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Sensations-Sieg für Marc Gini!

Marc Gini hat sensationell den Slalom
auf der Reiteralm gewonnen. Der 23-Jährige siegte 0,28 Sekunden vor dem
Finnen Kalle Palander und 0,50 vor dem Italiener Manfred Mölgg. Den 4.
Rang sicherte sich der Franzose Jean-Baptiste Grange. Gini hatte bereits
im ersten Lauf alle überrascht und die Bestzeit aufgestellt. Auch im
zweiten Durchgang griff er voll an und baute seinen Vorsprung auf
Palander gar noch aus. Der Erfolg ist, vom Überraschungseffekt her,
vergleichbar mit jenem von Marc Berthod vor einem Jahr in Adelboden.
Vorher hatte in diesem Jahrtausend noch kein Schweizer einen Slalom
gewonnen. Die Bedingungen beim Slalom waren nicht viel besser als beim
Damen-Slalom am Tag zuvor. Schneetreiben und Windböen erschwerten den
Fahrern ihre Arbeit. Österreichs Herren blieben im Gegensatz zu den
Damen sieglos und brachten vier Läufer in die Top Ten, bester war
Weltmeister Mario Matt als Fünfter. Manfred Pranger, nach dem ersten
Lauf Dritter, fiel auf Platz zehn zurück, Benjamin Raich von vier auf
sieben. Dafür verbesserte sich Alexander Koll vom 26. auf den zwölften
Platz und erreichte damit sein bestes Weltcup-Ergebnis. Weltcup-Punkte
gab es auch für Andreas Omminger (17.), Romed Baumann (23.) und
Reinfried Herbst (25.). Für Schweden holte Markus Larsson als Sechster
die Kohlen aus dem Feuer, Mitfavorit Jens Byggmark fiel wie sechs
weitere seiner Landsleute aus. Der Deutsche Felix Neureuther hat einen
Platz in den Top Ten verpasst. Der Skirennfahrer aus Partenkirchen
musste sich mit dem elften Rang begnügen. Alois Vogl aus Zwiesel war
ebenso im ersten Durchgang ausgeschieden wie Dominik Stehle aus
Obermaiselstein. Ein gutes Rennen aus Sicht der Schweizer zeigte auch
der 21-jährige Sandro Viletta, der als 21. zum dritten Mal in seiner
Karriere Weltcup-Punkte sammeln konnte. Die weitere Bilanz der
Swiss-Ski-Fahrer waren eher mässig. Silvan Zurbriggen (16. Platz) und
Daniel Albrecht (27.) konnten nicht mit den Schnellsten mithalten, Marc
Berthod schied im ersten Lauf bereits nach wenigen Toren aus. Am 24. und
25. November geht die Weltcup-Saison in Kanada in ihre dritte Runde.
Dann schlägt die Stunde der Speedspezialisten, die in Lake Louise zu
einer Abfahrt und einem Super-G antreten.
Stimmen zum Rennen:
Marc Gini: "Ich war gar nicht nervös, bin
einfach voll gefahren. Und es ist aufgegangen. Im Mittelteil hab ich mir
gedacht: Es geht gut. Jetzt nur nich zu viel risikieren. Da hab ich ein
bisserl zu studieren begonnen. Das ist nie gut. Ich hab blöde Sprüche
gemacht mit den Kollegen: Ich gewinn das Rennen. Aber im Ernst war das
natürlich nicht."
Mario Matt: "Es ist schwierig zu sagen, in
wie weit der Wind das oben beeinflusst. Ich hab im zweiten Lauf mehr
angegriffen - bin aber noch nicht dort, wo ich im letzten Jahr war. Aber
ich hab jetzt ein gutes Ergebnis, darauf kann man aufbauen."

