, Daniel Albrecht blieb 27.

Felix Neureuther aus Partenkirchen kämpfte sich als 14. des ersten Laufs noch bis auf Rang neun vor. Für den 23-Jährigen war es die fünfte Top-10-Platzierung des Winters.

Im Gesamtweltcup behauptete Bode Miller, der sich nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren konnte, vor dem Österreicher Benjamin Raich, der nach einem schweren Fehler im Schlussabschnitt nur 26. (4,78) wurde, seine Führung.

Slalom-Weltcup-Leader Jean-Baptiste Grange (465) aus Frankreich schied im zweiten Durchgang aus. Matt (405) machte 100 Punkte und damit den Slalom-Weltcup wieder spannend. Er hat nun nur noch 57 Punkte Rückstand vor den letzten beiden Slaloms.

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1. Mario Matt AUT 1:51,36


2. Ivica Kostelic CRO 1:51,69


3. Reinfried Herbst AUT 1:51,76


4. Giorgio Rocca ITA 1:52,08


5. Mitja Dragsic SLO 1:52,21


6. Marc Berthod SUI 1:52,24


7. Akira Sasaki JPN 1:52,27


8. Julien Lizeroux FRA 1:52,35


9. Felix Neureuther GER 1:52,39


10. Johan Brolenius SWE 1:52,44

Matt jagt Grange

Die kleine Kristallkugel im Slalom-Weltcup ist für Mario Matt noch in Reichweite. Alles andere als ein Sieg würde die Chancen allerdings drastisch reduzieren.

Zwei Rennen vor Saisonende spitzt sich die Situation im Slalom-Weltcup dramatisch zu. Mario Matt hat noch 57 Punkte Rückstand auf Saison-Dominator Jean-Baptiste Grange aus Frankreich. Während bei Grange die Formkurve steil nach unten zeigt, geht sie beim Flirscher im gleichen Maße nach oben.

Zuletzt siegte Mario Matt beim Premieren-Slalom in Zagreb, während Grange dort gar nicht das Ziel sah. In Garmisch konnte Grange als 25. auch nur wenige Punkte sammeln. Dementsprechend groß ist die Hoffnung Matts, dem Franzosen in Kranjska Gora wieder wichtige Punkte abzuknöpfen.

Raich als lachender Dritter?

Die größte Konkurrenz für Matt scheint derzeit aber aus dem eigenen Lager zu kommen: Reinfried Herbst hat endlich wieder zu seiner Topform gefunden und zuletzt die Plätze 3 (Zagreb) und 1 (Garmisch) belegt. Für den Slalom-Weltcup kommt die Superform des Salzburgers jedoch zu spät. Damit Herbst noch die kleine Kristallkugel gewinnen kann, dürfte Grange in den letzten beiden Rennen nicht mehr als 37 Punkte machen, Herbst müsste zugleich beide Rennen gewinnen.

Kampf um Gesamtweltcup

Im Schatten des Gigantenkampfs im Slalom geht es aber auch weiterhin um die große Kristallkugel für den Gesamtweltcup. Da hat Benni Raich mit einem schweren Fehler im Zielhang beim RTL eine große Chance vertan den ersten "100er" seit Monaten einzufahren. Da Bode Miller auf Rang 11 fuhr, konnte Raich als Vierter den Rückstand im Gesamtweltcup nicht wie erhofft dramatisch verkürzen. Damit bleibt dem Pitztaler nur mehr die Hoffnung auf diesen Slalom - ein Sieg und zugleich ein Ausscheiden von Miller könnten den Weltcup noch einmal spannend machen. Es sind schon verrücktere Dinge passiert.   