1. Marc Gini SUI 1:53,49

2. Kalle Palander FIN 1:53,77

3. Manfred Mölgg ITA 1:53,99
4. Jean-Baptiste Grange FRA 1:54,12

5. Mario Matt AUT 1:54,14

6. Markus Larsson SWE 1:54,33

7. Benjamin Raich AUT 1:54,35

8. Julien Lizeroux FRA 1:54,53

9. Rainer Schönfelder AUT 1:54,64

10. Manfred Pranger AUT 1:54,91




Gini führt beim Slalom auf der
Reiteralm

Die Slalom Herren starten mit einer
Riesenüberraschung in die neue Saison. Nach dem 1. Durchgang auf der
Reiteralm führt der Schweizer Marc Gini in einer Zeit von 58,96 Sekunden
vor dem Finnen Kalle Palander ( Rückstand + 0,27 Sekunden) und den
beiden Österreichern Manfred Pranger (+ 0,29) und dem
Slalomweltcupsieger der letzen Saison Benjamin Raich (+0,51). Auf dem
fünften Rang plazierte sich der Franzose Jean-Baptiste Grange (+ 0,62)
vor dem Slalomweltmeister Mario Matt (+ 0,71) und dem Südtiroler Manfred
Mölgg (+ 0,82). Als bester deutscher Fahrer reiht sich Felix Neureuther
(+ 0,83) auf Platz 8 vor dem Franzosen Julien Lizeroux (+ 0,86) und dem
Schweden Markus Larsson (+ 0,91) ein. Rainer Schönfelder folgt auf dem
11 Rang, Reinfried Herbst geht als 13. in den Finaldurchgang. Auf
wichtige Weltcuppunkte kann auch der Norweger Aksel Lund Svindal hoffen,
der den 1. Durchgang als 15. beendete. Die Liste der ausgefallenen
Rennläufer: Jens Byggmark (SWE), Marc Berthod (SUI), Andre Myhrer (SWE),
Giorgio Rocca (ITA), Kentaro Minagawa (JPN), Martin Hansson (SWE), Anton
Lahdenperä (SWE), Alois Vogl (GER), Oscar Andersson (SWE). Durch die
engen Zeitabstände kann man sich auf einen spannenden zweiten Durchgang
freuen.
Achtung:
Der US Amerikaner Jimmy Cochran fuhr mit Startnummer 35 auf
den 5. Rang vor.
Stimmen zum Rennen:
Leader Marc Gini: "Die Bedingungen waren
eigentlich extrem gut. Die Piste war fast so wie bei Nummer eins. Es ist
schon etwas Neues für mich. Normalerweise habe ich den zweiten Lauf von
hinten angefangen."
Kalle Palander: "Nach dem ersten Lauf ist es noch nicht aus - ich
wäre über Platz zwei nach dem 2. Lauf froh. Wir müssen schauen, was das
Wetter macht."
Benni Raich: "Es war nicht leicht die Schwünge zu treffen. Es war
sehr drehend. Die Sicht war auch nicht leicht. Und lang war der Kurs
auch noch."
Manfred Pranger: "Im unteren Teil wird es wärmer - da sind dann
ein paar Löcher drin. Wenn man die genau trifft, dann ist man schnell.
Das ist mir nicht ganz gelungen. Dem Marc Gini ist wirklich ein
Super-Lauf gelungen."




Übertragungszeiten:
LIVE: Sonntag, 11.11.2007 - 09.45 Uhr -
ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 auf der Reiteralm (AUT)
Ersatzrennen für Levi (FIN)
1. Slalom der Herren: 1. Durchgang
LIVE: Sonntag, 11.11.2007 - 09.55 Uhr -
SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 auf der Reiteralm (AUT)
Ersatzrennen für Levi (FIN)
1. Slalom der Herren: 1. Durchgang
LIVE: Sonntag, 11.11.2007 - 12.45 Uhr -
ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 auf der Reiteralm (AUT)
Ersatzrennen für Levi (FIN)
1. Slalom der Herren: 2. Durchgang
LIVE: Sonntag, 11.11.2007 - 12.55 Uhr -
SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 auf der Reiteralm (AUT)
Ersatzrennen für Levi (FIN)
1. Slalom der Herren: 2. Durchgang





Das letzte
Rennen - Slalom der Herren in Lenzerheide
Benjamin Raich gewinnt Slalom in
Lenzerheide

Benjamin Raich gewann den Slalom in Lenzerheide mit
zwei Mal Laufbestzeit und sicherte sich damit die kleine Kristall-Kugel
im Slalom vor seinem Teamkollegen Mario Matt der Zweiter wurde. Den 3
Platz auf dem Podest sicherte sich der Südtiroler Manfred Pranger. Exakt
mit dem geforderten 15. Rang im abschliessenden Slalom sicherte sich der
Norweger Aksel Lund Svindal auf der Lenzerheide erstmals die grosse
Kristallkugel für den Sieger des Gesamtweltcups. Svindal entschied das
bis zuletzt spannende Duell zweier Genies auf Ski mit 13 Punkten
Vorsprung für sich. Der Norweger hatte in Are WM-Gold in Abfahrt und
Riesenslalom gewonnen und ist der unbestrittene König des Skiwinters.
Die Top 10 Rennläufer beim Slalom Weltcupfinale in Lenzerheide: 1.
Benjamin Raich (AUT) 1:39,78. 2. Mario Matt (AUT) 0,97 zurück. 3.
Manfred Mölgg (ITA) 1,74. 4. Marc Berthod (SUI) 1,92. 5. Jens Byggmark
(SWE) 1,97. 6. Jean-Baptiste Grange (FRA) 2,24. 7. Manfred Pranger (AUT)
2,36. 8. Reinfried Herbst (AUT) 2,53. 9. Michael Janyk (CAN) 2,54. 10.
Silvan Zurbriggen (SUI) 2,66.