Der Blick zurück - Saison 2006/07
Matt gewinnt Slalom in Kranjska Gora

Der Österreicher Mario Matt hat auch den Weltcup-Slalom im slowenischen Kranjska Gora gewonnen. Nach seinem Sieg bei der WM und vergangene Woche in Garmisch-Partenkirchen fuhr der 27-Jährige in 1:40,64 Minuten zu seinem dritten Weltcup-Erfolg in diesem Winter und übernahm die Führung im Slalom-Weltcup. „Der Slalomweltcup ist jetzt natürlich mein großes Ziel, da bin ich ja auch auf einem ganz guten Weg." Sein Landsmann Benjamin Raich übernahm mit Rang zwei (1:41,25) die Führung im Gesamtweltcup, da der Norweger Aksel Lund Svindal schon im ersten Lauf ausgeschieden war. "Im Gesamtweltcup fange ich erst gar nicht zu rechnen an. Ich werde aber alle Bewerbe bis zum Saisonende fahren, denn ich will auch zeigen, was ich mir in den Speed-Bewerben heuer vorgenommen habe", meinte der neue Weltcup-Leader. Dritter wurde der Italiener Manfred Moelgg (1:41,80). Den ÖSV-Erfolg komplettiert Manfred Pranger mit Rang fünf, Reinfried Herbst mußte sich mit dem 12 Platz bescheiden. Bester Schweizer wurde Marc Berthod als 7, sein Teamkollege Marc Gini zeigte einmal mehr eine starke Leistung im zweiten Durchgang, als er sich von Platz 26 noch auf den 9. Rang verbesserte. Es ist dies sein bestes Ergebnis seiner Karriere im Weltcup. Der Deutsche Felix Neureuther kugelte sich bei einem Sturz im ersten Durchgang die linke Schulter aus. Alois Vogl verpasste als 33. des ersten Laufs das Finale.

Der Blick zurück - Saison 2005/06
Hattrick für Slalomkönig Rocca

Giorgio Rocca (ITA) krönt sich in Kranjska Gora endgültig zum Slalomkönig dieser Saison und gewinnt zum dritten Mal in Folge! Angesichts Rocca´s vorgelegter Zeit von 1.35,98 muss der Halbzeitführende Raich alles riskieren und fädelt nach hervorragender Zwischenzeit ein. Der Halbzeitzweite Pallander „verschläft“ den zweiten Lauf und rutscht auf Platz 5 zurück. Auch Mario Matt (AUT) und Ivica Kostelic (CRO) bringen ihre hervorragenden Positionen nach dem ersten Lauf nicht ins Ziel und scheiden aus. Und so sehen die Top Ten von Kranjska Gora wie folgt aus: 1. Giorgio Rocca (ITA 1.35,98), 2. Thomas Grandi (CAN +0,64), 3. Ted Ligety (USA +0,67), 4. Rainer Schönfelder (AUT +1,08), 5. Kalle Palander (FIN +1,21), 6. nach toller Aufholjagd Johann Brolenius (SWE +1,56), 7. mit hoher Startnummer 50, Naoki Yuasa (JPN +1,61), 8. Manfred Pranger (AUT +1,63), 9. ex aequo Martin Hansson (SWE ) und Jean-Pierre Vidal (FRA) beide 1,66 Sekunden zurück. Nach unserem Zwischenbericht vom ersten Durchgang schaffen es noch unerwartet viele Läufer mit hohen Nummern unter die ersten 30 – das hat zur Folge, dass Alois Vogl im zweiten Durchgang leider nicht mehr am Start ist und Felix Neureuther auf den 22. Platz zurückfällt. Im zweiten Lauf kann er sich noch auf Platz 20 verbessern – eine Leistung, die umso höher einzuschätzen ist, da der DSV-Läufer die rechte Hand im Gips trägt und nicht einmal den Schistock halten kann – bravo!

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: C. Egger

Giorgio Rocca gewinnt Slalom in Kranjska Gora

Dritter Slalom, dritter Sieg für Rocca. Als einziger Athlet kann der Italiener einen dritten Saisonsieg feiern. Insgesamt ist es sein neunter Weltcupsieg. Die logische Folge: Klare Führung im Slalom-Weltcup. Mit Rocca stehen Tom Grandi und Ted Ligety am Podest. Für den US-Boy der zweite Podestplatz nach Beaver Creek. Bester Österreicher wird Rainer Schönfelder. Als Vierter verpasst er das Podest um vier Zehntel. Da wäre Raich sicher oben gestanden. Aber Hättiwari zählt auch im Skiweltcup nichts. Ein Nuller steht zu Buche. Zweitbester Österreicher wird Manfred Pranger auf Rang acht. Svindal geht als Führender im Gesamtweltcup in die Weihnachts-Pause. Raich lässt die große Chance auf eine klare Führung im Gesamtweltcup aus.