Raich und Matt gegen den Rest der
Slalomwelt

Nach der Enttäuschung im Riesentorlauf von Sölden,
als Benni Raich als Einziger mit der Spitze mithalten, aber auch nicht
aufs Podest fahren konnte, rechnen sich im Torlauf am Sonntag (10/13
Uhr) auf der Reiteralm gleich zwei Österreicher Chancen aus, auf den
ersten Stockerlplatz zu fahren und die schon wieder aufkeimende Kritik
verstummen zu lassen.

Und der Optimismus, den Raich und Mario Matt
versprühen, ist durchaus nicht einmal unberechtigt. Der eine, Matt, ist
immerhin aktueller Weltmeister und Weltcup-Zweiter in dieser Disziplin,
der andere hat sich die kleine Kristallkugel für den eifrigsten
Punktesammler im Slalom gesichert. "Man muss sich immer alles
erarbeiten", warnt Raich zwar, fügt aber hinzu, dass "ich hoffe, mir
gelingt Ähnliches wie vor einem Jahr."

Gegen einen rot-weiß-roten Zweikampf werden auf der
Reiteralm Konkurrenten wie Jens Byggmark (SWE), Markus Larsson (SWE),
Manfred Mölgg (ITA) oder Marc Berthod (SUI) etwas einzuwenden haben.

Aber auch der Finne Kalle Palander, der dem
abgesagten Heim-Rennen in Levi nachtrauert ("Natürlich bin ich
enttäuscht") geht optimistisch in den ersten Saison Slalom: "Ich bin
seit Jahren im Slalom nicht mehr so gut drauf wie jetzt." Der
Weltmeister von 1999 ist auf der Reiteralm noch nie gefahren, Raich
kennt das beliebte Trainingsgebiet des ÖSV nur zu gut: "Wir trainieren
oft da, aber die anderen auch. Das muss kein Nachteil sein." Der
Pitztaler könnte sich die Gesamtweltcup-Führung des norwegischen
Sölden-Siegers Aksel Lund Svindal holen und als Spitzenreiter zu den
Überseerennen reisen.

Auf der Reiteralm wohl fühlt sich auch
Ex-Weltmeister Ivica Kostelic, der im Vorjahr die Super-Kombination für
sich entschieden hat. "Seit meinem Sieg habe ich natürlich sehr gute
Erinnerungen. Ich bin mit meiner Form sehr zufrieden und erwarte mir zum
Slalom-Auftakt ein gutes Ergebnis", meinte der Kroate.

Im vergangen Winter kriselte es bei Rainer
Schönfelder auch aufgrund gesundheitlicher Probleme gewaltig. „Und
jetzt“, sagt „Schöni“, „bin ich wieder zu meiner alten Liebe zurück
gekehrt, fühle mich auf Slalom-Skiern wie frisch verliebt und freue mich
wie ein Schneekönig auf das Rennen am Sonntag. Meine Trainingsleistungen
jedenfalls waren zuletzt eine gute Einstimmung auf das erste
Saisonrennen.“

Noch mehr Probleme im Slalom hatte letzte Saison
der US Amerikaner Bode Miller. Levi, Beaver Creek, Alta Badia,
Adelboden, Zweimal Kitzbühel, Garmisch und Lenzerheide. Bei allen acht
Rennen sah Bode Miller das Ziel nicht. Nur zwei Mal behielt der
30-Jährige im Stangenwald den Durchblick und schaffte es in die Wertung.
In Schladming wurde er mit fast zehn Sekunden Rückstand 25., in Kranjska
Gora feierte Miller einen 23. Platz. Sein bestes Saisonergebnis im
Slalom. In dieser Saison soll alles anders werden sagt Bode Miller. „Es
wird sich einiges ändern, ich pushe hart und härter, habe wieder Spaß am
Slalom.“ ÖSV-Herren-Chef Toni Giger will nicht so recht an die
wundersame Wandlung des Amerikaners zurück zum Siegfahrer im Slalom
glauben. „Bode hat in Neuseeland mit uns trainiert. Aber da hatte er
einen ziemlichen Stress im Slalom.“

Im Sog von Felix Neureuther will Alois Vogl endlich
wieder abheben. Im Januar 2005 hatte der 35-Jährige den alpinen
Ski-Herren den letzten Weltcup-Erfolg beschert. Jetzt möchte der
Routinier zusammen mit Felix Neureuther als Deutschlands Slalom-
Hoffnung Nummer 1 die Durststrecke in dieser Saison beenden. «Felix, der
ist richtig gut drauf», lobte Vogl das 23 Jahre alte Ausnahme- Talent.
«Bei mir sieht es sehr gut aus. Ich freue mich riesig auf den ersten
Slalom», sagte Neureuther. Neben den beiden geht Dominik Stehle aus
Obermaiselstein beim ersten Slalom der Saison auf der Reiteralm bei
Schladming an den Start.
Slalomauftakt 2007/08 in Levi
abgesagt
Reiteralm springt als Ersatzort 2007/08 ein
Saison 2006/07
Benni Raich gewinnt Weltcupauftakt
in Levi

Marlies Schild hat gestern vorgelegt –
Benni Raich zog heute nach! Wie seine Freundin Marlies triumphiert auch
er beim Saison-Auftakt überlegen mit zwei Mal Laufbestzeit und feierte
seinen 24. Weltcuperfolg. Der Slalom Olympiasieger siegte vor dem
Schweden Markus Larsson und dem Italiener Giorgio Rocca, der im letzten
Winter die ersten fünf Slaloms in Serie gewonnen hatte. Raich
distanzierte den Zweitplazierten Larson um 0,62 Sekunden. Benjamin Raich
im Zielraum: „ Mit dem zweiten Lauf war ich sehr zufrieden. Auch wenn
man nicht weiß wo man am Saisonstart steht, war ich nicht nervös. Man
darf den Sieg aber auch nicht überbewerten, da die Weltklasse sehr dicht
beisammen ist.“ Rainer Schönfelder landete als zweitbester ÖSV-Läufer
auf Platz fünf, Manfred Pranger wurde Neunter. Einen erfreulichen
Weltcupeinstand feierte der Tiroler Romed Baumann auf einem tollen 14.
Platz. Für die größte Überraschung sorgte jedoch der junge Schwede Jens
Byggmark, er verbessert sich mit der zweitbesten Laufzeit im
Finaldurchgang noch auf Rang sechs. Die Läufer des DSV erwischten einen
mäßigen zweiten Lauf. Felix Neureuther viel von Rang 13 auf Platz 18
zurück, Alois Vogl rutschte gar von Platz 7 auf Rang 21 ab. Einen
Achtungserfolg erzielte der Schweizer Silvan Zurbriggen (10.), der sich
mit der Startnummer 29 über den 15. Platz im ersten Lauf in die Top-Ten
vorkämpfte. So gut war der Walliser den ganzen letzten Winter im Slalom
nur einmal klassiert gewesen, ebenfalls beim Eröffnungsrennen als 10. in
Beaver Creek (USA). Das war zugleich das beste Schweizer Resultat des
ganzen Winters gewesen. Den übrigen Schweizern war wenig Glück
beschieden. Marc Berthod überzeugte zwar im 1. Lauf mit einem 16. Rang
mit der Startnummer 49, schied dann aber aus. Und Daniel Albrecht hatte
das Pech, als 31. den zweiten Lauf um eine Hundertstelsekunde zu
verpassen. Eine Zeitlang durfte sich Albrecht noch Hoffnungen machen,
weil der drittklassierte Markus Larsson ein Tor ausgelassen zu haben
schien. Die Jury konnte ihm aber keinen Torfehler nachweisen. Die beiden
US-Amerikaner Bode Miller und Ted Ligety konnten sich nicht für den
zweiten Lauf qualifizieren. Der Ski-Zirkus übersiedelt nun nach Übersee
- wo die Herren ab 25.11. in Lake Louise die ersten Speed-Rennen
bestreiten.

1. Benjamin Raich AUT 1:42,13

2. Markus Larsson SWE 1:42,75

3. Giorgio Rocca ITA 1:42,90

4. Stephane Tissot FRA 1:43,25

5. Rainer Schönfelder AUT 1:43,45

6. Jens Byggmark SWE 1:43,47

7. Michael Janyk CAN 1:43,57


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