Giorgio Rocca: 3. Weltcupslalom der Saison - 3. Sieg


Thomas Grandi: Riesenfreude im Zielraum von Kranjska Gora


Ted Ligety: Überraschung - Der US Amerikaner auf Rang 3


Benjamin Raich: Bitter - Auf dem Weg zum Sieg ausgeschieden

Der Blick zurück - Saison 2004/05
Rocca gewinnt Slalom von Kranjska Gora

Der Italiener Giorgo Rocca siegt im Slalom von Kranjska Gora mit 1.34,95 Sekunden und kann den Schweden Andre Myhrer (+ 0,21 Sek) und den Österreicher Benjamin Raich (+ 0,25 Sek.) auf die Plätze verweisen. Raich, der sich mit seinem 3. Platz die kleine Slalom Weltcupkugel sichern konnte,  macht damit 60 Punkte auf Gesamt-Weltcupleader Bode Miller gut, für den es wie gestern eine Nullnummer nach erneutem Ausfall gibt. Der Amerikaner ist nun 6 Rennen vor Saisonende nur noch 31 Punkte vor Raich. Dennoch dürften die Trümpfe nach wie vor in Miller´s Händen oder viel mehr auf seinen Atomic-Latten liegen, da noch 4 Speed- und nur 2 Technikbewerbe ausständig sind. Das sieht auch Raich so: "Die nächsten vier Rennen sind Speed-Rennen, wo der Bode stärker ist. Aber ich werde alles versuchen und ihn vielleicht das eine oder andere Mal schlagen." Aber wer hätte angesichts der Dominanz von Bode Miller zu Saisonbeginn erwartet, dass es kurz vor dem Finale noch so knapp werden könnte? Eine sensationelle Aufholjagd gelingt dem Slalomvizeweltmeister Rainer Schönfelder (AUT + 0,76 Sek.). Nach dem ersten Durchgang mit schwerem Fehler nur enttäuschender 19., schiebt er sich noch auf den 4. Platz vor. Hinter ihm Fünfter wird der Schwede Markus Larsson (+ 0,80 Sek.) vor dem jungen Kanadier Michael Janyk (+ 0,88 Sek.) - ein weiteres Talent im aufstrebenden Kanadischen Team! 7. wird der Japaner Kentaro Minagawa (+ 0,93 Sek.), dahinter die beiden Italiener Patrick Thaler (8. + 0,95 Sek) und Manfred Mölgg (9. + 1,07 Sek.). Ted Ligety (USA +1,11 Sek.) kann die Startnummer 1 im zweiten Durchgang perfekt nützen und kämpft sich noch vom dreißigsten auf den 10. Platz vor.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: C. Egger

Der Blick zurück - Saison 2003/04
Slalom der Herren in Kranjska Gora

Norwegischer Slalom-Doppelsieg in Kranjska Gora
Karlsen siegt vor Stiansen !


1. Truls Ove Karlsen (NOR)

2. Tom Stiansen (NOR)

Spannend verlief das Finale des Slaloms im slowenischen Kranjska Gora unter dem Motto "Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt" ...
Alle rechneten mit einem österreichischen Sieger nach der Halbzeitführung dreier Österreicher, aber der Norweger Truls Ove Karlsen machte den Österreichern einen Strich durch die Rechnung und gewann sein erstes Weltcuprennen! Er siegte mit 1:42,72 vor seinem Landsmann Tom Stiansen (+0,08) und dem Österreicher Mario Matt (+0,27).
Truls Ove Karlsen, nach dem ersten Durchgang an der 5. Stelle legte einen tollen Lauf auf die Piste und verdrängte Tom Stiansen, der nach dem ersten Durchgang auf Platz 12 lag, auf den zweiten Platz. Kalle Palander (FIN+0,63) kann nicht mithalten und wird mit einem "Sicherheitsllauf" schlussendlich 6. ex aequo mit dem Drago Grubelnik (SLO). Danach kamen die drei Österreicher, die zur Halbzeit führten. Rainer Schönfelder erging es nicht viel besser als seinem Slalomweltcupkonkurrenten Palander, er erreichte Platz 5 und behielt damit auch die Führung in der Disziplinenwertung. Mario Matt setzte sich auf Platz 3, den er auch behielt, weil der Halbzeitführende Manfred Pranger seinen Lauf nach einem "Einfädler" nicht beenden konnte.

1. Truls Ove Karlsen NOR 1:42,72
2. Tom Stiansen NOR +0,08
3. Mario Matt AUT +0,27
4. Akira Sasaki JPN +0,32
5. Rainer Schönfelder AUT +0,57
6. Drago Grubelnik SLO +0,63
6. Kalle Palander FIN +0,63
8. Alois Vogl GER +0,64
9.Giorgio Rocca ITA +0,66
10. Jure Kosir SLO +0,67
Ausgeschieden im zweiten Lauf: Felix Neureuther (GER), Kurt Engl (AUT), Benjamin Raich (AUT), Manfred Pranger (AUT)

Im Gesamtweltcup hat sich nichts verändert, da Bode Miller (1084 Punkte) das Finale nicht erreichte und Benjamin Raich (999 Punkte) im zweiten Durchgang ausschied. Somit waren auch Hermann Maier und Stephan Eberharter heimliche Gewinner bei diesem Slalom und könnten am kommenden Wochenende in Kvitfjell den Gesamtweltcup noch spannender machen.

Aus dem Skiweltcup Austria Infopoint: M.Riedler


3. Mario Matt (AUT)

4. Akira Sasaki (JPN)

5. Rainer Schönfelder (AUT)

6. Drago Grubelnik (SLO)

6. Kalle Palander (FIN)

8. Alois Vogl (GER)

9.Giorgio Rocca (ITA) 

10. Jure Kosir (SLO)

BLICK ZURÜCK SAISON 2002/03
Ivica Kostelic gewinnt Slalom in Kranjska Gora

Premiere im Skiweltcup ! ! Erstmals feierte ein Geschwisterpaar an einem Tag gemeinsam je einen Weltcupsieg. Ivica Kostelic sichert sich im slowenischen Kranjska Gora vor dem Österreicher Rainer Schönfelder und dem Franzosen Jean-Pierre Vidal seinen 4 Slalom Weltcupsieg. Auf den Ränge 4 bis 10 folgten: Kalle Pallander (FIN), Manfred Pranger (AUT), Benjamin Raich (AUT), Giancarlo Bergamelli (ITA), Hans-Petter Buraas (NOR), Thomas Grandi (CAN) und Michael Walchhofer (AUT). Der einzige DSV Starter Markus Eberle musste sich nach einem verhaltenen Finallauf mit Platz 22 zufrieden geben.

BLICK ZURÜCK SAISON 2001/02
Kranjska Gora, 22.12.2001
Matt bringt Vorsprung nicht ins Ziel
Vidal Überraschungssieger in Kranjska Gora

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Jean-Pierre Vidal

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Sieg in Kranjska Gora

Jean-Pierre Vidal aus Frankreich konnte mit einem fehlerfreien zweiten Lauf, den nach dem ersten Durchgang klar in Führung liegenden Österreicher Mario Matt, noch vom Thron stoßen. Trotz eines Vorsprung von 55 Hunderstel Sekunden reichte es für Matt nur zu Platz 2.
Der Kroate Ivica Kostelic, Shooting Star der Saison 2001/02, sicherte sich den 3 Rang und stellte ein weiteres Mal seine absolute Weltklasse unter Beweis. Markus Eberle und Alois Vogl konnten sich nicht für das Finale qualifizieren.

 

 






 

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